Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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F. Feser
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von F. Feser »

Da wird keiner auf die Bahn umsteigen. Bei uns ist es aber zum Beispiel so, dass ich die Situation ab Sperre genau beobachten werde und dann tatsächlich entscheide ob ich mir in diesem und dem darauffolgenden Sommer die Anfahrt nach Italien antue oder nicht.
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Werna76
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Werna76 »

Keine Ahnung wie schnell das mit "Tunnel bauen" in anderen Ländern funktioniert.
Der Semmering Basistunnel wurde irgendwann Anfang der 90er bewilligt, fertig ist er immer noch nicht.
Alleine der politische Streit ob jetzt die Strabag oder die Porr bauen darf dauert mindestens 5 Jahre in Österreich.
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hch
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von hch »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 07.11.2023 - 19:21Zum Glück kommen ab Ende 2025 endlich die neuen Züge mit denen man am Brenner nicht mehr umsteigen muss.
Es gibt auch jetzt schon ein gutes halbes dutzend Züge wo man am Brenner nicht umsteigen muss. Wobei ich das Umsteigen am Brenner jetzt eh nicht sonderlich schlimm finde, da man im Normalfall am gleichen Bahnsteig bleibt.
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GIFWilli59
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von GIFWilli59 »

Werna76 hat geschrieben: 07.11.2023 - 20:29 Keine Ahnung wie schnell das mit "Tunnel bauen" in anderen Ländern funktioniert.
Der Semmering Basistunnel wurde irgendwann Anfang der 90er bewilligt, fertig ist er immer noch nicht.
Alleine der politische Streit ob jetzt die Strabag oder die Porr bauen darf dauert mindestens 5 Jahre in Österreich.
Kann ja jeder eine Röhre bauen ;-)

Hier in D. ist die Ausschreibung eines Tunnels (A44 nähe Sontra/Kassel) kürzlich gescheitert, weil nur die Strabag ein passendes Angebot eingereicht hat (anscheinend braucht es immer mind. 2). Die Fertigstellung eines anderen Tunnels hat sich nun schon um 2 Jahre verzögert, weil die elektronische Ausrüstung nicht rechtzeitig geliefert werden konnte.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Wurzelsepp »

Der Semmering-Basistunnel ist dann doch ein ganz anderes Kaliber als ein potenzieller Luegtunnel, nur schon die Länge von 27km vs vielleicht 2-3km macht eine Riesenunterschied... ein 2-3km langer Autobahntunnel ist jetzt im Alpenraum keine so grosse Rarität, dass der nicht einigermassen zügig gebaut werden kann. Die dritte Röhre am Gubrist (3.3km) wurde innert 6 Jahren gebaut, der Uetlibergtunnel (4.4km) innert 7 Jahren. Da wäre doch eine Bauzeit von 6-7 Jahren dort nicht völlig utopisch und damit eine Fertigstellung um 2030 herum. Ob das mit der Brücke und den Einsprachen möglicherweise bis vor viele Gerichte so viel schneller geht, werden wir ja sehen.
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Seilbahnjunkie
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Bis 2025 wird da sicher noch nicht entschieden sein, dass wirklich ein Tunnel gebaut wird. Selbst wenn es dann in 6-7 Jahren geplant und gebaut ist, sind wir bei 2031/32. Das sind dann 6-7 Jahre Einschränkungen auf der Autobahn.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Wurzelsepp »

Natürlich, aber wäre dann eine Brücke tatsächlich so viel schneller? Ja, da ist die Bauzeit natürlich viel kürzer, dafür könnte der Kampf mit den Anrainern und dem Land Tirol durch die verschiedenen Instanzen relativ lange dauern... aber da bin ich nun wirklich kein Experte, um das einigermassen gut abschätzen zu können.
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snowflat
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Für alle Zell am See Urlauber/Passierer: Schmittentunnel aktuell gesperrt, geplant ab 23.12. einspurige Befahrbarkeit.
Wenn alles nach Plan geht, kann der Schmittentunnel aus derzeitiger Sicht ab 23. Dezember einspurig geöffnet werden. Von Schüttdorf nach Maishofen kann der Tunnel einspurig genützt werden. Alle Fahrzeuge, die von Maishofen kommen, können durch das Stadtgebiet von Zell am See oder über den Zeller Ortsteil Thumersbach ausweichen.
Quelle: https://www.zellamsee.eu/Schmittentunne ... ert_werden
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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EKL
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von EKL »

„Wussten Sie schon, dass die Alpen einen ganz erbärmlichen Anblick bieten, wenn man sich die Berge einmal wegdenkt?“ - Loriot

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Seilbahnjunkie
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Erstaunlich negativ Richtung deutsche Autofahrer formulierte Artikel.
MarkusW
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MarkusW »

Ich hab den Stau am 30. Dezember ueberigens live gesehen, von der Piste aus auf der Christlum. Also der Stau ging mal wieder vom Kreisverkehr in Wiesing bis nach Achenkirch, das ist schon gewaltig...

Was mich an der Ampel nervt, ist dass ich dann auch nicht mehr nach Achenkirch komme :x (starte eh meist vom Tegernsee aus).
Zumal das Verkehrsproblem halt komplett selbst gemacht ist... Sind ja alles Autos die nach Tirol wollen, hauptsaechlich ins Z-Tal. Wenn man da halt eine Bettenburg nach der anderen hinstellt... muessen die Leute auch irgendwie anreisen.
Und dann macht man eine Vignette und wundert sich dass die Leute auf die kuerzere (nach km), kostenfreie Strecke ausweichen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Maria »

Ins Zillertal sind wir auch oft diese Strecke gefahren. Aber nicht um die paar Euro Maut zu sparen, sondern um schneller zu sein.
Wir kommen aus der Gegend von Mannheim. Wenn es sich schon auf der Umfahrung von München staut und dann auch noch weiter bis Kufstein, dann ist (anscheinend wohl war) Achensee die schnellere Variante. Aber wir fahren dann schon ab Wolfratshausen nicht auf der Autobahn. Das sind bis Bad Tölz kleine Landstraßen. Das muß man mögen und ich kenne mich dort aus, da ich Verwandtschaft dort habe.
Wir waren vor 2 Jahren das letzte Mal im Zillertal und dann vor Corona. Da hat sich sich zwar auch immer die letzten Kilometer in den Tunnel gestaut aber die Strecke selber war ohne Stau fahrbar.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ralleycorse »

EKL hat geschrieben: 12.01.2024 - 18:52 Dosierampel am Achenpass kommt.

https://www.fr.de/panorama/oesterreich- ... 69986.html
Also der feindliche Unterton ist schon auffallend.
Insbesondere geht es hier nicht nur um Mautvermeidung! Die Strecke ist von vielen Bereichen südlich von München die logische / direktere und auch ökologischere.
Warum sollte ich zb. von Starnberg 30km Umweg fahren UND Maut zahlen? Selbst aus dem westlichen Stadtgebiet München ist die Route 20km direkter.
oder gar von Wolfratshausen - da sind es 50km Umweg.
Von Penzberg, Weilheim etc. wirds dann abstrus.

Klar - von Holzkirchen sind es nur 10km mehr und alles Autobahn vs Landstrasse. Wer da raus fährt macht das nur um dann die Maut zu sparen.
Ich bezweifle aber das das die Mehrheit ist. Meiner Meinung nach sind es eher die aus dem südlichen Münchner Umfeld die dort logischerweise entlangfahren.
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GIFWilli59
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von GIFWilli59 »

Wir sind auch mal dorther gefahren, auf dem Weg ins Zillertal. An den Stau vor Wiesing und den Blick auf den Dorflift in Erlach kann ich mich noch erinnern.

Hab ich dann aber später nicht mehr gemacht, da es aus dem nordhessischen Raum doch keinen großen Unterschied macht.
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MarkusW
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MarkusW »

Hier noch ein anderer Artikel aus dem Merkur:
https://www.merkur.de/welt/zillertal-tr ... 69796.html
Als nichts mehr ging, schickten die Navis die Urlauber über Wald- und Almwege weiter. Videos zeigen, wie die Autos über das kleine Dorf Steinberg am Rofan und die Schlucht der Gäng an der Steinberger Ache über das Bergnest Brandenberg ins Inntal poltern – bis die Polizei den Schleichweg stoppte und viele Urlauber umdrehen mussten.
Lol, von diesem Schleichweg wusste ich noch gar nichts :lach: ich dachte immer Steinberg sei eine Sackgasse. Wieder was gelernt fuer den naechsten Stau :rofl:

Ich bezweifle aber das das die Mehrheit ist. Meiner Meinung nach sind es eher die aus dem südlichen Münchner Umfeld die dort logischerweise entlangfahren.
Da faehrt leider schon Hinz und Kunz durch die Gegend. Man sieht auch viele gelbe Nummernschilder, oder halt deutsche Kennzeichen die aus bayerischer Sicht auch "Transitverkehr" sind...
Und irgendwie ists ja auch logisch, wenn man eh 10h Anfahrt hat, machen 10min Umweg (auf dem Papier) um die Maut zu sparen das Kraut nicht fett
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von kaldini »

Bei 10h Anfahrt, einer Woche Familienskifahrurlaub im Hotel, machen aber die 10 Euro Vignettenkosten und 20km Umweg über die Autobahn auch nix mehr aus.
Aber die Anwohner aus der Gegend würde auch gerne etwas Freiheit darüber haben, wann sie wohin fahren können. Oder dass sie Notarzt/Feuerwehr im Notfall erreichen können.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Bocky »

Damit ich die Vignette kaufe, muss es schon eine deutliche Zeitersparnis geben von mind. 30min bei 2 bis 2.5h Fahrtzeit pro Richtung.
Und zeitlich war das aus München kommend immer kaum ein Unterschied, teilweise sogar schneller und am Achensee kann man auch direkt günstig tanken.
Kann mich nicht erinnern, dass wir mal Stau dort hatten. Sind aber auch nie in den Ferien gefahren.
In dem Artikel und den Kommentaren darunter wird so getan, als wäre die Route ein besonderer Geheimtipp oder "Trick".

Bin mal gespannt wie sich die Dosierampel auf den Verkehr dort zwischen 14-18Uhr auswirkt.

MarkusW
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MarkusW »

Letztenendes liegt es halt auch an dem Kreisverkehr in Wiesing. Den krassen Stau auf der Achensee-Strecke gibt es - denke ich - erst seitdem man den Kreisel ausgebaut hat zu Gunsten der Autobahn. Nun kommen zwei Spuren von der Autobahn Richtung Zillertal (eine durch den Kreisel, die andere per Bypass).
Es gibt also weniger Rueckstau auf die Autobahn, dafuer kommen von der Kanzelkehre her halt nur sehr wenige Autos in den Kreisel rein...

Es scheint hier neue Planungen zu geben, ist aber hinter Paywall:
https://www.tt.com/artikel/30870391/dre ... ng-geplant
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David93
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von David93 »

Der Umbau der Kreuzungen in Wiesing sorgt zwar für mehr Spuren zwischen den ganzen Kreuzungen in Wiesing und der Kreuzung mit der Tiroler Bundesstraße kurz vor dem Tunnel. Aber dafür gibts auch einen Kreisel zusätzlich. Also ich glaube nicht dass das irgendwas bringt, und vom Achensee kommend schon gar nicht.

Ich nutze die Achensee Strecke auch regelmäßig. Mich wird die Ampel nicht betreffen, da ich weit vor der RushHour fahre. Den Stau kenne ich maximal als Gegenverkehr auf der Rückfahrt. An den Hauptreise-Samstagen ist das schon hart, vor allem geht da kaum was vorwärts. Alles steht.

Ich fahre die Strecke weniger wegen Geizigkeit, aber dort habe ich zur frühen Stunde in der Regel noch flüssigen Verkehr, während es auf der A8 schon dicht läuft, und ich die staurisiken Irschenberg und ggf. Blockabfertigung vor der Grenze noch vor mir habe, plus den Zeitfaktor für den Vignettenkauf. Dazu noch bei weniger Kilometern.
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lanschi
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von lanschi »

Ab 2025 ist die A13 im Bereich Luegbrücke vermutlich bis auf Weiteres nur mehr 1-spurig befahrbar:
https://tirol.orf.at/stories/3240840/
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von GIFWilli59 »

David93 hat geschrieben: 16.01.2024 - 18:33 plus den Zeitfaktor für den Vignettenkauf.
Wobei man das ja auch in 2 min am Handy erledigen kann. Geht auch vor Abfahrt.

Edit:
lanschi hat geschrieben: 16.01.2024 - 19:22 Ab 2025 ist die A13 im Bereich Luegbrücke vermutlich bis auf Weiteres nur mehr 1-spurig befahrbar:
https://tirol.orf.at/stories/3240840/
Man darf gespannt sein, wie lange man mit der Einspurigkeit die Vollsperrung der Brücke hinauszögern kann...

Vielleicht wären dann die Wipptaler zufrieden, denn es gibt ja dann keinen Autobahnlärm mehr. ;-)
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Das ist endlich die wirksame Lösung für das Tiroler Transitproblem. Man reduziert den Brenner auf das Niveau aller weiter westlich gelegenen Alpenübergänge. So ein Schritt wäre verkehrspolitisch nie durchsetzbar gewesen, nicht mal durch die sehr progressive Verkehrsministerin. Jetzt werden einfach Fakten auf Grund der Sicherheit geschaffen und durch die Klage der Gemeinde Gries wird es noch in die Länge gezogen. Der Brenner Transit wird dadurch sicher stark einbrechen, weil es Dauerstaus und noch mehr Fahrverbote geben wird. Die Schiene wird das nicht auffangen können, nicht im Personenverkehr und nicht im Güterverkehr. Ich bin gespannt, wie sich der Verkehr umorientiert.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von biofleisch »

Herrlich, wie sich alle Streiten und dabei völlig aus dem Blick verlieren, weshalb (und wann) diese Route gefahren wird.

In aller Regel ist die Strecke über die Autobahn weiter aber dennoch schneller. Deswegen gibt es auch meistens keinen Stau auf der Achensee Route. Erst dann, wenn der Stau auf der Autobahn so groß ist, dass eine Umfahrung des Autobahnstaus nicht nur Kilometer und CO2 (sic!) spart, dann fahren viele über den Achensee. Die ganze Mautdebatte ist meines Erachtens eine typische Medien-Ente. Zwar gibt es auch Leute, die Maut (und CO2) sparen wollen, aber durch die ergibt sich kein Stau.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Pistencruiser »

ralleycorse hat geschrieben: 16.01.2024 - 13:25
EKL hat geschrieben: 12.01.2024 - 18:52 Dosierampel am Achenpass kommt.

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Also der feindliche Unterton ist schon auffallend.
Insbesondere geht es hier nicht nur um Mautvermeidung! Die Strecke ist von vielen Bereichen südlich von München die logische / direktere und auch ökologischere.
Warum sollte ich zb. von Starnberg 30km Umweg fahren UND Maut zahlen? Selbst aus dem westlichen Stadtgebiet München ist die Route 20km direkter.
oder gar von Wolfratshausen - da sind es 50km Umweg.
Von Penzberg, Weilheim etc. wirds dann abstrus.

Klar - von Holzkirchen sind es nur 10km mehr und alles Autobahn vs Landstrasse. Wer da raus fährt macht das nur um dann die Maut zu sparen.
Ich bezweifle aber das das die Mehrheit ist. Meiner Meinung nach sind es eher die aus dem südlichen Münchner Umfeld die dort logischerweise entlangfahren.
Seh ich auch so.
Die Mautargument finde ich vorgeschoben. Letztendlich geht es den meisten um die zeiteffizienteste Strecke. Was gehupft wie gesprungen ist wenn auf der Achenseestraße immer weniger rollt. Für alles was aus eher westlicher Richtung kommt ist das die eigentlich logische Route - für viele bayerische Oberländler (mich eingeschlossen) sowieso, wie oben treffend beschrieben.
Das sich der Artikel nur aufs Piefkebashing fokussiert ist natürlich Blödsinn. Es sind ebensoviele gelbe Kennzeichen zu sehen, Belgier, etc.
Wenn sich die Holzkirchen-Abfahrer von Tergernsee kommend dann vor der Grenze stauen dürfte man auch vom Sylvenstein kommend keine Chance mehr haben, da noch reingelassen zu werden. Und wenn Sie am Kreisel in Wiesing noch so viel rumbasteln...am Tunnel ist eh Block und in Fügen rollt es auch nicht besser....
Großkampftage bleiben Großkampftage, die man am besten meidet wenn möglich...als Local sowieso. Oder eben entsprechend seeeehr früh/spät.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Großkampftage als Local meiden heißt dann an solchen Tagen daheim einmauern?

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