Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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ThomasZ
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ThomasZ »

Wie schon gesagt, aber das Geld der Touris nehmen sie doch gerne. Nur sollen die bitte ohne Verkehr nach Tirol kommen.

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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Die Verkehrsprobleme verursachen aber nicht jene die in Tirol ihren Urlaub verbringen sondern die Transitreisenden und Tagesausflügler. Und von diesen beiden Gruppen profitiert Tirol unterm Strich nicht weil diese kein bzw. nur wenig Geld ausgeben.
Das der Tourismus nicht die eierlegende Wollmilchsau ist sondern nur einen wirtschaftlichen Grundstock darstellt, sieht man ja an der von mir bereits geposteten Tatsache, daß Tirol als zweifelsohne Tourismushochburg österreichweit das zweitniedrigste Durchschnittseinkommen im Verhälrnis zu den Lebenshaltungskosten aufweist.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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MarkusW
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MarkusW »

Petz hat geschrieben: 18.03.2024 - 13:11 Die Verkehrsprobleme verursachen aber nicht jene die in Tirol ihren Urlaub verbringen sondern die Transitreisenden und Tagesausflügler.
Naja, also den ganz grossen Verkehrskollaps gibt es doch meistens am "Bettenwechsel", also z.b. Samstag nachmittag. (Da faehrt sicher kein Tagesausfluegler mehr).
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Da sind aber auch die Tagesfahrer auf dem Rückweg und ich denke ohne diese bliebe der Verkehr noch halbwegs erträglich. Es würde auch schon viel zur Flüssigkeit des Verkehrs beitragen wenn die Polizei den unkonzentrierten "Kriech und Gaff" - Lenkern mal das Handwerk legen würde.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ralleycorse »

Oder die unreflektierten 70-80km/h Trödler.
Die fahren die Geschwindigkeit IMMER, egal ob kurvig (vielleicht sogar passend), oder geradeaus (ich krieg die Krise!).
Teilweise wird sogar in Ortschaften nur unwesentlich von der fest einprogrammierten Geschwindigkeit abgesehen 8O
siri
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von siri »

Petz hat geschrieben: 18.03.2024 - 13:11 Die Verkehrsprobleme verursachen aber nicht jene die in Tirol ihren Urlaub verbringen sondern die Transitreisenden und Tagesausflügler. Und von diesen beiden Gruppen profitiert Tirol unterm Strich nicht weil diese kein bzw. nur wenig Geld ausgeben.


naja, bei einem Tagesausflug lassen wir 3oder 4 X Liftkarte, Parkgebühren, Essen, Getränke, Pickerl und Tanken in Tirol liegen. Macht dann schon mal 4-500,-€
bei meinem letzten erlebten Stau am 27. Januar war auf der Gegenfahrbahn Richtung D eine Schlange von Nassereith bis Füssen schon morgens vor 7 Uhr. 90% gelbe Schilder und nicht die "bösen Deutschen".
Leider liegt nunmal Tirol auf dem Transit Richtung Süden "im Weg". Ist aber in D nicht besser. Diese Fahrzeugschlangen fahren alle hier durch, mit dem Unterschied dass die bei uns nichts (nichteinmal Maut) liegen lassen, höchstens die Batterie mal laden.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Ron »

MarkusW hat geschrieben: 18.03.2024 - 13:21
Petz hat geschrieben: 18.03.2024 - 13:11 Die Verkehrsprobleme verursachen aber nicht jene die in Tirol ihren Urlaub verbringen sondern die Transitreisenden und Tagesausflügler.
Naja, also den ganz grossen Verkehrskollaps gibt es doch meistens am "Bettenwechsel", also z.b. Samstag nachmittag. (Da faehrt sicher kein Tagesausfluegler mehr).
Petz hat geschrieben: 18.03.2024 - 13:30 Da sind aber auch die Tagesfahrer auf dem Rückweg und ich denke ohne diese bliebe der Verkehr noch halbwegs erträglich.
Hab ich schon mehrmals erwähnt. Die Verkehrsprobleme gibt es ausschließlich am Samstag so zwischen 9 und 14 Uhr. (ausnahme Schneefall mit hängengebliebene LKW)
Die Tagesausflügler sind morgens vor 9 schon längst durch und fahren erst nach 16 Uhr wieder heim, die sind ja nicht blöd und wissen genau wann es Staus gibt.
Transitverkehr?? Die Paar Leute die weiter über die Reschenpass wollen? Sind bestimmt einige dabei, aber das Grossteil hat tatsächlich ihr Ziel in Tirol.
Übrigens, Stauprobleme gibts am Samstagen nicht nur in AT. Anschliessend hat es in DE auch fast immer Staus am A9, A99, A3 usw.Wenn ich Fernpass fahre dan grundsätzlich NIE am Samstag. Aber am Freitagnachmittag und oder Sonntagmorgen. Da gibts nie Probleme.
(Seit ich für Jahre her, mit Bänderriss im Knöchel (Links, und Auto mit Kupplung....) von Zillertal am Samstag nach Hause gefahren bin dann lernt man das)
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Samstag, Ende Januar um 16 Uhr ist in Garmisch Stau in Richtung Österreich, das sind keine Tagesgäste. Morgens ist ja meistens gar nicht so viel los wenn ich um 8 Uhr über den Fernpass fahre. Im Winter fahren fast alle, die über den Fernpass fahren, in die Tiroler Skigebiete, könnt ihr ja mal überprüfen lassen. Mir geht der Hass auf die Tagesgäste so langsam auf die Nerven, fahr ich halt in Zukunft nur noch für eine Woche nach Frankreich, bleibt gar nichts mehr in Österreich (nicht mal Maut in Vorarlberg braucht man).
Zuletzt geändert von br403 am 18.03.2024 - 17:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

br403 hat geschrieben: 18.03.2024 - 15:37 Mir geht der Hass auf die Tagesgäste so langsam auf die Nerven, fahr ich halt in Zukunft nur noch für eine Woche nach Frankreich, bleibt gar nichts mehr in Österreich (nicht mal Maut in Vorarlberg braucht man).
Das ist kein Hass auf die Tagesgäste sondern auf die Form des Massentourismus den man in Tirol in den letzten Jahrzehnten nicht begrenzte und sich an Stelle dessen um mehr Industrieansiedlungen als Wirtschaftsmotoren zu kümmern. Dumpinglohnsektor, im Verhältnis zum Lohn lausige Arbeitsbedingungen, hohe Grundstückspreise, Mieten und Lebenshaltungskosten bringen eben unterm Strich keinen akzeptablen wirtschaftlichen Nutzen für die große Bevölkerungsmehrheit.
Das es besser und mit mehr Output für die Bevölkerung geht zeigen statistisch u. a. Vorarlberg und Salzburg.
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br403
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Schön und gut, nur was können dann die Touristen dazu? Ich verstehe das alles, aber dann den Urlaubern Steine in den Weg zu legen, bringt ja auch nichts. Mit den ganzen Dosierampeln, Maut, Abfahrtsbeschränkungen fühlt man sich dann eben nicht mehr willkommen. Piefke Saga 2.0.
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Seilbahnjunkie
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Petz hat geschrieben: 18.03.2024 - 05:02 Das Luegbrückenverkehrskonzept geht aber von einem Brückenersatzbau und nicht vom Tunnelersatz (gegen den sich die Asfinag aus Kostengründen mit Händen und Füßen wehrt) aus. Würde man den Tunnel bauen gäbe es:

A) Keine Einschränkungen die durch die Neubaumaßnahmen selbst notwendig werden.

B) Könnte man mit einer flexiblen Verkehrsführung (Fahrzeuge über 3,5 to. nur auf den beiden inneren Spuren in Kombination mit Überholverbot führen) alle Fahrspuren noch weiterhin nutzen.

Weil die Brücke von der Asfinag (und nicht von einer Mafiabude wie die Ponte Morandi) unterhalten und die damalige Sanierung/Verbreiterung/Verstärkung von renommierten erfahrenen Firmen durchgeführt wurde, gehe ich davon aus das die Brücke mit der von mir beschriebenen modifizierten Verkehrsführung bis zu einer Tunnelfertigstellung genutzt werden könnte.
Und nachdem ich weiß welche Stahlträger bzw. Grobbleche aus denen man Träger zusammenschweißte bei der Kernsanierung vor 10 Jahren eingebaut wurden, (hatte nämlich das persönliche Vergnügen die Trümmer von Waggons auf Schwerlastsattelschlepper zu verladen) hätte ich überhaupt keine Bedenken das die nicht durchhalten würden.
Deine Einschätzung in allen Ehren, aber die ASFINAG sieht das anders. Die Brücke wird definitiv nächsten Sommer eingeschränkt.

Schwerverkehr innen und außen PKW geht auch nicht, das widerspricht allem was man im Straßenverkehr gewohnt ist. Das lässt sich nicht überwachen und daher gibt's das nicht.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Die Wirtschaftskraft und die Bevölkerungszahl steigt halt an, da ist mehr Verkehr völlig unausweichlich. Nur weil Bevölkerung und Politik in Österreich sich der Realität verweigern wollen, ändert das nichts an den Tatsachen.

Deutschland und Italien sollten in der EU umfangreiche Strafverfahren gegen Österreich in Gang setzen. Jeder Tag von Verkehrsbeschränkungen (Dosierampeln, Blockabfertigung, Abfahrverbote, Straßensperrungen usw.) = 500 Mio. Euro Bußgeld.

Soll Österreich doch aus der EU austreten. Solange sie in der EU sind, gelten dieselben Rechte für alle und dazu gehört, dass man nicht Kraftfahrer aufgrund ihrer Herkunft diskriminieren darf.

Wenn sich diese Rückwärtsgewandte und Ausländerfeindliche Politik bereits in den 60ern so breitgemacht hätte wie heute, gäbe es wohl weder Brenner- noch Tauernautobahn.
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Offensichtlich wirst Du nie begreifen das es, solange es (gottseidank) keine rechtliche Verpflichtung des Ausbaus von Verkehrswegen gibt, eine Bestrafung Österreichs schon aufgrund der von der EU vorgegebenen Luftschadstoffwertegrenzen niemals durchsetzbar ist. Der "Lufthunderter" auf der A12 und die Durchfahrtsbeschränkung auf schadstoffarme LKW´s entsprang nämlich bereits einer Strafandrohung seitens der EU nachdem Tirol diesbezüglich zu spät gehandelt hatte. Und nachdem in Brüssel bereits eine weitere Grenzwertreduktion nach unten im Entstehen begriffen ist, wird sich daran auch sicher nichts mehr ändern.

Abgesehen davon sehe ich die Wahrscheinlichkeit eines "Dexits" aufgrund der politischen Entwicklung der letzten Jahre in DE als viel höher an.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von siri »

Petz hat geschrieben: 18.03.2024 - 17:13 ...hohe Grundstückspreise, Mieten und Lebenshaltungskosten bringen eben unterm Strich keinen akzeptablen wirtschaftlichen Nutzen für die große Bevölkerungsmehrheit.
Für die Hotelliers und so manche Bergbahngesellschaften schon und damit wohl auch Steuereinnahmen
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Petz hat geschrieben: 19.03.2024 - 01:15 Offensichtlich wirst Du nie begreifen das es, solange es (gottseidank) keine rechtliche Verpflichtung des Ausbaus von Verkehrswegen gibt, eine Bestrafung Österreichs schon aufgrund der von der EU vorgegebenen Luftschadstoffwertegrenzen niemals durchsetzbar ist. Der "Lufthunderter" auf der A12 und die Durchfahrtsbeschränkung auf schadstoffarme LKW´s entsprang nämlich bereits einer Strafandrohung seitens der EU nachdem Tirol diesbezüglich zu spät gehandelt hatte. Und nachdem in Brüssel bereits eine weitere Grenzwertreduktion nach unten im Entstehen begriffen ist, wird sich daran auch sicher nichts mehr ändern.

Abgesehen davon sehe ich die Wahrscheinlichkeit eines "Dexits" aufgrund der politischen Entwicklung der letzten Jahre in DE als viel höher an.
Das stimmt zwar, aber die von mir genannten Maßnahmen (Dosierampeln, Abfahrtsverbote, Blockabfertigung außer vor einem Tunnel, Durchfahrtsverbote - freilich nur für Ausländer) sind illegal.

Wenn die EU hier auf Umsetzung der Vorgaben pochen würde (das ist ja grade die Frechheit: Man setzt EU-Vorgaben nur da um, wo es einem passt, die übrigen ignoriert man), dann würde man nämlich den Verkehr nicht mehr aussperren, mit der Folge, dass plötzlich die Bevölkerung für Straßenausbauten ist.

Denn es haben eben alle EU-Bürger das gleiche Recht auf den Straßen zu fahren, ausländerfeindliche Bevorzugung von Einheimischen ist illegal.
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Wo siehst Du da bitte eine Bevorzugung der Einheimischen ??? Wenn ich als Telfser von DE kommend über den Fernpaß nach Hause fahre, treffen mich Dosiersysteme, Abfahrtsverbote etc. genauso weil die ausschließlich fahrtzielabhängig sind. Und bei einer Sache kannst Du Dir absolut sicher sein - bevor die Bevölkerung für einen Straßenausbau plädierte der Deinen Wünschen entspräche, macht die gnadenlos den Laden sprich die Straßen dicht... :ja:

@ siri; die Umsätze und Steuereinnahmen kommen aber offensichtlich nicht bei den Tirolern an denn sonst befänden wir uns in der Statistik nicht auf dem vorletzten Platz... :naja:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von siri »

Petz hat geschrieben: 19.03.2024 - 12:34
@ siri; die Umsätze und Steuereinnahmen kommen aber offensichtlich nicht bei den Tirolern an denn sonst befänden wir uns in der Statistik nicht auf dem vorletzten Platz... :naja:
Dann bereichern sich halt einige, trotzdem hängen ganze Täler am Tourismus.

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Seilbahnjunkie
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Petz hat geschrieben: 19.03.2024 - 12:34 Wo siehst Du da bitte eine Bevorzugung der Einheimischen ??? Wenn ich als Telfser von DE kommend über den Fernpaß nach Hause fahre, treffen mich Dosiersysteme, Abfahrtsverbote etc. genauso weil die ausschließlich fahrtzielabhängig sind. Und bei einer Sache kannst Du Dir absolut sicher sein - bevor die Bevölkerung für einen Straßenausbau plädierte der Deinen Wünschen entspräche, macht die gnadenlos den Laden sprich die Straßen dicht... :ja:
Amen Bruder! :D
Petz hat geschrieben: 19.03.2024 - 12:34 @ siri; die Umsätze und Steuereinnahmen kommen aber offensichtlich nicht bei den Tirolern an denn sonst befänden wir uns in der Statistik nicht auf dem vorletzten Platz... :naja:
Naja, den Schnitt drücken natürlich auch die ganzen Saisonarbeiter die hier für lächerliche Löhne die Arbeiten machen die kein Einheimischer mehr machen will.
Was uns aber alle trifft ist das durch die Touristen völlig versaute Preisniveau. Zum Einen muss jedes Unternehmen nochvdie Tourismusabgabe einnehmen und zum anderen sind Touristen bereit jeden Preis zu zahlen (außer für Maut und Parkplätze natürlich).
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MarkusW
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MarkusW »

Bei den Abfahrtssperren wird meiner Erfahrung nach (zb. Kufstein, Jenbach) schon jedes AT Kennzeichen einfach durchgewunken :P (könnt ihr schon zugeben :lol: )
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Ich muß aber vom Gegenteil berichten denn ich wurde bei der Autobahnabfahrt Innsbruck Mitte von Telfs kommend bereits zweimal an Reisesamstagen angehalten und nach dem Fahrtziel befragt als ich dort zu Gartenliftler one_only80 in Richtung Aldrans abbog. Und dies obwohl mein Autokennzeichen ja sogar denselben politischen Bezirk (Innsbruck-Land) ausweist.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Die Positionen sind bezogen: Die schwarz-rote Koalition wird heute mit ihrer Mehrheit im Land wohl die Grundlage für das Fernpass-Paket beschließen. Nämlich die Mautpflicht (Wegekostenrichtlinie) ab 2028. Sie soll die finanzielle Grundlage für das Fernpass-Paket mit der Außerfern-Förderung von 2,5 Millionen Euro und für Begleitmaßnahmen und Verkehrslösungen an der Bundesstraße sein. Dazu zählen der Bau der zweiten Röhre für den Lermooser Tunnel (250 Mio. Euro) und die Errichtung des Fernpass-Scheiteltunnels (160 Mio. Euro) sein. Die Infrastrukturprojekte kosten rund 500 Mio. Euro.
Die Opposition sieht es hingegen völlig anders: FPÖ, Liste Fritz, Grüne und NEOS fordern einen vorläufigen Stopp der Pläne und eine Volksbefragung. Mautpflicht mit 14 Euro pro Fahrt und die Sinnhaftigkeit des 1,4 Kilometer langen Scheiteltunnels werden kritisiert.
Vor Ort formiert sich in den Anrainergemeinden ebenfalls Widerstand. Auch von Wirtschaftstreibenden. Wie seitens des Besitzers des Hotels Schloss Fernsteinsee. In einem Schreiben an die Landesregierung sowie die Gemeinden Nassereith, Tarrenz, Obsteig, Mieming, Biberwier, Lermoos und Ehrwald drohte er offen mit Konsequenzen. Heute gibt es nämlich auch einen Besprechungstermin wegen der Mautstelle südlich des Fernpasses. „Sollte herauskommen, dass das Naturjuwel Fernstein nur noch mit Mautgebühren zu erreichen sein wird, sind wir genötigt, das gesamte Fernsteingebiet für die Öffentlichkeit zu sperren“, kündigt Geschäftsführer Bernward Köhle an. Betroffen wären Betriebsstätten, Raststation, Bootsverleih sowie der Campingplatz.
Quelle: Stimmungstest für die Fernpass-Maut, Hotelier droht mit Sperre
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Die Koalitionäre VP und SP schlugen am Mittwoch im Landtag die rechtlichen Grundpfeiler für das „Fernpass-Paket“ ein. Die Opposition zürnt und schäumt.
Denn mit den gestrigen Beschlüssen (Regierung dafür, Opposition dagegen) ist der Weg für die umstrittene Bemautung der Fernpass-Strecke frei.
„Für eine Zeitersparnis von drei Minuten würde der Tunnel natürlich keinen Sinn machen. Es geht aber auch um Sicherheit.”
Der Fernpass sei eben als EU-weite Durchzugsstrecke attraktiv, die nunmehrigen Maßnahmen notwendig, aber nur in einem Umfang, der „keine neue Transitstrecke entstehen lässt“. Zudem werde man den Öffi-Verkehr ins Außerfern verstärken. Dass der Bahn-Tunnel vorerst nicht komme, sei aber der Person von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) geschuldet, hielt SP-Verkehrssprecher Philip Wohlgemuth Grünen-Klubobmann Gebi Mair den Spiegel vor.
Noch während der Sitzung verhandelte er mit der Gemeinde Nassereith zum Fernpass-Paket. Hernach wurde eine Jubelmeldung verschickt: Der Gemeinde sicherte man zu, sich mautfrei im gesamten Gemeindegebiet auch künftig bewegen zu können. Somit solle auch die Zufahrt zum Fernstein-See gratis bleiben. Das Land wolle hierfür alle Optionen prüfen. Deshalb werde nun „das Bauverfahren vom Fernpasstunnel und Mautstationen entkoppelt, eine Neueinreichung der Mautstationen vorbereitet“.
Quelle: Schlagabtausch im Landtag: Der Fernpass scheidet Regionen und Geister
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Infos für den Spätsommer, Herbst und Winterbeginn für die B180 (Reschenstraße):
Immer wieder führen Abbrüche oberhalb der B 180 Reschenstraße im Bereicht zwischen Tschingelsgalerie und der Kanzelkehre für gefährliche Situationen und Behinderungen. Im September wird in diesem Bereich mit dem Bau der Kanzelgalerie begonnen.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse ist eine Sperre der Straße für diese Arbeiten notwendig. Vom 2. bis 27. September bleibt die Straße Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr gesperrt. Vom 8. Oktober bis 20. Dezember wird sie vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Engadiner und die Martinsbrucker Straße und somit zum Teil über Schweizer Staatsgebiet. Rund um den Tag der Deuschen Einheit am 3. Oktober sowie während der Wintersaison 2024/2025 kann der Verkehr ohne Einschränkungen zweispurig über das Baufeld geführt werden.
Auch in den Jahren 2025 und 2026 sind mehrwöchige Tages- und Vollsperren erforderlich. Im Regelfall wird der Verkehr nach dem Abschluss der Vorarbetien ab Mai 2025 einspurig mit Ampelregelung über das Baufeld geführt. Diese Verkehrsregelung dauert bis zum Herbst 2026. Vor Fertigstellung Ende 2026 muss die Straße für weitere drei Monate von September bis November von 8 bis 18 Uhr für die Finalisierung gesperrt werden.
Quelle: Reschenstraße: Baustart Kanzelgalerie im September
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Das wird lustig, wenn da auch noch Ausweichverkehr vom Brenner dazu kommt.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Bei der Menge Geröll das da im Lauf der Jahre bereits runterkam wär es eigentlich sinnvoll gewesen, die Reschenstraße zwischen Kajetansbrücke und der Festung Altfinstermünz primär als großen Steinbruch und nicht als Straße zu bewirtschaften denn der würde sicher schwarze Zahlen schreiben und sich die Straße selbst erhalten... ;D
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