Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

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judyclt
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von judyclt »

"Die Politik" gibt's anscheinend doch. Zumindest bist du linientreu auf deren Kommunikationsschiene unterwegs:
- die anderen haben es verpennt (ja, haben sie, aber warum dann nicht direkt gegensteuern?)
- Ausreden: zu eng besiedelt (nein, auch bestehende Pumpspeicher erweitern oder neue gewünschte Anlagen bauen geht ohne von der Politik gesetzte Rahmenbedingungen nicht)
- Gegenbeispiele: Glückwunsch zu 4 neuen Windrädern. Lohnt sich. Sonst müsste ich mehr arbeiten. Wir haben hier über 1000. Können von mir aus noch 1000 dazukommen. Nur viel wichtiger sind Lösungen für Bedarfsspitzen/Schwankungen/Speicher.

Warum kümmert sich die Politik nicht um diese Projekte und warum verteidigst du sie auch noch für das Versagen?
https://www.swt.de/swt/Integrale?MODULE ... _Menu.PK=0
https://www.wlz-online.de/waldeck/edert ... 40685.html
usw.

Wurzelsepp
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Wurzelsepp »

Ich glaube nach wie vor, dass die E-Autos ein Teil der Lösung der Speicherproblematik sein können:

Banale Rechnung:
60 Mio E-Autos à 50kWh, macht eine Kapazität von 3 tWh. Deutschland hat 2021 insgesamt 508 tWh Strom verbraucht, macht pro Tag etwa 1.4 tWh. Natürlich löst das das Problem von Winternächten mit deutschlandweit kaum Wind nicht, aber es kann Teil der Lösung sein.
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icedtea
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von icedtea »

Vielleicht ist die Frage dumm, aber auf jeden Fall ernst gemeint:
Ich habe meine E-Auto an der Ladestation und die saugt dann meine Batterie leer anstatt sie aufzuladen? Und dann will ich losfahren und habe keinen Saft mehr? Oder will soll ich mir das Auto als Speicher für das Netz vorstellen? 🤷‍♂️🤔
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von NeusserGletscher »

icedtea hat geschrieben: 23.03.2023 - 08:59 Vielleicht ist die Frage dumm, aber auf jeden Fall ernst gemeint:
Ich habe meine E-Auto an der Ladestation und die saugt dann meine Batterie leer anstatt sie aufzuladen? Und dann will ich losfahren und habe keinen Saft mehr? Oder will soll ich mir das Auto als Speicher für das Netz vorstellen? 🤷‍♂️🤔
Genau so ist es angedacht. Praktisch wird das IMHO eher zur Überbrückung kurzer Engpässe nutzbar sein, etwa, wenn sich grad mal eine Wolke vor die Sonne schiebt. Es besteht schließlich kein "Anschlußzwang" für ein E-Auto, in sofern halte ich die Idee eh für reichlich unausgegoren. Nicht alles, was technisch machbar erscheint, ist am Ende auch wirklich praktikabel.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Wurzelsepp »

icedtea hat geschrieben: 23.03.2023 - 08:59 Vielleicht ist die Frage dumm, aber auf jeden Fall ernst gemeint:
Ich habe meine E-Auto an der Ladestation und die saugt dann meine Batterie leer anstatt sie aufzuladen? Und dann will ich losfahren und habe keinen Saft mehr? Oder will soll ich mir das Auto als Speicher für das Netz vorstellen? 🤷‍♂️🤔
Meine Cousine hat so ein System, das Auto muss "bidirektionales Laden" ermöglichen, zB der Nissan Leaf. Sie hängt dann das Auto an die Dose und kann genau festlegen, wie weit die Batterie geleert werden darf und wann sie wieder voll sein soll. So kann sie Energiespitzen brechen (zB wenn die Wärmepumpe anspringt, oder der Wäschetrockner gebraucht wird), wenn die Solarzellen auf dem Dach nicht genügend liefern.

An einem Arbeitstag könnte das so sein: Ich erscheine um 8 Uhr an der Arbeit, stecke mein Auto ein und will "immer mindestens 100km Reichweite haben, ab 15.00 200km und ab 17.00 300km". Genau so stelle ich es ein, dann habe ich die Sicherheit, dass die Batterie auch bei Notfällen nicht leer und am Feierabend quasi voll geladen ist.
Logischerweise soll es dann Geld oder eine günstigere Ladung für diese Bereitstellung geben.

Natürlich ist das nicht die Lösung, aber vermutlich wird es auch nicht DIE Lösung geben, sondern viele Puzzlesteine (Autobatterie, Pumpspeicherwerk, Wasserstoff,...) die hoffentlich zusammen das Problem lösen.
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Wooly
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Wooly »

judyclt hat geschrieben: 22.03.2023 - 22:48 "Die Politik" gibt's anscheinend doch. Zumindest bist du linientreu auf deren Kommunikationsschiene unterwegs:
- die anderen haben es verpennt (ja, haben sie, aber warum dann nicht direkt gegensteuern?)
Gibt es nicht. Und ich finde es auch sehr seltsam, immer auf "die Politik" einzudreschen ... Ich habe die Ziele, die im Koalitionsvertrag der Ampel standen durchaus begrüßt, und Einiges davon ist ja auch schon umgesetzt worden. Das es noch ziemlich klemmt, das nervt mich auch, auch wenn ich manche Gründe auch nachvollziehen kann .... hier ein wie ich finde ganz guter Überblick.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... l-100.html

Und weil ich ja immer so gerne für meine Wahlpräferenzen beschimpft werde ... man kann jetzt die Grünen als Teil der Regierung verurteilen weil es nicht schnell genug geht oder für die vielemn Kompromisse, ODER für ihr "linientreues" Durchpeitschen all ihrer Wahlversprchen ...aber beides gleichzeitig geht nicht, da müsst Ihr euch jetzt schon mal entscheiden ... :mrgreen:

Und was passiert wenn wir aktiv gegensteuern kann man sich wie schon erwähnt ja bei der aktuellen Diskussion über den Heizungsneubau ansehen ... aktives Gegensteuern finden alle knorke, nur jetzt dann doch lieber nicht bei uns ... und die Deutschen, die laut Alpinforumsnarrativ ja eh die einzigen sind, die bei Klimaschutz und Verkehrswende ihre woke Agenda gnadenlos durchsetzen wollen, sind seltsamerweise gerade die einzigen die die EU Beschlüsse zur Zulassung von Verbrennern torpedieren, die Sie selber noch vor nicht all zu langer Zeit mitbeschlossen haben ....
judyclt hat geschrieben: 22.03.2023 - 22:48 - Ausreden: zu eng besiedelt (nein, auch bestehende Pumpspeicher erweitern oder neue gewünschte Anlagen bauen geht ohne von der Politik gesetzte Rahmenbedingungen nicht)
Nur mal so als Beispiel, hier bei mir im Murgtal wird gerade damit begonnen, ein sehr großes und wichtiges, aber auch schon sehr altes Pumpspeicherkraftwerk komplett zu sanieren und zu erweitern, ausserdem wird ein weiteres kleineres Kraftwerk, das früher zur Stromversorgung von Papierfabriken genutzt wurde und aktuell ca. 5000 Haushalte mit Strom versorgen kann erweitert und modernisiert. Beide Projekte lagen lange brach, und sind jetzt endlich in den letzten Jahren geplant und beschlossen worden. Auch weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben. Wie schon gesagt, geht wenn man will und alle (oder sagen wir genug) an einem Strang ziehen.

judyclt hat geschrieben: 22.03.2023 - 22:48 - Gegenbeispiele: Glückwunsch zu 4 neuen Windrädern. Lohnt sich. Sonst müsste ich mehr arbeiten. Wir haben hier über 1000. Können von mir aus noch 1000 dazukommen. Nur viel wichtiger sind Lösungen für Bedarfsspitzen/Schwankungen/Speicher.
Hier im Süden könnten auch noch eine Menge mehr stehen ... anscheinend hat "die Politik" bei dir zuhause (ich nehme an im Norden) verstanden was zu tun ist. Bei uns in BW ja inzwischen auch, in Bayern z.B. will "die Politik" ja immer noch nicht viel von Windkraft wissen ... wo siehst du jetzt den gemeinsamen Nenner.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von judyclt »

Wooly hat geschrieben: 23.03.2023 - 13:26 wo siehst du jetzt den gemeinsamen Nenner.
Falls als Frage gemeint: Wir liefern beide ins Markusland! :lol:
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von NeusserGletscher »

Wooly hat geschrieben: 23.03.2023 - 13:26 Und was passiert wenn wir aktiv gegensteuern kann man sich wie schon erwähnt ja bei der aktuellen Diskussion über den Heizungsneubau ansehen ... aktives Gegensteuern finden alle knorke, nur jetzt dann doch lieber nicht bei uns
Erst einmal ist noch gar nicht erwiesen, dass Luft-Wärmepumpen nun der Weisheit letzter Beschluss sind. Vor wenigen Jahrzehnten wurden einst Elektro-Nachtspeicherheizungen massiv gefördert. Dann sollten sie sogar verboten werden. Dann wurden Gasheizungen gefördert. Danach Pellet-Heizungen als besonders umweltreundlich beworben. Später wegen Feinstaub in die Kritik geraten. Und nun Luft-Wärmepumpen. Das alles hat sich binnen vier oder fünf Jahrzehnten abgespielt. Weißt Du, in welchen Zeiträumen normalerweise solche Investitionen abgeschrieben werden und darüber hinaus noch ein paar Jahre halten müssen, damit sich das alles rentiert? Wer garantiert Dir denn, dass in 10 Jahren Luft-Wärmepumpen nicht wieder verboten werden, weil sie das Stromnetz überlasten? Und statt dessen wieder Gasheizungen gefördert werden, die mit E-Methan laufen?

In vielen Fällen kann man die Heizung nicht ohne umfassende (Kern-) Sanierung umstellen. Deswegen ist ein starres Verbot von Heizungen zu einem Termin völlig realitätsfremd.

Man kann so was für den Fall einer umfassenden Sanierung vorschreiben, aber dann muss diese Entscheidungen auch wenistens mal für 50 Jahre Bestand haben.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von skifam »

Wurzelsepp hat geschrieben: 23.03.2023 - 11:44
icedtea hat geschrieben: 23.03.2023 - 08:59 Vielleicht ist die Frage dumm, aber auf jeden Fall ernst gemeint:
Ich habe meine E-Auto an der Ladestation und die saugt dann meine Batterie leer anstatt sie aufzuladen? Und dann will ich losfahren und habe keinen Saft mehr? Oder will soll ich mir das Auto als Speicher für das Netz vorstellen? 🤷‍♂️🤔
Meine Cousine hat so ein System, das Auto muss "bidirektionales Laden" ermöglichen, zB der Nissan Leaf. Sie hängt dann das Auto an die Dose und kann genau festlegen, wie weit die Batterie geleert werden darf und wann sie wieder voll sein soll. So kann sie Energiespitzen brechen (zB wenn die Wärmepumpe anspringt, oder der Wäschetrockner gebraucht wird), wenn die Solarzellen auf dem Dach nicht genügend liefern.

An einem Arbeitstag könnte das so sein: Ich erscheine um 8 Uhr an der Arbeit, stecke mein Auto ein und will "immer mindestens 100km Reichweite haben, ab 15.00 200km und ab 17.00 300km". Genau so stelle ich es ein, dann habe ich die Sicherheit, dass die Batterie auch bei Notfällen nicht leer und am Feierabend quasi voll geladen ist.
Logischerweise soll es dann Geld oder eine günstigere Ladung für diese Bereitstellung geben.

Natürlich ist das nicht die Lösung, aber vermutlich wird es auch nicht DIE Lösung geben, sondern viele Puzzlesteine (Autobatterie, Pumpspeicherwerk, Wasserstoff,...) die hoffentlich zusammen das Problem lösen.
Ich suche stand heute seit Hausbau 2018 nach jemand der mir das installiert...
ioniq 5, 6 EV6 können es und der neue grosse E SuV EX90 von Volvo, der ID 5 mglws alle upgedateten des VW Konzerns, die Teslas mit einem zusätzlichen Teslaspeicher sollen es bald können ...
Aber
Das müsstet Ihr bitte im Detail mal googeln dazu gibt es Beiträge in e Fahrer und Elekriker Foren und youtube.. seit ca. 10Jahren immer wieder.
Stand heute: in Verwaltdeutschland nicht erlaubt also nicht... möglich...
Nur soviel: einen Energiespeicher muss der Fachinstallateur anmelden sonst macht er sich strafbar...
D.h. nur 😉wenn Du Fachinstallateur bist, kannst Du das machen musst aber jede Abfahrt und Rückkehr mit Deinem bidirektionalladefähigen Auto ab und anmelden bei Deinem Energieversorger...🙃
Das ist im Prinzip super, weil es auf anarchistische Weise die Verwaltung der Energieversorger lahm legen würde ...🤪
Ich hatte da auf Woolys Partei gehofft: dass die das mit einem Feserstrich einfach aufheben....Stichwort Netzstabilisierung...
Aber es gilt eben bei uns in D wie immer:
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von GIFWilli59 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 23.03.2023 - 17:48 Das alles hat sich binnen vier oder fünf Jahrzehnten abgespielt. Weißt Du, in welchen Zeiträumen normalerweise solche Investitionen abgeschrieben werden und darüber hinaus noch ein paar Jahre halten müssen, damit sich das alles rentiert?
[...]
In vielen Fällen kann man die Heizung nicht ohne umfassende (Kern-) Sanierung umstellen. Deswegen ist ein starres Verbot von Heizungen zu einem Termin völlig realitätsfremd.
Also ich weiß es nicht, hätte aber mal 30 Jahre als max. Abschreibungsdauer angenommen. Ich denke, man kann auch 50 Jahre nehmen, aber dann sollte man das so kalkulieren, dass man pro Haus immer 2 Heizungen parallel abschreibt.

Bisher wurde noch kein Heizungstyp wirklich im Bestand verboten, es ging immer nur um den Neubau der Heizungen. Oder täusche ich mich?
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Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von NeusserGletscher »

GIFWilli59 hat geschrieben: 24.03.2023 - 00:18 Bisher wurde noch kein Heizungstyp wirklich im Bestand verboten, es ging immer nur um den Neubau der Heizungen. Oder täusche ich mich?
Vor Jahren stand einmal das Verbot von Nachtspeicherheizungen im Gesetz. Das wurde aber fallen gelassen als man erkannte, dass man nächtliche Überschüsse aus EE dort nutzen kann.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von judyclt »

BTT:
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Theo »

So mal zurück zum Thema, um gleich wirder davon wegzukommmen.
Gestern im ORF, noch 6 Tage verfügbar.
https://tvthek.orf.at/profile/Am-Schaup ... s/14172640
Probleme gibt es also nicht nur beim Schnee sondern auch anderswo.
Kernaussage: Ohne den See geht es nicht, alles was drum herum stattfindet oder mehr gefördert werden soll ist ohne den See nichts.
Kernforderung: Nachhelfen damit der See bleibt.
Was zugegeben wird: Man ist auch teilweise selber schuld an der Situation.

Auch wenn die beiden Sachen nicht vergleichbar sind, etliche paralellen sind durchaus vorhanden.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Wooly »

Ich habe gestern mit einem Musiker und Freund, der hauptberuflich in Köln Energieberater ist und Anlagen plant, gesprochen, der hat aus seiner Erfahrung berichtet, dass es zwar eine Weile gedauert hätte, bis die Vorgaben aus Berlin auch in den Bauämtern angekommen wären, aber dass es inzwischen doch einige Fortschritte gäbe, u.A. plant er viel für denkmalgeschützte Häuser, und da wären die Auflagen um einiges zurückgenommen worden, er dürfte Wärmepumpen jetzt endlich nah an Nachbargrundstücke planen, die Abregelung auf 70% wäre in den meisten Fällen vom Tisch und durch die wegfallende Umsatzsteuer seit 01.01.2023 und die rückwirkende Befreiung von der Einkommensteuer seien Anlagen jetzt auch wieder besser finanzierbar.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von skifam »

kannst Du bitte "wegfallende Umsatzsteuer......ab 01.01.2023 und die rückwirkende Befreiung von der Einkommensteuer"
genauer spezifizieren:


Meines Wissens ist es bisher so:
Die Ust traf Jeden der über 9.9 kwp hatte inkl Gewerbesteuer etc.... man war und IST Stromerzeuger....also Unternehmer
ES gibt wohl angeblich für die die das bisher waren, also z.B. beim PKW Laden auf den selbst erzeugtem Strom sogar Ust auf den normalen Strompreis des eigenen Anbieters zahlen mussten, inzwischen angeblich die Option die Anlage aus dem Betriebsvermögen zu nehmen... und das angeblich ohne es zu versteuern.

Das man auf Einkommen keine Steuern zahlen muss, halte ich für ein in D für Otto Normalverbraucher nicht zu bestätigendes Gerücht.

Die 70% Kappung bei der eigenen Solarstromerzeugung der Anlage muss die zertifizierte Fachfirma machen, das kostet und bringt max 30% Mehrertrag. der wiederum versteu.......s.oben.

Wer sich diese Kosten sparen will, lädt sein Auto in der Überschuss-Zeit, denn das kann bisher nicht wegregeln....dann ist bei über 9.9 kwp auch keine Ust darauf fällig.

Ich glaube das das schon Verbesserungen sind, wenn man aber im Detail schaut sind sie leider marginal. Eins ist jedoch immer sicher, Gevatter Staat verdient weiterhin immer kräftig mit.

Vielleicht hat Dein Freund da genauere Informationen, dem ein oder anderen würde das helfen, immerhin sitzt er an der Infoquelle....

Das wäre bei allen Differenzen sehr nett von Dir.

PS: Viel wichtiger wäre es: für die vielen neuen E Auto Eigner mit bidirektional Laden geeigneten PKWs hier endlich das quasi Verbot des bidrektional Ladens abzuschafffen und damit entsprechende Leitungsinfrastruktur endlich vorausgesetzt endlich eine Netzstabilisierungskomponente statt Regulierung von Autolade- und Wärmepumpenstrom gesetzlich festzuschreiben.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Wooly »

skifam hat geschrieben: 27.03.2023 - 17:18 Vielleicht hat Dein Freund da genauere Informationen, dem ein oder anderen würde das helfen, immerhin sitzt er an der Infoquelle....
Das wäre bei allen Differenzen sehr nett von Dir.
Ich frage Ihn gerne, schon mal im Voraus:

- Seit 1. Januar 2023 gilt für den Kauf einer neuen PV-Anlage und für dazugehörige Stromspeicher eine Umsatzsteuer von null Prozent, man zahlt also keine Mehrwertsteuer, wenn die Anlage in ein Privathaus eingebaut wird.

- Rückwirkend gilt ab 1. Januar 2022 für viele Solaranlagen (bis 30 kWp) eine Befreiung von der Einkommensteuer, sprich auf die Einnahmen durch die Solaranlage.

- Es gibt jetzt Zuschläge für Anlagen auf denkmalgeschützten Häusern und dachintegrierte Anlagen: 400 Euro pro kWp Leistung (statt der normalen 300 Euro)
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von skifam »

Danke Dir herzlich..

Hier wird es noch genauer... zumindest für den der sich da durchgekämpft:
https://www.mhl.de/de/artikel/neuerunge ... rschreiten.
Sprich es ist wirklich eine Verbesserung.
Wer jetzt noch einen zertifizierten Installationsbetrieb finden sollte, kann jetzt wirklich mal was Gutes und unternehmerisch mglws Attraktives (* wenn viele Jahre ohne Defekt) tun.
Bei einem 4 Familienhaus hiesse das für den Eigentümer 60kwp das ist ne Menge Leistung bei so einen Klotz und um die daran hängenden E Autos über 3 bis 6 Monate aufzuladen... und auch bei 10cent/kwh ein wenig Ertrag. Nur eben ohne den unsinnigen Gewerbe und Umsatzsteuerquark...

Hier zur Einkommenststeuer: Punkt 4
https://www.finanztip.de/photovoltaik/pv-steuer/
Aber das heißt auch keine Förderung Abschreibung und auch keineBetriebsausgabe mehr sprich teures investives Hobby mit mglws gutem Ertrag in schlechten Zeiten solange steuerfrei - ein steuerlicher Solitär in D...


Auf die Idee werden oder sind auch andere ge/kommen....
Das heisst ggf in die Wartelliste einreihen...

Bei mir ist das Dach weitestgehend voll...
Bleibt nur noch die Fassade....
Und rechnenrechnen.

So find ich das gut: ideologiefrei Falkten austauschen.
Zahlen sind Zahlen.
Wär ja mal ein Anfang.
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Schneeberk
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Schneeberk »

Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis bemerkt wird, dass habeck im Prinzip alle Heizungen verbieten will. Im Gesetz steht ein Anteil erneuerbarer Energien von 65 %. Da der deutsche strommix zu über 50 % aus Kohle und gasstrom besteht, hat auch eine wärmepumpe keinen erneuerbaren Anteil von 65%.
Wie dumm kann man sein.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von ThomasK »

Kapi hat geschrieben: 22.02.2023 - 14:00 Der Februar hat etwas Schnee gebracht, vor allem in den Bergen. Ski und Rodel gut, könnte man also sagen. Aber zuvor gab es wochenlang kaum Schnee und teilweise frühlingshafte Temperaturen. Das Bild der weißen Kunstschneebänder in brauner Landschaft machte die Runde und der Alpinskitourismus stand gerade vor dem Hintergrund der Energiekrise so sehr im Rampenlicht wie selten zuvor. Ist die Klimaanpassung mit immer mehr Kunstschnee die richtige Strategie, wie Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont oder ist es eine Fehladaption, wie Wissenschaftler meinen. Können Beispiele wie das Bergsteigerdorf Schleching tourismuswirtschaftliche Alternativen aufzeigen? Und wie kann der Wintersporttourismus klimafreundlicher werden? Der Hauptfaktor ist die Anreise im Auto, müssten hier die Skigebiete mehr Verantwortung übernehmen? Welche Perspektiven hat der Alpinskitourismus?

Ein Funkstreifzug-Podcast:

https://www.ardaudiothek.de/episode/der ... /12401329/

Der umweltschädlichste Bereich beim Winterurlaub ist mit großem Abstand die Anreise und die Abreise mit dem Auto.

Deshalb wäre es ja extrem wichtig, die Mineralölsteuer um mindestens 2 € / Liter zu erhöhen und die Parkgebühren auf mindestens 5 € / Stunde heraufzusetzen. Da die Autofahrer meistens nur die Grenzkosten berücksichtigen, sollte die Politik dies zum Anlass nehmen die Grenzkosten der Autofahrer deutlich zu erhöhen, um eine Verhaltensänderung hin zum Verzicht auf das eigene Auto zu erleichtern.

Wer einen Skipass kauft, sollte keinesfalls die Parkgebühren erstattet bekommen; vielmehr sollten Personen, die mit dem ÖPNV anreisen, Ermäßigungen beim Erwerb des Skipasses bekommen.

Wichtig wäre auch eine deutliche Reduktion der Parkplätze an den Talstationen der Seilbahnen durchzusetzen.

Um CO2 einzusparen, sollte gleichzeitig der ÖPNV deutlich ausgebaut werden.

Der Straßenverkehr ist einer der Hauptverursacher für die Klimaerwärmung. Da gilt es konsequent anzusetzen.
judyclt
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von judyclt »

Nicht Mineralöl, generell die Emissionen. Was nützt es, wenn man offiziell mit 0g CO2 im E-Auto fährt, aber den deutschen Strommix lädt?
Woanders ist es noch viel schlimmer. Da gibt's noch Belohnungen für möglichst weite Autofahrten:
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von Theo »

Genau wegen solchen "Ideologen uund Fanatikern" wie ThomasK geht nichts vorwärts.
Wenn du der Menscheit aus Spargründen das
Wasser-WC wegnehmen willst musst du auch eine brauchbare Alternative präsentieren. Du verlangst aber dass man aufs Plumsko geht. Einfach vollkommen gaga.

Das Grunproblem bekämpfst du aber überhaupt nicht und dass werter Kollege ist nicht in den Tourismusorten sonder in den Städten und der Aglo und dass weisst du als Verkehrsplaner selber eigentlich am besten.
Ich habe Bekannte die wohnen im Stadtgebiet der Kantonshaupstadt Sion und könnten jedes Skigebiet in der Gegend mit dem ÖV erreichen wenn denn der Ortsbus nicht nur alle 2 Stunden mal fahren würde und die Haltestelle nicht mehr als 10 min entfernt wäre.
Sie wären auch gerne bereit nur einen Teil bis zu einer geeigneten Umsteigestelle mit dem PKW zu fahren, aber wenn ihr Wahnsinnigen die Unsteigemöglichkeiten alle abschafft oder exorbitant verteuert geht das natürlich auch nicht.
Was ThomasK verlangt ist nicht eine Umlagerung sodern quasi ein Reisestopp, davon wird der ÖV in den Städten aber auch nicht besser.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von albe-fr »

ThomasK hat geschrieben: 07.04.2023 - 14:23 Wichtig wäre auch eine deutliche Reduktion der Parkplätze an den Talstationen der Seilbahnen durchzusetzen.
konsequenterweise sollte man generell das Parken an Talstationen (bzw. im Umkreis von 20 km davon) verbieten - anders lernen es die Autofahrer nicht.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von skifam »

Popcorn bitte
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von judyclt »

Im Umkreis von 20km an Talstationen? Klar, am besten vor der Schaffung alternativer Anreisemöglichkeiten.

Ich glaube es wäre in Summe sinnvoller z.B. bei Elterntaxen anzusetzen.
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Re: Podcast: Wärmere Winter ohne Schnee - Wie kann die Zukunft des Wintertourismus aussehen?

Beitrag von albe-fr »

judyclt hat geschrieben: 07.04.2023 - 23:59 Klar, am besten vor der Schaffung alternativer Anreisemöglichkeiten.
klar, dann würde es mal knallen und evtl. würde der ein oder andere mal Nachdenkern.
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