DO 30.03.2023: Aineck - Katschberg
Die Wettervorhersage versprach für den Katschberg heute die meiste Sonne. Wetter war wie den ganzen Urlaub sehr wechselhaft, gegen 11 Uhr zog ein Regenschauer durch, danach waren die Pisten vom Gipfel bis ins Tal sehr klebrig und unschön zu fahren. Bei solchen Bedingungen an einem 17. Skitag in Folge tritt eine gewisse Sättigung ein, weshalb wir den Skitag gegen 15 Uhr beendeten.
^ Regenschauer durchgezogen und schon wieder was Neues unterwegs...
^ Zwischendurch am Sonnleitenlift mal kurz Sonne, aber Pisten grausam klebrig und quasi nicht zu fahren
^ Sonnleitenlift mit Rennweg am Katschberg im Hintergrund
^ Oberer Teil der A1, links die Talabfahrt vom Speiereck nach St. Michael
^ Die A1 von oben bis unten auch ekelhaft klebrig
Fazit: Kann man sich denken - Tag zum Vergessen. Die Sonne kam als der Skitag vorbei war und verschwand so schnell wieder wie sie gekommen war, nun sitze ich grade im Appartement und draußen gibt es schönen Landregen , was vielleicht einigen Pisten den Rest geben wird...
Kleiner, hier aus diesem Thema ausgelagerter, Geburtstagsausflug zum Shuttleberg und ins Snowspace. Mini-Fazit: Sehr wechselhaft von Sonne mit blauen Himmel und starkem Regen am Ende, naja ...
Schöne Eindrücke vom Frühlingsskifahren. Der März ist mir immer der liebste Monat, aber leider habe ich es seit dem 03.03. nicht mehr auf die Piste geschafft. Das Aineck ist wirklich in Prachtberg - das habe ich auch mal für einen Zweitbesuch vorgesehen, zumal der Sonnleitenlift und der Ainecklift damals nicht liefen. Speiereck scheint aber auch gut zu sein.
SA 01.04.2023: Abreise I
Route: Wagrain - St. Johann/Pongau - Bischofshofen - Walserberg auf die A8 - München - Ingolstadt - Nürnberg - Werneck => 505 km in ca. 6 Std.
Da wir ja bekanntlich den letzten halben Skitag in Wagrain beendeten, zudem keine gültige Vignette mehr hatten und uns für das kurze Stück auch keine mehr kaufen wollten, fuhren wir bis zum Walserberg Landstraße, wo wir direkt nach der Grenze auf die Autobahn bogen (keine offizielle Auffahrt, aber ausgeschildert). Nach entspannten sechs Stunden kamen wir in unserem obligatorischen Zwischenhalt in Werneck an.
SO 02.04.2023: Abreise II
Route: Werneck - Fulda - Kassel - Göttingen - Hannover - Visselhövede - Schneverdingen - Buchholz/Nordheide - Hamburg => 533 km in ca. 6 Std.
Auch der Tag verlief sehr entspannt bis auf einen Stau bei Bad Fallingbostel nördlich von Hannover. Irgendwie ist dort auch immer was, dieses Mal war es ein Unfall mit Verengung von drei auf eine Spur. Da Google Maps uns schon von der Autobahn leitete, fuhren wir gleich eine schöne Strecke durch die Lüneburger Heide.
Erst war nach dem Urlaub viel los und dann habe ich das aus den Augen verloren, aber nun folgt noch ein kurzes Fazit zu dem Urlaub, der sehr viel Abwechslung beim Wetter bot: -15 bis +20 Grad, extrem starker Sturm, Pulver(neu)schnee, extremster Sulz und komplett durchregnete Pisten. Flachau/Wagrain war für mich eine sehr gelungene Neuerkundung. Dort haben mir insbesondere die vielen langen Talabfahrten in Flachau, sowie der Grafenberg und der hintere Bereich in St. Johann gefallen (Buchau+Talabfahrt). Der Bereich oben rund um den Sonntagskogel war zwar auch schön, aber kurze Lifte und Pisten.
Fazit
Top:
- 19 Skitage am Stück - eine unglaubliche und sehr schöne Erfahrung
- Treffen mit mehreren AF'lern
- insbesondere am Anfang des Urlaubes Bluebird-Tage
- Neue Skigebiete kennengelernt: Gesamtes Snowspace Salzburg von A wie Alpendorf, über F wie Flachau(winkl), K wie Kleinarl bis W wie Wagrain und Z wie Zauchensee
- nach fünf Jahren mal wieder Schladming/4-Berge und immer noch überzeugt
- überragende Leere
Flop:
- mehrmals mehr oder weniger starker Regen
- für die Jahreszeit deutlich unterdurchschnittliche Schneelage
- insgesamt extrem wechselhaftes Wetter
Danke an alle Mitleser. Nach 34 Skitagen mit der SSSC ist diese für einen Fast-Hamburger sehr gut amortisiert worden, wie ich finde. Ob es vorm Herbst nochmal Skifahren geht, steht noch in den Sternen, genauso die Planung für den nächsten Winter, der wahrscheinlicherweise unter ganz anderen Grundvorraussetzungen stattfindet.