Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Würde man die technischen Kontrollstellen in Kundl und Musau am Wochenende durchgehend aber dann eben für Buskontrollen nutzen, würden es etliche weniger... :wink: :lach:
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

flamesoldier
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von flamesoldier »

Petz hat geschrieben: 28.04.2025 - 21:48 Ich auch allerdings gibt´s an den Reisetagen meist keinen LKW - Verkehr. Und würde die rechte Fahrspur bei der Schrottbrücke an einer Stelle runterbrechen wäre das ein weit größeres Problem... :lach:
Das Problem ist nicht, dass ein Teil der Brücke abbricht, sondern dass der Spannstahl versagen könnte und dann ein ganzes Segment runterfällt. An den besonders kritischen Stellen hat man für den Fall vorgesorgt und eine Fangkonstruktion unter der Brücke installiert, sodass ein Segment nach 2,5 cm Fall aufgefangen werden würde.
Die Info stammt übrigens aus einer längeren Arte Doku:
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50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Die Doku hab ich auch schon gesehen was für mich wiederum die Frage aufwirft, warum man aufgrund des schon ewig bekannten Zustandes der Brücke nicht schon längst die ganze Brücke mit Zusatzgerüsten unterfangen hat sondern sie gnadenlos weiter verrotten ließ; noch dazu wo ein darauf spezialisierter Stahlbauer seine Produktionshalle sogar unter dem Brückenbeginn stehen hat.
Abgesehen davon dürfte man meiner Meinung nach spätestens seit den Einstürzen der Carola-, und Morandibrücke gar keine Spannbetonbrücken mehr errichten. Reine Stahlbrücken sind im Gegensatz zu diesen an jeder Stelle problemlos zu kontrollieren und Schäden instandzusetzen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Hat man doch gemacht, das Gerüst steht schon Jahre lang unter der Brücke.
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Aber nur bei einigen Segmenten und warum hatte man das nur als "Fangvorrichtung" und nicht gleich als direkt wirkende Unterstützung der gesamten Brücke konzipiert die die Brückenteile entlasten und weiteren Schadenfortschritt hintanhalten würde wenn man genau weiß das der Rost am Spannstahl weiternagt... :rolleyes:
Abgesehen davon stellt sich auch die Frage warum man bei einem, generell dem Streusalz ausgesetzten Bauwerk und der nie zu verhindernden Mikrorißbildung des Betons keine säureresistente Stahlqualität für die Spannelemente eingeplant hatte. Beides als auch das Problem teilweise unbemerkt versagender Fahrbahnabdichtungen war auch bereits zu Zeiten der Brückenplanung längst bekannt.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ich bin kein Brückenbau, aber es wird schon seinen Grund haben, warum man das so gemacht hat. Vermutlich lässt sich die Konstruktion nicht beliebig abstützen, darauf hin ist sie ja nicht konstruiert worden.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von NeusserGletscher »

Petz hat geschrieben: 29.04.2025 - 16:18 ...wenn man genau weiß das der Rost am Spannstahl weiternagt... :rolleyes:
Abgesehen davon stellt sich auch die Frage warum man bei einem, generell dem Streusalz ausgesetzten Bauwerk und der nie zu verhindernden Mikrorißbildung des Betons keine säureresistente Stahlqualität für die Spannelemente eingeplant hatte...
Das Problem bei dem Stahl aus bestimmten Produktionszeiträumen einiger Stahlwerke ist nicht Rost, sondern durch seine Zusammensetzung (niedriger Chromgehalt, bestimmtes Mangan / Siliziumverhältnis) beschleunigt stattfindende Spannungsrisskorrosion. Entweder chloridinduziert (meist Edelstahl) oder wasserstoffinduziert (meist Spannstahl). Rost ist ein Oxidationsprozess und geht grundsätzlich mit einer Vergrößerung des Volumens einher, was sich äußerlich in Rissen oder Abplatzungen bei einer Kontrolle erkennen lässt. Die Spannstähle bestimmter Werke aber brechen im Inneren, ohne dass dies durch eine Volumenänderung äußerlich erkennbar wäre. Bei der Carola-Brücke werden daher auch durch Tausalze freigesetzte Chloride als Ursache gehandelt.

Mit Beständigkeit gegen Säuren hat dies daher wenig zu tun. V2A ist beispielsweise säurebeständig. Aber nicht gegen Chlor. Deswegen ist der Einsatz in chlorhaltiger Umgebung wie etwa in Schwimmhallen nicht mehr zuässig, nachdem die abgehängte Decke einer Schwimmhalle baden gegangen ist.

Bei Spannbeton wurde / wird (?) mit Carbonfasern gearbeitet. Ist halt recht teuer, dafür beständig gegen eindringendes Wasser und Salze. Glaubt man jedenfalls :wink:


[Gefahr Spannungsrisskorrosion – Systematische Untersuchung des Brückenbestands in Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Hampel und weitere Autoren, Bautechnik 87 (2010), Heft 1]
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

NeusserGletscher hat geschrieben: 30.04.2025 - 09:51V2A ist beispielsweise säurebeständig. Aber nicht gegen Chlor. Deswegen ist der Einsatz in chlorhaltiger Umgebung wie etwa in Schwimmhallen nicht mehr zuässig, nachdem die abgehängte Decke einer Schwimmhalle baden gegangen ist.
Deshalb ist für Schwimmbadinstallationen auch V4A das bevorzugte Material. Zumindest ist bei der Luegbrücke lt. der Artedoku die streusalzverursachte und den Beton absprengende Oberflächenkorrosion das Hauptproblem.
Meiner Meinung nach müssten alle nicht zugänglichen Spannelemente materialunabhängig generell ausgeschlossen werden; abgesehen davon das eine Stahlbrücke auch nicht viel teurer käme, ist diese aber problemlos kontrollier-, und unterhaltbar; die dem Seeklima ausgesetzte Golden Gate Bridge ist dafür ja ein leuchtendes Beispiel.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Ich höre schon die Stimmen, dass damit doch noch mehr Verkehr angezogen wird. Wenn aber halt mal auf deutscher Seite - in diesem Fall der Kramertunnel - gebaut wird, dann sollte schon versucht werden, die Bürger Lermoos/Ehrwalds vom Verkehr zu entlasten. Bis zur Fertigstellung des Kramertunnel im Jahr 2027 ist ja noch Zeit :lol: Wäre ja nicht so, dass durch die langwierigen Deutschen Bauvorhaben, das Land Tirol schon genug Zeit gehabt hätte das Thema anzugehen. Aber eine Dosierampel lässt sich halt schneller aufstellen :evil:
Eine Nordumfahrung des Talkessels Ehrwald (Bezirk Reutte) ist technisch umsetzbar, zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Land Tirol in Auftrag gab. Die Untersuchung soll als Grundlage für weitere Gespräche zwischen den betroffenen Gemeinden und dem Land Tirol dienen.
Quelle: Umfahrung Ehrwalder Becken ist machbar

Wer an Details des Vorprojektes interessiert ist: Technischer Bericht Talkesselumfahrung
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Rusty1 »

Diese Berichterstattung klingt mir spontan schon sehr pro Stammtischmeinung statt pro pragmatische Verkehrsplanung. Aus einer abstrakten Angst vor etwas, das in drei Jahren eventuell passieren könnte, schon mal vorsorglich eine Dosieranlage in Benutzung zu nehmen, die dann aber auch nach dem Bau einer Umfahrung bestehen bleiben soll …

Die Schluchtenscheißer wollen die Urlauberkohle halt lieber per Post bekommen, ohne dass die Nasen überhaupt auftauchen.
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Rusty1 hat geschrieben: 02.05.2025 - 11:26Diese Berichterstattung klingt mir spontan schon sehr pro Stammtischmeinung statt pro pragmatische Verkehrsplanung.
Ist es meiner Beobachtung nach auch nicht. Ich verfolge seit langem das Verkehrsaufkommen über die Webcams des Landes Tirol und das hält sich auf der Strecke Grainau - Ehrwald doch in relativen Grenzen weil meiner Einschätzung nach das Hauptziel doch der Großraum Garmisch bleibt.
Ein Kramer-, und Wanktunnel sind meiner Meinung nach aufgrund der seit Jahrzehnten völlig untauglichen Verkehrsleitung innerhalb Garmischs schon genauso lange überfällig; deren Bau hätte man spätestens bei Freigabe des letzten Stückes der A9 bis Eschenlohe angehen müssen.
Die Dosierampel in Schanz dürfte auch arbeitslos bleiben denn dafür sorgt schon das verbleibende Streckennadelöhr Griesen... :wink:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Pistencruiser »

^^Wieso ist Griesen ein Nadelöhr? Weil man dort für ein paar hundert Meter 50 fahren muss?
Habe ich noch nie als Nadelöhr empfunden.
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br403
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Wenn ich im Stau war, dann eher in Garmisch, wenn man aus Grainau kommt. Und das wird der Wanktunnel ja beheben.
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Pistencruiser
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Pistencruiser »

br403 hat geschrieben: 02.05.2025 - 15:52 Wenn ich im Stau war, dann eher in Garmisch, wenn man aus Grainau kommt. Und das wird der Wanktunnel ja beheben.
Kramertunnel :wink:

Für das Stück Griesen-Oberau habe ich mal 1,5h gebraucht - da konnte allerdings Griesen nix dafür. :wink: Irgendwas war im Farchanter Tunnel...
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br403
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Ja, natürlich. :? Wanktunnel wäre dann auch mal was, aber abwarten.
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snowflat
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

br403 hat geschrieben: 02.05.2025 - 20:32 Ja, natürlich. :? Wanktunnel wäre dann auch mal was, aber abwarten.
Ich meine im März gelesen zu haben, dass ein Baubeginn nicht vor 2030 erfolgen wird. Auch in diesem Fall haben die Tiroler Kollegen Zeit sich Gedanken zu machen ... oder einfach eine Dosierampel aufstellen :wink:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Wenn die Fernpaßmaut ab 2029 wirklich kommt, rechne ich aufgrund der Geiz ist geil - Mentalität mit einer spürbaren Verkehrsverlagerung zur Zirlerbergroute. Und wenn man mit Optimismus an eine Wanktunneleröffnung vielleicht in 2035 denkt, können einem die verkehrsleidgeplagten Garmischer als "Zwangsverkehrsdosierer" schon jetzt leid tun. Solange sähe ich eine Ampel auf österreichischem Gebiet eher als optischen Gag... ;D
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von F. Feser »

Also sorry - was wird ne Fernpass Maut maximal kosten 15 €? da fahr ich doch, wenn ich aus Richtung Ulm Memmingen komme fünf mal drüber, bevor ich mir das Elend über Ehrwald, Garmisch, Mittenwald und dann noch den Zirler Berg antue.
Andersrum ist es ja genauso. Kein Mensch, der im Moment Garmisch Mittenwald Zirler Berg fährt wird dann den Fernpass fahren, weil dort kostet ja was am Zirler Berg kostet nix. D.h. dort bleiben die selben Verkehrsströme wie bisher.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Ihr habt ja kaum eine Wahl. Ich schon, für mich würde es Sinn machen über Zirl zu fahren.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von F. Feser »

Eben - aber es macht ja heute schon Sinn. Ergo alles unverändert oder?
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Nicht unbedingt denn es gibt sehr wohl die Gedankenspiele, einen sich eventuell stärker manifestierenden Ausweichverkehr (der natürlich nur einen begrenzten geographischen Ziel-, und Quellbereich hat) notfalls mittels Zirlerbergmaut einzubremsen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 »

Alles schön und gut, aber vielleicht bleib ich dann auch gleich gamz zu Hause, wer keine Touristen mehr haben will. Tut meinem Geldbeutel dann auch gut.

Beispiel von mir im Mümchner Norden zum Pitztaler Gletscher: Über den Fernpaß sind es 80 Kilometer weniger als über Kufstein. Dann wird man eben diese Gegend meiden für einen Tagesausflug. Gut, wenn man Tagesgäste eh keine mehr haben will, dann lass ich es eben.

Vielleicht denken ja mehr so.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Das Hauptproblerm ist der PKW - Transit den man ohne unzulässige Diskriminierungen leider nicht beschränken kann. Wenn es nach mir ginge gäbe es sowohl für PKW-, als auch LKW - Transit längst ein Slotbuchungssystem für alle Transitreisenden zur wirksamen Verkehrsspitzenentzerrung; sprich ohne gebuchten Slot käme man dann weder über den Brenner, noch den Reschen, noch die Tauernroute oder Phyrnautobahn.

Und ganz ehrlich, solange die Tourismusbranche Löhne zahlt von denen eine dreiköpfige Familie nichtmal leben kann weil die Finanzierung einer Wohnung vor Ort unmöglich ist, hab ich überhaupt kein Problem damit wenn diese Branche schrumpft. Tirol hat schon seit den Siebzigerjahren den Fehler gemacht, zuviel auf Tourismus und zuwenig auf Industrieansiedlungen zu setzen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

F. Feser hat geschrieben: 03.05.2025 - 22:18 Also sorry - was wird ne Fernpass Maut maximal kosten 15 €? da fahr ich doch, wenn ich aus Richtung Ulm Memmingen komme fünf mal drüber, bevor ich mir das Elend über Ehrwald, Garmisch, Mittenwald und dann noch den Zirler Berg antue.
Andersrum ist es ja genauso. Kein Mensch, der im Moment Garmisch Mittenwald Zirler Berg fährt wird dann den Fernpass fahren, weil dort kostet ja was am Zirler Berg kostet nix. D.h. dort bleiben die selben Verkehrsströme wie bisher.
Du denkst vielleicht so, aber schau dir doch an wie viele versuchen auf Teufel komm raus die Vignette zu vermeiden. Und die ist ja noch billiger, 9,30 € für einen Tag und 12,40 € für 10. Ich glaube schon, dass da einige ausweichen werden und dann ist Garmisch grad wieder zugestaut. Da bringt ihnen der Kramer Tunnel gar nichts, zumindest nicht ohne Wanktunnel.

Der Fernpasstunnel ist eh ein komplett bescheuertey Projekt. Keiner braucht den, keiner will den (außer der ÖVP aus unerfindlichen Gründen). Selbst wenn man nicht zur Erkenntnis gelangt, dass es nichts bringt dem steigenden Straßenverkehr immer weiter hinterher zu bauen, bringt dieser Tunnel nur Entlastung für die die sie nicht wollen. Das Außerfern hat schon längst keine Ortsdurchfahrten mehr auf der Hauptstrecke und trotzdem staut es sich auch Richtung Norden noch hinter dem Fernpass.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Downhill »

Eine Nordumfahrung des Talkessels Ehrwald (Bezirk Reutte) ist technisch umsetzbar, zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Land Tirol in Auftrag gab.
Sehr gut, dass der Danieltunnel (so nenn ich ihn jetzt mal) wenigstens mal andiskutiert wird :zustimm:
Natürlich ist der machbar.
Und 1000x sinnvoller als der Fernpaßscheiteltunnel, wie er aktuell geplant wird.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.

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