Ich persönlich nehme dann auch lieber die längere Strecke und fahre als die kürzere und stehe. Vor allem werden Kinder unbequem im Stau. Aber ich würde eh mit Kindern so fahren (also nachts), dass man erst gar keine so großen Probleme mit Stau hat.Downhill hat geschrieben: 06.06.2025 - 11:22Also ich hab grad mal spaßeshalber München - Zadar eingegeben bei Google Maps, wenn du jetzt fahren würdest sind es grad mal ein paar Minuten länger über A94 und Pyhrn- statt A8 und Tauernautobahn. Bei einer Gesamtdauer von 9h völlig egal.David93 hat geschrieben: 06.06.2025 - 10:37Und die Route über die A1 und A9 (Graz) ist auch um so viel länger dass es sich trotz dem Stau nicht lohnt darüber zu umfahren.
Ja, es sind ca. 100 km mehr, aber auch das macht bei der langen Strecke inkl. div. Vignetten, Maut usw. den Kohl nicht mehr fett.
Müsste ich da runterfahren würde ich wahrscheinlich die staufreiere Strecke wählen.
Ob es natürlich so intelligent ist von der Asfinag, gleichzeitig an Tauern- und Pyhrnautobahn Baustellen aufzumachen, hab ich mir letzes Jahr im Februar auch schon gefragt![]()
Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Ah ok, daher kommt der Unterschied. Ich hatte ein Ziel in Istrien eingegeben, da lohnt es sich nicht. Bei einem Ziel "weiter unten" in Kroatien sieht es tatsächlich anders aus, da würde ich derzeit auch über Graz fahren.Downhill hat geschrieben: 06.06.2025 - 11:22Also ich hab grad mal spaßeshalber München - Zadar eingegeben bei Google Maps, wenn du jetzt fahren würdest sind es grad mal ein paar Minuten länger über A94 und Pyhrn- statt A8 und Tauernautobahn. Bei einer Gesamtdauer von 9h völlig egal.David93 hat geschrieben: 06.06.2025 - 10:37Und die Route über die A1 und A9 (Graz) ist auch um so viel länger dass es sich trotz dem Stau nicht lohnt darüber zu umfahren.
Ja, es sind ca. 100 km mehr, aber auch das macht bei der langen Strecke inkl. div. Vignetten, Maut usw. den Kohl nicht mehr fett.
Müsste ich da runterfahren würde ich wahrscheinlich die staufreiere Strecke wählen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Ging wohl nicht anders. Die A9 Pyhrnautobahn ist in Oberösterreich aber seit der Eröffnung der zweiten Röhre der Tunnelkette Klaus aber sowieso eine Dauerbaustelle, die bis dato eigentlich nie durchgehend zweispurig war. Und Probleme in Form von (längeren) Staus sind dort außer an den absoluten Spitzen(reise)tagen selbst in den Ferien so gut wie nie Thema, außer durch Unfälle oder Ähnliches.Downhill hat geschrieben: 06.06.2025 - 11:22 Ob es natürlich so intelligent ist von der Asfinag, gleichzeitig an Tauern- und Pyhrnautobahn Baustellen aufzumachen, hab ich mir letzes Jahr im Februar auch schon gefragt![]()
Und die Arbeiten auf der A10 waren schon lange überfällig, man braucht sich bloß den Zustand der Tunnel vor der Sanierung ansehen...
Zuletzt geändert von Michi99 am 06.06.2025 - 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Was mich sehr verwundert ist der Stau kurz vor der Mautstelle Schönberg in Fahrtrichtung Brenner. Zuerst stehen über die Europabrücke nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung und dann innerhalb der Gallerie nur noch einer. Das würde nirgends angekündigt und führt zu einem Stau an der ungünstigsten Stelle der ganzen Brennerautobahn, nämlich in der stärksten Steigung. Im Radio wird das ganze kein einziges mal erwähnt und auch auf der Seite der ASFINAG nicht.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
schon uebel, Stau von Schoenberg bis vor Knoten Innsbruck. Dafuer ists an der Luegbruecke nur ein kurzer Stau 
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Meine lieben Lemminge: Wenn ihr jetzt alle nachts fahrt, dann habt ihr dasselbe Ergebnis, nur halt in dunkel.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Tauernautobahn bis zu 45 Km Stau : https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... hn,UnQQRWI
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
A10 45km und 5 Std. Zeitverlust. Habe eben bei Google Maps geschaut, die Pyhrnautobahn ist ohne Verzögerung … das soll mal einer verstehen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Auf der Pyhrnautobahn hat es am Vormittag zumindest auf oberösterreichischer Seite auch Staus gegeben, recht viel mehr als eine halbe Stunde dürfte man dort allerdings nie verloren haben.snowflat hat geschrieben: 07.06.2025 - 15:04 A10 45km und 5 Std. Zeitverlust. Habe eben bei Google Maps geschaut, die Pyhrnautobahn ist ohne Verzögerung … das soll mal einer verstehen.
Und: Die nächsten Baustellen auf der A10 sind schon angekündigt: https://salzburg.orf.at/stories/3308671/
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Und wenn man jetzt auf die Webcams guckt behindert auf der A10 nur die unselige Baustellenkette den Verkehr, am Brenner und dem Fernpaß ist hingegen nix mehr los, was die Idee eines Slotsystems als absolut entzerrungswirksam wieder mal bestätigte...Rusty1 hat geschrieben: 07.06.2025 - 11:23Meine lieben Lemminge: Wenn ihr jetzt alle nachts fahrt, dann habt ihr dasselbe Ergebnis, nur halt in dunkel.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Das Problem ist mittlerweile auch Google Maps. Mit einem Marktanteil von über 70% in Mitteleuropa benutzt das so gut wie jeder. Das Problem bei Maps ist die komplett verzerrte Darstellung von Staus. Das heißt die zeigen einen Stau von 20 min an in 10 km, je näher man kommt desto länger dauert der Stau, weil Maps damit rechnet das sich der Stau bis dahin auflöst. Dadurch werden alle bei München noch auf die Tauernautobahn geleitet und nicht auf die A94 Richtung Phyrn (wobei hier auch in den letzten Jahren zunehmend mehr Reiseverkehr ist), obwohl dort die tatsächliche Fahrzeit deutlich länger als bei der Phyrnautobahn ist. Erst kurz vom Stau wird dann der tatsächliche Stau angezeigt und Alternativen. Maps wäre und ist also ein extrem zentraler Ansatzpunkt in der Verkehrslenkung, jedoch ist es ziemlich schwer Google zu beeinflussen. KI wird hier in der Zukunft eine massive Rolle spielen.
Das Baustellen Management der ASFINAG ist halt aber auch sehr fraglich.
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Bei Maps warens über längere Strecke gesehen nur 25 Minuten Verzögerung zur Spitze bei der Tauernautobahn.snowflat hat geschrieben: 07.06.2025 - 15:04 A10 45km und 5 Std. Zeitverlust. Habe eben bei Google Maps geschaut, die Pyhrnautobahn ist ohne Verzögerung … das soll mal einer verstehen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Ich nutze auch GoogleMaps und gehöre zu den von Dir bezifferten 70%. Aber ich verlasse mich nicht darauf und zoome in regelmäßigen Abständen auch mal aus der Karte raus und schaue mir die Verkehrslage auf der geplanten Route an, wenn sich die Ankunftszeit signifikant nach hinten verschiebt. Dort sieht man dann +7min, +15min, +25min etc. sowie die Farbe der Stauzone (orange = noch okay, rot = mal über eine Alternative Gedanken machen, für die ich mich dann kurzfristig entscheiden kann, dunkelrot = direkt eine Alternative suchen, auch wenn GoogleMaps keine vorschlägt). Denn das, was Du schreibst habe ich einfach auch zu oft erlebt. Maps bleibt lange stur auf der geplanten Route und erst wenn es kurz vorm Stau eine Alternative gibt, wird diese vorgeschlagen. Wäre ja kein Problem, aber bekommen diesen Vorschlag ja auch alle anderen. Kurzum: Auch mit Navi sollte man den Kopf nicht ausschalten und auch selber in der Lage sein Alternativen parat zu haben.carvster| hat geschrieben: 07.06.2025 - 19:45 Das Problem ist mittlerweile auch Google Maps. Mit einem Marktanteil von über 70% in Mitteleuropa benutzt das so gut wie jeder. Das Problem bei Maps ist die komplett verzerrte Darstellung von Staus. Das heißt die zeigen einen Stau von 20 min an in 10 km, je näher man kommt desto länger dauert der Stau, weil Maps damit rechnet das sich der Stau bis dahin auflöst. Dadurch werden alle bei München noch auf die Tauernautobahn geleitet und nicht auf die A94 Richtung Phyrn (wobei hier auch in den letzten Jahren zunehmend mehr Reiseverkehr ist), obwohl dort die tatsächliche Fahrzeit deutlich länger als bei der Phyrnautobahn ist. Erst kurz vom Stau wird dann der tatsächliche Stau angezeigt und Alternativen. Maps wäre und ist also ein extrem zentraler Ansatzpunkt in der Verkehrslenkung, jedoch ist es ziemlich schwer Google zu beeinflussen. KI wird hier in der Zukunft eine massive Rolle spielen.
Das Baustellen Management der ASFINAG ist halt aber auch sehr fraglich.Bei Maps warens über längere Strecke gesehen nur 25 Minuten Verzögerung zur Spitze bei der Tauernautobahn.snowflat hat geschrieben: 07.06.2025 - 15:04 A10 45km und 5 Std. Zeitverlust. Habe eben bei Google Maps geschaut, die Pyhrnautobahn ist ohne Verzögerung … das soll mal einer verstehen.![]()
Was nicht nur GoogleMaps u.a. fehlt ist die Berücksichtigung von historischen Verkehrsdaten. Daraus kann man so viel ableiten und bei der Routenplanung berücksichtigen, schon bei Abfahrt. Ist ja schön und gut, wenn ich das Navi morgens um 5 Uhr bei Abfahrt aktiviere und einem eine heile Verkehrswelt vorgegaukelt wird. Für den Zeitpunkt man das ja sein, für den geplanten Routenverlauf und fortgeschrittener Tageszeit aber eben nicht. Da steckt viel Potential für eine sinnvolle Verkehrslenkung drin.
Aber um beim Thema zu bleiben: Wer nach 2 Jahren das Drama um die Tauernautobahn nicht mitbekommen hat oder aber ignoriert, dem ist nicht mehr zu helfen und denen schadet es dann auch nicht, ein Teil des Dramas zu sein. Es können einem halt nur die ganzen Gemeinden bzw. deren Anwohner Leid tun. An solchen Tagen brauchen die ihr Auto nicht bewegen ... und der Zeitverlust für Einsatzfahrten (FW, RTW, Polizei) dürfte auch besorgniserregend sein.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Google Maps verwendet historische Daten zur Prognose.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Das merkt man bei der Routenwahl aber nicht oder wie ist zu erklären, dass so zwanghaft an der A10 festgehalten wird. Auch an Samstagen zum Bettenwechsel im Winter?Seilbahnjunkie hat geschrieben: 07.06.2025 - 21:33 Google Maps verwendet historische Daten zur Prognose.
Wenn von mir selber ausgesuchte Alternativen schneller sind. Glaube ich heuer mal bei Google an
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Früher™, vor dem zweiröhrigen Ausbau des Tauerntunnels waren es angeblich bis zu 8h Zeitverlust an Spitzentagen. Insofern sind 5h doch noch human
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Das Drama für die Anwohner begründet sich auch darin das meiner Kenntnis nach all jene die die Abfahrverbote mißachten, zwar von Ordnungskräften zurück auf die Autobahn gewiesen aber nicht wegen der Fahrverbotsmißachtung auch konsequent Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet werden. Solange die Versuche, Ausweichstrecken ohne Berechtigung zu nutzen praktisch folgenlos bleibt, wird sich am Kollaps auf den Parallelverkehrswegen nichts ändern.snowflat hat geschrieben: 07.06.2025 - 20:38Aber um beim Thema zu bleiben: Wer nach 2 Jahren das Drama um die Tauernautobahn nicht mitbekommen hat oder aber ignoriert, dem ist nicht mehr zu helfen und denen schadet es dann auch nicht, ein Teil des Dramas zu sein. Es können einem halt nur die ganzen Gemeinden bzw. deren Anwohner Leid tun. An solchen Tagen brauchen die ihr Auto nicht bewegen ... und der Zeitverlust für Einsatzfahrten (FW, RTW, Polizei) dürfte auch besorgniserregend sein.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Petz hat geschrieben: 07.06.2025 - 18:20 ...was die Idee eines Slotsystems als absolut entzerrungswirksam wieder mal bestätigte... ...
Wieso bist du nicht nicht Verkehrsminister?
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Braucht er nicht, denn der "Verkehrsminister" von Tirol (heißt hier Landesrat) fordert das eh schon.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Das würde allein schon pure Logik bedingen. Ich vergleiche das gerne mit einem Förderband. Wenn ich einen gewissen Tagesmaterialdurchsatz sicherstellen muß, aber zugleich eine Überlastung hintanzuhalten habe weil sonst das Band Schaden nimmt, bleibt nur die Möglichkeit einer zeitlichen Entzerrung sprich eines zumindest Zweischichtbetriebes.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 08.06.2025 - 01:57Braucht er nicht, denn der "Verkehrsminister" von Tirol (heißt hier Landesrat) fordert das eh schon.
Und diejenigen die immer so gerne mit der EU - Richtlinie des freien Verkehrs argumentieren, darf ich daran erinnern das dies für andere Verkehrsträger beschränkter Kapazität ebenfalls so gehandhabt wird. Bei Schiffahrtskanälen kommt man ohne erfolgte Slotbuchung auch nicht durch und die Bahn hat ebenfalls noch niemand erfolgreich verklagt weil sie z. B. auf den beiden chronisch überlasteten Rheinstrecken rein technisch nicht mehr Züge einsetzen kann.
Von der seit Jahren bestehenden Zugangsbeschränkung zum Pragser Wildsee und bei einigen manchen Urlaubsdestinationen notwendigerweise geplanten und von den Bewohnern mittlerweile lautstark geforderten Gästelimitierungen rede ich jetzt noch gar nicht.
Zuletzt geändert von Petz am 08.06.2025 - 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Auch im Flugverkehr is das völlig üblich, da kommt der Begriff Slot ja auch her. Innsbruck ist im Winter an den Wochenenden auch Slot restricted, da braucht man nicht versuchen irgendwann zur für einen selbst optimalen Zeit einfach so eine Landegenehmigung zu bekommen. Für die Fluggesellschaften wäre es natürlich auch feiner sie könnten ihre Umläufe nach anderen Gesichtspunkten optimieren, also entweder für die Kunden angenehm oder zur optimalen Auslastung von Maschinen und Personal.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Ihr vergesst dabei eine Sache. Mit einem Slot System lässt sich die tatsächliche Kapazität einer Straße nicht zu 100% ausnutzen. Einfach weil man das Verhalten einzelner Autofahrer gar nicht rechnerisch erfassen kann. Wenn einer an der Ampel nicht gleich los fährt oder so, das reduziert alles den Durchsatz.
Man muss immer Puffer einrechnen und dabei rechnet man technisch bedingt immer zu viel ein. Bei zu wenig hat man eh direkt ein nicht funktionierendes System.
Und das führt zwangsläufig dazu, dass mehr Verkehr in die Morgen- und Abendstunden verlagert werden muss, wenn man gleich viele Fahrzeuge über den Tag durch bringen will/muss. Stau bedeutet nämlich 100% Auslastung.
Das ist sicher zur Freude der Anwohner wenn der Verkehr zu den Randzeiten dann auch noch mehr zu nimmt. Lieber meide ich bekannte Stauzeiten als ich dann Abends um 22 Uhr plötzlich das doppelte an Verkehr vor meinem Haus habe.
Und wenn ein Unfall passiert fliegt dir so ein Slotsystem auf einer Durchgangsstraße eh komplett um die Ohren. Unfälle sind im Schiffs- und Flugverkehr sehr selten, auf viel befahrenen Straßen passiert dagegen gern einmal die Woche was.
Und mit der Zufahrt zum Pragser Wildsee lässt sich das überhaupt nicht vergleichen. Am Pragser Wildsee ist es nicht die Straße die die Kapazität vorgibt.
Rein ökologisch gesehen ergäbe es natürlich Sinn, Stau zu verhindern und vom Grundgedanken sehe ich da natürlich auch große Vorteile als Autofahrer. Ich bin aber auch sehr skeptisch bezüglich der Nebenwirkungen.
Man muss immer Puffer einrechnen und dabei rechnet man technisch bedingt immer zu viel ein. Bei zu wenig hat man eh direkt ein nicht funktionierendes System.
Und das führt zwangsläufig dazu, dass mehr Verkehr in die Morgen- und Abendstunden verlagert werden muss, wenn man gleich viele Fahrzeuge über den Tag durch bringen will/muss. Stau bedeutet nämlich 100% Auslastung.
Das ist sicher zur Freude der Anwohner wenn der Verkehr zu den Randzeiten dann auch noch mehr zu nimmt. Lieber meide ich bekannte Stauzeiten als ich dann Abends um 22 Uhr plötzlich das doppelte an Verkehr vor meinem Haus habe.
Und wenn ein Unfall passiert fliegt dir so ein Slotsystem auf einer Durchgangsstraße eh komplett um die Ohren. Unfälle sind im Schiffs- und Flugverkehr sehr selten, auf viel befahrenen Straßen passiert dagegen gern einmal die Woche was.
Und mit der Zufahrt zum Pragser Wildsee lässt sich das überhaupt nicht vergleichen. Am Pragser Wildsee ist es nicht die Straße die die Kapazität vorgibt.
Rein ökologisch gesehen ergäbe es natürlich Sinn, Stau zu verhindern und vom Grundgedanken sehe ich da natürlich auch große Vorteile als Autofahrer. Ich bin aber auch sehr skeptisch bezüglich der Nebenwirkungen.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Nachdem das nur den PKW - Reiseverkehr beträfe sähe ich darin kein Problem. Autobahnanrainer sind lärmbezogen viel mehr durch den nächtlichen LKW - Verkehr der unter der Woche läuft betroffen schlicht weil deren Abrollgeräusche ein Vielfaches der PKW´s betragen; auf der Fernpaßstrecke gibt es dank bestehender Ortsumfahrungen etc. kaum direkt betroffene Anwohner, ich denke die bevorzugten doch an den Stautagen nicht praktisch zuhause eingesperrt zu sein.Reginleif hat geschrieben: 08.06.2025 - 15:45Das ist sicher zur Freude der Anwohner wenn der Verkehr zu den Randzeiten dann auch noch mehr zu nimmt. Lieber meide ich bekannte Stauzeiten als ich dann Abends um 22 Uhr plötzlich das doppelte an Verkehr vor meinem Haus habe.
Ich denke außerdem das Deine Überlegung bez. Slotdurchsatz doch nicht ganz realistisch ist, denn im Falle eines Staus ist man von der möglichen störungsfreien Fahrzeugkapazität einer Straße ja meilenweit entfernt. Ich beobachte die Fernpaßwebcams schon lange und selbst an den kritischsten Tagen waren kapazitätsverursachte Staus spätestens ab etwa 19:00 immer Geschichte, sprich eine Verlagerung würde gar nicht besonders weit in die Abendstunden reinreichen.
Ich bin nur deshalb kein Anhänger von Dosierampeln weil mittels Slots jeder der unbedingt die Straße zu einem bestimmten Zeitpunkt nutzen will/muß dann gegen Entrichtung eines entsprechend hohen Obulus diese trotzdem jederzeit befahren kann. Für jene die Slots so rechtzeitig reservieren, daß sie zum Buchungszeitpunkt noch nicht in einen erhöhten Auslastungsbereich des Slots fallen, blieben diese kostenfrei.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Zwar könnte man die Vorratreservierung von Slots (so wie es einige Fluglinien tun, um anderen Airlines die Strecken zu sperren) durch Bindung an Kennzeichen verhindern; aber was sollen die Leute machen, die - relativ ökologiebewußt - mit Carsharing- oder Mietautos unterwegs sind und das Kennzeichen noch gar nicht kennen?
- Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Darin sähe ich nicht das Problem weil das Kennzeichen erst bei Fahrtantritt bekannt sein und der Fahrzeughalter die Buchung vornehmen muß; d. h. man eröffnet Carsharing-, Mietwagenunternehmen oder auch den Autofahrerclubs, die sich als User mit ihrer Steuer - ID registrieren werden, die Möglichkeit das Kennzeichen bis zur Ausgabe des Fahrzeugs an den Kunden nachzumelden denn die Slotzeit ist ja bereits durch die erfolgte Buchung festgelegt. Wenn beispielsweise ein Kunde der den Mietwagen z. B. wegen Schadenreparatur am eigenen Fahrzeug längerfristig nutzt, eine Buchung benötigt braucht er nur das Unternehmen/Club zu kontaktieren.
Ganz abgesehen davon das an jenen ausgewiesenen Tagezeiten wo keine hohe Strassenauslastung zu erwarten ist man sowieso keine Buchung benötigt; mittlerweile kann man die Zeiten durch die seit Jahren erfolgten Verkehrszählungen unter Einbeziehung der Anrainerstaatenferienkalender ja sehr präzise vorausplanen.
Ganz abgesehen davon das an jenen ausgewiesenen Tagezeiten wo keine hohe Strassenauslastung zu erwarten ist man sowieso keine Buchung benötigt; mittlerweile kann man die Zeiten durch die seit Jahren erfolgten Verkehrszählungen unter Einbeziehung der Anrainerstaatenferienkalender ja sehr präzise vorausplanen.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Bergfan
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Verlängert doch den Grenztunnel bis Brixen oder mauert ihn gleich zu. Wäre die einfachere Lösung... Slot-SF ist und bleibt SF.