Neues im Oberengadin
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Re: Neues im Oberengadin
Die Sessel sehen im Vergleich zu den unbequemen Vorgängern doch richtig komfortable aus, nicht?
398712+436512=447212
- GMD
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Re: Neues im Oberengadin
Erfahrungsgemäss sollte man mindestens 1.75m sein um den Kopf genug weit oben zu haben. Ich bin kleiner, viele Frauen sind es auch, und Kinder sowieso. Früher hatte man auch niedrigere Lehnen gebaut, und es war gut. Und auch nicht unbequem. Sogar zu Zeiten, als sich Helme noch nicht flächendeckend durchgesetzt hatten, baute man weniger hoch. Vor etwa zehn Jahren kam man dann auf die Idee, so einen Autositz oder Gamerstuhl als Vorbild zu nehmen. Und machte damit das Sesselliftfahren für alle kleineren Personen unbequem.
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Skifröber123
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Re: Neues im Oberengadin
Die 4 KSB Furtschellas am Corvatsch dreht nun doch noch ein weiteres Jahr ihre Runden. Es war ja grundsätzlich ein Ersatzneubau für diesen Sommer geplant. Nun wurde das Projekt aber auf 2026 verschoben und somit gibt es diesen Winter keine Lifttechnischen Neuerungen am Corvatsch.
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Re: Neues im Oberengadin
Am Piz Nair wird der auftauende Permafrost unter der Bergstation zunehmend zum Problem, da sich bereits Risse und leichte Verformungen am Gebäude zeigen. Um die Stabilität langfristig zu sichern, setzen die Bergbahnen Engadin St. Moritz auf sogenannte Thermosiphons – Kühlröhren, die ohne Stromzufuhr funktionieren und den Boden durch ein zirkulierendes Arbeitsmedium wie Ammoniak oder Kohlendioxid kontinuierlich abkühlen. Die Technik, die sich seit Jahrzehnten in Alaska und Kanada bewährt hat, soll verhindern, dass der Untergrund weiter auftaut und die Infrastruktur gefährdet.
Für das Projekt werden 1,8 Millionen Franken investiert, sichtbare Spuren bleiben auf wenige kaminartige Radiatoren beschränkt. Das System arbeitet autark, verursacht kaum Betriebskosten und soll mehrere Jahrzehnte halten. Erste Messungen nach dem kommenden Winter sollen zeigen, ob die Kühlung wie geplant wirkt. Dazu überwachen Sensoren und Lasertracking sowohl die Temperatur im Fels als auch Bewegungen der Fundamente.
Als Risiko gilt vor allem, dass die Kühlleistung geringer ausfallen könnte als erwartet, doch die Ingenieure sind zuversichtlich, da das System technisch ausgereift ist. Erfolg bedeutet, dass der Untergrund kälter und stabiler bleibt und sich die Bewegungen deutlich verlangsamen – im besten Fall über Jahrzehnte. Arenson betont, dass Thermosiphons keine Übergangslösung, sondern eine nachhaltige Form der Fundamentstabilisierung darstellen, auch wenn jeder Standort individuell bewertet werden müsse.
Langfristig erwarten die Verantwortlichen, dass der Permafrost an der Bergstation für mindestens drei Jahrzehnte erhalten bleibt. Damit gewinnt man wertvolle Zeit, um die Infrastruktur zu sichern und Erfahrungen zu sammeln, die auch für andere Standorte im Alpenraum von Bedeutung sein könnten.
https://www.suedostschweiz.ch/graubuend ... en-bewahrt
Für das Projekt werden 1,8 Millionen Franken investiert, sichtbare Spuren bleiben auf wenige kaminartige Radiatoren beschränkt. Das System arbeitet autark, verursacht kaum Betriebskosten und soll mehrere Jahrzehnte halten. Erste Messungen nach dem kommenden Winter sollen zeigen, ob die Kühlung wie geplant wirkt. Dazu überwachen Sensoren und Lasertracking sowohl die Temperatur im Fels als auch Bewegungen der Fundamente.
Als Risiko gilt vor allem, dass die Kühlleistung geringer ausfallen könnte als erwartet, doch die Ingenieure sind zuversichtlich, da das System technisch ausgereift ist. Erfolg bedeutet, dass der Untergrund kälter und stabiler bleibt und sich die Bewegungen deutlich verlangsamen – im besten Fall über Jahrzehnte. Arenson betont, dass Thermosiphons keine Übergangslösung, sondern eine nachhaltige Form der Fundamentstabilisierung darstellen, auch wenn jeder Standort individuell bewertet werden müsse.
Langfristig erwarten die Verantwortlichen, dass der Permafrost an der Bergstation für mindestens drei Jahrzehnte erhalten bleibt. Damit gewinnt man wertvolle Zeit, um die Infrastruktur zu sichern und Erfahrungen zu sammeln, die auch für andere Standorte im Alpenraum von Bedeutung sein könnten.
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Montani Semper Liberi
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CrystalMountain
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Re: Neues im Oberengadin
Kommt mir irgendwie bekannt vor - das wurde auch schon unter 'Gletscher-Abschmelzung' thematisiert:
viewtopic.php?p=5473394#p5473394
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mg85
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Re: Neues im Oberengadin
Hier ein paar Bilder vom neuen Lift Randolins-Munt da San Murezzan:
Auffällig sind die von unten beleuchteten Einstiegsmarkierungen. Habe ich davor noch nicht woanders gesehen. Die Sitze sind bequem. Die von "GMD" bemängelte hohe Sitzlehne scheint meiner Meinung nach kein Problem zu sein. Die Bergstation und die Ausfahrt sind leicht höher als zuvor. Sonst musste man erst einmal etwas geraudeaus stapfen, jetzt fährt mein einfach ab bis zum Pisteneinstieg.
Auffällig sind die von unten beleuchteten Einstiegsmarkierungen. Habe ich davor noch nicht woanders gesehen. Die Sitze sind bequem. Die von "GMD" bemängelte hohe Sitzlehne scheint meiner Meinung nach kein Problem zu sein. Die Bergstation und die Ausfahrt sind leicht höher als zuvor. Sonst musste man erst einmal etwas geraudeaus stapfen, jetzt fährt mein einfach ab bis zum Pisteneinstieg.
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Re: Neues im Oberengadin
Sieht so aus, als ob die Kopfstützen weit genug hinten sind, um dieses erzwungene Kopf senken zu vermeiden. Unangenehm aufgefallen sind mir da die Sessel von Poma bei einer Anlage in Frankreich. Glaube in Montgenevre, bin mir aber nicht ganz sicher. Da hat es mir beim zürücklehnen immer das Kinn auf die Brust gedrückt, weil der Helm hinten keinen Platz hatte. Ist irgendwie schon fast typisch: Die Franzosen fahren bis heute grösstenteils ohne Helm. Das ist, in derer Auffassung, was für Kinder und Anfänger, die noch nicht so sicher auf den Skiern stehen. Immerhin, es ändert sich langsam, vielleicht passt Poma seine Sessel auch noch an. Oder hat es schon getan.
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mg85
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Re: Neues im Oberengadin
Die Sessel hatte ich auch schon gesehen. Die Sitze an sich ganz bequem. Mich wundert es nur, dass sie keine Haube mehr haben wie zuvor. Bei einem Wetter wie auf dem Foto oder im Moment ist das alles wunderbar. Aber es gibt auch andere Zeiten an denen man sich eine Haube wünschen würde. Ich empfinde die Neuinstallation also eher als ein Rückschritt. Wie konnte es dazu kommen?
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Re: Neues im Oberengadin
Das halte ich für wahrscheinlich. An der Fuorcla kann es ordentlich wehen und die Anlage ist für das Verlassen des Areals elementar.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
[Johann Wolfgang von Goethe]
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pierr
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Re: Neues im Oberengadin
Ich wurde schon ein paar Mal von Piz Nair zurück nach Corviglia geschickt, weil der Sessellift Lej de la Pesch wegen Wind gesperrt war.
- Pilatus
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Re: Neues im Oberengadin
https://www.rtr.ch/novitads/grischun/en ... uns-francs
Zuoz will die Sesselbahn Pizzet schon wieder ersetzen.
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hammergood
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Re: Neues im Oberengadin
Hallo zusammen,
Bezüglich "Schon wieder" muss man differenzieren. Die Anlage steht jetzt schon 20 Jahre in Zuoz. Das wäre an sich noch kein Alter für einen Sessellift. Der Sessellift Stand aber schon vorher weitere 20 Jahre im Skigebiet Corviglia.
Gruss Hammergood
Bezüglich "Schon wieder" muss man differenzieren. Die Anlage steht jetzt schon 20 Jahre in Zuoz. Das wäre an sich noch kein Alter für einen Sessellift. Der Sessellift Stand aber schon vorher weitere 20 Jahre im Skigebiet Corviglia.
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- snowflat
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Re: Neues im Oberengadin
Quelle: facebookEine besondere Anlage verdient eine besondere Lösung.![]()
![]()
Für die 2er-Sesselbahn «Alp Languard» in Pontresina durfte Bartholet neue Spezial-Kurvenräder für die letzte BACO-Kurvenstütze ihrer Art liefern.
Der Austausch war notwendig, um die Betriebssicherheit der Anlage langfristig sicherzustellen und den Saisonstart Anfang Juni zu ermöglichen.
Ein wichtiger Meilenstein für eine Bahn, die seit über 30 Jahren Wanderer und Naturliebhaber ins einzigartige Berggebiet oberhalb von Pontresina bringt.
Bilder:
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Neues im Oberengadin
https://www.corvatsch-diavolezza.ch/akt ... n-revision
Die Lagalb-Bahn erhält diesen Sommer eine Revision inkl. wohl einer neuen Kabinen-Lackierung. Das liest sich ja, als würde man auch längerfristig an der Lagalb festhalten wollen. Gefällt mir!
Die Lagalb-Bahn erhält diesen Sommer eine Revision inkl. wohl einer neuen Kabinen-Lackierung. Das liest sich ja, als würde man auch längerfristig an der Lagalb festhalten wollen. Gefällt mir!
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Re: Neues im Oberengadin
https://www.engadinerpost.ch/news/2026/ ... n-erneuertDie Engadin St. Moritz Mountains AG unterzieht die Standseilbahnen St. Moritz Dorf–Chantarella und Chantarella–Corviglia im Sommer 2026 einer umfassenden Grossrevision. Nach rund 40 Jahren Betrieb werden die Anlagen technisch erneuert und die Stationen in St. Moritz-Dorf, Chantarella und Corviglia hindernisfrei umgebaut. Während der Arbeiten bleiben die beiden Standseilbahnen sowie die zugehörigen Stationen ausser Betrieb, wie die Engadin St. Moritz Mountains AG in einer Mitteilung schreibt.
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UelivomBerg13
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Re: Neues im Oberengadin
Die Alp Giop Sesselbahn erhält scheinbar auch eine autonome Bergstation, wie bereits beim Plateau Nair.
Wobei die Alp Giop-Bergstation ja auch noch die Salastrains-Anlage beherbergt...Vielleicht kümmert sich dann eine Person um beide Bergstationen gleichzeitig (?)
Wobei die Alp Giop-Bergstation ja auch noch die Salastrains-Anlage beherbergt...Vielleicht kümmert sich dann eine Person um beide Bergstationen gleichzeitig (?)
- Mt. Cervino
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Re: Neues im Oberengadin
Maloja:
Dem Aela-Skilift in Maloja (Bergell) droht eine mögliche fünfjährige Stilllegung. Wie swissinfo.ch berichtet, sieht die von der Gemeinde Bregaglia in Abstimmung mit der Aela-Stiftung bekannt gegebene Entscheidung vor, die Betriebsbewilligung des Lifts vorübergehend auszusetzen, um dessen Zukunft zu prüfen.
Hintergrund dieses Schrittes sind Berichten zufolge die Kosten, die erforderlich wären, um den Skilift an die kantonalen Vorschriften anzupassen. Nach Angaben der Aela-Stiftung – einer der Eigentümerinnen der Anlage – wären Investitionen in Höhe von rund einer Million Schweizer Franken nötig; angesichts dieser Summe ist eine sorgfältige Analyse der Wirtschaftlichkeit des Projekts erforderlich.
Während der Zeit der Stilllegung werden die Gemeinde und die Stiftung die technischen und finanziellen Aspekte der Infrastruktur sowie deren touristischen Wert prüfen; gleichzeitig wurde beim Kanton Graubünden ein Gesuch um Konzessionsverlängerung eingereicht, auf das jedoch noch keine Rückmeldung vorliegt. Auch der in den letzten Jahren verzeichnete Rückgang des Schneefalls fließt in die Bewertung ein. Eine mögliche Schließung würde einen Verlust für das Skiangebot in Maloja bedeuten; wie der Direktor von Bregaglia Maloja Tourismus anmerkte, ist der Skilift bei versierten Skifahrern und Freeridern besonders beliebt. Folglich arbeitet der Tourismusverband an Alternativvorschlägen für die Wintersaison 2026/27, um den Ausfall des Lifts vorübergehend zu kompensieren.
https://www.dovesciare.it/news/2026-07- ... o-chiusura
(Übersetzt mit Google Translate)
Dem Aela-Skilift in Maloja (Bergell) droht eine mögliche fünfjährige Stilllegung. Wie swissinfo.ch berichtet, sieht die von der Gemeinde Bregaglia in Abstimmung mit der Aela-Stiftung bekannt gegebene Entscheidung vor, die Betriebsbewilligung des Lifts vorübergehend auszusetzen, um dessen Zukunft zu prüfen.
Hintergrund dieses Schrittes sind Berichten zufolge die Kosten, die erforderlich wären, um den Skilift an die kantonalen Vorschriften anzupassen. Nach Angaben der Aela-Stiftung – einer der Eigentümerinnen der Anlage – wären Investitionen in Höhe von rund einer Million Schweizer Franken nötig; angesichts dieser Summe ist eine sorgfältige Analyse der Wirtschaftlichkeit des Projekts erforderlich.
Während der Zeit der Stilllegung werden die Gemeinde und die Stiftung die technischen und finanziellen Aspekte der Infrastruktur sowie deren touristischen Wert prüfen; gleichzeitig wurde beim Kanton Graubünden ein Gesuch um Konzessionsverlängerung eingereicht, auf das jedoch noch keine Rückmeldung vorliegt. Auch der in den letzten Jahren verzeichnete Rückgang des Schneefalls fließt in die Bewertung ein. Eine mögliche Schließung würde einen Verlust für das Skiangebot in Maloja bedeuten; wie der Direktor von Bregaglia Maloja Tourismus anmerkte, ist der Skilift bei versierten Skifahrern und Freeridern besonders beliebt. Folglich arbeitet der Tourismusverband an Alternativvorschlägen für die Wintersaison 2026/27, um den Ausfall des Lifts vorübergehend zu kompensieren.
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