Schleppliftstützen

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
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Petz
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Beitrag von Petz »

Gerade T - Stützen gab es in Gittermastbauart für Schlepper von Trojer schon in den sechziger Jahren, Graffer baute meines Wissens nach eigentlich auch von Anfang an seine Schlepper mit Rundrohr - T Stützen. Wenn man die Poma Konstruktionen als T wertet was sie eigentlich sind waren die auch schon seit Urzeiten da.
Schräg - T habe ich auch erst ab Mitte der Siebzigerjahre gesehen.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

fxgrossrgb
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Beitrag von fxgrossrgb »

...
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schifreak
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Poma

Beitrag von schifreak »

kann s mir nur so erklären, daß die Bügel ( Stangen ) sehr lang sind, und sonst evtl.bei viel Schnee mit den Schifahrern ( vor allen die langen Lulatsch ` s ) in Behrürung kommen...
Fabi,alpiner Schifreak

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Christoph Nikolai
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Beitrag von Christoph Nikolai »

Bei Stangenschleppliften ist die eine Seite höher als die andere, damit sich die langen Stangen, die bergwärts fahren, nicht mit den talwärts fahrenden verhängen können. Diese Begründung habe ich mal gehört. Bin für Stangenschlepper absolut kein Experte.
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schifreak
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Stützen

Beitrag von schifreak »

-zu Stangenlifte-- bin da auch kein Experte...
aber ich bin heut mit meinen alten Brauneckliften gefahren-- für Fans von historischen Liften ein Paradies-- da hams noch die ganz alten T Stützen von DM...und auch sonst iss da für Abwechslung gesorgt
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und noch der Muichhöusllift- der hieß ursprünglich Kotalmlift, iss auch schon ewig alt, die Antriebsstation wurde bereits 2 mal umgebaut-- ursprünglich lief an dieser Stelle das Seil über die Stütze Nr. 10 ( die Niederhaltemaste ) , da iss das Seil so nie
und noch der Muichhöusllift- der hieß ursprünglich Kotalmlift, iss auch schon ewig alt, die Antriebsstation wurde bereits 2 mal umgebaut-- ursprünglich lief an dieser Stelle das Seil über die Stütze Nr. 10 ( die Niederhaltemaste ) , da iss das Seil so nie
neben dem Streidlhanglift steht der Zielhanglift, die 1. beiden Masten sind ohne Gitterkonstruktion, außerdem der letzte und einzige Kurzbügler den s hier noch gibt...der leerste Lift im ganzen Gebiet neben dem Garland 3 er Sessel
neben dem Streidlhanglift steht der Zielhanglift, die 1. beiden Masten sind ohne Gitterkonstruktion, außerdem der letzte und einzige Kurzbügler den s hier noch gibt...der leerste Lift im ganzen Gebiet neben dem Garland 3 er Sessel
Schlepplift Streidlhang im Tal neben der Bergbahn, den gabs schon in den 60 ern, als ich meinen 1. Schikurs gemacht habe ... der 1. T Mastlift den ich je gesehn habe
<br />seit dem letzten Sommer in Betrieb, dort gibts ne Bullcart Strecke, außerdem von Di- Sa.
Schlepplift Streidlhang im Tal neben der Bergbahn, den gabs schon in den 60 ern, als ich meinen 1. Schikurs gemacht habe ... der 1. T Mastlift den ich je gesehn habe
seit dem letzten Sommer in Betrieb, dort gibts ne Bullcart Strecke, außerdem von Di- Sa.
Der Florihanglift 2 wurde in den 70 ern gebaut- als Entlastung für den Florihanglift 1 der etwas weiter links eine leichtere Strecke befährt-- mit dem Flori 2 kann man schlecht - oder gar nicht Bergwachtgerät befördern-- auf 410 m Länge 150 m H.U.
Der Florihanglift 2 wurde in den 70 ern gebaut- als Entlastung für den Florihanglift 1 der etwas weiter links eine leichtere Strecke befährt-- mit dem Flori 2 kann man schlecht - oder gar nicht Bergwachtgerät befördern-- auf 410 m Länge 150 m H.U.
Der Bayernhanglift iss einer der ältesten Liften am Brauneck- aus den 60 er Jahren... Stütze 1 wurde nachträglich durch einen T Mast ersetzt
Der Bayernhanglift iss einer der ältesten Liften am Brauneck- aus den 60 er Jahren... Stütze 1 wurde nachträglich durch einen T Mast ersetzt
Fabi,alpiner Schifreak

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Christoph Nikolai
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Beitrag von Christoph Nikolai »

Danke schifreak für die schönen Bilder. Mir gefällt das Gebiet auch sehr gut, ideal für Schleppliftfreunde.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

@petz: Graffer hat auch Schlepper mit Portalstützen gebaut und zwar auf dem Presenagletscher! :)

@stützenform:

Ihr müsst Euch auch nochmal folgendes überlegen: gerade früher wurde nicht immer zwangsläufig die technisch optimale Lösung verwendet, sondern gerne auch mal die simpelstes und damit billigste. D.h. in der Praxis folgendes: a) bot es sich an Stützen aus Normteilen zu bauen, weil billiger. Die bauste dann so zusammen, dass es passt. Gerade die Italienier haben das gerne gemacht, deshaln kannste manchmal auch kaum die Hersteller unterscheiden. b) war der Transport früher ein wichtiges Argument. Folglich ist eine Portalgitterstütze bei schlechten Transportmöglichkeiten sehr vorteilhaft, weil sie vor Ort zusammen gebaut werden kann. In den 60ern konnteste also das Zeug mit Eselkarren rauffahren etc. Das ist bei Profilstützen schonmal schwieriger. Schräg-T Stützen sind mit Sicherheit in der Montage ebenfalls schwieriger, das geht vermutlich mit schwerem Gerät deutlich leichter und wenn du das nicht hast, dann baust eben lieber eine Portalgitterrohrstütze. Nun sind die aber wegen der vielen Schraubverbindungen wohl anfälliger oder wartungsintensiver oder was, also kamen mit der Zeit, als man Geräte hatte, mit denen man auch im Hochgebirge Profilstützen montieren konnte, eben jende mehr und merh zum Einsatz.

Was Gletscher angeht, ist es völig richtig, dass die Verankerung im Eis ein Problem darstellt, daher die Portalstützen. Schwierig sind auch insbesondere Niederhalter. Dazu kommt aber wohl ein zweiter Grund. Wenn du Portalstützen baust wie früher der Leitner, mit freihängenden Rollenbatterien mit enssprechnden Freiheitsgraden, dann kann die Stütze sich bewegen wie sie will, da kannst du lange justieren, bis du mal die Stütze versetzen musst. Macht die Sache also billiger und simpler. Das wär bei einer SChräg T Stütze schon mal anders.
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