Skigebiet Glacier 3000 meldete Konkurs an
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Dann musst du eben lernen dich klar auszudrückenSchmalspurfan hat geschrieben: Sofern du schon mal in Engelberg warst, und die Anlage gesehen hast, weisst du, dass eine einsitige Zwischenstation bei der Anlage nicht möglich ist, weil man sonst einen der beiden alten Skilifte hätte stehen lassen müssen.
Dass es einseitige Mittelstationen gibt, weiss ich auch ohne deinen dämlichen Kommentar.
- Seebrünzler
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Glacier 3000 droht das Aus
Ob das Boarder-Paradies Glacier 3000 jemals wieder seine Tore öffnen wird, steht in den Sternen. Klar aber ist: Der Kanton Bern steckt keinen Rappen mehr hinein.
Nach dem Konkurs der Glacier 3000 bei Gstaad werden nun krampfhaft Lösungen gesucht – vor allem Investoren. Interessenten soll es zwar geben. Doch Touristik-Fachmann und SVP-
Politiker Matthias Kurt sagt: «Es wird schwierig.» Besonders die Sommerskifahrerei sei Schnee von gestern: «Da traf sich letztes Jahr die Boarder-Weltelite – Gäste kamen trotzdem nur wenige.» Doch auch im Frühling haperts: «Ist es unten in der Stadt warm, haben die Leute einfach keine Lust mehr auf Schnee», sagt Kurt.
Selbst die Idee, die Lifte ganz zu schliessen und den Glacier nur noch als Ausflugsziel für asiatische Touristen zu betreiben, ist laut Kurt schwierig: «Wegen dem Wind steht die Bahn viel zu oft still.»
«Aus touristischer Sicht haben wir natürlich Interesse, dass der Glacier bestehen bleibt», sagt Adrian Studer vom Amt für Berner Wirtschaft. «Eine finanzielle Beteiligung steht aber nicht zur Debatte.»
Philipp Probst
20minuten 6.5.2005[/b]
Ob das Boarder-Paradies Glacier 3000 jemals wieder seine Tore öffnen wird, steht in den Sternen. Klar aber ist: Der Kanton Bern steckt keinen Rappen mehr hinein.
Nach dem Konkurs der Glacier 3000 bei Gstaad werden nun krampfhaft Lösungen gesucht – vor allem Investoren. Interessenten soll es zwar geben. Doch Touristik-Fachmann und SVP-
Politiker Matthias Kurt sagt: «Es wird schwierig.» Besonders die Sommerskifahrerei sei Schnee von gestern: «Da traf sich letztes Jahr die Boarder-Weltelite – Gäste kamen trotzdem nur wenige.» Doch auch im Frühling haperts: «Ist es unten in der Stadt warm, haben die Leute einfach keine Lust mehr auf Schnee», sagt Kurt.
Selbst die Idee, die Lifte ganz zu schliessen und den Glacier nur noch als Ausflugsziel für asiatische Touristen zu betreiben, ist laut Kurt schwierig: «Wegen dem Wind steht die Bahn viel zu oft still.»
«Aus touristischer Sicht haben wir natürlich Interesse, dass der Glacier bestehen bleibt», sagt Adrian Studer vom Amt für Berner Wirtschaft. «Eine finanzielle Beteiligung steht aber nicht zur Debatte.»
Philipp Probst
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- trincerone
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Das ist ja echt krass, das wäre das erste richtig große LSAP! Im übrigen umso erstaunlicher, da die meisten Gebiete es verstanden haben, von den i.A. schlechten Schneebedingungen in den klassischen Gebiete zu profitieren. Verdammt, ich wollt da noch mal hin. Hoffentlich machts nicht zu und hoffentlich wird KEIN reines Ausflugsziel für japanische Touristen!
P.S. Warum eine KSB auf gleicher Trasse wie eine fixgeklemmte Bahn mehr Bodenabstand haben sollte, ist mir allerdings auch ein Rätsel....
P.S. Von denen die schon mal in Les Diablerets waren: was taugt das Gebiet denn nun wirklich?
P.S. Warum eine KSB auf gleicher Trasse wie eine fixgeklemmte Bahn mehr Bodenabstand haben sollte, ist mir allerdings auch ein Rätsel....
P.S. Von denen die schon mal in Les Diablerets waren: was taugt das Gebiet denn nun wirklich?
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DiDa
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Von der Höhe und der Schneesicherheit ists eigentlich sehr interessant. Aber die Abfahrt vom Gletscher wurde glaub ich dieses Jahr erst im Februar geöffnet, obwohl auf dem Gletscher schon über 2m lagen.....
Es gibt halt auch nur die 3 flachen Lifte auf dem Gletscher, die Abfahrt nach Reusch und die Verbindungsbahn zu den PB auf den Gletscher. Also insgesamt 4-5 Abfahrten.
Es gibt halt auch nur die 3 flachen Lifte auf dem Gletscher, die Abfahrt nach Reusch und die Verbindungsbahn zu den PB auf den Gletscher. Also insgesamt 4-5 Abfahrten.
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Emilius3557
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1. Nun die Förderleistungen der alten PB's waren nicht gerade der Hammer.Man hätte die alten Bahnen stehen lassen können. Konzessionsmässig hätte nur die EUB ggf. Probleme gemacht. Ansonsten hätten Modernisierungen gereicht.
2. Die Anlage Oldenegg-Cabane hat im Prinzip eine Doppelfunktion (Zubringer, Beschäftigungsanlage). Eine PB als Beschäftigungsanlage ist nicht besonders toll
3. Dass der ESL durch eine neue leistungsfähigere Anlage ersetzt wurde ist wohl auch nicht übertrieben. OK. Diese Anlage hätte man auch durch einen fixen 4er ersetzen können.
4. Die alte DSB auf dem Gletscher entsprach auch nicht mehr den Ansprüche der heutigen Wintersportler.
Warum wohl ?Es musste alles vom nobelsten sein und teuersten sein,...
(Ein kleiner Tipp: Wie heisst die Betreibergesellschaft ?)
1. Die Passagierzahlen haben seit dem Umbau zugenommen.Die Preispolitik ist auch ein Grund das es nicht läuft, Halbtaxabo Besitzer fahren halt nur dort hin wo das Abo auch gültig ist ist machen nicht die 54 Kröten für eine Retourfahrt locker.
2. Schon vor dem Umbau waren die Tickets ziemlich teuer.
3. Mit den Ticketeinnahmen konnte man die Betriebskosten decken. Aber man war schlichtweg nicht in der Lage die hohen Schuldzinsen zurückzubezahlen. Ich muss ja wohl niemandem erklären, dass es nicht mehr möglich ist die Ticketpreise massiv zu erhöhen.
Warum haben die Wanderer mit der neuen Bahnerschliessung einen Nachteil ?Ist n sehr schönes Gebiet. Aber mit dieser Bahnerschliessung auch nur noch bedingt wirklich nutzbar, mal ganz abgesehen vom Preis.
-Die PB Reusch-Oldenegg ist ja auch im Sommer in Betrieb.
-Die EUB erschloss nur einen Wanderweg und jemand der die Felswand bezwingen kann wird wohl auch noch in der Lage sein ein bisschen zu laufen.
Soviel ich weiss wartet Herr Botta auch noch auf einen grossen Teil seines Honorars.Aber wohl nur ein ganz ganz kleiner Bruchteil dessen, was der Herr Botta für seine Schandtat eingestrichen hat
Der ganze Umbau hat schlussendlich wesentlich mehr gekostet als geplant.Der Umsatz und die Frequenzen waren ja bekannt, sodass jeder sehen konnte was man zurückzahlen kann und was nicht.
Die jetzige Betreibergesellschaft wurde ja gegründet um dieses Projekt zu realisieren. Also das Projekt wurde schon vor der Fusion der beiden Bahngesellschaften geplant. Dadurch ist es noch lange nicht gesagt, dass die jetzige Führungsmannschaft für dieses Schlammasel verantwortlich ist.Bleibt nur noch zu Hoffen das es doch wieder weitergeht allerdings ohne die bisherige Führungsmannschaft, denn diese ist entweder unfähig oder hat es ist ihr egal wer an ihrem Grössenwahn Geld verliert und eventuell zugrundegeht.
Desweitern mussten ja auch die Aktionäre der beiden Gesellschaften der Fusion zustimmen, respektive das OK. für das grosse Projekt geben.
Anfangs Februar haben normalerweise auch die Skigebiete im Tal genügend Schnee. Desweitern war es im letzten Winter auch im Tal saukalt. Ich will jetzt die Temperaturen auf dem Gletscher lieber nicht wissenVon der Höhe und der Schneesicherheit ists eigentlich sehr interessant. Aber die Abfahrt vom Gletscher wurde glaub ich dieses Jahr erst im Februar geöffnet, obwohl auf dem Gletscher schon über 2m lagen.....
Der Gletscher hat im Prinzip nur in der Vor- und Nachsaison oder Sommer eine wichtige Bedeutung. Aber er ist für das regionale Marketing sehr wichtig, da man Schneesicherheit garantieren kann.
Ich denke diese Frage wurde schon von den anderen Forumsmitglieder korrekt beantwortet.Fur die zukunft ist ein lift verbindung mit isenau veilleicht wichtig. die piste ist er sogar. ist das technisch moglich?
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Das wäre dann vor allem das erste LSAP mit hochwertigen, nagelneuen Anlagen. Aber das wird nicht LSAP gehen. Die Kreditgeber werden den Kram an den höchstbietenden verkaufen und der betreibt das Ganze dann weiter. Die Anlagen funktionieren ja und die Betriebskosten müssten sich allemal erwirtschaften lassen. Also für die nächsten 20 Jahre sehe ich den Betrieb als gesichert an.
Im Gegensatz zum Bären-Kanton wird Waadt hoffentlich auch noch ein bisschen Kohle springen lassen; und die Region Gstaad-Saananland müsste auch ein Interesse an dem Gebiet haben und einen Zustupf geben.
Im Gegensatz zum Bären-Kanton wird Waadt hoffentlich auch noch ein bisschen Kohle springen lassen; und die Region Gstaad-Saananland müsste auch ein Interesse an dem Gebiet haben und einen Zustupf geben.
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Kleine Korrektur: Welschenhofen - Laurin am Rosengarten ist auch ein LSAP mit nagelneuen hochwertigen Anlagen, selbes Phänomen: zuviel investiert und nicht durchgehalten. Allerdings finanziell sicher noch eine andere Liga als Glacier 3000. Die Anlagen am Laurin dürften zusammen vielleicht maximal 10.000.000 € Wert sein schätz ich.
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Quelle: Berner Zeitung 19.05.2005Wer bezahlt Sommerbetrieb?
Wird die im Konkursverfahren steckende Gebirgsbahn Glacier 3000 SA nächsten Sommer fahren? Wer bezahlt das Betriebsdefizit? Kann die Bergbahnunternehmung gar verkauft werden? Es wird intensiv verhandelt.
«Es hängt vor allem von den umliegenden Gemeinden ab, ob Glacier 3000 SA im Sommer fährt. Sie müssen entscheiden, ob Sie sich an der Finanzierung des operativen Defizits beteiligen.» Diese Aussage macht Jean-Pierre Steiner, vom waadtländischen Kreisgericht Vevey eingesetzter Sachwalter der im Konkursverfahren stehenden Bergbahnunternehmung. Klar ist für den Fachmann des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers in Lausanne, dass «der Bahnbetrieb Verlust bringt und wir den Betrieb nur erlauben können, wenn Geld in die Kasse kommt, damit die Betriebskosten bezahlt werden können». Dieser Entscheid müsse bis Mitte nächster Woche fallen. Sonst sei die Zeit für die Betriebsaufnahme am 18. Juni zu knapp.
Und die Angestellten?
Mit der Eröffnung des Konkursverfahrens am 28. April erhielten alle 28 Angestellten die Kündigung. «Die Leute standen aber nicht von einem Tag auf den anderen auf der Strasse. Die Kündigungsfristen nutzen wir für die Revision der Bahn. Wird die Bahn im Sommer betrieben, können wir etwa die Hälfte der Angestellten weiterbeschäftigen», erklärt der bisherige Direktor Jean-Paul Jotterand. Könne der Sommerbetrieb nicht aufgenommen werden, würden einige wenige Angestellte zur Überwachung und für den Werterhalt der Anlagen weiterbeschäftigt, ergänzt der Sachwalter.
Nebst Verhandlungen über einen Sommerbetrieb der bernisch-waadtländischen Hochgebirgsbahn beschäftigt sich der Sachwalter auch mit einem möglichen Verkauf der Aktiengesellschaft Glacier 3000 SA. «3,5 Millionen Franken bietet eine potenzielle Investorengruppe aus dem Berner Oberland», heisst es am Genfersee. Ob der Verkauf zu Stande komme, hänge von vielem ab. «Klar ist: Glacier 3000 SA steht nach wie vor im Konkursverfahren. Kann die Bahn nicht verkauft werden, wird sie Ende September definitiv geschlossen», so Sachwalter Steiner.
Als im Frühling 2001 das neue Gipfelrestaurant im Gletscherskigebiet von Les Diablerets eröffnet wurde, war bereits klar: Statt 77 Millionen würde die Erneuerung aller Beförderungsanlagen mindestens 7 Millionen Franken mehr kosten. Es war unausweichlich: Die Finanzen mussten per Nachlassvertrag saniert werden. Die beteiligten Gemeinden und die Kantone Bern und Waadt schrieben 55 Millionen Franken ab.
Dank Bürgschaft
Doch letzten Herbst musste die Bilanz erneut deponiert werden. Nach Konkursaufschub bis Ende März und Verlängerung von einem Monat eröffnete das Kreisgericht Vevey das Konkursverfahren. Damit der Winterbetrieb 2004/2005 von Glacier 3000 SA überhaupt möglich wurde, bürgten die neue Bergbahnengesellschaft Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG) und die Bergbahnen rund um Les Diablerets VD mit je 150 000 Franken. Diese mussten laut Andreas Hurni, Saaner Gemeinderatspräsident und Verwaltungsrat der Bergbahnen Destination Gstaad AG, nicht beansprucht werden.
«Der Saaner Gemeinderat hat beschlossen, eine Defizitgarantie von 70 000 Franken zu bieten.» So antwortet Gemeinderatspräsident Andreas Hurni auf die Frage nach der finanziellen Unterstützung für den Sommerbetrieb von Glacier 3000 SA. Laut Martin Marti, Gsteiger Gemeinderatspräsident, entscheiden die Gemeinden Gsteig und Ormont-Dessus an ihren Gemeinderatssitzungen – am nächsten Dienstag – über eine weitere finanzielle Unterstützung. rog
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Quelle: 24heures 24.05.05L'avenir de Glacier 3000, en faillite, reste incertain. Mais une solution est recherchée pour exploiter les remontées mécaniques des Diablerets (VD) cet été. Les communes et le canton de Vaud sont invités à apporter leur contribution.
La caisse de la société est vide, et il faut la renflouer pour assurer l'exploitation cet été et couvrir les pertes, a expliqué mardi à l'ats le liquidateur provisoire Jean-Pierre Steiner. Les communes de la région et, dans une moindre mesure, le canton de Vaud ont un "intérêt économique et touristique" à faire fonctionner les remontées cet été.
Les gros créanciers y voient également un intérêt car l'exploitation estivale éviterait aux installations de se dégrader, selon M. Steiner. Des discussions sont en cours avec ces différentes parties pour une réouverture d'ici fin juin. "Mais rien n'est assuré", a relevé le liquidateur.
Par le passé, le canton a déjà aidé la société qui a frôlé la faillite entre 2001 et 2003. Il a passé l'éponge sur une créance de plus de 20 millions de francs. Cette fois, la dette de Glacier 3000 envers le canton s'élève à 2,7 millions. M. Steiner n'a pas voulu révéler le montant total des créances, parmi lesquelles des prêts importants du canton de Berne, de la Confédération et des banques.
L'avenir de la société en faillite reste incertain. Les créanciers et le liquidateur ont reçu "une offre ferme" de rachat jusqu'ici. Des négociations sont en cours avec ce "groupe d'investisseurs de la région, qui ne satisfait pas tous les créanciers", a dit M. Steiner.
Il est "peu probable" qu'un accord soit trouvé avant fin juillet. Trois autres repreneurs potentiels ont manifesté leur intérêt.
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Quelle BaZ 27.05.05 18:23Diablerets-Gletscher: Skifahren im Sommer trotz Konkurs
Les Diablerets. SDA/baz. Gute Kunde für Skifahrer: Der Sommerbetrieb auf dem Diablerets-Gletscher soll am 18. Juni aufgenommen werden. Die erforderlichen 265 000 Franken konnten beigebracht werden. Das Geld komme je zur Hälfte von Gemeinden aus der Region und zur andern Hälfte von der Hauptgläubigerin, der Grossbank UBS, sagte der Nachlasswalter Jean-Pierre Steiner am Freitag nach der Gläubigerversammlung. Die Betreibergesellschaft von Glacier 3000 war Ende April in Konkurs gegangen. Weiter war zu erfahren, dass es Verhandlungen mit einer Nachfolgegesellschaft gibt. Es handelt sich um Investoren aus der Region. Den Gläubigern und dem Nachlasswalter liege eine solide Offerte vor.
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Könnte eine Option fürn Herbst sein - wenn die dann öffnen. Andererseits ists ohne Talabafhrt ja wohl ziemlich flach. Und im Winter gibts noch ein paar tiefer gelegene Gebiete, die ich erst noch abfahrn will. Wann ich wohl mal in dieses Skigebiet komme?!?
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Ich denke die Medienmitteilung der BaZ vom 27.05.05 war wohl ein bisschen zu optimistisch.
P.S
Auf jeden Fall müssen diejenige Leute, die eine neue 125er Kabine in ein Gartenhaus umfunktionieren wollten weiterträumen
Quelle: 30.05.05 www.diablerets.chGlacier 3000 - été 2005!
Réouverture le 18 juin 2005 uniquement pour les piétons et les fondeurs. SKI ET SNOWBOARD fermé cet été !
Venez goûter la fraîcheur ! La reprise de l'exploitation après révision a été confirmée pour le samedi 18 juin.
Les installations suivantes seront à disposition : téléphériques Pillon-Glacier, télésiège du Scex Rouge pour piétons, bus des neiges, chiens de traîneaux, sentiers de promenades et piste de ski de fond de 5 km.
Le self-service du restaurant Botta 3000 est ouvert tous les jours. Une restauration à la carte est possible uniquement pour les groupes sur réservation au 024 492 28 14. Renseignement : 0848 00 30 00 ou le site www.glacier.ch
P.S
Auf jeden Fall müssen diejenige Leute, die eine neue 125er Kabine in ein Gartenhaus umfunktionieren wollten weiterträumen
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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...das aus...nie und nimmer!
ich hab mir grad diesen topic durchgelesen und war erstaunt, wieviel hier nicht zum thema passt - aber ich will das jetzt mal beiseite lassen, sonst fängts mit dem thema wieder vorne an.
meine meinung zum bankrott: diese bergbahn kann so oft sie will bankrott gehen, irgendwelche geldgeber finden sich immer. man darf hier nicht nur die bahn selbst betrachten, sondern muss das ganze auf die region ausweiten.
gstaad ist ohne den gletscher im prinzip nichts, vor allem in ein paar jahren, wenns da unten auf 1000m im dezember kaum schnee haben wird. die skigebiete rund um gstaad erreichen alle höchstens 2070m und auch die beschneiung ist nicht immer gewährleistet. auf die andere seite in richtung les diablerets sieht es ähnlich aus.
die gesamte region ist also von diesem skigebiet abhängig - ist es zu, kommen die touristen nur noch in der hochsaison, wenn es schnee hat [was zu weihnachten ja in den letzten jahren öfters schwierig war in tieferen lagen...].
das problem bei den finanzen ist, soweit ich es mitgekriegt hab, folgendes: die anlagen wurden viel zu tief budgetiert und kosteten schlussendlich viel mehr als geplant war. was dann passiert, kann sich jeder vorstellen: die erzielten einnahmen erreichen einen betrag, der nicht gross genug ist, sämtliche kosten zu tragen und - plopp - die bahnen stehen vor dem konkurs!
ein erster schritt in die richtige richtung wurde getan, in gstaad sind sämtliche bergbahnen zu einer gesellschaft fusioniert. was mir während des beach volleyball open auch aufgefallen ist: seit ich das letzte mal da oben war, hat sich einiges getan in sachen neuerungen.
wieder zurück zum gletscher: es ist zwar ein hartes pflaster und drückt auf die finanzen, aber ich denke, es werden auch diesen winter "wunder" geschehen...sei es durch finanzielle mittel vom bund, kanton, staat, banken, privatinvestoren, gemeinden oder hoteliers.
denn wenn der gletscher dicht macht, dann kann man im prinzip in gstaad mal ein bisschen brandstiftung ausüben: ich behaupte mal, man könnte die gäste, die dann noch kommen, gut auf die hälfte der bestehenden hotels und ferienwohnungen verteilen. zwar gehen nicht alle auf den gletscher, aber wenn sie kommen, dann wollen sie als "versicherung", falls es in den dorf-skigebieten zu wenig schnee hat, einen offenen gletscher...
meine meinung zum bankrott: diese bergbahn kann so oft sie will bankrott gehen, irgendwelche geldgeber finden sich immer. man darf hier nicht nur die bahn selbst betrachten, sondern muss das ganze auf die region ausweiten.
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die gesamte region ist also von diesem skigebiet abhängig - ist es zu, kommen die touristen nur noch in der hochsaison, wenn es schnee hat [was zu weihnachten ja in den letzten jahren öfters schwierig war in tieferen lagen...].
das problem bei den finanzen ist, soweit ich es mitgekriegt hab, folgendes: die anlagen wurden viel zu tief budgetiert und kosteten schlussendlich viel mehr als geplant war. was dann passiert, kann sich jeder vorstellen: die erzielten einnahmen erreichen einen betrag, der nicht gross genug ist, sämtliche kosten zu tragen und - plopp - die bahnen stehen vor dem konkurs!
ein erster schritt in die richtige richtung wurde getan, in gstaad sind sämtliche bergbahnen zu einer gesellschaft fusioniert. was mir während des beach volleyball open auch aufgefallen ist: seit ich das letzte mal da oben war, hat sich einiges getan in sachen neuerungen.
wieder zurück zum gletscher: es ist zwar ein hartes pflaster und drückt auf die finanzen, aber ich denke, es werden auch diesen winter "wunder" geschehen...sei es durch finanzielle mittel vom bund, kanton, staat, banken, privatinvestoren, gemeinden oder hoteliers.
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