Wieder Weltcup-Rennen in Lech?

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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snowflat
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Lech: Massiver Eingriff in die Natur?

Die Grünen befürchten einen massiven Eingriff in die Natur durch den Bau einer Trainingsstrecke im hochalpinen Gelände in Lech. Sie wollen wissen, ob dieser Eingriff zu rechtfertigen sei.
Sie vermuten, dass man mit dem Bau zwar rasch beginnen will und deshalb auf die BH Bludenz als zuständige Behörde Druck gemacht wurde um einen positiven Bescheid zu bekommen.

Brutale Geländeeingriffe im hochalpinen Gelände nicht zu rechtfertigen!

Grüne bringen Landtagsanfrage zu Trainingsstrecke in Lech ein

Die Grünen wollen von Landeshauptmann Sausgruber und Umweltlandesrat Schwärzler wissen, ob „die jetzt sichtbar gewordenen brutalen Eingriffe in eine unberührte hochalpine Landschaft tatsächlich zu rechtfertigen sind“, begründet Klubobmann Johannes Rauch die Anfrage der Grünen zu der im Bau befindlichen Schi-Trainingsstrecke in Lech.

„Insbesondere interessiert uns auch die Vorgangsweise", so Rauch. "Sind hier mittels telefonischer Anweisungen an die BH Bludenz und ergänzender Aktenvermerke nachträglich Maßnahmen für rechtens erklärt worden, die im ursprünglichen Bescheid so nicht vorgesehen waren oder erst für das Frühjahr 2007 genehmigt worden sind? Es verstärkt sich der Eindruck, dass ein Projekt durchgedrückt wurde, das in dieser Form aus Naturschutzgründen absolut untragbar ist“, so Rauch.

„Das ganze erinnert jedenfalls – wenn man die Fotodokumentation sieht – eher an einen Autobahn, denn an einen Schipistenbau“, so Rauch abschließend und verweist auf die website der Umweltanwaltschaft, wo die Fotos öffentlich zugänglich sind: www.naturschutzanwalt.at

(Quelle: Presseaussendung der Grünen)
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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snowflat
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Lech: Hoffnung auf Weltcup-Strecke

Die Ski-Saison geht zwar langsam zu Ende, aber im Ländle gibt es erneut Hoffnung, bald wieder Weltcup-Rennen austragen zu können. In Lech werden entsprechende Pläne kontinuierlich vorangetrieben.
Nach dem Aus für den Schlegelkopf als Zielgelände, hat man mittlerweile eine alternative Streckenführung gefunden. Auch die betroffenen Grundstückbesitzer haben bereits ihre Zustimmung für die Planung der neuen Route gegeben.

Der erste Versuch vor zwei Jahren war wegen der Besitzverhältnisse im Schlegelkopf-Zielraum gescheitert.

Neue Brücke notwendig
Notwendig wird allerdings eine Brücke über die Zugerstraße, um zum neuen Zielgelände im Bereich Schmelzhof zu gelangen. Die Planung soll bis Ende 2007 abgeschlossen sein. Im Idealfall kann Lech in zwei bis drei Jahren dem ÖSV eine rennfertige Piste präsentieren. (Quelle: ORF)
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VSV-Präsident: Keine Weltcuprennen in Vorarlberg

In absehbarer Zeit wird es in Vorarlberg keine Weltcuprennen geben. VSV-Präsident Rolf Amann sagt, im Moment seien die Voraussetzungen dafür nicht gegeben.

Ausbau wäre machbar
Lech sei von der Streckenführung her zwar geeignet, jedoch entspreche der Zielbereich nicht den FIS-Anforderungen.

Wenn Vorarlberg jedoch ein Weltcup-Rennen veranstalten wolle, wäre ein Ausbau des Zielbereichs machbar, so Amnann.
Quelle: ORF
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Beitrag von snowflat »

Weltcup in Lech: Wenn nur das Ziel nicht wäre

Lech am Arlberg - Die Diskussion um Ski-Weltcup-Rennen in Vorarlberg geht weiter. Bis zum Sommer soll es bezüglich der Lecher Ambitionen eine Vorentscheidung geben.

Michael Manhart, mächtiger Seilbahnchef von Lech, blinzelt in die Sonne und kommt ins Schwärmen. „Da“, zeigt Manhart von der riesigen Fläche mit Namen Schmelzhof Richtung Kriegerhorn den Hang hinauf, „da kämen die Rennläufer her. Eine spektakuläre Zieleinfahrt. Und beim Schmelzhof wäre Platz für einen großen Zielraum.“ Manhart könnte sich einen Zielraum auch 30 Höhenmeter oberhalb des Schmelzhofes vorstellen. „Bei der Ängerli-Alp ginge es auch, obwohl es beim Schmelzhof absolut ideal wäre. Hauptsache man würde den Zielraum vom problematischen Schlegelkopf wegbringen.“ Die Herrenabfahrt, die bei der Bergstation Steinmähderbahn beginnen und eine Länge von 3,5 Kilometer aufweisen würde, „hätte alles, was eine tolle Abfahrt braucht. Steilstücke, Flachpassagen, Sprünge. Und die Damenstrecke mit Start am Kriegerhorn wäre eine ganz besondere Attraktion. Mit dem Zeug zu einem echten Klassiker.“ Was den 63-Jährigen vom Schwärmen in der Falllinie zum Ärgern befördert ist die Tatsache, dass die benötigten Grundstücke schwer zu bekommen sind. Besonders drei Eigentümer teilen die Begeisterung des Seilbahnchefs zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht.

„Lech braucht Weltcup“
„Sie sagen, sie wollen dort ihre Ruhe. Aber durch Ruhe ist Lech nicht zu einem Wintersportort geworden“, poltert Manhart. Er ist von der absoluten Notwendigkeit, den Ski-Weltcup nach Lech zu bringen überzeugt. „Man soll doch nur einmal über den Berg nach St. Anton blicken. Dieser Ort erfuhr durch die Ski-WM, aber auch durch die Weltcuprennen, einen riesigen Aufschwung.“

Muxel will`s probieren
Weltcuprennen in seinem Ort will auch Bürgermeister Ludwig Muxel. Auch er könnte sich ein neues Zielgelände an den von Manhart ins Auge gefassten Plätzen vorstellen. „Aber das ist nicht so einfach“, dämpft Muxel allzu große Erwartungen. „Die Grundstücks­eigner sind dort zwar nicht ­kategorisch gegen eine Nutzung ihrer Flächen für Skirennen, aber sie knüpfen daran Bedingungen.“ Muxel will schon in Bälde zu einer weiteren Gesprächsrunde laden und hofft dann, einen Schritt weiter zu kommen. Ewig will sich der Bürgermeister für eine Entscheidung so oder so nicht Zeit lassen. „Bis Sommer müssen wir wissen, was möglich ist.“ Vorstellen kann sich Muxel auch die Beibehaltung des Zielraums beim Schlegelkopf. Doch auch dort gab es mit Grundstückseignern schon Probleme.
Quelle: VN
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