Päscu hat geschrieben: Was die Finanzierung der künftigen Lösung betrifft, werde man aber «keine Forderungen» stellen, betont Studer. Gefragt sei dereinst höchstens «ein Akt der Solidarität». Will heissen: Spenden oder Beiträge der öffentlichen Hand.
Seilbahn Weissenstein will Gondelbahn bauen
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Michael Meier
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Re: Seilbahn Weissenstein will Gondelbahn bauen
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Päscu
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So sehr mich eine VR 101 ebenfalls reut: Ich bin der Meinung, dass ein Neubau der richtige Weg ist. Allerdings würde ich -- wir haben ja bald Weihnachten -- eine Kombibahn mit einigen 6er-Gondeln für Schlechtwetter und bisig-eisige Wintertage aber vor allem vielen Nostalgie-Seitwärts-Sesseln auf meinen persönlichen Wunschzettel schreiben.
Wichtig ist auch, dass mit dem Kurhaus eine bessere Lösung gefunden wird. Denn mit einem erfolgreichen und gut geführten Kurhaus wird auch die Bahn erfolgreich sein. Weiter wäre zu überlegen, ob nicht ein -- zumindest zeitweises -- Fahrverbot für die Bergstrasse auch im Sommer Sinn machen und der Bahn einen Umsatzschub bringen würde.
Wichtig ist auch, dass mit dem Kurhaus eine bessere Lösung gefunden wird. Denn mit einem erfolgreichen und gut geführten Kurhaus wird auch die Bahn erfolgreich sein. Weiter wäre zu überlegen, ob nicht ein -- zumindest zeitweises -- Fahrverbot für die Bergstrasse auch im Sommer Sinn machen und der Bahn einen Umsatzschub bringen würde.
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Jay
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Von mzbern.ch
SEILBAHN WEISSENSTEIN
Langsam kommts aufs Tempo an
Die Hauptverantwortlichen der Seilbahn Weissenstein AG, Rolf Studer und Urs Allemann, glauben an eine rasche Realisierung der Bahn (Foto: mz)
Ende 2009 führt entweder eine neue, oder gar keine Bahn mehr von Oberdorf auf den Weissenstein. Denn spätestens dann erlischt die Betriebsbewilligung für das altehrwürdige, 1950 eröffnete «Sässeli».
Eine neue, wesentlich effizientere Gondelbahn ist aufgegleist, «und wir möchten diese so rasch als möglich realisieren», betonen die Verantwortlichen der Seilbahn Weissenstein AG.
«Wir wollen die Fahrzeit von jetzt 16 auf 7 Minuten halbieren und die Frequenz von 450 auf 900 Fahrgäste in der Stunde erhöhen. Dafür braucht es eine neue Bahn mit 6er- oder 8er-Gondeln – je weniger Fahreinheiten wir benötigen, desto günstiger kommt uns der Betrieb dereinst zu stehen», erklärt Rolf Studer, VR-Vizepräsident der Seilbahn Weissenstein AG.
«Wir streben unter Berücksichtigung aller Umlagerungseffekte eine Verdoppelung der Frequenz an – mit der neuen Bahn möchten wir im Winter 125 000 Fahrgäste und im Sommerbetrieb 281 000 Personen auf den Berg bringen. Das ist im Interesse aller, die oben auf dem Berg Wirtschaftsbetriebe führen», ergänzt VR-Präsident Urs Allemann.
Der Geschäftsleiter des Solothurner Ingenieurbüros Emch + Berger deutscht gleichzeitig die vorgesehenen «Umlagerungseffekte» aus: Mehr Leute sollen mit der Bahn statt auf der Strasse das Naherholungsgebiet des Weissensteins erreichen. Das liege auch im Interesse des Kantons, dem die Passstrasse gehöre, und mit dem gegenwärtig unter Einbezug aller involvierten Kreise ein Gesamtkonzept für das Weissensteingebiet erarbeitet wird.
Parkplätze und Zubringer
Ein «Familienberg» mit «umweltfreundlichen Zubringern» schwebt deshalb nicht nur der Seilbahn Weissen-stein AG vor, auch der Kanton erwägt deshalb offenbar nur noch eine «selektive Öffnung» der Strasse – angepasst ans Parkplatzangebot oben auf dem Berg. Mit der Verlagerung von der Strasse auf die neue Bahn ergäben sich auch neue Notwendigkeiten, das sehen Studer wie Allemann: «Bei der Talstation in Oberdorf bräuchte es ein grösseres Parkplatzangebot.»
Deshalb werde derzeit auch das Parkplatzangebot oben auf dem Berg wie in Oberdorf abgeklärt. Doch soll der öffentliche Verkehr schon beim Zubringer eine grössere Rolle spielen als bisher. Rolf Studer: «Wir möchten beispielsweise den RM (Regionalverkehr Mittelland) zu einem Ausbau bewegen.» Und auch mit dem BSU sei man am Abklären, ob die Endstation Oberdorf generell hinauf zur Seilbahn-Talstation verlegt werden könnte. Zudem möchte die Seilbahn das Angebot an sportlichen Aktivitäten auf dem Berg selbst ausbauen «denn mit der neuen Bahn brauchen wir solche Zusatzaktivitäten», ist Studer überzeugt.
«Generationenwerk» wie vor 55 Jahren
Durch die neue Bahn – mit Garaventa und Leitner stehen bloss noch zwei Anbieter-Firmen zur Verfügung – könnte aber einiges mehr als nur die Frequenz verbessert werden: «Die Fahrgäste wären wettergeschützt; bei Kindern, älteren Menschen und Behinderten, aber auch Tieren gäbe es keine Probleme mehr, und sogar Warentransporte für den Hotelbetrieb wären möglich», zählt Rolf Studer die Vorteile einer modernen Gondelbahn auf.
Ein ganz wichtiges Plus wäre aber die mit einem Neubau gewährleistete Tauglichkeit für Nachtfahrten – ein schweres Handicap der jetzigen Seilbahn, der es an der vorgeschriebenen Beleuchtung mangelt. «Neu könnte tagsüber ein normaler Umlaufbetrieb, in den Randstunden dagegen von 6 bis 24 Uhr ein Angebot von fahrplanmässigen Fahrten garantiert werden», ergänzt Studer. Und noch ein gravierender Nachteil der jetzigen Bahn würde zumindest massiv verkleinert: Die bisher als sehr einschränkend empfundenen Revisionspausen von zweimal vier Wochen (oft ausgerechnet bei Top-Verhältnissen im Spätherbst) würden mit der neuen Bahn auf noch zweimal zwei Wochen pro Jahr halbiert.
Bei einem kürzlich abgehaltenen Workshop zur Zukunft des Weissensteins haben Allemann wie Studer als Qunintessenz festgestellt: «Alle wollen die neue Bahn!» Jetzt gehe es darum, dass der Kanton die Rahmenbedingungen formuliere, «damit wir wissen, was wir dürfen». Danach wolle man die Bahn zusammen mit einem «bestbekannten Ingenieurbüro so rasch als möglich realisieren». Dazu hätten die Verantwortlichen des Kantons festgehalten: «Ihr von der Bahn seid dann die Taktgeber!»
Und nochmals versichert Rolf Studer: «Wir wollen keinen Rummelplatz auf dem Weissenstein, sondern einen umweltfreundlich erschlossenen Familienberg. Wir möchten mit der neuen Bahn ein Generationenwerk wie die Pioniere vor 55 Jahren schaffen. Dazu braucht es aber Mut, und keine Bedenkenträger.» (mz/nim)
08.12.2005 09:33
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Päscu
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Ich kann mich nur wiederholen: Ich begreife den Schmerz über das Verschwinden einer VR 101 gut. Es ist aber schlicht Unsinn, zu behaupten, die neue Bahn hätte noch die halbe Frequenz. Nichts gegen die paar hundert Seilbahn-Nostalgiker (hab ja selber auch Freude dran!), die extra wegen der VR 101 auf den Solothurner Hausberg fahren, aber das macht den Braten "nicht feiss". Da gewichtet es ungleich stärker, dass an Tagen, an denen man eine Stunde oder mehr ansteht, deutlich mehr Leute befördert werden und somit ein klar höherer Ertrag generiert werden kann.
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Michael Meier
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jetzt mal ich
...sooo, jetzt mal ich zu diesem thema...
immerhin hab ich da oben zahlreiche tage verbracht, seis zum grillieren, wandern oder einfach mal so. der berg liegt von hier weg so ungefähr 45 minuten weg und ist ein absolut beliebtes familien-ausflugsziel, weil da oben meistens kein nebel ist und die fläche vom berg relativ eben.
der nostalgie-bonus der weissenstein-sesselbahn ist da ungeföhr zehntrangig, eher regen sich die leute auf, dass das alles so lange dauert und fühlen sich in der bahn unsicher.
klar, es gibt schon welche, die sind davon fasziniert, dass man so etwas fahren kann und dabei einblick in die technik erhält - aber das sind die allerwenigsten.
ich erinnere mich noch an eine schulreise - wir wanderten von gänsbrunnen auf den weissenstein und nahmen dann die bahn runter nach oberdorf. viele meiner ehemaligen mitschüler/innen hatten schlichtweg schiss, weil:
- die bahn fährt seitwärts -> absolut ungewohnt
- die bahn macht keinen vertrauenswürdigen eindruck
- das einsteigen in die bahn ist nicht gerade einfach
- der komfort ist absolut nix
da muss man sich jetzt schon überlegen: konzentrieren wir uns auf die paar wenigen nostalige-liebhaber oder auf die familien?
wenn man dann das ganze noch ein wenig näher analysiert, kommt man nach kürzester zeit zu einer lösung: wir bauen eine neue bahn!
- die transportiert mehr leute, sprich: kürzere wartezeiten
- die transportiert auch güter und spezielle gefährte, sprich: wir können unser angebot erweitern und im winter die strasse total fürs schlitteln nutzen
- die macht einen modernen eindruck und ist komfortabel, sprich: unsere besucher sind zufrieden mit der bahn und kommen wieder
- ....
sorry, ich mache mir mit diesem statement keine freunde [und nein, es ist nicht als kontra-nostalgie zu betrachten] - aber ich bin absolut der meinung, dass mit dem bau einer neuen bahn ein richtiger schritt in die zukunft getan wird.
es gibt heute kaum mehr einen berg, auf dem sich nostalgie wirtschaftlich neutral realisieren lässt - und wenn, dann ganz bestimmt nicht der weissenstein.
schade um die alte bahn - aber irgendwann hat jede ära ein ende, oder?
immerhin hab ich da oben zahlreiche tage verbracht, seis zum grillieren, wandern oder einfach mal so. der berg liegt von hier weg so ungefähr 45 minuten weg und ist ein absolut beliebtes familien-ausflugsziel, weil da oben meistens kein nebel ist und die fläche vom berg relativ eben.
der nostalgie-bonus der weissenstein-sesselbahn ist da ungeföhr zehntrangig, eher regen sich die leute auf, dass das alles so lange dauert und fühlen sich in der bahn unsicher.
klar, es gibt schon welche, die sind davon fasziniert, dass man so etwas fahren kann und dabei einblick in die technik erhält - aber das sind die allerwenigsten.
ich erinnere mich noch an eine schulreise - wir wanderten von gänsbrunnen auf den weissenstein und nahmen dann die bahn runter nach oberdorf. viele meiner ehemaligen mitschüler/innen hatten schlichtweg schiss, weil:
- die bahn fährt seitwärts -> absolut ungewohnt
- die bahn macht keinen vertrauenswürdigen eindruck
- das einsteigen in die bahn ist nicht gerade einfach
- der komfort ist absolut nix
da muss man sich jetzt schon überlegen: konzentrieren wir uns auf die paar wenigen nostalige-liebhaber oder auf die familien?
wenn man dann das ganze noch ein wenig näher analysiert, kommt man nach kürzester zeit zu einer lösung: wir bauen eine neue bahn!
- die transportiert mehr leute, sprich: kürzere wartezeiten
- die transportiert auch güter und spezielle gefährte, sprich: wir können unser angebot erweitern und im winter die strasse total fürs schlitteln nutzen
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sorry, ich mache mir mit diesem statement keine freunde [und nein, es ist nicht als kontra-nostalgie zu betrachten] - aber ich bin absolut der meinung, dass mit dem bau einer neuen bahn ein richtiger schritt in die zukunft getan wird.
es gibt heute kaum mehr einen berg, auf dem sich nostalgie wirtschaftlich neutral realisieren lässt - und wenn, dann ganz bestimmt nicht der weissenstein.
schade um die alte bahn - aber irgendwann hat jede ära ein ende, oder?
Zuletzt geändert von 7132qp am 14.12.2005 - 17:58, insgesamt 1-mal geändert.
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a
Der Weissenstein ist im Winter wie auch im Sommer ein idealer Ausflugort, aber ist wirklich problematisch mit der alten Bahn, zum Beispiel mit Hunden. Unser verabschiedete sich fast, als er auf dem Sessel sass. Und auch mir machte die Bahn nicht unbedingt den besten Eindruck. Man sollte offen sein für Neues.
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@7132qp: Ich sehe das genau so. Dennoch finde ich es sehr schade, dass es - falls die SB in Braunwald nicht wieder öffnet - ab 2009 wahrscheinlich keine VR101 Bahnen mehr geben wird. Klar ist ein Großteil der Leute nur daran interessiert, schnell und bequem den Berg hinaufzukommen. Ich kann mir aber dennoch nicht vorstellen, dass durch einen Neubau deutlich mehr Leute auf den Weissenstein fahren als vorher, weil es sowieso schon eine Straße dort hoch gibt.
@vhaemmerli: Als ich mit der Bahn im letzten Juli gefahren bin machte die eigentlich einen guten Eindruck. Ich glaube kaum, dass eine Uni-G Bahn in 55 Jahren immer noch so fährt.
@vhaemmerli: Als ich mit der Bahn im letzten Juli gefahren bin machte die eigentlich einen guten Eindruck. Ich glaube kaum, dass eine Uni-G Bahn in 55 Jahren immer noch so fährt.
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Bahn
Ja Ja, so langsam verschwindet die Nostalgie auch in der Schweiz-- finds auch total schade, daß ich nicht mehr alte Bahnen dieser Art kennengelernt habe / meine einzige Seitwärtsfahrt war mal vor vielen jahren die 1. Sektion in Grindelwald... und in BRD die Söllereckbahn--- und die Herzogstandbahn ; das iss genauso wie mit alten Strassenbahnen oder Triebwagen-- die alten gibts nicht mehr, und die Neuen sehn überall gleich aus / es gibt keine markanten Besonderheiten nimmer, auch vom Sound nix bsonders mehr... die Kinder von Heute werden gar nicht mehr mitbekommen, wie wir früher aufn Berg raufgfahrn sind-die kennen nur noch HIGH Tech; ( außer so ganz einzelne Anlagen wie Bad Kohlgrub etc. -die gibts bestimmt noch länger )
Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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strasse
@ fxgrossrgb:
ziel der bergbahnbetreiber und mitunter auch des kantons solothurn [da lässt sich mächtig geld sparen!] ist es, die strasse auf den weissenstein nur noch begrenzt fahrbar zu halten, wenn eine neue bahn gebaut wird...sprich: durch die strasse sollen der bergbahn künftig keine kunden mehr verloren gehen...eher noch soll sie davon profitieren - im winter würde die strasse dann wohl definitif nur noch als schlittelbahn benützt, was ich als sinnvoll erachte.
es ist ja nun nicht so, dass der weissenstein ein vielbefahrener durchgangspass ist...von daher dürfte es für die wenigen betroffenen durchaus ne löbliche lösung geben, schlussendlich.
ausserdem bin ich mit dir nicht ganz einig, was die kundenfrequenzen betrifft: ich kann mir durchaus vorstellen, dass durch die gondelbahn neuer schwung auf den weissenstein kommt - im prinzip werden alle klagepunkte der kunden auf einen schlag beseitigt...und wenn jemand nen tollen ausflug gemacht hat, kommt er wieder - und erzählt andern davon...
ziel der bergbahnbetreiber und mitunter auch des kantons solothurn [da lässt sich mächtig geld sparen!] ist es, die strasse auf den weissenstein nur noch begrenzt fahrbar zu halten, wenn eine neue bahn gebaut wird...sprich: durch die strasse sollen der bergbahn künftig keine kunden mehr verloren gehen...eher noch soll sie davon profitieren - im winter würde die strasse dann wohl definitif nur noch als schlittelbahn benützt, was ich als sinnvoll erachte.
es ist ja nun nicht so, dass der weissenstein ein vielbefahrener durchgangspass ist...von daher dürfte es für die wenigen betroffenen durchaus ne löbliche lösung geben, schlussendlich.
ausserdem bin ich mit dir nicht ganz einig, was die kundenfrequenzen betrifft: ich kann mir durchaus vorstellen, dass durch die gondelbahn neuer schwung auf den weissenstein kommt - im prinzip werden alle klagepunkte der kunden auf einen schlag beseitigt...und wenn jemand nen tollen ausflug gemacht hat, kommt er wieder - und erzählt andern davon...
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Michael Meier
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gleiche preise
soweit ich mich erinnern kann, habe ich mal gehört/gelesen, dass die preise weitgehend dieselben oder zumindest nicht sehr viel höher ausfallen sollen.
und: für 7.50 lässt sich auch die alte seilbahn nicht wirtschaftlich betreiben....!
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Wie währs mit einem 8er Bubble auf dem Balmberg?? Währ doch auch mal ein Unterstützenswertes Projekt!
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jaja
im gegensatz zu anderen hab ich nunmal die eigenart, positiv zu denken. ausserdem habe nicht ich, sondern irgendwelche investoren diese ideen zu den von dir erwähnten projekten gehabt und da es noch niemand gepostet hat und ich fand, dass diese themen durchaus relevant sind für dieses forum, habe ich die texte reingeschrieben.
sag mir bitte, was daran falsch sein soll und ich werde es in zukunft sein lassen. ansonsten: persönliche meinungen sollte man respektieren - und wenn ich unter irgend einen artikel, den ich veröffentliche, etwas schreibe, handelt es sich dabei um meine persönliche meinung. punkt, schluss, aus.
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Die Zukunft der Seilbahn Weissenstein
Da im 2009 eine neue Betriebsbewilligung fällig wird und die Revision der alten Bahn sehr kostenaufwendig ist, planen wir, eine neue, wetterunabhängige Bahn zu realisieren
Das Solothurner Naherholungsgebiet Weissenstein liegt 1280 Meter über Meer, auf der ersten und zugleich höchsten Jurakette. Der Jura bildet den markanten Abschluss des Mittellandes und bietet von seinen Höhen aus eine fantastische Fernsicht auf den nördlichen Alpenhauptkamm, vom Säntis bis zum Mont Blanc.
Das direkte Einzugsgebiet des Weissensteins erstreckt sich über die Agglomeration Bern im Süden und über die Agglomeration Basel im Norden. Dank der guten Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz-direkt bei der Talstation der Sesselbahn befindet sich der Bahnhof Oberdorf der Regionalverkehr-Mittelland-Strecke (RM)-ist der Weissenstein rasch und bequem erreichbar.
Im Zusammenhan mit der 2009 fälligen Betriebsbewilligungserneuerung will die Bahnbetreiberin ein Gesamtkonzept für das Naherholungsgebiet Weissenstein realisieren. Das Projekt "Weissenstein PLUS" umfasst den kompletten Ersatz der Bahnanlagen, die Schaffung von neuen, zusätzlichen Freizeitangeboten und Errichtung eines ökologisch zeitgemässen Verkehrsregime
Ausgangspunkt für das Projekt sind folgende Leitideen:
Der Weissenstein ist ein attraktiver Familienberg
Der Weissenstein ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Erholungssuchende und Freizeitsportler
Der Weissenstein bietet ein ökologisches und nachhaltiges Erlebnisangebot
Die Bergbahn sichert ganzjährig den Transport zum Erlebnis
Der Transport erfolgt schnell, komfortabel, zeitgemäss und wetterunabhängig
Da im 2009 eine neue Betriebsbewilligung fällig wird und die Revision der alten Bahn sehr kostenaufwendig ist, planen wir, eine neue, wetterunabhängige Bahn zu realisieren
Das Solothurner Naherholungsgebiet Weissenstein liegt 1280 Meter über Meer, auf der ersten und zugleich höchsten Jurakette. Der Jura bildet den markanten Abschluss des Mittellandes und bietet von seinen Höhen aus eine fantastische Fernsicht auf den nördlichen Alpenhauptkamm, vom Säntis bis zum Mont Blanc.
Das direkte Einzugsgebiet des Weissensteins erstreckt sich über die Agglomeration Bern im Süden und über die Agglomeration Basel im Norden. Dank der guten Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz-direkt bei der Talstation der Sesselbahn befindet sich der Bahnhof Oberdorf der Regionalverkehr-Mittelland-Strecke (RM)-ist der Weissenstein rasch und bequem erreichbar.
Im Zusammenhan mit der 2009 fälligen Betriebsbewilligungserneuerung will die Bahnbetreiberin ein Gesamtkonzept für das Naherholungsgebiet Weissenstein realisieren. Das Projekt "Weissenstein PLUS" umfasst den kompletten Ersatz der Bahnanlagen, die Schaffung von neuen, zusätzlichen Freizeitangeboten und Errichtung eines ökologisch zeitgemässen Verkehrsregime
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Der Weissenstein ist ein attraktiver Familienberg
Der Weissenstein ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Erholungssuchende und Freizeitsportler
Der Weissenstein bietet ein ökologisches und nachhaltiges Erlebnisangebot
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Emilius3557
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Jay
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Das Grenchner Tagblatt berichtet:
Mit Gondelbahn statt «Sesseli» zum Weissenstein?
Aus der alten Sesselbahn wird wahrscheinlich bald eine moderne Gondelbahn (Foto: mz/om)
Das Gesamtkonzept Weissenstein will unter anderem die heutige Sesselbahn durch eine moderne Gondelbahn ersetzen. Der Gemeinderat Oberdorf nahm diesbezüglich zu den Fragen des Kantons Stellung – hatte aber einige Anmerkungen.
«Zwölf Millionen beträgt der Ersatz des Sessellifts durch eine Gondelbahn», informierte Gemeindepräsident Patrick Schlatter den Rat am Montag. Dieser Kostenpunkt könne mit der bisherigen Aktivität auf dem Weissenstein nicht erwirtschaftet werden.
Konkret heisst das, der Weissenstein braucht mehr Besucher. Diese sollen durch ein zusätzliches Freizeitangebot auf den Hausberg gelockt werden. Das Freizeitangebot wiederum müsse in Natur und Landschaft eingepasst werden.
Durch das Konzept sei ausserdem die Schaffung neuer Parkplätze erforderlich, denn die zusätzlichen Besucher müssen auch parkieren können.
Kanton übernahm Projekt
Wegen all der Konsequenzen, die das Gesamtkonzept Weissenstein nach sich zieht, wurde das Konzept auf den Kanton übertragen. «Das war eine vernünftige Entscheidung», so Schlatter, «denn es handelt sich klar um eine überregionale Angelegenheit.»
Unterschiedliche Interessengruppen seien daran beteiligt. Das Amt für Raumplanung legte dem Gemeinderat eine Vernehmlassung zum Konzept vor. Dieser Fragenkatalog wurde am Montag beantwortet.
Dass die Sesselbahn durch eine moderne Seilbahn ersetzt werden muss, darin war sich der Gemeinderat einig. «Die regionale Bedeutung der Bahn ist gross», so der Gemeindepräsident. Ein wichtiger Grund also, um sich für eine neue Seilbahn einzusetzen.
Neue Parkplätze erforderlich
Bei der Frage zur Sperrung der Passstrasse Oberdorf–Gänsbrunnen an Wochenenden und allgemeinen Feiertagen hat sich der Rat für ein «Eher ja» entschieden. Unter Bemerkungen fügte er an: «Die Interessen der Berghöfe sind nach Möglichkeiten zu berücksichtigen.»
Mit einer generellen Verbesserung des öffentlichen Verkehrs auf den Weissenstein erklärte sich der Rat einverstanden, wenn diese für die Einwohnergemeinde Oberdorf kostenneutral ausfalle.
Weiter unterstützte der Rat, dass die Parkplatzsituation in Oberdorf durch die Erstellung neuer Parkplätze entschärft wird. Wobei hier gemäss dem Gemeinderat ein Leitsystem anzustreben sei, anstatt des personellen Parkdienstes.
Der Rat billigte zudem, dass gewisse räumlich klar begrenzte Gebiete auf dem Berg für intensivere Freizeitnutzung freigegeben werden. (mz/fka)
23.08.2006 09:22
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Ui, das gibt Ärger mit den Umweltorganisationen.Durch das Konzept sei ausserdem die Schaffung neuer Parkplätze erforderlich,...
Schön und was sind das für Freizeitangebote ?Konkret heisst das, der Weissenstein braucht mehr Besucher. Diese sollen durch ein zusätzliches Freizeitangebot auf den Hausberg gelockt werden.
Mit 08:15 Angebote (Rodelbahnen etc.) kann man mich sicher nicht anlocken. Denn solche Sachen finde ich auch im Berner Oberland. Und wegen einer UNI-G EUB werde ich sicher auch nicht nach Oberdorf fahren.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Jay
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Die Basler Zeitung berichtet:
Heimatschutz will Weissenstein-Seilbahn erhalten
Zürich. AP/baz. Der Schweizer Heimatschutz setzt sich für die Erhaltung der Seilbahn auf den Weissenstein ein. Die Anlage aus den frühen 50-er Jahren sei ein technik- und tourismusgeschichtliches Denkmal von nationaler Bedeutung, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die Pläne der Seilbahn Weissenstein AG, die bestehende Bahn abzubrechen und durch eine neue Gondelbahn zu ersetzen, werden vom Heimatschutz und seiner Solothurner Sektion abgelehnt. Das System der existierenden kuppelbaren Sessel und die Linienführung mit der hervorragenden Aussicht machten die Anlage im Seilbahnland Schweiz einzigartig.
Vom selben Bautyp ist die Sesselbahn zum Oeschinensee bei Kandersteg. Der Weissenstein-Seilbahn komme auf Grund der Einteilung in zwei Sektionen, bei deren der Wechsel von einem Tragseil auf das andere ohne Umsteigen möglich sei, aber eine besondere Bedeutung zu. Die 16-minütige Fahrt mit dem nostalgischen Sessellift über 30 filigrane Masten sei ein ähnlich emotionales Erlebnis wie die Reise in einem Dampfzug oder dem Flug mit einer Ju52, schreibt der Heimatschutz.
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Dazu gibt es auch vom Schweizer Fernsehen ein Bericht in Schweiz Aktuell. Real Video: http://www.sf.tv/var/videoplayer.php?vi ... 3%3A41.304
Btw mich regt der Heimatschutz auf. Darum abbrechen. Bei den Kriterien die der Heimatschutz aufführt könnte man dutzende Bahnen erhalten u.a. auch die von Bad Ragaz.
Btw mich regt der Heimatschutz auf. Darum abbrechen. Bei den Kriterien die der Heimatschutz aufführt könnte man dutzende Bahnen erhalten u.a. auch die von Bad Ragaz.