Denkmalschutzwürdige Schweizer Bergbahnen

Lost Places im Schnee: Historische Seilbahnen, geschlossene Skigebiete (LSAP) und die Geschichte alter Liftanlagen in den Alpen.
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maartenv84
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Beitrag von maartenv84 »

Denkmalschutz für gebäude finde ich eigentlich gut. Wie hier schon genannt wurde, sind "alte" Gebäude oft gut für dem Tourismus. Für Seilbahnen gilt halt: wenn die kapazität nicht reicht, abreissen und neubauen. Oder wenn die genehmigung abgelaufen ist, muss da halt auch eine neue Bahn gebaut worden. Und dann nicht so ein scheiss wie, die Bahn darf man nicht abreissen, das ist alte Habegger technik aus 19xx, die steht unter Denkmalschutz. Und dann steht da so ein Seilbahn komplet nutzlos.

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TPD
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Beitrag von TPD »

Für Seilbahnen gilt halt: wenn die kapazität nicht reicht, abreissen und neubauen.
Nur blöd, dass es auch alte Bahnen gibt, wo nicht die Kapazität sondern die gesetzlichen Vorschriften den Grund für das Aus sind.

( Ich spreche nicht von den Anlagen, die in einem lausigen Zustand sind, weil sie schlecht gewartet worden sind. Es gibt auch Anlagen, da haben die Verantwortlichen viel Geld, Zeit und Liebe investiert um ihre Bahn zu pflegen. Aber wegen irgend einem blöden Paragraph, der die Sicherheit der Seilbahnen um 0.0000001 % erhöht darf die Bahn nicht mehr fahren. )
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k2k
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Beitrag von k2k »

Oscar hat geschrieben:Aber es geht hier ned um die Feuerwachen sondern das diente nur als Beispiel wie bekloppt Denkmalschutz oft praktiziert wird.
Schon verstanden. Aber ich habe das Gefühl, daß hier von einigen Beispielen schwachsinnigen Denkmalschutzes an Gebäuden verallgemeinert werden soll, insbesondere als Gegenargument gegen "Lift-Denkmalschutz". Und das verstehe ich nicht, denn es gibt durchaus Möglichkeiten, Modernisierung und Erhaltung der Technik unter einen Hut zu bringen (das meinte ich oben mit den Grautönen). Zumal in vielen Fällen nur ein paar komische Gesetze einen Neubau verlangen, an Stellen wo bisher noch kein Mensch nach mehr Förderleistung oder Komfort geschrien hat.
In allen ernstzunehmenden Skigebieten ist die erhaltenswerte Technik aus den 30ern bis 60ern längst ersetzt, oft sogar schon zum zweiten oder dritten Mal.Insofern ist es doch völlig sinnlos, einen "Denkmalschutz für Lifte" als "Modernisierungsverhinderungseinrichtung" zu sehen. Die paar wirklich alten Lifte die sich gehalten haben sind meistens an Orten, wo die Kapazität nur eine untergeordnete Rolle spielt und die vielfach für den Wintertourismus eher unbedeutend sind. Wer braucht z.B. am Oeschinensee in Kandersteg eine 8EUB? Und wer braucht das Ding mit den bunten Kabinen am Sattel/Hochstuckli? Die Gumenbahn in Braunwald soll sowieso auf einer anderen Trasse neu gebaut werden, wen stört es da wenn die alte Bahn geschützt wird und noch ein wenig unter Sonderbedingungen laufen darf?
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Das is ja genau das was ich meine, wenn das vorhandene, alte bzw historische, den vorliegenden Anforderungen entspricht ists doch völlig ok wenns stehen bleibt. Kein Problem solange es rentabel (vor allem Wartungsaufwand, Wirkungsgrad) ist ,Kapazitätsmässig passt und dem Einsatzzweck gewachsen ist (inkl Sicherheit).
Nur wenn das nicht mehr erfüllt ist dann muss was anderes her!
Daher halte ich nichts von so Schutzmassnahmen wie denkmalschutz, denn das ist wieder eine starre Regel.
Es sollte mehr über den Verstand gereglet werden was sinnvoll ersetzt wird und was nur verändert wird oder gar in der Ursprungsform bleibt.

Vielleicht ists so klarer
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k2k
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Beitrag von k2k »

Oscar hat geschrieben:Es sollte mehr über den Verstand gereglet werden was sinnvoll ersetzt wird und was nur verändert wird oder gar in der Ursprungsform bleibt.
Absolute Zustimmung. Das Seilbahngesetz - egal welches nun genau - das den Ersatz vorschriebt ist auch eine solche starre Regel. Also entweder flexibilisieren, oder, da das eh nicht passieren wird, eine andere starre Regel (Denkmalschutz) dagegen setzen? ;-)
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Beitrag von McMaf »

Ich bin der Meinung, dass ein solcher Denkmalschutz bei Bergbahnen, in einem gewissen Maße, die Souveränität der Betreiber einschränkt. Da bin ich ganz bei Oscar. Man muss abwägen zwischen Sinn und Nutzen.
Ein Betreiber dem es eh schlecht geht, weil er über Jahre in keine neue Bahn investieren konnte, würde sich sicherlich freuen wenn er eines Tages das Geld zusammenbekommt o. eine solch große Last eines Seilbahnneubaus auf sich nimmt, ihm dann aber der Denkmalschutz einen Strich durch die Rechnung macht und ihn damit vollends zurückwirft. Solch ein Denkmalschutz richtet sich im Endeffekt gegen den Betreiber, da ihm ein Stück seiner betrieblichen Freiheit genommen wird. Ich wäre nicht unbedingt glücklich über solch eine Denkmalschutzauflage. :? Ich finde, man sollte solche Sachen mit dem Betreiber der Bahn persönlich regeln und ihm nicht ein solch starres (Wie Oscar es ausgedrückt hat) Gesetz aufdrücken. Erstmal sollte man versuchen zu kooperieren oder eine Lösung zu finden, mit der sich beide Parteien einverstanden erklären.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Wir sind wieder einmal im Spannungsraum zwischen Kultur und Kapitalismus. Würde man der Argumentation folgen, dass die unternehmerische Freiheit über alles steht, dann stände wohl schon bald nichts historisches mehr herum.
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Das würde passieren wenn man dem Denkmalschutz überhaupt keine Berechtigung mehr zusprechen würde. Aber so ein erzwungener Denkmalschutz (Ich sage ja nicht, dass man sich nicht privat mit dem Verein einigen kann, so dass es noch finanziell zu bewältigen ist) ist doch auch eine Art Ungleichbehandlung. Also in Deutschland sorgt alles was nur nach ungleicher Behandlung riecht, schon zu nem riesen Aufschrei.
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Pilatus
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Beitrag von Pilatus »

Man müsste halt überlegen, ob es möglich ist, eine Paralellanlage zu bauen statt die alte Abzureissen.

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Migi
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Beitrag von Migi »

Gemäss Schweiz aktuell will sich der Heimatschutz für den Erhalt der Weissenstein-KSB einsetzen.
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Beitrag von KnM »

Eine Parallelanlage im Falle Weissenstein wäre realistisch. Denn sehr wahrscheinlich wird aus finanziellen Gründen auf den Einbau einer Mittelstation verzichtet, ergo wäre die Linienführung direkt.
Dazu müsste man aber eine neue Schneise in den Wald schlagen und normalerweise muss man dann als Kompensation die alte wieder aufforsten. Heimatschutz vs. Naturschutz 8) .
Meiner Ansicht nach würde es aber auch genügen, nur die zweite Sektion der VR101 zu erhalten, damit hätte man das Problem umschifft. Da sie ohnehin nur Museumsbahn ist, erfüllt sie so ihren Zweck auch.
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

TPD schrieb:
Nur blöd, dass es auch alte Bahnen gibt, wo nicht die Kapazität sondern die gesetzlichen Vorschriften den Grund für das Aus sind.

( Ich spreche nicht von den Anlagen, die in einem lausigen Zustand sind, weil sie schlecht gewartet worden sind. Es gibt auch Anlagen, da haben die Verantwortlichen viel Geld, Zeit und Liebe investiert um ihre Bahn zu pflegen. Aber wegen irgend einem blöden Paragraph, der die Sicherheit der Seilbahnen um 0.0000001 % erhöht darf die Bahn nicht mehr fahren. )
Es gibt bei historisch wertvollen Seilbahnanlagen in D genug Ausnahmeregelungen.
Was die Sicherheit betrifft - daran kann man natürlich nicht sparen. Es gibt aber genug ältere Seilbahnanlagen, die auf den neuesten Sicherheitsstandard gebracht wurden, ohne das historische Ambiente zu zerstören - da braucht man nichts abreissen (in D z.B. Stuttgart, 2. Sektion Heidelberg, SSB und BSB DD).
Ok, all das kostet viel Geld und all diese Anlagen hängen an großen ÖPNV-Unternehmen dran. Die Frage ist, ob sich ein privater Betreiber das auch leisten kann.
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Pilatus
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Beitrag von Pilatus »

KnM hat geschrieben:Eine Parallelanlage im Falle Weissenstein wäre realistisch. Denn sehr wahrscheinlich wird aus finanziellen Gründen auf den Einbau einer Mittelstation verzichtet, ergo wäre die Linienführung direkt.
Dazu müsste man aber eine neue Schneise in den Wald schlagen und normalerweise muss man dann als Kompensation die alte wieder aufforsten. Heimatschutz vs. Naturschutz 8) .
Meiner Ansicht nach würde es aber auch genügen, nur die zweite Sektion der VR101 zu erhalten, damit hätte man das Problem umschifft. Da sie ohnehin nur Museumsbahn ist, erfüllt sie so ihren Zweck auch.
Naja. Aber in so einem speziellen Fall würde dies sicher bewilligt werden?!
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Beitrag von KnM »

Naja, mag sein, dass das bewilligt würde. Man sollte aber auch daran denken, dass ja (siehe Gumenbahn) das BAV den Begriff 'Museumsbahn' nicht kennt. Da hat man also bereits einen Spezialfall. Und grundsätzlich ist es einfacher, wenn man nur einen bewilligt werden muss als deren zwei. :)

Ich könnte jedenfalls damit leben, wenn nur die zweite Sektion betriebstauglich bliebe, besser eine als gar keine.
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Pilatus
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Beitrag von Pilatus »

Dann macht es aber keinen Sinn speziell diese Bahn zu erhalten. Dann ist die Gummenbahn grad so gut. Nur die Mittelstation hebt sie von der in Kandersteg und am Gummen ab.
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Beitrag von KnM »

Ich gebe mich ja auch mit wenig zufrieden. :) Ich wäre schon zufrieden, wenn man wenigstens eine dieser 3 Bahnen erhalten könnte und momentan sieht's ja noch nicht danach aus.
Kandersteg ist indes unrealistisch weil dort die Trasse für den Neubau gebraucht wird. Aber ob das Denkmal nun am Gumen oder Weissenstein erhalten bleibt, ist mir einerlei.

Am schönsten wäre es zweifellos, die Weissensteinbahn inklusive Mittelstation zu erhalten.
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Beitrag von Pilatus »

Kandersteg hat leider schon zu konkrete Pläne, als dass man dort noch etwas machen könnte. Ich meine, die Bahn könnte ja auch 10 Meter daneben stehen (!) Die Trasse muss ja nicht 100% deckend sein.

KnM
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Beitrag von KnM »

theoretisch schon. Nur ist dies meist teurer als ein Ersatz auf bestehender Trasse (ev. neue Schneisen, Wertverminderung von Landwirtschaftsflächen, motzende Anwohner usw.). Und von daher würde ich mich schon eher dafür einsetzen, dass eine der drei erhalten bleibt, wo der Neubau ohnehin eine neue Trasse braucht.
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Beitrag von Pilatus »

Also Weissenstein! 2 Sektionen, sowieso neue Trasse = alles was das Herz begehrt.

Wie waren eigentlich die Bahnen in Grindelwald? Waren das zweimal zwei Sektionen?
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Migi
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Beitrag von Migi »

Die Firstbahn bestand aus 4 durchgehenden Sektionen.
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Pilatus
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Beitrag von Pilatus »

8O Auf einer alten Karte sind die Gebäude aber klar getrennt!
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Beitrag von Migi »

Wäre mir neu, dass das zwei Bahnen gewesen sind. Bin aber offen für entsprechende Bestätigungen.
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Beitrag von Theo »

Der Denkmalschutz der Schwei und auch der heimatschutz haben anderes zu tun als veraltete Seilbahnanlagen unter Schutz zu stellen.

Für diese Organisationen trifft nur ein zu: Immer wenn man sie braucht sind sie nicht da.
Die haben eine grosse Klappe und sind nur darauf aus grossen, wo man auch in die Medien kommt, in die Suppe zu spucken. Wenn mal ein einfacher Bürger was will sind sie Monatelang nicht erreichbar.
Das ist übrigens keine Behauptung sondern leider die traurige Wahrheit.

Zurück zum Thema: Es mag vielleicht ein paar in bestimmten Teilen erhaltenswerte Anlagen geben. Schützenswerte gibt es hingegen bestimmt keine.
Zuletzt geändert von Theo am 31.08.2006 - 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Chasseral »

Pilatus hat geschrieben:8O Auf einer alten Karte sind die Gebäude aber klar getrennt!
Da ich mit der alten Firstbahn selbst gefahren bin, kann ich bestätigen, dass sie Durchfahrbetrieb über alle 4 Sektionen hatte.
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Beitrag von Dresdner »

Zurück zum Thema: Es mag vielleicht ein paar in bestimmten Teilen erhaltenswerte Anlagen geben. Schützenswerte gibt es hingegen bestimmt keine.
Sicher ist es schwierig, aus der Ferne ein Urteil abzugeben.
Ich finde es jedoch gut, dass es bei euch noch solche Anlagen wie die Reichenbachfallbahn, die Sonnenbergbahn und die Stanserhornbahn gibt.
Allein schon von der Optik her gefallen mit die Wagen deutlich besser als der heutige DM-Einheitsbrei - und wenn's dem Tourismus gut tut ist das ja auch kein schlechtes Argument pro Denkmalschutz. Vielleicht dankens dir auch deine Enkel einmal, dass ihr diese Anlagen erhalten habt.
Pendolino
Zuletzt geändert von Dresdner am 12.09.2006 - 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
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