Ich meine das jeder selber entscheiden muss wieviel er mitnehmen will.
In Saas-Fee muss man das Zeugs womöglich noch weit bis zur Ferienwohnung tragen. Ich meine einfach, wenn jemand schon bis zu 2000km à minimum 60Rappen gefahren ist (das wären 1200Franken Fahrkosten pro Auto) der muss nachher im Coop oder Migros in Saas-Fee nicht auf jeden Rappen schauen.
Ich persönlich fahre ca 2x220km was auch in etwa 250-300 SFr ausmacht.
Welches der nächste Laden ist (PAM,Treffpunkt...) sollte auch nicht ausser acht gelassen werden. Ich will ja nicht Kilometerweit laufen nur damit ichs günstiger habe.
Wie gesagt, jedem seine Sache selbst zu entscheiden.
Fazit:
Das 1.Mal in Saas-Fee schauen und kalibrieren
Das 2.Mal weiss mans dann.
Grüsse
BenSisko (gerade wieder zurück aus Saas-Fee)
Es heißt auf der Zollseite immer so schön: Mengen nicht kumulierbar.
Was heißt das?
Wenn ich 4 Leute im Auto habe darf ich dann 20 Liter Milch mitnehmen oder nur 5
bzw 2 Kilo Fleisch in 4 500g Päckchen müsste doch auch gehen oder?
So wie ich das festgestellt hab, ist die Schweiz ziemlich teuer, also jedenfalls um einiges teurer als in Deutschland!!
Aber nicht zu vergessen ist das die Qualität doch um einiges besser als bei uns ist, aber ich gehe wenn wir einkaufen nur in einem Ort einkaufen, und der zählt mit sicherheit zu den teuersten der Schweiz-St. Moritz-daher kann ich dir nur meine Oberengadiner Erfahrung anbieten!!!
über qualität wurde schon genug gestritten
wir nehmen mit was geht, grad an grundnahrungsmitteln, nervt ehh wenn man vor ort noch groß einkaufen muss.
der einzige vorteil der höheren preise ind er schweiz ist dass die landwirte ein wesentlich höheres auskommen als die deutschen haben
molotov hat geschrieben:
der einzige vorteil der höheren preise ind er schweiz ist dass die landwirte ein wesentlich höheres auskommen als die deutschen haben
Das würde ich nicht so pauschalisieren, ohne konkrete Zahlen zu kennen. In der EU sind einige landwirtschaftliche Grundnahrungsmittel subventioniert, um deren Preis niedrig zu halten. Man denke beispielsweise an den "Butterberg" oder die Diskussion um den Zucker im vergangenen Jahr. Hier wird ein Festpreis für den Erzeuger garantiert, der unabhängig von den zu erzielenden Verbraucherpreisen ist.
Ziel ist ähnlich wie bei den Einführbeschränkungen in der Schweiz eine Stärkung der Erzeuger im Inland, weiterhin wird versucht der Preis für Grundnahrungsmittel für jeden erschwinglich zu machen. Als kleines Land kann sich die Schweiz Einfuhrbeschränkungen leisten, genauso wie die EU sich aufgrund des großen Haushaltsbudgets leisten kann Güter zu subventionieren.
Wohlstand durch den Skilift, der zufällig auf der früher ungenutzten Hochweide eines Bauern steht, und nun Wohlstand garantiert ist ein Privileg der Alpenbauern und nicht auf die Schweiz beschränkt
Feeling down when the winter has come
frozen feet and the snowflakes are falling
I don't like the town when the winter has come
dirty streets and it's cold outside IRONIE!
Also man merkt schon, dass in der Schweiz die Löhne und damit auch die Lebenshaltungskosten höher sind - aber das ist eigentlich auch mal eine gute Erfahrung zu sehen wie das ist (man kennts vom Urlaub ja meist anders rum). Jedenfalls gehts mir in der Schweiz meistens so ein wenig wie nach der Euroumstellung: ich weiß ga rnicht so genau warum, aber plötzlich habe ich am Ende des Tages einfach deutlich weniger Geld in der Tasche als sonst. Aber damit muss man eben leben: den meisten Menschen geht es genauso, wenn sie nach Deutschland kommen, wir sind es bloß einfach nicht gewohnt. Kann aber durchaus eine lehrreiche Erfahrung sein.
Was die Qualität angeht, kann man vermutlich in der Schweiz genau wie in Deutschland gute und schlechte Produkte bekommen . also zu Lidl geh ich i.A. einfach so oder so nicht, weil mir einfach keinen Spaß macht 60 Cent zu sparen, dafür dass das ganze Essen nachad nicht schmeckt.
Was in der Schweiz noch auffällt, ist dass es dort erstens oftmals andere Produktpaletten gibt von Firmen, die man u.U. nicht kennt, während in der EU ja mittlerweile überall die gleichen Sachen angeboten werden. Eigentlich finde ich das sogar gut, wenn es nicht überall das gleiche gibt, allerdings erforder das natürlich eine gewisse Orientierung mitunter.
Im übrigen avanciert die Schweiz ja so langsam zu meinem Lieblingsland in Europa, nicht zuletzt aus gesellschaftlichen und insbesondere politischen Gründen. Ich hab mal gehört, dass man sogar gefördert wird, wenn man sich im von Abwanderung bedrohten Bedrettotal ansiedelt, wobei das vermutlich nicht einfach so für Ausländer gilt.... Aber wer weiß, eines Tages....
trincerone hat geschrieben:Also man merkt schon, dass in der Schweiz die Löhne und damit auch die Lebenshaltungskosten höher sind - aber das ist eigentlich auch mal eine gute Erfahrung zu sehen wie das ist (man kennts vom Urlaub ja meist anders rum). Jedenfalls gehts mir in der Schweiz meistens so ein wenig wie nach der Euroumstellung: ich weiß ga rnicht so genau warum, aber plötzlich habe ich am Ende des Tages einfach deutlich weniger Geld in der Tasche als sonst. Aber damit muss man eben leben: den meisten Menschen geht es genauso, wenn sie nach Deutschland kommen, wir sind es bloß einfach nicht gewohnt. Kann aber durchaus eine lehrreiche Erfahrung sein.
ich finde es ist schon immer sehr lehrreich wenn man in frankreich oder auch italien einkauft, selbst dort sind die lebensmittel ein gutes stück teurer als in deutschland, obwohl die löhne und gehälter niedriger sind als in deutschland.
hab schon vor längerer zeit mal was gelesen, dass die deutschen prozentual am wenigsten von ihrem geld für essen ausgeben. da ist schon was dran
Also in Italien - jetzt ohne statistischen Beweis - kaufe ich i.A. deutlich günstiger ein als in Deutschland. V.a. wenn man auch noch ein Preisleistungsverhältnis zu Grunde legt. In Frankreich erinnere ich mich nicht mehr so genau, aber da wären mir höhere Preise nicht aufgefallen. Wo ich mir wiederum sicher bin - aber das ist ja auch nicht ganz das gleiche -, ist, dass die Gastronomie in Italien und Frankreich in den von mir bereisten Gebieten (Sprich italienische Alpen außer Südtirol, Atlantikküste und Pyrenäen) deutlich günstiger ist, als in Deutschland. Selbst am Passo Tonale kann man in den Bergrestaurants im Schigebiet günstiger Essen bei größeren Portionen und mindestens gleicher Qualität als in Hannover, das ja sogar als Nicht-Touristenstadt in Norddeutschland ziemlich zivile GastroPreise hat. Beispiel: Spaghetti Carbonara. Gab's 2002 am Tonale in einem Restaurant mitten im Schigebiet in riesiger Portion mit gigantisch guter Qualität für ca. 5,50 €. Für Spaghetti Bolomatsche, in allenfalls akzeptabler Qualität und mit halb so großer Portion, habe ich im Herbst in Ischgl zwischen 8,- und 9,- € gezahlt. In Hannover bekomme ich die Carbonara in vergleichbarer Qualität, aber etwas kleinerer Portion, in den Studentenkneipen für um die 6,50 €, wenn ich in ein richtiges Restaurant gehe, ebenfalls mindestens 8,- € (dann aber im Gegenteil zu Ischgl auch große Portion in guter Qualität).
Aber das sind nur meine persönlichen Erfahrungen, ob die statistisch zu verallgemeinern wären, ist ne ganz andere Frage.
molotov hat geschrieben:ich finde es ist schon immer sehr lehrreich wenn man in frankreich oder auch italien einkauft, selbst dort sind die lebensmittel ein gutes stück teurer als in deutschland, obwohl die löhne und gehälter niedriger sind als in deutschland.
Sehr lehrreich ja, interessant finde ich in dem Zusammenhang dass die Deutschen "Reiseweltmeister" sind, das Geld ist also da, oder lauf mal in D Samstag vormittag durch ein Wohngebiet da siehst du nicht selten Industriearbeiter wie sie ihre Oberklasse Limousinen a la E-Klasse liebevoll pflegen.
Aber wenns Butter um 1,09 oder 0,89 gibt wird natürlcih die billigere genommen