Umgang mit erhaltenswerten alten Seilbahnen!

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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »

mic, da bin ich vollkommen bei dir. Ob ich einen Gartenzaun oder einen Triebwagen schleife, ist gehupft wie gehatscht. Was ich aber mit dem Posting aussagen wollte: eine Klemme schleppen kann jeder, aber eine Klemme zerlegen, revisionieren und wieder zusammenbauen, nicht. Und Experten sind auf die Dauer ganz schön teuer, vor allem dann, wenn ich regelmäßig bei irgendeinem Fahrbetriebsmittel eine Klemme revidieren muss.

MFG Dachstein

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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Also da muss ich dir ein bischen wiedersprechen, gerade die klemme ist ziemlich simple Technik, die sicherlich jeder Schlosser oder technisch versierte (mit geeigntem Werkzeug) zerlegt und zusammengebaut bekommt, das ist sicherlich kein hexenwerk!

Wo du hingegen extra ausgebildete brauchst ist bei den Vorbereitungen zur Abnahme, weil man einfach die Details sonst nicht weiss. Nur technische Wunderwerke sind Seilbahnen und Lifte nicht, die Mechanik ist ziemlich einfach, was auch gut ist bei dem einsatzbereich.

Das was wirklich Fachwissen erfordert sind dann die endgültigen einstellungen der Rest ist einfacher MAschinenbau kein bischen mehr!
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Fakt ist natürlich, dass es ungleich mehr Fans bei den Pufferküssern gibt, als bei den Seilbahnenthusiasten. Das widersiegelt sich dann auch im Literaturangebot -reihenweise Eisenbahnliteratur und nur einige, wenige Veröffentlichungen zu Seilbahnen.
Ein Problem ist halt auch immer der finanzielle Aspekt. Seilbahnen in Wintersportgebieten sind extrem abhängig vom Wetter und werden ja schon heute in hohem Maße von der öffentlichen Hand gesponsort. Wenn das wegfällt, stehen viele Anlagen vor dem aus. Was immer sinnvoll ist, wenn es nur irgendwie geht, ist die Intergration der Anlagen in ÖPNV-Verbünde. Nicht umsonst sind alle SSB in D in solche Verbünde integriert oder hängen an Betrieben. Da sind dann Quersubventionen möglich, auch können extra Fördertöpfe angezapft werden.
Wenn ein Verein eine Anlage in Privatregie übernehmen würde, hätte diese natürlich immer einen immensen Förderungsbedarf (sonst hätte die öffentliche Hand diese Anlage ja nicht abgegeben). Also müsste auch die Privatinitiative diese Mittel im vollen Umfang abgreifen können. Hier sehe ich das eigentliche Problem. Öffentliche Förderung für eine Privatanlage, die dauerhaft rote Zahlen schreibt - zumindest in D ein Ding der Unmöglichkeit.
Dresdner
http://www.bergbahngeschichte.de - Seilbahngeschichte & Seilbahntechnik
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

k2k hat in einem anderen Topic mal eine Prinzipskizze eines Klemmentypen eingestellt, das ist vielleicht zum Verständnis meiner Aussage von oben recht hilfreich:

http://www.alpinforum.com/forum/files/k ... me_585.gif

da ist nur technisch wirklich überhaupt nichts besonderes dran, das sollte jeder könenn der halbwegs praktisch veranlagt ist
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