Tempolimit und Umweltschutz

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Nein, auf keinen Fall!
51
45%
Ja, 160km/h
17
15%
Ja, 140km/h
28
25%
Ja, 120km/h
13
12%
Ja, 100km/h
2
2%
Ja, niedriger
2
2%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 113

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maartenv84
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Beitrag von maartenv84 »

mstoefi hat geschrieben:Ich bin absolut gegen ein Tempolimit. Das bringt dem Umweltschutz überhaupt nix. Außerdem wurde das auf jeden Fall der Autoindustrie schaden und Arbeitsplätze gefährden. Wer kauft noch einen Porsche 911 um dann mit 130 auf der Autobahn zu zuckeln. Das ist doch absoluter schwachsinn.
Auch in NL kauft man Porsches. Und wir dürfen nur 120km/h oder sogar nur 100km/h fahren.
Ich wäre eher für eine Einfürung einer Pkw Maut. In jedem EU Land muss man auf der Autobahn zahlen. Und in Deutschland???
Und in NL??? Und in Belgien??? Und in Luxembourg?? Und in Finnland??? usw. Aber das ist OT.

Werde morgen mal die resultaten von die 80km/h Teststrecken in NL suchen. Getestet wurde bei Rotterdam, Den Haag, Utrecht und Amsterdam. Die Resultaten waren nicht sehr positiv.

Mannerl
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Beitrag von Mannerl »

130 in Austria!

immer wieder interessant wie jeder die Sache sieht!
ich blei dabei! Ist halt irgendwie mehr alles im Fluss wenn jeder mehr oder weniger so um die 130 (oder wie oben geschildert etwas mehr fährt!) Aber ich denke die wenigsten werden 160 und mehr fahren. Ist ja auch nicht ganz billig wenns einem erwischen.

MFG
Mannerl, der nicht Angst um Porsche hat, weil ja diese Firma die meisten Autos in Ländern verkauft wo es ein Tempolimit gibt!
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TPD
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Beitrag von TPD »

Tja wie gesagt ich finde man spart an der falschen Stelle bzw. müsste dann auch bei Bahn und Flugzeug gespart werden.
Man spart immer an der "falschen Stelle" ;)
Also der Flugverkehr soll ja in Zukunft CO2-Zertifikate kaufen müssen.
Eisenbahnen kann man mit erneuerbaren Energien betreiben. Und die Fahrzeuge werden ja immer effizienter.
Hingegen die meisten Automobile erfüllen noch nicht mal die Ziele, die von der Automobilindustrie freiwillig festgelegt wurden !
Und dann würde auch wieder meine Frage aufkommen, wieso gerade 120? Bei 50 sparst sicher noch mehr!
Klar könnte man auf den Autobahnen Tempo 30 einführen. Aber wenn es schon ein solches Theater gibt, die Geschwindigkeit auf 120 zu beschränken wie soll man da Tempo 30 einführen ? ;)
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schifreak
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Autobahn

Beitrag von schifreak »

ich hab mal 2 Typen rechts überholt auf der Autobahn-- iss zwar eigentlich net ganz erlaubt, aber was die gmacht haben-- die sind mit 70 km / H auf der linken Spur einer 3 spurigen Autobahn gefahrn, der Beifahrer hat Zeitung glesen, und der Fahrer hatte seine Augen auch in der Zeitung... anstatt daß er nach vorn schaut, und mal von der linken Spur weggeht....sorry, iss vielleicht OT, aber mußte mal gesagt werden...
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Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Die meisten Autobahnen wurden meines Wissens im 3.Reich gebaut.
Meines Wissens nicht. Ich weiss nicht, weshalb sich dieses Ammenmärchen so hartnäckig hält. Auch das Argument, dass während der NS-Diktatur mit dem Autobahnbau begonnen wurde stimmt ebenfalls nicht, die ersten Teilstrecken wurden bereits während der Zeit der Weimarer Republik eröffnet.
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Beitrag von DiDa »

Ich denke nicht, dass es ein Tempolimit geben wird. Da steht eine genauso große Lobby dahinter wie in den USA wenn es um Waffen geht. Und es ist genauso sinnlos. Wieso soll jeder das Recht auf eine Waffe haben? Wieso soll man schneller als 1xx fahren?

Aber wo das Beispiel mit der Bahn angsprochen wurde, dass die Züge langsamer fahren sollen. Wie wäre es wenn Flugzeuge nur eine Vmax von 500KmH fliegen dürften? Da würde sich der Vebrauch sicher um die Hälfte senken lassen.
Aber dann kann man ja gleich mit dem Auto von Frankfurt nach Köln fahren
:lol:
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noggler
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Beitrag von noggler »

Zitat:
Die meisten Autobahnen wurden meines Wissens im 3.Reich gebaut.


Meines Wissens nicht. Ich weiss nicht, weshalb sich dieses Ammenmärchen so hartnäckig hält. Auch das Argument, dass während der NS-Diktatur mit dem Autobahnbau begonnen wurde stimmt ebenfalls nicht, die ersten Teilstrecken wurden bereits während der Zeit der Weimarer Republik eröffnet.
man lernt doch immer noch was dazu, wobei ich mir ziemlich sicher bin, des erst vor einem Jahr in Geschichte mal so gelernt zu haben.? Aber kannst du mir mal bitte erklären,
für was man Autobahnen in der Weimarer Zeit gebraucht hat und wie man das damals finanzierte (war doch glaub ich Inflation?)
Ich hab mal gelernt, dass Hitler die Autobahnen zum Transport seiner Kriegsmaschinen und zur Propaganda bauen lies.?
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TPD
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Beitrag von TPD »

Aber dann kann man ja gleich mit dem Auto von Frankfurt nach Köln fahren
Oder mit der Bahn fahren.
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Beitrag von Emilius3557 »

für was man Autobahnen in der Weimarer Zeit gebraucht hat
Die Individualmotorisierung des Deutschen Reichs lag sowohl in den 1920er als in den 1930er Jahren weit unter dem in den USA, GB oder F erreichten Grad. Also hat man von der Verkehrsdichte zu keiner Zeit egtl eine Autobahn benötigt.
wie man das damals finanzierte (war doch glaub ich Inflation?)
Die Grosse Inflation dauerte von 1914 bis 1923 (Nov.). Man begann aber erst nach der Währungsreform, ca. 1925 mit dem Autobahnbau (eine der ersten Strecken war meines Wissens der/die (?) AVUS bei/in Berlin).
Wie hat denn Hitler seine Autobahnen finanziert? Auf Pump (Mefo-Wechsel etc.) - das kannten die Finanzminister der Jahre zuvor auch bereits. Zudem flossen nach der Währungsreform Milliarden an (kurzfristigen) Krediten ins Land.
dass Hitler die Autobahnen zum Transport seiner Kriegsmaschinen und zur Propaganda bauen lies
Hmm, deshalb baut man auch solche Strecken wie über den Irschenberg, dessen Steigungen für schweres Kriegsgerät ja bestens geeignet sind... :D

Wenn ich die Materialien vorliegen habe, suche ich ein paar Daten/Fakten zum Autobahnbau heraus. Du kannst inzwischen ja deinen Geschichtslehrer nochmal fragen, vielleicht fallen ihm aus seinem Studium noch ein paar Details ein... :D
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broki
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Beitrag von broki »

Ich bin strikt gegen ein Tempolimit. Der ADAC hat mal ausgrechnet, dass das ein tempolimit nur ein winziges Bruchtei der Emissionen einsparen würde.
Auf flacher gerader Strecke bei 130km/h oder weniger regelrecht einschlafen. Dies würde die Unfallquote, die bei uns mit am niedrigsten weltweit auf der Autobahn ist, stark in die Höhe schnellen lassen. Wie oben schon genannt würde man Telefonieren und alles andere machen, nur sich nicht mehr auf den Autoverkehr konzentrieren. In den USA schauen manche Fahrer während des Autofahrens Fernsehen (selber beobachtet) und ich meine auch mal gelesen zu haben, dass die USA trotz ihres Tempolimits mit 100km/h, einer der höchsten Unfallquoten weltweit haben.
Das Nichtvorhandensein eines Tempolimits hat unsere Automobilindustrie gerade im Premiumbereich weltweit an die Spitze gebracht.
noggler hat geschrieben:
Zitat:
Die meisten Autobahnen wurden meines Wissens im 3.Reich gebaut.


Meines Wissens nicht. Ich weiss nicht, weshalb sich dieses Ammenmärchen so hartnäckig hält. Auch das Argument, dass während der NS-Diktatur mit dem Autobahnbau begonnen wurde stimmt ebenfalls nicht, die ersten Teilstrecken wurden bereits während der Zeit der Weimarer Republik eröffnet.
man lernt doch immer noch was dazu, wobei ich mir ziemlich sicher bin, des erst vor einem Jahr in Geschichte mal so gelernt zu haben.? Aber kannst du mir mal bitte erklären,
für was man Autobahnen in der Weimarer Zeit gebraucht hat und wie man das damals finanzierte (war doch glaub ich Inflation?)
Ich hab mal gelernt, dass Hitler die Autobahnen zum Transport seiner Kriegsmaschinen und zur Propaganda bauen lies.?
Soweit ich weiß ist dies wirklich nur eine Legende, um wenigstens etwas Gutes an der Diktatur Adolf Hitllers zu finden. Es gab vorher auch schon Autobahnteilstücke und Hitler war auch nicht der Erfinder der Autobahn. MIt Sicherheit hat er damals den Autobahnausbau vorangegetrieben, aber dies war nur ein kleiner Teil unseres heutigen Autobahnnetz.
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Beitrag von Emilius3557 »

MIt Sicherheit hat er damals den Autobahnausbau vorangegetrieben
... und zwar auch im Wesentlichen durch die Durchführung bereits vorhandener Pläne bzw die Eröffnung bereits im Bau befindlicher Teilstrecken...

Den Spruch "...immerhin hat ER die Autobahnen gebaut..." kann man leider wirklich von vielen Leuten hören... :twisted:
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Beitrag von Dresdner »

Der kleine Österreicher hat die Autobahnen bestimmt nicht gebaut.
In den deutschen Autobahnen steckt das Blut und das Leben von tausenden KZ-Häftlingen, Juden, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Ihr "Arbeitgeber"? Die Organisation Todt.
Der OT-Einsatz in den von Deutschland besetzten Gebieten sowie im Deutschen Reich stützte sich im Zweiten Weltkrieg auf angeworbene (z.T. "freiwilligen") Hilfskräften aus den westeuropäischen Ländern sowie ab 1942 vermehrt auf Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen. 1943/44 erfolgte zunehmend auch ein Einsatz von KZ-Häftlingen, Häftlingen aus Arbeitserziehungs- und Polizeilagern und anderen Gefangenen des NS-Regimes, die oftmals direkt der OT zum verschärften Arbeitseinsatz überstellt wurden.
So verfügte die OT gegen Ende 1944 über 1.360.000 Arbeitskräfte, davon 14.000 "wehruntaugliche" Deutsche und 22.000 KZ-Häftlinge. Die restlichen Arbeitskräfte bestanden aus Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen. Infolge der brutalen Behandlung und Lagerbedingungen, die OT kooperierte eng mit der Gestapo und SS, erwies sich der OT-Arbeitseinsatz für die beschäftigten Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen als besonders hart und unmenschlich.
Quelle: Deutsches Historisches Zentrum
So wurden z.B. alle aus Ungarn deportierten Juden im deutschen Autobahnbau verheizt.
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noggler
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Beitrag von noggler »

@Emilius: Bist du Geschichtslehrer oder hast du Geschichte studiert?
@Irschenberg: Ich kenne zwar das Gelände nicht genau, aber es kommt doch öfter vor dass ein Hügel/berg einem den weg versperrt.
Vielleicht fand man einfach keine Alternative oder der Autobahnteil über den Irschenberg wurde erst nach dem 2.Weltkrieg gebaut.
Wenn du mir jetzt beweisen kannst, dass dieser Teil zum vor dem Krieg gebaut wurde bin ich beeindruckt. Vorhin hast du gesagt,
dass der Großteil des Autobahnnetztes erst später in Betrieb genommen wurde.
Ich glaube, das Studium meiner Geschichtslehrerin liegt schon Jahrzehnte züruck

Edit: Hab grad nen guten Link gefunden, der einiges aufklären sollte
http://www.autobahngeschichte.de/Geschi ... te_n_.html
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Vielleicht fand man einfach keine Alternative oder der Autobahnteil über den Irschenberg wurde erst nach dem 2.Weltkrieg gebaut.
Wenn du mir jetzt beweisen kannst, dass dieser Teil zum vor dem Krieg gebaut wurde bin ich beeindruckt.
Man hätte die Autobahn z.B. entlang der Bahntrasse München-Rosenheim legen können, wäre egtl auch der direktere Weg wenn man in grösseren Dimensionen denkt. Mit über 700 m ü M ist der Irschenberg ja auch einer der höchsten Punkte des deutschen Autobahnnetzes.
Bis Holzkirchen war die Autobahn offensichtlich bereits vor dem Krieg fertiggestellt, denn als Baujahr/Eröffnungsjahr der Autobahnbahnmeisterei dort (Gebäude im zeittypischen Stil) wird 1938 angegeben (sieht man, wenn man vom Tegernsee via A8 nach München fährt an der Auffahrt Holzkirchen).
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

ups dann muss die A96 ja noch weiter in der Rangornung liegen, denn die geht knapp an oder über 800m heran soweit ich das weiss.

Aber igendwie ist die Diskussion voll vom Tempolimit weggegangen ;-)
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Hmm 800 m erscheint mir ein wenig hoch. Wo soll dieser Punkt liegen? Bei der A7 ganz im Süden hätte ich eher auf einen noch höheren Bereich als Irschenberg getippt, aber diese Gegend kenne ich nicht...
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stivo
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Beitrag von stivo »

also ich meine auch, dass ein allgemeines Tempolimit in Bezug auf ein Tempolimit auf Autobahnen wenig bringt. Gesetze zur Schadstoffreduzierung und zur Förderung schadstoffarmer Autos bringen wahrscheinlich viel mehr.
Außerdem gibt es auf vielen Strecken sowieso Tempolimits.
Und wer sagt, man würde durch ein Tempolimit Benzin sparen, der soll doch langsamer fahren. Muss jeder selber wissen, was er sich leisten kann. Und wenn man nen 5 Liter Verbrauch will, fährt man eben 110km/h
Mein Favorit: Variable Tempolimits (leider sehr teuer)
Wo mich das Tempolimit aufregen würde: Wir sind manchmal schon über Nacht in den Urlaub gefahren und waren teilweise Sonntagmorgens um 3uhr unterwegs und bis einschließlich 9 Uhr sieht man auf der Autobahn kaum andere Verkehrsteilnehmer, wieso soll man dann 130km/h fahren?

Die A8 hat kurz nach dem Albauftsieg am höchsten Punkt 785Hm.

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seilreiter
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Beitrag von seilreiter »

stivo hat geschrieben:Die A8 hat kurz nach dem Albauftsieg am höchsten Punkt 785Hm.
--> Am Lämmerbuckel -Tunnel . Und vor einigen Jahren stand dort ein Schild "höchstgelegener Autobahnabschnitt Deutschlands" oder so, bis die A7 weitergebaut wurde- die liegt noch etwas höher (zw. Dreieck Allgäu und Ausfahrt Oy-Mittelberg)
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Andre_1982
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Beitrag von Andre_1982 »

Also ich bin gegen ein grundsätzliches Tempolimit, weil in Deutschland sehr viele Streckenabschnitte mit einem Tempolimit versehen sind und ich an wenig befahrenen und übersichtlichen Abschnitten keine trifftigen Argumente für ein generelles Tempolimit finden kann.
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Roberto
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Beitrag von Roberto »

Also ich bin gegen ein grundsätzliches Tempolimit, weil in Deutschland sehr viele Streckenabschnitte mit einem Tempolimit versehen sind ....
Das hört man so oft, dass man inzwischen geneigt ist, es zu glauben. Nur fehlen dazu noch die konkreten Zahlen. Meine Google-Suche eben hat wiederholt ein Zitat von einem ADAC-Lobbyisten hervorgebracht, das sich auf obige These stützt, aber auch keine genauen Zahlenwerte nennt.

Also: Wieviel Prozent der deutschen Autobahnkilometer sind eigentlich noch unlimitiert? Hat jemand eine fundierte Quelle?
Wieviel Prozent des Gesamtverkehrsaufkommens in D (nicht der Gesamtstraßenkilometer) wären betroffen?
Wäre mal nett zu wissen, worüber genau man eigentlich diskutiert.

Da ja bei vielen hier die Meinungen sehr fixiert scheinen, hoffe ich mal, dass auch entsprechendes Faktenwissen vorhanden ist.
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Beitrag von dama »

http://autobahnatlas-online.de/

^^da kann man sich etwas einen Überblick über Tempolimits schaffen. Eine allgemeiner Prozentsatz ist zwar nicht angegeben, aber dafür für jeden Streckenabschnitt einzeln. Naja ist auf jeden Fall ganz interessant.
Vom gesamten Straßennetz habe ich gehört, dass nur 2% der Straßen kein Tempolimit haben. Allerdings ist das ja bisschen blödsinnig, wenn man die ganzen Stadtstraßen dazu zählt.
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stivo
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Beitrag von stivo »

Dass auf vielen Strecken bereits ein Tempolimit gilt, ist vielleicht wirklich nur gefühlt (soll nun aber keine Rolle spielen), aber Tatsache ist ja, dass ein Tempolimit eben auch total unsinnig sein kann. Was soll ich denn Sonntagmorgens bei gutem Wetter 130 fahren?
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Roberto
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Beitrag von Roberto »

Was soll ich denn Sonntagmorgens bei gutem Wetter 130 fahren?
Weil Du dann weniger Schadstoffe rausbläst.
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Beitrag von McMaf »

Roberto hat geschrieben:
Was soll ich denn Sonntagmorgens bei gutem Wetter 130 fahren?
Weil Du dann weniger Schadstoffe rausbläst.
Dann nochmal hier, weil darauf bisher noch niemand eingegangen ist:
Wenn die Schadstoffe das Problem sind, warum ändern wir dann nicht etwas an den Motoren? Die Schadstoffargumentation würde nebenbei ja auch beinhalten, dass man mit nem Wasserstoffmotor so schnell fahren könnte wie man gerade lustig ist.
Abgesehen davon stößt ja nicht jeder PKW bei gleicher Geschwindigkeit die gleiche Menge an Schadstoffen aus. Müsste man dann nicht auch hier differenzieren?
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Roberto
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Beitrag von Roberto »

Dann nochmal hier, weil darauf bisher noch niemand eingegangen ist:
Wenn die Schadstoffe das Problem sind, warum ändern wir dann nicht etwas an den Motoren?
Das können nicht wir, das können nur die PKW-Hersteller.
Wir können diese jedoch dazu zwingen, indem wir gesetzliche CO2-Grenzwerte einführen. Dies wiederum können wir erreichen, indem wir Parteien mit entsprechenden Plänen wählen. Du würdest staunen, wie schnell Porsche & Co. adäquate Motoren auf den Markt bringen würden.
Die Schadstoffargumentation würde nebenbei ja auch beinhalten, dass man mit nem Wasserstoffmotor so schnell fahren könnte wie man gerade lustig ist.
Die Schadstoffargumentation schon. Die Verkehrssicherheitsargumentation jedoch nicht.
Abgesehen davon stößt ja nicht jeder PKW bei gleicher Geschwindigkeit die gleiche Menge an Schadstoffen aus. Müsste man dann nicht auch hier differenzieren?
Jein. Wenn man CO2-Grenzwerte einführt, bräuchte man keine schadstoffmotivierten Limits.
Zudem ist dein Vorschlag nicht praktisch durchführbar.

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