Winterspiele 2010
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jul
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Jetzt will man nach Schladming die Alpine Ski WM 2009 holen:

Quelle: steiermark.orf.at
Schladming will alpine Ski-WM 2009
Im Jahr 2009 könnte es in Schladming wieder eine alpine Ski-WM geben. Die Verantwortlichen aus der Obersteiermark haben am Dienstag die offizielle Berwerbungsbroschüre präsentiert. Noch in dieser Woche gibt es eine Besichtigung.
Die Kosten für die Bewerbung betragen knapp drei Millionen Euro. Zwei Millionen davon übernimmt das Land Steiermark. Die Entscheidung fällt am 5. Juni 2004.
Hans Grogl, der Projektleiter der Schladminger WM-Bewerbung, versprach eine WM der kürzesten Wege. Alle Rennen sollen auf der Planai stattfinden. Für die Herren-Rennen wurde die Strecke bereits im Sommer adaptiert. Ebenfalls im Stadion enden soll die "Streicherpiste" der Damen, die mit so wenig Erdarbeiten wie möglich gebaut werden soll.
Starke Konkurrenz
Neben Schladming bewerben sich auch Vail/Beaver Creek aus den USA, der deutsche Skiort Garmisch und Val d'Isere in Frankreich.
Die Pluspunkte der Konkurrenz sind nicht ohne.
Vail in Colorado, wo schon 1989 und 1999 um Medaillen gefahren wurde, wäre nach einem Zehnjahresrhythmus wieder an der Reihe.
Garmisch-Partenkirchen liegt der FIS wegen des zuletzt eher mäßigen Abschneidens der Deutschen am Herzen.
Die letzte WM in Frankreich fand 1962 in Chamonix statt. Die Bewerbung der Franzosen für Val d'Isere wird übrigens von Skilegende Jean-Claude Killy angeführt.
Besichtigung in dieser Woche
Schon diese Woche werden die Bewerbungsunterlagen einer 13-köpfigen FIS-Delegation übergeben, die zwei Tage lang den WM-Kandidatenort und die Planai besichtigt.
Quelle: steiermark.orf.at
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Emilius3557
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Nicht SCHON WIEDER Vail! Das mit dem 10-Jahres-Rhythmus ist doch Quatsch. Das gute an USA ist aber, dass dann die Rennen abends zur besten Sendezeit kommen. Ich wäre mal für Ski-WM in Val Thorens und Les Menuires, für 2003 hatten die sich ja beworben. Val d´Isère bewirbt sich für 2009 glaube ich auch.
- miki
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Sorry starli, habe erst heute gelesen (kaum zu glauben was man nach 3 Wochen 'offline' alles nachholen muss
) :
!
Stimmt, es war für 2006 eine 3 - Länder - Olympiade in Slowenien, Kärnten und Friaul geplant. Die alpinen Bewerbe wären in Kranjska Gora (Herren SL und RTL), Nassfeld (Herren Speed), Tarvis (Damen SL + RTL) und auf der Dreiländerecke (Damen Speed), Sprungschanzen gibt es in Planica, der Langlauf war sogar durch alle 3 Staaten geplant. Echte Werbung für das 'neue' Europa ohne Grenzen. Leider sind zuerst die Italiener abgesprungen, da sie die Olympiade alleine für sich wollten (was ihnen mit Torino auch gelungen ist), dann waren auch SLO und Kärnten nicht meht so begeistert, und letztendlich sind sie schon im ersten Entscheidungskreis rausgeflogen. Schade um die IdeeKärnten/Slowenien hatten sich doch auch mal beworben
- k2k
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^^ Hat Planica eigentlich auch "normale" Schanzen, d.h. K90 oder K120? Im Weltcup ist ja immer nur die Flugschanze dabei...
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
- miki
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Klar, Planica hat alles von K-120 (wo auch schon 141m gesprungen worden), K-90, K-70 und noch kleinere Anlagen. Leider - das muss ich schon zugeben - sind die meisten nicht gerade in Topzustand: keine Plastikmatten für den Sommerbetrieb, veraltete Lifte, schwache bis gar keine Beschneiung, ohne Flutlicht usw. Wahrscheinlich gibt es deshalb in Planica schon seit einigen Jahren keine Weltcup-Bewerbe auf den 'normalen' Schanzen mehr - es gibt ja in der Umgebung 2 topmoderne K-90 Schanzen (Tarvis, Villach). Die Flugschanze dagenen ist schon einmalig, die ist einfach kultig
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Zweite Bewerbung immer wahrscheinlicher
Mit dem erwarteten Ergebnis endete am Donnerstagvormittag der Olympiagipfel mit Landeshauptmann, Bürgermeister und ÖOC. Salzburg wird die olympische Idee und damit eine neue Bewerbung weiter verfolgen.
Noch keine endgültige Enscheidung
Es gibt allerdings noch keine endgültige Entscheidung, wann eine neue Bewerbung für die Winter-Olympiade 2014 gestartet wird. Denn da müsse man erst die internationale Entwicklung abwarten, sagt ÖOC-Präsident Leo Wallner.
Nach dem Debakel in Prag ist man vorsichtiger geworden und will mit einer neuerlichen Bewerbung nichts überstürzen.
Stadt-Land-Gesellschaft als Wegbereiterin
Für Salzburgs Landeshauptmann Franz Schausberger (ÖVP) war das Projekt Olympia 2010 trotzdem ein Gewinn, denn Salzburg habe von der Bewerbung profitiert und viel dazugelernt. Dieses Wissen sollte man für die Zukunft nützen und deshalb die Idee am Leben erhalten, sagt Schausberger.
Um dieses Know How bis zu einer weiteren Bewerbung auch umzusetzen und für andere Sportveranstaltungen in Stadt und Land zu nützen, wird eine neue Stadt-Land-Gesellschaft kündigt Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) an. Das Jahresbudget dieser Gesellschaft, die vorraussichtlich von Olympia-Planer Gernot Leitner geführt wird, beträgt rund 400.000 Euro.
Experten: "Bewerbung von Entscheidung für 2012 abhängig machen"
Wie die neuen Pläne umgesetzt werden, hängt auch von der Entscheidung über die Sommerspiele 2012 ab. Erhält Europa den Zuschlag, dann - so sagen Experten - sollte man über eine weitere Kandiatur nachdenken.
Fällt Europa durch, dann würde sich wohl das Szenario von Prag wiederholen. Dann würden sich die für 2012 durchgefallenen europäischen Bewerber wohl für die nächsten Sommerspiele 2016 wieder bewerben. Und damit wäre die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass diese Bewerber bei der Entscheidung für die Winterspiele 2014 GEGEN die europäischen Kandidaten für die Winterspiele 2014 entscheiden, so die Einschätzung der Experten.
Das Spiel hat also wieder begonnen und in Salzburg stellt man sich jetzt die Frage, wielange und mit welchem Einsatz man mitmachen soll. Das alte Salzburger Bewerbungsbüro wird übrigens am 15.Oktober aufgelöst und dessen Ressourcen in die neue Organisation übergeführt.