Wombat hat geschrieben:
Was bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, und sicher kommen wird, da es auf der Hand liegt, sind Mittelstation bei Funitel und 3S Bahnen.
Ach ja was hat dann die Silvrettabahn in Ischgl? Oder der eine Funitel "Funicamp" in Andora?
Wombat hat geschrieben:
Was bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, und sicher kommen wird, da es auf der Hand liegt, sind Mittelstation bei Funitel und 3S Bahnen.
Das sehe ich aber noch so als Innovation; eher als neue Kombination bekannter Techniken. Im Prinzip muss man ja "nur" zwei Stationen Rücken an Rücken bauen und die FBM dazwischen durchfahren lassen.
Wenn es jemand bestellen würde, würde es sicher gebaut werden.
Wombat hat geschrieben:
Was bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, und sicher kommen wird, da es auf der Hand liegt, sind Mittelstation bei Funitel und 3S Bahnen.
Das sehe ich aber noch so als Innovation; eher als neue Kombination bekannter Techniken. Im Prinzip muss man ja "nur" zwei Stationen Rücken an Rücken bauen und die FBM dazwischen durchfahren lassen.
Wenn es jemand bestellen würde, würde es sicher gebaut werden.
Gruß, Tom
Wie schon von Trial erwähnt: Silvrettabahn in Ischgl und Funicamp in Andorra haben es doch bereits...
Lagorce hat geschrieben:Im Übrigen mögen sich Direktantriebe für Seilbahnen auch nicht durchsetzen obwohl die Technologie nicht brandneu ist.
Ich Tippe mal darauf das es am Drehmoment und der Steuerung liegen könnte. Getriebe mit entsprechenden Untersetzungen sind da bei grossen Leistungen vielleicht noch im Vorteil. Auch dürfte die Ansteuerung nicht so einfach sein. Jede Unregelmäßigkeit wird vom Seil wie a Seilrad direkt auf den Motor übertragen und das gilt es auszugleichen.
Direktantriebe sind im Aufzugsbereich gängig (d.h. Waren- u. Personelifte), mieist mit permanentmagneterregten Motoren.
Man findet ebenfalls Torquemotoren für den Direktantrieb von Drehtischen in Bearbeitungszentren (Werkzeugmaschinen), dort werden Positioniergenauigkeiten im Winkelsekundenbereich erreicht.
Motoren für den Direktantrieb von Sesselbahnen sind sehr schwer. Bin nicht sicher, ob deren Gewicht einen erschwinglichen Helikoptertransport ermöglicht.
Die Frequenzumformertertechnik ist konventionnell (z.B. ABB ACS800), lediglich wird die FU-Software speziell angepasst. Die Parametrierung ist etwas aufwendiger als bei schnelldrehenden Asynchronmotoren, da u.a. Ungleichheiten in Geschwindigkeit bzw. Drehmoment eher bemerkbar sind. Gewisse Motoren haben Doppelwicklungssysteme, wobei jedes Wicklungssystem von einem FU gespiesen wird (Grossantriebe haben allerdings onehin stets zur Leistungserhöhung jeweils parallelgeschaltete Einpeise- und Umrichtereinheiten).
Nachteilig ist ebenfalls die Ersatzteilbeschaffung, da diese Motoren nicht normiert sind.und kaum ab Lager Lieferbar sind.