Danke miki für den letzten Teilbericht.
Schade war, dass unser Treffen so kurz war. Schuld daran war ein bisschen unser ATV, dem ich eine Spezialfototour für diesen tag versprochen hatte. Er war leider eine Stunde später dran als geplant, weil er seine Samurai anstatt mit dem Schlüssel mit dem Eispickel öffnen musste.
Auf der Testa war es dermassen stürmisch das ich nicht mal telefonieren konnte und deshalb die Berführerhütte wollte wo es warm war. Praktischerweise haben wir uns dann auf der Zugangstreppe getroffen. Nch zwei Fahrten aben wir uns dann wieder getrennt. Der Grund war der Sturm. Wären miki und Frau nicht mehr auf die testa gekommen hätten sie schlimmstenfalls mit dem Bus runter nach Valtournenche fahren müssen ich wäre allerdings 650hm unter dem Granzübergang der Blöde gewesen. So nam ich dann die Liftkette zum Theodulpass. Da muss ich, falls man mir vor der Nase schlisst, nur 300hm zu Fuss hochlaufen um wieder nach Zermatt zu kommen. Sollte zur Not in max. 1.5 Stunden machbar sein.
Aosta, 15. 3. - 21. 3. 2009
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Re: Aosta, 15. 3. - 21. 3. 2009
Hört sich zumindest mal interessanter an, ja!@starli: ich bilde mir ein inzwischen deinen Geschmack halbwegs zu kennen: das Hauptskigebiet von La Thuile wäre wirklich nichts für dich, bei La Rosiere bin ich mir nicht ganz sicher,....
Also überleg es dir noch mal :wink: !
Zu der Zeit, als diese Bahn gebaut wurde, hat man auch in Kronplatz noch keine ebenerdigen Einstiege gebaut. 6EUB Talstation Reischach, Talstation Gipfelbahn ..PB und 6EUB Breuil - Plan Maison. Dass man vom Pistenende zu den beiden zuerst Treppen hinaufsteigen und dann noch auf Betonboden mindestens 50 m zum Einstieg laufen muss, gehört einfach dazu. Wenn ich jetzt vorschlagen würde, dass die Liftbetreiber von ganz Aosta - Tal mal am Kronplatz (oder Nassfeld) vorbeischauen sollten, wie man EUBs baut (ohne Treppen und max. 10 Meter vom Pistenende zum Einstieg), wäre es wohl zu provokativ und ich würde bestimmt Antworten kriegen wie 'es ist doch Sport und wer Sport treibt sollte im Stande sein ein paar Meter zu laufen' etc., deshalb lasse ich es lieber :twisted: .
Kommt halt immer auf die Lage an, ob man einen ebenerdigen Einstieg bauen kann oder nicht.
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Re: Aosta, 15. 3. - 21. 3. 2009
Hab jetzt mal die Einleitung gelesen, da unterschreibe ich jedes Wort. Aber alles!! (und das dürfte eine Premiere sein!
).
Von dem was folgt, habe ich primär den MonteRosaSki Bericht gelesen. Landschaftlich und von der weitläufigkeit her ist das sicher beeindruckend, infrastrukturell finde ich es vor allem im Bereich Gressoney / Ayas echt mäßig. Das beginnt mit der ja auch von Dir zurecht kritisierten Lauferei (wie kann man bitte eine Station zwischen Stafal und Salati EUB bauen, in der man nicht nur umsteigen, sondern auch noch eine Treppe laufen muss??), aber auch sonst gibt es viel zu viele Ziehwege, Hochpunkt werden nicht (mehr) richtig erschlossen und die Abfahrten ende irgendwo am Parkplatz (was mich in Alagna nicht stört, weil das wenigstens ein schöner Ort ist, da laufe ich auch gern durch, aber der Parkplatz in Stafal???).
Deine Frage: der alte Lift in Gressoney ist der Rest der Piemonte Funivie EUB, die früher von dem Tal aus zur heutigen Talstation Salati ging. Die war dann später als Sessellift bis zu diesem Punkt noch in Betrieb, daher die Stützenform (im Detail siehe mein MonteRosaSkiBericht von 2004).
Ansonsten: Alter, Gamsbart
ich bitte Dich - das' jawohl HomoFreeride. Über vergoldete Spiegelsonnenbrille können wir reden, aber Gamsbärte hats vielleicht in Tirol!
(Außerdem ist der Joke schon ungefähr 5 Jahre alt
). Aber Alagna ist cool - gar keine Frage. War früher cool, ist heute cool. Auch das Schigebiet ist cool. War früher cooler, ist heute aber immer noch cool - und jedenfalls immer noch cooler als die meisten anderen Schigebiete. Was definitiv nicht mehr sehr cool ist, sind die Leute, die da heute rumhängen (und das soll jetzt kein Seitenhieb sein, sondern das ist einfach eine Beobachtung). Früher waren das einfach Leute, die konnten Schifahren, kannten den Ort und waren aus aller Herren Länder, aber wenn sie irgendwas nicht waren, dann das was sich modisch freerider nennt und als Pauschalreise im PowderEventXtreme-Reisebüro in Bochum gebooked werden kann. (Sprich Deine Gamsbärte). Das war einfach authentisch: ein Bergsteigerort für Leute die Bergsport mögen. Egal woher, egal mit welchem Equipment und mit welcher Jacke von welchem Label. Die Gamsbartleute - die hast Du da heute zusehends - Plus die ganzen Lenor-Touris (ich denke da an dicke englische Kinder, die am Guglielmina oben die Vögel gefüttert haben - oh Gott!!)... was mir also fehlt ist Authentizität. Wenn ich mich daran erinnere, dass du vor Jahren mal schriebst, dass es Dir albern erscheint, wenn die Kiddies heute mit dem MTB durch Maribor cruisen, dann weißt Du vielleicht was ich meine.
Nichtsdestoweniger: Val Thorens und Alagna sind nach wie vor die beiden Orte, wo ich nach dem Kanin mit Dir mal schifahren wollen würde.
Von dem was folgt, habe ich primär den MonteRosaSki Bericht gelesen. Landschaftlich und von der weitläufigkeit her ist das sicher beeindruckend, infrastrukturell finde ich es vor allem im Bereich Gressoney / Ayas echt mäßig. Das beginnt mit der ja auch von Dir zurecht kritisierten Lauferei (wie kann man bitte eine Station zwischen Stafal und Salati EUB bauen, in der man nicht nur umsteigen, sondern auch noch eine Treppe laufen muss??), aber auch sonst gibt es viel zu viele Ziehwege, Hochpunkt werden nicht (mehr) richtig erschlossen und die Abfahrten ende irgendwo am Parkplatz (was mich in Alagna nicht stört, weil das wenigstens ein schöner Ort ist, da laufe ich auch gern durch, aber der Parkplatz in Stafal???).
Deine Frage: der alte Lift in Gressoney ist der Rest der Piemonte Funivie EUB, die früher von dem Tal aus zur heutigen Talstation Salati ging. Die war dann später als Sessellift bis zu diesem Punkt noch in Betrieb, daher die Stützenform (im Detail siehe mein MonteRosaSkiBericht von 2004).
Ansonsten: Alter, Gamsbart
Nichtsdestoweniger: Val Thorens und Alagna sind nach wie vor die beiden Orte, wo ich nach dem Kanin mit Dir mal schifahren wollen würde.
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Re: Aosta, 15. 3. - 21. 3. 2009
Ach ja, Starli: ich find La Thuile mit das beste Schigebiet der Ecke. Vor allem die Pisten zum Pass runter. Das beispielsweise mal Hänge, die perfekt mit KSB erschlossen sind: lange Hänge, viele Varianten, zwei KSB managen alles (sind auch 4er, optisch voll ok, perfekt). Auch sonst ist das mE echt ein geiles Schigebiet, auch die Talabfahrten und dann die Varianten oben an dem Nasciveralift, den es bestimmt nicht mehr gibt. Die franz. ist ganz ok, aber bis auf den genialen Blick mE eher langweilig. Fast alles an einem Hang und nicht gerade spektakuläre Pisten. Für einen Tag aber trotzdem toll. Insgesamt vor allem eine interessante Mischung aus allem.