Nur dass dieses mal die Forenpiefkes (wie ich einer bin) offenbar gegen, und die Einheimsichen für den Rasenteppisch sindstarli2 hat geschrieben:...Wenn man schon dazu steht, dass man Pisten begradigt, kann man sie auch so steinig lassen und muss nicht den grünen Teppich à la Piefke Saga IV drüber tun.
The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Ich fände es auch ehrlicher, wenn man die Abfahrt so lässt wie sie ist, mit der zeit wächst punktuell schon wieder Kraut durch die Steine, auch wenn dies Dekaden dauern sollte. Jedoch gibt es heute durchaus "leistungsfähige" Bergrünungsverfahren, zB. wird man hier wohl wie bereits beschrieben zunächst zuwarten, bis sich das Geröll ein wenig selbst "verschlossen" hat. Sodann wird eine Lage Heu aufgebracht, und durch eine Lage Netzgitter aus geflochtenem Leinen versiegelt. Nach einigen Jahren können spezielle Dünger- und Saatgutmischungen eingesät werden. Firmen haben sich auf genau derartige Dinge spezialisiert. Das wird dann der schöne Golfrasen. 
Humus würde es wegwaschen, das wäre kein Erfolg.
Dass der Golfrasen kommt, erscheint Sonnenklar: Der Berg wirft im Sommer wohl mehr Rendite (ist hier gleichzusetzen mit geringerem Defizit) als im Winter ab. Die Gäste stört jedoch eine Geröllpiste wesentlich mehr, als eine Golfrasenpiste, an diese sind sie ja schon gewöhnt von anderswo.
Was mir jedoch wichtiger erscheint:
Kleine Skigebiete sollten ihren Pisten nicht sämtliche feinstrukturierten natürlichen Geländemerkmale nehmen. Dadurch kann man zwar schnell runterheizen, die gefühlte Pistenlänge schrumpft aber dadurch. Eine Autobahn von München nach Nürnberg fühlt sich nun mal "kürzer" an, als eine abwechslungsreiche Landstrasse von Landeck nach Chiavenna (beide Beispielstrecken sind in gleich lang). Die Landstrasse mag nur dann dem Automobilisten auf die Nerven gehen, wenn dieser unüberholbare holländische Wohnwagen vor sich findet- was aber im Skigebiet nicht so das Problem darstellen sollte.... Beim Skifahren ist aber nicht das "unten ankommen" das Ziel.
Der allgemeine Zwang zum Skigebietszusammenschluss leitet sich nicht zuletzt auch dadurch ab, dass durch die vielzitierte Pistenbanalisierung im Zuge der Komfortindustrialisierung (schnelle KSB, Poheizung et. al.) der vom Gast während seines Skiurlaubs wahrnehmbarer Abwechslungsreichtum abnimmt... Das kann oder muss man gezwungenermaßen durch "Grösse" wieder ausgleichen...
Der Feuerkogel lässt sich mit nichts zusammenschließen.
So, jetzt gehts ab nach Zernez...Wohnwagenfrei will ich mal hoffen :--)
Humus würde es wegwaschen, das wäre kein Erfolg.
Dass der Golfrasen kommt, erscheint Sonnenklar: Der Berg wirft im Sommer wohl mehr Rendite (ist hier gleichzusetzen mit geringerem Defizit) als im Winter ab. Die Gäste stört jedoch eine Geröllpiste wesentlich mehr, als eine Golfrasenpiste, an diese sind sie ja schon gewöhnt von anderswo.
Was mir jedoch wichtiger erscheint:
Kleine Skigebiete sollten ihren Pisten nicht sämtliche feinstrukturierten natürlichen Geländemerkmale nehmen. Dadurch kann man zwar schnell runterheizen, die gefühlte Pistenlänge schrumpft aber dadurch. Eine Autobahn von München nach Nürnberg fühlt sich nun mal "kürzer" an, als eine abwechslungsreiche Landstrasse von Landeck nach Chiavenna (beide Beispielstrecken sind in gleich lang). Die Landstrasse mag nur dann dem Automobilisten auf die Nerven gehen, wenn dieser unüberholbare holländische Wohnwagen vor sich findet- was aber im Skigebiet nicht so das Problem darstellen sollte.... Beim Skifahren ist aber nicht das "unten ankommen" das Ziel.
Der allgemeine Zwang zum Skigebietszusammenschluss leitet sich nicht zuletzt auch dadurch ab, dass durch die vielzitierte Pistenbanalisierung im Zuge der Komfortindustrialisierung (schnelle KSB, Poheizung et. al.) der vom Gast während seines Skiurlaubs wahrnehmbarer Abwechslungsreichtum abnimmt... Das kann oder muss man gezwungenermaßen durch "Grösse" wieder ausgleichen...
Der Feuerkogel lässt sich mit nichts zusammenschließen.
So, jetzt gehts ab nach Zernez...Wohnwagenfrei will ich mal hoffen :--)
Zuletzt geändert von Kris am 02.08.2010 - 21:13, insgesamt 2-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Genau!Kris hat geschrieben:Was mir jedoch wichtiger erscheint:
Kleine Skigebiete sollten ihren Pisten nicht sämtliche feinstrukturierten natürlichen Geländemerkmale nehmen.
In Ö wird viel zu viel planiert.
Schon meinen österr. Kinderfreunde haben leidenschaftlich gerne mit dem "Caterpillar" gespielt.
Jetzt sind sie halt groß
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Wenn von begrünen gesprochen wird, kommt mir immer dieser Steinbruchbetreiber in China in den Sinn der unter Umweltschutz verstand, seinen Steinbruch grün zu lackieren.
http://derstandard.at/2784377
Begrünen ist Umwelttechnisch noch weitaus der grössere Blödsinn wie das Pistenplanieren ansich.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Deshalb photographiere ich so gern Infrarot. Da wird sowas gnadenlos enttarntATV hat geschrieben:Wenn von begrünen gesprochen wird, kommt mir immer dieser Steinbruchbetreiber in China in den Sinn der unter Umweltschutz verstand, seinen Steinbruch grün zu lackieren.![]()
http://derstandard.at/2784377
Inwiefern ist denn eine Begrünung ökologisch nachteilig?
Weil dort nicht standorttypische Gewächste angesät werden und weil die Biodiversität in den begrünten Bereichen gleich null ist?
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Zum Thema Golfrasen gebe ich folgenden Artikel aus den OÖN zu bedenken:
http://www.nachrichten.at/oberoesterrei ... t71,431033
Trotzdem - warum "in wenigen Wochen" und nicht gleich im Mai 2010?
http://www.nachrichten.at/oberoesterrei ... t71,431033
Trotzdem - warum "in wenigen Wochen" und nicht gleich im Mai 2010?
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Weil solche Begrünungen schnell wachsen müssen damit schon im Sommer danach alles wieder schön grün ist und auch User wie lanschi wieder ruhig schlafen können.3303 hat geschrieben: Inwiefern ist denn eine Begrünung ökologisch nachteilig?
Weil dort nicht standorttypische Gewächste angesät werden und weil die Biodiversität in den begrünten Bereichen gleich null ist?
Die mageren Grasarten die vorher da gewachsen sind, brauchen Jahrzehnte, falls überhaupt welche gewachsen sind, waren ja meist Lanschen und kleine Föhren. Darum nimmt man schnellwachsende Sorten die eigendlich gar nicht in diese Region gehören, andernorts wird es Unkraut genannt, da ist der Effekt erwünscht weil schnell alles wieder grün und kaschiert ist. Wie du richtig gesehen hast ist bei sowas die Bopdiverität so ziemlich bei Null wenn nicht sogar im negativen Bereich immerhin schleppt man da fremde Arten in ein Ökosystem ein welche unter umständen auch die Artenvielfalt der ganzen Region beeinträchtigen können. Das ist etwas das man nur sehr schwer abschätzen kann und was sehr schnell ausarten kann.
Die Narben waren eigendlich abzusehen, begrünen ist einfach nur kaschieren. Könnte man wie die Chinesen, einfach grün bemalen.
Ansonsten Piefke Saga Teil IV Life. Etwa der selbige Blödsinn wie Schneekanonen grün anmalen.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Ich denke, eine Ho-Ruck-Begrünung auf diesen Pisten im Karst könnte wohl wirklich nur mit grüner Farbe bewerkstelligt werden. Was aber sicher erforderlich ist und m.E. vor allem dann, wenn die Beschneiung noch auf sich warten lässt, ist die entsprechende Verkleinerung des Gerölls auf den unteren Pistenteilen. Ich hab zwar keine Ahnung, wie das in der Praxis wirklich funktioniert, aber oben hat man ja offenbar eine brauchbare Technik dafür angewendet. Jedenfalls wundere ich mich jetzt nicht mehr über die Fahrer in meinem Belag nach meinem Besuch der neuen Anlagen und Pisten im vergangenen Winter.
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Also eure Kritik an lediglich "kaschierenden Renaturierungen" in allen Ehren, aber ist es nicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt mit dem Argument der Biodiversität gegen den Versuch der Renaturierung nach einer Erschließung zu demonstrieren? Auch der Verweis auf "invasive species" (warum bringen standortfremde Arten eine negative Biodiversität? Theoretisch müsste sie ja zunehmen, da eine zusätzliche Art sich etabliert) scheint mir hier nicht unbedingt angebracht. Zudem nützt der Versuch die Flächen wieder bewachsen zu lassen und sie durch Geotextilien zu stabilisieren der Erosionsbekämpfung. Ich denke, das sollte mal ein Landschaftsökologe etc. beurteilen, ich befürchte da fehlen uns allen die Fachkenntnisse dazu.
Positiv auf jeden Fall, dass am Feuerkogel diesbezüglich etwas unternommen wird, hätte mich insgesamt auch schwer gewundert.
Biodiversität ist aber nicht das einzige Kriterium für ökologische Vorteilhaftigkeit, oder? Mit Biodiversität kann man, wenn man will, auch gegen Nationalparke und für Agrarsubventionen (bspw. für Bergbauern) argumentieren (z.T. jeweils zu recht).Inwiefern ist denn eine Begrünung ökologisch nachteilig?
Weil dort nicht standorttypische Gewächste angesät werden und weil die Biodiversität in den begrünten Bereichen gleich null ist?
Positiv auf jeden Fall, dass am Feuerkogel diesbezüglich etwas unternommen wird, hätte mich insgesamt auch schwer gewundert.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
.. oder Seilbahnstützen im Wald- und Wiesenbereich grün anmalen, damit sie nicht so auffallen....ATV hat geschrieben:Etwa der selbige Blödsinn wie Schneekanonen grün anmalen.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Oder in Val Thorens die Seilbahnstützen weiß anmalen... sic.. oder Seilbahnstützen im Wald- und Wiesenbereich grün anmalen, damit sie nicht so auffallen....
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Das ist dann, wo sich die Tarnungsgeister streiten. Sollen die Stützen nun im Winter unsichtbar sein -> weiß, oder im Sommer -> grün unten, braun oben bzw. im Wald, oder von unten aus -> blau (Himmel!) .... ;)Emilius3557 hat geschrieben:Oder in Val Thorens die Seilbahnstützen weiß anmalen... sic
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Das wäre doch eine tolle Idee. Stützen mit Folien bekleben wie man es von den Autos kennt!
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
@Lanschi: Mit welchem Ergebnis hast du gerechnet, als man die neuen Pisten gebaut hat? Kaum ist der letzte Bagger weg, stehen schon Kühe und Schafe auf einer saftigen Weide?
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Was glaubst du, was die Leute erwarten? Genau das. Am Liebsten würden alle sofort nach den Baumaßnahmen den Zustand "Grüne Wiese" haben. Spielt sich aber nicht.
Wie eingehens von mir angedeutet, ist das Rekultivieren in Karst eine etwas komplexere Sache. Dass sich die Seilbahnholding wieder Gedanken um die Sache gemacht hat, zeigt die Tatsache, dass sie eine spezielle, für die Verhältnisse Feuerkogel gemischte, Saatmischung gedordert hat, dazu noch die weiteren Maßnahmen mit Hackschnitzel und Heu (ich habe selber nicht gewusst, dass sowas auch gemacht wird, bis jetzt stammt mein Wissen aus zwei drei Papers, in denen diese Fakten nicht erwähnt wurdem - ist mir recht, wieder was gelernt). Ich bleib dabei: gut Ding braucht Weile, und genau das wird hier umgesetzt. In wenigen Jahren wird man von der Baumaßnahme wesentlich weniger sehen als jetzt.
Und unter die Diskussion: "warum wird überhaupt begrünt" können wir einen Schlussstrich ziehen: weil es die zuständige Behörde meines Wissens verlangt.
MFG Dachstein
Wie eingehens von mir angedeutet, ist das Rekultivieren in Karst eine etwas komplexere Sache. Dass sich die Seilbahnholding wieder Gedanken um die Sache gemacht hat, zeigt die Tatsache, dass sie eine spezielle, für die Verhältnisse Feuerkogel gemischte, Saatmischung gedordert hat, dazu noch die weiteren Maßnahmen mit Hackschnitzel und Heu (ich habe selber nicht gewusst, dass sowas auch gemacht wird, bis jetzt stammt mein Wissen aus zwei drei Papers, in denen diese Fakten nicht erwähnt wurdem - ist mir recht, wieder was gelernt). Ich bleib dabei: gut Ding braucht Weile, und genau das wird hier umgesetzt. In wenigen Jahren wird man von der Baumaßnahme wesentlich weniger sehen als jetzt.
Und unter die Diskussion: "warum wird überhaupt begrünt" können wir einen Schlussstrich ziehen: weil es die zuständige Behörde meines Wissens verlangt.
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Werden neben einer Begrünung der planierten Flächen eigentlich auch noch zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen andererorts gefordert?
Der Begriff "Begrünung" hört sich zumindestens schon mal sehr ehrlich an, ganz im Gegensatz zu "Renaturierung", die ja niemals Sinn der Sache sein kann.
Der Begriff "Begrünung" hört sich zumindestens schon mal sehr ehrlich an, ganz im Gegensatz zu "Renaturierung", die ja niemals Sinn der Sache sein kann.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Solche Statements haben in einer sachlichen Diskussion eigentlich nichts verloren.ATV hat geschrieben:Weil solche Begrünungen schnell wachsen müssen damit schon im Sommer danach alles wieder schön grün ist und auch User wie lanschi wieder ruhig schlafen können.
Klar.hagelschlag hat geschrieben:@Lanschi: Mit welchem Ergebnis hast du gerechnet, als man die neuen Pisten gebaut hat? Kaum ist der letzte Bagger weg, stehen schon Kühe und Schafe auf einer saftigen Weide?
Ich erwarte mir, dass da im Mai 2010 wieder Gerät auffährt, das die teils gemeingefährlichen Felsbrocken zerkleinert und so im Winter halbwegs gefahrloses Ski fahren ermöglicht. Und weiters erwarte ich mir, dass man nicht erst nahezu am Ende der Vegetationsperiode (wahrscheinlich) im September damit beginnt, etwas zu unternehmen.
Mir geht es gar nicht einmal primär darum, das alles zu kaschieren - sondern vor allem auch darum, das im Winter zumindest sinnvoll befahrbar zu machen. Ich wage zu behaupten, dass man auch heuer erst - sofern nicht ein Jahrhundertwinter kommt - frühestens nach Jahreswechsel dort Ski fahren wird können. Und das kann doch nicht das Ziel einer derartigen Investition sein.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Mhhh...wenn ich mir die Bilder von der Piste der Kathrinseilbahn im oberen Bereich ins Gedächtnis hole, ist am Feuerkogel ned wirklich viel mit begrünen.
Trotzdem stört mich folgendes:
- Felsen/Steine gehören geschreddert auf ein odrdentliches Mass, damit zumindest der Humus oder was auch immer aufgetragen werden soll oderntlich eben ist. So ein Steingarten mit Humusfleckchen dazwischen kanns ja wohl ned sein
- Wo sind Humus und Wurzelstämme während der Bauphase hingekommen? Alleine wenn man den Humus seitlich gelagert und die Menge an Wurzelstöcken gleich gehäckselt hätte, könnte man schon ein gutes Stück wieder "begrünen/renaturieren", je nachdem wie mans bezeichnen will.
- Wenn eine Schneeanlage dermassen kompliziert ist, warum hat man den Berg überhaupt modernisiert? Seit ich zurückdenken kann, gabs am Feuerkogel seltnest genug Schnee zu ordentlich Skifahren, während Dachstein-West, Loser&co oderntliche Bedingungen vorweisen konnten.
- Wie Lanschi sehe ich den späten Beginn etwas kritisch...warum wurde ned früher begonnen? Evtl. ist das Wetter im Hochsommer/Spätsommer besser zum Auftragen?
- 1.Sektion EUB: Warum soll die durchgehend kommen? Könnt doch wie in Hopfgarten 2 getrennte Sektionen geben. Dann hat den Stau an der Mittelstation durch volle Gondeln von unten beseitigt(Zustiegssituation).
Trotzdem sollten wir jetzt erst mal die Arbeiten abwarten und uns nächstes Jahr im Juli das ganze nochmal anschauen. Evtl. siehts da schon wieder komplett anderst aus.
Trotzdem stört mich folgendes:
- Felsen/Steine gehören geschreddert auf ein odrdentliches Mass, damit zumindest der Humus oder was auch immer aufgetragen werden soll oderntlich eben ist. So ein Steingarten mit Humusfleckchen dazwischen kanns ja wohl ned sein
- Wo sind Humus und Wurzelstämme während der Bauphase hingekommen? Alleine wenn man den Humus seitlich gelagert und die Menge an Wurzelstöcken gleich gehäckselt hätte, könnte man schon ein gutes Stück wieder "begrünen/renaturieren", je nachdem wie mans bezeichnen will.
- Wenn eine Schneeanlage dermassen kompliziert ist, warum hat man den Berg überhaupt modernisiert? Seit ich zurückdenken kann, gabs am Feuerkogel seltnest genug Schnee zu ordentlich Skifahren, während Dachstein-West, Loser&co oderntliche Bedingungen vorweisen konnten.
- Wie Lanschi sehe ich den späten Beginn etwas kritisch...warum wurde ned früher begonnen? Evtl. ist das Wetter im Hochsommer/Spätsommer besser zum Auftragen?
- 1.Sektion EUB: Warum soll die durchgehend kommen? Könnt doch wie in Hopfgarten 2 getrennte Sektionen geben. Dann hat den Stau an der Mittelstation durch volle Gondeln von unten beseitigt(Zustiegssituation).
Trotzdem sollten wir jetzt erst mal die Arbeiten abwarten und uns nächstes Jahr im Juli das ganze nochmal anschauen. Evtl. siehts da schon wieder komplett anderst aus.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
@ Af: geschreddert gehören die Steinbrocken nicht unbedingt, es kommt drauf an wie man die Renaturierungsmaßnahmen einleitet; nach der Devise: viele wegen führen nach Rom.
Wegen der Schneeanlage: nochmal: kompliziert an der Schneeanlage alleine nichts, aber die äußeren Umstände, die Schneeanlage gemeinsam mit zwei Anlagen zu erreichten und das in einem extrem kurzen Zeitraum von gerade mal 4 Monaten (!!!) hätte den Bau zu einer Unmöglichkeit gemacht.
Und auch deiner Aussage, dass der Kogel nur selten schitaugliche Bedingungen aufweist, muss ich entschieden entgegentreten; es gab durchwegs sehr gute Winter, wie Berichte unseres Ebenseer Lokalmatadors beweisen.
Wegen der Zeit des Auftragens: ich werde mal schauen, ob ich diesbezüglich ein konkretes Paper auf der Uni bei uns finde. Die Geographen haben da anscheinend mehrere Arbeiten darüber geschrieben, was ich so mitbekommen habe. Bei Bedarf forsche ich gerne nach meinem Urlaub mal nach.
MFG Dachstein
Wegen der Schneeanlage: nochmal: kompliziert an der Schneeanlage alleine nichts, aber die äußeren Umstände, die Schneeanlage gemeinsam mit zwei Anlagen zu erreichten und das in einem extrem kurzen Zeitraum von gerade mal 4 Monaten (!!!) hätte den Bau zu einer Unmöglichkeit gemacht.
Und auch deiner Aussage, dass der Kogel nur selten schitaugliche Bedingungen aufweist, muss ich entschieden entgegentreten; es gab durchwegs sehr gute Winter, wie Berichte unseres Ebenseer Lokalmatadors beweisen.
Wegen der Zeit des Auftragens: ich werde mal schauen, ob ich diesbezüglich ein konkretes Paper auf der Uni bei uns finde. Die Geographen haben da anscheinend mehrere Arbeiten darüber geschrieben, was ich so mitbekommen habe. Bei Bedarf forsche ich gerne nach meinem Urlaub mal nach.
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
@ Dachstein: Für mich klang das jetzt halt so, dass die Beschneiungsanlage zu aufwändig würde, und deswegen nicht realisiert werden würde.
@ Skibedingungen: Kann nur aus den 80ern/90ern sprechen. Da war so gut wie nie was möglich am Feuerkogel. Sind aber meist auch im März gefahren, deswegen kanns ggfls. sein, dass zu diesem Zeitpunkt der Schnee bereits wieder dahin war.
@ Skibedingungen: Kann nur aus den 80ern/90ern sprechen. Da war so gut wie nie was möglich am Feuerkogel. Sind aber meist auch im März gefahren, deswegen kanns ggfls. sein, dass zu diesem Zeitpunkt der Schnee bereits wieder dahin war.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Also ich war seit meiner Kindheit ca. ab dem Winter 1991/92 insgesamt an die 300x am Feuerkogel Ski fahren. Besonders in meiner Zeit als Rennläufer im örtlichen Skiklub hatten wir auch immer eigene "Feuerkogel-Ski" bzw. "Trass-Ski" (Trass ist der Name der Talabfahrt), um den doch oftmals grenzwertigen Skibedingungen gerecht zu werden.
Vor allem im oft schon warmen März waren Schneeprobleme durchaus normal. Die restliche Wintersaison (ab ca. Weihnachten bis Anfang März) war der Feuerkogel jedoch schon durchaus schneesicher und - wie man hier ja auch in etlichen Berichten sehen kann - durchaus auch nicht von Frau Holle benachteiligt.
Aber die Vor- und Nachsaison waren am Feuerkogel schon immer ein Problem und werden es zumindest auch im kommenden Winter sein - wahrscheinlich in noch stärkerem Ausmaß als die Jahre davor.
Vor allem im oft schon warmen März waren Schneeprobleme durchaus normal. Die restliche Wintersaison (ab ca. Weihnachten bis Anfang März) war der Feuerkogel jedoch schon durchaus schneesicher und - wie man hier ja auch in etlichen Berichten sehen kann - durchaus auch nicht von Frau Holle benachteiligt.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Die restliche Wintersaison (ab ca. Weihnachten bis Anfang März) war der Feuerkogel jedoch schon durchaus schneesicher und - wie man hier ja auch in etlichen Berichten sehen kann - durchaus auch nicht von Frau Holle benachteiligt.
Aber die Vor- und Nachsaison waren am Feuerkogel schon immer ein Problem und werden es zumindest auch im kommenden Winter sein - wahrscheinlich in noch stärkerem Ausmaß als die Jahre davor.
Interessant wie jeder den Begriff der Saison anders definiert. Für mich sehe ich das ungefahre so:
Bis mitte Januar: Vorsaison
mitte Januar bis mitte März: Hauptsaison
Ab mitte März: Nachsaison
Ich denke ich gehe da ungefähr mit den Schneefällen und der Schneelage einher. Jedenfalls kann ich mich nie an besonders tollen Schnee (abseits der Kunsteispisten) ende Dezember bis ca. mitte Januar erinnern.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
@baeckerbursch
Man kann sicherlich lang und heftig darüber diskutieren, was eigentlich zu welchem Zeitpunkt welche Saison ist.
Es ist aber dennoch aus touristisch-traditioneller Sicht, ohne die nur ein Bruchteil der Infrastrukturmaßnahmen getätigt worden wäre, das Weihnachts-, Winterferien und Ostergeschäft als Hochsaison zu bezeichnen. Ostern schwankt bekanntlich heftig dank des klerikalen Kalenders; die Winterferien unterliegen sehr starken regionalen Einflüssen - weshalb tatsächlich für viele Gebiete die Weihnachtsferien ein Kern des Geschäftsjahres darsellen.
Es ist also durchaus angebracht zwischen persönlicher Betrachtung und der geschäftlichen der Betreiber zu unterschieden.
Da wir beide Off-Pist-Boarder sind (so lese ich es zumindest aus den Foren heraus), scheiden sich unsere Geister nicht sonderlich.
Dies ist aber unsere Ansicht - die durchaus konträr zu betriebswirtschaftlichen Interessen und Notwendigkeiten situiert sein kann.
Man kann sicherlich lang und heftig darüber diskutieren, was eigentlich zu welchem Zeitpunkt welche Saison ist.
Es ist aber dennoch aus touristisch-traditioneller Sicht, ohne die nur ein Bruchteil der Infrastrukturmaßnahmen getätigt worden wäre, das Weihnachts-, Winterferien und Ostergeschäft als Hochsaison zu bezeichnen. Ostern schwankt bekanntlich heftig dank des klerikalen Kalenders; die Winterferien unterliegen sehr starken regionalen Einflüssen - weshalb tatsächlich für viele Gebiete die Weihnachtsferien ein Kern des Geschäftsjahres darsellen.
Es ist also durchaus angebracht zwischen persönlicher Betrachtung und der geschäftlichen der Betreiber zu unterschieden.
Da wir beide Off-Pist-Boarder sind (so lese ich es zumindest aus den Foren heraus), scheiden sich unsere Geister nicht sonderlich.
Dies ist aber unsere Ansicht - die durchaus konträr zu betriebswirtschaftlichen Interessen und Notwendigkeiten situiert sein kann.
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Re: The summer after: Feuerkogel / 31.07.2010
Wir und viele andere Liftbetreiber sehen das mit den Saisonzeiten genau so wie der Bäckerbursch geschrieben hat.