Vanoise Express - wie geht das denn?
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Re: Vanoise Express - wie geht das denn?
Klar, aber dafür brauchst du keine zwei Antriebe (Damit meine ich je einen Antrieb für jede Fahrbahn. Ich weiß, dass die Bahn nochmal zwei pro Fahrbahn hat, aber das ist für die Betrachtung egal). Man könnte auch die beiden Antriebe nehmen und die Kabinen damit zusammen antreiben, das meinte ich damit.
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Lagorce
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Re: Vanoise Express - wie geht das denn?
Siehe RM Berichte hier (mit dem Antriebsschema):
http://www.remontees-mecaniques.net/for ... /t895.html
und hier
http://www.remontees-mecaniques.net/bdd ... e-155.html
Pro Spur sind zwei 530 kW Gleichstrommotoren vorhanden, wobei der zweite (Slave-)Motor erst ca. 230 m vor der Station in Betrieb geht (sonst wird er im Freilauf vom Master-Motor) angetrieben), die Master und Slave Funktionen werden automatisch umgeschaltet um die Lastpiele gleichmässig auf die Getriebe und Motoren zu verteilen.
Man kann trotzdem davon ausgehen, dass der Antrieb bei einer konventionnellen Lösung nicht die doppelte Anfahrleistung aufbringen muss, da die Reibungsverluste ingesamt kleiner sind als bei zwei einspurigen Pendelbahnen.
Das Anfahren am tiefsten Punkt des Seilspannfeldes ist selten erforderlich und theoretisch könnte man dies auch mit dem Notantrieb machen, nur erlauben dies die Vorschriften nicht, da unter sämtlichen Lastbedingungen an jeder Stelle der Strecke das Anfahren mit dem Hauptantrieb gewährleistet sein muss.
Bei Pendelbahnen mit Tiefpunkt im Seilspannfeld wäre es jedoch sinnvoll nach dem (onehin seltenen) Anfahren an tiefgelegener Stelle nur mit reduzierter Geschwindigkeit zu Fahren (und dabei nur gering Beschleunigen), um damit die Spitzenleistung zu Begrenzen (kommt jedoch auf die Verrechnungsart des EVU an, trifft zu z.B. bei 900-sekunden Integrationsperioden).
http://www.remontees-mecaniques.net/for ... /t895.html
und hier
http://www.remontees-mecaniques.net/bdd ... e-155.html
Pro Spur sind zwei 530 kW Gleichstrommotoren vorhanden, wobei der zweite (Slave-)Motor erst ca. 230 m vor der Station in Betrieb geht (sonst wird er im Freilauf vom Master-Motor) angetrieben), die Master und Slave Funktionen werden automatisch umgeschaltet um die Lastpiele gleichmässig auf die Getriebe und Motoren zu verteilen.
Man kann trotzdem davon ausgehen, dass der Antrieb bei einer konventionnellen Lösung nicht die doppelte Anfahrleistung aufbringen muss, da die Reibungsverluste ingesamt kleiner sind als bei zwei einspurigen Pendelbahnen.
Das Anfahren am tiefsten Punkt des Seilspannfeldes ist selten erforderlich und theoretisch könnte man dies auch mit dem Notantrieb machen, nur erlauben dies die Vorschriften nicht, da unter sämtlichen Lastbedingungen an jeder Stelle der Strecke das Anfahren mit dem Hauptantrieb gewährleistet sein muss.
Bei Pendelbahnen mit Tiefpunkt im Seilspannfeld wäre es jedoch sinnvoll nach dem (onehin seltenen) Anfahren an tiefgelegener Stelle nur mit reduzierter Geschwindigkeit zu Fahren (und dabei nur gering Beschleunigen), um damit die Spitzenleistung zu Begrenzen (kommt jedoch auf die Verrechnungsart des EVU an, trifft zu z.B. bei 900-sekunden Integrationsperioden).
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Re: Vanoise Express - wie geht das denn?
Andererseits hat man mit zwei unabhänigen Anlagen eine grössere Flexibilität.Seilbahnjunkie hat geschrieben:Klar, aber dafür brauchst du keine zwei Antriebe (Damit meine ich je einen Antrieb für jede Fahrbahn. Ich weiß, dass die Bahn nochmal zwei pro Fahrbahn hat, aber das ist für die Betrachtung egal). Man könnte auch die beiden Antriebe nehmen und die Kabinen damit zusammen antreiben, das meinte ich damit.
Um ein genaues Bild zu haben, müsste man jetzt die Kosten zwischen dem jetzigen System und einer klassischen PB vergleichen können. Aber das werden mir vermutlich nie erfahren.Man kann trotzdem davon ausgehen, dass der Antrieb bei einer konventionnellen Lösung nicht die doppelte Anfahrleistung aufbringen muss, da die Reibungsverluste ingesamt kleiner sind als bei zwei einspurigen Pendelbahnen.
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