Ein Turm für die Schatzalp?
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- HEHE
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Hier noch der Medienbericht aus der NZZ
http://www.nzz.ch/2004/10/31/il/page-ne ... 2K-12.html
http://www.nzz.ch/2004/10/31/il/page-ne ... 2K-12.html
31. Oktober 2004, 15:07, NZZ Online
Grünes Licht für Turmbau zu Davos
Knappes Ja zur Zonenplanänderung
Die Davoser Stimmbevölkerung hat am Sonntag den Weg freigemacht für einen einmaligen Prestigebau auf der Schatzalp. 52 Prozent der Stimmenden sagten Ja zu einer Zonenplanänderung. Das Ja ermöglicht die Detailplanung des gut 100 Meter hohen Turms der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron.
(ap/chs) Bei einer hohen Beteiligung von 57 Prozent stimmten die Davoserinnen und Davoser dem Bau mit 1985 Ja- zu 1825 Nein-Stimmen im Grundsatz zu. Der Bau des im Alpenraum einmaligen Hochhauses ist damit aber noch nicht vollständig gesichert. Jetzt kann zwar das konkrete Bauprojekt ausgearbeitet werden, dieses muss jedoch noch die üblichen Bewilligungsverfahren durchlaufen. Einsprachen sind also jederzeit möglich. Der umstrittene Prestigebau könnte frühestens 2010 fertig sein.
Investoren für 160-Millionen-Projekt gesucht
Geplant ist neben dem bestehenden sanierungsbedürftigen Hotel auf der Schatzalp ein 105 Meter hoher Turm, der der Landschaft angepasst werden soll. Den Grossteil des 26-stöckigen Gebäudes werden Eigentumswohnungen einnehmen. Mit dem Geld aus dem Verkauf der Wohnungen soll das Hotel Schatzalp - ein früheres Sanatorium - renoviert und vor dem Abriss gerettet werden.
Die Kosten für das gesamte Hochhaus-Projekt inklusive Hotelrenovation und einer neuen Tiefgarage bei der Talstation der Standseilbahn Schatzalp betragen 160 Millionen Franken. Die Initianten können jetzt mit der Suche nach Investoren beginnen.
- b12
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die turm ist sehr schon und nicht zu vergleichen mit gebaude in frankreich... und ein zweites vorteil ist dieses link
http://www.schatzalp.ch/images/galerie/ ... 4107-g.jpg
dass sollte schon sein oder???
http://www.schatzalp.ch/images/galerie/ ... 4107-g.jpg
dass sollte schon sein oder???
- k2k
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Ich glaube, er meint daß dann das Skigebiet und die Verbindung in Richtung Parsenn reaktiviert wird.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
- TPD
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Quelle BaZ 01.11.2004 12:45Davos. SDA/baz. Nach dem Ja der Stimmberechtigten zum Projekt des 105 Meter hohen Turms auf der Davoser Schatzalp geht für die Initianten die Investorensuche los. Gemäss Zeitplan soll mit dem Bau des höchsten Gebäudes in Graubünden 2007 begonnen werden.
Für die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) dagegen sind zuerst die Behörden am Zug, wenn das Bauprojekt der Basler Architekten Herzog und de Meuron vorliegt, wie Sprecherin Christine Neff am Montag auf Anfrage sagte. Noch sei das 26-stöckige Hochhaus in den Bündner Alpen eine «black box» mit ungeklärten Fragen.
«Schwerwiegendes Präjudiz»
Offen seien vor allem Fragen zu Rodungen, zur Sicherheit sowie im Zusammenhang mit der Reaktivierung des Schatzalp-Skigebiets. Laut Neff ist der Turm auf jeden Fall ein «schwerwiegendes Präjudiz». Das Projekt widerspreche der Raumplanung, weil es ein städtisches Gebilde sei, das mit der Landschaft kontrastiere.
Die Sektion Graubünden von Pro Natura will sich nicht über das Turm-Projekt auslassen. «Für uns stehen landschaftliche und naturkundliche Aspekte im Vordergrund», sagte Geschäftsführer Christian Geiger auf Anfrage.
Neben Rodungen interessiere ihn etwa die Baustellenzufahrt. Ein Beschluss über das weitere Vorgehen sei bei Pro Natura aber noch nicht gefasst, sagte Geiger weiter.
Auf Investorensuche
Für den Davoser Unternehmer Pius App, Mitbesitzer des Berghotels Schatzalp, geht nun die Suche nach Investoren los. Interessenten seien vorhanden, sagte er am Montag. Im Turm untergebracht werden sollen ein Hotel der oberen Klasse und Zweitwohnungen. Ziel sei es, neue Gäste nach Davos zu holen.
150 bis 160 Millionen Franken soll der Bau des Turms kosten. Die Reaktivierung der ganzen Schatzalp samt Skigebiet plus die Renovation des bestehenden Hotels werden auf rund 200 Millionen Franken geschätzt. Die Bauarbeiten zum Turm sollen 2007 beginnen, 2010 soll das Gebäude 300 Meter über dem Talboden fertig sein.
Keine Alternative
Allfälligen Widerständen von Umweltverbänden sieht App relativ gelassen entgegen: «Wir machen nichts Neues, wir wollen das alte Schatzalp-Hotel erhalten und dazu ein kompaktes Gebäude aufstellen.» Gemäss App sind für den Turm bloss 1000 Quadratmeter Land nötig auf einer Gesamtfläche von 470 000 Quadratmetern.
Eine wirkliche Alternative zum Turmbau in Davos sieht App nicht. Werde er nicht gebaut, werde das alte Hotel vollständig zu Zweitwohnungen umgenutzt
- trincerone
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Hägar
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Ja, das ist halt "Geschmacksache" Jedem das seine.
Wenn ich mir gewisse "Retortenstädte" in den Französischen Alpen ansehe, dann bin ich kurz vor dem erbrechen. Zum Skifahren ist es dort übrigens toll. Aber das ist was anderes.
Das in deiner Fusszeile mit dem "Landschaft schroten" das trifft es voll.
Wenn ich mir gewisse "Retortenstädte" in den Französischen Alpen ansehe, dann bin ich kurz vor dem erbrechen. Zum Skifahren ist es dort übrigens toll. Aber das ist was anderes.
Das in deiner Fusszeile mit dem "Landschaft schroten" das trifft es voll.
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Geplanter Turm ob Davos: Regierung genehmigt Nutzungsplanung
DAVOS - Der Bau eines Hotel- und Wohnturmes der Architekten Herzog und de Meuron auf der Schatzalp oberhalb von Davos ist ein Stück näher gerückt. Die Bündner Regierung hat die Nutzungsplanung genehmigt und zwei Beschwerden abgewiesen.
sda.- Das Davoser Stimmvolk hatte im Oktober 2004 eine Ortsplanungsrevision gutgeheissen. Damit wurden die planerischen Vorgaben für den Bau eines 105 Meter hohen Hochhauses geschaffen.
Die Davos Klosters Bergbahnen AG rügte die Ungleichbehandlung der Bergbahnen, weil die Gemeinde keinen Erschliessungsperimeter vorgeschrieben hatte. Bedenken grundsätzlicher Art äusserte die Stiftung für Landschaftsschutz (SL).
Sie argumentierte, die raumplanerischen Voraussetzungen für Zonenplanänderung seien nicht erfüllt. Der Turm auf 1864 Metern Höhe der Basler Architekten passe nicht in die hochalpine Landschaft.
Die Kantonsregierung sieht das nicht so: Letztlich ausschlaggebend für ihr Ja sei die hochstehende gestalterische und architektonische Qualität des Projekts gewesen, sagte Volkswirtshaftsdirektor Hansjörg Trachsel an einer Medienorientierung in Chur.
Den Einwand der SL, mit dem Bau des Turmes werde ein gefährliches Präjudiz für ähnliche Bauvorhaben geschaffen, relativiert die Bündner Regierung. Die Schatzalp, mit der Standseilbahn in vier Minuten zu erreichen, gehöre funktional klar zur Stadtstruktur des hochalpinen Tourismusortes. Das Konzept verkörprere eine gelungene Verbindung zwischen Tradition und Moderne, sagte Trachsel.
Im Genehmigungsbeschluss der Regierung wird festgehalten, ein Sechstel der neu erstellten Flächen müssten als öffentliche Räume, also für Hotelzwecke, Restaurants oder Geschäfte zur Verfügung stehen. Für Zweitwohnungen lassen sich somit vier Fünftel des Turmes nutzen.
Der Entscheid der Regierung kann ans Verwaltungs- und danach ans Bundesgericht weiter gezogen werden.
www.suedostschweiz.ch
Man soll gefälligst das alte Hotel neu erbauen.
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Ich gehe mal davon aus, dass die Gegner des Turms auch gegen den Abbruch des alten Hotels sindMan soll gefälligst das alte Hotel neu erbauen.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
- Blue Boarder
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Der Turm ist ja nicht das schlimme... der sieht noch ganz anständig aus. Halt Herzog & De-Meuron. Nur bin ich der Meinung, dass solch ein Turm genausowenig auf die Schatzalp gehört wie ein Monolith in den Murtensee...
Herzog & De-Meuron haben schon einen hübschen Stil... Joggeli, Allianz Arena, Stellwerk Bahnhof Wolf oder Olympiastadion in Peking sind architektonische Perlen. Aber es kommt halt immer drauf an, wo mans hinstellt!
Herzog & De-Meuron haben schon einen hübschen Stil... Joggeli, Allianz Arena, Stellwerk Bahnhof Wolf oder Olympiastadion in Peking sind architektonische Perlen. Aber es kommt halt immer drauf an, wo mans hinstellt!
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
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Jay
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Aus SF Tagesschau
Grünes Licht für Schatzalp-Turm
Landschaftsschützer verzichten auf Rekurs
Die Nutzungsplanänderung für den Bau eines Hochhauses der Architekten Herzog und de Meuron auf der Schatzalp ob Davos wird rechtskräftig. Die Stiftung für Landschaftsschutz Schweiz (SL) verzichtet aus juristischen Gründen auf einen Rekurs.
Ein 105 Meter hoher Turm, der überwiegend mit Zweitwohnungen gefüllt werden solle, sei nicht landschaftsverträglich, schickt die SL in einer Mitteilung vom Dienstag voraus. Trotz Verhandlungen habe keine Reduktion des Zweitwohnungsanteils von 83 Prozent erzielt werden können.
Die SL hat fünf Juristen den positiven Entscheid der Bündner Regierung zur Nutzungplanung beurteilen lassen. Sie kamen zum Schluss, aufgrund der Bestimmungen des Verbandsbeschwerderechts bestünden nur geringste Chancen für eine gerichtliche Überprüfung. Deshalb verzichtet die SL auf einen Rekurs ans Verwaltungsgericht.
Die Stiftung hält aber einmal mehr fest, sie erachte den Turmbau als nicht landschaftsverträglich. Sie appelliert an die Schatzalp AG, alles zu unternehmen, um den Zweitwohnungsanteil zu reduzieren.
Aufruf an Kanton und Gemeinde
Zudem erwartet die SL von der Gemeinde Davos, dass sie eine generelle Zweitwohnungsbeschränkung einführt. Einsatz zur Begrenzung des Zweitwohnungsbaus müsse auch die Kantonsregierung zeigen.
Ebenfalls nicht weitergezogen wird die Beschwerde der Davos Klosters Bergbahnen. Die Diffrenzen zwischen den Bahnen und der Schatzalp AG wegen eines Erschliessungsperimeters konnten beigelegt werden.
(sda/sper)
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Ach ich hasse solchen Mist, Architekten
und andere Heinzelmännchen welche einen überflüssigen turm an einem völlig falschen ort bauen wollen.
Zweitwohnungen hat es im Tal schon genug, da braucht es auf dem berg sicher nicht noch welche.
Die bahn müsste ja dann immer in betrieb sein für die wenigen besitzer. Da oben braucht es auch kein hotel, die hotels im tal kämpfen schon um jeden gast, es hat jetzt schon zuviele betriebe. Ein weiterer grund um die schatzalp zu boykotieren. Sympathisch war sie mir noch nie, ein arroganter adelsberg.
Das skigebiet wiedereröffnen bringt rein gar nichts. Pischa kämpft ums überleben, rinerhorn geht es auch nicht rosig!!! In Davos hat es zuviele skigebiete oder eben zuwenig wintersportler. Eine verbindung mit parsenn ist unattraktiv, da sie nur durch eine bahn besteht. Piste vom hauptertäli zum strelapass ist nicht möglich (reine felswand)
Das skigebiet wiedereröffnen bringt rein gar nichts. Pischa kämpft ums überleben, rinerhorn geht es auch nicht rosig!!! In Davos hat es zuviele skigebiete oder eben zuwenig wintersportler. Eine verbindung mit parsenn ist unattraktiv, da sie nur durch eine bahn besteht. Piste vom hauptertäli zum strelapass ist nicht möglich (reine felswand)