In der heutigen Zeit ist es für viele eine Leistung, sich einfach nur hinzustellen und den Berg hochziehen zu lassen.
Genau das war der Test, ob du als Skifahrer überhaupt qualifiziert bist, die entsprechende Piste zu nutzen. Anderenfalls musstest auf den kleiner Liften üben, irgendwann einen neuen Versuch starten und hast es hoffentlich eines Tages geschafft. Bei der Aufmerksamkeitsspanne von Generation TikTok wäre es ohnehin ein großes Unterfangen, so Liftfahrten von früher erleben zu müssen. Die Aufmerksamkeit würde da ja nicht einmal mehr bis zum Ausstieg reichen...Klosterwappen hat geschrieben: 28.12.2017 - 15:48 Wenn ich da an so manchen Lift denke, der endlos und steil durch den Wald fuhr, wo sich stets Panik breitmachte, ob man rausfällt, da ist mir ein Sessel schon lieber.
Sehe ich auch so. Ein technisch besonderer SL mit Kurve etc. ist gleich weniger interessant, wenn er nicht flott fährt. Eichenhof 2 in St Johann hatte die richtige Geschwindigkeit, da ging auch etwas weiter. Am Glungezer konnten sie den ehemaligen Kombilift im Winter nie volles Rohr fahren lassen, weil die meisten Skifahrer unter diesen Bedingungen zu dämlich zum Einsteigen seien. Kein Wunder, wenn man allen möglichst alle Wege so ebnet, dass jeder auf jede Piste kommt und man keinen SL mehr benötigt. Ich erinnere mich noch gut an den Paulilift, der hatte einen "Totpunkteinstieg", dazu auch ordentliches Tempo. Am Einstieg hatte ich mich immer so gefürchtet als Kind, aber nur durch Wiederholen und Wiederholen lernte ich es.Philipp2 hat geschrieben: 01.09.2019 - 23:28 ohne erkennbaren Grund nur mit 2,0 m/s dahinkriechen, was meiner Meinung nach einer der Hauptgründe für die nicht gerade herausragende Beliebtheit von Schleppliften ist