Bin extrem gespannt snowflatsnowflat hat geschrieben: 27.08.2020 - 13:41Dankeschön! Dann warte mal ab, was noch kommt, da ich nun aktuell bin fehlt nur noch die Wanderung vom Sonntagicedtea hat geschrieben: 27.08.2020 - 13:24Bei diesem Bericht reicht von meiner Seite der Daumen hoch alleine nicht![]()
Sehr schöne Bilder u.a. von einigen der bekanntesten Weinbergen Deutschlands, sehr lecker![]()
Hab jetzt im ersten Beitrag auch ein Inhaltsverzeichnis eingefügt zwecks besserer Navigation![]()
snowflat's Taunuswanderungen & MTB-Touren
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Germania und St. Hildegard
Von Assmannshausen zur Abtei St. Hildegard und zum Niederwalddenkmal
23. August 2020
Kurzbeschreibung:
Vom rotweinseligen Assmannshausen geht es beschwingt durch die Weinberge hinauf auf die bewaldeten Rheintaunushöhen, von denen wir dann im großen Bogen wieder zu Vater Rhein zurückkehrten – und unterwegs zweier höchst unterschiedlicher Frauengestalten gedenken, deren Namen mit dieser Landschaft untrennbar verbunden sind.
Wanderbeschreibung:
Wir parkten unser Auto auf dem kostenlosen Parkplatz am Ortsausgang von Assmannshausen und konnten bei der Fahrt durch den Ort schon die schöne Fachwerk-Hauptgasse bewundern. Vom Parkplatz überquerten wir die Straße und gingen direkt in den oberen Winzerweg und trafen kurz darauf schon auf den Rheinsteig. Der Anstieg führte uns durch rebbestockte Steilhänge des Höllenberges, dessen exponierte Südlage Assmannshausen seinen Ruf als „Spätburgunderinsel“ im Rheingauer „Rieslingmehr“ verdankt. Auf dem bläulichen Phyllitschiefer gedeiht seit über 500 Jahren einer der besten deutschen Rotweine, „gehaltvoll, samtig mit aromatischen Mandelton und feiner Herbe“.
Kurze Zeit und ein paar Kehren später ist voraus mit eleganten Kupferdach die Rotweinlaube zu sehen, unser nächster Zielpunkt. Dafür folgten wir dem Rheinsteig weiter bergan und aus dem Betonweg wurde nun ein Schotterweg. Der Weg bot einen grandiosen Blick ins Rheintal, so dass wir bei Ankunft an der Rotweinlaube erstmal eine Pause machten und den Blick genossen. Aber nur den Blick, denn man hätte sich an einem Wein-SB-Häuschen mittels Personalausweis und Überweisung oder Paypal auch eine Flasche kaufen können; frische Gläser inklusive. Hammergeile Idee, noch nie gesehen … auf der Wanderung kamen wir noch an weiteren Stationen vorbei. Aber zurück zur Rotweinlaube, diese diente 2005 als Kulisse für den Kinofilm „Ich bin die andere“ mit Katja Riemann und Armin Müller-Stahl und wurde später hier dauerhaft installiert.
Der Rheinsteig verließ dann die Weinbergsgemarkung in den Wald und machte nun seinem Namen alle Ehre: Wildromantisch ging es nun auf schmalem Pfad zwischen Felsen hindurch und dann im Schatten des jungen Eichenwaldes bergan, bis wir auf einen Forstfahrweg trafen. Hier wanderten wir dann nach links Richtung Teufelskadrich weiter. Dabei blieben wir immer auf dem Hauptweg, welcher das obere Speisbachtal querte und etwas an Höhe verlor. Diese machten wir aber wieder gut und ließen an einer T-Gabelung den Rheinsteig nach links weiterziehen und stiegen nach rechts auf den Panoramaweg Teufelskadrich weiter bergan. Schließlich trafen wir auf den Rheinhöhenweg welchen wir bis zu einer scharfen Rechtskurve folgten, denn hier zweigte links ein Pfad zur Robert-Weber-Hütte auf dem Teufelskadrich ab. Hier hatten wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht und konnten die herrliche Aussicht ins Rheintal bei einer Rast genießen. Gegenüber konnten wir Trechlingshausen mit dem gewaltigen Quarzitbruch sehen. Nach der Rast gingen wir zurück zum Rheinhöhenweg, folgen ihm durch die genannte scharfe Kurve und folgen dem Hauptweg. Vor der auftauchenden großen Wiese steht links im Wald ein Gedenkstein für den Revierförster Otto Hirschmann, der hier 1946 von einer marodierenden Bande ehemaliger polnischer Zwangsarbeiter ermordet wurde, die es auf das einzeln stehende Forsthaus Kammerforst abgesehen hatte. Wir wanderten dann an dem genannten Forsthaus vorbei und nahmen am Ende der Wiese einen Weg rechts in den Wald; wir verließen den Rheinhöhenweg und gingen schnurstracks am Oberrand der Eibinger Forstwiesen entlang, welche den Segelflugplatz beheimaten. Wir kamen genau zu dem Zeitpunkt an, als ein Segelflugzeug mittels Seilwinde in die Höhe befördert wurde. Diesen Vorgang haben wir uns dann direkt angesehen. Am Rand des Segelflugplatzes gingen wir dann rechts bergab und passierten das Gebäude des Luftsportcubs Rheingau. Ein paar 100 Meter hinter dem Flugareal bogen wir links ab, an einer großen Wegekreuzung rechts bergab und auf der dann erreichten Asphaltstraße nach links. Circa 100 m vor einem Parkplatz biegen wir rechts auf den recht unscheinbaren Klostersteig ab, ein schmaler verwilderter Steig, auf welchen wir bald den Ortsrand von Aulhausen erreichten. Von dort gingen wir die Zufahrtsstraße links hoch zur Landstraße, dort kurz rechts und dann bogen wir gleich links zum Ponyland Ebental ab.
Unmittelbar hinter dem Gasthof (wegen Brand geschlossen) führt uns der Weg nach rechts auf eine Anhöhe, dort machten wir nur eine kurze Rast, weil der Wind recht stark über die Anhöhe blies. Nach der Anhöhe folgten wir der Asphaltstraße nach links am Petershof vorbei und weiter geradeaus durch die Felder und durch einen Waldstreifen. Nach diesem stehen wir auf einmal wieder inmitten der Weinreben mit Blick auf den Rhein. Wir sind wieder auf dem Rieslingpfad angekommen. Aufgrund der Zeit entscheiden wir uns gegen den Abstecher zur Abtei St. Hildegard; wir sehen diese kurz aus der Ferne. Wir widmen uns lieber dem Rieslingpfad nach rechts und entscheiden uns nach Kreuzung einer Straße für einen Abstecher zum Niederwalddenkmal.
Nach dem ersten Teil der Bergabstrecke, wenn von links eine eindrucksvoll gestutze Platanenreihe den Brahmsweg begleitend heraufzieht, zweigt der Rheinsteig als zweiter Weg rechts ab. Dieser Weg führt recht steil zum Niederwalddenkmal hinauf. Im Wald nahmen wir den rechten Abzweig und folgten dem Rheinsteig. Plötzlich waren recht laute mechanische Geräusche zu hören, wir waren in der Nähe der Bergstation der Seilbahn Rüdesheim, welche hier über unsere Köpfe durch den Wald schwebt. Am Denkmal angekommen befinden wir uns trotz Corona und einer Horde von Touristen; ungewohnt nach einer Vielzahl an Touren wo wir fast immer alleine die Ruhe genießen konnten. So ja auch heute, aber eben nur bis zum Denkmal. Wir haben dennoch kurz die Aussicht genossen, verließen dann aber alsbald die Terrasse auf der anderen Seite und gingen noch ein Stück in den Wald, wo der Weg nach links zum Ruheplatz Binger Blick abzweigte. Von dort führte uns der Weg nach rechts am Waldrand entlang bergab wieder zum Rieslingpfad. Auf betoniertem Wirtschaftweg ging es dann nun durch die Rebhänge über dem Rhein und von der prallen Nachmittagssonne verwöhnt war es auch recht warm. Macht schon Sinn, dass die Rebhänge an eben genau dieser Ausrichtung platziert sind und gegenüber bei Bingen nichts in diese Richtung an den Hängen zu finden ist. Apropos gegenüberliegende Rheinseite: Bei einem Ausblick tut sich die Geschichte auf … gegenüber sehen wir die Mündung der Nahe, über deren rechten Ufer, nur wenig flussaufwärts, das Hildegard-Kloster Rupertsberg lag. Kurt darauf gehen wir oberhalb der Ruine Ehrenfels vorbei, dem Wahrzeichen der Berglandschaft des „Binger Lochs“. Dieses war eines der größten Schifffahrtshindernisse im Rhein, bis es durch wasserbautechnische Maßnahmen im Verlauf der letzten beiden Jahrhunderte entschärft wurde: Eine Quarzit-Schwelle quer durch den Strom ließ nur eine 7-9 Meter breite Durchfahrt nahe dem diesseitigen Ufer, die nur bei höherem Wasserstand durchfahren werden konnte und sich dabei in ein „wildes Gefähr“ verwandelte. Die Verbindung von Sperre und Stromschnelle machten sich die Mainzer Bischöfe als Zollschranke zunutze. Im 13. Jahrhundert bauten sie die Bur Ehrenfels sowie auf einer Felsklippe im Strom den Mäuseturm (heutiger Bau ist von 1855), damit ihnen kein Schiff durch die Lappen gehen konnte.
Wir hielten die Höhe des Rieslingpfades kamen noch an einer Wein-SB-Schänke vorbei und gingen durch Weinreben – die Trauben schmecken schon, könnten bald erntereif sein – auf einer Asphaltstraße Richtung Assmannshausen. Machten vorher noch einen kurzen Stopp am Aussichtspunkt, genossen nochmal den Blick ins Rheintal bevor wir Assmannshausen erreichten. Dort unterqueren wir die mit atemberaubender Geschwindigkeit betriebene und durch Vorgarten führende DSB Niederwald. Um zum Parkplatz – unserem Ausgangspunkt – zu kommen, mussten wir ein Stück in den Ort gehen und anschließend die Höllenbergstraße hinauf.
Tourdaten:
Strecke: 22,52 km
Höhenunterschied: 562m ↑ und 563m ↓
min. Höhe: 86 m
max. Höhe: 456 m
Dauer: 7h 15min (inkl. Pausen)
GE-Track
Höhenmeterdiagramm
Bilder:

^^ Assmannshausen mit DSB

^^ Assmannshausen mit Rhein

^^ Talstation DSB

^^ Am Höllenberg mit seinem Rotwein

^^ Trasse DSB

^^ Blick zurück mit Trasse DSB, wir werden heute am späten Nachmittag am rechten Bildrand (da wo der Bagger auf der Straße steht) zurückkommen

^^ Rotweintrauben

^^ Der Rhein mit Burg Rheinstein

^^ Der Rhein mit Burg Reichenstein

^^ Wir befinden und auf dem Rheinsteig

^^ Die Rotweinlaube

^^ Ein herrlicher Blick von hier oben ... jetzt den passenden Wein dazu

^^ Blick zurück

^^ Ausblick vom Teufelskiedrich flussabwärts mit dem mächtigen Quartzitbruch

^^ Dann stand da der orangefarbene Magirus … er dient dazu, die Segelflugzeuge mittels Seilwinde in die Lüfte zu ziehen

^^ Flugplatz

^^ Irgendein Motorsegler

^^ Beim Ponyland Ebental führte uns der Weg auf eine Anhöhe, noch nicht wissend was uns kurze Zeit später erwartete

^^ Der Blick ins Rheintal

^^ Bingen auf der anderen Rheinseite (Rheinland-Pfalz)

^^ Der Wein hatte uns wieder

^^ Dito

^^ Lecker

^^ Weils so schön ist

^^ Hildegardis Ruh

^^ Seilbahn zum Niederwalddenkmal

^^ Rüdesheim

^^ Hier wurden neue Reben gesetzt, ganz schön aufwendig

^^ Für alle, die mehr an Weinreben interessiert sind

^^ Für alle, die mehr an der Seilbahn interessiert sind

^^ Seilbahn

^^ Bergstation

^^ Trasse

^^ Kurz unterhalb der Bergstation

^^ Vor der Seilbahn gab es eine Zahnradbahn, welche aber im 2. Weltkrieg irreparabel zerstört wurde

^^ Rosen vor Rüdesheim

^^ Über den Weinbergen schweben

^^ Infos zur Zahnradbahn

^^ Ausblick vom Niederwalddenkmal auf Rüdesheim

^^ Und auf Bingen

^^ Infos zur Seilbahn

^^ Niederwalddenkmal

^^ Weinberge oberhalb von Rüdesheim mit Seilbahn

^^ Terrasse am Niederwalddenkmal

^^ Blick hinab

^^ Auf der anderen Seite mündet bei Bingen die Nahe in den Rhein

^^ Auf dem Betonweg durch die Weinberge Richtung Assmannshausen

^^ Mäuseturm

^^ Binger Loch

^^ Burgruine Ehrenfels

^^ Mäuseturm und Burgruine Ehrenfels

^^ SB-Weintheke

^^ Erklärungen was zu machen ist, drinnen stehen rechts die sauberen Gläser

^^ Verifizierung des Alters mittels Personalausweises oder Führerschein, unter der Klappe die Weinflaschen

^^ Assmannshausen

^^ Stillleben

^^ Höllenberg … dort sind wir am Morgen hinauf

^^ DSB Niederwald

^^ Zwischen Häusern

^^ Und durch die Gärten

^^ DSB

^^ DSB

^^ DSB über Weinreben

^^ Talstation

^^ In Assmannshausen

^^ In Assmannshausen
Fazit:
Eine traumhafte Tour, die zwar sehr lang war, aber mit dem Wechsel zwischen Weinbergen, Wald und den vielen historischen Burgen sowie den Panoramablicken auf den Rhein alle Facetten des traumhaften UNESCO Welterbes „Oberes Mittelrheintal“ auffuhr.
Von Assmannshausen zur Abtei St. Hildegard und zum Niederwalddenkmal
23. August 2020
Kurzbeschreibung:
Vom rotweinseligen Assmannshausen geht es beschwingt durch die Weinberge hinauf auf die bewaldeten Rheintaunushöhen, von denen wir dann im großen Bogen wieder zu Vater Rhein zurückkehrten – und unterwegs zweier höchst unterschiedlicher Frauengestalten gedenken, deren Namen mit dieser Landschaft untrennbar verbunden sind.
Wanderbeschreibung:
Wir parkten unser Auto auf dem kostenlosen Parkplatz am Ortsausgang von Assmannshausen und konnten bei der Fahrt durch den Ort schon die schöne Fachwerk-Hauptgasse bewundern. Vom Parkplatz überquerten wir die Straße und gingen direkt in den oberen Winzerweg und trafen kurz darauf schon auf den Rheinsteig. Der Anstieg führte uns durch rebbestockte Steilhänge des Höllenberges, dessen exponierte Südlage Assmannshausen seinen Ruf als „Spätburgunderinsel“ im Rheingauer „Rieslingmehr“ verdankt. Auf dem bläulichen Phyllitschiefer gedeiht seit über 500 Jahren einer der besten deutschen Rotweine, „gehaltvoll, samtig mit aromatischen Mandelton und feiner Herbe“.
Kurze Zeit und ein paar Kehren später ist voraus mit eleganten Kupferdach die Rotweinlaube zu sehen, unser nächster Zielpunkt. Dafür folgten wir dem Rheinsteig weiter bergan und aus dem Betonweg wurde nun ein Schotterweg. Der Weg bot einen grandiosen Blick ins Rheintal, so dass wir bei Ankunft an der Rotweinlaube erstmal eine Pause machten und den Blick genossen. Aber nur den Blick, denn man hätte sich an einem Wein-SB-Häuschen mittels Personalausweis und Überweisung oder Paypal auch eine Flasche kaufen können; frische Gläser inklusive. Hammergeile Idee, noch nie gesehen … auf der Wanderung kamen wir noch an weiteren Stationen vorbei. Aber zurück zur Rotweinlaube, diese diente 2005 als Kulisse für den Kinofilm „Ich bin die andere“ mit Katja Riemann und Armin Müller-Stahl und wurde später hier dauerhaft installiert.
Der Rheinsteig verließ dann die Weinbergsgemarkung in den Wald und machte nun seinem Namen alle Ehre: Wildromantisch ging es nun auf schmalem Pfad zwischen Felsen hindurch und dann im Schatten des jungen Eichenwaldes bergan, bis wir auf einen Forstfahrweg trafen. Hier wanderten wir dann nach links Richtung Teufelskadrich weiter. Dabei blieben wir immer auf dem Hauptweg, welcher das obere Speisbachtal querte und etwas an Höhe verlor. Diese machten wir aber wieder gut und ließen an einer T-Gabelung den Rheinsteig nach links weiterziehen und stiegen nach rechts auf den Panoramaweg Teufelskadrich weiter bergan. Schließlich trafen wir auf den Rheinhöhenweg welchen wir bis zu einer scharfen Rechtskurve folgten, denn hier zweigte links ein Pfad zur Robert-Weber-Hütte auf dem Teufelskadrich ab. Hier hatten wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht und konnten die herrliche Aussicht ins Rheintal bei einer Rast genießen. Gegenüber konnten wir Trechlingshausen mit dem gewaltigen Quarzitbruch sehen. Nach der Rast gingen wir zurück zum Rheinhöhenweg, folgen ihm durch die genannte scharfe Kurve und folgen dem Hauptweg. Vor der auftauchenden großen Wiese steht links im Wald ein Gedenkstein für den Revierförster Otto Hirschmann, der hier 1946 von einer marodierenden Bande ehemaliger polnischer Zwangsarbeiter ermordet wurde, die es auf das einzeln stehende Forsthaus Kammerforst abgesehen hatte. Wir wanderten dann an dem genannten Forsthaus vorbei und nahmen am Ende der Wiese einen Weg rechts in den Wald; wir verließen den Rheinhöhenweg und gingen schnurstracks am Oberrand der Eibinger Forstwiesen entlang, welche den Segelflugplatz beheimaten. Wir kamen genau zu dem Zeitpunkt an, als ein Segelflugzeug mittels Seilwinde in die Höhe befördert wurde. Diesen Vorgang haben wir uns dann direkt angesehen. Am Rand des Segelflugplatzes gingen wir dann rechts bergab und passierten das Gebäude des Luftsportcubs Rheingau. Ein paar 100 Meter hinter dem Flugareal bogen wir links ab, an einer großen Wegekreuzung rechts bergab und auf der dann erreichten Asphaltstraße nach links. Circa 100 m vor einem Parkplatz biegen wir rechts auf den recht unscheinbaren Klostersteig ab, ein schmaler verwilderter Steig, auf welchen wir bald den Ortsrand von Aulhausen erreichten. Von dort gingen wir die Zufahrtsstraße links hoch zur Landstraße, dort kurz rechts und dann bogen wir gleich links zum Ponyland Ebental ab.
Unmittelbar hinter dem Gasthof (wegen Brand geschlossen) führt uns der Weg nach rechts auf eine Anhöhe, dort machten wir nur eine kurze Rast, weil der Wind recht stark über die Anhöhe blies. Nach der Anhöhe folgten wir der Asphaltstraße nach links am Petershof vorbei und weiter geradeaus durch die Felder und durch einen Waldstreifen. Nach diesem stehen wir auf einmal wieder inmitten der Weinreben mit Blick auf den Rhein. Wir sind wieder auf dem Rieslingpfad angekommen. Aufgrund der Zeit entscheiden wir uns gegen den Abstecher zur Abtei St. Hildegard; wir sehen diese kurz aus der Ferne. Wir widmen uns lieber dem Rieslingpfad nach rechts und entscheiden uns nach Kreuzung einer Straße für einen Abstecher zum Niederwalddenkmal.
Nach dem ersten Teil der Bergabstrecke, wenn von links eine eindrucksvoll gestutze Platanenreihe den Brahmsweg begleitend heraufzieht, zweigt der Rheinsteig als zweiter Weg rechts ab. Dieser Weg führt recht steil zum Niederwalddenkmal hinauf. Im Wald nahmen wir den rechten Abzweig und folgten dem Rheinsteig. Plötzlich waren recht laute mechanische Geräusche zu hören, wir waren in der Nähe der Bergstation der Seilbahn Rüdesheim, welche hier über unsere Köpfe durch den Wald schwebt. Am Denkmal angekommen befinden wir uns trotz Corona und einer Horde von Touristen; ungewohnt nach einer Vielzahl an Touren wo wir fast immer alleine die Ruhe genießen konnten. So ja auch heute, aber eben nur bis zum Denkmal. Wir haben dennoch kurz die Aussicht genossen, verließen dann aber alsbald die Terrasse auf der anderen Seite und gingen noch ein Stück in den Wald, wo der Weg nach links zum Ruheplatz Binger Blick abzweigte. Von dort führte uns der Weg nach rechts am Waldrand entlang bergab wieder zum Rieslingpfad. Auf betoniertem Wirtschaftweg ging es dann nun durch die Rebhänge über dem Rhein und von der prallen Nachmittagssonne verwöhnt war es auch recht warm. Macht schon Sinn, dass die Rebhänge an eben genau dieser Ausrichtung platziert sind und gegenüber bei Bingen nichts in diese Richtung an den Hängen zu finden ist. Apropos gegenüberliegende Rheinseite: Bei einem Ausblick tut sich die Geschichte auf … gegenüber sehen wir die Mündung der Nahe, über deren rechten Ufer, nur wenig flussaufwärts, das Hildegard-Kloster Rupertsberg lag. Kurt darauf gehen wir oberhalb der Ruine Ehrenfels vorbei, dem Wahrzeichen der Berglandschaft des „Binger Lochs“. Dieses war eines der größten Schifffahrtshindernisse im Rhein, bis es durch wasserbautechnische Maßnahmen im Verlauf der letzten beiden Jahrhunderte entschärft wurde: Eine Quarzit-Schwelle quer durch den Strom ließ nur eine 7-9 Meter breite Durchfahrt nahe dem diesseitigen Ufer, die nur bei höherem Wasserstand durchfahren werden konnte und sich dabei in ein „wildes Gefähr“ verwandelte. Die Verbindung von Sperre und Stromschnelle machten sich die Mainzer Bischöfe als Zollschranke zunutze. Im 13. Jahrhundert bauten sie die Bur Ehrenfels sowie auf einer Felsklippe im Strom den Mäuseturm (heutiger Bau ist von 1855), damit ihnen kein Schiff durch die Lappen gehen konnte.
Wir hielten die Höhe des Rieslingpfades kamen noch an einer Wein-SB-Schänke vorbei und gingen durch Weinreben – die Trauben schmecken schon, könnten bald erntereif sein – auf einer Asphaltstraße Richtung Assmannshausen. Machten vorher noch einen kurzen Stopp am Aussichtspunkt, genossen nochmal den Blick ins Rheintal bevor wir Assmannshausen erreichten. Dort unterqueren wir die mit atemberaubender Geschwindigkeit betriebene und durch Vorgarten führende DSB Niederwald. Um zum Parkplatz – unserem Ausgangspunkt – zu kommen, mussten wir ein Stück in den Ort gehen und anschließend die Höllenbergstraße hinauf.
Tourdaten:
Strecke: 22,52 km
Höhenunterschied: 562m ↑ und 563m ↓
min. Höhe: 86 m
max. Höhe: 456 m
Dauer: 7h 15min (inkl. Pausen)
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Bilder:

^^ Assmannshausen mit DSB

^^ Assmannshausen mit Rhein

^^ Talstation DSB

^^ Am Höllenberg mit seinem Rotwein

^^ Trasse DSB

^^ Blick zurück mit Trasse DSB, wir werden heute am späten Nachmittag am rechten Bildrand (da wo der Bagger auf der Straße steht) zurückkommen

^^ Rotweintrauben

^^ Der Rhein mit Burg Rheinstein

^^ Der Rhein mit Burg Reichenstein

^^ Wir befinden und auf dem Rheinsteig

^^ Die Rotweinlaube

^^ Ein herrlicher Blick von hier oben ... jetzt den passenden Wein dazu

^^ Blick zurück

^^ Ausblick vom Teufelskiedrich flussabwärts mit dem mächtigen Quartzitbruch

^^ Dann stand da der orangefarbene Magirus … er dient dazu, die Segelflugzeuge mittels Seilwinde in die Lüfte zu ziehen

^^ Flugplatz

^^ Irgendein Motorsegler

^^ Beim Ponyland Ebental führte uns der Weg auf eine Anhöhe, noch nicht wissend was uns kurze Zeit später erwartete

^^ Der Blick ins Rheintal

^^ Bingen auf der anderen Rheinseite (Rheinland-Pfalz)

^^ Der Wein hatte uns wieder

^^ Dito

^^ Lecker

^^ Weils so schön ist

^^ Hildegardis Ruh

^^ Seilbahn zum Niederwalddenkmal

^^ Rüdesheim

^^ Hier wurden neue Reben gesetzt, ganz schön aufwendig

^^ Für alle, die mehr an Weinreben interessiert sind

^^ Für alle, die mehr an der Seilbahn interessiert sind

^^ Seilbahn

^^ Bergstation

^^ Trasse

^^ Kurz unterhalb der Bergstation

^^ Vor der Seilbahn gab es eine Zahnradbahn, welche aber im 2. Weltkrieg irreparabel zerstört wurde

^^ Rosen vor Rüdesheim

^^ Über den Weinbergen schweben

^^ Infos zur Zahnradbahn

^^ Ausblick vom Niederwalddenkmal auf Rüdesheim

^^ Und auf Bingen

^^ Infos zur Seilbahn

^^ Niederwalddenkmal

^^ Weinberge oberhalb von Rüdesheim mit Seilbahn

^^ Terrasse am Niederwalddenkmal

^^ Blick hinab

^^ Auf der anderen Seite mündet bei Bingen die Nahe in den Rhein

^^ Auf dem Betonweg durch die Weinberge Richtung Assmannshausen

^^ Mäuseturm

^^ Binger Loch

^^ Burgruine Ehrenfels

^^ Mäuseturm und Burgruine Ehrenfels

^^ SB-Weintheke

^^ Erklärungen was zu machen ist, drinnen stehen rechts die sauberen Gläser

^^ Verifizierung des Alters mittels Personalausweises oder Führerschein, unter der Klappe die Weinflaschen

^^ Assmannshausen

^^ Stillleben

^^ Höllenberg … dort sind wir am Morgen hinauf

^^ DSB Niederwald

^^ Zwischen Häusern

^^ Und durch die Gärten

^^ DSB

^^ DSB

^^ DSB über Weinreben

^^ Talstation

^^ In Assmannshausen

^^ In Assmannshausen
Fazit:
Eine traumhafte Tour, die zwar sehr lang war, aber mit dem Wechsel zwischen Weinbergen, Wald und den vielen historischen Burgen sowie den Panoramablicken auf den Rhein alle Facetten des traumhaften UNESCO Welterbes „Oberes Mittelrheintal“ auffuhr.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
- icedtea
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Da hast du nicht zuviel versprochen snowflat
Mehr als nur ein Appetithappen für den 19. September (ich fürchte du wirst da nicht schon wieder lang wollen
), auch wenn wir da deutlich weniger laufen und mehr fahren planen
BTW: Nutzt einer der Teilnehmer am 19. September Paypal?
Mehr als nur ein Appetithappen für den 19. September (ich fürchte du wirst da nicht schon wieder lang wollen
BTW: Nutzt einer der Teilnehmer am 19. September Paypal?
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Besten Dank für den sehr schönen Bericht und Deine Mühe @snowflat.
Es freut mich, dass es Dir im Rheingau und insbesondere rund um Assmannshausen und Rüdesheim so gut gefallen hat.
Den Segelflugplatz der Eibinger Wiesen im Kammerforst hatte ich vor einiger Zeit @ski-chrigel als Landeplatz vorgeschlagen - falls er mal in die Gegend kommt - immerhin gibt es vor Ort einen sehr guten Spätburgunder ...
Es freut mich, dass es Dir im Rheingau und insbesondere rund um Assmannshausen und Rüdesheim so gut gefallen hat.
Den Segelflugplatz der Eibinger Wiesen im Kammerforst hatte ich vor einiger Zeit @ski-chrigel als Landeplatz vorgeschlagen - falls er mal in die Gegend kommt - immerhin gibt es vor Ort einen sehr guten Spätburgunder ...
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Wahrscheinlich bevorzugt er aber - wenn es ihn nicht gerade in den Wald zieht - asphaltierte Pisten, oder?Bergwanderer hat geschrieben: 03.09.2020 - 00:14 Den Segelflugplatz der Eibinger Wiesen im Kammerforst hatte ich vor einiger Zeit @ski-chrigel als Landeplatz vorgeschlagen - falls er mal in die Gegend kommt - immerhin gibt es vor Ort einen sehr guten Spätburgunder ...![]()
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Vielen Dank für den Bericht. Die Ecke Hildegardis, Germania, Assmannshausen gehört zu unseren Standard-Runden mindestens 1x im Jahr. Die Variante über das Ebental zurück kannte ich noch nicht, wir werden es probieren!
pitiplatsch
2014/15: 3 Tage SHL, 1x Damüls, 3x KWT
2015/16: 5 Tage SHLF, 1 Tag Diedamskopf, 5 Tage Gröden
2016/17: 4 Tage Gröden, 1 (Traum)-Tag Warth/Lech, 4 Sulz-Tage KWT Ende März
2017/18: Januar 4 Tage Warth/Lech, Februar 5 Tage Alta Badia, März 4 Tage Ehrwald
2018/19: Jan.: 3 Tage Warth/Lech, Feb.: 5 Tage Kronplatz und rund um die Sella
2019/20: Jan. 3 Tage Allgäu, Vorarlberg, Feb.: 4 Tage SHLF, 5 Tage Sella Gebiet leider Corona zum Opfer gefallen
2021/22: Jan/Feb: 7 Tage Sella Gebiet, weitere 7 Tage Ende März, in Summe ~182.000 hm
2022/23: Jan 7 Tage La Villa, im März nochmal, weil es soooo schön ist
2014/15: 3 Tage SHL, 1x Damüls, 3x KWT
2015/16: 5 Tage SHLF, 1 Tag Diedamskopf, 5 Tage Gröden
2016/17: 4 Tage Gröden, 1 (Traum)-Tag Warth/Lech, 4 Sulz-Tage KWT Ende März
2017/18: Januar 4 Tage Warth/Lech, Februar 5 Tage Alta Badia, März 4 Tage Ehrwald
2018/19: Jan.: 3 Tage Warth/Lech, Feb.: 5 Tage Kronplatz und rund um die Sella
2019/20: Jan. 3 Tage Allgäu, Vorarlberg, Feb.: 4 Tage SHLF, 5 Tage Sella Gebiet leider Corona zum Opfer gefallen
2021/22: Jan/Feb: 7 Tage Sella Gebiet, weitere 7 Tage Ende März, in Summe ~182.000 hm
2022/23: Jan 7 Tage La Villa, im März nochmal, weil es soooo schön ist
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Wer auf Gletschern landet schafft es auch auf Wiesen ...GIFWilli59 hat geschrieben: 03.09.2020 - 01:12Wahrscheinlich bevorzugt er aber - wenn es ihn nicht gerade in den Wald zieht - asphaltierte Pisten, oder?Bergwanderer hat geschrieben: 03.09.2020 - 00:14 Den Segelflugplatz der Eibinger Wiesen im Kammerforst hatte ich vor einiger Zeit @ski-chrigel als Landeplatz vorgeschlagen - falls er mal in die Gegend kommt - immerhin gibt es vor Ort einen sehr guten Spätburgunder ...![]()
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- snowflat
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Re: snowflat's Taunuswanderungen
Mainwiese - Hochheim mit Weinfest oder "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen"
14. Juli 2024
Kurzbeschreibung:
Wie kam es zu dieser Tour? Wir suchten etwas leichteres und wollten diese für alle mit dem angenehmen verbinden
1. snowflat jr. wollte Laufrad fahren
2. snowflat jr’s kleine Schwester wollte äh musste jetzt probeweise mal in die Kraxe bei Papa auf den Rücken
3. Papa wollte eben das erstmal auf einer gemütlichen Runde ausprobieren, wer weiß wie die Kleine das erste Mal Kraxe finded
4. Meine bessere Häfte wollte auf das Weinfest in Hochheim ... ich auch
Also am Tag zurvor mal Komoot bemüht und schnell eine schöne Runde gefunden ... frei dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen"
Wanderbeschreibung:
Das Auto Parkten wir am Bhf. Hochheim und starteten die Wanderung indem es erstmal zum Main ging. Dort unterquerten wir die BAB671 und die Eisenbahnbrücke Hochheim. Durch die Mainwiesen ging es weiter, bevor wir vor Mainz-Kostheim wieder nach Norden wanderten. Hä ... Mainz ... wir sind dorch weder über den Main noch den Rhein gewandert?
Kurze Zusatzinfo: Kostheim ist einer von drei Mainzer Stadtteilen, die jedoch auf hessischer und nicht rheinland-pfälzischer Rheinseite liegen. Die Stadtteile Mainz-Kostheim, Mainz-Kastel und Mainz-Amöneburg gehören zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Warum? Damals lag Mainz als Ganzes auf beiden Seiten des Rheins, wurde aber nach dem 2. WK geteilt. Der heutige Teil von Mainz lag im französischen Sektor und die restlichen drei Stadtteile wurde dem amerikanischen Sektor zugeordnet. Da sich die Grenzen der heutigen Bundesländer an den ehem. Sektorgrenzen orientierten, wurde daran nichts geändert und je nachdem wen man fragt, liegt Mainz auf beiden Flussseiten, aber in unterschiedlichen Bundesländern.
Und jetzt wieder zurück zur Tour: Wir erklommen den Deich, unterquerten die Bahnlinie und kamen in die ersten Weihfelder. Wir unterquerten erneut die BAB671 ... ein "Kunstwerk" deutscher Ingenieurskunst hinsichtlich Erhalt maroder Infrastruktur und machten im Schatten des Bauwerks eine Pause für die Kinder. Dann ging es weiter durch die Weinreben und erreichten das Weinfest in Hochheim, welches wirklich schön in den Weinhängen begann und sich bis in die Altstadt zog. Am ersten Stand nahmen wir dann gleich mal den ersten Wein im Glas mit. Glas musste man kaufen und konnte man sich an allen Ständen wieder befüllen lassen. An Alternativen mangelte es jedenfalls nicht
Also tingelten wir ein paar mal hin und her ... snowflat war irgendwie ein Hingucker mit Weinglas in der Hand und Tochter in der Kraxe auf den Rücken
Ich habe es genossen, wenn mir beim Weinchen das Töchterchen im Nacken gekrauelt hat.
Nach ein paar Weinchen ging es zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof.
Tourdaten:
Strecke: 6,59 km
Höhenunterschied: 50m ↑ und 50m ↓
min. Höhe: 84 m
max. Höhe: 129 m
Dauer: 3h 53min (inkl. (Wein)Pausen)
GE-Track
Bilder: Fazit:
Eine sehr schöne Tour mit der am Ende wirklich alle happy waren und somit die Bewehrungsprobe für die Kraxe bestanden
14. Juli 2024
Kurzbeschreibung:
Wie kam es zu dieser Tour? Wir suchten etwas leichteres und wollten diese für alle mit dem angenehmen verbinden
1. snowflat jr. wollte Laufrad fahren
2. snowflat jr’s kleine Schwester wollte äh musste jetzt probeweise mal in die Kraxe bei Papa auf den Rücken
3. Papa wollte eben das erstmal auf einer gemütlichen Runde ausprobieren, wer weiß wie die Kleine das erste Mal Kraxe finded
4. Meine bessere Häfte wollte auf das Weinfest in Hochheim ... ich auch
Also am Tag zurvor mal Komoot bemüht und schnell eine schöne Runde gefunden ... frei dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen"
Wanderbeschreibung:
Das Auto Parkten wir am Bhf. Hochheim und starteten die Wanderung indem es erstmal zum Main ging. Dort unterquerten wir die BAB671 und die Eisenbahnbrücke Hochheim. Durch die Mainwiesen ging es weiter, bevor wir vor Mainz-Kostheim wieder nach Norden wanderten. Hä ... Mainz ... wir sind dorch weder über den Main noch den Rhein gewandert?
Kurze Zusatzinfo: Kostheim ist einer von drei Mainzer Stadtteilen, die jedoch auf hessischer und nicht rheinland-pfälzischer Rheinseite liegen. Die Stadtteile Mainz-Kostheim, Mainz-Kastel und Mainz-Amöneburg gehören zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Warum? Damals lag Mainz als Ganzes auf beiden Seiten des Rheins, wurde aber nach dem 2. WK geteilt. Der heutige Teil von Mainz lag im französischen Sektor und die restlichen drei Stadtteile wurde dem amerikanischen Sektor zugeordnet. Da sich die Grenzen der heutigen Bundesländer an den ehem. Sektorgrenzen orientierten, wurde daran nichts geändert und je nachdem wen man fragt, liegt Mainz auf beiden Flussseiten, aber in unterschiedlichen Bundesländern.
Und jetzt wieder zurück zur Tour: Wir erklommen den Deich, unterquerten die Bahnlinie und kamen in die ersten Weihfelder. Wir unterquerten erneut die BAB671 ... ein "Kunstwerk" deutscher Ingenieurskunst hinsichtlich Erhalt maroder Infrastruktur und machten im Schatten des Bauwerks eine Pause für die Kinder. Dann ging es weiter durch die Weinreben und erreichten das Weinfest in Hochheim, welches wirklich schön in den Weinhängen begann und sich bis in die Altstadt zog. Am ersten Stand nahmen wir dann gleich mal den ersten Wein im Glas mit. Glas musste man kaufen und konnte man sich an allen Ständen wieder befüllen lassen. An Alternativen mangelte es jedenfalls nicht
Also tingelten wir ein paar mal hin und her ... snowflat war irgendwie ein Hingucker mit Weinglas in der Hand und Tochter in der Kraxe auf den Rücken
Nach ein paar Weinchen ging es zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof.
Tourdaten:
Strecke: 6,59 km
Höhenunterschied: 50m ↑ und 50m ↓
min. Höhe: 84 m
max. Höhe: 129 m
Dauer: 3h 53min (inkl. (Wein)Pausen)
GE-Track
Bilder: Fazit:
Eine sehr schöne Tour mit der am Ende wirklich alle happy waren und somit die Bewehrungsprobe für die Kraxe bestanden
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!