KI im Komerziellen Wintertourismus

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Seilbahnjunkie
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Wird der Monolog eigentlich nicht irgendwann langweilig?

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ski-chrigel
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von ski-chrigel »

Das hatte ich mich schon lange gefragt. Und auch heute nur in dieses Topic geschaut, weil ein Beitrag eines anderen Users angekündigt wurde.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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icedtea
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von icedtea »

ski-chrigel hat geschrieben: 30.08.2023 - 20:26 Das hatte ich mich schon lange gefragt. Und auch heute nur in dieses Topic geschaut, weil ein Beitrag eines anderen Users angekündigt wurde.
🤣🤣🤣
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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Seilbahnjunkie
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Seilbahnjunkie »

ski-chrigel hat geschrieben: 30.08.2023 - 20:26 Das hatte ich mich schon lange gefragt. Und auch heute nur in dieses Topic geschaut, weil ein Beitrag eines anderen Users angekündigt wurde.
Entschuldige bitte die Enttäuschung, aber das liegt mir schon länger auf der Zuge, bzw. den Fingern.
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Theo
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Theo »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 30.08.2023 - 13:26 Wird der Monolog eigentlich nicht irgendwann langweilig?
Hast du schon mal von einem Chatroboter gehört dem es langweilig wurde? Ich nicht.
ThomasK
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von ThomasK »

Aktuell ist es so, dass die künstliche Intelligenz lediglich ein Werkzeug ist, das beschränkt ist durch die Mathematik, die der Mensch vorher in das Computerprogramm implementiert hat.

Nicht mehr.

Das bedeutet aber auch, dass aktuell die künstliche Intelligenz nichts herausfindet, was wir nicht selbst vorher bereits entdeckt oder entwickelt haben.

Wenn aber die künstliche Intelligenz lediglich ein Werkzeug ist, dann kann man auch die Seilbahn Zugspitze als künstliche Intelligenz bezeichnen, da sie ein Werkzeug ist, schneller auf die Zugspitze zu kommen.

Echte künstliche Intelligenz läge vor, wenn ein System über das Funktionalität eines Werkzeuges hinausreicht und selbstständig durch die Emergenz weitere Forschungsergebnisse erzielt.

Wenn also ein Roboter auf Skiern selbstständig trainiert und dann im Ski Weltcup einen Abfahrtslauf gegen einen menschlichen Skifahrer gewinnt, dann wäre das tatsächlich künstliche Intelligenz.

Oder wenn sich selbstständig 11 Roboter zum trainieren treffen und dann ein Fußballspiel gegen 11 Menschen gewinnen, dann ist auch das künstliche Intelligenz.

Wann gewinnt also ein Roboter auf Skiern im Ski Weltcup einen Abfahrtslauf vor den Menschen?
Wann gewinnt eine Robotermannschaft bestehend aus 11 Robotern ein Fußballspiel gegen eine Menschenmannschaft?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird das nicht vor dem Jahr 2100 der Fall sein.

Aber der Hype, jede 0/8/15-Pipifaxwerkzeugfunktion als künstliche Intelligenz aufzublasen ist einfach lächerlich. Das ist dann oft wieder einmal eine Show von unfähigen Politikern um mit Gschaftlhuberaktionismus von ihrem eigenen Versagen abzulenken.
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Kris
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Kris »

ThomasK hat geschrieben: 01.09.2023 - 12:36 Echte künstliche Intelligenz läge vor, wenn ein System über das Funktionalität eines Werkzeuges hinausreicht und selbstständig durch die Emergenz weitere Forschungsergebnisse erzielt.

Wenn also ein Roboter auf Skiern selbstständig trainiert und dann im Ski Weltcup einen Abfahrtslauf gegen einen menschlichen Skifahrer gewinnt, dann wäre das tatsächlich künstliche Intelligenz.
Das Beispiel beruht jedoch genau nicht auf Emergenz, sondern stellt zunächst ein ganz normales Optimierungsproblem dar. Kann dieses adäquat formuliert werden, so kann ML derartiges recht effizient verbessern.

Emergenz wäre ein Paradigmenwechsel in neue Weltbilder. Zb. Bei Kenntnis eines klassischen Modells der Physik (Newtonsche Mechanik, Atomodelle....) die Ausformulierung eines gänzlich anderen, oder gar zum existierenden widersprüchlichen, Quantenmechanischem Modells....

Im kleinen (und immer noch komplex genug) wäre ein Paradigmenwechsel zB. auch die Erfindung der ersten kuppelbaren Seilklemme, zum Optimierungsproblem "Einen Lift so schnell, sicher, bequem und ökonomisch wie möglich".
ML müsste aber derart viel herumprobieren und zig unsinnige Dinge in alle Richtungen falsch optimieren, dass es sich mit den zu vielen undefinierten Freiheitsgraden (Weltmodell Newtonsche Mechanik, menschliche Anatomie, Ökonomisches Wirtschaftmodell usw....) schwer tut, irgendwelchen sinnvolle Gradienten folgen zu können. Aber, wird kommen.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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ski-chrigel
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von ski-chrigel »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 30.08.2023 - 13:26 Wird der Monolog eigentlich nicht irgendwann langweilig?
Und schau mal, was Du ausgelöst hast. Wenn plötzlich andere User was schreiben, schaut man rein.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
ThomasK
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von ThomasK »

Kris hat geschrieben: 01.09.2023 - 13:07
ThomasK hat geschrieben: 01.09.2023 - 12:36 Echte künstliche Intelligenz läge vor, wenn ein System über das Funktionalität eines Werkzeuges hinausreicht und selbstständig durch die Emergenz weitere Forschungsergebnisse erzielt.

Wenn also ein Roboter auf Skiern selbstständig trainiert und dann im Ski Weltcup einen Abfahrtslauf gegen einen menschlichen Skifahrer gewinnt, dann wäre das tatsächlich künstliche Intelligenz.
Das Beispiel beruht jedoch genau nicht auf Emergenz, sondern stellt zunächst ein ganz normales Optimierungsproblem dar. Kann dieses adäquat formuliert werden, so kann ML derartiges recht effizient verbessern.

Emergenz wäre ein Paradigmenwechsel in neue Weltbilder. Zb. Bei Kenntnis eines klassischen Modells der Physik (Newtonsche Mechanik, Atomodelle....) die Ausformulierung eines gänzlich anderen, oder gar zum existierenden widersprüchlichen, Quantenmechanischem Modells....

Im kleinen (und immer noch komplex genug) wäre ein Paradigmenwechsel zB. auch die Erfindung der ersten kuppelbaren Seilklemme, zum Optimierungsproblem "Einen Lift so schnell, sicher, bequem und ökonomisch wie möglich".
ML müsste aber derart viel herumprobieren und zig unsinnige Dinge in alle Richtungen falsch optimieren, dass es sich mit den zu vielen undefinierten Freiheitsgraden (Weltmodell Newtonsche Mechanik, menschliche Anatomie, Ökonomisches Wirtschaftmodell usw....) schwer tut, irgendwelchen sinnvolle Gradienten folgen zu können.

Mir ging es in diesem Beispiel darum, dass der Roboter selbstständig die Parameter bezüglich der aktuellen Situation erkennt und dann seine Fahrweise auf den Skiern dermaßen anpasst, um seine Gewinnwahrscheinlichkeit zu optimieren.

Der Mensch gibt dem Roboter nur vor, dass er gewinnt, wenn er am schnellsten im Ziel ist.

Emergenz bedeutet nun z.B. dass der Skiroboter, wenn er im Starthaus des Abfahrtslaufes steht, selbstständig ohne das ihm dies jemand einprogrammiert hätte, die Flaggen beobachtet. Anhand der Flaggenbewegung errechnet der Roboter z.B., dass der Wind z.B. mit 30 km/h nach Westen bläst. Diesen Input benutzt er, um z.B. im Sektor C der Abfahrtspiste seine Skier geringfügig stärker nach Osten zu steuern, um mit höherer Wahrscheinlichkeit die Ideallinie zu finden, damit er 2 oder 3 hundertstel Sekunden herausholen kann.
Kris hat geschrieben: 01.09.2023 - 13:07 (...)Aber, wird kommen.

Ja, das denke ich auch, aber erst im 22. Jahrhundert, also nach 2100.

Bergfan
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Bergfan »

Theo hat geschrieben: 31.08.2023 - 17:37
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 30.08.2023 - 13:26 Wird der Monolog eigentlich nicht irgendwann langweilig?
Hast du schon mal von einem Chatroboter gehört dem es langweilig wurde? Ich nicht.
Jetzt gibt es gleich zwei von diesen Robotern, die komische Texte schreiben. Ist das dann ein Dialog? :)
Chlosterdörfler
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Trainierte KI-Wetterdatenmodelle könnten die bisherigen Vorhersagemodelle ergänzen und das Wetter präziser vorhersagen. Wenn in den Wettertrainingsdaten zu wenig Extremwetterereignisse gab, dann darf der Profi immer noch ran. Wer selber die KI-Wetterdatenmodelle trainiert, hat die Möglichkeit, die Datenausgabequalität mitzubeeinflussen.
Mittels eines guten Uncertainty Managements lassen sich bei der Anwendung von KI genauere und zuverlässigere Vorhersagen treffen und der Nutzerin/dem Nutzer belastbarere Indikatoren an die Hand geben, die darstellen, ob sie/er sich in einer konkreten Situation auf die Vorhersage(n) verlassen kann oder ob diese mit einer hohen Unsicherheit behaftet ist/sind. Ein Tool, das dies ermöglicht, ist der sogenannte Uncertainty Wrapper.
Warum Ingenieure und Unfallforscher eine erklärbare KI benötigen (Auszug von einer für Laien verständlichen Quelle)
Ein einfaches Beispiel dafür ist ein Thermostat, das die Temperatur in einem Raum regelt. Fällt die Temperatur im Raum unter einen gewissen vorgegebenen Wert, schaltet die Heizung sich an, steigt sie über diesen Wert, wird die Heizung wieder abgestellt. Doch was ist mit Parametern wie Tageszeit, Büronutzung, Strompreisen oder der Wettervorhersage? Wie hoch soll die Heizung eingestellt werden, um wirklich effizient und nachhaltig zu arbeiten? Genauso wie eine moderne Temperaturreglung in Gebäuden viel mehr Parameter berücksichtigt, so haben sich in vielen Bereichen Modelle etabliert, die um ein Vielfaches detaillierter und damit komplexer sind.

Diese komplexen Modelle haben den Vorteil, dass sie in der Regel akkuratere Vorhersagen treffen. So können genauere Analysen durchgeführt werden, die in bestimmten Fällen zudem schneller eine Antwort auf gestellte Fragen liefern. Darüber hinaus arbeiten Ingenieure mit immer komplexeren Daten wie etwa gestreamten Signalen und Bildern, die direkt von KI-Modellen verarbeitet werden können. So kann bei der Modellerstellung wertvolle Zeit gespart werden.

Auch wenn die Komplexität all diese positiven Veränderungen mit sich bringt, wird es doch zunehmend zur Herausforderung, dass Modelle nicht mehr verstanden werden. Ingenieure müssen also neue Herangehensweisen entwickeln, um auch komplexe Modelle wieder besser verstehen und Berechnungen nachvollziehen zu können.
Der Rest steht hier zu KI Wetterdatenmodelle: https://ts2.space/de/kunstliche-intelli ... orhersage/
oder auch hier: https://www.spektrum.de/news/die-vortei ... ge/2159187
zu Uncertainty Managements: https://www.iese.fraunhofer.de/blog/unc ... gement-ki/
zu Ingenieure mit KI https://ch.mathworks.com/de/company/new ... le-ai.html
abgerufen am 03.09.2023
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ski-chrigel
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von ski-chrigel »

Zuletzt geändert von ski-chrigel am 19.10.2023 - 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Theo
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Theo »

Als ob die Menschliche Blödheit nicht schon gross genug wäre.
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

"Wird KI Darsteller ersetzen?"

Ein Fernsehspot mit einem Modell, das von künstlicher Intelligenz (KI) generiert wird, soll angeblich eine Premiere für Japan sein, hat die Aufmerksamkeit auf die sozialen Medien gelenkt, wobei Nutzer überrascht sind und fragen, ob KI menschliche Darsteller ersetzen wird.


Direktlink
Der japanischen Getränkeunternehmens Ito En Ltd. ist für sein "Oi Ocha catechin green tea" Getränk hat diesen Spot in Auftrag gegeben.

Kommentare in den sozialen Medien über den Werbespot beinhalteten: "Ich habe mich gefragt, wer diese Berühmtheit war, nur um zu entdecken, dass es KI war", und "Wird die Branche für Darsteller durch KI ersetzt?"

Laut dem AI-Modell Inc., das den KI-Dienst zur Verfügung gestellt hat, ist es die erste TV-Anzeige in Japan, die einen KI-Darsteller verwendet. Das Thema des Werbespots ist "Die Zeit, die Zukunft zu verändern, ist jetzt!", wobei die Handlung darin besteht, dass eine Frau anfängt, katekingrünen Tee zu trinken, damit sie in Zukunft gesund leben kann. Das Alter der weiblichen KI-Figur in den kommerziellen Veränderungen und sie wird dargestellt, wie sie herumspringt, den Tee trinkt und lächelt.

Ito En sagte, dass die Verwendung von KI der beste Weg wäre, um darzustellen, wie sich das Aussehen von jemandem 30 Jahre in der Zukunft ändern würde, und beschloss, den KI-Dienst zu nutzen. "Wir hatten nicht die Absicht, eine kommerzielle Persönlichkeit mit KI zu schaffen", erklärte ein Angestellter des Unternehmens. Der künstliche Charakter wurde dadurch produziert, dass KI eine grosse Anzahl von Gesichtern lernte, nach denen Filmdesigner und andere kleinere Änderungen vorgenommen haben.

Das Paketdesign für die mit Kunststoff abgefüllte Catechin Green Tee-Serie wurde auch mit KI erstellt. Ito En verwies auf KI-Bilder für das Produktdesign des KI-Dienstleisters Plug Inc. in Tokios Chiyoda Ward, und dann schlossen es die Designer ab. Das Getränkeunternehmen sagt, dass es durch den Einsatz von KI in kurzer Zeit dreimal die übliche Anzahl von Bildern berücksichtigen konnte.

Der Werbespot mit dem KI-Modell kann auf der Website von Ito En unter https://www.itoen.jp/oiocha/catechin/ angesehen werden.
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Ab ins Gelände mit dem Roboter Bagger, aber erst wenn der Algorithmus dazu trainiert ist.

Autonomer «Menzi Muck M545 12t»-Schreitbagger in Aktion: https://youtu.be/oxF5vmt-UtA?si=kO2wncG0Z218ERMC Zeitbedarf: 8:49 Minuten

Mithilfe von computergestützter Planung stapelte «Heap» Stein für Stein aufeinander und schuf am Ende eine 65 Meter lange und maximal sechs Meter hohe Mauer, die aus 938 Einzelelementen besteht. Mit einer durchschnittlichen Masse der Felsbrocken und des Betonabbruchmaterials von über 1000 Kilogramm gehöre die Mauer zu den grössten robotergefertigten Bauwerken überhaupt, heisst es in der Mitteilung. Pro Arbeitsgang scannt und platziert der Bagger 20 bis 30 Steine, also etwa so viele, wie pro Ladung angeliefert werden.
Für den Bau der Trockensteinmauer wurden gemäss Mitteilung rezyklierter Beton und Steine aus der Region verwendet. Darüber hinaus wurden verschiedene ökologische Materialien in den Bau integriert: Der Drainagekies in der Aufschüttung wurde aus Eisenbahnschotter recycelt. Die Treppen an beiden Enden sind aus wiederverwendeten Steinfassadenplatten und einem Betonkörper einer anderen Umgebung zusammengesetzt.

Ziel der Forschung hinter der Steinmauer ist «die autonome Konstruktion von Mauerwerken in architektonischem Massstab unter Verwendung vorgefundener und leicht verfügbarer Materialien wie Betonabfällen und Steinen», heisst es in der Meldung. Realisiert wurde die Mauer mit dem Roboterbagger «Heap» (Hydraulic Excavator for an Autonomous Purpose) – einem spezifischen «Menzi Muck M545 12t» Schreitbagger, der vom Robotic Systems Lab entwickelt wurde.

Der Bagger erstellt dank Sensoren eine 3D-​Karte der Baustelle und erkennt dort vorhandene Bausteine für die Mauer. Er greift und scannt sie vor Ort, dabei werden auch das ungefähre Gewicht und der Schwerpunkt erfasst. Ein Algorithmus bestimmt dann die beste Position für jeden Stein, worauf der Bagger sie platziert.

Quelle: https://www.baublatt.ch/baupraxis/eth-f ... auen-35160
https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltu ... mauer.html
abgerufen am 23.11.2023
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Tesla Bot Entwicklungstuffe Optimus - Gen 2.

Der grössten Entwicklungschritt machte er in der Handkoordination zwischen Sensoren (Nerven) und den Motoren (Muskeln). Wer den Film zu Ende sieht, dass er auch ein wenig Tanzen kann. Er wurde hauptsächlich als Fabrikroboter entwickelt. Um hin für den Bau einer Mond-Marsstation zu brauchen dann braucht er eine bessere Bein und Fuss Koordination als jetzt. Für den Fabrikboden reicht das schon einmal, um Maschinen dort zu bedienen, wie auch anderorts mit Flachenboden.

Direktlink
Zeitbedarf: 1:43 Minuten, der Film mit wurde am 14.12.2023 auf YouTube veröffentlicht.

Es gibt wahrscheinlich zwei Arten von menschlicher Intelligenz. Die fluide Intelligenz ist Ihre Fähigkeit, schnell zu denken. Sie beruht auf der Fähigkeit, die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten und profitiert von einem starken Arbeitsgedächtnis. Kristalline Intelligenz ist die Fähigkeit, Wissen aus früheren Lernprozessen anzuwenden, das im Langzeitgedächtnis gespeichert wurde. Um das zu veranschaulichen, wie die beiden zusammenarbeiten, haben die Macher ein kurzes Märchen geschrieben - die Geschichte eines jungen Mannes, der eine junge Prinzessin retten will, die von einer bösen Hexe gefangen genommen wurde.

Direktlink
Zeitbedarf: 3:38 Minuten

Die nächste Entwicklungsstufe ist, wenn es mehrere davon gibt. Wo eine Aufgabe lösen müsste, wo es auch auf die sozial- emotionale Intelligenz ankommt. Soziale und emotionale Intelligenz üben eine starke intuitive Anziehungskraft aus. Dass Menschen sich in ihrer Fähigkeit unterscheiden, andere zu verstehen und sich in Beziehungen klug zu verhalten (E. L. Thorndike, 1920), steht in Einklang mit unseren Erfahrungen mit anderen Menschen in sozialen Settings und mit unseren Beobachtungen sozialer Interaktionen.

Direktlink
Zeitbedarf: 6:04 Minuten

Vergleicht man jedoch die gesamten Ergebnisse der Verhaltensforscher, ergeben sich viele einzigartige Merkmale des Menschen: Der Mensch weist demnach deutliche Überlegenheit in den Bereichen der sozialen Intelligenz, der selbstlosen Kooperation, der Empathie, der Zusammenarbeit mit Fremden, im Nachahmen, in der kumulativen Kultur, der Reflexion von Vergangenheit und Gegenwart, der langfristigen Planung und nicht zuletzt in einer komplex grammatikalischen Sprache auf. Diese Fülle spezifisch menschlicher Fähigkeiten reicht aus, um die Einzigartigkeit des Menschen im Vergleich zum Tierreich zu begründen. Bei der Entwicklung der AI Roboter werden diese Grenzen zunehmend verschwinden.
Damit gilt exklusiv "noch" für den Menschen, was der Anthropologe Ian Tattersall schrieb: „Wir können über unser Verhalten entscheiden – was natürlich auch bedeutet: Wir tragen dafür Verantwortung.“
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Bettina Egli »

Ich hab da auch noch ein schönes Ki-Gedicht:
Auf Pisten glänzt das weiße Kleid,
Leichtigkeit, die uns verleih't.
Powder schwebt wie Federn sacht,
Im Glanz des Schnees, die Welt erwacht.

Nebel wispert leise Lieder,
Fernab von Alltag, Glanz und Fieber.
Am Gipfel, wo die Freiheit singt,
Natur im Herzen, die die Seele schwingt.

Schwünge tanzen, elegant und klar,
Carven durch die Bergesnarren,
Oh, wie fühlt sich Freiheit an,
Mit Skiern, die tanzen, fliegen, spannen.

Chlosterdörfler
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Der Salzburger Wintertourismus steckt mitten in der Hochsaison und vielerorts zugleich in der Personalnot. Ein Unternehmen aus Tirol will die Branche digitaler gestalten und dadurch Arbeitskräfte einsparen. Durchstarten will das junge Team damit jetzt auch in Salzburg.

Meldung: https://salzburg.orf.at/stories/3238770/

Mehrere Schweizer Skigebiete ändern Tageskartenpreise öfters am selben Tag. Aber die Preise sinken momentan nicht wie im Flugverkehr.
Die Berner Firma Pricenow beliefert Skigebiete wie Engadin-St. Moritz, Laax, Verbier, Adelboden-Lenk, Engelberg-Titlis, Seilbahn Sulden am Ortler, Nauderer Bergbahnen AG, Silvretta Arena | Ischgl Samnaun oder die Aletsch-Arena mit Software für die Berechnung dynamischer Preise.

Dabei nutzt das System künstliche Intelligenz. Der Algorithmus berechnet die erwartende Nachfrage und das Wetter. Damit und mit weiteren Daten, etwa der Verkäufe der vergangenen Jahre, der Bettenauslastung im Skiort, erstellt das System für jeden Tag Verkaufsprognosen. Wenn für einen Tag bereits viele Skipässe verkauft wurden, erhöht das System die Preise stärker, als wenn die Verkäufe stocken.
Mittels Zeitreihen- und Machine-Learning-Modellen identifizieren und quantifizieren wir relevante Verkaufs- und Verhaltensmuster Ihrer Kunden. Diese Faktoren lassen wir in unseren Pricing-Algorithmus einfliessen, was ein massgeschneidertes, optimales Preismodell ermöglicht. Wir schenken den Preisen Ihrer Unternehmung die Aufmerksamkeit, die Ihnen aufgrund Ihrer herausragenden Bedeutung als wichtigster Gewinntreiber auch zusteht. Die Preissetzung wird laufend mit tagesaktuellen Daten optimiert, was Umsätze wie auch Gewinne nachhaltig steigert.
Anders als bei Fluggesellschaften, wo es Tiefpreisangebote gibt, fällt bei Skigebieten auf, dass die Preise nie sinken. Es gibt keine Verbilligung auf die Tageskarten, wenn schlechtes Wetter angekündigt ist und deshalb der Vorverkauf nicht gut läuft. Deshalb versprechen laut der «SonntagsZeitung» alle Bergbahnen, dass sich das Frühbuchen lohnt, weil die Preise bis zum Gültigkeitstag steigen, aber nicht mehr sinken werden.
Quellen: https://www.blick.ch/wirtschaft/je-scho ... 89901.html
https://www.20min.ch/story/dynamische-p ... 8156831895
https://www.pricenow.ch/
In den Alpen, wo jeder Skitag eine einzigartige Dynamik entfaltet, steht die Preisgestaltung in Skigebieten vor einer komplexen Herausforderung. Der zweite Artikel der Serie “Die Kunst der Preisoptimierung in Zeiten hoher Inflation” beleuchtet die entscheidenden Fragen: Wann und warum entscheidet sich ein Kunde zum Kauf eines Skitickets? Wir gehen tiefer auf das Konzept des wahrgenommenen Werts ein und erklären, warum Kunden nicht einfach für Produktionskosten zahlen, sondern wie ihr Konsumverhalten durch die Wahrnehmung dieses Wertes beeinflusst wird. Entdecken Sie, wie in den Skigebieten der Alpen traditionelle Cost-Plus-Modelle der Marktkomplexität nicht gerecht werden und wie ein vertieftes Verständnis des wahrgenommenen Werts zu effektiveren Preisstrategien führt.
Rest steht hier: https://www.pricenow.ch/blog/dynamic-pricing-strategie
https://www.pricenow.ch/blog/preisgesta ... kigebieten
alle abgerufen am 31.12.2023
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Sora

Ist ein OpenAI-Tool, das realistische und phantasievolle Szenen aus Textanweisungen von bis zu einer Minute Länge erstellen kann. Das Tool wird von einem begrenzten Nutzerkreis getestet.

Der Prompt: A litter of golden retriever puppies playing in the snow. Their heads pop out of the snow, covered in. Prompt in Deutsch: Ein Wurf Golden Retriever Welpen spielt im Schnee. Ihre Köpfe ragen aus dem Schnee, bedeckt mit Schnee. Zeigt, was schon möglich ist. Es gibt aber auch Prompt Umsetzungen, wo noch Fehlerhaft sind.

Info mit den Filmen: https://openai.com/sora
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Deutsche KI-Satire, wie es Loriot selber, nicht besser hätte machen können.

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Zeitbedarf: 3:55 Minuten

Frau Judith Rakers hat heute einige lustige Fake News dabei. Allerdings nicht nur: Eine Nachricht hat tatsächlich einen echten Inhalt. Welche Nachricht ist es? Hinweis: Der gesprochene Text dieses Videos wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt und ist frei erfunden. Das Video dient der Unterhaltung und nicht der Beleidigung von Personen.
Originalsendung (Erstausstrahlung am 07.04.2023 ): https://www.youtube.com/watch?v=KKH_FjrGBBU
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Chlosterdörfler
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

AI Roboter von 1X aus Norwegen, die erste Variante kann man bestellen.


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Zeitbedarf: 2:56

Hersteller: https://www.1x.tech/

Gemäss Angaben: Der EVE ist ein Androide auf Rädern, der Logistik bis zum Einzelhandel unterstützten wird.

Sicherheit: Ein menschlicher Bediener kann eine Flotte von bis zu 15 EVEs steuern, ihre Kameras anzapfen und ihre Bewegung steuern, um aus der Ferne Massnahmen zu ergreifen.
Technikdaten: 6 Stunde danach eine Stunde Laden.
1,86 m
86 kg
14,4 km/h Höchstgeschwindigkeit
15 Kilogramm Tragfähigkeit.
Unser Androidenmodell EVE ist ein vielseitiger und agiler humanoider Roboter, der eine Reihe von Aufgaben erfüllen kann. EVE ist mit Kameras und Sensoren ausgestattet, um seine Umgebung wahrzunehmen und mit ihr zu interagieren. Seine Mobilität, Geschicklichkeit und sein Gleichgewicht ermöglichen es ihm, sich in komplexen Umgebungen zurechtzufinden und Objekte effektiv zu manipulieren.

EVE wurde entwickelt, um in verschiedenen Bereichen zu helfen und sich auszuzeichnen: Aufgaben in Fabriken, Hilfe bei logistischen Aufgaben in der Produktion, Navigation und Bewachung von Gebäuden als patrouillierende Wache oder Unterstützung von Einzelpersonen.

EVE arbeitet standardmäßig autonom und nutzt künstliche Intelligenz, um sich in Ihrem Arbeitsbereich zurechtzufinden. Sie können Türen mit verschiedenen Griffen öffnen, Personen oder Objekte aus der Ferne sehen und sich durch unstrukturierte Räume bewegen, genau wie Menschen es tun.

EVE unterstützt die menschlichen Mitarbeiter bei ihren Aufgaben, indem es ihre Stärke, Präzision und Sensoren einsetzt, um z. B. durch ein Bürogebäude zu patrouillieren und die Ausweise der Mitarbeiter zu überprüfen. EVE achtet auf potenzielle Gefahren oder Fehler und meldet sich dann, wenn ein Bediener die geteilte Autonomie übernehmen muss. Das bedeutet, dass der Bediener die Kontrolle über die motorischen Funktionen von EVE hat, wenn es Zeit für einen Menschen ist, Massnahmen zu ergreifen oder wichtige Entscheidungen zu treffen.

Humanoide Androiden können sich wiederholende, gefährliche oder körperlich anstrengende Aufgaben automatisieren, die traditionell von Menschen erledigt werden. Dies könnte natürlich zu einem Rückgang der Beschäftigungsmöglichkeiten in diesen Bereichen führen. Die Entwicklung, Programmierung und Wartung von humanoiden Androiden kann jedoch neue Arbeitsplätze in der Robotik- und Automatisierungsbranche schaffen. Menschen können auch für komplexere Aufgaben ausgebildet werden, während Androiden bestimmte einfache Aufgaben übernehmen.

EVE ist für die gewerbliche Wirtschaft erhältlich und kann unter sales@1x.tech erworben werden.

Nach dem Kauf von EVE, egal ob es sich um einen einzelnen Androiden oder eine Flotte handelt, werden Ihre Androiden in Ihren Raum geliefert, und ein Vertreter von 1X führt eine Schulung mit Ihren Mitarbeitern durch, um einen sicheren Umgang mit den Androiden zu gewährleisten. Sie lernen den Umgang mit 1XOS, testen die Übernahme der Kontrolle über EVE per Telepräsenz, und die Androiden kartieren Ihren Raum. Sobald die Schulung und Kalibrierung abgeschlossen sind, können Sie EVE als Erweiterung Ihrer Belegschaft nutzen, von der Logistik bis zum Einzelhandel und mehr, wobei 1X immer zur Verfügung steht, um Ihre Bedürfnisse als Kunde zu unterstützen.
Der lauffähige NEO ist noch in der Entwicklung

Sicherheit: NEOs Sicht und Bewegung kann schnell von einem menschlichen Bediener übernommen werden, wenn Sie Unterstützung benötigen.
Technikdaten:

1,65 Meter
30 Kilogramm
4 km/h Gehgeschwindigkeit
12-Kilometer-Distanz
20 Kilogramm Tragfähigkeit
2-4 Stunden, danach eine Stunde Ladezeit.
Unser Androidenmodell NEO ist ein innovativer zweibeiniger humanoider Robotertyp. Das bedeutet, dass er so konstruiert ist, dass er wie ein Mensch aussieht und sich bewegt: NEO hat einen Kopf, einen Rumpf, Arme und Beine, genau wie wir, so dass er mit der Welt auf eine Art und Weise interagieren kann, die uns vertraut ist; er wird gehen, Dinge greifen und durch Mimik kommunizieren.
Über 1X:
1X ist ein KI- und Robotik-Unternehmen, das Androiden entwickelt, die der Gesellschaft zugutekommen. Seit 2014 entwickeln wir Androiden, bei denen Sicherheit an erster Stelle steht, die ausgewogene Leistung erbringen und sich intelligent verhalten. Unser Ziel ist es, Androiden zu entwickeln, die an der Seite von Menschen arbeiten, um den weltweiten Bedarf an Arbeitskräften zu decken und eine Gesellschaft im Überfluss zu schaffen.

Viele menschliche Eigenschaften lassen sich kaum nachahmen. Während sich die Arbeitswelt, wie wir sie uns heute vorstellen, verändern könnte, ist 1X davon überzeugt, dass Androiden neue Möglichkeiten schaffen werden, von denen alle profitieren.
Androidenmodell EVE backt Lebkuchen

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Zeitbedarf: 2:30 Minuten


Das mit der Roboterhand ist so eine Sache, die Menschliche ist recht Komplex zum Nachbauen, ein Filmbeispiel von der ETH Zürich.

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Zeitbedarf: 1:32 Minuten

Japan: Humanoider kollaborativer Roboter Foodly (hergestellt von Arti Co., Ltd.) Fallstudien von Hirai Co., Ltd. und Ichibiki Co., Ltd. vorstellen, die den Roboter ab März 2022 in ihren Produktionslinien einsetzen.

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Zeitbedarf: 1:51 Minuten

Hersteller: https://rt-net.jp/
Arti ist immer noch ein kleines Venture-Unternehmen aus Tokyo.
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Wie selbstfahrende und fliegende KI Maschinen die Landwirtschaft verändern werden n den nächsten 10 Jahre.

Zuerst ein Gerät wo man auf Golf und Fussballplätze einsetzt. Das Gerät hat die Firma Precision Makers hergestellt, mit Sitz in den Niederlanden.

Hersteller: https://precisionmakers.com/de

Precision Makers X-pert nutzt Teach & Playback-Technologie: Aufnehmen und wiedergeben. Um einen Arbeitsvorgang aufzunehmen, arbeiten Sie wie Sie es gewohnt sind und die Maschine merkt sich alle Arbeitsschritte. Dabei können Sie an Fahren, Lenken, Beschleunigen und sogar Heben und Senken des Mähwerks und das Einschalten der Feldspritze denken. Die Maschine wiederholt alle Arbeitsvorgänge präzise und unbemannt. Mit modernster Software und GPS-Systemen ist es möglich, millimetergenau zu arbeiten. X-pert verfügt über genügend Speicherplatz für Hunderte von Arbeitsvorgängen.

Sicherheit: Erkennt der Greenbot ein Hindernis, das er auf dieser Route nicht erwartet, hält er an und sendet eine Meldung an den Besitzer.


Das hier kann nicht nur für Landwirte interessant sein. Die spanische Firma Kubota Fede hat ein autonomes Sprayfahrzeug vorgestellt, auf einer Landwirtschaftsmesse in diesem Jahr.

Hersteller: https://www.fedepulverizadores.com/en/

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Zeitbedarf: 3:48 Minuten


Dieser Film kommt von Farm Front nach dem Still und der gezeigten Geräte in Nordamerika zu Hause. In diesem Film werden autonome, fahrende Tracktoren vorgestellt. Dan gibt Ausschnitte aus der Milchwirtschaft wie die Gesundheitserfassung der Milchkühe. Im weiter zu den Feldfrüchten hier es wird gezeigt, wie ein Roboter mit Laser das Unkraut beschiesst. Weitere KI-Roboter ernten die Früchte, wie die von Erdbeeren. Der letzte Teil handelt von Drohnen. So stellt er sich die Landwirtschaft in 10 Jahren vor.

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Zeitbedarf: 23:45 Minuten


Meinung zu Landwirtschaft: Die KI-Effizienz gepaart mit der Kosteneffizienz dieser neuen Maschinen im Vergleich zu menschlicher Arbeit werden globale Auswirkungen haben. Wird der ganze Prozess der freien Marktwirtschaft überlassen, könnte das noch weitere soziale gesellschaftliche Unruhe auslösen.
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Frisches Gras à la carte für die Nutztiere

Der Lely Exos revolutioniert die traditionelle Fütterung in der Milchviehhaltung durch die autonome Bewirtschaftung von Grünland. Indem er Gras mäht, transportiert, verfüttert und gleichzeitig als Dünger dient, minimiert das System den Arbeitsaufwand und maximiert den Nutzen des hofeigenen Grundfutters. Die Firma Lely ist in den Niederlanden beheimatet. Das Gerät hier besitzt noch kein KI-System. Aber es automatisiertet verschiedene Arbeitsvorgänge.
Zum Hersteller: https://www.lely.com/de/exos/

So sieht er aus und das kann er wird in Schweizerdeutschen Sprache vorgestellt.

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Zeitbedarf: 4:10 Minuten


Die AgBot-Modelle der Firma AgXeed aus den Niederlanden. Auch diese Maschinen besitzen noch kein KI-System. Denn bei einem KI-System würde die Steuerung erkennen, ob ein Mensch oder ein Tier im Arbeitsbereich ist. Und entsprechen handeln. Die Firma ist daran, eine solche zu implantieren.
Zum Hersteller: https://www.agxeed.com/de/

Der Gemüsebaubetrieb Peter van Osch Groenteproducties (Leunen, nahe Venlo in den Niederlanden) hat einen der ersten AgBots von AgXeed gekauft. Der Feldroboter übernimmt vor allem eintönige Aufgaben, für die Mitarbeiter schwer zu begeistern sind. Top agrar-Chefredakteur Guido Höner hat den Betrieb besucht und sich mit Stan Vievermans, der den Ackerbau bei van Osch leitet, über die Vor- und Nachteile des Roboters unterhalten im Einsatz.

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Minuten: 12:12

Die Roboter Geräte, wo hier vorgestellt worden, sind nicht auf der öffentlichen Strasse zugelassen. Dort müssen sie entweder aufgeladen werden, oder mit einem konventionellen Traktor überstellt werden. Wie es beim Prototyp der autonomen „Verfahrenstechnischen Einheit“ (VTE) von "Combined Powers" vorgestellt wird.

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Minuten: 1:07


Zum Abschluss Ausschnitt von top agrar Scheunengespräch: KI in der Landwirtschaft: weg vom Hype – hin zum Nutzen

Gesprächsinhalt:
Wir wollten wissen, wie Künstliche Intelligenz im Stall beim Tiermonitoring und auf dem Acker in der Robotik von autonomen Landmaschinen funktioniert.

3:52: Grusswort Landwirtschaftliche Rentenbank, Nikola Steinbock
12:47: KI Einführung von Prof. Dr. Joachim Hertzberg und Dr. Henning Müller, Deutsches Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI)
35:30: Kurzvortrag 1: KI im Stall. Johannes Schmidt-Mosig, VetVise GmbH
46:00: Kurzvortrag 2: KI im Feldroboter, Josef Franko, AI.Land GmbH
57:46: Kurzvortrag 3: KI im autonomen Schlepper, Lars Schmitz, Philipp Kamps, AgXeed
1:09:53: Kurzvortrag 4: KI als Mitarbeiter, AgriGPT: Michael Romer, LV Digital
1:20:05: Gemeinsame Diskussion
Link: https://youtu.be/lgzPik0Wx-E?si=4hxXkWrWVqgAYYRo
Zeitbedarf: 1:44:50 Stunde

Hier ist der Link aus dem Vortrag zum AgriGPT (Virtueller Assistent für die Landwirtschaft) der ist nur für Landwirte mit eigenem Hof von Interesse: https://www.agrigpt.de/
AgriGPT ist ein KI-Experiment von LV digital.

Meinung: So ein spezifischer virtueller Assistent hätte auch anderorts seine Effizienzvorteile.
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Mercedes-Benz testet Apollo humanoid (Aktuell haben das die deutschsprachigen Medientitel noch nicht veröffentlicht.)
Apptronik gab heute (15.03.2024) bekannt, dass die führende Automobilmarke Mercedes-Benz den humanoiden Roboter Apollo testet. Im Rahmen der Vereinbarung werden Apptronik und Mercedes-Benz zusammenarbeiten, um Anwendungen für Apollo im Automobilbereich zu identifizieren.

Mercedes-Benz untersucht, wie gut Apollo Teile an die Produktionslinie bringen kann, damit die Arbeiter sie montieren können, während sie gleichzeitig die Komponenten inspizieren. Apollo wird auch bei der Auslieferung von Behältern mit montierten Teilen zu einem späteren Zeitpunkt im Fertigungsprozess getestet werden.

Apollo, das einen Formfaktor hat, der in etwa der Grösse eines menschlichen Arbeiters entspricht (172 cm gross und wiegt ca. 72,5 kg, mit der Fähigkeit, 25 kg zu heben), ist gebaut, um in Industrieräumen zu arbeiten. Kombiniert mit einer einzigartigen Kraftkontrollarchitektur, die einen sicheren Betrieb in der Nähe von Menschen gewährleistet (ähnlich wie bei einem kollaborativen Roboter im Gegensatz zu einem traditionellen Industrieroboter), ermöglicht es Apollos Design, neben Menschen zu arbeiten und gleichzeitig körperlich anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen, so Apptronik.
Quelle: https://www.therobotreport.com/mercedes ... -humanoid/

Nala Robotics integriert generative KI in die Küchen-Roboter für die Gastroküchen von Restaurants.
Nala Chef ist der weltweit erste vollautomatische Multi-Cuisine-Roboterkoch, der die kulinarische Industrie umkrempelt. Er ist ein anpassungsfähiger Roboter, der mithilfe von maschinellem Lernen unendlich viele Rezepte kocht, die mit exakter Präzision repliziert, personalisiert und an die Vorlieben jedes Kunden angepasst werden. Dank seiner permanenten Bildverarbeitungs- und Sensorfunktionen kann er mehr als 1.200 Parameter pro Mikrosekunde überprüfen und so für Sicherheit und erhöhte Produktivität sorgen.

Nala Chef kann rund um die Uhr arbeiten und ermöglicht die Einführung von vorverpackten Lebensmitteln für unterwegs ausserhalb der Spitzenzeiten im Restaurant, das Angebot von Essensplan-Abonnements und die Schaffung spezieller Kategorien wie glutenfrei, vegan und Keto, um nur einige zu nennen.
Meldung vom 08.03.2024: https://abc7chicago.com/mall-of-india-n ... 14503542/
Seit dem öffentlichen Debüt generativer künstlicher Intelligenz und grosser Sprachmodelle Ende 2022 arbeiten Robotik-Entwickler daran, die neuesten KI-Fähigkeiten zu nutzen. Nala Robotics Inc. sagte, dass ChatGPT es seinen autonomen Köchen ermöglicht, fast jedes Rezept zuzubereiten. Generative KI und Roboter können Restaurants und Handelsküchen helfen, Geld zu sparen, sowie Arbeitsumsatz und Engpässe zu beheben, so Ajay Sunkara, Gründer und CEO von Nala Robotics.
Hersteller: https://nalarobotics.com/

Dieser Roboterfilm macht aktuell die Runde. Figure.ai, ein Robotik-Unternehmen hat ein neues Demo-Video ihres KI-Roboters Figure 01 vorgestellt. Im Video sieht man, wie der Roboter, ausgestattet mit der neuesten Technologie und Sprachmodellen von OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, in einer Küche verschiedene Aktionen ausführt, während er sich mit einem Menschen unterhält. Link: https://youtu.be/Sq1QZB5baNw?si=9hwaYcHFEZveJKGO Zeitbedarf: 2:34 Minuten

Das Robotikunternehmen Figure und der Autokonzern BMW, genauer der US-Ableger BMW Manufacturing Corporation in Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina, haben eine Vereinbarung geschlossen, gemeinsam auszuloten, wie der humanoide Roboter Figure 01 in der Automobilproduktion eingesetzt werden kann.
Jedoch werfen die Einbindung von humanoiden Robotern in die Fertigung auch wichtige Fragen auf, die den Arbeitsmarkt betreffen. Diese Roboter können Aufgaben übernehmen, die traditionell von Menschen ausgeführt werden, und könnten somit Auswirkungen auf die Beschäftigungsdynamik und die Anforderungen an Qualifikationen in der Automobilindustrie und darüber hinaus haben. Das Gleichgewicht zwischen Automatisierung und menschlicher Arbeit stellt eine bedeutende Herausforderung dar, mit der Unternehmen wie BMW und Figure AI konfrontiert werden.
Quelle: https://www.cleanthinking.de/figure-01- ... r-roboter/
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Re: KI im Komerziellen Wintertourismus

Beitrag von Chlosterdörfler »

Hotel Zimmer-Tablet: KI-Concierge in deiner Sprache

Generative KI hat die Möglichkeit eröffnet, hilfreiche virtuelle KI-Agenten mit erstaunlichen Fähigkeiten zu schaffen. Damit KI-Agenten wirklich mit Menschen interagieren können, müssen sie nahtlos, personalisiert, kompetent, gesprächsfähig und einfühlsam sein.

Ein Beispiel aus dem Gesundheitsbereich mit deiner persönlichen KI-Gesundheitsberaterin, wo der Nutzerin ein Gespräch führt.


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Zeitbedarf: 1:32 Minuten

Stelle euch einen Geschäftsmann vor, der von Italien nach Kanada reist. Beim Betreten seines Zimmers zum ersten Mal wird der Mann mit Namen von einem AI-Concierge begrüsst, der sich in seiner Muttersprache, also Italienisch, mit ihm unterhält. Die Frau auf dem Bildschirm spricht fliessend Italienisch, aber er bemerkt einen leichten amerikanischen Akzent. Er beginnt, sich mit ihr zu unterhalten und fragt, ob sie ihm helfen könnte, Essen zu bestellen. Ein Bildschirm für den Zimmerservice erscheint, aber die Frau sagt, dass sie seine Bestellung auch mündlich aufnehmen kann, wenn er das bevorzugt. Nachdem er seine Bestellung aufgegeben hat, bringt der Gast das Tablet zurück zu seiner Dockingstation, ohne zu wissen, dass der AI-Concierge eigentlich Englisch sprach; sie spricht kein Wort Italienisch. Der Gast ist beeindruckt und teilt seine positive Erfahrung mit dem Zimmerservice über eine Bewertung auf dem Tablet, bevor er auscheckt. Eine deutsche Geschäftsfrau im Zimmer neben dem italienischen Geschäftsmann ist ebenso erstaunt, dass ihre Zimmerservice-Bestellung von einer deutschsprachigen Mitarbeiterin entgegengenommen wurde.
Obwohl die Echtzeit-Verarbeitung und -Übersetzung natürlicher Sprache noch in den Kinderschuhen steckt, ist dies absolut eine Realität dessen, was bald kommen wird.

Das entscheidende Element der heutigen KI-Fähigkeiten ist, dass es nun möglich ist, dass eine Maschine unstrukturierte Anfragen entgegennimmt und daraus umsetzbare Aufgaben erstellt, die an eine andere Maschine weitergegeben werden können. Die KI verändert die Art und Weise, wie Gästeanfragen gestellt, erfüllt und verwaltet werden, radikal und diese Tools können einen erheblichen Einfluss auf den Hotel-Service haben. Denke darüber nach.

Die Artikel, die die Gäste anfragen, sind Standard, wobei mehr Handtücher ein gutes Beispiel sind:
Anstatt eine Textnachricht blindlings durch die Hotel-App zu senden, geht ein Gast, der saubere Waschlappen benötigt, zum In-Room-Tablet. Ein AI-Concierge erscheint auf dem Bildschirm und fragt, wie er von Nutzen sein kann. Der Gast sagt dem AI-Concierge, was er will, und innerhalb weniger Minuten werden die gewünschten Artikel auf das Zimmer gebracht. Anstatt über die Rezeption oder den Hotelbetreiber gehen zu müssen und darauf zu warten, dass die Anfrage in das richtige System eingegeben wird, um zur richtigen Abteilung zu gelangen, werden die Daten vom Tablet an das Service-System des Hotels und dann an die Reinigungskraft gesendet - je nachdem, wer mit einem Mobilgerät ausgestattet ist. Der Gast ist glücklich und zeigt seine Wertschätzung, indem er der Reinigungskraft über das Tablet ein digitales Trinkgeld gibt.
Aber warten mal... es gibt noch mehr. Zusätzlich zur Erfüllung von Serviceanfragen können AI-betriebene In-Room-Tablets:
  • Die Stimmung einer Gästenachricht interpretieren und Schlüsselwörter erkennen, so dass beispielsweise eine Anfrage eines frustrierten Hotelgastes an einen Hotelmanager weitergeleitet werden kann.
  • Informationen liefern, um den genauen Standort einer in Not geratenen Reinigungskraft zu bestimmen, wenn sie in Panikbutton-Plattformen drückt.
  • Den Zimmerstatus aktualisieren und Arbeitsaufträge erstellen oder schliessen. Durch den Zugriff auf den Backoffice-Modus des Tablets (der in das Hotel-PMS integriert ist).
  • Hotelzimmer-Elektronik ersetzen, einschliesslich unpraktischer und zeitaufwändiger TV-Anwendungen, teurer Sprachlösungen, veralteter Wecker und selten genutzter Nachttischtelefone.
  • Erlebnisse personalisieren und die Kundenbindung fördern, indem zusätzliche Annehmlichkeiten geboten werden, wie z.B. das Sprechen von Befehlen an den AI-Concierge oder das Berühren von Symbolen auf dem Tablet, um die Zimmertemperatur, das Licht, nicht stören, Zimmer machen und mehr zu steuern.
Infoquelle: https://hospitalitytech.com/new-frontie ... usekeeping

Yoveo und Arosa Tourismus realisierten erste crowd-generierte KI-Kampagne der Schweiz
Für die Wintersaison 2023/2024 lancierte Arosa Tourismus Ende 2023 die innovative schweizweite Kampagne #Bergtraum, die es der Öffentlichkeit ermöglichte, mittels Künstlicher Intelligenz (KI) persönliche Traummotive zu kreieren. Mit dieser ersten crowd-generierten KI-Werbekampagne der Schweiz verband Arosa Tourismus Kreativität und Partizipation mit KI. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihre idealen Ferien in den Bergen zu formulieren, welche dann in visuelle Kunstwerke umgewandelt und als zentraler Bestandteil der Werbemassnahmen genutzt werden. Die besten Beiträge wurden nicht nur auf Werbeflächen in der ganzen Schweiz präsentiert, sondern auch in Form von Postkarten, Briefmarken und bei einer Vernissage verewigt. Zusätzlich winkten den Gewinnern die Realisierung ihrer eingereichten Träume durch Arosa Tourismus, wie beispielsweise Gratis-Skitickets oder Einladungen zum Après-Ski. Durch die einfache Nutzung des Text-zu-Bild-KI-Generators auf der Landing Page und die schnelle Visualisierung mittels KI ermöglichte Arosa eine direkte und kreative Auseinandersetzung mit der Technologie, während gleichzeitig Träume Wirklichkeit wurden.

Die Bildgenerierungslösung basierte auf dem Open-Source-Framework Stable Diffusion.
Quelle: https://yoveo.ch/2024/03/13/yoveo-und-a ... r-schweiz/

Zu den gemachten Arosa Bergtraumbilder: https://ai.arosa.swiss/gallery?lang=de
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