Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

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snowflat
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von snowflat »

Ein neuer Vorschlag ist eine Blockabfertigung bereits am Walserberg .... damit macht man sich neuerlich Freunde in Bayern :wink:
Vor allem sind dann auch die gekniffen, die gar nicht auf die A10 wollen sondern auf die A1!

https://salzburg.orf.at/stories/3224708/
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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David93
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von David93 »

Das wird wahrscheinlich so kommen.
Eine andere Lösung hat man nicht, und dann ist das Problem, zumindest in einer Fahrtrichtung aus dem Land verlagert. Macht man ja im Inntal auch.
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Tri_Line
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Tri_Line »

Theo hat geschrieben: 19.09.2023 - 10:33 Ich hätte da einen anderen Lösungsansatz, welchen ich mir bei Stau vor dem Gotthard auch oftmals wünsche.
Dazu müsste man hier aber ein wissen: Kann die Bundesstrasse über die meiste Zeit des Tages in der schwächeren Fahrtrichtung den Verkehr von der Autobahn mitübernehmen ider nicht? Wäre dass nämlich der Fall dann hätte mehrere Optionen der Verkehrslenkung. Transit nur über die Autobahn, Transit in einer Richtung nur über die Bundesstrasse und in der anderen Richtung zweispurig über die Autobahn, abwechselnd je nach Verkersaufkommen.
Die Ideallösung für den Pass, eine Richtung oben drüber und die andere Richtung auf der Autobahn, kann man hier nicht anwenden da man die Anwohner abschneiden oder weite Wege zwingen würde.
Kann die Bundesstrassen den Autobahnverkehr nie zusatzlich übernehmen dann bleibt nur die jetztige Lösung.
Deine Idee ist nicht dumm, jedoch würde es,wie von dir auch schon erwähnt, im Punkt Anrainer nicht gehen. Diese müssten ja, wenn sie nur zB. 1km auf der Bundesstraße fahren müssten, den kompletten weg bis zum Baustellenende und zurück fahren. Außerdem kann es sein, dass man ins Bett geht, während die Autos in Richtung A fahren. Am nächsten Morgen fahren sie dann plötzlich nach B. Das würde dazu führen, das so ziemlich jeder sehr oft zu spät zur Arbeit/Schule kommt. Außerdem könnten dann auch die Busse nur in eine Richtung fahren, was das selbe Problem darstellen würde.
snowflat hat geschrieben: 19.09.2023 - 14:21 Ein neuer Vorschlag ist eine Blockabfertigung bereits am Walserberg .... damit macht man sich neuerlich Freunde in Bayern :wink:
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Tri_Line »

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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Werna76 »

Beim neuen Mega-Staubereich wegen der A10-Baustellen habe sich die ASFINAG bei ihren Prognosen verschätzt. Deshalb müsse man nun gemeinsam nachjustieren und mutige Reformen einleiten. Das sagt Salzburgs Verkehrsreferent und LHStv. Stefan Schnöll (ÖVP). Er will auch den Transitverkehr während der Bauzeit verbieten.
https://salzburg.orf.at/stories/3224861/

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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von GIFWilli59 »

Tri_Line hat geschrieben: 19.09.2023 - 16:08
Theo hat geschrieben: 19.09.2023 - 10:33 Ich hätte da einen anderen Lösungsansatz, welchen ich mir bei Stau vor dem Gotthard auch oftmals wünsche.
Dazu müsste man hier aber ein wissen: Kann die Bundesstrasse über die meiste Zeit des Tages in der schwächeren Fahrtrichtung den Verkehr von der Autobahn mitübernehmen ider nicht? Wäre dass nämlich der Fall dann hätte mehrere Optionen der Verkehrslenkung. Transit nur über die Autobahn, Transit in einer Richtung nur über die Bundesstrasse und in der anderen Richtung zweispurig über die Autobahn, abwechselnd je nach Verkersaufkommen.
Die Ideallösung für den Pass, eine Richtung oben drüber und die andere Richtung auf der Autobahn, kann man hier nicht anwenden da man die Anwohner abschneiden oder weite Wege zwingen würde.
Kann die Bundesstrassen den Autobahnverkehr nie zusatzlich übernehmen dann bleibt nur die jetztige Lösung.
Deine Idee ist nicht dumm, jedoch würde es,wie von dir auch schon erwähnt, im Punkt Anrainer nicht gehen. Diese müssten ja, wenn sie nur zB. 1km auf der Bundesstraße fahren müssten, den kompletten weg bis zum Baustellenende und zurück fahren. Außerdem kann es sein, dass man ins Bett geht, während die Autos in Richtung A fahren. Am nächsten Morgen fahren sie dann plötzlich nach B. Das würde dazu führen, das so ziemlich jeder sehr oft zu spät zur Arbeit/Schule kommt. Außerdem könnten dann auch die Busse nur in eine Richtung fahren, was das selbe Problem darstellen würde.
Dewegen hatte Theo ja im ersten Teil des Zitats vorgeschlagen, nur eine Fahrtrichtung mit entsprechend einem Fahrstreifen über die Bundesstraße zu leiten. Das macht natürlich nur Sinn, wenn der Verkehrsfluss aus einer Richtung deutlich stärker ist, als aus der anderen.
Tri_Line hat geschrieben: 19.09.2023 - 16:08
snowflat hat geschrieben: 19.09.2023 - 14:21 Ein neuer Vorschlag ist eine Blockabfertigung bereits am Walserberg .... damit macht man sich neuerlich Freunde in Bayern :wink:
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Und inwiefern bringt da eine Blockabfertigung am Walserberg eine schnellere Abfertigung des Verkehrs?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von GIFWilli59 »

Werna76 hat geschrieben: 19.09.2023 - 22:43
Beim neuen Mega-Staubereich wegen der A10-Baustellen habe sich die ASFINAG bei ihren Prognosen verschätzt. Deshalb müsse man nun gemeinsam nachjustieren und mutige Reformen einleiten. Das sagt Salzburgs Verkehrsreferent und LHStv. Stefan Schnöll (ÖVP). Er will auch den Transitverkehr während der Bauzeit verbieten.
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Schwierige Frage: Wie definiert man Transitverkehr? Ist das nur der Verkehr von Deutschland durch Österreich nach Italien oder auch jemand, der von Salzburg nach Villach fahren will?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Skitobi »

Tri_Line hat geschrieben: 19.09.2023 - 22:00 Habe noch einen Artikel gefunden: https://www.salzburg24.at/news/salzburg ... -145476652
Hier wird die Bahn wenigstens erwähnt, man glaubt aber halt dass die Bahn eh keine Züge zur Verfügung hat. Gefragt hat anscheinend niemand...

Und weil es mich aufregt, wie damit wieder mal umgegangen wird, kommt jetzt ein bisschen mehr von mir:
David93 hat geschrieben: 19.09.2023 - 07:05 Das Problem bei der Bahn ist halt, dass die Strecke zwar in dem Abschnitt parallel läuft, aber nicht unbedingt am Zielort der Leute die dort fahren. Oder dass Öffis nicht zwingend die Mobilität am Zielort der Urlauber sicherstellen. Oder dass sie nicht die Möglichkeiten für den Gepäcktransport und -aufbewahrung bieten.
Egal ob derjenige irgendwo in die Alpen (Salzburger Lang, Steiermark, Kärnten) unterwegs ist, oder nach Kroatien, etc.
Wir reden hier ja vom Winterhalbjahr und da ist der Skitourismus sicher der größte Faktor. Und da fährt die Bahn doch zu überraschend vielen Zielorten hin:
östl. Pinzgau:
Leogang und Zell am Zee sind direkt erschlossen, evtl. kurzen Shuttlebus für den 1km an der Steinbergbahn
Kaprun, Rauris und Maria Alm sind auch mit kurzer Busfahrt erreichbar

Pongau+Schladming:

Im Gasteinertal ist das Hauptskigebiet perfekt an die Bahn angeschlossen, in Dorfgastein reicht ein Dorfshuttle.
Schladming (Reiteralm/Hochwurzen/Planai) ist in Pichl ebenfalls perfekt angebunden.
Sportgastein, Alpendorf, Flachau, Radstadt, Filzmoos und die Fageralm sind auch sehr schnell per Bus vom Bahnhof erreichbar (alles unter 10km)
Etwas weiter ist es nur nach Mühlbach, Zauchensee (wenn nicht bald mit Flachau verbunden?) und Obertauern, aber auch das ist absolut machbar mit Bussen.

Lungau
Hier ist es natürlich ohne Bahnanschluss etwas komplizierter, aber mit einem Bus über die (dort dann dank "Dosierung" leere) Autobahn ab Eben im Pongau nach St. Michael, St. Margarethen und evtl. Fanningberg wäre auch das für Tagesausflüge ab Salzburg denkbar.

--> hab ich irgendwas vergessen?

Die Skigebiete im Salzburger Land sind wirklich extrem gut an das Bahnnetz angeschlossen, da wurde ich in Tirol gerade bei der Recherche richtig neidisch. Keine Ahnung wie das aktuell mit Bus-Zubringern aussieht, aber mit entsprechend Wille wäre da sehr viel Potential, einiges an Ski-Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Das Problem sitzt da eher am anderen Ende der Transportkette, man muss erstmal von zu Hause zur Bahn kommen. Aber zumindest ab Salzburg gesehen bräuchte es z.B. ein Triebwagen-Triple, das dann morgens aufgeteilt bis Schladming, Bad Gastein und Zell am See (bzw. Leogang/Kitzbühel/Wörgl) verkehrt und am Nachmittag zurück. Ob das Infrastruktur- und fahrplantechnisch geht, weiß ich nicht, aber man müsste die ÖBB halt mal fragen - und entsprechend Geld in der Rückhand halten. Besser wäre noch natürlich 2-3 mal im 60min Abstand und die Regelzüge gibt es ja auch noch - und über Mittag kann man ja Übernachtungsgäste tranportieren. Wenn dann auch noch ein frühes/spätes Zugpaar und eines am Vor/Nachmittag bis nach München geht, dann gehen plötzlich auch Tagesausflüge ab München und sehr viele Leute in Deutschland haben eine Verbindung in den Urlaub mit nur einem Umstieg (zusätzlich zu den sogar umstiegsfreien EC, die es ja auch gibt).

Was braucht es noch? (liebe Skigebiete?)

- Die Bus-Anschlüsse natürlich, selbstverständlich abgestimmt auf die Zugfahrzeiten (warum schreibe ich das extra dazu? Aus Erfahrung.)
- Schließfächer! (Dann stellt sie doch auf, das kann doch nicht so schwer sein!)
- attraktive Bahn-Tarife, die auf Skifahrer zugeschnitten sind! Spontane Einzelfahrkarten wären viel zu teuer, also Ski+Rail-Tagespässe, für Saisonkarten vllt SVV-Upgrades und München muss auch irgendwie einbezogen werden.
- Mobilität am Zielort: für die Ankunft reicht vielleicht einmalig das Taxi vom Bahnhof, das gerne einen Deal mit dem Hotel haben darf. Dorfbusse, Skibusse, Shuttles - das ist natürlich je nach Skiort unterschiedlich. Skidepot ausbauen und evtl. "gratis" bei Hotelübernachtung (eingepreist) anbieten wäre auch noch eine praktische Sache, dann schafft man es vielleicht plötzlich zu Fuß durch den Ort.
- Gepäcktransport: Auch hierfür gibt es Lösungen von der Bahn, die nicht an der Staatsgrenze zu denken aufhören sollte. Ansonsten ist es ja sowieso für Wochengäste im Trend, die Ausrüstung zu leihen.
- Pendlerzüge: ich kenne das aktuelle Angebot nicht, aber auch andere Reisende kann man von der Straße auf die Schiene locken, um die Gesamtsituation zu verbessern.
- Werbung, viel viel Werbung und Kommunikation. "Die Straße ist grad blöd, deswegen machen wir ab jetzt die Schiene zum Besseren Anreiseweg"
- und JETZT aktiv werden. Der nächste Fahrplan wird gerade erstellt.

Liebe Skigebiete, wollt ihr die nächsten 2 Jahre (Tages-)Gäste haben oder nicht?

Mir ist natürlich klar, dass das nicht für jeden funktionieren kann und mir werden jetzt auch min. 3 AFler erklären, warum das für ihre persönliche Situation nicht funktioniert. Aber wenn man die Salzburger und Münchner Tagestouristen, und wer halt sonst noch im Umkreis einen guten Bahnanschluss hat, mit einem guten Angebot zum Bahnfahren motivieren kann, wäre wahrscheinlich schon merklich was für die Skigebiete getan. Den Stau wird es trotzdem geben, so oder so.

Dass meine Vision so kommt ist aber leider doch recht unwahrscheinlich, denn erstens sind wir damit wahrscheinlich viel zu spät dran (hätte man ja schon früher wissen können) und 2. geht das sicher nur wenn das Land Salzburg mit zahlt. So eine ÖV-Angebotsverbesserung ist aber leider von der schwarz-blauen Regierung nicht zu erwarten, die übt sich lieber in Realitätsverweigerung und Sündenbocksuchen ("Wieso macht ihr denn alle Tunnel auf einmal?").
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von ThomasZ »

Für Tagestouren wohne ich zu weit weg und für unseren Weihnachtsurlaub haben wir schon länger entschieden diesen Bereich zu meiden. Blöd für die Touristiker, aber in der aktuellen Situation wohl die einzig vernünftige Entscheidung. Sollte die Entscheidung mit dem Transitverbot kommen, wird das mMn noch mehr Schäden verursachen.

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David93
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von David93 »

Skitobi hat geschrieben: 19.09.2023 - 23:56 Und weil es mich aufregt, wie damit wieder mal umgegangen wird, kommt jetzt ein bisschen mehr von mir:
[...]
Wenn es wirklich gut klappen würde, ich wär der erste der im Zug sitzt statt im Auto.
Aber dein Beispiel Leogang aufgegriffen: Aktuell 03:30 h mit dem Auto lt. Google Maps, und jetzt ist sogar noch Rush Hour frühs um 7. Im Vergleich dazu 05:15 h mit der Bahn, zzgl. Bus zur Talstation. Da muss dringend was passieren damit es eine echte Alternative wird. Deine Punkte kann ich im großen und ganzen nur befürworten.

Den Transitverkehr irgendwie rauszubringen halte ich für eine gute Idee. Auch großräumige Umfahrungen wie über die A1 und A9 statt die A10 können bei mehreren Stunden Stau durchaus eine Alternative sein, wenn auch ein deutlicher Umweg. Aber anders wird man die Situation da nicht in den Griff bekommen. Nur wie man das kontrollieren will, das seh ich als kaum machbar an.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Tri_Line »

@Skitobi: Im großen und ganzen stimme ich dir zu.
[…] Im Gasteinertal ist das Hauptskigebiet perfekt an die Bahn angeschlossen […]
Um das noch zu verfeinern: Die Talstation der Stubnerkogelbahn (Bad Gastein) befindet sich direkt am Bahnhof. Die Talstation der Schlossalbahn (Bad Hofgastein) befindet sich direkt am Busbahnhof Schlossalm. Dieser ist von den Bahnhöfen Bad- und Bad Hofgastein gut per Bus erreichbar. Der Bahnhof Bad Hofgastein befindet sich sehr weit vom Ortszentrum entfernt. Das Skizentrum Angertal ist auch relativ gut per (Ski-)Bus erreichbar.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von GIFWilli59 »

David93 hat geschrieben: 20.09.2023 - 07:16 Auch großräumige Umfahrungen wie über die A1 und A9 statt die A10 können bei mehreren Stunden Stau durchaus eine Alternative sein, wenn auch ein deutlicher Umweg. Aber anders wird man die Situation da nicht in den Griff bekommen. Nur wie man das kontrollieren will, das seh ich als kaum machbar an.
Ich werde voraussichtlich im Januar nach Schladming fahren (~1 Woche). Dafür könnte man natürlich auch einfach den Stau in Kauf nehmen...oder
1) weiträumig umfahren, statt Nürnberg-München-Salzburg (8:32 h/769 km) über Nürnberg-Passau-Liezen (9:09 h/810 km) - würde sich also bereits ab 40 min Verzögerung lohnen.
2) eher kleinräumig umfahren (Reichenhall-Lofer-Saalfelden-Bischofshofen und ggf. einen Zwischenhalt im Heutal.

Was meint ihr?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von icedtea »

GIFWilli59 hat geschrieben: 20.09.2023 - 11:43
David93 hat geschrieben: 20.09.2023 - 07:16 Auch großräumige Umfahrungen wie über die A1 und A9 statt die A10 können bei mehreren Stunden Stau durchaus eine Alternative sein, wenn auch ein deutlicher Umweg. Aber anders wird man die Situation da nicht in den Griff bekommen. Nur wie man das kontrollieren will, das seh ich als kaum machbar an.
Ich werde voraussichtlich im Januar nach Schladming fahren (~1 Woche). Dafür könnte man natürlich auch einfach den Stau in Kauf nehmen...oder
1) weiträumig umfahren, statt Nürnberg-München-Salzburg (8:32 h/769 km) über Nürnberg-Passau-Liezen (9:09 h/810 km) - würde sich also bereits ab 40 min Verzögerung lohnen.
2) eher kleinräumig umfahren (Reichenhall-Lofer-Saalfelden-Bischofshofen und ggf. einen Zwischenhalt im Heutal.

Was meint ihr?
Schladming von Nürnberg über Liezen würde ich auch ohne die Baustelle auf der Tauernautobahn empfehlen :wink:
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von David93 »

^ Da kann ich mich nur anschließen. Damit umgehst du nicht nur diese Baustelle sondern auch die anderen problematischen Stellen, insbesondere den Münchner Autobahnring und die gesamte deutsche A8.
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icedtea
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von icedtea »

David93 hat geschrieben: 20.09.2023 - 12:01 ^ Da kann ich mich nur anschließen. Damit umgehst du nicht nur diese Baustelle sondern auch die anderen problematischen Stellen, insbesondere den Münchner Autobahnring und die gesamte deutsche A8.
So isses!
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Reginleif »

Warum man sich über ein seit Jahren bekanntes und geplantes Bauvorhaben, bei dem selbst für Ahnungslose offensichtlich ist, dass die Asfinag das sinnvollste Vorgehen gewählt hat, dermaßen empört ist mir schleierhaft.

Und dann die Vorschläge... eine Dosierung von Lkw, die den Einheimischen helfen soll. Was bringt es denn der gesamten lokalen Wirtschaft wenn man den Transport noch mehr behindert und verteuert?
Die Lkw könnte man ausgrenzen, wenn es tragfähige Alternativen gäbe, die gibt es aber nicht, also schädigt man die Einheimischen damit doch auch nur. Es wird kaum ein Polizist erst von jedem Lkw die Frachtpapiere kontrollieren und dann entscheiden ob der durch darf oder nicht.
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Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von j-d-s »

Das eigentliche Hauptproblem ist doch viel eher, dass das Asfinag nicht schon vor vielen Jahren damit begonnen hat, eine dritte Doppelspur zu bauen.

Wenn man Verkehrsnadelöhre hat, dann ist das unterm Strich die einzige Variante, die funktioniert, deshalb bauen die Schweizer jetzt auch eine zweite Röhre des Gotthardstraßentunnels. Der Elbtunnel in Hamburg hat sogar 4 Röhren mit je 2 Fahrspuren, und übrigens waren auch da, kein Wunder, die Grünen dagegen, konnten aber zum Glück ihre Blockadehaltung der 4. Röhre nicht durchsetzen.

Der Gotthard ist ein gutes Beispiel für vorausschauende Planung: Dort wurde 2008 bereits von den Straßenbetreibern auf das Problem in ca. 20 Jahren hingewiesen, dann wurde geplant und die Volksabstimmung durchgeführt und gegenwärtig eben die zweite Röhre gebaut.
Bei der Volksabstimmung sehr interessant ist auch das Ergebnis: In allen Kantonen sprach sich die Mehrheit für den Bau aus, außer in der Waadt und in Genf, mithin die Gegenden, die wohl am allerwenigsten negativ betroffen sein könnten von der zweiten Röhre.

Da haben wohl die grünen Fundamentaloppositionellen in diesen zwei Kantonen gewirkt, die gegen jeden Straßenbau sind und Stau generell toll finden. Denn die Genfer und Waadtländer werden wohl äußerst selten im Stau vorm Gotthard stehen, da das einfach nicht zu deren typischen Routen gehört.

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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von GIFWilli59 »

j-d-s hat geschrieben: 20.09.2023 - 22:54 Der Gotthard ist ein gutes Beispiel für vorausschauende Planung: Dort wurde 2008 bereits von den Straßenbetreibern auf das Problem in ca. 20 Jahren hingewiesen, dann wurde geplant und die Volksabstimmung durchgeführt und gegenwärtig eben die zweite Röhre gebaut.
Bei der Volksabstimmung sehr interessant ist auch das Ergebnis: In allen Kantonen sprach sich die Mehrheit für den Bau aus, außer in der Waadt und in Genf, mithin die Gegenden, die wohl am allerwenigsten negativ betroffen sein könnten von der zweiten Röhre.
Der Gotthard ist doch eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass es gar nicht erforderlich ist, dass man 2 Spuren pro Richtung hat. An der A10 hat man die 2. Röhre schon 1977 gebaut.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von j-d-s »

Am Gotthardtunnel ist regelmäßig stundenlanger Stau, da würde ich schon eine Erforderlichkeit sehen. Am Tauerntunnel war es genauso, bis 2010 die zweite Röhre eröffnet wurde.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von GIFWilli59 »

Naja, aber da beschwert sich keiner. Das ist Teil des dortigen Verkehrskonzepts. Und nebenbei die effektivste Methode, den Verkehr zu reduzieren.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von j-d-s »

Och, da gibts durchaus einige Leute die sich darüber beschweren und das Konzept "Verkehrsreduzierung durch Stau" ist halt weder umweltfreundlich (Stop and Go, Leerlauf der Motoren), noch wirtschaftlich sinnvoll und die Auswirkung nicht annähernd so bedeutend wie oft behauptet, sonst stünden nicht so oft Leute stundenlang an notorischen Stauorten im Stau, auch am Fernpass stellen sich regelmäßig massenhaft Leute in den Stau, obwohl sie es vorher wissen, dass da lange Staus sind.

Sobald die zweite Gotthardröhre fertig ist wirds nicht lange dauern, bis auch alle vier Spuren betrieben werden. Das ist zwar derzeit nicht erlaubt, aber dank der Volksinitiative kann die entsprechende Gesetzesbestimmung relativ einfach wieder zurückgenommen werden.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von sheridan »

Skitobi hat geschrieben: 19.09.2023 - 23:56 Und da fährt die Bahn doch zu überraschend vielen Zielorten hin:
Das Problem daran ist, dass die meisten Leute ihre Skiausrüstung und Zeug für eine Woche Skiurlaub nicht mit dem Zug durch die Gegend schleppen und x-mal umsteigen wollen. Per Auto ist einfach an bequemsten.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Wurzelsepp »

j-d-s hat geschrieben: 21.09.2023 - 02:05 Och, da gibts durchaus einige Leute die sich darüber beschweren und das Konzept "Verkehrsreduzierung durch Stau" ist halt weder umweltfreundlich (Stop and Go, Leerlauf der Motoren), noch wirtschaftlich sinnvoll und die Auswirkung nicht annähernd so bedeutend wie oft behauptet, sonst stünden nicht so oft Leute stundenlang an notorischen Stauorten im Stau, auch am Fernpass stellen sich regelmäßig massenhaft Leute in den Stau, obwohl sie es vorher wissen, dass da lange Staus sind.

Sobald die zweite Gotthardröhre fertig ist wirds nicht lange dauern, bis auch alle vier Spuren betrieben werden. Das ist zwar derzeit nicht erlaubt, aber dank der Volksinitiative kann die entsprechende Gesetzesbestimmung relativ einfach wieder zurückgenommen werden.
Davon gehe ich auch aus, wenn auch scheibchenweise: Zuerst Öffnung von 4 Spuren an den berühmten Stautagen Karfreitag, Auffahrt und so, dann irgendwann halt durchgehend. Mit der Konsequenz, dass sich die Autos dann halt statt vor dem Gotthard neu rund um Luzern oder an der Axenstrasse, beim Anstieg im Reusstal (die Lastwagen können diese Steigung nicht schnell genug bewältigen, also gibt es Stau) sowie beim Grenzübergang in Chiasso stauen, und damit die Fahrt genauso lange dauert wie heute.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von br403 »

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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von j-d-s »

Das ist eine Pseudoargumentation. Natürlich verhindert man damit nicht alle Staus.

Aber sie kommen weniger oft und sind dann weniger lang, das kann man ausrechnen und auch empirisch nachweisen.

Und die effektivste Variante ist natürlich zweifelsfrei wenn man bei Transitrouten künstliche Nadelöhre auf gleichen Standard ausbaut.

Jedem sollte klar sein, dass wenn man eine hunderte Kilometer lange Autobahn hat, vierspurig, und dann ein Abschnitt zweispurig bleibt, das zu massiven Staus führt und die natürlich signifikant reduziert werden, wenn die gesamte Strecke vierspurig wird.

Nach eurer Logik wäre ja an Orten die sich wegen Autobahnbaustellen stauen sowieso immer Stau, genauso oft und genauso lang wie ohne Baustelle, weil ja weniger Spuren/niedrigeres Tempolimit gar keinen Einfluss haben :roll:.

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