Die Probleme um den Venet sind ja sehr vielschichtig und ist nicht nur auf ein Versagen des Managements zurückzuführen!GIFWilli59 hat geschrieben: 29.02.2024 - 13:49Andererseits hat man halt auch starke Konkurrenz vor der Tür, da ist es nicht soo leicht, wirtschaftlich zu agieren.snowflat hat geschrieben: 29.02.2024 - 11:42 "Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken" umschreibt es sehr treffend. Wie man ein Unternehmen so an die Wand fahren kann ... spannend, welches professionelle BB-Unternehmen sich den Venet freiwilling antun wird. Schlechter kann es mit der Veränderung ja nicht mehr werden.
Wenn das Management alleine versagt hätte, wäre es für ein übernehmendes NB-Unternehmen ja ein leichtes, den Venet wieder proftitabel zu machen?
Angefangen von fehlenden Gästebetten im Talkessel für das zahlende Publikum sowie der Schließung mehrer Hotels in den vergangenen Jahren, „Missmanagement“ wenn man es so nennen darf über die letzten Jahrzehnte bis hin zur genannten starken Konkurrenz im direkten Umkreis.
Es gibt vom ehemaligen Vizebürgermeister ein Buch über den Venet wo schon vor dem Bau Anfang der 60er darauf hingewiesen wurde, das der Venet immer in der Verlustzone landen könnte. Mit Weitsicht haben gute Wirtschaftler schon damals gewusst wie schwer sich das Geschäft einer Bergbahn in Landeck gestalten könnte.
Eines darf den verantwortlichen nie zum Vorwurf machen: Man hat in den letzten 10 Jahren durch größere Investitionen einiges versucht um das „ramponierte Image nochmals auf Vordermann zu bringen“! Leider wurde dies durch die Bevölkerung auch nicht besser angenommen.
Ich hoffe, dass man es jetzt mit einem Investor schafft frischen Wind mit den nötigen Umstrukturierungen umsetzen zu können.