Die Nordschwarzwald-Skifahrer müssen also weiter warten.
Nordschwarzwald 2024/2025
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Am Samstagmorgen waren auf der Seibelseckle-Webcam ein paar Raupenspuren zu sehen ... vielleicht, um eine Schneekanone umzustellen oder als Test. Die Raupe hat schon nach ein paar Metern Erde freigelegt. Damit erübrigte sich das Thema Skibetrieb sichtlich. Aber die Rodler fanden die Beschneiungsversuche auf dem Hang am Samstag ganz prima.
Die Nordschwarzwald-Skifahrer müssen also weiter warten.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Ich bin über Weihnachten zu Besuch bei meiner Familie. In Freudenstadt schneit es relativ ergiebig, was sich auch bis zum späten Nachmittag fortsetzen soll. Das freut mich einerseits, weil wir somit zum ersten Mal seit Jahren weiße Weihnachten haben werden. Andererseits stehen die Chancen gut, dass in den kommenden Tage die ersten Lifte öffnen.
Das Seibelseckle kündigt auf seiner Homepage an, am 1. Weihnachtsfeiertag öffnen zu wollen. Die Daumen sind gedrückt.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
sieht doch gut aus ... hier in 400m schneit es auch immer wieder kurz, ich denke das sollte auf jeden fall für das Seibelseckle hinhauen, der Rest hält sich ja noch sehr bedeckt.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Der Skilift Ruhestein öffnet als erster an der Schwarzwaldhochstraße ab Heiligabend 9:00 Uhr!
https://www.skilift-ruhestein.de/
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Ruhestein / Schwarzwaldhochstraße 24. Dezember 2024
Ruhestein / Schwarzwaldhochstraße 24. Dezember 2024
Anfahrt: Ettlingen - A5 - AS Achern - Ottenhöfen - Ruhestein in 0:45 h
Wetter: Von neblig bis aufgelockert, um 0°C
Schnee: 15 cm anfeuchtender Neuschnee
Anlagen in Betrieb: Ruhestein I
Wartezeit: Keine bis 3 Bügel
Gefallen: Saisonstart an der Schwarzwaldhochstraße
Nicht gefallen: Anfangs dichter Nebel
Bewertung: 4 von 6 Mittelgebirgspunkten
Am Heiligabend 2024 startete überraschend der Skilift Ruhestein als erster an der Schwarzwaldhochstraße in die überfällige Skisaison. Da die Weihnachtsvorbereitungen bereits erledigt waren, waren Harzwinter Junior und ich dabei. Das Ruhestein-Team hatte die 15 cm Schnee gut präpariert. Die wenigen herausschauenden Grashalme störten nicht. Dafür störte anfangs sehr dichter Nebel, der sich nach einiger Zeit erfreulicherweise verzog. Dann machte das Skifahren am Ruhestein wieder so richtig Spaß. Vielen Dank dafür ans Ruhestein-Team! Meinen letzten Heiligabend-Skitag hatte ich wohl im Jahr 2000 in St. Andreasberg im Harz ...
8 unkommentierte Fotos:







Anfahrt: Ettlingen - A5 - AS Achern - Ottenhöfen - Ruhestein in 0:45 h
Wetter: Von neblig bis aufgelockert, um 0°C
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Am Heiligabend 2024 startete überraschend der Skilift Ruhestein als erster an der Schwarzwaldhochstraße in die überfällige Skisaison. Da die Weihnachtsvorbereitungen bereits erledigt waren, waren Harzwinter Junior und ich dabei. Das Ruhestein-Team hatte die 15 cm Schnee gut präpariert. Die wenigen herausschauenden Grashalme störten nicht. Dafür störte anfangs sehr dichter Nebel, der sich nach einiger Zeit erfreulicherweise verzog. Dann machte das Skifahren am Ruhestein wieder so richtig Spaß. Vielen Dank dafür ans Ruhestein-Team! Meinen letzten Heiligabend-Skitag hatte ich wohl im Jahr 2000 in St. Andreasberg im Harz ...
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Skifahren an Heiligabend ist doch nochmals anders als an den anderen tagen und wenn es dann auch noch vor der Haustüre ist doppelt.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
... und es bedeutet weiße Weihnachten (wenn auch nicht ganz zuhause
). Für uns eine Seltenheit, für Dich auf 1000 m wesentlich häufiger.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Seit meinem Umzug aus der Freudenstädter Heimat nach Bayern vor über sechs Jahren hat sich nie wieder die Chance ergeben, Schwünge an meinen ehemaligen Haus-Skiliften zu ziehen... bis heute. Das Seibelseckle hatte heute seinen ersten Öffnungstag, während der Ruhesteinlift bereits gestern geöffnet hatte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopfe und stattete heute beiden einen Besuch ab.
Um 08:30 Uhr komme ich am Seibelseckle an. Wenig überraschend, bin ich selbst eine halbe Stunde vor Liftöffnung bei Weitem nicht der einzige und der Parkplatz füllt sich rasch. Zu meiner Freude befördert der Lift bereits ab 08:45 Uhr die ersten Skifahrer. Ich bin (handgezählt) der sechste von ihnen.
Bei den ersten Abfahrten kann ich am Lift quasi durchgehen. Die frühe Anreise hat sich definitiv gelohnt, denn so komme ich auf mehrere Abfahrten ohne nennenswerte Wartezeiten. Die Piste ist in gutem Zustand und die Grundlage ausreichend, wobei zu Beginn des Tages noch einige Löcher und Unebenheiten zu spüren waren. Im späteren Verlauf kamen im oberen Abschnitt sowie in der Auslaufzone vor der Liftschlange einige Eisplatten zum Vorschein, aber auch das war nicht weiter wild. Steine, Grasbüschel oder Ähnliches waren auf der Hauptpiste nur ganz vereinzelt. Lediglich an den Rändern musste man aufpassen.
Um viertel nach neun jedoch hatten die Massen den Lift erreicht und die Wartezeit verlängerte sich zunehmend. Der Parkplatz auf der "Liftseite" war zu diesem Zeitpunkt bereits voll, weshalb die Menschen durch die Unterführung auf den Parkplatz P3 ausweichen. Wer den Weg mit einer realistischen Erwartungshaltung angegangen ist, dem wird es die Laune kaum verdorben haben. Auf der anderen Seite schnappte ich immer wieder Gespräche auf, in denen sich die Menschen wunderten und beschwerten, wie denn dieser Andrang zustande käme. Mich persönlich störten lediglich die 5 bis 10 Personen, die im Alleingang für eine Halbierung der Liftkapazität sorgten, indem sie diverse Fehlversuche beim Lifteinstieg hatten, weshalb der Lift häufig zum Stehen kam. Ansonsten war das fahrerische Können regionstypisch gemischt vom Könner bis zum blutigen Anfänger.
Kurz vor Ablauf meiner Zweistundenkarte verlasse ich das Seibelseckle um 10:50 Uhr. Ich hatte gute zwei Stunden hier und fahre weiter in Richtung Ruhestein.
Um 08:30 Uhr komme ich am Seibelseckle an. Wenig überraschend, bin ich selbst eine halbe Stunde vor Liftöffnung bei Weitem nicht der einzige und der Parkplatz füllt sich rasch. Zu meiner Freude befördert der Lift bereits ab 08:45 Uhr die ersten Skifahrer. Ich bin (handgezählt) der sechste von ihnen.
Bei den ersten Abfahrten kann ich am Lift quasi durchgehen. Die frühe Anreise hat sich definitiv gelohnt, denn so komme ich auf mehrere Abfahrten ohne nennenswerte Wartezeiten. Die Piste ist in gutem Zustand und die Grundlage ausreichend, wobei zu Beginn des Tages noch einige Löcher und Unebenheiten zu spüren waren. Im späteren Verlauf kamen im oberen Abschnitt sowie in der Auslaufzone vor der Liftschlange einige Eisplatten zum Vorschein, aber auch das war nicht weiter wild. Steine, Grasbüschel oder Ähnliches waren auf der Hauptpiste nur ganz vereinzelt. Lediglich an den Rändern musste man aufpassen.
Um viertel nach neun jedoch hatten die Massen den Lift erreicht und die Wartezeit verlängerte sich zunehmend. Der Parkplatz auf der "Liftseite" war zu diesem Zeitpunkt bereits voll, weshalb die Menschen durch die Unterführung auf den Parkplatz P3 ausweichen. Wer den Weg mit einer realistischen Erwartungshaltung angegangen ist, dem wird es die Laune kaum verdorben haben. Auf der anderen Seite schnappte ich immer wieder Gespräche auf, in denen sich die Menschen wunderten und beschwerten, wie denn dieser Andrang zustande käme. Mich persönlich störten lediglich die 5 bis 10 Personen, die im Alleingang für eine Halbierung der Liftkapazität sorgten, indem sie diverse Fehlversuche beim Lifteinstieg hatten, weshalb der Lift häufig zum Stehen kam. Ansonsten war das fahrerische Können regionstypisch gemischt vom Könner bis zum blutigen Anfänger.
Kurz vor Ablauf meiner Zweistundenkarte verlasse ich das Seibelseckle um 10:50 Uhr. Ich hatte gute zwei Stunden hier und fahre weiter in Richtung Ruhestein.
- SkiPenguin
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Nur 10 Minuten später stehe ich am Skilift Ruhestein. Ich hatte einen ähnlichen Andrang vermutet wie am Seibelseckle, doch ich wurde positiv überrascht. Bei meiner Ankunft war vom vermuteten Gewusel und der damit verbundenen Schlange vor dem Lift keine Spur zu sehen. Freudig schlüpfe ich zurück in die Skistiefel und kaufe ein weiteres 2-Stunden-Ticket.
Dass der Ruhestein mit seiner Infrastruktur und Hanglange als erster Lift an der Schwarzwaldhochstraße die Pforten öffnet ist überraschend. Auch das Publikum scheint damit nicht gerechnet zu haben. Lediglich einige Bügel musste ich warten. Während die Besucher am Seibelseckle mehrheitlich aus dem Rheintal stammten, waren hier nahezu ausschließlich Leute aus dem Murgtal oder Freudenstadt zugegen. Auf der Piste hatte es jedenfalls ordentlich Platz und wenngleich das Niveau der Skifahrer im Mittel sicherlich niedriger als am Nachbarlift war, wurde die Liftfahrt nur wenige Male durch Liftstopps gestört.
Die Schneelage ist gerade so ausreichend. Insbesondere dort, wo der Weg den Hang quert, sind Steine und Gras zu erkennen, die es zu umfahren gilt. Auch auf der restlichen Piste sind immer wieder kleine apere Stellen zu erkennen. Eisig ist es hier im Gegensatz zum Seibelseckle überhaupt nicht. Im weiteren Verlauf wird der durch die Sonne aufgewärmte Hang vielmehr etwas weicher.
Und so drehe ich in 2 Stunden exakt 22 Runden und damit fast drei Mal so viele wie zuvor am Seibelseckle. Trotz geringer Schneeauflage und tückischer Stufen durch die Wanderwege habe ich irgendwann meine Linie gefunden und kann schöne Carving-Schwünge in den Schnee ziehen... frei nach dem buchstäblichen Motto "Ass to the Grass"
Dass der Ruhestein mit seiner Infrastruktur und Hanglange als erster Lift an der Schwarzwaldhochstraße die Pforten öffnet ist überraschend. Auch das Publikum scheint damit nicht gerechnet zu haben. Lediglich einige Bügel musste ich warten. Während die Besucher am Seibelseckle mehrheitlich aus dem Rheintal stammten, waren hier nahezu ausschließlich Leute aus dem Murgtal oder Freudenstadt zugegen. Auf der Piste hatte es jedenfalls ordentlich Platz und wenngleich das Niveau der Skifahrer im Mittel sicherlich niedriger als am Nachbarlift war, wurde die Liftfahrt nur wenige Male durch Liftstopps gestört.
Die Schneelage ist gerade so ausreichend. Insbesondere dort, wo der Weg den Hang quert, sind Steine und Gras zu erkennen, die es zu umfahren gilt. Auch auf der restlichen Piste sind immer wieder kleine apere Stellen zu erkennen. Eisig ist es hier im Gegensatz zum Seibelseckle überhaupt nicht. Im weiteren Verlauf wird der durch die Sonne aufgewärmte Hang vielmehr etwas weicher.
Und so drehe ich in 2 Stunden exakt 22 Runden und damit fast drei Mal so viele wie zuvor am Seibelseckle. Trotz geringer Schneeauflage und tückischer Stufen durch die Wanderwege habe ich irgendwann meine Linie gefunden und kann schöne Carving-Schwünge in den Schnee ziehen... frei nach dem buchstäblichen Motto "Ass to the Grass"
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Die Beschreibung spiegelt exakt die vorgefunden Situation der letzten 4-5 Winter wieder. Der Skihang Seibelseckle hat sich durch die konsequente Beschneiung den Ruf als zuverlässigster und damit inzwischen bekanntester Skihang an der Schwarzwaldhochstraße erarbeitet. Meine Erfahrung: Wenn die Liftschlange länger ist als ihre Holzabsperrung, lohnt sich der Besuch nicht. Und ja, die 5-10 Zerstörer eines schönen Skitags am Seibelseckle durch ständige Liftstürze sind inzwischen auch bei fast jedem Besuch vorzufinden.SkiPenguin hat geschrieben: 25.12.2024 - 16:39 Um viertel nach neun jedoch hatten die Massen den [Seibelseckle-]Lift erreicht und die Wartezeit verlängerte sich zunehmend. [...] Auf der anderen Seite schnappte ich immer wieder Gespräche auf, in denen sich die Menschen wunderten und beschwerten, wie denn dieser Andrang zustande käme. Mich persönlich störten lediglich die 5 bis 10 Personen, die im Alleingang für eine Halbierung der Liftkapazität sorgten, indem sie diverse Fehlversuche beim Lifteinstieg hatten, weshalb der Lift häufig zum Stehen kam.
Ich bin in den letzten Jahren mehrfach am überfüllten Seibelseckle-Lift vorbei- und zum Ruhesteinlift weitergefahren, und das hat sich jedesmal ähnlich gelohnt.SkiPenguin hat geschrieben: 25.12.2024 - 16:44 Nur 10 Minuten später stehe ich am Skilift Ruhestein. Ich hatte einen ähnlichen Andrang vermutet wie am Seibelseckle, doch ich wurde positiv überrascht. Bei meiner Ankunft war vom vermuteten Gewusel und der damit verbundenen Schlange vor dem Lift keine Spur zu sehen.
Als früher noch alles besser war und Naturschnee im Frühwinter an der Schwarzwaldhochstraße zuverlässiger fiel, war der Skilift Ruhestein oft die erste Anlage mit Skibetrieb, weil der flache Hang für eine Piste relativ wenig Schnee braucht und weil Familie Trayer aus nur 10 cm Schnee eine Piste zu zaubern vermag. In den letzten Jahren hat sich die Pole Position zu den Beschneiern Seibelseckle und Unterstmatt verschoben. Üblicherweise folgt Hundseck etwas später, und am Mehliskopf ist die Beschneiung ohnehin historisch ineffektiv. Warum Unterstmatt diesmal trotz Schneekanonen keinen Weihnachts-Skibetrieb hinbekommt, ist mir unklar.SkiPenguin hat geschrieben: 25.12.2024 - 16:44 Dass der Ruhestein mit seiner Infrastruktur und Hanglange als erster Lift an der Schwarzwaldhochstraße die Pforten öffnet ist überraschend.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Da ich wenigstens noch einen Skitag diesen Winter haben wollte, war ich heute morgen am Seibelseckle. Für das sonnige Traumwetter und die hohen Temperaturen war die Piste und der Schnee vollkommen in Ordnung. Einzig die Wartezeit von 15 Minuten zwischen 10 und 12 Uhr war natürlich wenig prickelnd. Danach als die Skischulen und die ersten Gäste weg waren, ging es etwas zügiger.
SWR3 war auch da, weiß nicht, ob sie noch einen Fernsehbeitrag senden oder nur die Stimmen fürs Radio aufgenommen haben.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Ein paar Sekunden haben es in den Video-Beitrag der tagesschau geschafft.Monnem hat geschrieben: 27.12.2024 - 17:15 SWR3 war auch da, weiß nicht, ob sie noch einen Fernsehbeitrag senden oder nur die Stimmen fürs Radio aufgenommen haben.
https://www.tagesschau.de/inland/region ... n-104.html
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Ruhestein 28. Dezember 2024 - Vom Abendrot zum Flutlicht
Ruhestein 28. Dezember 2024 - Vom Abendrot zum Flutlicht
Anfahrt: Ettlingen - A5 - AS Achern - Ottenhöfen - Ruhestein in 0:45 h
Wetter: Wolkenlos, +5°C bis 0°C
Schnee: 5-10 cm anfrierender Frühjahrsschnee mit etwas Erddekor
Anlagen in Betrieb: Ruhestein I (Ruhestein II wurde bei meinem Eintreffen gerade abgeschaltet)
Wartezeit: Max. 30 Sekunden
Gefallen: Lichtstimmung, Skifahren ohne Wartezeit in den Weihnachtsferien
Nicht gefallen: Zunehmend apere Stellen wegen Inversionswärme
Bewertung: 4 von 6 Mittelgebirgspunkten
Da der Pistenzustand am Ruhestein auf der Webcam allmählich kritisch aussah und ich keine weiteren 2 Tage Liftbetrieb mehr erwartete, stattete ich dem Nordschwarzwälder Skihang einen weiteren Besuch ab. Den Skihang Seibelseckle verwarf ich angesichts des von seiner Webcam dokumentierten Massenansturms. Um auch am Ruhestein wenig Andrang zu haben, wählte ich die Phase zwischen Tages- und Flutlichtbetrieb. Das erwies sich als perfekt. Ich bekam einen Parkplatz in Pole Position, und am Lift gab es keine Wartezeiten. Leider verpasste ich knapp den Betrieb des Skilifts Ruhestein II, der bei meinem Eintreffen abgeschaltet wurde. Die Schneehöhe auf der von Inversionswärme beeinträchtigten Piste betrug gerade noch 5-10 cm. Es handelte sich um eigenartigen Frühjahrsschnee, der mit Sonnenuntergang leicht anfror, sich aber recht gut und sehr schnell fahren ließ. Besonders an Wegkanten kam auf dem Skihang schon Gras und Erde heraus, die sich aber gut umfahren ließen. So verbrachte ich am Ruhestein zwei Skistunden mit ca. 20 Lift- und Abfahrten ... das hat sich gelohnt. Mehr geöffnete Anlagen an der Schwarzwaldhochstraße wären mir lieber, aber in den Weihnachtsferien 2024/25 wird das wohl nichts mehr.
14 Fotos ohne weitere Kommentierung:













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Da der Pistenzustand am Ruhestein auf der Webcam allmählich kritisch aussah und ich keine weiteren 2 Tage Liftbetrieb mehr erwartete, stattete ich dem Nordschwarzwälder Skihang einen weiteren Besuch ab. Den Skihang Seibelseckle verwarf ich angesichts des von seiner Webcam dokumentierten Massenansturms. Um auch am Ruhestein wenig Andrang zu haben, wählte ich die Phase zwischen Tages- und Flutlichtbetrieb. Das erwies sich als perfekt. Ich bekam einen Parkplatz in Pole Position, und am Lift gab es keine Wartezeiten. Leider verpasste ich knapp den Betrieb des Skilifts Ruhestein II, der bei meinem Eintreffen abgeschaltet wurde. Die Schneehöhe auf der von Inversionswärme beeinträchtigten Piste betrug gerade noch 5-10 cm. Es handelte sich um eigenartigen Frühjahrsschnee, der mit Sonnenuntergang leicht anfror, sich aber recht gut und sehr schnell fahren ließ. Besonders an Wegkanten kam auf dem Skihang schon Gras und Erde heraus, die sich aber gut umfahren ließen. So verbrachte ich am Ruhestein zwei Skistunden mit ca. 20 Lift- und Abfahrten ... das hat sich gelohnt. Mehr geöffnete Anlagen an der Schwarzwaldhochstraße wären mir lieber, aber in den Weihnachtsferien 2024/25 wird das wohl nichts mehr.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Heute startet nun auch Unterstmatt in die Skisaison. Ebenso ist seit heute am Ruhestein wieder geöffnet. Mehliskopf will heute noch beschneien und dann morgen öffnen, am Hundseck reicht es noch nicht, Beschneiung läuft aber. Auch an der Zuflucht wird wieder geöffnet.
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deep
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Ich wahr vor vielen Jahren mal an einem Lift/Hang der relativ steil war für Nordschwarzwald. Oben stehend war auf der rechten Seite der Schlepper und man konnte entweder die breite Piste runter oder links eine schmalere Piste als Umfahrung durch den Wald.
Es war quasi nichts los während ind Unterstmatt am selben Tag viel los war.
Kann mir jemand weiterhelfen wie der Skihang hieß?
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m423
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
deep hat geschrieben: 11.01.2025 - 23:48 Ich wahr vor vielen Jahren mal an einem Lift/Hang der relativ steil war für Nordschwarzwald. Oben stehend war auf der rechten Seite der Schlepper und man konnte entweder die breite Piste runter oder links eine schmalere Piste als Umfahrung durch den Wald.
Es war quasi nichts los während ind Unterstmatt am selben Tag viel los war.
Kann mir jemand weiterhelfen wie der Skihang hieß?
Das dürfte der Vogelskopf gewesen sein. Leider die letzten Jahre selten in Betrieb, weil er eben auf Grund des Steilen Hangs recht viel Schnee benötigt und es keine Beschneiung gibt.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Definitiv Vogelskopf ... macht auch, wenn genug Schnee da ist, nur noch an den Wochenenden auf.
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Seibelseckle & Ruhestein 12. Januar 2025
Seibelseckle & Ruhestein 12. Januar 2025
Anfahrt: Ettlingen - A5 - AS Bühl - Bühlertal - Unterstmatt - Seibelseckle in 0:40 h
Wetter: Wolkig, aber gute Sicht, teils Schneegriesel, mittags aufhellend, -5°C bis -3°C
Schnee: Seibelseckle geschätzt 20 cm Maschinenschnee, Ruhestein 3-5 (!) cm Naturschnee
Anlagen in Betrieb: SCHL Seibelseckle, SCHL Ruhestein I (SCHL Unterstmatt I auch)
Wartezeit: Seibelseckle 1-5 min, Ruhestein 0-2 min
Gefallen: Wieder Skifahren "vor der Haustür" im Nordschwarzwald
Nicht gefallen: Seibelseckle ab 9:45 h zu voll; Piste Ruhestein schneearm
Bewertung: 2 von 6 Mittelgebirgspunkten
Nach dem Dreikönigs-Skiurlaub bot die geringe, aber immerhin überhaupt vorhandene Liftöffnungssituation ein paar Skistunden an der Schwarzwaldhochstraße an. Von den drei geöffneten Liftanlagen besuchte ich das Seibelseckle und den Ruhestein - Unterstmatt finde ich unergiebig, wenn nur der Hotelhanglift läuft. Von kurz vor 9 bis ca. 9:45 Uhr konnte ich am Seibelseckle auf guter Piste und teils ohne, teils mit akzeptabler Wartezeit Ski fahren, dann wurde es erwartungsgemäß wegen zu vieler Vereinsmitglieder und Skischulen mit Wartezeiten von 5 min (Tendenz steigend) zu voll, so dass ich den Hang nach nur etwas mehr als einer Stunde wieder verließ und zum Ruhestein weiterfuhr. Immerhin störten keine Querulanten oder Egoisten, die sonst mangels Talent die Drehkreuze blockieren oder zehnmal hintereinander aus dem Lift fallen, den Skispaß ihrer Mitmenschen.
Am Ruhestein exakt die gegensätzliche Situation: Der Parkplatz am Lift war um 10:20 Uhr nicht voll und es gab keine Liftschlange. Allerdings war die Öffnungspolitik der Betreiber bei gerade mal 3-5 cm Naturschnee diesmal wirklich gewagt. Das war knapp unter der am Ruhestein erforderlichen Schneemenge. Immerhin kann man am Ruhestein auch Ski fahren, wenn Gras aus dem Schnee schaut, weil keine Steine im Boden sind. Mit etwas Orientierung waren die schneereichsten Passagen knapp an den beiden Lifttrassen auszumachen, so dass ich im Wechsel nur dort fuhr. Andere Skigäste hatten weniger Orientierung und fuhren quer durch den Wiesenacker. Kinderskischulen gab es auch hier, aber die benutzten den Lift nicht. Gegen 10:30 Uhr wurde es für eine halbe Stunde deutlich voller, dann verteilten sich die Skifahrer besser. Als sich gegen Mittag Aufhellungen mit blauem Himmel einstellten, verlor der befahrbare Teil des Skihangs deutlich an Qualität. Die zwischenzeitlich gestiegene Zahl der Skifahrer am Hang kratzte das Eis unter dem wenigem Schnee hervor. Mir war's egal, da sich meine Skizeit am Hang dem Ende zuneigte.
Auf der Heimfahrt prüfte ich noch an den Skihängen Hundseck und Mehliskopf den Status. An der Hundseck, wo kurzzeitig die Sonne herauskam, waren rund 4/5 des Hangs sauber beschneit; am letzten Fünftel wurde noch gearbeitet. Am Mehliskopf war nur einer der beiden Übungslifte geöffnet. Die eine Hälfte der Piste des großen Doppellifts sah besser aus als erwartet; beschneit wurde dort oben jedoch nicht.
Das war zwar kein wirklich toller Besuch an der Schwarzwaldhochstraße, aber ich konnte Ski fahren und bin froh, bei den Verhältnissen und dem Andrang nicht zum Feldberg gefahren zu sein und an beiden besuchten Hängen die beste Zeit genutzt zu haben.
Exkurs: Mit Bestürzen habe ich beim Liftfahren von einem Local erfahren, dass im Dezember 2024 völlig unerwartet Herr Daniel Karcher, der zusammen mit seiner Schwester Natalie den Hundsecklift betrieb, im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Mein Mitgefühl gilt der Familie. Natalie Karcher und ihre Familie machen an der Hundseck weiter.
Ein paar Eindrücke vom Skivormittag:
Seibelseckle:








Ruhestein:










Hundseck:


Mehliskopf:

Anfahrt: Ettlingen - A5 - AS Bühl - Bühlertal - Unterstmatt - Seibelseckle in 0:40 h
Wetter: Wolkig, aber gute Sicht, teils Schneegriesel, mittags aufhellend, -5°C bis -3°C
Schnee: Seibelseckle geschätzt 20 cm Maschinenschnee, Ruhestein 3-5 (!) cm Naturschnee
Anlagen in Betrieb: SCHL Seibelseckle, SCHL Ruhestein I (SCHL Unterstmatt I auch)
Wartezeit: Seibelseckle 1-5 min, Ruhestein 0-2 min
Gefallen: Wieder Skifahren "vor der Haustür" im Nordschwarzwald
Nicht gefallen: Seibelseckle ab 9:45 h zu voll; Piste Ruhestein schneearm
Bewertung: 2 von 6 Mittelgebirgspunkten
Nach dem Dreikönigs-Skiurlaub bot die geringe, aber immerhin überhaupt vorhandene Liftöffnungssituation ein paar Skistunden an der Schwarzwaldhochstraße an. Von den drei geöffneten Liftanlagen besuchte ich das Seibelseckle und den Ruhestein - Unterstmatt finde ich unergiebig, wenn nur der Hotelhanglift läuft. Von kurz vor 9 bis ca. 9:45 Uhr konnte ich am Seibelseckle auf guter Piste und teils ohne, teils mit akzeptabler Wartezeit Ski fahren, dann wurde es erwartungsgemäß wegen zu vieler Vereinsmitglieder und Skischulen mit Wartezeiten von 5 min (Tendenz steigend) zu voll, so dass ich den Hang nach nur etwas mehr als einer Stunde wieder verließ und zum Ruhestein weiterfuhr. Immerhin störten keine Querulanten oder Egoisten, die sonst mangels Talent die Drehkreuze blockieren oder zehnmal hintereinander aus dem Lift fallen, den Skispaß ihrer Mitmenschen.
Am Ruhestein exakt die gegensätzliche Situation: Der Parkplatz am Lift war um 10:20 Uhr nicht voll und es gab keine Liftschlange. Allerdings war die Öffnungspolitik der Betreiber bei gerade mal 3-5 cm Naturschnee diesmal wirklich gewagt. Das war knapp unter der am Ruhestein erforderlichen Schneemenge. Immerhin kann man am Ruhestein auch Ski fahren, wenn Gras aus dem Schnee schaut, weil keine Steine im Boden sind. Mit etwas Orientierung waren die schneereichsten Passagen knapp an den beiden Lifttrassen auszumachen, so dass ich im Wechsel nur dort fuhr. Andere Skigäste hatten weniger Orientierung und fuhren quer durch den Wiesenacker. Kinderskischulen gab es auch hier, aber die benutzten den Lift nicht. Gegen 10:30 Uhr wurde es für eine halbe Stunde deutlich voller, dann verteilten sich die Skifahrer besser. Als sich gegen Mittag Aufhellungen mit blauem Himmel einstellten, verlor der befahrbare Teil des Skihangs deutlich an Qualität. Die zwischenzeitlich gestiegene Zahl der Skifahrer am Hang kratzte das Eis unter dem wenigem Schnee hervor. Mir war's egal, da sich meine Skizeit am Hang dem Ende zuneigte.
Auf der Heimfahrt prüfte ich noch an den Skihängen Hundseck und Mehliskopf den Status. An der Hundseck, wo kurzzeitig die Sonne herauskam, waren rund 4/5 des Hangs sauber beschneit; am letzten Fünftel wurde noch gearbeitet. Am Mehliskopf war nur einer der beiden Übungslifte geöffnet. Die eine Hälfte der Piste des großen Doppellifts sah besser aus als erwartet; beschneit wurde dort oben jedoch nicht.
Das war zwar kein wirklich toller Besuch an der Schwarzwaldhochstraße, aber ich konnte Ski fahren und bin froh, bei den Verhältnissen und dem Andrang nicht zum Feldberg gefahren zu sein und an beiden besuchten Hängen die beste Zeit genutzt zu haben.
Exkurs: Mit Bestürzen habe ich beim Liftfahren von einem Local erfahren, dass im Dezember 2024 völlig unerwartet Herr Daniel Karcher, der zusammen mit seiner Schwester Natalie den Hundsecklift betrieb, im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Mein Mitgefühl gilt der Familie. Natalie Karcher und ihre Familie machen an der Hundseck weiter.
Ein paar Eindrücke vom Skivormittag:
Seibelseckle:
Ruhestein:
Hundseck:
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Re: Seibelseckle & Ruhestein 12. Januar 2025
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum man als älterer Mann & Skisportler so sehr dazu neigt, im zunehmenden Alter immer mehr zum Vollidioten zu mutieren? Ist das irgendwie genetisch angelegt? Hier im Forum springen ja auch schon mehr als genug Exemplare davon herum ... muss das wirklich sein? Man kann sein altersbedingtes asoziales Wesen auch woanders ausleben ....Harzwinter hat geschrieben: 13.01.2025 - 00:37 Immerhin störten keine Querulanten oder Egoisten, die sonst mangels Talent die Drehkreuze blockieren oder zehnmal hintereinander aus dem Lift fallen, den Skispaß ihrer Mitmenschen.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Lieber Wooly,Wooly hat geschrieben: 13.01.2025 - 02:13Kann mir eigentlich jemand erklären, warum man als älterer Mann & Skisportler so sehr dazu neigt, im zunehmenden Alter immer mehr zum Vollidioten zu mutieren? Ist das irgendwie genetisch angelegt? Hier im Forum springen ja auch schon mehr als genug Exemplare davon herum ... muss das wirklich sein? Man kann sein altersbedingtes asoziales Wesen auch woanders ausleben ....Harzwinter hat geschrieben: 13.01.2025 - 00:37 Immerhin störten keine Querulanten oder Egoisten, die sonst mangels Talent die Drehkreuze blockieren oder zehnmal hintereinander aus dem Lift fallen, den Skispaß ihrer Mitmenschen.
ich möchte daran erinnern, dass vor nicht all zu langer Zeit gewisse User, die andere Beitragschreiber so tituliert haben, final des Alpinforums verwiesen worden sind. Die sorgen nämlich dafür, dass hier niemand mehr etwas schreiben möchte.
Wahrscheinlich wolltest Du Folgendes ausdrücken:
Harzwinter hat geschrieben: 13.01.2025 - 00:37 Immerhin störten keine Querulanten oder Egoisten, die sonst mangels Talent die Drehkreuze blockieren oder zehnmal hintereinander aus dem Lift fallen, den Skispaß ihrer Mitmenschen.
Rückfrage hat geschrieben:Kannst Du bitte beschreiben, was Du damit meinst? Das ist missverständlich.
Harzwinter hat geschrieben:Mein Statement bezieht sich auf wenige, einzelne Personen am Skilift, die von anderen Besuchern und vom Liftpersonal wegen Behinderung des Betriebs auf ihr Verhalten angesprochen wurden. Das ist selten. So erlebt beim letzten Besuch am Seibelseckle im Winter 2023/24. Damit es dazu kommt, müssen schon deutliche Auffälligkeiten vorfallen.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Danke @Harzwinter für deinen aktuellen Status. Immer wieder krass wie der Mehliskopf hinterherhinkt.
Zum Thema Anstehverhalten am Seibelseckle: So sehr ich diesen Lift schätze und es beeindruckend finde was dort alles los ist, ist es extrem auffällig, dass das Anstehverhalten von einigen Besuchern stark an die über ehrgeizigen Jugendgruppen im Herbst auf den Gletschern erinnert. Das habe ich sonst im Nordschwarzwald noch nirgends erlebt. Die Erziehung mancher Besucher lässt da tatsächlich stark zu wünschen übrig.
Zum Thema Anstehverhalten am Seibelseckle: So sehr ich diesen Lift schätze und es beeindruckend finde was dort alles los ist, ist es extrem auffällig, dass das Anstehverhalten von einigen Besuchern stark an die über ehrgeizigen Jugendgruppen im Herbst auf den Gletschern erinnert. Das habe ich sonst im Nordschwarzwald noch nirgends erlebt. Die Erziehung mancher Besucher lässt da tatsächlich stark zu wünschen übrig.
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Der Mehliskopf hat dank niedriger Höhe mit die schlechtesten Bedingungen, was sollen sie machen. Ausser Seibelseckle und vielleicht noch Ruhestein hatten alle bis jetzt massive Probleme.Schwoab hat geschrieben: 13.01.2025 - 16:27 Danke @Harzwinter für deinen aktuellen Status. Immer wieder krass wie der Mehliskopf hinterherhinkt.
Ich bin jetzt oft am Seibelseckle, und so krass finde ich es jetzt nicht. Ausser ein paar Rennkids vom Skiverein Seebach und von den Karlsruhern ist mir da kaum etwas aufgefallen, und die sind längst nicht so krass wie die Großskigruppen auf den Gletschern im Herbst auf den Gletschern ... locker machen.Schwoab hat geschrieben: 13.01.2025 - 16:27 Zum Thema Anstehverhalten am Seibelseckle: So sehr ich diesen Lift schätze und es beeindruckend finde was dort alles los ist, ist es extrem auffällig, dass das Anstehverhalten von einigen Besuchern stark an die über ehrgeizigen Jugendgruppen im Herbst auf den Gletschern erinnert. Das habe ich sonst im Nordschwarzwald noch nirgends erlebt. Die Erziehung mancher Besucher lässt da tatsächlich stark zu wünschen übrig.
@Harzwinter sorry, aber deine Aussagen war schon eher sehr pauschal und imho sehr assig, von daher auch die Reaktion. Ja, es sind oft Anfänger unterwegs, und die fallen auch oft aus dem Lift ... Schwarzwälder Liftspuren sind bei Schneemangel auch wirklich kein Spaß für Anfänger, besonders für Snowboarder. Der leichte Anstieg zum Drehkreuz wg. Schneemangel hilft gerade Kindern/Anfängern/Snowboardern auch nicht gerade.
In letzter Zeit häufen sich in den Foren die abfälligen Bemerkungen über Anfänger und schlechte Skifahrer, als hätten wir die es besser können den Hang exklusiv gepachtet ... anstatt herumzujammern könnte man ja mal einen Anfänger im Schlepplift mitnehmen, gerade Snowboardern hilft das oft hochzukommen. Jeder von uns hat mal angefangen, und nicht jedem ist es vergönnt richtig gut Skifahren zu lernen ... wenn nicht lasst die bösen Mittelgebirge einfach liegen und fahrt nur Männerpisten in den Alpen ... dann ist allen geholfen ...
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Re: Nordschwarzwald 2024/2025
Am Hundseck nutzt man die kalten Tage und Nächte auch intensiv und beschneit seit einigen Tagen. Erste Raupenspuren sind auch schon zu erkennen.
So lange sollte es nicht mehr dauern, bis es da losgeht.
So lange sollte es nicht mehr dauern, bis es da losgeht.
Wir wissen nicht viel, aber was wir glauben zu wissen können wir nicht erfassen!