Neue Ermittlungen nach Seilbahnunglück
Nach dem Seilbahnunglück von Samstag in Gmunden in Oberösterreich waren für Montag neue Ermittlungen geplant. Die Staatsanwaltschaft sollte im Lauf des Tages bekannt geben, ob und gegen wen Erhebungen eingeleitet werden.
Eine leere Gondel der Grünberg-Bahn war Samstag am frühen Nachmittag bei dem Unfall aus der Verankerung gesprungen und gegen den darauf folgenden Waggon geprallt. Wie unterdessen bekannt wurde, war die dreijährige Viktoria, die am Montag weiter in Lebensgefahr schwebte, nicht durch die geöffneten Türen der Gondel geschleudert worden, sondern aus einem Fenster.
Wann das Mädchen aus dem künstlichen Tiefschlaf geweckt wird, sollten Untersuchungen am Montagvormittag entscheiden. Sie war bei dem Unfall acht Meter in die Tiefe geschleudert worden. Durch den Aufprall auf einem Parkplatz erlitt das Kind einen offenen Schädelbruch mit Hirnblutung, eine Lungenquetschung sowie einen Leberriss und zwei gebrochene Rippen. Auch die 57-jährige Großmutter der kleinen Viktoria aus Bad Ischl befand sich im Unfallkrankenhaus Linz in künstlichem Tiefschlaf. Die Frau hat bei dem Unglück schwere Wirbelverletzungen erlitten.
Der folgenschwere Unfall hatte sich am Samstag gegen 13.15 Uhr kurz nach der Ausfahrt aus der Talstation der Grünberg-Seilbahn ereignet. Laut Gendarmerie rutschte die unbesetzte Gondel rund 150 Meter zurück und prallte gegen die nachfolgende Kabine. Darin befand sich die dreijährige Tochter der Gasthausbetreiber am Berg mit ihrer Großmutter. Das Mädchen wurde durch die Wucht des Aufpralls aus einem Fenster geschleudert und nicht wie ursprünglich angenommen durch eine der Türen. Diese seien verschlossen gewesen, so die Betreibergesellschaft.
Linz (APA)
Gondelabsturz Grünbergseilbahn in Gmunden
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Jay
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Gmunden
also- mich hat die Sache auch total mitgenommen-- die Bahn iss doch genau identisch mit der ``Brauneck Bergbahn `` in Lenggries-- die hatte zumindest die genau selben Gondeln-- und die Bergstation schaut auch so aus--bin ja mit dieser Bahn schon mal gefahrn-- wer sie net kennt, die Bahn hat ein ganz enorm langes Spannfeld von der Talstation bis zur 1. Stütze iss bestimmt mehr als nen Kilometer- wenn das da oben passiert wär-- die haben ja wirlklich n Riesenglück gehab, daß das noch fast an der Talstation passiert iss-- wenn das beim runterfahrn passiert wär-- net auszudenken...
aber mal ganz ehrlich-- ich hab mir das schon oft gedacht-- grad am Brauneck-- die iss übrigens fast gleiches Baujahr, glaub 1956 und die in Gmunden 1957- lt. TZ Online...wenn da mal was passiert-- da gibts kein Halten nimmer...aber ich sag immer, Angst defst da net habn-- sonst braucht ma gar net schifahrn-- die ganzen Sesselbahnen haben ja auch schon fast alle Kuppelklemmen...am sichersten iss immer noch die gute alte Pendel-- oder Standseilbahn... die haben wenigstens ne Tragseilbremse- und beide Seile werdn schon net grad gleichzeitig reißen...außer n Militärflugzeug flieg nei...(Cavalese)
aber mal ganz ehrlich-- ich hab mir das schon oft gedacht-- grad am Brauneck-- die iss übrigens fast gleiches Baujahr, glaub 1956 und die in Gmunden 1957- lt. TZ Online...wenn da mal was passiert-- da gibts kein Halten nimmer...aber ich sag immer, Angst defst da net habn-- sonst braucht ma gar net schifahrn-- die ganzen Sesselbahnen haben ja auch schon fast alle Kuppelklemmen...am sichersten iss immer noch die gute alte Pendel-- oder Standseilbahn... die haben wenigstens ne Tragseilbremse- und beide Seile werdn schon net grad gleichzeitig reißen...außer n Militärflugzeug flieg nei...(Cavalese)
Fabi,alpiner Schifreak
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Oz
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Wieso haben eigentlich Zwei- bzw. Dreiseilumlaufbahnen keine Tragseilbremse? Das müsste doch machbar sein, die irgendwie so zu regeln, dass bei Überschreitung einer gewissen Maximalgeschwindigkeit die Bremse greift.
Ok, dann gibt es das Problem, dass dann eventuell die nachfolgenden Gondeln in die Gebremste hineinfahren. Bloss die Frage, welche Situation gefährlicher wäre.
Ok, dann gibt es das Problem, dass dann eventuell die nachfolgenden Gondeln in die Gebremste hineinfahren. Bloss die Frage, welche Situation gefährlicher wäre.
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Tragseilbremsen werden ja nicht mal mehr bei Pendelbahnen verbaut - das ist nicht mehr zeitgemäß. Außerdem war es ja ein relativ altes Kuppelsystem ohne echte Klemmkraftprüfung (siehe mein Beitrag unter "Technisches"). Bei einer modernen Bahn wäre ein solcher Vorfall schon unwahrscheinlicher.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Jay
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Gute Nachrichten aus der Tiroler Tageszeitung, dem Mädchen geht es schon wieder besser:
Seilbahnunglück.: Mädchen aus künstlichem Koma erwacht
Dreijährige atmet selbstständig und spricht bereits - Großmutter weiter in Tiefschlaf
Jenes dreijährige Mädchen, das bei einem Seilbahnunglück am Samstag in Gmunden lebensgefährlich verletzt worden war, ist in der Nacht auf Dienstag aus dem künstlichen Tiefschlaf erwacht. Das Kind atme bereits selbstständig und habe auch schon gesprochen, berichtete das ORF-Radio Oberösterreich. Der Aufwachversuch sei sehr einfach und rasch vonstatten gegangen, so einer der behandelnden Mediziner.
Laut Auskunft der Ärzte im Allgemeinen Krankenhaus Linz dürfte das Mädchen genauso wie seine 57-jährige Großmutter keine Folgeschäden davontragen. Diese werde aber noch ein bis zwei Tage im künstlichen Tiefschlaf bleiben müssen, hieß es aus dem Linzer Unfallkrankenhaus.
Das Seilbahnunglück hatte sich vergangenen Samstag kurz nach 13.00 Uhr in der Traunseestadt Gmunden ereignet: Eine leere Gondel der Grünberg-Seilbahn sprang bei der Bergfahrt aus der Verankerung. Sie rutschte 150 Meter zurück und krachte gegen den nachfolgenden Waggon, in dem die 57-jährige Frau und ihre Enkelin saßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Mädchen durch ein Fenster acht Meter in die Tiefe geschleudert.
Es schlug auf einem Parkplatz auf und erlitt dabei einen offenen Schädelbruch mit Hirnblutung, eine Lungenquetschung sowie einen Leberriss und zwei gebrochene Rippen. Seine 57-jährige Großmutter erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.
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Aus dem "neuen Volksblatt" vom 19.10.04:

Mountain-Adventure Youtube-Kanal: http://www.mountain-adventure.at
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nix neues im Prinzip, von ooe.orf.at:
Fehlzustand bei Befestigung der Gondel
Nach dem Seilbahnunglück, bei dem am Wochenende in Gmunden zwei Menschen verletzt wurden, liegt ein erster Zwischenbericht des Sachverständigen vor. Demnach sei ein Fehlzustand bei der Befestigung der Gondel am Zugseil vorgelegen.
Weitere Untersuchungen
Das teilte die Staatsanwaltschaft Wels in einer Presseaussendung am Freitag mit. Wodurch der Fehler ausgelöst wurde, sei Gegenstand weiterer Untersuchungen, hieß es. Gewisse Sicherheitseinrichtungen hätten den Zustand nicht erkannt und seien mangelhaft gewesen.
Das folgenschwere Unglück hatte sich am Samstag kurz nach 13.00 Uhr ereignet: Eine leere Gondel der Grünberg-Seilbahn in Gmunden sprang bei der Bergfahrt aus ihrer Verankerung. Sie rutschte 150 Meter zurück und krachte gegen den nachfolgenden Waggon, in dem eine 57-jährige Frau und ihre Enkelin saßen.
Oma und Enkerl schwer verletzt
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Mädchen aus einem Fenster zehn Meter in die Tiefe geschleudert. Das Kind schlug auf einem Parkplatz auf und wurde lebensgefährlich verletzt. Seine Großmutter erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.
Bereits in der Nacht auf Dienstag konnte das Mädchen aus dem künstlichen Tiefschlaf geweckt werden. Auch seine Großmutter befand sich auf dem Weg der Besserung.
- Kris
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Warum hat es unbedingt eine kleine bahn treffen müssen, die wahscheinlich eh' jahr für jahr um das überleben kämpft?
Ich kann mir vorstellen, dass sehr viel eigeninitiative und einsatz nötig war, um die bahn überhaupt am laufen zu halten über die jahre.
Zu ofensichtlich gehört die bahn nicht zu einem riesenkonzern, gibt es keine abstrus hohen staatssubventionen wie in tirol oder gar südtirol (die bahn gehört indirekt dem land glaube ich). Sonst stände dort bereits eine neue Gondelbahn aus der massenproduktion für einige millionen euro, wie zb. überall jetzt im stubaital.
Dass neue anlagen von unglücken gefeit sind, ist nicht der fall (zb. hochzeiger doppelmayr-gondelbahn unglück oder abriss der umlenkscheibe der garaventa bahn im wallis).
Das dürfte es wohl gewesen sein für die grünbergb ahn
übrigens steht in kanada auch noch eine wallmannsberger bahn. --> Sulfur mounain.
Ich kann mir vorstellen, dass sehr viel eigeninitiative und einsatz nötig war, um die bahn überhaupt am laufen zu halten über die jahre.
Zu ofensichtlich gehört die bahn nicht zu einem riesenkonzern, gibt es keine abstrus hohen staatssubventionen wie in tirol oder gar südtirol (die bahn gehört indirekt dem land glaube ich). Sonst stände dort bereits eine neue Gondelbahn aus der massenproduktion für einige millionen euro, wie zb. überall jetzt im stubaital.
Dass neue anlagen von unglücken gefeit sind, ist nicht der fall (zb. hochzeiger doppelmayr-gondelbahn unglück oder abriss der umlenkscheibe der garaventa bahn im wallis).
Das dürfte es wohl gewesen sein für die grünbergb ahn
übrigens steht in kanada auch noch eine wallmannsberger bahn. --> Sulfur mounain.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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sulphur mountain wurde aber generalüberholt von garaventa 2000!
ausserdem: die bahn ist n staatsbetrieb (also gmunden) soviel zum thema subventionen
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will jemand bilder von der sulphur mountain gondel?
da fällt mir ein: ich muss den bericht fertig machen... des mach ich jetzt!
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ja, das ist ein staatsbetrieb, wie bereits in meinem posting geschireben. Aber offensichtlich rücken die dort nicht mit so abstrus hohe summem raus, wie in anderen regionen.
Ein privater betreiber wäre dort schon lange pleite gegangen.
Genau wie sulfur mountain wurde die grünbergbahn vor kurzem(2001) erneuert.
Ein privater betreiber wäre dort schon lange pleite gegangen.
Genau wie sulfur mountain wurde die grünbergbahn vor kurzem(2001) erneuert.
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Ja, schade um die Bahn. Bin gespannt, was das Land OÖ macht wenns heißt, dass diese Bahn nicht mehr in Betrieb gehen kann.
Wie ist denn das genau? Wenns Sicherheitsmängel gibt (und das war da ja offensichtlich der Fall oder?) dann muss die Bahn doch gesperrt werden oder? Wär so jedenfalls logisch...
Wie ist denn das genau? Wenns Sicherheitsmängel gibt (und das war da ja offensichtlich der Fall oder?) dann muss die Bahn doch gesperrt werden oder? Wär so jedenfalls logisch...
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Aus den heutigen OÖ Nachrichten:
OÖ Nachrichten hat geschrieben:
Grünberg-Bahn hofft auf Ende der Sperre vor Wintersaison
GMUNDEN. Während nach dem Seilbahnunglück die Betreiber auf eine rasche Wiederaufnahme zu Winterbeginn hoffen, hat sich die dreijährige Viktoria von ihren schweren Verletzungen erstaunlich gut erholt.
"Viktoria ist so gut genesen, dass wir das Mädchen heute von der Intensivstation in die Kinderklinik verlegen konnten", berichtet Oberarzt Werner Moosbauer vom Linzer Allgemeinen Krankenhaus (AKH).
Das Mädchen habe die schweren Verletzungen - offener Schädelbruch mit Hirnblutung - "extrem gut überstanden". "Das Kind hatte wirklich Glück im Unglück", freut sich der Mediziner, dass der dreijährige Blondschopf rasche Fortschritte gemacht hat. "Das Mädchen wird noch einige Tage zur Beobachtung im Spital bleiben müssen." Auch Franziska Zauner, die 59-jährige Großmutter, die sich durch den Absturz mit der Gondel schwere Wirbelverletzungen zuzog, ist auf dem Weg der Besserung, berichten die Ärzte des Linzer Unfall-Krankenhauses (UKH).
"Wir haben die Patientin aus dem Tiefschlaf geweckt. Sie ist ansprechbar, braucht aber viel Ruhe und Schonung", so UKH-Anästhesist Nadjdat Ghazwinian. Die 59-Jährige müsse aber wohl noch wegen Operationen an der Wirbelsäule noch längere Zeit im Spital bleiben. Die Seilbahn am Grünberg ist zur Zeit außer Betrieb. Weil die Sachverständigen ihre Befundaufnahme am Unglücksort bald abgeschlossen haben dürften, hofft die Betreibergesellschaft "Traunsee Touristik", dass das Verkehrsministerium grünes Licht für die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes gibt. "Wir rechnen mit weiteren Sicherheitsauflagen, sind aber optimistisch, dass wir am 17. Dezember die Wintersaison eröffnen können", so Geschäftsführer Gerd Becwar.
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Auch heute gibts wieder News vom Grünberg in den Nachrichten:
OÖ Nachrichten hat geschrieben:Fehler bei Gondel-Befestigung löste Seilbahnunglück aus
GMUNDEN. Bereits nach zweitägiger Untersuchung fand der Wiener Sachverständige heraus, warum eine Gondel der Grünberg-Seilbahn in Gmunden ins Rutschen geraten war.
Der Sachverständige Josef Nejez lieferte nach zwei Tagen einen ersten Zwischenbericht.
Universitätsprofessor Josef Nejez, der wie exklusiv berichtet, vom Welser Untersuchungsrichter zum Sachverständigen bestellt worden war, stellte fest, dass eine Gondel am Zugseil nicht richtig befestigt gewesen war. "Das Seil läuft in einen an der Gondel befestigten Metallteil hinein, der dann fest zusammenklemmen soll. Wegen eines Fehlers geriet die leere Gondel aber ins Rutschen", erklärt der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Manfred Holzinger, den OÖN: "Wodurch dieser Fehlzustand ausgelöst wurde, ist Gegenstand weiterer Untersuchungen."
Sicher ist eine Woche nach dem Unglück auch, dass "gewisse Sicherheitseinrichtungen diesen Zustand nicht erkannt haben und mangelhaft waren." ....
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Und dafür haben die ganze 2 Tage gebraucht um zu erkennen das es ein Fehler an der Klemme warOÖ Nachrichten hat geschrieben: "Das Seil läuft in einen an der Gondel befestigten Metallteil hinein, der dann fest zusammenklemmen soll. Wegen eines Fehlers geriet die leere Gondel aber ins Rutschen", erklärt der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Manfred Holzinger, den OÖN: "Wodurch dieser Fehlzustand ausgelöst wurde, ist Gegenstand weiterer Untersuchungen."
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