Deutsche Politiker wollen generelles Rauchverbot

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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schifreak
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Gastwirte

Beitrag von schifreak »

Hi, also hässlich muß gar nix sein, ich denk mal an unsre frühere Kantine, also wo ich früher gearbeitet hab, in einem großen Münchner Kaufhaus welches sich Hertie nannte, und jetz wieder... da hattens in diese Kantine so ne kleine gemütliche Berghüttn reingebaut, das sah richtig nett und gemütlich aus. Und wenn ich ein Bauherr wär, dann tät ich meine Wirtschaft im Style einer Salzburger Schihüttn baun.
So mit lauter Bilder von Bergen und Schifahrn, drauße vielleicht n paar ausrangierte Sesseln... oder Schmusegondeln... also Ideen hätt ich da einige. Wir warn mal vor vielen Jahren in Ingolstadt, da gabs ne echte Schihüttn, mit lauter alten Schi an den Wänden, alles aus Holz. Da fühlte man sich gleich wie daheim auf den Bergen.

Nochwas, wegs Rauchprobleme, das kann natürlich gut möglich sein, daß das Problem hauptsächlich in Städten iss, aber auch in Kleinstädten wie Freising, da gabs diese Woch ne Razzia in 20 Gastbetrieben. Da ham einige Ärger bekommen... Vermutlich denken sich die aufm Land weniger, also Dorfkneipen, weit und breit nix los -- da wird vermutlich niemand vorbeischaun. Wir warn mal abends in ``Endhausen`` nähe Munich, da warn außer uns 5 alte Männer drinnen... 5 Tische, an jedem Tisch saß einer...naja, die haben hauptsächlich Biergartenbetrieb, da bekommt ma an Wochenenden kaum nen Platz. Und vermute mal, aufm Land iss mehr Platz, da wird jede Wirtschaft nen großen Biergarten habn, die werden da mehr Gschäft im Sommer machen. Schlimm iss es halt für Betriebe, die gar keine Möglichkeit für Aussengschäft haben.
Aber was mich heut gewundert hat, sogar Taxifahrer jammern über bis zu 30 % weniger Umsätze seit Anfang Januar. Naja, es wird halt doch so sein, daß abends doch eher Raucher unterwegs sind, und die jetz zuhause bleiben. Ich weiß es nicht, kann nur das sagen was in der Zeitung steht.
Zur Situation Starkbier aufm Salvator / Nockherberg, angeblich standen da allabendlich bis zu 200 !!! Personen draußen rum, drinnen jammert der Wirt, daß die draussenstehenden derweil nix bestellen.

Und gestern hatten unsre ``Verantwortlichen `` ziemlich heftig debattiert, der Ministerpräsident hat zu seinen Leut gsagt, ``ihr seid n richtiger Sauhaufen...``Keiner möcht zrucktreten. Der Beckstein hat vor n paar Tagen den KVR Chef angeschrieben, er soll einen Brief schreiben, daß die Sicherheit auf den Volksfesten so nicht gewährleistet sein kann. Und das tat der dann auch, dann haben alle angst bekommen, wenns eskaliert, daß dann sie mit schuld sind... so hat man für heuer das Rauchverbot auf Volksfesten zurückgenommen.
Jetz fordert der Hotel und Gaststättenverband daß diese Regelung für ALLE Gastbetriebe umgesetzt werden muß, wegs Wettbewerbsverzerrung.
Also da gehts richtig rund -- laut dem Schorsch hätt das ganze höchstens für 2 allenfalls 3 Monate für Diskussionen sorgen sollen... da iss no lang net das letzte Wort gsprochen. Man vermutet schon, daß das Tandem Beckstein / HUber net das ganze Jahr überlebt. Die Abgeordneten drohen schon -- die lassen sich nix mehr gefallen.
Wörtlich hört sich das so an : Wenn Beckstein frech wird, dann kriegt er eine drüber... so sind christlich denkende Menschen.
Gesagt hat das ein Hr. Eykmann, Chef für den öffentlichen Dienst...

Ich hoff ja nur, daß die Kabarretisten wie Günter Grünwald - oder Christian Springer oder Monika Gruber ``Kellnerin Monique`` da was draus machen, daß ma was z lachn ham...
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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Petz
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Beitrag von Petz »

Lothar hat geschrieben: Du kannst nur hoffen, das du genügend Alleinstellungsmerkmale in deinem Job hast, sonst könnte es eng werden, dass du noch bis zur Rente einen Arbeitsplatz hast, es dürfte nicht mehr viele Unternehmen geben, in denen Rauchen im Büro noch erlaubt ist.
Sehr zu Recht übrigens, in meiner Ausbildung von mittlerweile 20 Jahren durfte in einer ganze Zeit in einem Büro mit 4 starken Rauchern sitzen, das ist rückblickend unglaublich und dürfte heute so nicht mehr passieren. Eine kleine Andeutung eines Arbeitnehmers mit einer kleinen Klage und schwupps ist das Rauchverbot da, schön und richtig so.
Nachdem wir nur zu Zweit im Büro sind und, wie schon beschrieben ich nen Raucher als Kollegen habe stellt sich das Problem nicht - nebenbei kommen zu mir die Raucher aus dem Hauptbüro (in dem nicht geraucht wird) um ihre Rauchpause abzuhalten......
Im Lager gibt es auch kein Rauchverbot weil die Halle sehr hoch und weitläufig ist; weiters liegen die Arbeitsplätze der einzelnen Mitarbeiter so weit auseinander das eine Beeinträchtigung praktisch ausgeschlossen ist.
Lothar hat geschrieben: Und genau diese Einstellung ist der Grund warum eine freiwillige Lösung nicht klappt. Angenommen 4 Leute wollen zusammen essen oder was trinken gehen, einer davon ist Raucher mit deiner Einstellung und die Nichtraucher tolerieren diese, was jahrzehntelang der Fall war. In welches Lokal werdet ihr wohl gehen? :roll:
Wenn ich einer von den Vieren bin und sie sich einstimmig auf ein Raucherlokal einigen bin ich mit von der Partie und sonst eben nicht.

Roberto hat geschrieben:
Petz hat geschrieben:...andererseits sieht mich persönlich sicher kein Lokal mehr wo mir das Rauchen verunmöglicht wird.
Angenommen, du bist in einem Lokal OHNE Rauchverbot. Du rauchst. Ein anderer Gast bittet dich freundlich mit Hinweis auf seine Gesundheit, die Luft nicht weiter zu belasten und das Rauchen einzustellen.
Was machst du?
Ich bin davon ausgegangen das sich ein Lokal als Raucher - oder eben Nichtraucherlokal zu deklarieren hat; wenn ein Nichtraucher sich (bekanntlich freiwillig) in einem deklarierten Raucherlokal befindet spreche ich ihm höflich aber sicher sehr bestimmt das Recht ab diesbezüglich auf andere Gäste einzuwirken.

Bei Lokalen die getrennte Räumlichkeiten für Raucher und Nichtraucher anbieten wäre durch bauliche Maßnahmen sicherzustellen das die Nichtraucher nicht belästigt werden; eine bloße Zoneneinteilung in einem Raum reicht für diesen Zweck aber sicherlich nicht aus.
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Roberto
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Beitrag von Roberto »

Petz hat geschrieben:Ich bin davon ausgegangen das sich ein Lokal als Raucher - oder eben Nichtraucherlokal zu deklarieren hat; wenn ein Nichtraucher sich (bekanntlich freiwillig) in einem deklarierten Raucherlokal befindet spreche ich ihm höflich aber sicher sehr bestimmt das Recht ab diesbezüglich auf andere Gäste einzuwirken.
Vielen Dank.
Wenn du also das Recht hast, irgendwo zu rauchen, ziehst du es dort auch durch. Weil es ja dein gutes Recht ist.

Du lebst offenbar in Österreich. Da gibt es nach meinem Wissen in den Gaststätten noch kein Rauchverbot wie z.B. in D. Da hast du das Recht, zu rauchen. Nach deiner obigen Schilderung kann ich mir gut vorstellen, wie du dich in ö. Gaststätten gegenüber Nichtrauchern benimmst, wenn sie dich um Rücksicht auf ihre Gesundheit bitten: Du rauchst trotzdem. Weil es ja dein gutes Recht ist.

Liege ich richtig?
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Kris
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Die raucher interessiert es nicht, egoistisches pack

Beitrag von Kris »

Ich mag hier anmerken, dass ich nach dem Diplom meinen ersten job in einem planungsbüro antrat, in dem der officeällteste und ein paar nobs wie schlote geraucht haben. Für mich war das damals die hölle, frisch nach dem studium in eine deratige stressituation zu gelangen. Selbst im heftigsten winter habe ich das fenster neben dem PC gekippt, damit wenigstens etwas rauch rausgeht. Die kehrseite war, dass die eisige luft am pc ebenso krank machte, wie der zigarettenqualm selbst. Aber es hat den raucher einen dreck gekümmert, dass sein qualm die gesundheit der mitarbeiter je nach disposition mehr oder weniger heftig attackiert hat. Die krankenstände waren phänomenal. Ich bin kein zimperlien denke ich mal, aber wenn man wiederholt stationär im krankenhaus wochen geniessen darf, mit antibiotika und kortison vollgestopft wird, damit die haut halbwegs zusammenwächst, so darf man von einem raucher schon ein minumum an respekt erwarten.

Toll ist, das stört die garnicht. Nichts, nada war da zu machen, alles mit dem segen des chefs. Das war anfang der 90er jahre. Noch toller war, dass selbst der einzige aufenthaltsraum inder dermatologischen klinik in innsbruck damals ein....raucherraum war. Nota bene, dies an der Dermatologsichen klink...

Ein halbes jahr habe ich mich in dieser drecksfirma namens URIN rumgequält (nein, heisst nicht so, reimt sich nur darauf. Kennt hier im forum aber jeder spezialist).

Wenn mir dies heute wieder widerfahren würde, weiss ich nicht ob ich mich noch beherrschen könnte...

BTW: Die österreichsche gesundheitsministerin (ÖVP) ist von der tabaklobby gekauft, dass lässt sich mit hinreichend grosser sicherheit belegen.
Mir kommt daher stets die galle hoch wenn ich die lügen dieser frau und der mit ihr zusammenarbeitenden wirtschaftsverbände höre. Eine gesundheitsministerin die dafür sort, dass in allen lokalen geraucht werden darf, von der konditorei bis zum tanzlokal, ist einfach skandalös.

Und jetzt kommen noch die bayern als mülltouristen damit es in unseren kneipen noch mehr stinkt als es dies sowieso schon tut...tolles österreich, ist ja alles bio und gutmenschland hier...
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schifreak
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Müll

Beitrag von schifreak »

Hi, sehn mas mal wirtschaftlich , die Österreicher spez. Die Tiroler und Soizbuaga, oder alle in Grenznähe -- die sind doch froh, daß wir deutsche eine derartige Polititk haben, daß ma die österreichische Wirtschaft ankurbeln.
I sags jetz mal ganz krass, unsere sind sowas von unfähig, jahrelang jammert und schimpft man auf die sogenannten ``Benzintouristen ``, das iss für viele der Hauptgrund ins Grenzland zu fahrn.
Da macht man sich Gedanken um teils völlig irren Gesundheitsschutz, auf kosten von total unbeteiligten Menschen, -- und sie schaun zu wie die eigenen Menschen arbeitslos werden, -- nur ein Beispiel, in Kiefersfelden machten so gut wie alle Tankstellen zu, bis auf eine... und was die für Preise hat, -- die macht vermutlich ihr Gschäft mit Zigaretten oder Cafe for to go...i weiß es net, geh da net rein... weil die Kufsteiner Jet iss net weit, und liegt meist direkt an der Strecke. Noch näher iss die neue in Niederndorf direkt an der Autobahnausfahrt.
Dann kommt die Schipisten Situation, Bayern iss nimmer sehr attraktiv, fahrn ma auf die Tiroler Pisten.
Ja und seit heuer kommt noch die Gaststättenwirtschaft, die Grenzländler gehn jetz zum Essen und Rauchen nach Österreich.
Die Östereicher wärn doch deppat, wenn sie da was ändern würden. Sa ma doch mal ehrlich. Und noch dazu kommt die Maut, bringt auch noch n zusätzliches Geld. Also denen würd s doch um einiges schlechter gehn, möcht ma meinen, wenn wir net so ``österreich - freundlich `` wärn. I Mag die Tiroler gern, die Tiroler mögn uns, wir sind uns sehr ähnlich. Die mögn lieber Bayern als Wiener, und wir lieber Österreicher als Berliner... so ungefähr isses doch.

Also in diesem Sinne, bitte net so auf die Bayern schimpfen, wir sind nur ein Volk was halt auch a bisserl FUN ohne diktatorischen Gesetzen wollen... und ganz ehrlich, bin noch nie nach Tirol gefahrn, um meinen Müll dort abzuladen.

Und was war gestern in QUER ? ein Händler muß bunte BIO Ostereier wegschmeissen, weils das EU Gesetz so vorschreibt. In Österreich habens gsagt, die ignrieren solchen Schmarrn. Für mi san die viel gscheider-- weil die machen net jeden Schmarrn mit.
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

Rauchbelästigung am Arbeitsplatz hatte ich gottseidank noch nicht. Als ich Anfang der Neunziger Jahre als Zivi im Spital war, wars so: Wenn ich in einem Raum zu arbeiten hatte, in dem jemand geraucht hat (meistens Ärzte), dann habe ich diese Leute gebeten, das Rauchen einzustellen. In den seltenen Fällen, wo dies abgelehnt wurde, habe ich die Arbeit niedergelegt und bin gegangen.

In dem Unternehmen, in dem ich heute arbeite, herrscht komplettes Rauchverbot. Für "Härtefälle" gibts vor einer Eingangstür hinter dem Gebäude ein paar Quadratmeter im Hof wo geraucht werden darf. Die Mitarbeiter, die dies nutzen, sind aber angewiesen, diese zusätzlichen Zeiten zu melden und bekommen diese Zeit von der Arbeitszeit abgezogen. So ists bei uns unternehmensweit geregelt. Es ist schwer zu sagen, ob diese Vorgehensweise auch Einfluss auf die Gewohnheiten der Leute hat, Tatsache ist aber: In meiner Abteilung haben inzwischen alle ehemaligen Raucher das Rauchen aufgegeben.
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Lothar
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Beitrag von Lothar »

Chasseral hat geschrieben: In dem Unternehmen, in dem ich heute arbeite, herrscht komplettes Rauchverbot.
Das dürfte heute in D so ziemlich die Regel sein, zumindest in Unternehmen, die nicht ausschließlich Raucher beschäftigen wollen und sich somit auf ca. 30% der am Markt potentiell verfügbaren Mitarbeiter beschränken möchten.
Die Unternehmenskultur hat sich dahingehend glücklicherweise deutlich geändert, Rauchen im Büro gilt eher als rücksichtslos. Wir haben häufiger Kunden zu Workshops und Schulungen im Haus, es hat sich noch kein Kunde darüber beklagt, dass er zum Rauchen vor die Tür muss, das ist nicht mal ansatzweise eine Diskussion. Und den (neuen) Mitarbeiter, der ernsthaft erwägt im Büro zu rauchen, der dürfte schnell aufgeklärt werden.

Meine Meinung:
Ich kann mir gut vorstellen, dass in ein paar Jahrzehnten Rauchen als ein Relikt der Vergangenheit betrachtet wird und verbliebene Raucher nicht nur gesundheitliche Nachteile zu erwarten haben. Auch wenn die Bayern jetzt unsinnigerweise zurück rudern sollten, Rauchverbote dürfte es in Zukunft eher mehr denn weniger geben und damit in letzter Konsequenz auch weniger Raucher.
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Petz
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Beitrag von Petz »

Roberto hat geschrieben:
Petz hat geschrieben:Ich bin davon ausgegangen das sich ein Lokal als Raucher - oder eben Nichtraucherlokal zu deklarieren hat; wenn ein Nichtraucher sich (bekanntlich freiwillig) in einem deklarierten Raucherlokal befindet spreche ich ihm höflich aber sicher sehr bestimmt das Recht ab diesbezüglich auf andere Gäste einzuwirken.
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Du lebst offenbar in Österreich. Da gibt es nach meinem Wissen in den Gaststätten noch kein Rauchverbot wie z.B. in D. Da hast du das Recht, zu rauchen. Nach deiner obigen Schilderung kann ich mir gut vorstellen, wie du dich in ö. Gaststätten gegenüber Nichtrauchern benimmst, wenn sie dich um Rücksicht auf ihre Gesundheit bitten: Du rauchst trotzdem. Weil es ja dein gutes Recht ist.

Liege ich richtig?
Es gibt noch keine rechtliche Grundlage in Österreich aber einige Gastbetriebe die sich auf freiwilliger Basis entweder schon als Nichtraucherlokal deklarierten oder getrennte Räumlichkeiten für Raucher und Nichtraucher geschaffen haben.
Insoferne gibt es eine, wenn auch noch viel zu kleine Auswahlmöglichkeit für Nichtraucher. Ich werde mir aufgrund der momentanen rechtlichen Situation das Rauchen sicher nicht verbieten lassen würde mich aber andererseits sicher nicht an einen Tisch mit Nichtrauchern setzen sondern mir in dem Fall das dies der einzige freie Platz sein sollte ein anderes Lokal suchen bevor ich die Leute auf kurzem Abstand mit dem Qualm belästige.
Ich hoffe das die österreichische Politik eine, für beide Gruppen faire Lösung zusammenbringt; die Radikallösungen in Deutschland und Italien können nicht der Weisheit letzter Schluß sein denn dann müßte weitergedacht aufgrund der emmitierten Schadstoffe und deren potentiellen Gefährdung auch der Straßenverkehr sowie alle Heiz - und Energieanlagen die auf Verbrennungsprozessen beruhen, verboten werden. Bin mal gespannt wann diesbezüglich die ersten Klagen losgehen dann schauen wir mal wie solche Gedanken bei der breiten Masse ankommen würden wenn die Politik aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes gezwungen wäre diesbezügliche rechtliche Regelungen einzuführen.
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Lothar
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Beitrag von Lothar »

Petz hat geschrieben:... aufgrund der emmitierten Schadstoffe und deren potentiellen Gefährdung auch der Straßenverkehr sowie alle Heiz - und Energieanlagen die auf Verbrennungsprozessen beruhen, verboten werden.
Ich sehe einen sehr wichtigen Unterschied: Weder der LKW/PKW noch der Schornstein der Heizung steht in einem geschlossenen Raum.

Bislang gibt es doch noch kein Rauchverbot in freier Natur, oder?

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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

Lothar hat geschrieben:... zumindest in Unternehmen, die nicht ausschließlich Raucher beschäftigen wollen und sich somit auf ca. 30% der am Markt potentiell verfügbaren Mitarbeiter beschränken möchten. ...
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass 30% der arbeitsfähigen Bevölkerung rauchen. Wenn ich mal so meinen Bekannten- und Kollegenkreis abscanne, dann taxiere ich den Anteil der Raucher mal auf ungefähr 10%.
Zuletzt geändert von Chasseral am 14.03.2008 - 21:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von schifreak »

Hi, das hab ich auch scho öfters gesagt, PKW in Tiefgaragen sind geschlossene Räume, Dieselloks / Triebwagen in überdachten Bahnhöfe, Verbrennungsmotorbetriebene Gabelstapler in Lagerhallen, Gehwege in Unterführungen wie in München an der Paul Heyse Srtrasse. Sehr starker Verkehr, ein Tunnel für 2 x 2 Fahrspuren , daneben Geh und Fahrradweg... ghört Verboten. In Hamburg das alte Elbtunnel-- Fahrzeuge sowie Fußgänger auf derselben Fahrspur. 2 getrennte Röhren, Zufahrt per Fahrstühle. Da muß allerdings der Motor aus sein. Für reine Füßgänger gibts auch 2 extra Lifte. Die Röhre iss über 400 m lang, darf mit 20 km/h befahren werden.
Was Rauchen am Arbeitsplatz betrifft, Kraftfahrer habens da gut...wenn ma Güter befördert... und jedesmal wenn ich jemand mitnehm, iss der sehr froh wenn er ( oder sie ) meinen Aschenbecher sieht. Der sagt dann, zum Glück n vernünftiger Fahrer...hab ich jetz scho mindestens 5 mal erlebt.

Ehrlich gesagt, ich hab auch gemeint, daß die Raucher so gut wie in der Überzahl sind, vor allem wenn ma öfters in Discotheken geht. Aber wenn der Großteil der Nichtraucher natürlich daheim bleibt, dann kann mas auch gar net sehn.
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Petz
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Beitrag von Petz »

Lothar hat geschrieben:
Ich sehe einen sehr wichtigen Unterschied: Weder der LKW/PKW noch der Schornstein der Heizung steht in einem geschlossenen Raum.
Ich nicht denn die Rechtsgrundlage der Gesundheitsschädigung ist dieselbe egal ob drinnen oder draußen und wenn diese Verordnungen höchstgerichtlich Bestand bekommen sollten ist es nur ne Frage der Zeit bis auf Basis des Gleichheitsgrundsatzes weitere Schritte folgen werden. Die Gebietssperrungen in manchen deutschen Großstädten für umweltbelastende Kraftfahrzeuge sind ein erster kleiner Schritt in die Richtung.
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Beitrag von br403 »

In Kneipen und Discos wurde aber teilweise ein tausendfach höherer Feinstaubwert gemessen als selbst beim schlimmsten Smog draussen.
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Petz
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Beitrag von Petz »

Das bestreitet auch niemand aber im Gegensatz zur Belastung der Umgebungsatmosphäre der man nicht entfliehen kann und wo die Grenzwerte teilweise auch überschritten werden wäre mit dem Besuch eines deklarierten Raucherlokales jedem selbst überlassen ob er sich schädigt oder nicht. Und wenn jemand in ne verauchte Kneipe gehen will soll er dieses tun können genauso wie die Nichtraucher deklarierte Nichtraucherlokale bevorzugen werden; die Auswahl zwischen beidem sollte einfach möglich sein.
Es wird auch niemand eine Achterbahn befahren wenn er dieses nicht verträgt, wen es jedoch interessiert der hat die Möglichkeit und wenn die Achterbahn zu unattraktiv ist wird es sie bald nicht mehr geben.

Ich möchte zusammengefasst das einem beide Möglichkeiten unter den Voraussetzungen offenstehen das es klarerweise in Raucherlokalen keine nichtrauchenden Mitarbeiter bzw. nur solche denen die potentielle Gefährdung schriftlich erklärt egal ist, geben dürfte.
Alles andere soll die Nachfrage regeln denn das generelle Rauchverbot in nicht hoheitlichen Räumlichkeiten stufe ich unter unnötige Bevormundung ein und halte dieses für unakzeptabel.
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Beitrag von Kris »

In meiner garage droht ein grosses schild "Motor laufen lassen verboten".

Im tunnel heisst es "bei stau motor abstellen".


Aktuelle strategie der raucherlobby in österreich ist es, in aller selbstherrlichkeit zu postulieren, dass es keine wissenschaftliche belege für die gesundheitsschädlichkeit von verrauchten räumen gäbe.
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Beitrag von billyray »

Petz hat geschrieben:Alles andere soll die Nachfrage regeln denn das generelle Rauchverbot in nicht hoheitlichen Räumlichkeiten stufe ich unter unnötige Bevormundung ein und halte dieses für unakzeptabel.
Libertarismus ist ja gut und schön, aber mit der Begründung können wir dann auch wieder die Kinderarbeit einführen und die 80-Stunden-Woche, und so weiter.

Ein Rauchverbot am Arbeitsplatz soll ja gerade diejenigen schützen, die es sich nicht leisten könnten, ein Jobangebot auszuschlagen, nur weil es ihre Gesundheit gefährdet.
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Beitrag von Roberto »

Petz hat geschrieben:Ich möchte zusammengefasst das einem beide Möglichkeiten unter den Voraussetzungen offenstehen das es klarerweise in Raucherlokalen keine nichtrauchenden Mitarbeiter bzw. nur solche denen die potentielle Gefährdung schriftlich erklärt egal ist, geben dürfte.
Alles andere soll die Nachfrage regeln denn das generelle Rauchverbot in nicht hoheitlichen Räumlichkeiten stufe ich unter unnötige Bevormundung ein und halte dieses für unakzeptabel.
Du beschreibst damit exakt den Status der letzten hundert Jahre, der bis vor kurzem noch in D galt: Jeder Wirt konnte in seinem Lokal das Rauchen untersagen oder zulassen.

Resultat war, dass nahezu 100% der Lokale Raucherlokale waren, obwohl geschätzte 70% der Menschen gar nicht geraucht haben und somit den Rauch einer Minderheit ertragen mussten.

Was du also möchtest, hat sich in der Praxis bereits als Irrweg erwiesen. Ich halte dieses daher für inakzeptabel.

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Beitrag von Petz »

Roberto hat geschrieben: Du beschreibst damit exakt den Status der letzten hundert Jahre, der bis vor kurzem noch in D galt: Jeder Wirt konnte in seinem Lokal das Rauchen untersagen oder zulassen.

Resultat war, dass nahezu 100% der Lokale Raucherlokale waren, obwohl geschätzte 70% der Menschen gar nicht geraucht haben und somit den Rauch einer Minderheit ertragen mussten.

Was du also möchtest, hat sich in der Praxis bereits als Irrweg erwiesen. Ich halte dieses daher für inakzeptabel.
Ich bin der Überzeugung das nach einer baulichen Trennung in Raucher - und Nichtraucherräumlichkeiten bzw. bei Kleinlokalen nach einer Deklaration als Raucher - oder Nichtraucherlokal sich durch die Gästeprofile eine automatische Aufteilung ergeben würde wenn die Nichtraucher auch als mündige Konsumenten handeln.
Oder man macht z. B. ne Erhebung wie sich die prozentuale Verteilung Raucher - Nichtraucher in Lokalen verhält und gibt eine dementsprechende Quote bei Neukonzessionierungen vor damit die Nichtraucher auch genügend rauchfreie Lokalitäten vorfinden.

Nachdem ich Antialkoholiker bin und stärker alkoholisierte Leute nicht ausstehen kann käme ich trotzdem nicht auf die Idee alkoholfreie Lokale zu verlangen sondern vermeide es einfach, mich dort aufzuhalten wo die Gefahr besteht mit "Schnapsleichen" konfrontiert zu werden.
Nur wenn sich meine Sicht der Dinge da als breitere Meinung durchsetzte (welches sicher nicht der Fall sein wird...) würde sich durch die Umsatzeinbußen sicher auch bald mal diesbezügliche Änderungen ergeben.
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Raucher

Beitrag von schifreak »

Hi,wenn heut einer quer mitm Zug durch Deutschland fährt, und öfters mal aussteigt und in einen Gasthof geht, dann kann sein, daß jeder ne andere Regelung hat. In Bayern generell Rauchverbot, oder Raucherclub wo geschlossene Gesellschaft draufsteht, in Baden Würtemberg dagegen sind Nebenräume erlaubt, in Köln iss gar nix, da sind s noch net so weit... bei uns iss Chaos Land, oder wie Günter Grünwald immer sagt, ``Plem Plem`` Land. Wenn ma mitm Auto fahrt sieht ma wenigstens in welchem Bundesland ma iss, aber n Tourist -- der kennt sich da net aus.
Aber das werden die Gerichte im Sommer entscheiden, entweder wir sind ein Land, und da gelten gleiche Regeln, oder -- ... i weiß auch net.
Hauptsach ma macht sich Gedanken um die ganze Welt, aber im eigenen Land ne Ordnung reinzubringen, daß iss hier das letzte was gemacht wird.
So wie Beckstein kürzlich sagte, so ein Sauhaufn hier...
Fabi,alpiner Schifreak

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schifreak
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Raucher

Beitrag von schifreak »

Übrigens, heut war ein Bericht in der Zeitung, über die größte ``Raucherdisco in München ``, die hat am vergangenen Wochenende aufgmacht -- mit Mitgliedsausweis betretbar... die Leut warn begeistert. Endlich muß ma nimmer raus ins Freie... und die Disco war im ganzen Jahr 2008 noch nie so stark ausgelastet. Muß ich mir auch mal anschaun, angeblich Rock-orientiert.
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br403
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Beitrag von br403 »

T-Online:

http://www.t-online-business.de/c/14/31 ... 17334.html
Auch kurze Zigarettenpausen von weniger als fünf Minuten müssen von Arbeitnehmern gegebenenfalls mit der Stechuhr erfasst werden. Darauf hat das Arbeitsgericht Frankfurt im Prozess zwischen einer Gärtnerin und einem Gartenbaubetrieb hingewiesen. Hält sich ein Mitarbeiter nicht an die entsprechenden Vorschriften, kann ihm der Chef nach Ansicht des Gerichts wegen Arbeitszeitbetruges kündigen.

Abmahnung nicht erforderlich
Die langjährige Mitarbeiterin hatte mehrmals vor dem Gärtnereigebäude geraucht, ohne zuvor an die Stechuhr zu gehen. Vor Gericht argumentierte sie mit ihrer langjährigen Unternehmenszugehörigkeit und unklaren Regelungen im Betrieb. Sie musste jedoch zugeben, von der Geschäftsführung mehrfach in Betriebsversammlungen auf die "Stechpflicht" bei kurzen Pausen hingewiesen worden zu sein. Laut Richterin kommt dieser Rechtslage besonders in Anbetracht des neuen Nichtraucherschutzgesetzes gesteigerte Bedeutung zu. Nach einem eindeutigen Hinweis der Geschäftsleitung brauche es deshalb auch keine Abmahnung mehr.

Raucher muss nacharbeiten
Grundsätzlich ist gesetzlich geregelt, dass der Chef seinen Mitarbeitern die Raucherpausen nicht vergüten muss. "Der Arbeitgeber darf allein entscheiden, ob er solche Pausen bezahlt - rechtlich gesehen ist er dazu aber nicht verpflichtet", sagte Rechtsanwalt Jobst-Hubertus Bauer. Der Chef einer Firma könne verlangen, dass Angestellte die Zeit nacharbeiten, in der sie ihren Arbeitsplatz zum Rauchen verlassen. "Geregelt wird das entweder nach Absprache, oder die Mitarbeiter müssen ausstempeln, wenn sie eine Zigarettenpause einlegen", bestätigte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).

Kein Anspruch auf Raucherpausen
Laut dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn kontrolliert bald jedes fünfte Unternehmen mit der Stechuhr die Raucherpausen seiner Mitarbeiter. In mehr als jeder dritten Firma herrsche zudem im gesamten Betrieb ein Rauchverbot, heißt es unter Berufung auf eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad. Einen Anspruch auf Raucherpausen haben Arbeitnehmer zudem nicht, erklärt ein Arbeitsrechtler. Allerdings dürfe der Betriebsrat mitbestimmen, ob solche Auszeiten während der Arbeit gewährt werden. "In Firmen ohne Betriebsrat muss man das mit dem Chef ausmachen, wie oft man zum Rauchen rausgehen darf."

Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz
Chefs müssen den Schutz von Nichtrauchern an ihrem Arbeitsplatz vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakqualm gewährleisten. So schreibt es die Arbeitsstättenverordnung vor. Das kann beispielsweise durch die räumliche Trennung von Rauchern und Nichtrauchern geschehen oder durch ein Rauchverbot. Arbeitgeber können das Rauchen zum Beispiel an allen Arbeitsplätzen untersagen, an denen nichtrauchende Kollegen tätig sind, erläutert der Verlag für die Deutsche Wirtschaft. Das Rauchen ist dort nur dann erlaubt, wenn die Nichtraucher damit ausdrücklich einverstanden sind.

Betriebsrat darf mitbestimmen
Wo kein generelles Verbot gilt, müssen Raucher, die am Arbeitsplatz nicht rauchen dürfen, die ausgewiesenen Raucherplätze nutzen. Betriebliche Belange dürfen wegen der Zigarettenpausen nicht beeinträchtigt werden. Bei Unternehmen mit Betriebsrat muss ein Rauchverbot im Rahmen einer Betriebsvereinbarung geregelt werden. Nur wenn das Rauchverbot gesetzlich vorgeschrieben ist, beispielsweise wegen Feuergefahr, hat der Betriebsrat kein Mitbestimmungsrecht, erklärt der Fachverlag. Grundsätzlich sei auch zulässig, ein Rauchverbot für das gesamte Betriebsgebäude zu verhängen.
Imho völlig richtig!
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schifreak
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Stechuhr

Beitrag von schifreak »

wenn ich da an mein Kaufhaus denk, wo ich über 12 jahr gearbeitet hab, da wär der Weg zur Stechuhr und zurück 2 mal so lang wie ne Rauchpause gewesen. Das Haus hat ne Länge von 2 S Bahnstationen - ca. 500 m. Und die Stechuhr iss ganz oben im 4. Stock gewesen, meine Abteilung im 1. UG. Da wär die Rauchpause lang gwesen. Wir sind halt einfach im EG raus, und warn nach 5 Min. wieder da. Und wenn ma Hunger gaht ham, dann sind wir halt mal schnell ins MC Donald oder so. Da war das alles kein Problem, man braucht nur Kollegen die alle gleich drauf sind, und auch dicht halten, wenn der Chef kommt. Dann war ma halt schnell aufm WC...
Schlimmer isses in Kleinbetrieben, wo der Chef alles mitbekommt, was seine Leut so treiben. Andrerseits gibts aber auch Chefs die selber rauchen, da isses meist net so krass. Es gibt aber auch Leut die faul sind, da wird vielleicht mehr drauf geachtet, bei guten Leuten sagt ma nix.

Wie gsagt, ich bin Fahrer, da isses überhaupt NO Problem. Da gibts keine Stechuhr, und wenn mal mehr zum fahrn iss, dann arbeitet man länger, andrerseits kann ma auch mal eher heimfahrn wenn nix los iss.
Fabi,alpiner Schifreak

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Petz
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Re: Stechuhr

Beitrag von Petz »

schifreak hat geschrieben:Wie gsagt, ich bin Fahrer, da isses überhaupt NO Problem.
Wenn Du nicht grade Personen oder Gefahrgut transportierst hast Du auch noch die Möglichkeit im Auto selbst zu rauchen aber ich befürchte, die Politik wird es schaffen das Rauchen während der Fahrt analog zur Handyregelung auch noch zu verbieten.
In unseren privaten Räumlichkeiten werden wir auch bald nur noch dann rauchen dürfen wenn wir alleine leben und der BND kontrolliert das dann mit seinen Terrorismusspycams......:tongue:
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Chasseral
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Re: Deutsche Politiker wollen generelles Rauchverbot

Beitrag von Chasseral »

In Betriebsfahrzeugen wird bei und derzeit auch noch geraucht, während der Betrieb ansonsten komplett rauchfrei ist. Ist finde das Rauchen in Betriebsfahrzeugen nicht in Ordnung, denn die Fahrzeuge werden ja fallweise auch mal getauscht. Als Ersatzwagen hatte ich auch hin und wieder schon mal ein Auto, das nach Rauch roch. Eigentlich nicht im Sinne des Erfinders.
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Petz
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Re: Deutsche Politiker wollen generelles Rauchverbot

Beitrag von Petz »

Nachdem hier aber keine Gesundheitsgefährdung sondern nur eine Belästigung vorliegt halte ich das für akzeptabel solange man nicht auch diversen aufgetakelten Tussis ihren exzessiven Parfümmißbrauch untersagt.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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