Ich glaube eher das ist eine ganz blöde Formulierung, die Garage wird an die Bergstation verlegt. Die UNI G wird man ja wohl nicht während des laufenden Sommerbetriebs verlegenTri_Line hat geschrieben: 26.06.2024 - 10:51Aber warum muss dazu die Station verlegt werden?lanschi hat geschrieben: 24.06.2024 - 11:30 Soweit ich das sehe, wird die Bergstation nur um wenige Meter verlegt. Grund dürfte sein, dass die (derzeit im Tal untergebrachte) Garagierung der 6KSB Gamskogel 1 zur Bergstation verlegt wird, da der Platz in der Weltcuparena künftig für die 10EUB benötigt wird.
Neues in der Salzburger Sportwelt
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Also unter der Brücke in Flachauwinkl wäre definitiv genug Platz, um ne KSB (oder SB) drunterdurchzubauen. Wäre dann sowas wie der Krimml-X-Press (wurde der eigentlich verkauft, bzw. wo ist der jetzt?), also mit Kurven/Winkelstationen (in der Gesamtlänge natürlich deutlich kürzer).seiiim hat geschrieben: 24.06.2024 - 14:33@Thunderbird80 Inwiefern? Würde mich interessieren.Thunderbird80 hat geschrieben: 24.06.2024 - 06:54 Aus welchem Grund sollte der Winkl Link ein Millionengrab sein? Er würde eine enorme Aufwertung und Qualitätssteigerung bringen
Ich sehe es wie folgt: Fährt man über die Autobahn drüber wird es eine kostspielige Lösung wegen Sicherheit usw. (siehe Hofgastein mit der Eisenbahn) und unter der Autobahn fehlt mir auch die Fantasie sich das mit dem Platz ausgehen soll (Autobahn, Stationen, Wohnhäuser, Parkplatz etc.). In beiden Fällen nähmen die Stationen erhebliche Flächen von den ohnehin begrenzten Parkflächen weg. Ein Durchfahrbetrieb ist denke ich auszuschließen also muss man erst recht wieder in die EUB bzw. KSB umsteigen. Jacke wie Hose, so schön wie in Arabba, Alta Badia oder Saalbach wird das mit der Verbindungsbahn nicht werden. Also warum da so viel Geld in die Hand nehmen wenn man es mit dem Shuttlebus auch genauso hinkriegt - im Idealfall stellt man den auf Elektro oder sonst was "Grünes" um, dann gibt's hoffentlich noch eine Plakette zur Auszeichnung der Nachhaltigkeit.
Darüber hinaus stört mich persönlich mehr als die Bahn selbst den Effekt den sie hätte, nämlich dass der Gast ziemlich sicher in noch größeren Mengen von Wagrain/Flachau (Annahme bettenstarke Hauptorte) in die Zauch pilgert. Man sieht ja was der Panorama-Link mit Kleinarl angerichtet hat, ein vormals formidables Halbtagsskigebiet mit klarem Klientel (Familien + Freestyle) wird vom Flachau-Gast überrannt. Dann kommt noch dazu, dass es mit Ski fahren wenig zu tun hat weil man ja quasi nur mehr im Lift sitzt, die Botschaft die es an den Gast sendet (für den 0815 Gast ist die Runde von Alpendorf bis Zauch an einem Tag nicht machbar) etc. etc. wir kennen die Argumente.
Ob dann aber eine normale Brücke über die Autobahn zu bauen nicht günstiger wäre, ist halt die andere Frage, ich hab keine Ahnung wie viel Brücken so kosten. Vielleicht kann man es ja als Grünbrücke deklarieren und vom Staat bezahlen lassen.
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
In Flachau wurde heuer im Frühling das Gelände etwas umgebaut , rund um die Bergstation StarJet2 und dem Steilhang runter in Richtung StarJet3 Tal. Wurde hier eventuell auch die Beschneiung erneuert bzw. ausgebaut?
Habe es erst in der Webcam gesehen das hier gearbeitet wurde, leider war die webcam vorher weggedreht so konnte man nichts sehen.
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Gruß Matthias
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Wurde letztes Jahr gemacht! Beschneiungsleitungen wurden rund um die Achter Jet Bergstation einige erneuert und eine ganz neue auf der Piste unter dem Star Jet 3 verlegt. Bis zum letzten Winter wurde hier mit extrem langen Schläuchen von den Zapfstellen der anderen Pisten gearbeitet?
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Was mich interessieren würde...
Diejenigen die überrascht sind, dass die Verbindungsbahn (noch länger) nicht kommt... wann war das letzte Mal, dass ihr vor Ort gewesen seid und einen Rundumblick am Parkplatz auf der Zauchensee-Seite gemacht habt? (in der Realität nicht auf Google Maps)
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Was soll die Frage (oder: ich steh' gerade auf dem Schlauch)? Für mich wäre die Verbindungsbahn gerade der Grund, nach langer Zeit wieder mal 'vor Ort gewesen zu sein' und ggf. einen Rundumblick zu machenWerna76 hat geschrieben: 09.07.2024 - 11:31 Was mich interessieren würde...
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Ich meins nicht immer gleich automatisch böse Miki
Eventuell könnte man hinsichtlich der Verbindungslinie ein "Aha"-Erlebnis haben wenn man aufm Parkplatz steht und versucht sich zu erinnern ob manche Gebäude im Umkreis schon immer da waren oder neu sind seit dem letzten Besuch.
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Der Zauchi in Flachauwinkel ist aber schon seit Jahren Geschichte!! Sie fahren ganz am Anfang der Saison, regelmäßig, ohne lange Wartezeiten, mit einem Bus. Während Normalbetrieb mit zwei und an Spitzentagen sogar mit drei Postbussen. Das mit langen Wartezeiten und langsamen fahren ist schon seit Jahren vorbei! Mit der Verbindungsbahn (nur Umlaufbahn, nicht Pendelbahn) ginge es zwar ein bisschen schneller, aber mehr wie 5 Minuten Zeitgewinn sind sicher schwer möglich!!
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Da muss ich zustimmen. Schon seit einigen Jahren sind in der Hauptsaison bis zu 3 Postbusse im Einsatz, all zu lange Wartezeiten gibt es eigentlich nicht. Der Winkl Link wäre maximal eine Art Prestige Projekt gewesen, wenn man anstatt der Postbusse einfach moderne E-Busse einsetzen würde, wäre genau so effektiv und könnte man marketingtechnisch wahrscheinlich auch noch gut verwerten.
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Also ich bin auch jedes Jahr dort in der Gegend, aber ich kann mir beim besten Willen keinen Winkl Link ganz unten im Tal von einer Talstation zur anderen vorstellen. Ich hab bis jetzt noch keine Lösung unten rum gefunden und sehe hier auch keine Lösung. Zu eng - zu verzwickt und ohne Häuser abreissen nicht machbar.
Ich persönlich finde die jetzige Lösung mit den Postbussen jetzt nicht zu suboptimal. Ging eigentlich diesen Winter ganz fix und auch nicht viel schneller als mit einer Gondel - meine persönliche Meinung. Und die paar Minuten Wartezeit fallen bei mir halt nicht ins Gewicht - bin ja nicht auf der Flucht.....
Die einzige Variante, die ich mir jetzt heuer vor Ort vorstellen konnte, wäre halt eine Verbindung über die Autobahn, die auf Kleinarlerseite etwas oberhalb startet (in Fahrtrichtung Sesselbahn gesehen rechts davon) und dann drüben auf Zauchenseer Seite oberhalb vom Schlusshang ankommt. Aber auch das, was soll das bringen .......
Nein....ich bleib dabei. Die Busse passen hier.
lg, da TMK
Ich persönlich finde die jetzige Lösung mit den Postbussen jetzt nicht zu suboptimal. Ging eigentlich diesen Winter ganz fix und auch nicht viel schneller als mit einer Gondel - meine persönliche Meinung. Und die paar Minuten Wartezeit fallen bei mir halt nicht ins Gewicht - bin ja nicht auf der Flucht.....
Die einzige Variante, die ich mir jetzt heuer vor Ort vorstellen konnte, wäre halt eine Verbindung über die Autobahn, die auf Kleinarlerseite etwas oberhalb startet (in Fahrtrichtung Sesselbahn gesehen rechts davon) und dann drüben auf Zauchenseer Seite oberhalb vom Schlusshang ankommt. Aber auch das, was soll das bringen .......
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Es geht halt darum, dass seit jeher die eherne Regelung ist, dass Skigebiete nur verbunden sind, wenn es eine Pisten/Seilbahntechnische Verbindung in beide Richtungen gibt (sonst könnte ja jeder kommen, wenn er "kurze Busfahrten" oder "kurze Zugfahrten" mitrechnet).
Die einzige Debatte dreht sich eigentlich darum, wie lange ein allfälliger Fußweg sein darf. Mir ist aber niemand bekannt, der mehr als 500 Meter annehmen würde.
Und mit unverbundenen Gebieten kann man halt schlechter werben, die Statistiken zeigen recht klar, dass Verbindungen durchaus nennenswerte Zuwächse bringen.
Die einzige Debatte dreht sich eigentlich darum, wie lange ein allfälliger Fußweg sein darf. Mir ist aber niemand bekannt, der mehr als 500 Meter annehmen würde.
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
@Werna76 und @eco meine Rede. Danke!
Wie wird das im Falle von Saisonanfangs- und Saisonendzeiten oder bei Wetterkapriolen bewertet wenn grundsätzlich liftmäßig verbundene Gebiete Betrieb in einzelnen Teilgebieten anbieten und mit Skibus verbinden, z.B. in Gastein, 4-Berge, Hochfügen, Arlberg?!
Und gibt es in diesen oder anderen Statistiken auch Erhebungen dazu wie sich der Gast verhält, wenn das Skigebiet vermeintlich zu groß wird? Urlaub in den Bergen soll doch in den allermeisten Fällen Erleben und Erreichen dem Gast näherbringen weil es was Ausgleichendes und Energetisierendes hat. Warum sonst wird so viel in bessere Erreichbarkeit und Komfortverbesserung investiert?! Ist dieses (für jeden selbst zu definierende) Erleben und Erreichen nicht gegeben- zu viel, zu wenig, you name it,...- dann kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen.
Ich gehe jetzt mal unter den Annahmen, dass der Arlberg-Gast für Restösterreich nicht repräsentativ ist und Frankreich und Italien nicht als unmittelbare Konkurrenz zu sehen sind, daher muss sich das Phänomen für den "typischen" Salzburg/Tirol Gast erst zeigen wie er sich verhält, wenn die Skigebiete zu groß- und ich meine deutlich zu groß- werden. Wer auch immer die Ersten sind, die dieses zu groß umsetzen (Flachau/Zauchensee, Saalbach/Zell, Kirchberg/KiWest, Mayrhofen/Hochzillertal, hab ich noch jemanden vergessen?), dort wird es zu beobachten sein!
Bei einer informellen Umfrage unter meinen Bekannten und Kunden (in diesem Fall zu annähernd gleichen Teilen Deutsche, Bayern, Ostösterreicher, Tschechen und Slowaken) war schon nach dem Bau der Panorama-Gondel der überwiegende Tenor "eh nett, dass man es gebaut hat, wir haben's gesehen, aber jetzt ist's zu groß/ zu überwältigend/ nicht mehr schaffbar, wir fahren wo anders hin".
Wo steht das geschrieben bzw. geregelt? Es ist ja eine Verbindung da und es ist ein Skigebiet. Ist doch in Armentarola und Kirchberg bzw. war am Arlberg und in Park City nichts anderes.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 08:53 Es geht halt darum, dass seit jeher die eherne Regelung ist, dass Skigebiete nur verbunden sind, wenn es eine Pisten/Seilbahntechnische Verbindung in beide Richtungen gibt.
Wie wird das im Falle von Saisonanfangs- und Saisonendzeiten oder bei Wetterkapriolen bewertet wenn grundsätzlich liftmäßig verbundene Gebiete Betrieb in einzelnen Teilgebieten anbieten und mit Skibus verbinden, z.B. in Gastein, 4-Berge, Hochfügen, Arlberg?!
Wo gibt es denn diese Statistiken? Die würden mich mal interessieren.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 08:53 Und mit unverbundenen Gebieten kann man halt schlechter werben, die Statistiken zeigen recht klar, dass Verbindungen durchaus nennenswerte Zuwächse bringen.
Und gibt es in diesen oder anderen Statistiken auch Erhebungen dazu wie sich der Gast verhält, wenn das Skigebiet vermeintlich zu groß wird? Urlaub in den Bergen soll doch in den allermeisten Fällen Erleben und Erreichen dem Gast näherbringen weil es was Ausgleichendes und Energetisierendes hat. Warum sonst wird so viel in bessere Erreichbarkeit und Komfortverbesserung investiert?! Ist dieses (für jeden selbst zu definierende) Erleben und Erreichen nicht gegeben- zu viel, zu wenig, you name it,...- dann kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen.
Ich gehe jetzt mal unter den Annahmen, dass der Arlberg-Gast für Restösterreich nicht repräsentativ ist und Frankreich und Italien nicht als unmittelbare Konkurrenz zu sehen sind, daher muss sich das Phänomen für den "typischen" Salzburg/Tirol Gast erst zeigen wie er sich verhält, wenn die Skigebiete zu groß- und ich meine deutlich zu groß- werden. Wer auch immer die Ersten sind, die dieses zu groß umsetzen (Flachau/Zauchensee, Saalbach/Zell, Kirchberg/KiWest, Mayrhofen/Hochzillertal, hab ich noch jemanden vergessen?), dort wird es zu beobachten sein!
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Im j-d-s-Gesetz!seiiim hat geschrieben: 10.07.2024 - 11:12 @Werna76 und @eco meine Rede. Danke!
Wo steht das geschrieben bzw. geregelt? Es ist ja eine Verbindung da und es ist ein Skigebiet. Ist doch in Armentarola und Kirchberg bzw. war am Arlberg und in Park City nichts anderes.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 08:53 Es geht halt darum, dass seit jeher die eherne Regelung ist, dass Skigebiete nur verbunden sind, wenn es eine Pisten/Seilbahntechnische Verbindung in beide Richtungen gibt.
Wie wird das im Falle von Saisonanfangs- und Saisonendzeiten oder bei Wetterkapriolen bewertet wenn grundsätzlich liftmäßig verbundene Gebiete Betrieb in einzelnen Teilgebieten anbieten und mit Skibus verbinden, z.B. in Gastein, 4-Berge, Hochfügen, Arlberg?!
Wo gibt es denn diese Statistiken? Die würden mich mal interessieren.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 08:53 Und mit unverbundenen Gebieten kann man halt schlechter werben, die Statistiken zeigen recht klar, dass Verbindungen durchaus nennenswerte Zuwächse bringen.
Und gibt es in diesen oder anderen Statistiken auch Erhebungen dazu wie sich der Gast verhält, wenn das Skigebiet vermeintlich zu groß wird? Urlaub in den Bergen soll doch in den allermeisten Fällen Erleben und Erreichen dem Gast näherbringen weil es was Ausgleichendes und Energetisierendes hat. Warum sonst wird so viel in bessere Erreichbarkeit und Komfortverbesserung investiert?! Ist dieses (für jeden selbst zu definierende) Erleben und Erreichen nicht gegeben- zu viel, zu wenig, you name it,...- dann kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen.
Ich gehe jetzt mal unter den Annahmen, dass der Arlberg-Gast für Restösterreich nicht repräsentativ ist und Frankreich und Italien nicht als unmittelbare Konkurrenz zu sehen sind, daher muss sich das Phänomen für den "typischen" Salzburg/Tirol Gast erst zeigen wie er sich verhält, wenn die Skigebiete zu groß- und ich meine deutlich zu groß- werden. Wer auch immer die Ersten sind, die dieses zu groß umsetzen (Flachau/Zauchensee, Saalbach/Zell, Kirchberg/KiWest, Mayrhofen/Hochzillertal, hab ich noch jemanden vergessen?), dort wird es zu beobachten sein!
Bei einer informellen Umfrage unter meinen Bekannten und Kunden (in diesem Fall zu annähernd gleichen Teilen Deutsche, Bayern, Ostösterreicher, Tschechen und Slowaken) war schon nach dem Bau der Panorama-Gondel der überwiegende Tenor "eh nett, dass man es gebaut hat, wir haben's gesehen, aber jetzt ist's zu groß/ zu überwältigend/ nicht mehr schaffbar, wir fahren wo anders hin".
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Bei Wagrain (Grafenberg-Grießenkareck) und Wagrain-Kleinarl war man auch vor den Verbindungen "schnell" per Bus drüben, trotzdem haben sich die Verbindungen sehr gut bewährt.tmk1609 hat geschrieben: 10.07.2024 - 07:22 Die einzige Variante, die ich mir jetzt heuer vor Ort vorstellen konnte, wäre halt eine Verbindung über die Autobahn, die auf Kleinarlerseite etwas oberhalb startet (in Fahrtrichtung Sesselbahn gesehen rechts davon) und dann drüben auf Zauchenseer Seite oberhalb vom Schlusshang ankommt. Aber auch das, was soll das bringen .......
Das steht in diverser Fachliteratur (bspw. Where to Ski and Snowboard, die Erhebungen zur Skigebietsgröße von Schrahe) und auch die allermeisten Webseiten zu dem Thema berechnen das so, sogar die hiesigen Forenbenutzer handhaben das überwiegend so (Faden "wo war ich schon alles").seiiim hat geschrieben: 10.07.2024 - 11:12 @Werna76 und @eco meine Rede. Danke!
Wo steht das geschrieben bzw. geregelt? Es ist ja eine Verbindung da und es ist ein Skigebiet. Ist doch in Armentarola und Kirchberg bzw. war am Arlberg und in Park City nichts anderes.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 08:53 Es geht halt darum, dass seit jeher die eherne Regelung ist, dass Skigebiete nur verbunden sind, wenn es eine Pisten/Seilbahntechnische Verbindung in beide Richtungen gibt.
Wie wird das im Falle von Saisonanfangs- und Saisonendzeiten oder bei Wetterkapriolen bewertet wenn grundsätzlich liftmäßig verbundene Gebiete Betrieb in einzelnen Teilgebieten anbieten und mit Skibus verbinden, z.B. in Gastein, 4-Berge, Hochfügen, Arlberg?!
Der Punkt ist dabei ganz einfach der, dass ja jeder kommen könnte, wenn er Busse und Eisenbahnen als "Verbindung" zulässt, da hat man gar keine vernünftige Definition mehr, weil man dann eine Maximalfahrzeit (und ggf. Takt oder so) definieren müsste, sonst wäre alles mit allem verbunden.
Skipassgültigkeit ist kein vernünftiges Kriterium, da diverse Skipässe zahlreiche unbestritten unverbundene Skigebiete abdecken, auch für nur einen Tag (bspw. Dolomiti Superski, Salzburg Super Ski Card, Davos-Klosters) erhältlich sind, und umgekehrt gibt es auch verbundene Skigebiete die keinen gemeinsamen Skipass haben (zwar nicht oft, aber kommt vor, bspw. Mythenregion+Hoch-Ybrig und mit dem Schlepplift Brunni sogar ein Drittes).
Die Statistiken wurden hier in den Fäden dazu nach der ersten Saison der jeweiligen Verbindungen diskutiert, bspw. Arosa-Lenzerheide, Saalbach-Fieberbrunn, wo das zuvor kleinere Gebiet ca. 20% Zuwachs hatte, das zuvor größere 10%.Wo gibt es denn diese Statistiken? Die würden mich mal interessieren.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 08:53 Und mit unverbundenen Gebieten kann man halt schlechter werben, die Statistiken zeigen recht klar, dass Verbindungen durchaus nennenswerte Zuwächse bringen.
Und gibt es in diesen oder anderen Statistiken auch Erhebungen dazu wie sich der Gast verhält, wenn das Skigebiet vermeintlich zu groß wird? Urlaub in den Bergen soll doch in den allermeisten Fällen Erleben und Erreichen dem Gast näherbringen weil es was Ausgleichendes und Energetisierendes hat. Warum sonst wird so viel in bessere Erreichbarkeit und Komfortverbesserung investiert?! Ist dieses (für jeden selbst zu definierende) Erleben und Erreichen nicht gegeben- zu viel, zu wenig, you name it,...- dann kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen.
Ich gehe jetzt mal unter den Annahmen, dass der Arlberg-Gast für Restösterreich nicht repräsentativ ist und Frankreich und Italien nicht als unmittelbare Konkurrenz zu sehen sind, daher muss sich das Phänomen für den "typischen" Salzburg/Tirol Gast erst zeigen wie er sich verhält, wenn die Skigebiete zu groß- und ich meine deutlich zu groß- werden. Wer auch immer die Ersten sind, die dieses zu groß umsetzen (Flachau/Zauchensee, Saalbach/Zell, Kirchberg/KiWest, Mayrhofen/Hochzillertal, hab ich noch jemanden vergessen?), dort wird es zu beobachten sein!
Bei einer informellen Umfrage unter meinen Bekannten und Kunden (in diesem Fall zu annähernd gleichen Teilen Deutsche, Bayern, Ostösterreicher, Tschechen und Slowaken) war schon nach dem Bau der Panorama-Gondel der überwiegende Tenor "eh nett, dass man es gebaut hat, wir haben's gesehen, aber jetzt ist's zu groß/ zu überwältigend/ nicht mehr schaffbar, wir fahren wo anders hin".
Dass ein Skigebiet irgendwann "zu groß" sein könnte halte ich für völlig abwegig, jedenfalls wäre mir nicht bekannt, dass irgendein Skigebiet jemals einen Rückgang der Zahlen hatten nach einer Verbindung.
Einzelne Leute (und du bist scheinbar in derartigen Kreisen) können natürlich solche Meinungen haben (es gibt ja auch Leute die alte Lifte besser finden als Neue), aber das ist nicht repräsentativ und wie erwähnt anhand keinerlei Zahlen belegbar.
Im vorliegenden Fall wird das sogar dadurch besonders seltsam, dass Alpendorf-Zauchensee nichtmal besonders weit ist, also von "zu groß" weit entfernt (müsste locker in ca. 3 Stunden machbar sein pro Richtung), da gibt es deutlich längere Touren, bspw. am Arlberg oder der Sellaronda (PdS und Vialattea auch, wobei da die vielen Uralt-Lifte in bestimmten Teilbereichen natürlich viel Zeit fressen und beim Jungfraugebiet ist es auch speziell).
Übrigens ist von all den von dir genannten Beispielen selbst wenn die Gebiete verbunden wären keins zu groß, um es in einem Tag von Liftöffnung bis Liftschließung komplett hin und zurück zu schaffen, man muss sich zwar bei Going-Breitmoos und Fieberbrunn-Schüttdorf und zurück sputen, aber machbar ist es und wurde auch schon gemacht.
Zuletzt geändert von j-d-s am 11.07.2024 - 12:29, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Falls etwas gebaut wird, dann wird es eine Gondel sein. Die Gefahr für Regen ist einfach zu groß in der Tallage. Irgendeinen ausgedienten 4er ohne Haube, wird nicht passieren
Auf der einen Seite: Ja, Bus ist eigentlich ausreichend, nervig ist es eher in der Nebensaison, wenn nur ein Bus pendelt statt 3.
Auf der anderen Seite: Großarl durfte im Amade-Verbund eine Bahn bauen die den Berg rauf, wieder runter und wieder rauf führt
Auf der einen Seite: Ja, Bus ist eigentlich ausreichend, nervig ist es eher in der Nebensaison, wenn nur ein Bus pendelt statt 3.
Auf der anderen Seite: Großarl durfte im Amade-Verbund eine Bahn bauen die den Berg rauf, wieder runter und wieder rauf führt
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Wollte ich auch schon schreiben. Wäre auch für mich die einzige machbare Variante. Talstation irgendwo im Bereich des Kinderlifts auf der Kleinarler Seite und dann bis zu der kleinen Almsiedlung (nach dem Zielhang) auf der Zauchensee-Seite rauf...tmk1609 hat geschrieben: 10.07.2024 - 07:22 Die einzige Variante, die ich mir jetzt heuer vor Ort vorstellen konnte, wäre halt eine Verbindung über die Autobahn, die auf Kleinarlerseite etwas oberhalb startet (in Fahrtrichtung Sesselbahn gesehen rechts davon) und dann drüben auf Zauchenseer Seite oberhalb vom Schlusshang ankommt. Aber auch das, was soll das bringen
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
War genau so der Plan, gibts vom Architekten des Highports ein schönes Video zu, Station Shuttleberg am Beginnerslift, Station Zauchensee direkt am Hightport neben Highliner I.Mr400Liter hat geschrieben: 11.07.2024 - 07:50Wollte ich auch schon schreiben. Wäre auch für mich die einzige machbare Variante. Talstation irgendwo im Bereich des Kinderlifts auf der Kleinarler Seite und dann bis zu der kleinen Almsiedlung (nach dem Zielhang) auf der Zauchensee-Seite rauf...tmk1609 hat geschrieben: 10.07.2024 - 07:22 Die einzige Variante, die ich mir jetzt heuer vor Ort vorstellen konnte, wäre halt eine Verbindung über die Autobahn, die auf Kleinarlerseite etwas oberhalb startet (in Fahrtrichtung Sesselbahn gesehen rechts davon) und dann drüben auf Zauchenseer Seite oberhalb vom Schlusshang ankommt. Aber auch das, was soll das bringen
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Hier noch der Link dazu: https://urstanner.com/projekt/tourismus ... -highport/eco hat geschrieben: 11.07.2024 - 09:07War genau so der Plan, gibts vom Architekten des Highports ein schönes Video zu, Station Shuttleberg am Beginnerslift, Station Zauchensee direkt am Hightport neben Highliner I.Mr400Liter hat geschrieben: 11.07.2024 - 07:50Wollte ich auch schon schreiben. Wäre auch für mich die einzige machbare Variante. Talstation irgendwo im Bereich des Kinderlifts auf der Kleinarler Seite und dann bis zu der kleinen Almsiedlung (nach dem Zielhang) auf der Zauchensee-Seite rauf...tmk1609 hat geschrieben: 10.07.2024 - 07:22 Die einzige Variante, die ich mir jetzt heuer vor Ort vorstellen konnte, wäre halt eine Verbindung über die Autobahn, die auf Kleinarlerseite etwas oberhalb startet (in Fahrtrichtung Sesselbahn gesehen rechts davon) und dann drüben auf Zauchenseer Seite oberhalb vom Schlusshang ankommt. Aber auch das, was soll das bringen
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
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Da ist der Fahrkomfort nicht so toll.
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Was'n das für ein Schwachsinn?! Dann gehört die Definition überarbeitet, nicht der gleiche Müll weiterverzapft! Das ist ja eine Argumentationsschule wie bei den Grünen.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 17:34 Der Punkt ist dabei ganz einfach der, dass ja jeder kommen könnte, wenn er Busse und Eisenbahnen als "Verbindung" zulässt, da hat man gar keine vernünftige Definition mehr, weil man dann eine Maximalfahrzeit (und ggf. Takt oder so) definieren müsste, sonst wäre alles mit allem verbunden.
Skipassgültigkeit ist kein vernünftiges Kriterium, da diverse Skipässe zahlreiche unbestritten unverbundene Skigebiete abdecken, auch für nur einen Tag (bspw. Dolomiti Superski, Salzburg Super Ski Card, Davos-Klosters) erhältlich sind, und umgekehrt gibt es auch verbundene Skigebiete die keinen gemeinsamen Skipass haben (zwar nicht oft, aber kommt vor, bspw. Mythenregion+Hoch-Ybrig und mit dem Schlepplift Brunni sogar ein Drittes).
Sofern nicht ausdrücklich erwähnt, stelle ich in diesem Forum nicht meine persönlichen Ansichten dar, da ich weiß, dass diese nicht massentauglich wären. Sollte mittlerweile bekannt sein. Wenn ich also die Forderungen meiner und unserer Gäste in der Ferienregion hier vertrete, welche vermutlich eher massentauglich sind und der Wahrnehmung des gemeinen Gastes eher entsprechen, dann verbitte ich mir daraus Rückschlüsse auf meine Person.j-d-s hat geschrieben: 10.07.2024 - 17:34 Dass ein Skigebiet irgendwann "zu groß" sein könnte halte ich für völlig abwegig, jedenfalls wäre mir nicht bekannt, dass irgendein Skigebiet jemals einen Rückgang der Zahlen hatten nach einer Verbindung.
Einzelne Leute (und du bist scheinbar in derartigen Kreisen) können natürlich solche Meinungen haben (es gibt ja auch Leute die alte Lifte besser finden als Neue), aber das ist nicht repräsentativ und wie erwähnt anhand keinerlei Zahlen belegbar.
Im vorliegenden Fall wird das sogar dadurch besonders seltsam, dass Alpendorf-Zauchensee nichtmal besonders weit ist, also von "zu groß" weit entfernt (müsste locker in ca. 3 Stunden machbar sein pro Richtung), da gibt es deutlich längere Touren, bspw. am Arlberg oder der Sellaronda (PdS und Vialattea auch, wobei da die vielen Uralt-Lifte in bestimmten Teilbereichen natürlich viel Zeit fressen und beim Jungfraugebiet ist es auch speziell).
Übrigens ist von all den von dir genannten Beispielen selbst wenn die Gebiete verbunden wären keins zu groß, um es in einem Tag von Liftöffnung bis Liftschließung komplett hin und zurück zu schaffen, man muss sich zwar bei Going-Breitmoos und Fieberbrunn-Schüttdorf und zurück sputen, aber machbar ist es und wurde auch schon gemacht.
Zum Zwecke des Amusements steige ich mal auf die Diskussion ein: Wenn meine Gäste begründbare Kritik äußern an dem Skigebiet in dem wir unterwegs waren oder sogar ankündigen im nächsten Jahr woanders hinzufahren da ihnen die Entwicklung des Skigebiets missfällt, dann nehme ich diese Kritik ernst. Bist du schon mal die 12-Gipfel-Runde (Alpendorf-Zauch-Alpendorf) gefahren? Da braucht man weit länger als am Arlberg und auf der Sellaronda. Dass die Runde skifahrerisch schaffbar ist, ist unbestritten, da gebe ich dir recht. Ebenso Saalbach und Kitzbühel. Nur kann man bei groß angelegtem Marketing nicht von der Schnittmenge zweier Randgruppen, nämlich jene die a) skifahrerisch in der Lage sind und b) so geizig sind, dass sie meinen die Liftkarte von Betriebsbeginn bis Liftschluss ausfahren zu müssen, auf die Breite Masse schließen. Und bevor hier der große Aufschrei kommt, denk zuerst nach, dann wirst du feststellen, dass ich recht habe.
Wenn man genau hinschaut, fällt es ja dann doch auf: Sellaronda und Königstour werden groß beworben, angeschrieben etc. --> weil die Runde/ das Skigebiet die richtige Größe hat. In Saalbach, am Arlberg und in der Sportwelt gibt es die Information zu möglichen Skigebietsrunden auf Nachfrage oder bei Bedarf gerne, aber es ist eben nicht omnipräsent und an jeder Pistenkreuzung ausgeschildert. Weil die Runden nichts sind für jedermann! Und um den Kreis zu schließen: wenn es nichts ist für jedermann, dann brauch ich auch kein großes Marketing dafür betreiben, muss nicht die Liftinfrastruktur auf die Massen auslegen, kann in Komfortverbesserung, Kapazitätssteigerung, Beschneiung, you name it, investieren und brauche vor allem keinen Winkl-Link, wenn es mit Shuttlebussen genauso geht!
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
In Bezug zur Definition, ich kenne aber kaum jemanden (nicht niemanden) der das ernsthaft anders definieren will, weil wie erwähnt sonst Kriterien aufgestellt werden müssen, wie oft und wie lange die "Verbindung" via allgemeinem ÖPNV brauchen darf. Sind 5 Minuten noch "ein Skigebiet", was ist dann bei 15, was bei 30 Minuten?
Die Behauptung, dass "zu groß" ein Argument gegen ein Skigebiet sei oder gar jemand deswegen woanders hinfährt, halte ich nach wie vor für eine völlige Randerscheinung, die auch keinerlei sinnvolle Grundlage hat, denn niemand ist gezwungen, das gesamte Gebiet zu befahren, jeder darf auch im größten Skigebiet der Welt denselben Lift den ganzen Tag rauf und runter fahren.
Selbst der dann (womöglich, tendenziell sind das aber max. 20% oder so) höhere Skipasspreis lässt sich ganz einfach beheben, denn im eben erwähnten größten Skigebiet der Welt (den 3V), so wie übrigens auch bspw. an der Sella Ronda und in den 4V, kann man auch Skipässe für nur ein Teilgebiet kaufen (am Ende des Gültigkeitsraumes wird mit großen Schildern gewarnt, die bemerkt jeder), die dann etwas günstiger sind.
Wieso dann jemand ernsthaft sagt "in Flachauwinkl kann man mit einer EUB statt einem Bus rüber zu den Liften nach Zauchensee, jetzt fahre ich woanders hin", das müsste man erstmal inhaltlich begründen und mir fällt da beim besten Willen gar nichts ein, wie sich das begründen ließe. Dir vielleicht?
Die Behauptung, dass "zu groß" ein Argument gegen ein Skigebiet sei oder gar jemand deswegen woanders hinfährt, halte ich nach wie vor für eine völlige Randerscheinung, die auch keinerlei sinnvolle Grundlage hat, denn niemand ist gezwungen, das gesamte Gebiet zu befahren, jeder darf auch im größten Skigebiet der Welt denselben Lift den ganzen Tag rauf und runter fahren.
Selbst der dann (womöglich, tendenziell sind das aber max. 20% oder so) höhere Skipasspreis lässt sich ganz einfach beheben, denn im eben erwähnten größten Skigebiet der Welt (den 3V), so wie übrigens auch bspw. an der Sella Ronda und in den 4V, kann man auch Skipässe für nur ein Teilgebiet kaufen (am Ende des Gültigkeitsraumes wird mit großen Schildern gewarnt, die bemerkt jeder), die dann etwas günstiger sind.
Wieso dann jemand ernsthaft sagt "in Flachauwinkl kann man mit einer EUB statt einem Bus rüber zu den Liften nach Zauchensee, jetzt fahre ich woanders hin", das müsste man erstmal inhaltlich begründen und mir fällt da beim besten Willen gar nichts ein, wie sich das begründen ließe. Dir vielleicht?
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Was mich angeht: Nein, weil ich bisher immer ein Quartier in Flachau oder Kleinarl hatte. Aber vergleichbare Umfänge waren es dann schon.seiiim hat geschrieben: 11.07.2024 - 14:30 Bist du schon mal die 12-Gipfel-Runde (Alpendorf-Zauch-Alpendorf) gefahren?
Wenn man von Ende zu Ende fährt hat man wenig Zeit mal einen Lift doppelt zu fahren oder ganz in ein Tal abzufahren. Wenn man am anderen Ende wohnt muss man am Ziel immer gleich umdrehen. Eine vorgegebene Route brauche ich nicht so lange ich noch einen Pistenlan lesen kann.
Skifahrerisch in der Lage sind viele. Es reicht die "holländische Beherrschung" von roten Pisten und eine halbwegs solide Basiskondition. Und Begeisterung und Ehrgeiz sollte man nicht auf "geizig" zurückführen.seiiim hat geschrieben: 11.07.2024 - 14:30 Schnittmenge zweier Randgruppen, nämlich jene die a) skifahrerisch in der Lage sind und b) so geizig sind, dass sie meinen die Liftkarte von Betriebsbeginn bis Liftschluss ausfahren zu müssen.
Auch wenn man das Skigebiet von Ende zu Ende an einem Tag hin und zurück durchqueren kann: Es ist unmöglich dabei alle Lifte und Pisten zu nutzen. Aber stört das jemanden? Hat sich schon mal jemand beschwert dass er im Schwarzwald nicht die (angeblich) 24.000km Wanderwege an einem Wochenende schafft?
Zum Winkl-Link: Ganz nett wäre er. Ist er wirklich wichtig? Nein. Würde er den Charakter des Gebietes wirklich ändern? Kaum, mal unabhängig von irgendwelchen Definitions-Diskussionen.
Und als mir der Bus vor der Nase weggefahren war bin ich auch schon zu Fuss rüber (der nächste hat mich noch überholt
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Re: Neues in der Salzburger Sportwelt
Du hast viele Punkte (Skipasspreis, keine Notwendigkeit "alles" in Anspruch nehmen zu müssen etc.) bereits genannt und diese Sichtweise ist absolut legitim. Ich könnte mir am ehesten vorstellen, dass es nicht das "zu groß" als solches ist, sondern einerseits, dass der Charakter oder die Alleinstellungsmerkmale der einzelnen Teilgebiete verloren geht bzw. verwässern und andererseits, dass die geschaffene Erwartungshaltung nicht mehr erfüllt werden kann.j-d-s hat geschrieben: 11.07.2024 - 22:43 Wieso dann jemand ernsthaft sagt "in Flachauwinkl kann man mit einer EUB statt einem Bus rüber zu den Liften nach Zauchensee, jetzt fahre ich woanders hin", das müsste man erstmal inhaltlich begründen und mir fällt da beim besten Willen gar nichts ein, wie sich das begründen ließe. Dir vielleicht?
Zu ersterem: Ich denke es gibt breite Einigkeit, dass jedes Skigebiet eine gewissen eigene Charakteristik aufweist und in der Folge zu einem gewissen Grad ein eigenes Publikum hat. Von solo Familienskigebiet (z.B. Lofer) über einen Mix (z.B. Ischgl, Party + Sportlich), jeder kennt wohl seine Lieblingsbeispiele. Wie bereits in einem meiner oberen Posts erwähnt, fällt durch den Zusammenschluss in ein großes Skigebiet die "USPs" eines kleinen (aber feinen) Skigebiets gerne durch den Rost. Klar, man kann auch nicht alles gleichzeitig bewerben und Freeski-Eldorado, Kinderparadies, sportlich herausfordernd und Genießergebiet gleichzeitig sein, erstens weil es in der Werbung nicht vermittelbar ist und zweitens weil es dann unglaubwürdig wird. Nun ist in Kleinarl genau das passiert, was vorher klar war (Freestyle + Familien) geht nun völlig unter, wenn man nicht Stammgast ist oder konkret sucht findet man es nicht mehr und das Gebiet wird vom "typischen" Flachau-Touristen übervölkert. Wobei man sogar beim "typischen Flachau-Touristen" die Frage stellen muss, wer ist das; denn den Spagat zwischen Party + Familienskigebiet (mehrheitlich blaue Pisten) haben die auch nie so gut hingekriegt wie Ischgl. Ähnlich war es meiner Ansicht nach am Natrun und in Fieberbrunn und droht nun eher auch in der Zauch (jetzt sportlich und Freeride).
Und um hier mit Zweiterem anzuknüpfen: Es wäre vermutlich schon nachzuvollziehen, angenommen dass man als Gast ein Skigebiet aus einem bestimmten Grund/ Charakteristik gewählt hat (z.B. ruhiges, übersichtliches Familienskigebiet, wie es Kleinarl war) und genau dieses Kriterium "verschwindet" oder wird überlagert von einem Mehr an Angebot, dass man dann in gewisser Weise enttäuscht ist und sich ein anderes Gebiet sucht, dass den Erwartungen eher entspricht.
Wir haben ja auch hier im AF des Öfteren derartige Anfragen.
Über die weitere Ausführung zum Thema Erwartungshaltung, Erfüllung der Bedürfnisse und die zugrundeliegende Psychologie würde ich vorschlagen das im privaten Austausch oder einem ausgelagerten Topic zu diskutieren, da es hier sonst zu OT wird.
Doch. Gerne genauere Ausführungen zur Sportphysiologie des Skifahrens per PN oder bei breiterem Interesse in einem eigenen Topic. Hier sei nur in aller Kürze gesagt: Ski alpin ist ein Kraftausdauersport. Selbstredend, dass hier verschiedenste Faktoren wie Können, Ernährung, Alter, Gesamtverfassung, äußere Bedingungen etc. gewichtige Rollen spielen, aber dies mal beiseite Gelassen. Die Energiebereitstellung erfolgt dementsprechend über Protein und Kohlenhydrate (nicht Fett, es ist keine Langzeitausdauer). Ergo kann man unter Idealbedingungen MAXIMAL 1,5-2h am Tag "ordentlich" Skifahren, Liftfahrten schon inklusive. Lassen wir 5 grade sein und sagen mit ausgedehnten Pausen und ohne sich bei jeder Abfahrt am Limit zu bewegen können es für den Gast 3-4h sein. Dann ist aber endgültig Schluss. Alles andere hat mit Begeisterung und Ehrgeiz nichts zu tun sondern ist Geiz und/ oder gefährlich. Und jede sportwissenschaftliche Studie über den Skisport alpin belegt das.Schneefuchs hat geschrieben: 12.07.2024 - 08:16 Und Begeisterung und Ehrgeiz sollte man nicht auf "geizig" zurückführen.