Skipasspreise 2023 / 2024

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ski-chrigel
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von ski-chrigel »

Naja, also der Vergleich mit den Lebensmitteln ist ja sowas von unpassend. Im Grundbedürfnisbereich würde und müsste der Staat korrigierend eingreifen. Nicht aber bei einem Luxusgut wie Skifahren. Zudem sprichts Du mit „zusammentun“ auch grad noch illegale Preisabsprachen an. Das ist bei den Skigebieten zumindest nicht offensichtlich der Fall. Klar schaut jedes Skigebiet nach links und rechts, aber von „Zusammentun“ ist wohl kaum die Rede.
Welche Regulation - abgesehen von den wenigen Seilbahnen des öffentlichen Verkehrs - käme denn zum Zuge, wenn man einem privaten Unternehmer vorschreiben wollte, wie hoch seine Ticketpreise sein dürfen?
Absprachen nach dem Kartellrecht sind was anderes, da könnte und müsste der Staat eingreifen, aber grad bei den dynamischen Preisen ist das wohl eher noch schwieriger als bei fixen.

Wenn Du schon einen Vergleich ziehen willst, dann solltest Du es mit andern Luxusgütern tun. zB. mit Luxusuhren. Niemand schreit auf, dass eine Rolex nicht für jeden erschwinglich ist. Oder näherliegender: Ticketpreise für Konzerte. Muss da der Staat eingreifen, damit sich ein Ticket für ein Pop- oder Klassikkonzert jeder, oder viele leisten können? Nein! Das ist immer Sache eines privaten Unternehmers.

Natürlich würde es mir nicht gefallen, wenn ich mir Skitickets nicht mehr leisten könnte. Aber es geht überhaupt nicht um mich und es ist völlig unpassend, meine private Situation hier ins Spiel zu bringen. Es geht darum, das private (!) Skigebiets-Unternehmen frei sind in ihren unternehmerischen Entscheidungen. Und wenn Du schon den Ball auf mich spielst: Ich bin auch selbst Unternehmer im Freizeit (=Luxus)bereich und muss mir tagtäglich Gedanken über unsere Preispolitik machen. Mir würde es auch nicht gefallen, wenn der Staat mir da auf die Finger klopfen würde, solange ich mich nicht illegal mit Mitbewerbern abspreche.

Ich wünsche mir nicht, dass wir Ticketpreise wie in den USA in Europa erhalten. Aber es ist das gute Recht der privaten Unternehmen, solche Preise zu verlangen. Und von denen sind wir zum Glück doch noch ein ganzes Stück davon entfernt.

Wenn der Staat ein Interesse daran hat, dass sich möglichst viele Leute Skifahren leisten können, dann könnte er die Regulation anpassen. Ich glaube aber nicht, dass man im momentanen politischen Umfeld dafür eine Mehrheit findet. Zumindest nicht dann, wenn es um mehr als einen Dorflift oder ein kleines, staatlich unterstütztes Skigebiet geht.
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Tyrolens
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Tyrolens »

Oh. Diese Diskussion wird sicher noch bis zur Politik finden; spätestens dann, wenn's um Schulskikurse geht.
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sheridan
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von sheridan »

Julian96 hat geschrieben: 19.09.2023 - 15:05 Sonst könnten sich auch alle Landwirte/Supermärkte zusammentun und jegliche Lebensmittelpreise um Faktor 10 erhöhen.
Das wäre die Beschreibung eines Monopols. Bei Skigebieten in den Alpen kann ich beim besten Willen kein Monopol erkennen. Es gibt immer genügend Ausweich-Gebiete, wenn man keine 75€ aufwärts für eine Tageskarte auf den Tisch legen will. Das Produkt "Skigebiet" ist auch recht vergleichbar (Höhenlage, Pisten-km, Anzahl Lifte usw). Ausser natürlich, wenn man unbedingt eine Lupen-Stütze braucht, die gibt's natürlich nur in Zermatt ;-)
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von David93 »

Auch wenns marktwirtschaftlich sicherlich einwandfrei ist, verstehe ich trotzdem nicht warum man diese Preisentwicklung und das dynamische System, in welchem es in der Tat mehr Verlierer als Gewinner gibt, dauernd gut heißen muss. Es führt dazu dass das Skifahren zum absoluten Luxus-Sport wird und nichts mehr für die breite Bevölkerungsschicht. Das ist einfach schade wenn es Leuten aus finanziellen Gründen verwehrt bleibt.
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Holländer
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Holländer »

Ich denke, die Preise wären niedriger, wenn Skifahrer einfache Skigebiete ohne Luxus wählen würden.
Thank you Google Translate.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Tyrolens »

Ja gut. Da stellt sich die Frage, was vorher da war. Das Bedürfnis oder das Angebot.
Dass die Luxusskigebiete am besten funktionieren, ist kein Geheimnis.
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ski-chrigel
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von ski-chrigel »

David93 hat geschrieben: 19.09.2023 - 18:43 Auch wenns marktwirtschaftlich sicherlich einwandfrei ist, verstehe ich trotzdem nicht warum man diese Preisentwicklung und das dynamische System, in welchem es in der Tat mehr Verlierer als Gewinner gibt, dauernd gut heißen muss.
Falls Du mich damit ansprichen willst: Was heisst denn „dauernd gutheissen“? Es ist j-d-s der mit den immergleichen Argumenten dagegen wettert. Darauf habe ich reagiert.
Nur schlecht sind dynamische Preise auch nicht. Wochentagsskifahrer und weit vorausbuchende Feriengäste sind durchaus Gewinner. Dazu gibt es zahlreiche Statements von AF‘lern, namentlich in Arosa-Lenzerheide. Die übervollen Wochenenden zu verteuern, um die Spitzen etwas zu Brechen, ist vermutlich auch nicht die schlechteste Idee. Und natürlich sind die Bergbahnen Gewinner. Die Wertschöpfung in diesem Segment ist aber bei den allermeisten Bergbahnen nicht so, dass goldene Nasen verdient werden. Kann jeder nachlesen. Das ewige Gebashe auf die ach so bösen und geldgierigen Bergbahnen geht mir auf den Wecker.
Aber natürlich gibt es auch viele Verlierer.
Haben wir aber alles schon rauf- und runterdiskutiert.
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markman
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von markman »

sheridan hat geschrieben: 19.09.2023 - 18:10
Julian96 hat geschrieben: 19.09.2023 - 15:05 Sonst könnten sich auch alle Landwirte/Supermärkte zusammentun und jegliche Lebensmittelpreise um Faktor 10 erhöhen.
Das wäre die Beschreibung eines Monopols. Bei Skigebieten in den Alpen kann ich beim besten Willen kein Monopol erkennen. Es gibt immer genügend Ausweich-Gebiete, wenn man keine 75€ aufwärts für eine Tageskarte auf den Tisch legen will. Das Produkt "Skigebiet" ist auch recht vergleichbar (Höhenlage, Pisten-km, Anzahl Lifte usw). Ausser natürlich, wenn man unbedingt eine Lupen-Stütze braucht, die gibt's natürlich nur in Zermatt ;-)
kein Monopol, das wäre ein Kartell, oder vielleicht sogar schon ein Clan? :-) *Klugscheisssmodus aus*

Der Snob-Effekt bringt es mit sich und es wird viele Menschen geben, die sich rühmen, am Wochenende ganz viel Geld ausgegeben zu haben. Es macht ihnen also mehr Spaß, wenn Sie mehr Geld dafür ausgeben haben.

Grüße,
Markman
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von j-d-s »

ski-chrigel hat geschrieben: 19.09.2023 - 16:48 Ich wünsche mir nicht, dass wir Ticketpreise wie in den USA in Europa erhalten. Aber es ist das gute Recht der privaten Unternehmen, solche Preise zu verlangen. Und von denen sind wir zum Glück doch noch ein ganzes Stück davon entfernt.

Wenn der Staat ein Interesse daran hat, dass sich möglichst viele Leute Skifahren leisten können, dann könnte er die Regulation anpassen. Ich glaube aber nicht, dass man im momentanen politischen Umfeld dafür eine Mehrheit findet. Zumindest nicht dann, wenn es um mehr als einen Dorflift oder ein kleines, staatlich unterstütztes Skigebiet geht.
Es gibt hier mehrere Punkte zu beachten: Zum einen ist selbst in der Freien Marktwirtschaft eine schlagkräftige Kartellbehörde unbedingt notwendig, um einen fairen Wettbewerb zu garantieren. Monopole und Kartelle sind nämlich bereits ein Widerspruch zur Freien Marktwirtschaft.

Davon unabhängig bin ich ganz generell der Meinung, dass auch die Freie Marktwirtschaft nur so frei sein darf, wie sie dem Wohle der Allgemeinheit dient. In Marktbereichen, wo ein unregulierter freier Markt der Allgemeinheit schadet, muss der Staat durch Vorschriften tätig werden, was auch in zahlreichen Bereichen geschieht, bspw. sind sogar Umweltschutzvorschriften (obwohl die oft übertrieben sind) eine Einschränkung des freien Marktes (ohne Vorschriften würden Kraftwerke und Fabriken sicher noch immer ungefilterte Abgase in die Luft leiten, das Abwasser ungeklärt in den Fluss, da das schlicht billiger ist), ebenso Arbeitnehmerrechte wie Kündigungsschutz und Mindestlohn, die ja die wirtschaftliche Entscheidungsfreiheit des Unternehmers einschränken, um die Arbeitnehmer zu schützen.

Dieses Prinzip nennt man Soziale Marktwirtschaft.

Freilich ist sowas immer eine Abwägung, weil zu umfangreiche Vorschriften dazu führen können, dass Waren oder Dienstleistungen gar nicht mehr angeboten werden, weil es nicht mehr rentabel ist oder weil in anderen Ländern mehr Profit winkt. Dennoch würde ich diverse Bereiche sehen, wo die staatliche Regulierung verschärft werden sollte, bspw. bei Mieten und Energiepreisen.

Konkret in Bezug auf Skigebiete würde ich allerdings anmerken, dass die meisten Seilbahngesellschaften sowieso nicht mit besonders hohen Gewinnen auffallen (und diejenigen, die am profitabelsten sind, sind meist solche, die viele arabische/asiatische Fußgängergäste haben, was bspw. die Jungfraubahnen vorbildlicherweise nutzen, um Skifahrerinfrastruktur zu finanzieren).

Trotzdem muss man festhalten, dass manche Skigebiete mit ihren Preisen völlig aus dem Rahmen (verglichen mit anderen Skigebieten ähnlicher Größe) fallen, und da sind eben "dynamische Preise" auffällig oft vertreten, wie das Montafon und St. Moritz, wobei auch einzelne Gebiete mit undynamischen Preisen völlig verquer überzogene Preise haben, bspw. das Gasteinertal.

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ski-chrigel
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von ski-chrigel »

j-d-s hat geschrieben: 20.09.2023 - 11:25 Konkret in Bezug auf Skigebiete würde ich allerdings anmerken, dass die meisten Seilbahngesellschaften sowieso nicht mit besonders hohen Gewinnen auffallen
Sag ich ja.
In dieser Branche wird man mit gewöhnlichen Skifahrern nicht reich.
Zum einen ist selbst in der Freien Marktwirtschaft eine schlagkräftige Kartellbehörde unbedingt notwendig, um einen fairen Wettbewerb zu garantieren. Monopole und Kartelle sind nämlich bereits ein Widerspruch zur Freien Marktwirtschaft.
Sag ich ebenfalls.
Weder gibt es bei Skigebiet Monopole, noch sind Kartelle zu vermuten.
Trotzdem muss man festhalten, dass manche Skigebiete mit ihren Preisen völlig aus dem Rahmen (verglichen mit anderen Skigebieten ähnlicher Größe) fallen, und da sind eben "dynamische Preise" auffällig oft vertreten, wie das Montafon und St. Moritz, wobei auch einzelne Gebiete mit undynamischen Preisen völlig verquer überzogene Preise haben, bspw. das Gasteinertal.
Die Skigebiete, die gemäss Deiner Definition aus dem Rahmen fallen, tun dies durch eine bewusste, legale Entscheidung und es gibt keinen Grund für den Staat, einzuschreiten. Egal ob sie EUR 70.-, 90.- oder 120.- für eine Tageskarte verlangen.
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turms
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von turms »

wieso soll der Staat eingreifen? was hat der Staat mit den Skigebieten zu tun?
Wir reden über skifahren und nicht über Lebensmittel, Mitte, Gas & Strom oder Benzin Preise etc

Dann sollte er auch etwas für die Flugtickets machen, oder Fußball-Tickets etc.
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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noisi
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von noisi »

ski-chrigel hat geschrieben: 19.09.2023 - 20:43 Falls Du mich damit ansprichen willst: Was heisst denn „dauernd gutheissen“?
Das kommt schon ein bisschen so rüber...
ski-chrigel hat geschrieben: 19.09.2023 - 20:43 Es ist j-d-s der mit den immergleichen Argumenten dagegen wettert. Darauf habe ich reagiert.
Ist entschuldigt.

Wir sind schon lange auf dem Weg dahin, dass Skifahren zu einem immer größeren Luxusgut wird - und das wird auch so weiter gehen. Steigende Energiekosten und höherer Energieverbrauch durch mehr Beschneiung und Personalknappheit mit entsprechend steigenden Lohnkosten sind ein wesentlicher Faktor. Auch der Wegfall, auch Klimawandel und nachfragebedingt (run auf die großen Gebiete), unrentabel gewordener Kleinskigebiete wird ein Faktor sein. Dazu tragen und auch die immer weiter steigenden Komfortansprüche tragen bei. Entsprechend steigen die Preise für das Skifahren schneller als das sonstige Preisniveau, das ist einfach nur logisch.
Bei den Unterkünften scheint mir der Preisanstieg subjektiv noch nicht so durchzuschlagen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Snow Wally
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Snow Wally »

SkiHangRodeler hat geschrieben: 26.08.2023 - 21:44 Gestern gab's Post von RM Nendaz-Veysonnaz.

Preis fürs Jahresabo, regulär: 1449 CHF
Preis fürs Jahresabo, VVK: 1249 CHF

Mit Einwohnerrabatt:
regulär: 900 CHF
VVK: 700 CHF

Bei den regulären Preisen kenn ich die Vorjahrespreise nicht. Der VVK-Preis für Einwohner ist von 600 CHF auf 700 CHF gestiegen (+17%).
Im Anschreiben wird es mit den Energiepreisen und Anlagenersatz begründet (Ersatz TS Prarion mit Telemix, Ersatz TS Greppon Blanc 3, TK Meina und TK Les Chottes, Bau Beschneiung der Jean-Pierre-Abfahrt).
Gehört eigentlich eher ins Infra-Topic, aber wo kann man sich für diese Anschreiben (Newsletter?) anmelden und wie genau sollen Greppon 3 und Maina ersetzt werden? Davon habe ich bisher noch nichts gehört, tönt aber gut! Ev. KSB mit Mittelstation?
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Reginleif »

turms hat geschrieben: 20.09.2023 - 12:39 wieso soll der Staat eingreifen? was hat der Staat mit den Skigebieten zu tun?
Naja, Vorschriften und Auflagen gerade wenns um den Umweltschutz geht kann er ihnen ja auch aufdrücken, sogesehen hat der Staat schon was mit den Skigebieten zu tun. Ganz davon abgesehen dass ein Land wie Österreich einen nicht unerheblichen Teil seiner Wirtschaftsleistung und damit auch Steuereinnahmen aus dem (Winter)Tourismus schöpft.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von turms »

Julian96 hat geschrieben: 20.09.2023 - 19:43
turms hat geschrieben: 20.09.2023 - 12:39 wieso soll der Staat eingreifen? was hat der Staat mit den Skigebieten zu tun?
Naja, Vorschriften und Auflagen gerade wenns um den Umweltschutz geht kann er ihnen ja auch aufdrücken, sogesehen hat der Staat schon was mit den Skigebieten zu tun. Ganz davon abgesehen dass ein Land wie Österreich einen nicht unerheblichen Teil seiner Wirtschaftsleistung und damit auch Steuereinnahmen aus dem (Winter)Tourismus schöpft.
ja ... aber z.b. Umweltschutz ist ganz anders. Dort muss der Staat eingreifen etc

P.S. ich bin auch nicht zufrieden mit den Preisen. Und mit zwei Kinder die Karte für die meisten Skigebiete sind jetzt für mich unbezahlbar. Aber trotzdem verstehe ich nicht wieso die Staat etwas für die Preise machen muss.
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Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von tobi27 »

Die Tageskarte in Mellau steigt von 61€ auf 66€
Das Bödele erhöht die Kartenpreise für die TK von 40€ auf 43,20€ und die HTK von 30€ auf 32,40€

Viele Grüße
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 30) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 33): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 1*Hochhäderich, 4*Grasgehren, 1*Bödele, 2*Warth-Schröcken, 1*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 1*Fellhorn-Kanzelwand, 1*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 5*Neunerköpfle, 1*Füssener Jöchle, 1*Schattwald-Zöblen, 2*Thaler Höhe, 1*Buronlifte, 1*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Buckelpistenfan »

Mal etwas für diejenigen, die sich über zu hohe Preise aufregen:

Praz-de-Lys-Sommand: Tageskarte Erwachsene 33,50 €, Samstags sogar nur 27 €
Le Grand Bornand: Tageskarte Hauptsaison 45 €, Tageskarte Nebensaison 42,20 €
Avoriaz: Tageskarte Avoriaz 50 €, nur Samstags 39 €, Tageskarte PdS 64 €

Geht also auch günstiger....

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Julizzi
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Julizzi »

In den Vogesen kann man auch sehr Preiswert fahren.

La Bresse: 38,40€ (15 Skilifte und 33 Pisten)
Gérardmer Mauselaine: 29,50 € (19 Skilifte und 40km Piste)
Le Markstein: 22€ (8 Skilifte)
Le Gaschney: 18€ (3 Skilifte und 7km Piste, von 960m bis 1260m)
Station du Tanet: 18 € (4 Skilifte und 7 Pisten)
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von turms »

Julizzi hat geschrieben: 24.09.2023 - 20:00 In den Vogesen kann man auch sehr Preiswert fahren.

La Bresse: 38,40€ (15 Skilifte und 33 Pisten)
Gérardmer Mauselaine: 29,50 € (19 Skilifte und 40km Piste)
Le Markstein: 22€ (8 Skilifte)
Le Gaschney: 18€ (3 Skilifte und 7km Piste, von 960m bis 1260m)
Station du Tanet: 18 € (4 Skilifte und 7 Pisten)
Die Preise von Gérardmer sind ein Schnäppchen im vergleich mit Feldberg...aber wie so so billig?
Wo ist der Haken?
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Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Julizzi »

turms hat geschrieben: 24.09.2023 - 20:39 Die Preise von Gérardmer sind ein Schnäppchen im vergleich mit Feldberg...aber wie so so billig?
Wo ist der Haken?
Das große Problem von der Mauselaine ist die niedrige Höhe. Daher ist es auch nicht wirklich Schneesicher, Beschneiung haben sie aber. Dazu gibt es nur 2 Sessellifte und davon ist 1 Lift kuppelbar. Die Pisten sind auch nicht ganz so attraktiv wie in La Bresse. Aber wenn man einen Tag mit guten Schneeverhältnissen erwischt, dann kommt man da voll auf seine Kosten. Am Wochenende kann es auch mal sehr voll sein, da es sehr leicht erreichbar ist.

Außerhalb der Ferien und unter der Woche kostet der Skipass sogar nur 21€. Also wenn man in der Nähe wohnt und spontan hinfahren kann, dann kann man da wirklich sparen.
Die Webseite von Gérardmer Mauselaine: https://www.gerardmer-ski.com/fr
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von turms »

Ja aber zb Feldbeeg ist nicht so höher...oder so schneesicherer....und voll ist auch...sogar mehr glaube ich....
Na ja...wie gesagt hast...wenn man einen Tag mit guten Schneeverhältnissen erwischt....
Heimat ist wo das Herz ist

Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
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Julizzi
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Julizzi »

Da muss ich etwas wiedersprechen. Der Feldberg und La Bresse haben beide immer deutlich bessere Schneequalität und allgemein mehr Schnee. Leider mittlerweile auch nicht mehr so Schneesicher.

Bei der Mauselaine sieht es anders aus. Dem Skigebiet geht es auch finanziell nicht gut und steht wahrscheinlich bald vor dem aus. Also jeder der da noch hin will, sobald wie möglich.
j-d-s
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von j-d-s »

So, ich habe mir mal die "dynamischen" Preise der Silvretta Montafon mal angeschaut:
-Der Standardpreis müsste 84 Euro sein (eine Preiserhöhung um 6%, nachdem seit 2019 bis 2022 bereits 40% Preiserhöhung vorgenommen wurden)
-Der maximale Vorbestellerrabatt beträgt 25%
-Der maximale Saisonrabatt beträgt 9,54%
-Dieser gilt allerdings nur an Wochentagen bis 14. Dezember
-Nahezu maximaler Saisonrabatt bis 23. Dezember
-Von 24.12. bis 1.4. kann man höchstens 2,50 Euro an Saisonrabatt erhalten
-Rabatte im April/Nachsaison max. 3,50 Euro, an Wochenenden 6 Euro

Die Silvretta Montafon (141 Pistenkilometer) ist damit übrigens Spitzenreiter im gesamten Euroraum: Die 84 Euro sind 4 Euro mehr als Dolomiti Superski (1200 Pistenkilometer), in Österreich übertrifft man den Arlberg (305 Pistenkilometer) um 9 Euro. Damüls verlangt 66 Euro pro Tag und damit 18 Euro weniger.
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turms
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von turms »

aber wie kommst du auf 84 euro?
Heimat ist wo das Herz ist

Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
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Highlander
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Highlander »

turms hat geschrieben: 25.09.2023 - 11:46 aber wie kommst du auf 84 euro?
Turms hat Recht... Ich habe heute ebenfalls einmal geschaut,
und finde Stand heute um Weihnachten als Maximalpreis 62,50 Euro
und um Fasching 63,00 Euro

Aber nirgendwo steht , das der Maximalpreis 84 Euro pro Tag sein wird.
wo ich schon skifahren war:
➡️ Mein Challenge Profil

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