Zukunft der Mobilität!?

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Chlosterdörfler
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Überblick der heutigen autonomen Pkw Hersteller im Westen

In der Vergangenheit haben sich die meisten Autohersteller bei der Bereitstellung von Autopilot-Teilen und -Technologien für ihre Autos, einschliesslich Dingen wie Navigationssystemen, auf Originalgerätehersteller (OEMs) wie Mobileye, Delphi und Bosch usw. verlassen. Dadurch können sich die Automobilhersteller auf die Entwicklung und Vermarktung der Kernfahrzeuge selbst konzentrieren, während andere Unternehmen sich auf Spezialteile und -technologie konzentrieren.

Mobileye, das von Intel gekauft wurde, ist wohl der führende OEM bei der Bereitstellung von Autopilot-Technologie über seine EyeQ-Reihe visueller Wahrnehmungschips für Autohersteller. Sie haben bekanntermassen Autopilot-Technologie für die Tesla Model S-Fahrzeuge der ersten Generation bereitgestellt, die mit Enhanced Autopilot ausgestattet waren. Später begann Tesla mit der Entwicklung einer eigenen Technologie, da Elon Musk die autonome Fahrtechnologie schneller vorantreiben wollte. Früher konzentrierte sich Mobileye mit seinen EyeQ-Chips auf Wahrnehmungstechnologie (also die Identifizierung von Objekten) und es lag an den Herstellern, Hardware und Software für die Fahrsteuerung zu integrieren, doch jetzt beginnt Mobileye auch damit, „Full-Stack“-Autopilot-Lösungen anzubieten. Heute stellt Mobileye über seine EyeQ 4- und EyeQ 5-Chipsätze Autopilot-ähnliche Technologie für Hersteller wie Audi, BMW und Nissan bereit.

NVIDIA liegt bei der Entwicklung von Autopilot-Funktionen dicht hinter Mobileye. Tatsächlich heisst ihr neuestes ADAS-System „Autopilot“. NVIDIA hat Erfahrung in der Entwicklung von Gaming-/KI-Chipsätzen und ist zu Recht davon überzeugt, dass in Autos ein leistungsfähigeres KI-ähnliches System erforderlich sein wird, um zuverlässiges, vollautomatisches Fahren zu ermöglichen. Sie liefern Lösungen für Volvo und Mercedes für ihre zukünftigen Fahrzeuge.

Andere Start-ups und Unternehmen wie Cruise (GM), Aurora, Argo und Zoox (jetzt Amazon) gewinnen ebenfalls an Dynamik, konzentrieren sich jedoch hauptsächlich auf Robotertaxis und befinden sich eher in Testphasen als in gross angelegten Rollouts.

Allerdings entwickeln viele Automobilhersteller ihre eigene Technologie, da sie der Meinung sind, dass diese als künftiges Unterscheidungsmerkmal von entscheidender Bedeutung ist. Tesla ist in dieser Hinsicht am bekanntesten, da es ein hoch entwickeltes Autopilotensystem entwickelt hat, das ein auf Kameras basierendes neuronales Netzwerk verwendet. Auch Toyota, Honda und Subaru haben eigene Systeme entwickelt.

Warum spielt es eine Rolle? Im Allgemeinen können engagierte OEMs wie Mobileye schneller Innovationen einführen als Automobilhersteller. Einige Autohersteller wie Tesla entwickeln jedoch so schnell Innovationen, dass sie Over-the-Air-Software-Updates für ihre Autos bereitstellen, genau wie Ihr Smartphone. Die meisten herkömmlichen Autohersteller aktualisieren ihre Software nicht, sodass Sie stattdessen ein neues Modelljahr kaufen müssen.

Unabhängig davon müssen alle Hersteller eine behördliche Genehmigung einholen, bevor sie neue autonome Fahrtechnologien auf den Markt bringen.

Elon Musk war und ist ein Meister, wenn es um Visibilität und Aufmerksamkeit für seine Produkte geht. Jetzt zeigte er in einem Livestream auf X die erstaunlichen Fähigkeiten der Tesla FSD V12 (Full Self-Driving). Das ist die neueste Version, das die FSD Beta aus der Beta-Phase führen soll. Alles basiert nun auf AI und neuronalen Netzen.

Film mit Ausschnitte der Testfahrt FSD V12 vom YouTuber Zukunft berechnen? https://youtu.be/-ChX1U1OKpY?si=OgChdaODrJSZsv4x Zeitbedarf: ca. 14:46 Minuten

Das ist nur ein Zwischenschritt, den jeder Teslafahrer wo ein in der USA hergestelltes Fahrzeug der aktuelle Hard und Software besitzt. Der trainiert die Software für die Robotaxis. Die Software arbeitet im Hintergrund und wenn es Abweichungen gibt, werden die Videodaten ausgewertet. So wissen sie, dass etwa 0.5 % der Fahrer ein Stoppschild missachten.
Im Juli 2023 wurde berichtet, dass der Tesla Hardware 5 (HW5) FSD Computer von Samsung Electronics Co., dem weltweit grössten Hersteller von Speicherchips, hergestellt wird. Diese Chips werden in den autonomen Fahrzeugen der Stufe 5 von Tesla zum Einsatz kommen und im 4-Nanometer-Verfahren von Samsung hergestellt. Sie werden in Teslas Hardware-5-Computer (HW 5.0) integriert, die Tesla in drei bis vier Jahren in Massenproduktion herstellen will.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Tesla mit der Einführung von Hardware 4 die Grenzen der selbstfahrenden Technologie weiter verschiebt. Die neue Hardware-Suite stellt trotz geringfügiger Bedenken hinsichtlich ihrer Rechenleistung einen bedeutenden Fortschritt für Teslas autonome Fahrzeugfähigkeiten dar. Während die Einführung von Hardware 4 voranschreitet, wird es faszinierend sein zu sehen, wie diese neue Technologie die Zukunft des FSD-Beta-Programms von Tesla und die breitere Branche selbstfahrender Fahrzeuge beeinflusst.
Laut YouTuber Zukunft berechnen? Erhofft sich Tesla, mit Robotertaxi Dienste mehr Umsatz zu machen als mit reinen Pkw Abverkauf.

Weitere quelle: https://www.autopilotreview.com/tesla-h ... -vehicles/

Da in Europa andre regulatorische Vorschriften gelten, bzgl. Autonomer öffentlicher Strassenverkehr, so habe ich die englische Bewertung der einzeln Auto Fahrzeuge nicht übersetzt.
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Chlosterdörfler
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

China geht ein andrer Weg, die wollen die Fahrzeuge in ihre Smart Citys integrieren und das besser als der Westen. Sie beabsichtigen, die Fahrzeuge mit dem Strassennetz und Nahverkehr abzustimmen. Wahrscheinlich über die Tarifpolitik und Lizenz möchte sie das erreichen. Den die chinesischen Städte verfügen über einem besseren Nahverkehrsangebot als die USA. Da sieht man auch darin das Tesla nur Pkw und Lkw bis jetzt produziert.
Am 25. August fügte der selbstfahrende Reisedienst Robotaxi in Changsha, Provinz Hunan, sieben Stationen im Dawangshan Tourist Resort im neuen Bezirk Xiangjiang hinzu und erweiterte damit den Umfang seiner kommerziellen Aktivitäten. Changsha ist die erste Stadt in China, die die Einführung von L4-Szenarien für selbstfahrende Taxis realisiert hat. Bisher hat die selbstfahrende Kilometerleistung 1,5 Millionen Kilometer überschritten und die Zahl der Passagiere hat 150.000 sicher bedient. In Zukunft wird dies auch der Fall sein, Bau von Chinas grösster vollständig unbemannter, wetterunabhängiger Demonstrationsanwendung und kommerziellem Betrieb der Stadt.

Am 25. August gab Baidu Carrot Kuaipao die Eröffnung des selbstfahrenden Shuttleservices am Flughafen Wuhan Tianhe bekannt. Dies ist das erste Mal in China, dass ein autonomer Fahr-Shuttleservice zwischen Stadtgebieten und Flughäfen realisiert wird, und es ist auch das erste Mal, dass inländische autonome Fahrbetriebe städtische Straßen und Hochgeschwindigkeitsstrecken durchdringen. Die Erweiterung des autonomen Fahrbetriebsgebiets von Carrot Kuaipao zum Flughafen Wuhan Tianhe ist das Ergebnis der sechsten Reihe offener Strassen im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit zwischen der Stadtregierung von Wuhan und Baidu.
Am 8. August wurde berichtet, dass Liao Jie, der ehemalige Direktor für Forschung und Entwicklung im Bereich intelligentes Fahren bei Horizon, zu BYD gekommen ist und als Leiter des BYD-Teams für intelligentes Fahren in Shanghai fungieren wird. Liao Jie kam im Mai 2016 als leitender Forschungs- und Entwicklungsingenieur zu Horizon und wurde später zum Direktor für Forschung und Entwicklung im Bereich intelligentes Fahren befördert. Während dieser Zeit war er hauptsächlich für den automatischen Fahralgorithmus der Chips der Journey-Serie verantwortlich und optimierte ihn gemeinsam iterativ Partner.

Laut Nachrichten vom 15. August setzt Tesla FSD auf dem chinesischen Markt ein. Dem Bericht zufolge plant das Unternehmen die Bildung eines „lokalen Betriebsteams“ von etwa 20 Personen, um die vollständige Selbstfahrlösung FSD (Full Self-Driving) auf dem chinesischen Markt zu fördern. Gleichzeitig versuchte Tesla, in China ein etwa 100-köpfiges Datenkennzeichnungsteam aufzubauen, um sich auf das Training des FSD-Algorithmus vorzubereiten.

Erscheinungsdatum: 17.08.2023 China Auto News Reporter: Zhang Zhongyue Herausgeber: Wang Kun

Vor einigen Tagen löste die Nachricht, dass Tesla FSD kurz vor dem Markteintritt in China steht, in China große Besorgnis aus.

Tesla gab offiziell bekannt, dass Tesla ein Rechenzentrum in China eingerichtet hat, um die Lokalisierung der Datenspeicherung zu erreichen. Alle Daten, die von auf dem chinesischen Festlandmarkt verkauften Fahrzeugen generiert werden, werden in China gespeichert. In der Branche wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass dieser Schritt die erste Vorbereitung für die Markteinführung der FSD-Lösung für autonomes Fahren auf dem chinesischen Markt darstellt.

Nach Musks Plan soll die vollständig selbstfahrende FSD-Software als Paket verkauft werden. Der Preis für ein vollständig selbstfahrendes Tesla-Paket beträgt 15.000 US-Dollar oder etwa 100.000 Yuan.

Derzeit ist es für die überwiegende Mehrheit der chinesischen Verbraucher schwierig, die hohen Kosten für autonomes Fahren zu bezahlen. Der Grund dafür ist nicht nur der hohe Preis, sondern auch die derzeit noch unausgereifte Technologie.

Auf der China (Yizhuang) Intelligent Connected Vehicle Technology Week 2023 und der zuvor abgehaltenen 10. Internationalen Intelligent Connected Vehicle Technology-Jahreskonferenz sagte Li Keqiang, Akademiker der Chinese Academy of Engineering, dass durch die Einzelfahrzeuglösung eine hochgradige Autonomie begrenzt sei treibende Forschungs- und Entwicklungskosten, Fahrzeughardware Die Kosten steigen weiter, aber wichtige Probleme wie Long-Tail-Bedingungen, Sicherheit und Zuverlässigkeit wurden nicht gelöst, und der Kommerzialisierungsfortschritt ist nicht wie erwartet.

Ran Bin, Dekan des Joint Research Institute Intelligent Connected Transportation der Southeast University und der University of Wisconsin, erwähnte auch, dass die Entwicklung des autonomen Fahrens ein Gesamtdesign erfordert. Ohne ein Gesamtdesign ergibt das Design von Komponenten manchmal keinen großen Sinn.
Weg von der Gefahr: Sichere selbstfahrende Autos bauen
Erscheinungsdatum: 25.08.2023 · China Auto News Net Herausgeber: Huang Xia

Die aktuelle Automobilindustrie durchläuft einen Wandel – den allmählichen Aufstieg von Elektrofahrzeugen und die zunehmende Automatisierung autonomer Fahrzeuge (AV). In China haben sich viele Unternehmen der Forschung und Entwicklung vollautomatisch fahrender Fahrzeuge verschrieben und eine Reihe von Pilotprojekten durchgeführt, um dieses Ziel so schnell wie möglich zu erreichen. Ein Technologiepark in Hongkong führt einen AV-Test durch, um zu untersuchen, wie Pendler in einer Smart-City-Umgebung an öffentliche Verkehrssysteme angeschlossen werden können. Chinesische Verbraucher sind gegenüber dem autonomen Fahren aufgeschlossener als ihre westlichen Kollegen und zeigen eine größere Begeisterung für verschiedene Funktionen des autonomen Fahrens.

Die Attraktivität selbstfahrender Autos beruht vor allem auf ihrem Potenzial, den Verkehr zu entlasten, Unfälle und Todesfälle zu reduzieren und ein sichereres Fahrerlebnis zu ermöglichen. Die Förderung des Vertrauens in das autonome Fahren ist von entscheidender Bedeutung, bevor autonomes Fahren der Stufe 5 erreicht werden kann. Allerdings handelt es sich hierbei auch um ein komplexes Thema, bei dem es keinen Spielraum für Fehler gibt. Noch schwieriger ist die Tatsache, dass das Ökosystem beim Bau und der Entwicklung von AVs komplexer und fragmentierter ist als die bestehende Automobilindustrie.
Hwee Yng Yeo, Marketingmanager, Automobil- und Energielösungen, Techtech

Solange Industrie und Gesellschaft nicht in der Lage sind, Sicherheitsbedenken anzugehen und intern Vertrauen aufzubauen, wird das völlig autonome Fahren noch in weiter Ferne liegen. Zu den Faktoren, die den Fortschritt beeinflussen können, gehören:

1. Überwindung von Daten- und Sicherheitshürden

Heutige Autos sind mit einer Reihe von Sensoren und fahrzeuginternen Netzwerken ausgestattet, die eine Vielzahl von Daten sammeln, um die Vorhersagbarkeit zu verbessern. Digitale Zwillingslösungen nutzen Simulation, um die Fahrzeugleistung in realen Szenarien zu messen – sie schaffen eine realistische Umgebung, in der ein AV in Echtzeit genaue, vorhersehbare und sichere Entscheidungen treffen kann. Um jedoch vollständig autonomes Fahren zu erreichen, muss die Branche zusammenarbeiten, um einen gemeinsamen Datenrahmen zu schaffen, der intelligentere Modelle erstellen und dabei helfen kann, die verschiedenen komplexen Sicherheitsprobleme bei selbstfahrenden Autos zu lösen.

Da die Vielfalt der im Auto enthaltenen Software immer weiter zunimmt, ergeben sich für Hacker immer mehr Möglichkeiten, diese auszunutzen. Bei AVs kann der Verlust finanzieller oder persönlicher Daten, wenn sie einmal gehackt wurden, vom Verlust bis zum Tod reichen. Daher müssen Hersteller sicherstellen, dass alle möglichen Lücken während der Entwurfsphase entdeckt und beseitigt werden, und alle Anstrengungen unternehmen, um ein sicheres und zuverlässiges autonomes Fahrerlebnis zu schaffen. Darüber hinaus müssen alle Software- oder Systemaktualisierungen gründlich getestet werden, sobald ein Auto auf der Strasse ist, um sicherzustellen, dass keine Sicherheitslücken bestehen bleiben.

2. Erfüllen Sie die gesetzlichen Anforderungen

Regulierungsbehörden haben einen erheblichen Einfluss darauf, AVs zu mehr Autonomie und Marktakzeptanz zu verhelfen.

Da die meisten Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, könnte die AV-Gesetzgebung dazu beitragen, eine neue Ära des sichereren Fahrens einzuleiten. Um Vertrauen aufzubauen, müssen das gesamte Ökosystem und die Lieferkette diese Gesetze und Vorschriften einhalten. Die Entwicklung selbstfahrender Autos erfordert nicht nur die Zusammenarbeit der Industrie, sondern auch die Umsetzung verschiedener Standards – zum Beispiel: Was ist die grundsätzliche Machbarkeit und Sicherheit von Fahrzeugen?

Branchengruppen, darunter das Weltforum der Vereinten Nationen zur Harmonisierung der Fahrzeugvorschriften, arbeiten intensiv daran, das autonome Fahren in Gesetze und Vorschriften einzubeziehen. Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission und das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie haben gemeinsam eine detaillierte Strategie zur Entwicklung autonomer Fahrzeuge veröffentlicht, in der die bis 2025 zu erreichenden Ziele festgelegt sind. Diese Massnahmen werden Sicherheitsbedenken nach und nach angehen und dazu beitragen, Vertrauen aufzubauen, wenn die Regulierung weiter zunimmt.

3. Technologie: Problem und Lösung zugleich

Komplexe Technologie ist sowohl ein Problem als auch eine Lösung. Software definierte Fahrzeuge sind einer der wichtigsten Meilensteine ​​auf dem Weg zum vollständig autonomen Fahren. Der Wettlauf um die Automobiltechnologie erzeugt riesige Datenströme, die Unternehmen nutzen können, um die deterministische Entscheidungsfindung zu verbessern und die Entwicklung neuer Fahrzeugtypen zu unterstützen. Da intelligente Software in Fahrzeugen und Fahrerassistenzsystemen allgegenwärtig wird, werden sie menschliche Fehler reduzieren und die Fahrzeugsicherheit verbessern.

Die Branche benötigt jedoch noch weitere Techniken, um zu testen, ob die AV-Leistung vollständig erwartet wird und ob sie in verschiedenen Situationen den erforderlichen Sicherheitsstandards entspricht. Die Branche muss verschiedene Fahrszenarien wie kurvenreiche Bergstrassen und überfüllte Stadtstrassen bewerten, bevor autonomes Fahren populär wird. Diese Arbeit ist keine Kleinigkeit.

Digitale Zwillinge müssen zudem mit innovativen Technologien wie künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und virtueller Realität kombiniert werden, da Simulation die Bewertung einzelner Komponenten und Systeme einschliesslich Hardware und Software ermöglicht. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Autos Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen, bevor sie in die Endmontagelinie gelangen. Dies spart nicht nur Geld und Zeit, sondern ist auch die einzige praktische Möglichkeit, jedes Modell in der Vielzahl von Umgebungen und Situationen zu bewerten, denen ein Fahrzeug ausgesetzt sein kann.

Die Zukunft des autonomen Fahrens

Nur wenn wir alle oben genannten Hindernisse beseitigen, können wir dem Ziel autonomer Fahrzeuge auf höherer Ebene reibungsloser näher kommen. Natürlich wird das Ökosystem nicht plötzlich auf völlig autonomes Fahren umstellen, sondern sich Schritt für Schritt dem Ziel nähern.

Die mit autonomen Fahrzeugen (AVs) verbundenen Risiken erfordern konzertierte Anstrengungen, um sie anzugehen. Je enger Sie zusammenarbeiten, desto schneller können Sie Probleme lösen. Da das Ziel des völlig autonomen Fahrens noch in weiter Ferne liegt, macht es derzeit keinen Sinn, einen genauen Zeitplan vorherzusagen. Während der Wettlauf um die Softwaretechnologie weitergeht, sollten wir bis 2030 eine klarere Vorstellung von der Zukunft des sicheren autonomen Fahrens haben.
(Der Autor ist Hwee Yng Yeo, Marketing Manager, Automotive and Energy Solutions, Keysight Technologies)

Zufälligerweise sagte Xin Guobin, Vizeminister des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie, auf einer Pressekonferenz, dass er Pilotprojekte für den Zugang und den Straßenverkehr intelligenter vernetzter Fahrzeuge starten sowie „Fahrzeug-“ auf Stadtebene organisieren und durchführen werde. „Road-Cloud-Integration“-Demonstrationsanwendungen und unterstützen bedingtes automatisches Fahren. Es geht um die kommerzielle Anwendung von L3- und höheren autonomen Fahrfunktionen.

Das Problem der Kommerzialisierung des autonomen Fahrens beschäftigt seit langem viele Teilnehmer. Technisch gesehen lässt es sich in zwei Typen unterteilen: reine Einzelfahrzeugintelligenz und Fahrzeug-Strassen-Cloud-Integration. Erstere wird durch Tesla repräsentiert , Waymo usw., und letzteres wird durch Unternehmen wie Baidu und Mushroom Cars vertreten.
Quelle Nachrichten in chinesischen: http://www.cnautonews.com/

Kommentar: Um auf dem chinesischen Markt weiter erfolgreich zu sein, steht Tesla noch vor vielen Lokalisierungsherausforderungen das gilt auch für Europa.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Zwei San Francisco Cruise Robotaxis haben einem Bericht der Feuerwehr zufolge einen Krankenwagen aufgehalten, der ein Unfallopfer in ein Krankenhaus brachte. Das Unternehmen gab an, keine Schuld zu haben.
Zwei fahrerlose Cruise-Taxis blockierten einen Krankenwagen, der einen schwer verletzten Patienten transportierte, der später in einem Krankenhaus verstarb, heisst es in einem Bericht der Feuerwehr von San Francisco.

Am 14. August wurden zwei autonome Cruise-Fahrzeuge auf den beiden rechten Fahrspuren einer vierspurigen Einbahnstrasse im Stadtteil SoMa angehalten, wo das Opfer gefunden wurde, heisst es in dem Bericht der Behörde. Dem Bericht zufolge musste ein Polizeifahrzeug auf einer anderen Fahrspur bewegt werden, damit der Krankenwagen losfahren konnte.

Der Patient, der von einem Auto angefahren worden war, wurde etwa 20 bis 30 Minuten nach seiner Ankunft im Zuckerberg San Francisco General Hospital, etwa 3,8 Km vom Unfallort entfernt, für tot erklärt.

Cruise, eine Tochtergesellschaft von General Motors für autonome Fahrzeuge, gab an, keine Schuld zu haben. Die Aufnahmen, die Cruise mit der New York Times geteilt hat, scheinen zu zeigen, dass eines seiner Fahrzeuge den Unfallort verlassen hat, bevor das Opfer in den Krankenwagen verladen wurde, während das andere Fahrzeug auf der rechten Spur stehen blieb, bis der Krankenwagen abgefahren war. Das Filmmaterial zeigte auch, dass andere Fahrzeuge, darunter ein weiterer Krankenwagen, an der rechten Seite des Cruise-Taxis vorbeifuhren.
Quelle: https://www.nytimes.com/2023/09/02/tech ... cisco.html
abgerufen am 04.09.2023

USA: Güter Eisenbahn

Das im Januar 2020 gegründete Unternehmen Intramotev konzentrierte sich auf die Entwicklung seines Hauptprodukts – des TugVolt, eines batterieelektrischen, selbstfahrenden Eisenbahnwaggons, der es ermöglicht, Güter mit der Flexibilität eines LKWs zu bewegen, ohne das bestehende Modell des Bahnbetriebs zu zerstören. Auf der Seite findet bis jetzt wenig technische Angaben darüber ausser das sie Fachkräfte dazu suchen.

Seite: https://intramotev.com/
Interview in Englisch mit dem Firmenchef: https://youtu.be/RCywpu8ItLU?si=9sxf_x4G95unhtZo
Zeitbedarf: 38:45 Minuten
„Die Schiene war lange Zeit das Rückgrat der Wirtschaft und wir sind zuversichtlich, dass sie auch weiterhin bestehen bleibt“, sagte Timothy Luchini, PH.D., Mitbegründer und CEO von Intramotev Autonomous Rail. „Wenn wir ihnen etwas geben können, das die Flexibilität bietet, im normalen Schienenverband und im Zug zu arbeiten, und ihnen ausserdem ein Werkzeug an die Hand gibt, mit dem sie mit Lkw konkurrenzfähig sind – und das diese Geschwindigkeit und Flexibilität zu einem Bruchteil der Kosten und zu einem Bruchteil von … bietet.“ Indem wir die Umweltemissionen verringern und eine schnellere Lösung für die Anforderungen ihrer Kunden liefern, können wir einige der Probleme lösen, unter denen die Branche normalerweise leidet.“

Da die Auslastung des Schienennetzes derzeit bei nur 3 % liegt, sei die Bahnindustrie laut Luchini hervorragend geeignet, ihren Marktanteil auszubauen und den Warenwert von 700 Milliarden Dollar zu erhöhen, der über die nordamerikanische Schiene durch das Land transportiert wird. Er glaubt ausserdem, dass die Lösung, die sein Unternehmen auf den Markt bringt, dazu beitragen kann, dieses Wachstum voranzutreiben, und ist begeistert von den Fortschritten, die Intramotev bei der Demonstration macht, wie dieser Auslastungsfaktor erhöht, Materialien in Bewegung gehalten und vorhandene Anlagen besser genutzt werden können.

Er ging insbesondere auf die Rolle ein, die die Lösungen von Intramotev bei der Verbesserung der Bahnsicherheit spielen können, und machte auf den kürzeren Bremsweg des TugVolt aufmerksam, der es ermöglicht, schneller zu starten und zu stoppen als ein Lkw. Mit Blick auf eine Geschwindigkeit von 20 Meilen pro Stunde (ca. 32 km/h) sagte er, dass man mit den herkömmlichen Bremssystemen sowie den elektrischen Bremssystemen von TugVolt möglicherweise in nur vier Wagenlängen anhalten könne, was ein herkömmlicher Zug niemals leisten könnte. Luchini ist obendrein der Ansicht, dass die Einführung kleinerer Züge und die Verwendung von Sensoren an einzelnen Waggons, die dynamisch Feedback geben können, zu einer sichereren Umgebung im Schienennetz beitragen können.

Der Übergang vom Anschlussgleis zum Streckennetz erfordert eine Änderung der Vorschriften. Deshalb arbeitet Intramotev mit den Bundesregulierungsbehörden zusammen, um das Ausnahmeverfahren zu durchlaufen, um seine Fahrzeuge auf Strecken zu bringen, die an Umsteigeverbindungen angeschlossen werden können. Das Unternehmen wird auch daran arbeiten, künftige Einsätze zu erweitern und lokale Beziehungen entlang des Mississippi aufzubauen.

„Die Branche ist ziemlich aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien und dem, was wir auf den Markt bringen“, sagte Luchini. „Wir können auf diesen Strecken sowohl als Triebwagen als auch in dieser unabhängigen Antriebsart, die das TugVolt-Produkt bietet, eingesetzt werden, was sowohl die Möglichkeit bietet, einen traditionellen, langen Zug, der durch das Land fährt, zu ergänzen, als auch eine kurze Zugverbindung zu ermöglichen und dann eine unabhängige Stromversorgung zu ermöglichen.“ Punkt-zu-Punkt-Bewegung auch.“ Er fügte hinzu, dass ihre Lösung ein wirksames Mittel zur Verbesserung der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Systemen sowie enorme Vorteile für die Umwelt darstelle.
Quelle: https://www.ajot.com/news/st-louis-base ... nt-by-rail

Eine Studie aus dem Jahr 2021 in der Zeitschrift Nature Energy beschreibt den aktuellen Stand der Dinge.

„Fast alle US-Lokomotiven werden von dieselelektrischen Antrieben angetrieben, die 35 Millionen Tonnen CO₂ ausstossen und Luftverschmutzung verursachen, die jedes Jahr etwa 1.000 vorzeitige Todesfälle verursacht, was etwa 6,5 ​​Milliarden US-Dollar an jährlichen Kosten für Gesundheitsschäden ausmacht“, betonen die Autoren.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von ThomasK »

Auf dem Mobilitätskongress in München wurden neben vielen technischen Vorträgen auch künstlerische Darstellungen gezeigt, damit das Publikum auch einmal entspannen konnte.

Ich habe mir vom Referenten die URL geben lassen, damit ich die künstlerische Interpretation der Verkehrswende verlinken kann:

https://vimeo.com/jankamensky

Sehr gut gefallen mir die Videos London Piccadilly Circus, Autobahn und Kopenhagen.

Da das eine künstlerische Darstellung ist, war der Autor aufgrund der Kunstfreiheit nicht daran gebunden auf eventuelle politische Sachzwänge zu achten.

Ich denke, dass das eine oder andere Projekt vielleicht irgendwann einmal in abgeänderter Form realisiert werden könnte, aber da solche gesellschaftlichen Umwälzungen nicht nur Jahre, sondern Jahrzehnte dauern, denke ich, dass man eher an einen Zeitraum bis 2050 oder 2060 denken sollte.

Auch heute gibt es auf etlichen Bürgerversammlungen noch genug Punktdenker, die mit knallrotem Schädel ausflippen, wenn 10 Parkplätze wegfallen sollen, weil man den Platz für eine neue ÖPNV-Bushaltestelle benötigt. "Was wollt ihr denn mit eurer neuen ÖPNV-Buslinie? Die brauchen wir nicht, weil hier eh alle mit dem Auto fahren und dann die leeren Linienbusse nur rausgeschmissenes Steuergeld sind."

Dann ist der Ton für die Informationsveranstaltung schon gesetzt.
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Wooly
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wooly »

Der Mensch kann halt auch schlecht aus seinem aktuellen Umfeld raus ... in "Zukunftsbildern" aus 1850 fliegen zwar die Pferdedroschken ... aber es sind immer noch Pferdedroschken ;-) ... ich denke, das gerade mit selbstfahrenden Vehikeln der massive Individualverkehr sehr schnell zu Ende sein wird, und das ist imho auch gut so, dann wäre wirklich wieder Platz für mehr grün. Der selbstfahrende Single-SUV ist bestimmt nicht die Lösung ... :lach:
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Das Magrail-Fahrzeug wird von einem Linearmotor angetrieben und soll bis zu 550 km/h schnell fahren. Das Schwebesystem ist mit Permanentmagneten auf dem Fahrzeug realisiert, also passiv anders als etwa bei dem Transrapid und somit auch energieeffizienter. Ganz ohne Modifikation kommt das Schienensystem nicht aus: In der Mitte zwischen den Schienen muss ein Stator installiert werden. Zudem bedarf es einer weiteren Schiene auf jeder Seite des konventionellen Schienenstrangs. Diese Erweiterung des konventionellen Schienensystems soll laut Nevomo etwa 5 Millionen Euro pro Kilometer kosten.

Das Unternehmen wurde 2017 unter der Bezeichnung Hyper Poland gegründet und wollte einen Hyperloop entwickeln. Das Start-up nahm unter anderem an einem der Hyperloop-Wettbewerbe des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX teil. Dann jedoch entschlossen sich die Polen, die Vakuumröhre wegzulassen und eine Magnetschwebebahn zu bauen, die keine eigene Infrastruktur benötigt, sondern nur eine Modifikation der vorhandenen. Es gibt auch Interesse seitens der Bahnbetreiber. Anfang des Jahres etwa gab Nevomo eine Kooperation mit der französischen Bahngesellschaft SNCF bekannt.

In einem Test zeigte das polnische Unternehmen, dass die Technik funktioniert. Auf einer Versuchsstrecke in Nowa Sarzyna im Südosten Polens erprobte Nevomo sein Magrail genanntes System. Zunächst fuhr das 6 Meter lange und 2 Tonnen schwere Fahrzeug ganz konventionell auf der Schiene. Bei knapp über 70 km/h hob es ab und schwebte etwa 2 Zentimeter über der Schiene.

Direktlink

Zeitbedarf: 2:11 Minuten

Direktlink
Zeitbedarf: 2:49

Start-up Seite: https://www.nevomo.tech/en/magrail/

Meinung: Kann bis 550 km/h erreichen, sofern die Kurven Trassierung das zulässt und die Tunnelstrecken. Bei TGV Altstrecken in Frankreich durchaus möglich wie auch Spanien. Beim Güterverkehr höchstens, wenn er die Strecken mit benutzen kann, wie früher der Post-TGV. Die Lösung vom Intramotev hat hier mehr Potenzial als diese, wo die Gleisstrecken angepasst werden müssen.
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icedtea
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von icedtea »

Die Kernfusion hilft uns auch seit 30 Jahren kurzfristig 🙈🤔
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Bergwanderer »

Wooly hat geschrieben: 05.09.2023 - 16:07 Der Mensch kann halt auch schlecht aus seinem aktuellen Umfeld raus ... in "Zukunftsbildern" aus 1850 fliegen zwar die Pferdedroschken ... aber es sind immer noch Pferdedroschken ;-) ... ich denke, das gerade mit selbstfahrenden Vehikeln der massive Individualverkehr sehr schnell zu Ende sein wird, und das ist imho auch gut so, dann wäre wirklich wieder Platz für mehr grün. Der selbstfahrende Single-SUV ist bestimmt nicht die Lösung ... :lach:
Sofern es kein Audi Q4 e-tron oder ein ähnliches Gefährt ist, gebe ich Dir recht ... :wink:
WDR-Dokumentation zum Thema Elektromobilität: https://www.youtube.com/watch?v=Ai8H3p-iBxU

Nach den Aussagen von Prof. Harald Lesch in der Doku, fahre ich da erst mal meinen gebrauchten Turbo-Diesel weiter ... der Umwelt zuliebe ... :wink: 8)
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Wooly
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wooly »

Bergwanderer hat geschrieben: 09.09.2023 - 15:19
Nach den Aussagen von Prof. Harald Lesch in der Doku, fahre ich da erst mal meinen gebrauchten Turbo-Diesel weiter ... der Umwelt zuliebe ... :wink: 8)
Du meinst öffentliche Verkehrsmittel und Rad !! War bestimmt nur ein Schreibfehler ... ;-)

Reginleif
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Reginleif »

Wooly hat geschrieben: 05.09.2023 - 16:07... ich denke, das gerade mit selbstfahrenden Vehikeln der massive Individualverkehr sehr schnell zu Ende sein wird, und das ist imho auch gut so, dann wäre wirklich wieder Platz für mehr grün. Der selbstfahrende Single-SUV ist bestimmt nicht die Lösung ... :lach:
Das bezweifle ich massiv. 3d Fernsehen sollte auch mal zum Standard werden. Überschallflüge sollten normale Flüge verdrängen.
Autonomes fahren wird sich nicht durchsetzen, allein schon weil bei uns nichtmal Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen mit dem uns so heiligen Datenschutz und Recht auf Privatsphäre und unseren Vorstellungen von Haftbarkeit vereinbar sind.

Ich würde fast die Hand ins Feuer legen wenn ich behaupte ich erlebe es nichtmehr das unsere Autos selber fahren. Ich sehe auch gar keinen Nutzen in autonomen Fahrzeugen. Billig und nachhaltig sind öffentliche Verkehrmittel. Wer noch Auto fahren will in einigen Jahrzehnten, der fährt aus Freude selber. Welche Lücke sollte autonomer Individualverkehr erfüllen? Da gibt es in meinen Augen keinen wirklichen Bedarf. Das würde ja keines unserer heutigen Probleme lösen, die Zahl der Autos würde nicht oder bestenfalls nur sinken weil sich Geringverdiener solche Autos erst recht nicht mehr leisten könnten. Das würde nur das soziale Gefälle verstärken.
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Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von skifam »

Julian96 hat geschrieben: 11.09.2023 - 14:23
Wooly hat geschrieben: 05.09.2023 - 16:07... ich denke, das gerade mit selbstfahrenden Vehikeln der massive Individualverkehr sehr schnell zu Ende sein wird, und das ist imho auch gut so, dann wäre wirklich wieder Platz für mehr grün. Der selbstfahrende Single-SUV ist bestimmt nicht die Lösung ... :lach:

Ich würde fast die Hand ins Feuer legen wenn ich behaupte ich erlebe es nichtmehr das unsere Autos selber fahren.
Naja, aber bitte nur mit ensprechendem feuerfesten Handschuh.

Ich glaube soweit das das Kfz das selbst kann, - ohne Mobilfunkdaten - wird es immer mehr dahin gehen.
Das kann inzwischen weitestgehend auch ein neues Alltagsfahrzeug auf der Autobahn mehr schlecht als recht
ABER:
alles mobilfunkgestützte Selbstfahren wird bei den heutigen Providern in D Schiffbruch erleiden.....bei dem Empfang.

Selbst Systeme wie das travelassist vom VW- Konzern ohne mobile Daten ist abgrundtief schlecht, die Geschwindigkeitlimiterkennung ist bei allen Herstellern immernoch allfgemeingefärhlich schlecht , obwohl es die schon recht lange gibt.


@wooly Ich muss allerdings widersprechen, was die Reduktion des individuellen Verkehrs angeht... das Marketingversprechen der Anbieterindustrie lautet genau anders...
das die genau mit diesem Luxusmobilitätsversogungsversprechen in San Fransisco gerade finanziel und funktionell massiv Schiffbruch erleiden, wird das Versprechen nicht ändern-

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von judyclt »

skifam hat geschrieben: 11.09.2023 - 16:42 Selbst Systeme wie das travelassist vom VW- Konzern ohne mobile Daten ist abgrundtief schlecht...
Und ausgerechnet das MIB3 ist konzertweit gerne offline :lol:
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wooly »

Julian96 hat geschrieben: 11.09.2023 - 14:23
Ich würde fast die Hand ins Feuer legen wenn ich behaupte ich erlebe es nichtmehr das unsere Autos selber fahren. Ich sehe auch gar keinen Nutzen in autonomen Fahrzeugen. Billig und nachhaltig sind öffentliche Verkehrmittel. Wer noch Auto fahren will in einigen Jahrzehnten, der fährt aus Freude selber. Welche Lücke sollte autonomer Individualverkehr erfüllen? Da gibt es in meinen Augen keinen wirklichen Bedarf. Das würde ja keines unserer heutigen Probleme lösen, die Zahl der Autos würde nicht oder bestenfalls nur sinken weil sich Geringverdiener solche Autos erst recht nicht mehr leisten könnten. Das würde nur das soziale Gefälle verstärken.
Du hast mich falsch verstanden, ich meine ja gerade das der Individualverkehr verschwinden wird, weil es durch autonom fahrende Fahrzeuge mehr Möglichkeiten für einen attraktiveren ÖPVN gibt, siehe z.B. hier, selber schon mit gefahren:

https://www.kvv.de/mobilitaet/eva-shuttle.html

Solche Konzepte sind auf jeden Fall auch um vieles einfacher umzusetzen als einfach die "alten" Autos jetzt autonom fahren zu lassen. Und das wird glaube ich dann auch sehr schnell gehen. Ich habe es schon mal weiter oben geschrieben, die Vorstellung wie sich Technologie ändert und auch unser Leben verändert, ist meistens zu sehr von der Gegenwart beeinflusst ... einen neue Schlüsseltechnologie ändert auch alles andere, und die Zukunft der Mobilität wird bestimmt nicht das alte individuelle Auto sein ... egal wer es am Ende lenkt.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wooly »

skifam hat geschrieben: 11.09.2023 - 16:42
Auch wenn kommunistische Träumer sich das wünschen - Geld regiert die Welt und für Geld tun die alles.

Leider kostet die Natur nix.....
Du bist dir aber jetzt auch bewusst das die Rechnung noch nie aufging, und wir gerade erst anfangen die Zeche zu bezahlen ... ich befürchte genau das, daß die Schulden dann wieder verstaatlicht werden ... wie eigentlich immer. Aber wenn man natürlich resigniert hat ist es vielleicht einfacher ...
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wurzelsepp »

Julian96 hat geschrieben: 11.09.2023 - 14:23 Welche Lücke sollte autonomer Individualverkehr erfüllen? Da gibt es in meinen Augen keinen wirklichen Bedarf. Das würde ja keines unserer heutigen Probleme lösen, die Zahl der Autos würde nicht oder bestenfalls nur sinken weil sich Geringverdiener solche Autos erst recht nicht mehr leisten könnten. Das würde nur das soziale Gefälle verstärken.
Ein Grossteil der Pendler wird von einem selbständig fahrenden Auto begeistert sein!! Es macht nun einmal nicht den grossen Spass, täglich viel Zeit im Stau/stockenden Verkehr zu verbringen. Da wäre es doch viel angenehmer, diese unproduktive Zeit angenehmer zu nutzen, sei es mit Zeitung lesen, eine Serie schauen, ein Nickerchen machen oder sogar produktiv in Form von Arbeit zu nutzen. Da kommt man ausgeruht(er) und weniger genervt zu Hause bei der Familie oder Partner/-in an und hat noch etwas vom Abend.

Ich muss zum Glück nicht pendeln, aber wenn ich jeden Morgen die Staumeldungen höre, so bin ich wirklich wirklich froh, dass ich mir das nicht antun muss. Ich würde wohl durchdrehen, wenn ich für eine 20-Minuten-Strecke regelmässig das Doppelte brauchen würde. Es gibt doch Ortschaften in der Schweiz, die ich eigentlich nur von den täglichen Staumeldungen her kenne: Angenstein, Birr, Urdorf, Brüttisellen, etc.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wooly »

Deswegen wäre für einen Großteil der Pendler ein ordentlicher ÖPVN ja auch viel sinniger als Individualverkehr.
Da wäre es doch viel angenehmer, diese unproduktive Zeit angenehmer zu nutzen, sei es mit Zeitung lesen, eine Serie schauen, ein Nickerchen machen oder sogar produktiv in Form von Arbeit zu nutzen
Das haben Zugfahrer schon seit Jahrzehnten ... und wenn die deutsche Bahn endlich mal auf die Spur kommen würde, hätten das auch schon viel mehr Menschen mitbekommen. Langstrecke ist im Zug eh um Äonen angenehmer. Und dazu noch schneller und billiger. Da gehören schon einige CSU Verkehrsminister dazu um die Win-Win Situation zu versauen ...
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wurzelsepp »

Aber es gibt nun einmal Verbindungen, gerade auf dem flachen Land, wo der ÖV schlicht nicht konkurrenzfähig ist, weder von der Zeit, noch von der Frequenz her. Da ist dann das (selbstfahrende) Auto über bestimmte Distanzen (darunter wäre auch ein E-bike eine Option) schon fast alternativlos. Natürlich wäre es dann sinnvoll, das Auto nur bis an die Agglo-Grenze zu einem P+R zu benutzen und dann auf den ÖV umzusteigen, aber wer schon im Auto sitzt fährt nun einmal im Normalfall bis ans Ziel durch.

Zusätzlich kann durch selbstfahrende Autos die Kapazität von Strassen ohne weitere Ausbauten deutlich gesteigert werden, da dichter aufgefahren werden kann.

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Spezialwidde »

Wurzelsepp hat geschrieben: 12.09.2023 - 07:39 Aber es gibt nun einmal Verbindungen, gerade auf dem flachen Land, wo der ÖV schlicht nicht konkurrenzfähig ist, weder von der Zeit, noch von der Frequenz her. Da ist dann das (selbstfahrende) Auto über bestimmte Distanzen (darunter wäre auch ein E-bike eine Option) schon fast alternativlos. Natürlich wäre es dann sinnvoll, das Auto nur bis an die Agglo-Grenze zu einem P+R zu benutzen und dann auf den ÖV umzusteigen, aber wer schon im Auto sitzt fährt nun einmal im Normalfall bis ans Ziel durch.

Zusätzlich kann durch selbstfahrende Autos die Kapazität von Strassen ohne weitere Ausbauten deutlich gesteigert werden, da dichter aufgefahren werden kann.
Wobei es auf dem Land in der Regel wenig Stau gibt was die ganze Lage doch etwas entzerrt, da kann ich auch selber fahren. Ich habs in der Tat als Student lange so gemacht dass ich nur 10 Kilometer mit dem Auto zum nächsten Kleinbahnhof gefahren bin und dann mit dem Zug weiter zur Uni. Das waren dann 10 Minuten Autofahrt, mit dem Bus hätte das alleine eine Stunde gedauert weil der Bus erstmal alle Käffer abgesammelt hat bevor er mal zum Ort mit dem Bahnhof kam. Ich hatte das Pech am Anfang der Kette zu wohnen. In wie weit das autonome Auto da ein Vorteil gegenüber dem konventionellen wäre ist wohl gerade auf dem Lande zimlich individuell zu bewerten.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von skifam »

Wooly hat geschrieben: 11.09.2023 - 23:41
skifam hat geschrieben: 11.09.2023 - 16:42
Auch wenn kommunistische Träumer sich das wünschen - Geld regiert die Welt und für Geld tun die alles.

Leider kostet die Natur nix.....
ich befürchte genau das, daß die Schulden dann wieder verstaatlicht werden ... wie eigentlich immer. Aber wenn man natürlich resigniert hat ist es vielleicht einfacher ...
Wie solltest anders sein? Es war noch nie anders. Hans zahlt immer

Wenn ich resignieren würde, würde ich hier nicht posten.


Die Ziele mögen sogar gleich sein....Du glaubst nur leider an andere, m.E. schlechtere, Wege.....
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von br403 »

Also autonomes Fahren und Mobilfunkt sind ja zwei Sachen die sich ausschließen, oder wie soll ein Tesla durch die Wüste in den USA kommen?
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von skifam »

:D :D
Das können wir uns als Magentaverwaltungsdeutsche kaum vorstellen, da sogar im ostasiatischen Dschungel oder in Sibirien der Empfang besser ist ... Bei, und jetzt kommt es: geringeren monatlichen Kosten.....
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von br403 »

Mag alles sein, aber eben nicht überall in den USA z. B.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Theo »

Ich glaube dass wir bei "autonomem Fahren" sowieso nicht alle vom selben sprechen.
Die meisten verstehen darunter wohl "eigenständig und selbsagierend, jedoch nicht fremdgesteuert". Gehen kann sowas aber nur "zwar fahrerlos" aber in einem Gesamtsystem integriert und von diesem gesteuert.
Das erste kann nicht funktionieren weil jedes Individuum nur auf seinen eigenen Vorteil schaut und ohne ständige online Verbindung sämtlicher aktiver Nutzer geht auch das zweite nicht.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Mt. Cervino »

Noch ein Missverständnis:
Autonomes fahren wird für den individual Autoverkehr eine deutlich geringere Bedrohung sein als für den ÖPNV.
Viele Leute die heute ein Auto haben, werden das in Zukunft auch noch haben wollen. Sei es damit sie immer 100% unabhängig sein wollen, oder nur weil sie ihr Fahrzeug nicht mit anderen Menschen teilen wollen.
Ob das Auto dann in Zukunft teilautonom oder ganz autonom unterwegs sein wird, ist dabei gar nicht von Belang, weil diese Menschen weiterhin ihr eigenes Auto vor der Türe haben werden.
Ein Teil der aktuellen Autobesitzer wird aber zukünftig kein eigenes Auto mehr besitzen wollen, sobald autonome Auto-Taxis on demand zur Verfügung stehen werden, die den Nutzer zu Hause abholen und direkt zum Ziel bringen. Die Art der Nutzung (Punkt zu Punkt, wann immer ich will) ändert sich dabei nicht.
Den größten Kannibalisierungseffekt werden autonome Auto-Taxis (oder wie man die auch immer nennen mag) beim ÖPNV auslösen.
Warum soll ein Bus-, Straßenbahn- oder Zugnutzer zukünftig noch zur Haltestelle laufen, dort auf ein ÖPN-Verkehrsmittel warten, während der Fahrt dann ggfs. ein oder mehrfach umsteigen und das Verkehrsmittel mit weiteren Wartezeiten wechseln, um dann am Ende von der letzten Haltestelle zu seinem eigentlich Zielt zu laufen? Das werden viele ÖPNV Nutzer nicht mehr machen, wenn sie jederzeit ein autonomes on demand Vehikel ordern können, dass sie dann viele schneller, komfortabler und direkt zum endgültigen Ziel bringen wird.
Das einzige was dagegen spricht, sind ggfs. höhere Kosten aber auch diese Kosten werden sinken (24h Einsatz, Strom betrieben, kein Fahrer etc.) und nicht mit einen herkömmlichen Taxi heute, sondern eher mit dem ÖPNV Kosten vergleichbar sein.

Viele ÖPNV Betreiber haben das bis heute nicht realisiert und denken immer noch dass autonome Vehikel eine Bedrohung für das klassische Auto heute ist...
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Theo »

^^Was aber dann bedeuten würde dass viel mehr
( nicht ausgelastete? ) Vehikel gleichzeitig im Gesamtsystem unterwegs wären oder in dieses hinein möchten. Nun kann natürlich ein solches System optimal steuern, Lücken füllen und damit Taktzeiten verkürzen. Irgendwann ist aber dann auch damit voll, sofern denn ein System auf den heute schon überlasteten Verkehrsachsen überhaupt die nötigen neuen Kapazitäten schaffen kann um die neuen Teilnehmer ohne Wartezeiten zu integrieren.

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