Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Die "alten" Gebiete will keiner fahren und die "neuen" will/kann kaum jemand bezahlen.
Ist schon sehr ungünstig für die Betreiber, wenn sie im Wettbewerb mit aus Steuergeldern vollsubventieonierten Gebieten in AT oder IT stehen.
(übertrieben pauschaliert zwar, aber es geht mE in die Richtung)
Ist schon sehr ungünstig für die Betreiber, wenn sie im Wettbewerb mit aus Steuergeldern vollsubventieonierten Gebieten in AT oder IT stehen.
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“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Welche Belege hast du für diese Aussage? Nur der Information wegen. Du schreibst, es sei pauschalisiert, aber werden in der Schweiz keine Skigebiete im Interesse des Tourismus gefördert?3303 hat geschrieben:Ist schon sehr ungünstig für die Betreiber, wenn sie im Wettbewerb mit aus Steuergeldern vollsubventieonierten Gebieten in AT oder IT stehen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Belege habe ich keine - aber die Aussagen diverser Schweizer Einheimischer, die selbst sagen, dass die Subventionen für die Skigebiete in der Schweiz insgesamt bei Weitem nicht so üppig fließen, wie in AT oder eben IT.
Die Aussage habe ich als "übertrieben auschalisiert" eben gerade deswegen bezeichnet, weil das insgesamt tendenziell so ist.
Aber auch dafür hat mir kein Einheimischer einen Beleg geliefert. Insofern kann man das jetzt glauben oder nicht. Ich persönlich hatte keinen Grund, an den Aussagen zu zweifeln.
Die Aussage habe ich als "übertrieben auschalisiert" eben gerade deswegen bezeichnet, weil das insgesamt tendenziell so ist.
Aber auch dafür hat mir kein Einheimischer einen Beleg geliefert. Insofern kann man das jetzt glauben oder nicht. Ich persönlich hatte keinen Grund, an den Aussagen zu zweifeln.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Was man auch sehen muss ist, dass es es kaum noch gute, nicht modernisierte Skigebiete gibt. Bei den wenigen die es noch gibt sieht man, dass alte Infrastruktur nicht unbedingt mit schlechten Frequenzen ehergehen muss (z.B. Sektor Thyon 4-Vallées etc.).vetriolo hat geschrieben:Ich sage nicht, dass es die einzige Ursache ist, aber sicher eine davon.Schneeloewe hat geschrieben:...dann müssten die kleinen althergerbrachten Skigebiete mit langsamen Liften, ohne Bubbles, vielen Schleppern, ... richtig voll sein, denn diese bieten Skifahren bei im vergleich zu den "Vollkomfort-Bubble-Jet"-Skigebieten günstige Skipässe.
Wies in Österreich und Italien läuft kann ich nicht klar sagen, allerdings ist es fast nicht anderst denkbar, als dass da massiv Geld reingebuttert wird. Die massiven Unterschiede bestehen ja nicht bei den grossen Skigebieten, sondern bei den kleinen Gebietchen... Was da in diesen beiden Ländern z.T. an Infrastruktur rumsteht, ist m.E. unmöglich auf dem Markt zu erwirtschaften...
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vetriolo
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen vor Ort hier im Trentino. Mir wurde von einer Mitarbeiterin der lokalen Agentur für Wirtschaftsentwicklung gesagt, dass es ein Förderprogramm für die Skigebiete gab, wo man massiv die Infrastruktur erneuert hat, insbesondere die Beschneiung. Es fällt wirklich massiv auf, dass hier Minigebiete z.T. mit einer Hardware aufwarten, die man so sonst nur in Premium-Destinationen vorfindet. Anfang Dezember hatten die meisten davon schon offen, da lag noch fast nichts an Naturschnee. Die Pisten waren fast leer und ich habe mich schon gefragt, wie sich das rechnen kann.Pilatus hat geschrieben:Wies in Österreich und Italien läuft kann ich nicht klar sagen, allerdings ist es fast nicht anderst denkbar, als dass da massiv Geld reingebuttert wird. Die massiven Unterschiede bestehen ja nicht bei den grossen Skigebieten, sondern bei den kleinen Gebietchen... Was da in diesen beiden Ländern z.T. an Infrastruktur rumsteht, ist m.E. unmöglich auf dem Markt zu erwirtschaften...
Es ist bedauerlich, dass die Liftbetreiber der vergleichsweise solide wirtschaftenden Schweiz dafür abgestraft werden, dass andere durch Subventionen und Währungsgefälle einen Wettbewerbsvorteil haben und somit die ohnehin zahlenmäßig abnehmende Kundschaft abziehen. Da bleibt wohl wirklich nur das hier schon genannte "Gesundschrumpfen", wobei das zwangsläufig zur völligen Schließung etlicher Skigebiete führen wird. Ich habe in der Schweiz über viele Jahre das Skilaufen gelernt, und es war jedesmal fantastisch. Seit mehr als 15 Jahren bin ich aber auch aus dem genannten Grund ferngelieben:
3303 hat geschrieben:Die "alten" Gebiete will keiner fahren und die "neuen" will/kann kaum jemand bezahlen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Moin,
heute gehts ins Toggenburg zum Ski fahren.
Man könnte sich ja auch fragen, was den Schweizern ihre Skigebiete wert sind. Es ist ja anzunehmen, dass man in I und At nicht zu viel Geld hat und die Skigebiete fördert sondern man dies eben gerade deshalb tut weil man sie braucht um finanziell leben zu können.
Schönen Tag
heute gehts ins Toggenburg zum Ski fahren.
Man könnte sich ja auch fragen, was den Schweizern ihre Skigebiete wert sind. Es ist ja anzunehmen, dass man in I und At nicht zu viel Geld hat und die Skigebiete fördert sondern man dies eben gerade deshalb tut weil man sie braucht um finanziell leben zu können.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
m.E. sind in Summe die Regionen in Österreich mehr vom Tourismus abhängig als z.B. in der Schweiz oder in Bayern. Siehe auch die Paralleldiskussion über die Skigebiete in Oberbayern.BigB hat geschrieben:Moin,
heute gehts ins Toggenburg zum Ski fahren.
Man könnte sich ja auch fragen, was den Schweizern ihre Skigebiete wert sind. Es ist ja anzunehmen, dass man in I und At nicht zu viel Geld hat und die Skigebiete fördert sondern man dies eben gerade deshalb tut weil man sie braucht um finanziell leben zu können.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
War ein gutes Wochenende im Berner Oberland. Auch wenn es wohl die Saison nicht mehr rettet, dieses Wochenende könnte ähnlich werden.
http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/14887646
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Dafür müssen die Schweizer vom Umsatz auch nur 8% Mehrwertsteuer abführen3303 hat geschrieben:Belege habe ich keine - aber die Aussagen diverser Schweizer Einheimischer, die selbst sagen, dass die Subventionen für die Skigebiete in der Schweiz insgesamt bei Weitem nicht so üppig fließen, wie in AT oder eben IT.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Die Österreichischen Bergbahnen profitieren von einem ermässigten Mwst-Satz von 10% !
Und in Deutschland sind es doch auch nur 7% ?
Somit haben die Schweizer überhaupt keinen Vorteil.
Und in Deutschland sind es doch auch nur 7% ?
Somit haben die Schweizer überhaupt keinen Vorteil.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ein interessanter Artikel zu den Fördermitteln für Seilbahnbetreiber in der Schweiz:
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/bergb ... 1.18263451
Die kleinen Gebiete erhalten wohl eher Mittel, da vowiegend bei Finanzierungsproblemen gefördert wird, so dass die großen überwiegend leer ausgehen.
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/bergb ... 1.18263451
Die kleinen Gebiete erhalten wohl eher Mittel, da vowiegend bei Finanzierungsproblemen gefördert wird, so dass die großen überwiegend leer ausgehen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Wir waren mitte Februar in Lech am Arlberg.
Es fiel auf wieviele Schweizer es dort gab.
Also Geld genug, aber spendiert im Alpennachbarland. Die immer so stolze Schweizer!
Es fiel auf wieviele Schweizer es dort gab.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Keine freien Betten an Sommerwochenende für das Appenzellerland
Wer den richtige Marktauftitt gefunden hat sowie die Kultur- Landschaft pflegt und die Stammkunden dabei gut betreut dort stimmt das Erlebnisspaket immer noch.
Quelle: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/kanto ... 91,3760896
Wer den richtige Marktauftitt gefunden hat sowie die Kultur- Landschaft pflegt und die Stammkunden dabei gut betreut dort stimmt das Erlebnisspaket immer noch.
Quelle: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/kanto ... 91,3760896
Wer Träume hat der lebt noch.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ich bin selbst immer gerne in die Schweiz gefahren und werde dies auch zukünftig tun, aber spätestens seit der Diskussion rund um die Volksabstimmung zur Zuwanderung muss ich mich mittlerweile im Bekanntenkreis regelrecht rechtfertigen, wenn man sagt, man fahre in die Schweiz in Urlaub. Von vielen Bekannten höre ich immer nur: " Wie, du willst in die Schweiz, die wollen als Touristen doch nur noch reiche Russen und Asiaten und keine normalen EU-Bürger mehr." Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dem nicht so ist, gleichwohl ist die Außendarstellung der Schweizer in der EU gerade nicht die Beste. Und das wirkt sich auch auf den Tourismus aus. Zumal auch im Skitourismus die EU-Bürger immer noch die zahlenmäßig größte Gruppe ausländischer Touristen darstellen dürfte.
Und als Schweizer würde ich auch nach Österreich fahren, modernere Skigebiete und das aus Schweizer Sicht mitsamt Unterkunft "zum halben Preis".
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Bin ja gerade einiges in der Schweiz und Österreich unterwegs. Ich würde schätzen, dass in Österreich 5x - 10x mehr los ist, als in der Schweiz. Also es ist sehr deutlich spürbar. Auch scheinen mir die österreichischen Gebiete besser die Nebensaison zu managen. Z.B. während in Lenzerheide und Flumserberg alle Restaurants offen waren und um die paar Wintersportler konkurierten (und wahrscheinlich alle Verluste einfuhren), waren in Silvretta-Montafon die Hälfte der Gaststätten geschlossen und verwiesen auf die offenen. Auch waren in Silvretta-Montafon viele parallellaufende (also unötige) Pisten und Bahnen geschlossen, um Kosten zu sparen, während in Lenzerheide und Flumserberg fast alles offen gehalten und tägliche frisch präpariert wurde.
Insgesamt scheinen sich die Skigebiete gerade mehr schlecht als recht bis Ostern schleppen zu wollen... ob sich das wirklich lohnt, wage ich zu bezweifeln. Denn ich denke nicht, dass an Ostern plötzlich die Massen zum Skifahren gehen werden. Nicht das ich was persönlich dagegen habe, denn ich profitieren gerade davon.
Insgesamt scheinen sich die Skigebiete gerade mehr schlecht als recht bis Ostern schleppen zu wollen... ob sich das wirklich lohnt, wage ich zu bezweifeln. Denn ich denke nicht, dass an Ostern plötzlich die Massen zum Skifahren gehen werden. Nicht das ich was persönlich dagegen habe, denn ich profitieren gerade davon.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Also entschuldige. Wenn ich nen Skiurlaub im Winter Buche, dann erwarte ich, dass nicht 1\3 vom Gebiet aus Kostengründen geschlossen ist. Sonst Zahl ich dann halt einfach auch nur 2\3 und fahr nächstes Jahr woanders hin... Und mit den Massen-Billigangeboten werden die Österreicher auch früher oder später gegen die Wand fahren, da die billigtouristen eben auch wenig Geld da lassen... Lieber geb ich "normal" Geld aus und hab ein tolles Skigebiet, als zu sparen und dann Massentourismus auf Pisten und Bahnen zu haben.
@Schweiz: Zu teuer, zu veraltet, nicht überall Schneesicherheit... Da gibts ordentlich was zu tun... Auch die Österreich machen Unterkünfte haben einen gewaltigen Nachholbedarf, wenn se die Zahlenden Gäste behalten wollen. Alternative ist runter mit der Kategorie, runter mit den Preisen, aber halt auch runter mit den Gewinnen... Wie das ausgeht kann sich jeder selbst denken...
@Schweiz: Zu teuer, zu veraltet, nicht überall Schneesicherheit... Da gibts ordentlich was zu tun... Auch die Österreich machen Unterkünfte haben einen gewaltigen Nachholbedarf, wenn se die Zahlenden Gäste behalten wollen. Alternative ist runter mit der Kategorie, runter mit den Preisen, aber halt auch runter mit den Gewinnen... Wie das ausgeht kann sich jeder selbst denken...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ich meine damit: Wenn so wenig los ist wie zur Zeit, macht es wenig Sinn, alle Lifte im Leerbetrieb zu betreiben, sämtliche Pisten jeden Abend herzurichten und 20 Leute pro Restaurant für's Nichtstun zu bezahlen. Dann lieber Betrieb innerhalb der Woche einschränken und (natürlich) weniger für die Tageskarten verlangen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Das ist irgendwie auch die logische Konsequenz. Wenn mit "Schneegarantie" geworben wird wo es Geld zurück gibt wenn weniger als x offen ist, dann machen halt auch Pisten auf die Aussehen wie ein Rübenacker nach der Ernte. Wer da nicht unbedingt ne Pauschalreise mit Skipass hat, der bleibt dem Skigebiet fern...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Zur Subventionierung von Investitionen Bergbahnanlagen in AT und IT:
Direktförderungen für Investitionen dürfen nicht mehr als 30% ausmachen, also werden in IT und AT häufig 30% gefördert. Allerdings liessen sich auch damit keine Minigebiete nach modernem Standard durchindustrialisieren. So kommt es häufig, dass in AT die "Tourismusvereine" (=parastaatliche institutionen welche Steuern von allen Wirtschaftsreibenden (auch nicht-Tourismus) einheben) Anteilseigner von Skigebietsinfrastruktur werden. Falls (wie nicht selten der Fall) auch dann immer noch kein Privater die letzten etwa 30% Finanzieren will (weil hinter der Hand bekannt ist dass operative Verluste eingefahren werden), so übernimmt üblicherweise die Gemeinde den Restanteil.
Also:
30% Investitionszuschuss für Grundausstattung Industrialisierung (Kuppelbare Anlage, Pisten"korrekturen", Beschneiungsanlage mit Teich, Pumpstation und Schneeerzeuger), etwa Hausnummer 30% von TVB und der Rest die Gemeinde.
Als weiteren Spieler agieren speziell in Tirol die sog. "Agrargemeinschaften", dies sind einige "spezielle" Bauern im Dorf, welche in den 1950 Jahren durch die bäuerliche Mehrheiten in allen Gemeinderäten Tirols errreicht haben, dass bisheriges Gemeindeeigentum in die Hand einiger Bauern vor Ort übetragen wurde. Die Agrargemeinschaften sind nicht selten Steinreich, gehört ihnen doch nahezu der Gesamte Gemeindegrund (ausserhalb der damals bebauten Kernzonen), und Gemeinden und Skigebietsbetreiber bezahlen bemerkenswerte Pachtzinsen zB. für Trinkwasserfassungen, Wegerechte oder Skipisten. Dazu oft astronomische Gewinne aus Umwidmungen in lukratives Bauland...
Diese Agrargemeinschaften sind ab und an auch an Bergbahnen beteiligt, zB. Mutterer Alm.
Seit 20 Jahren sind Gerichte dabei, diese Absurdität des "enteigneten" Staates zugunsten einiger Weniger zu korrigieren, aber es geht nicht wirklich vorwärts da das Ganze politisch von der Mehrheitspartei geschützt wird.
In IT ist die Situation ähnlich: Es gibt zwar keine TVB und Agrargemeinschaften, und theoretisch gelten ebenso die 30% maximaler Investitionszuschuss der öffentlichen "Hand". Da diese bei Kleingebieten auch in IT hinten und vorne nicht reichen, springen dort oft Regionale Banken ein, die der jeweiligen Region gehören. Die Banken gewähren privaten Unternehmern Kredite, die sonst keine "reale" Privatbank vergibt. Ist der Unternehmer erst mal Pleite, gilt das rcht weit verbreitete Gesetz "am Ende gehört alles der Bank und danach den Finanzinvestoren von sonstwoher". So gehört etwa die Hälfte der SIFAS (Bergbahnen Stelvio) der Banca Popolare di Sondrio.
Auch Gemeinden sind in Italien Anteilseigner oder oft einziger Besitzer der Bahn, nachdem der Private vor dem Konkurs das Skigebiet an die Gemeinden verkauft hat. Das erkennt man ausserhalb Trentino/Südtirol zB. daran, dass statt einer EUB/KSB ein einfacher Sessellift oder ein Korblift gebaut wird, denn den Gemeinden fehlt es an allen Ecken und Enden, zB. Renovierung von Schulgebäuden, Stopfung der Schlaglöcher usw. Erklärbar ist dies daran, dass in den jeweiligen Berggemeinderäten sich jene Leute am meisten Engagieren, deren wirtschaftliche Prosperität stark vom Tourismus abhängt.
Die Gebiete werden jedoch im Ggs. zu AT nicht selbst betrieben, sondern für eine feste Anzahl an Jahren verpachtet. Der Pächter hat daher idR keine Lust zum Investieren.
Mittlerweile sind einzelne Gemeinden aber derart pleite, dass einzelne Gebiete schliessen werden, wenn die "Fine di Vita Tecnica" zuschlägt und einzelne Schlüsselnlagen ersetzt werden müssten, obwohl sie eigentlich noch gut wären.
Die Fine di Vita Technica bestimmt die maximale Lebensdauer von Anlagen (60J Pendelbahnen, 40J Sesselbahnen, 30J Skilifte, +1-2 Jahre extra), auch das ist ein Grund weshalb in IT kaum alte Anlagen laufen im Ggs. zu CH oder BY ....
Direktförderungen für Investitionen dürfen nicht mehr als 30% ausmachen, also werden in IT und AT häufig 30% gefördert. Allerdings liessen sich auch damit keine Minigebiete nach modernem Standard durchindustrialisieren. So kommt es häufig, dass in AT die "Tourismusvereine" (=parastaatliche institutionen welche Steuern von allen Wirtschaftsreibenden (auch nicht-Tourismus) einheben) Anteilseigner von Skigebietsinfrastruktur werden. Falls (wie nicht selten der Fall) auch dann immer noch kein Privater die letzten etwa 30% Finanzieren will (weil hinter der Hand bekannt ist dass operative Verluste eingefahren werden), so übernimmt üblicherweise die Gemeinde den Restanteil.
Also:
30% Investitionszuschuss für Grundausstattung Industrialisierung (Kuppelbare Anlage, Pisten"korrekturen", Beschneiungsanlage mit Teich, Pumpstation und Schneeerzeuger), etwa Hausnummer 30% von TVB und der Rest die Gemeinde.
Als weiteren Spieler agieren speziell in Tirol die sog. "Agrargemeinschaften", dies sind einige "spezielle" Bauern im Dorf, welche in den 1950 Jahren durch die bäuerliche Mehrheiten in allen Gemeinderäten Tirols errreicht haben, dass bisheriges Gemeindeeigentum in die Hand einiger Bauern vor Ort übetragen wurde. Die Agrargemeinschaften sind nicht selten Steinreich, gehört ihnen doch nahezu der Gesamte Gemeindegrund (ausserhalb der damals bebauten Kernzonen), und Gemeinden und Skigebietsbetreiber bezahlen bemerkenswerte Pachtzinsen zB. für Trinkwasserfassungen, Wegerechte oder Skipisten. Dazu oft astronomische Gewinne aus Umwidmungen in lukratives Bauland...
Diese Agrargemeinschaften sind ab und an auch an Bergbahnen beteiligt, zB. Mutterer Alm.
Seit 20 Jahren sind Gerichte dabei, diese Absurdität des "enteigneten" Staates zugunsten einiger Weniger zu korrigieren, aber es geht nicht wirklich vorwärts da das Ganze politisch von der Mehrheitspartei geschützt wird.
In IT ist die Situation ähnlich: Es gibt zwar keine TVB und Agrargemeinschaften, und theoretisch gelten ebenso die 30% maximaler Investitionszuschuss der öffentlichen "Hand". Da diese bei Kleingebieten auch in IT hinten und vorne nicht reichen, springen dort oft Regionale Banken ein, die der jeweiligen Region gehören. Die Banken gewähren privaten Unternehmern Kredite, die sonst keine "reale" Privatbank vergibt. Ist der Unternehmer erst mal Pleite, gilt das rcht weit verbreitete Gesetz "am Ende gehört alles der Bank und danach den Finanzinvestoren von sonstwoher". So gehört etwa die Hälfte der SIFAS (Bergbahnen Stelvio) der Banca Popolare di Sondrio.
Auch Gemeinden sind in Italien Anteilseigner oder oft einziger Besitzer der Bahn, nachdem der Private vor dem Konkurs das Skigebiet an die Gemeinden verkauft hat. Das erkennt man ausserhalb Trentino/Südtirol zB. daran, dass statt einer EUB/KSB ein einfacher Sessellift oder ein Korblift gebaut wird, denn den Gemeinden fehlt es an allen Ecken und Enden, zB. Renovierung von Schulgebäuden, Stopfung der Schlaglöcher usw. Erklärbar ist dies daran, dass in den jeweiligen Berggemeinderäten sich jene Leute am meisten Engagieren, deren wirtschaftliche Prosperität stark vom Tourismus abhängt.
Die Gebiete werden jedoch im Ggs. zu AT nicht selbst betrieben, sondern für eine feste Anzahl an Jahren verpachtet. Der Pächter hat daher idR keine Lust zum Investieren.
Mittlerweile sind einzelne Gemeinden aber derart pleite, dass einzelne Gebiete schliessen werden, wenn die "Fine di Vita Tecnica" zuschlägt und einzelne Schlüsselnlagen ersetzt werden müssten, obwohl sie eigentlich noch gut wären.
Die Fine di Vita Technica bestimmt die maximale Lebensdauer von Anlagen (60J Pendelbahnen, 40J Sesselbahnen, 30J Skilifte, +1-2 Jahre extra), auch das ist ein Grund weshalb in IT kaum alte Anlagen laufen im Ggs. zu CH oder BY ....
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Danke für diese sehr interessanten Hintergrundinformationen.
Das, was ich von Schweizern gehört habe, wird dadurch insgesamt bestätigt.
Komme gerade selbst zurück von einer Skiwoche in der Schweiz bei traumhaften Bedingungen, meist bestem Wetter und insgesamt weitgehend leeren Gebieten. Lediglich letztes Wochenende war etwas mehr los.
Was dieses Mal auffiel war, dass einige Deutsche in kleinen Gruppen im Gebiet (zB Diavolezza) waren, die offensichtlich Hotel bzw. Fewo inclusive Skipass gebucht hatten. Diese Angebote scheinen also zumindest bei den derzeitigen Bedingungen vereinzelt Ausländer in die Schweiz gelockt zu haben.
Was aber fehlte, waren junge Leute.
Klar, dass Familien mit Kindern um die Zeit wenig vor Ort sind, aber die Altersgruppe nach Schulabschluss fehlte quasi völlig. Es waren fast nur Leute ab schätzungsweise Mitte-Ende 30 aufwärts unterwegs.
Vielleicht irre ich mich, aber ich meine, dass früher auch in der Nebensaison mehr junge Leute in den Gebieten waren?
Jedenfalls fehlen sie für die Zukunft.
Das, was ich von Schweizern gehört habe, wird dadurch insgesamt bestätigt.
Komme gerade selbst zurück von einer Skiwoche in der Schweiz bei traumhaften Bedingungen, meist bestem Wetter und insgesamt weitgehend leeren Gebieten. Lediglich letztes Wochenende war etwas mehr los.
Was dieses Mal auffiel war, dass einige Deutsche in kleinen Gruppen im Gebiet (zB Diavolezza) waren, die offensichtlich Hotel bzw. Fewo inclusive Skipass gebucht hatten. Diese Angebote scheinen also zumindest bei den derzeitigen Bedingungen vereinzelt Ausländer in die Schweiz gelockt zu haben.
Was aber fehlte, waren junge Leute.
Klar, dass Familien mit Kindern um die Zeit wenig vor Ort sind, aber die Altersgruppe nach Schulabschluss fehlte quasi völlig. Es waren fast nur Leute ab schätzungsweise Mitte-Ende 30 aufwärts unterwegs.
Vielleicht irre ich mich, aber ich meine, dass früher auch in der Nebensaison mehr junge Leute in den Gebieten waren?
Jedenfalls fehlen sie für die Zukunft.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Der Mensch vergisst schnell...Buckelpistenfan hat geschrieben:aber spätestens seit der Diskussion rund um die Volksabstimmung zur Zuwanderung
Wie war das noch mal mit dem Minarettverbot ?
Habe nicht den Eindruck, dass es in der Schweiz nun weniger Touristen aus dem arabischen Raum hat.
Interessanterweise habe ich seit der Annahme der Initiative auch keine Zahlen gesehen, die den prognostizierten nachhaltigen Schaden belgen würden.
" Wie, du willst in die Schweiz, die wollen als Touristen doch nur noch reiche Russen und Asiaten und keine normalen EU-Bürger mehr."
Problem ist doch eher dass sich der normale EU-Bürger den Urlaub in der Schweiz nicht mehr leisten kann oder möchte.
Somit verständlich dass man sich vorallem auf den asiatischen Markt konzentriert.
Aber bitte Urlaub nicht mit Auswanderung vermischen.
Überall auf der Welt ist man als Tourist willkommen. Aber sobald man sich am betroffenen Ort niederlassen möchte, sieht die "Rosa-Welt" plötzlich ganz anders aus.
Viele Restaurants in der Schweiz gehören entweder gar nicht der Bergbahngesellschaft oder sie sind an diverse Wirte verpachtet.20 Leute pro Restaurant für's Nichtstun zu bezahlen.
Hat für den Kunden den Vorteil, dass er nicht auf Gedeihen und Verderb einer einzigen Gesellschaft ausgeliefert ist. Andererseits führt dies in der Nebensaison zu einem wirtschaftlichen Kannibalismus.
Kann mir aber nicht vorstellen, dass man unter solchen Voraussetzungen ein Restaurant nur mit WE-Betrieb rentabel betreiben kann.
Entweder man hat trotz geschlossenem Betrieb die Personalkosten oder man findet ausreichend Stammpersonal, das bereit ist nur am WE zu arbeiten.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Was nicht passieren sollte ist so etwas:
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/tou ... 62988.html
Setzen sich die Verantwortlichen der verschiedenen Tourismusbereiche nicht zusammen und planen, wie sie sich die Saison vorstellen?
Dann könnte man einen Kompromiss finden und einheitlich nach außen vertreten.
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/tou ... 62988.html
Setzen sich die Verantwortlichen der verschiedenen Tourismusbereiche nicht zusammen und planen, wie sie sich die Saison vorstellen?
Dann könnte man einen Kompromiss finden und einheitlich nach außen vertreten.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ich gehöre zu der Altersgruppe nach Schulabschluß. Bei mir im Bekanntenkreis bin ich der einzigste der regelmäßig auf den Skiern steht. Die anderen in meinem Alter haben nicht die Motivation obwohl der Lift nur gut 10 Minuten entfernt wäre. Auch zählt eine Woche Malle in diesem Alter viel mehr als ein Skiurlaub.3303 hat geschrieben:Was aber fehlte, waren junge Leute.
Klar, dass Familien mit Kindern um die Zeit wenig vor Ort sind, aber die Altersgruppe nach Schulabschluss fehlte quasi völlig. Es waren fast nur Leute ab schätzungsweise Mitte-Ende 30 aufwärts unterwegs.
Vielleicht irre ich mich, aber ich meine, dass früher auch in der Nebensaison mehr junge Leute in den Gebieten waren?
Jedenfalls fehlen sie für die Zukunft.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
So ist es wohl.
Malle war allerdings auch früher durchaus angesagter als die Berge - jedenfalls im Sommer - so wohl der Unterschied.
Im Winter war es dagegen selbst in Nord(west)deutschland angesagt, Ski zu fahren.
Es gab Skifreizeiten von der Schule aus und es gab auch viele günstige Gruppenreisen, auch in die Schweiz.
Celerina war ein beliebtes Ziel, oder auch PDS. Jetzt findet so etwas kaum noch statt, noch weniger in die Schweiz.
Malle war allerdings auch früher durchaus angesagter als die Berge - jedenfalls im Sommer - so wohl der Unterschied.
Im Winter war es dagegen selbst in Nord(west)deutschland angesagt, Ski zu fahren.
Es gab Skifreizeiten von der Schule aus und es gab auch viele günstige Gruppenreisen, auch in die Schweiz.
Celerina war ein beliebtes Ziel, oder auch PDS. Jetzt findet so etwas kaum noch statt, noch weniger in die Schweiz.
Whistlercarver hat geschrieben: Ich gehöre zu der Altersgruppe nach Schulabschluß. Bei mir im Bekanntenkreis bin ich der einzigste der regelmäßig auf den Skiern steht. Die anderen in meinem Alter haben nicht die Motivation obwohl der Lift nur gut 10 Minuten entfernt wäre. Auch zählt eine Woche Malle in diesem Alter viel mehr als ein Skiurlaub.
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