Das Montageteam hat damals auch sämtliche Teile am Patscherkofel montiert
Das geht sich schon aus, auch wenn`s schon wieder sehr spät wird.
??? Welche 2 Skigebiete soll die dann verbinden? Seit wann ist die Götzner Abfahrt ein eigenes Skigebiet? Die Bahn ist ein neuer Zubringer ins Skigebiet Muttereralm, nicht mehr und nicht weniger...Verbindet zwei Skigebiete
Geschäftsführer Gregor Reitmair: "Die Bahn ist eine Achtergondelbahn und geht direkt vom Götzner Ried am Ortsrand von Götzens weg. Sie hat eine Mittelstation oberhalb der Götzner Berghöfe und geht direkt hinauf aufs Pfriemesköpfl und verbindet die zwei Skigebiete."
Quelle: meinbezirk.atBaugenehmigung für Götzner Liftprojekt erteilt
GÖTZENS/MUTTERS (mh). Am Montag traf die Delegation der Seilbahnbehörde des Bundesministeriums in Götzens ein. Am Nachmittag gab es eine erste Begehung, während die Bauverhandlung für den gestrigen Dienstag angesetzt war. Muttereralmbahn-Geschäftsführer Gregor Reitmair hoffte auf ein positives Ergebnis: „Alle Anforderungen und Auflagen wurden erfüllt, aber man kann in einem Behördenverfahren natürlich den Ausgang nie vorhersagen."
Der Optimismus war begründet: Die Behördenvertreter fanden keinen Grund für Beanstandungen und stellten am Dienstag um 21 Uhr einen positiven Bescheid aus! Großes Aufatmen natürlich bei Betreiber Helmut Zach und Geschäftsführer Gregor Reitmair, der die weitere Route festlegt: "Jetzt wird sofort zur Tat geschritten. Noch in dieser Woche werden die Rodungsarbeiten beginnen, dann wird unverzüglich die Baustelle eingeichtet - und dann geht es los!"
Die Aufstiegshilfe im Bereich der Götzner Abfahrt wird so wie die Muttereralmbahn als Achtergondelbahn angelegt. Die Talstation wird sich am Götzner Ried am Ortsrand des Dorfes befinden. Die Mittelstation steht oberhalb der Götzner Berghöfe, dann geht es direkt hinauf aufs Pfriemesköpfl. Die neue Bahn verbindet also die beiden Skigebieten Mutters und Götzens und soll für neue Impulse sowohl bei den einheimischen Wintersportlern als auch im Tourismus sorgen!
Da geht es nicht um die Verbindung nach Götzens, sondern um die in die Lizum.Seilbahnjunkie hat geschrieben:Ich glaube schon, dass die mit verbinden Mutters und Götzen meinen. Es steht ja da, dass die neue Bahn die Verbindung schafft und nicht nur in greifbare Nähe rückt.
Quelle: www.axamer-lizum.atInnsbruck Busbahnhof
8.00
9.00
10.00
11.00
12.00
A 13.00
14.00
Innsbruck Finanzamt
8.05
9.05
10.05
11.05
12.05
A 13.05
14.05
Götzens
8.17
9.17
10.17
11.17
12.17
13.17
14.17
Birgitz
8.20
9.20
10.20
11.20
12.20
13.20
14.20
Axams Dorfplatz
8.25
9.25
10.25
11.25
12.25
13.25
14.25
Axamer Lizum
8.45
9.45
10.45
11.45
12.45
13.45
14.45
Das wird die Abfahrt mit dem neuen Lift zweifelsohne.Schade, dass ich bis jetzt nie in dem alten Götzener "Skigebiet" war, wo es doch jetzt seinen über Jahrzehnte aufgebauten traditionellen Charme verlieren wird...
orf.atSpatenstich für Achtergondelbahn
In Götzens wird Montagmittag der Spatenstich für den Bau einer Achtergondelbahn stattfinden. Die Bahn wird vom Götzner Ried hinauf auf das Priemesköpfl gehen.
Die neue Bahn ist ein weiterer Schritt in der geplanten Verbindung der Skigebiete der Mutterer Alm und der Axamer Lizum. Nach der Bauverhandlung letzte Woche gibt es jetzt grünes Licht für die zehn Millionen Euro teure Seilbahn. Der Bau der neuen Gondelbahn soll plangemäß Mitte Dezember fertig gestellt werden.
Verbindung der Skigebiete Mutterer Alm und Axamer Lizum
Das Projekt stellt den ersten Schritt zur Verbindung der Skigebiete Mutterer Alm und Axamer Lizum dar. Langfristig wollen die Skigebiete dadurch noch enger zusammenrücken. Die konkreten Pläne dafür werden im Zuge des Spatenstichs präsentiert.
Quelle: TTMuttereralm bindet Götzens an, Axamer Lizum im Visier
Kaum ist der Spatenstich für die Anbindung von Götzens erfolgt, denken die Betreiber der Muttereralmbahn schon weiter.
Beim Spatenstich, Investor Helmut Zach (2.v.r) und BM Hans Payr (3.v.r).
Bild: Mair
Alle Bewilligungen liegen seit Kurzem vor, im Götzner Ried fahren heute die Bagger auf. Der Auftrag ist klar: Errichtung einer Achtergondelbahn auf das Pfriemesköpfl als Verbindung zur Muttereralm. Der Zeitdruck ist enorm. Noch vor Weihnachten soll die neue Bahn Gäste in das größer gewordene Skigebiet transportieren.
Stufen eins und zwei
"Das Wetter kann uns schon noch aufhalten, wir brauchen einen schönen Herbst", ist sich Muttereralm-Geschäftsführer Gregor Reitmair bewusst.
Beim gestrigen Spatenstich auf der grünen Wiese der bisher liftlosen Götzner Abfahrt überwog aber die Freude "Immerhin gibt es die Abfahrt schon seit 43 Jahren. Sie wurde als Ersatz für die Olympiaabfahrt 1964 gebaut", machte Reitmair einen Blick in die Vergangenheit. Rund 10,5 Millionen Euro investieren Hauptgesellschafter Helmut Zach, Muttereralmbahnen, Tourismusverband Innsbruck und Gemeinde Götzens in das Vorhaben in die drei Kilometer lange Bahn, die 1800 Höhenmeter überwindet.
Die Beschneiungsanlage ist bereits in Bau. Bis zum Spatenstich gab es auch einige Hürden zu überwinden. So gestalteten sich die Verhandlungen mit dem größten Grundeigentümer, der Agrargemeinschaft Götznerwald zwischenzeitlich schwierig.
Und die Grünen im Gemeinderat befürchten, dass der Lift mehr Verkehr bringt. "In der Diskussion um das Verkehrskonzept ging es immer um eine Verkehrsreduktion. Nun schafft die Gemeinde mit dem Lift eine neue Quelle für den Verkehr",ärgert sich GR Alexandra Medwedeff. Bürgermeister Hans Payr hingegen glaubt, dass die Verkehrsregelung mit der Zufahrt von der Neu-Götzner-Landesstraße gut gelöst wurde. "Da ist nur ein Anrainer betroffen, den werden wir bestmöglich schützen", versichert Payr. Er freute sich vielmehr, dass nach Baustufe eins (Reaktivierung der Muttereralm) nun Stufe zwei in Angriff genommen wird.
Volldampf für Stufe drei
Doch der Blick der Muttereralm-Betreiber geht schon weiter, Richtung Axamer Lizum. Nachdem ein erster Versuch des Zusammenschlusses vor einigen Jahren am Naturschutz gescheitert war, will Reitmair einen neuen Anlauf wagen.
"Wir haben bereits Gesprächstermine mit Eigentümer Fröschl fixiert." Dann soll die Planung so weit wie möglich vorangetrieben werden. Der beim ersten Anlauf umstrittene Skiweg vom Birgitzköpfl in die Axamer Lizum soll nicht mehr gebaut werden. Nach dem Zeitplan für eine Verbindung der beiden Skigebiete befragt, hat Reitmair zwei Szenarien parat: "Wenn ich optimistisch bin schon in einem Jahr, realistisch aber erst in zwei Jahren."
Stubaier klopfen an
Die Muttereralm Bergbahnen sind nicht die Einzigen, die die Nähe zur Axamer Lizum suchen. Auch im Stubaital gibt es schon länger Pläne einer reinen Liftverbindung von der Schlick 2000 über das Ruhegebiet Kalkkögel nach Axams.
Die Bürgermeister und Gemeinderäte haben sich schon einstimmig dazu bekannt, ein Planungsbüro wurde beauftragt. "Anfang Oktober gibt es eine Informationsveranstaltung für die Bürgermeister", erklärte Schlick-Chef Martin Pittl knapp. Mehr wollte er zum Stand des Projektes noch nicht sagen.
Quelle: TTLiftbau heizt Verkehrsdebatte in Götzens an
Zum Bau des Götzner Lifts werden Rufe nach Verkehrsentlastung für das westliche Mittelgebirge laut.
Eine Umfahrung soll das Ortszentrum von Götzens entlasten.
Bild: Böhm
"Schon beim Neubau der Muttereralmbahn hieß es, dass man sich um den Verkehr bemüht, passiert ist nichts", ärgert sich Kurt Ingerele aus Götzens.
Der Bau des Götzner Lifts ist der aktuelle Grund, warum der ehemalige Vorstand des Instituts für Umwelttechnik der Uni Innsbruck wieder auf die zunehmenden Verkehrsprobleme im westlichen Mittelgebirge hinweist. Seit 35 Jahren tut er das. Seine Kernforderung: "Die Liftgesellschaften müssen sich an den Auswirkungen für die Bevölkerung beteiligen." Konkret fordert Ingerle, dass die Seilbahner Geld in einen Topf einzahlen, aus dem Studien und Planungen für Verkehrsentlastungen finanziert werden könnten.
Noch vor Jahren hat sich der Umweltexperte selbst für eine Umfahrungsstraße zwischen Götzens und Axams eingesetzt. "Da war ich einer der Ersten." Aufgrund der Verbauungsdichte hält er diese Art der Entlastung heute aber kaum mehr für möglich. Ingerles Alternative: Eine Unterflurtrasse samt unterirdischem Kreisverkehr für das Götzner Ortszentrum, Richtung Westen bis zur Gemeindegrenze Birgitz. "Das wäre eine mittelfristige Lösung", glaubt Ingerle, wobei er für andere Varianten offen ist.
"Wir vermindern Verkehr"
Für die Ingerle-Pläne etwas übrig hat auch der Götzner Bürgermeister Hans Payr, wenngleich er festhält, dass die Untertunnelung des Kirchplatzes nur eine Entlastung für das Zentrum bringen würde. Payr hofft weiter auf die Umfahrungslösung. Die Widerstände dagegen in der Birgitzer Birga-Siedlung sollten durch technische Lösungen (Galerie, Einhausung) in den Griff zu bekommen sein.
Ein konkreter Zeitplan für eine Umfahrung besteht ohnedies noch nicht, wie Robert Müller, Leiter der Abteilung Straßenbau des Landes, betont. "Fest steht aber, dass es nur eine mögliche Trasse gibt", zieht Müller als Schluss aus der gemeinsam mit den Gemeinden in Auftrag gegegebenenVerkehrsstudie. Das Land warte noch auf eine Willenskundgebung aus Birgitz.
Gegen den Vorwurf, beim Verkehr passiere nichts, wehrt sich der Ortschef. Bis zum Herbst soll die Verkehrsstudie endgültig abgeschlossen sein. "Daraus leiten wir Maßnahmen ab", erklärt Payr. Konkret sei etwa schon mit dem Verkehrsverbund Tirol die Einführung eines Taktsystems vereinbart. "Außerdem finanzieren Muttereralmbahn und Gemeinde einen innerörtlichen Shuttlebus zum neuen Lift. Eigentlich muss dann kein Götzner mehr mit dem Auto zum Lift fahren", glaubt Payr.
"Sauer" reagiert Muttereralm-Geschäftsführer Gregor Reitmair, wenn die Schuld an den Verkehrsproblemen nur den Liftgesellschaften umgehängt werden soll.
"Probleme woanders"
"Die wirklichen Probleme verursachen der Schwerverkehr in die Gewerbegebiete und der tägliche Pendlerverkehr nach Innsbruck." Der von den Bahnen produzierte Verkehr sei dagegen "minimal und zeitlich beschränkt".
Beiträge an einen Planungstopf kann sich Reitmair deshalb nur vorstellen, "wenn auch alle Verursacher mitahlen".