snowstyle hat geschrieben: 19.03.2018 - 19:51
Der lief gestern schon nicht mehr und wurde auch bereits demontiert, ja - das am Sonntag. Hat mich auch bisserl gewundert, man hat es offenbar eilig
Ich verstehe auch nicht so ganz, warum man es so extrem eilig hat. Die Schönleitenbahn hat man doch auch innerhalb eines Sommers bauen können und bei der neuen Kohlmaisbahn ist doch die Mittelstation schon im Rohbauzustand fertig. Dazu ist das ganze ja ein Südhang, der taut wesentlich schneller frei als z.B. ein Schattberg Nordhang
Man hat ja selbst, als im restlichen Skizirkus bereits erste Schneekanonen liefen, noch auf der Turmwiese rumgebaggert...
Es ist doch bekannt, dass eine Tiefgaragenerweiterung mit den Neubauten im Tal einhergeht. Die Sprengungen im Hang mit Spritzbetonauskleidung kann man hinter der ehemaligen Talstation des 3SL erkennen.
Jetzt ist es in meinem Augen klar, so schnell wie möglich weiter zu bauen, um am Ende nicht in Verzug zu kommen. Die Demontage kann sofort erfolgen, dann kann im Bereich der Talstation des 3ers der Aufstellbereich für den Abbruch der Gipfelbahn vorbereitet werden. Dann Abbruch und weiter geht's.
Die Saalbacher sind in Sachen Bau sehr erfahren, die wissen, was sie da machen.
der kohlmai 3er sessellift wird demontiert und in der türkei ( Laut liftpersonal ) wieder aufgebaut.
wir haben uns ein stück saalbach geschichte gesichert und haben 3 sessel dort abgeholt welche bei uns im partykeller als sitzmöglichkeit dienen werden
Zum weiteren wird das gebäude hinter der sessellifttalstation ebenfalls abgerissen. die tiefgarage soll platz für ca 100 autos bereitstellen. die talstation der neuen kohlmaisbahn soll auf bodenniveau errichtet werden, sodass man keinen fahrstuhl oder der gleichen ( siehe bernkogelbahn) beinhalten, sodass man von der straße aus direkt in die station kommt ( alles aussagen haben wir vom liftpersonal von vor 3 wochen )
weikii hat geschrieben: 20.03.2018 - 00:27
der kohlmai 3er sessellift wird demontiert und in der türkei ( Laut liftpersonal ) wieder aufgebaut.
wir haben uns ein stück saalbach geschichte gesichert und haben 3 sessel dort abgeholt welche bei uns im partykeller als sitzmöglichkeit dienen werden
Zum weiteren wird das gebäude hinter der sessellifttalstation ebenfalls abgerissen. die tiefgarage soll platz für ca 100 autos bereitstellen. die talstation der neuen kohlmaisbahn soll auf bodenniveau errichtet werden, sodass man keinen fahrstuhl oder der gleichen ( siehe bernkogelbahn) beinhalten, sodass man von der straße aus direkt in die station kommt ( alles aussagen haben wir vom liftpersonal von vor 3 wochen )
lg
Man verkauft die Sesselbahn ohne Sessel? Normalerweise werden die Sessel doch nur an Privat verscherbelt, wenn die Bahn nachher auf dem Schrott landet
Das mit dem Zugang auf Straßenniveau hab ich auch schon so gelesen. Hier steht es detailliert: https://www.saalbach.com/de/winter/skigebiet/neuheiten
Der große finale Bauabschnitt erfolgt also im Sommer 2018 – was bedeutet das für die Sommergäste?
Nach dem Abriss wird im Mai bereits mit den Montagearbeiten in der Zwischenstation begonnen und die Schönleitenbahn übernimmt den Sommerbetrieb. Die Talstation erhält 100 Tiefgaragenparkplätze und Mitarbeiterwohnungen. Das neue Gebäude befindet sich auf Straßen-Niveau – somit können die Gäste direkt von der Skiliftstraße zum Kassenbereich und bequem mit dem Aufzug zum Einstieg gelangen. Im Zuge des Baus einer neuen Pistengerätegarage auf der Ederabfahrt wird eine Unterführung für den Güterweg erbaut – das steigert Sicherheit und Komfort für die Wintersportler. [...] Mit Eröffnung der neuen Seilbahn im Dezember 2018 darf man sich über einen schnellen Zubringer direkt vom Saalbacher Ortszentrum auf den Kohlmais freuen.
Weiß eigentlich wer, wo genau die neue bergstation der neuen kohlmaisbahn hinkommen soll? Wenn man der mittelstation folgt wird sie wohl nicht auf dem Platz der alten Bahn stehen sieht so aus als würde sie dort stehen wo damals bei der WM das starthaus stand. Wer weiß mehr ?
Und wird jemand im Sommer von der Baustelle berichten ?
Am 17.3. ab ca. 13 Uhr sieht man, wie die ersten Sessel des Kohlmais 3er abgenommen werden. Am 19.3. um 13:40 Uhr sind die letzten Sessel verschwunden. Gegen 14:40 Uhr bekommt das Seil mehr Durchhang, ab 16 Uhr sieht man es sehr stark. Um 18 Uhr hängt es bereits bis zum Boden, um 18:20 Uhr ist ein Teil des Seiles weg Am 20.3. ist dann auch abends der andere Teil des Seiles weg und in der Nacht zum 21.3. schaufelt man den Schnee von einem großen Teil der Turmwiese beiseite. Abgesperrt wird dieser Bereich erst von 8:00 bis 8:50
Heute hat man dann angefangen, die letzten Schneereste inklusive Teilen der Oberfläche wegzubaggern.
Ich habe letztes Wochenende als ich in Hinterglemm war erfahren dass vor Jahrzehnten eine Verbindung nach Uttendorf geplant sein sollte. Weiß jemand diesbezüglich etwas? Wie hätte diese verbindung ausschauen können? Wieso wurde sie nie realisiert.
Passt zwar nicht in dieses Topic jedoch dürfte ich hier die meiste Reichweite erlangen.
weil es vermutlich genauso unsinnig gewesen wäre, wie die schmitten nach piesendorf zu erweitern. das wären alles südhänge und man hat sicher eingesehen, dass sowas völlig sinnlos ist. genau weiß ich es aber nicht, ist nur eine vermutung. die anbindung hätte vpn hinterglemm am seekar erfolgen müssen und nach uttendorf runter wäre der pralle südhang gewesen. davon hat man ja in saalbach eh schon genug und vor allem, was hätte saalbach von diesem zugang ins skigebiet? aufwand und nutzen steht da sicher in keinem guten verhältnis.
Uttendorf war vor 50 Jahren eine führende Gemeinde in Sachen Skisport.
Auch Toni Sailer trainierte immer wieder dort.
Mit dem Weißseegletscher Skigebiet hatte man ein sehr gutes und schneesicheres Skigebiet für die damalige Zeit.
Das unterentwickelte Saalbach wollte sich an so einem Ort anschließen.
Man glaubte von Uttendorf profitieren zu können.
Wegen 3 großen Problemen ließ man es sein.
1. Langer Südhang nach Uttendorf.
2. Breite Talüberquerung
3. Verbindung mit dem Weißseegletscher Skigebiet.
Irrgendwie hatte Uttendorf dann die Entwicklung verschlafen und wurde von fast allen Skiorten überholt.
Die Erschließung des Kitzsteinhornes war für Uttendorf gar nicht gut.
Heute will niemand mehr die damaligen Pläne herausholen.
Auch Piesendorf - Zell am See wurde vor 5 Jahren nicht gebaut. Auch die gleiche Südseite. Daher suchte Zell am See richtigerweise eine Verbindung nach Saalbach.
ich hab mich schon öfters gefragt, warum man eigentlich von hinterglemm nicht auch nach süden richtung schwarzachergraben erschlossen hat.
da hätte man ein paar schneesichere nordhänge mehr und auf den ersten blick scheint mir das gelände dort durchaus geeignet zu sein.
natürlich nach uttendorf wär's dann noch ein stück weiter und aus heutiger sicht, würde sich eine piste runter nicht mehr lohnen.
damals wäre das auch sicher ein ziemliches monster projekt geworden (imho 4 bis 6 bahnen damals, heute vllt 3 oder max 4).
aus der richtung kommt ja auch die hochspannungsleitung von uttendorf rüber. wäre auch denkbar,
dass man zur zeit als man diese leitung gebaut hat (weiß wer wann? ) auch über eine lifttechnische erschließung nachgedacht hatte.
Die Grafik wirkt so, als wolle man die Talstation versetzen, bisher ist der Einstieg ja quasi "von der anderen Seite" aus.
Das wäre sehr zu begrüßen, dann könnte der kurze enge 20-m-Hang vorm Einstieg beider Lifte verbreitert bzw. entzerrt werden, bisher ist da ja oft Chaos.
Respekt, einen 6er von 2003 zu ersetzen kann sich auch nicht jeder leisten. Auch da der "alte" ja absolut keine Fehlplanung war, weder was Kapazität, noch was Komfort oder Trasse betrifft bei der kurzen Strecke. Luxusproblem also.
Die jetzige Asitzmuldenbahn genügt eigentlich allen Anforderungen der Bergbahnen, jedoch musste man feststellen, dass man die Talstation falsch platziert hatte. Da die Zugänge zu der Muldenbahn und der Sportbahn Asitzkogel sehr knapp beieinander liegen kam es hier in der Vergangenheit bei viel Betrieb zu mehreren schweren Zusammenstößen von Schifahrern, die sich dann teils schwer verletzten. Deshalb wird die Talstation versetzt um diesen Unfällen vorzubeugen. Es hätte sicher auch billigere Lösungen für diese Problematik gegeben, aber bitte...
Die Informationen stammen aus gut informierter Quelle.
david02 hat geschrieben: 29.03.2018 - 20:49
Die jetzige Asitzmuldenbahn genügt eigentlich allen Anforderungen der Bergbahnen, jedoch musste man feststellen, dass man die Talstation falsch platziert hatte. Da die Zugänge zu der Muldenbahn und der Sportbahn Asitzkogel sehr knapp beieinander liegen kam es hier in der Vergangenheit bei viel Betrieb zu mehreren schweren Zusammenstößen von Schifahrern, die sich dann teils schwer verletzten. Deshalb wird die Talstation versetzt um diesen Unfällen vorzubeugen. Es hätte sicher auch billigere Lösungen für diese Problematik gegeben, aber bitte...
Die Informationen stammen aus gut informierter Quelle.
Ah, dann war meine Aussage ja gar nicht mal so daneben. Dadurch, dass von Saalbacher Seite über den Ziehweg viele Skifahrer gleichzeitig kommen und von Leoganger Seite vom 8er Sessel dann noch Leute geradeaus die Piste runterfahren kreuzen sich dort ja zwangsläufig stark die Wege. Eine billigere Lösung wäre gewesen, einfach die Talstation der Muldenbahn etwas zu versetzen, aber dazu muss man ja die gesamte Station vermutlich ab- und aufbauen, ebenso sämtliche Stützen der neuen Trasse anpassen und somit neue Fundamente gießen und auch die Bergstation müsste versetzt werden, also ist ein Neubau mit höherer Kapazität und evtl. noch mehr Komfort (da wird man echt verwöhnt, wehe man fährt mal in so manch anderes Skigebiet ) wohl keine extrem viel teurere Option gewesen.
Für die, die das nicht kennen, ein paar bewegte Bilder aus diesem Bereich von vergangenen Sonntag. Allerdings hatte da bis zum frühen Nachmittag die Sportbahn Asitzkogel einen elektrischen Defekt und dadurch war der Bereich nach der Wiederaufnahme des Betriebs etwas "leerer" als bei Normalbetrieb. Langt aber immer noch, zumal dort im Lauf des Tages der Pistenzustand nicht mehr besonders massentauglich wird.
Talabfahrer hat geschrieben: 30.03.2018 - 00:32
Für die, die das nicht kennen, ein paar bewegte Bilder aus diesem Bereich von vergangenen Sonntag. Allerdings hatte da bis zum frühen Nachmittag die Sportbahn Asitzkogel einen elektrischen Defekt und dadurch war der Bereich nach der Wiederaufnahme des Betriebs etwas "leerer" als bei Normalbetrieb. Langt aber immer noch, zumal dort im Lauf des Tages der Pistenzustand nicht mehr besonders massentauglich wird.
Ich seh nicht so recht den Unterschied am Einstieg im Vergleich zur Scheid in Serfaus oder Silberbrünnl in Sölden..?