Ich denke, der Klimawandel ist (natürlich) nicht allein dran schuld...trägt aber einen entscheidenden Teil dazu bei. Hier unten in Ostbayern kann man das wunderbar sehen, was passiert, wenn viel Regen auf Boden fällt, wo jahrelang so gut wie nur das Gleiche (fast ausschließlich Mais für die Biogasproduktion)....die Hochwasserkatastrophe Juni 2016 war das beste Beispiel.NeusserGletscher hat geschrieben: 15.09.2022 - 08:46 Auf der Rheintalstrecke sind solche Doppelstock-Containerzüge undenkbar. Zu viele Kunstbauten, Brücken und Tunnel, die erst einmal auf die erforderliche Höhe angepasst werden müssten. Und die Anwohner, die sich schon heute über den Lärm beschweren, werden erst recht so ein Vorhaben bis in alle Ewigkeit verzögern. Und abseits des Rheintals hat es zu viele Berge und Täler.
Kürzlich kam im TV noch ein Bericht über einen Landwirt, der auf Bio umgestellt hat. Mit der Umstellung auf Düngung durch Humus und Zwischenfrucht wurde die Fähigkeit des Bodens, Niederschlag aufzunehmen und zu speichern, erhöht. Außerdem hatte er zuvor festgestellt, dass er von Jahr zu Jahr mehr Kunstdünger benötigt, um den Ertrag zu halten. Bei angepasster Fruchtfolge und dem Verzicht auf Kunstdünger bliebt der Ertrag dagegen gleich.
Es ist also nicht immer gleich Klimawandel, wenn Wasser von den Äckern abläuft und Ortschaften überschwemmt.
Was aber durch den Klimawandel noch stärker dazu beiträgt, dass die Böden das Wasser schlechter aufnehmen können, sind zum Einen, dass der Regen bei Weitem nicht mehr so konstant kommt wie früher (teilweise recht lange Dürrephasen, wo die Böden bis in tiefere Schichten austrocknen können...wodurch sie schlechter Wasser aufnehmen können als feuchte Böden) und wenns dann mal regnet (in letzter Zeit gerne mit sehr heftigem Regen), ist es für die Böden zu viel Wasser, was durch diese vorangegangene Trockenheit dann noch weniger aufgenommen werden kann als bisher schon.