Die große Klima-Diskussion

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ralleycorse
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ralleycorse »

mein I3 hatte auch im Winter selten über 18kWh/100km :ja:
Deutlich mehr ist entweder ein besch... Konzept oder reine Autobahn mit mehr als 130km/h

Über die 2 Jahre hatte ich einen Schnitt von 16,8 kWh/100km und das war ein I3s mit viel Fahrspass :mrgreen:
Zuletzt geändert von ralleycorse am 10.11.2022 - 16:47, insgesamt 1-mal geändert.

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albe-fr
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von albe-fr »

ich nutze E-Autos meist nur auf der BAB und dann fahr ich meist auch >200 km/h soweit das geht.
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ralleycorse
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ralleycorse »

nun ja...
Wir reden von der Elektromobilität in der Regel aufgrund CO2/Klima/Nachhaltigkeit.
Mit einigen BEVs ist natürlich >200km/h zwar technisch möglich konterkariert aber den Grundgedanken komplett.
Auch ich bin kein 80 km/h Schleicher auf der Autobahn, aber >200km/h ist dann doch eine energetisch extrem unvernünftige Fahrweise. Zudem bringt es nur einen marginalen Zeitvorteil.
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albe-fr
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von albe-fr »

ralleycorse hat geschrieben: 10.11.2022 - 16:56 Wir reden von der Elektromobilität in der Regel aufgrund CO2/Klima/Nachhaltigkeit.
das sehe ich jetzt unabhängig von E-/oder nicht E-Auto, un dim Prinzip wäre ich für ein Tempolimit von 100 auf BABs... aber solange es halt geht nutze ich's dann doch...
ralleycorse hat geschrieben: 10.11.2022 - 16:56Mit einigen BEVs ist natürlich >200km/h zwar technisch möglich konterkariert aber den Grundgedanken komplett.
mit welchen denn nicht? ich fahr im Zweifel nur Taycan, weil ich darauf kostenlos Zugriff habe.
ralleycorse hat geschrieben: 10.11.2022 - 16:56 Auch ich bin kein 80 km/h Schleicher auf der Autobahn, aber >200km/h ist dann doch eine energetisch extrem unvernünftige Fahrweise. Zudem bringt es nur einen marginalen Zeitvorteil.
nun, ich bin zuletzt Sonntags morgens 400 km in 2:25 gefahren, abends hab ich dann auf dem Rückweg fast 3 Stunden gebraucht. Wenn man auf der Strecke unter 200 faehrt, dann handelt man sich schon einen enormen Zeitnachteil ein
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Wahnsinn!!!!
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scratch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

Sind eigentlich jds und albe die selben Trolle in verschiedenen Rollen, welche sie manchmal vertauschen? :gruebel:
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icedtea
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von icedtea »

scratch hat geschrieben: 10.11.2022 - 21:28 Sind eigentlich jds und albe die selben Trolle in verschiedenen Rollen, welche sie manchmal vertauschen? :gruebel:
Das ist mal ein interessante Theorie👍😎😉
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergfan »

ralleycorse hat geschrieben: 10.11.2022 - 16:10
Das kann man auch ohne Probleme an einer ganz normalen Schuko laden!
Auch Schuko gibt es nicht.
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Kapi
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Kapi »

Da das hier nun zu einem reinen Auto-Thread geworden ist, klinke ich mich aus. Da hätte ein Mod mal die Bremse reinhauen müssen, um im Bild zu bleiben. Schade drum.
A bisserl woas gehd ollaweil.

kaldini
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini »

albe-fr hat geschrieben: 10.11.2022 - 17:02
ralleycorse hat geschrieben: 10.11.2022 - 16:56 Wir reden von der Elektromobilität in der Regel aufgrund CO2/Klima/Nachhaltigkeit.
das sehe ich jetzt unabhängig von E-/oder nicht E-Auto, un dim Prinzip wäre ich für ein Tempolimit von 100 auf BABs... aber solange es halt geht nutze ich's dann doch...
ralleycorse hat geschrieben: 10.11.2022 - 16:56Mit einigen BEVs ist natürlich >200km/h zwar technisch möglich konterkariert aber den Grundgedanken komplett.
mit welchen denn nicht? ich fahr im Zweifel nur Taycan, weil ich darauf kostenlos Zugriff habe.
ralleycorse hat geschrieben: 10.11.2022 - 16:56 Auch ich bin kein 80 km/h Schleicher auf der Autobahn, aber >200km/h ist dann doch eine energetisch extrem unvernünftige Fahrweise. Zudem bringt es nur einen marginalen Zeitvorteil.
nun, ich bin zuletzt Sonntags morgens 400 km in 2:25 gefahren, abends hab ich dann auf dem Rückweg fast 3 Stunden gebraucht. Wenn man auf der Strecke unter 200 faehrt, dann handelt man sich schon einen enormen Zeitnachteil ein
Ist das nicht asozial, wenn man mehr Energie verbraucht als man müsste? Mit 100 bis 120 km/h würde weniger verbraucht werden.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

kaldini hat geschrieben: 10.11.2022 - 22:44 Ist das nicht asozial, wenn man mehr Energie verbraucht als man müsste? Mit 100 bis 120 km/h würde weniger verbraucht werden.
Wer ohne Sünde ist, der werfe das erste Schwein.

Ich fahre auch gerne schnell auf der Autobahn, wenn es die Verhältnisse erlauben. Dafür erledige ich die meisten Fahrten in der Stadt mit dem Fahrrad. Fällt das so schwer, zu akzeptieren, dass jeder halt andere Schwerpunkte setzt, wo er spart? Muss es immer gleich die Moralkeule sein?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von GIFWilli59 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 10.11.2022 - 23:34
kaldini hat geschrieben: 10.11.2022 - 22:44 Ist das nicht asozial, wenn man mehr Energie verbraucht als man müsste? Mit 100 bis 120 km/h würde weniger verbraucht werden.
Wer ohne Sünde ist, der werfe das erste Schwein.

Ich fahre auch gerne schnell auf der Autobahn, wenn es die Verhältnisse erlauben. Dafür erledige ich die meisten Fahrten in der Stadt mit dem Fahrrad. Fällt das so schwer, zu akzeptieren, dass jeder halt andere Schwerpunkte setzt, wo er spart? Muss es immer gleich die Moralkeule sein?
Es ist eben bezeichnend, dass ein User, der regelmäßig doe Moralkeule schwingt (nicht du), selbst so verschwenderisch mit Energie auf der AB umgeht.
Andererseits könnte es auch sein, dass er das nur so geschrieben hat, um größtmögliche Resonanz zu erhalten.
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von albe-fr »

NeusserGletscher hat geschrieben: 10.11.2022 - 23:34 Dafür erledige ich die meisten Fahrten in der Stadt mit dem Fahrrad.
so halt ich es auch - bei mir sind es gerade mal 10 km (bei knapp 300 hm) "runter' in die Stadt, mein normaler Arbeitsweg - und fuer mich auch eine normale Fahrrad Strecke, ich käme gar nicht auf die Idee dafür ein Auto zu bewegen.
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albe-fr
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von albe-fr »

kaldini hat geschrieben: 10.11.2022 - 22:44Mit 100 bis 120 km/h würde weniger verbraucht werden.
schon klar, damit waere (fuer mich) ein Besuch der Eltern fuer einen Tag (860 km) nicht machbar.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini »

albe-fr hat geschrieben: 11.11.2022 - 01:14
kaldini hat geschrieben: 10.11.2022 - 22:44Mit 100 bis 120 km/h würde weniger verbraucht werden.
schon klar, damit waere (fuer mich) ein Besuch der Eltern fuer einen Tag (860 km) nicht machbar.
Schon klar, dann aber vielleicht anderen auch mal einen Once in a life event gönnen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

albe-fr hat geschrieben: 10.11.2022 - 17:02 nun, ich bin zuletzt Sonntags morgens 400 km in 2:25 gefahren, abends hab ich dann auf dem Rückweg fast 3 Stunden gebraucht. Wenn man auf der Strecke unter 200 faehrt, dann handelt man sich schon einen enormen Zeitnachteil ein
Ich kann diese Angaben fast nicht glauben. Wo kann man 400 km mit einem 178er Schnitt fahren? Wo in Deutschland gibt es solche Abschnitte noch, vor allem, weil viele BAB Abschnitte doch auf 130 begrenzt sind und man dementsprechend auf den offenen Abschnitten deutlich über 200 fahren muss, was selbst mit einem 911er nicht so einfach ist.

Wie auch immer, auch für solche Sonderfälle wird es Lösungen geben. E-Fuel um 4 Euro der Liter. Bei solcher Fahrweise kosten dann 800 km so um die 400 Euro nur für Treibstoff. Macht aber nichts, weil so ein 911er im Monat eh schon 4.000 Euro kostet. ;)

Wer so viel fahren will/muss, wird v.a. auf autonomes Fahren hoffen. Dann kannst du die Nacht im PKW auf der BAB verbringen. Fahrgeschwindigkeit und Akku nach Laden fast egal.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von molotov »

GIFWilli59 hat geschrieben: 11.11.2022 - 00:39

Es ist eben bezeichnend, dass ein User, der regelmäßig doe Moralkeule schwingt (nicht du), selbst so verschwenderisch mit Energie auf der AB umgeht.
Andererseits könnte es auch sein, dass er das nur so geschrieben hat, um größtmögliche Resonanz zu erhalten.
Das wäre ja ein Troll, gar nicht möglich, das würde der Admin sicherlich unterbinden :lol:
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Bergwanderer
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

icedtea hat geschrieben: 10.11.2022 - 21:30
scratch hat geschrieben: 10.11.2022 - 21:28 Sind eigentlich jds und albe die selben Trolle in verschiedenen Rollen, welche sie manchmal vertauschen? :gruebel:
Das ist mal ein interessante Theorie👍😎😉
Hierzu noch passend ... Johann König: Mit dem Porsche zum Bio-Supermarkt | Spätschicht

https://www.youtube.com/watch?v=j8JfbVLmfVk
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von BlauschneeSäntisälbler »

Immer der gleiche Mist. Die Bio Typen sind die schlimmsten. Fahren mit H VW Bus rum und verscharren ihr Zeugs im Boden :lol:

Früher gings auf der Bodenseeautobahn vom Airport in 58 Minuten nach Singen. Wenn er da zwischen Mutter und Vater hin und her fährt :lol: :lol:

Allerdings kann man da vom Tunnel bei Herrenberg bis Gobi nicht mehr durchheitzen wie früher :lach: machte dann nach Tignes ca. 4 3/4 Std bei 700 km vor 35 Jahren. Save!!!

Na ja.

Albefr heißt wohl Älbler mit E Auto der in Frankreich wohnt und deutsche Autobahnen unsicher macht oder fährt der auf der 3 spurigen Route national so schnell

Vielleicht äußerst er sich ja noch oder es sind mal wieder fake news :P

Nochmal: Immer die die grün oder sonst was predigen haben am meisten Dreck am Stecken.

Meine jetzt mal nicht Kretsche und Palmer sondern die Wähler :lach: :lach: :lach:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Für Auto mit Leistungsvergleich gibt es schon diesen Tread: viewtopic.php?f=10&t=4439

Der Moderator könnte bitte einige Einträge dorthin verschieben danke.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

GIFWilli59 hat geschrieben: 11.11.2022 - 00:39 Es ist eben bezeichnend, dass ein User, der regelmäßig doe Moralkeule schwingt (nicht du), selbst so verschwenderisch mit Energie auf der AB umgeht.
Echt? Ist mir noch gar nicht aufgefallen. Ganz Allgemein ist diese Art von Doppelmoral in Moralpredigerkreisen sehr weit verbreitet. Es gibt immer wieder Beispiele dafür, dass gerade diejenigen, welche sich in übergriffiger Weise moralisch über ihre Mitmenschen empören und erheben, sich selbst nicht an die eigenen in moralinsaueren Predigten verbreiteten Verhaltensweisen halten. Und selten sind diese Leute um Ausreden verlegen, warum diese für sie selbst selbstverständlich nicht gelten.

Wasser predigen und selbst den teuersten Wein trinken. Selbst Schuld, wer darauf reinfällt.

Ehrlich gesagt ist in vielen Fällen der Unterschied zwischen hohem Spitzentempo und moderater Fahrweise, je nach Verhältnissen, marginal. Auf 800 km Distanz spart man effektiv vielleicht eine Stunde und wenn man zusätzlich erforderliche Tankstopps mit einrechnet, eigentlich noch weniger. Bei leerer Autbahn, keine Baustellen und keine Tempobegrenzungen, sieht das ggf. anders aus.

Mittlerweile vermeide ich es, die Maximalgeschwindigkeit meines PKW voll auszunutzen. Jedenfalls über lange Strecken. Es ergibt bei meinen Fahrten keinen Sinn. Andererseits aber hilft es manchmal, eine besonders langsame Kolonne zu überholen und hinter sich zu lassen. Um dann anschließend wieder mit gemäßtem Tempo weiter zu fahren.

Tempobolzerei um jeden Preis und in jeder Situation kann ich daher auch nicht viel abgewinnen. Viele der Tempoboliden sehe ich ein paar Kilometer weiter an der Tankstelle. Aber wer Spaß daran hat schnell zu fahren und dabei andere nicht gefährdet... Wer bin ich, dass ich darüber richten sollte?

Ich denke, wir sollten uns einmal mehr darauf zurück besinnen, dass jeder für sich immer noch selbst am besten entscheiden kann, was konkret jetzt für ihn am besten ist. Also der Tausch der Heizung, wenn der alte Kessel den Geist aufgibt. Bessere Wärmedämmung, wenn das Dach eh neu eingedeckt werden muss. Neue Fenster, wenn eh die Fassade erneuert werden muss. Oder halt eine energetsiche Kernsanierung, wenn das Gebäude leer steht. Wer kann das wohl besser beurteilen, wann solche Maßnahmen wirtschaftlich Sinn machen? Der Eigentümer oder Verwalter vor Ort, oder irgendwelche haltungsschwangeren übergriffigen Moralprediger im fernen Berlin?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Der Garten Eden, Sumer und Babylon wurden im Laufe der Geschichte erzählt, aber heute kämpft der Tigris gegen den Tod, wobei ungerechte menschliche Aktivitäten und der Klimawandel eine tausend Jahre alte Lebensader auszulöschen drohen.

Im Irak, der 42 Millionen Einwohner hat und als Quelle der Zivilisation und Landwirtschaft gilt, gibt es unzählige Natur und Menschen gemachte Katastrophen.

Ab April 2022 überschreiten die Temperaturen 35°C und es folgen Sandstürme mit Menschen, Tieren und Maschinen, die mit einem orangefarbenen Sandschicht bedeckt sind.

Dann kommt der Sommer, die Höllensaison für die Iraker, wenn die Temperaturen 55 Grad Celsius erreichen und der Strom aufgrund des erhöhten Drucks auf das Netz unterbrochen wird.

Der Tigris war vom Rückgang der Niederschläge sowie von Staudämmen betroffen, die in der Türkei gebaut wurden, wo der Fluss entspringt.

Je mehr Wasser eingeschlossen wird, desto weniger fliesst der 1.500 Kilometer lange Fluss durch den Tigris, bevor er sich mit seinem Zwillings-Euphrat vereinigt und sich im Shatt al-Arab trifft, der in den Golf mündet.

Der Salzgehalt im Shatt al-Arab im Norden Basras erreichte 6.800 Teile pro Million, berichteten die lokalen Behörden Anfang August.

Im Prinzip hat Süsswasser einen Salzgehalt von 1.000 ppm, so das American Geophysical Institute, das den Gehalt an "Brackwasser" zwischen drei und 10.000 ppm festlegt.

Dies hat zur Migration bestimmter Arten von Süsswasserfischen geführt, die bei Fischern aus dem Shatt al-Arab sehr beliebt sind, was zur Entstehung anderer Arten geführt hat, die normalerweise auf hoher See leben.
Bis 2050 "wird ein Temperaturanstieg von 1 ° C und ein Rückgang der Niederschläge um 10 Prozent zu einer Verringerung des verfügbaren Süsswassers um 20 Prozent führen, warnte die Weltbank Ende 2021.

Bis Ende März 2022 wurden in zehn zentralen und südlichen Provinzen des Landes mehr als 3.300 Familien aufgrund "klimatischer Faktoren" vertrieben, heisst es in einem im August veröffentlichten Bericht der internationalen Organisation für Migration.

Hajar Hadi, ein 28-jähriger Umweltaktivist, sagte, es gebe einen "Mangel an Bewusstsein" für das Ausmass des Problems seitens der Regierung und der Bewohner und fügte hinzu, dass "die Iraker den Klimawandel spüren, der sich in steigenden Temperaturen, niedrigen Wasserständen, reduzierten Niederschlägen und Staubstürmen niederschlägt".

"Diese Staubstürme kommen nicht aus dem Nichts, sondern aus der zunehmenden Wüstenbildung und dem Mangel an Grünflächen", fügte sie hinzu und erklärte, dass "der Mangel an Wasser aus den Nachbarländern die Dürre und damit die Wüstenbildung erhöht".

Laith Bashir, ein Geschichtsspezialist an einer irakischen Universität, sagte: "Die Araber der Sümpfe sind seit mehr als 5.000 Jahren dort, und sie haben seit dieser Zeit fast dasselbe getan, in selbstgebauten Booten gefischt und Büffel gezüchtet, ihr ganzes Leben hängt vom Wasser ab und ihre Geschichte hängt auch davon ab."
Quelle: https://www.alhurra.com/iraq/2022/10/31 ... 9%88%D8%AA
https://www.alhurra.com/iraq/2021/05/21 ... 9%85%D8%A9

Der Irak ist heute eines der fünf am stärksten gefährdeten Länder der Welt für die Folgen des Klimawandels, mit Dürre, geringen Niederschlägen, steigenden Temperaturen und beschleunigter Wüstenbildung.

Irak - Menschen flüchten vor Dürre | ZDF Auslandsjournal
https://youtu.be/5q8r9pqzhxc
Zeitbedarf: 6:31 Minuten
abgerufen am 14.11.2022
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Klimageschichte der vergangenen 12.000 Jahre komplexer als bislang angenommen.

Forschende greifen auf Klimamodelle und Rekonstruktionen des vergangenen Klimas zurück, um Aussagen zum Klima der Zukunft machen zu können. Zu verstehen, wie und warum sich das Klima in der Vergangenheit verändert hat, ist dabei wichtig, um Modelle zu testen und Unsicherheiten bei Klimavorhersagen zu verringern. In diesem Zusammenhang wurden die Veränderungen der durchschnittlichen Oberflächentemperatur der Erde während der aktuellen Zwischeneiszeit, dem Holozän (etwa die letzten 12.000 Jahre), in der Forschung eingehend diskutiert. Rekonstruktionen vergangener Temperaturen scheinen darauf hinzudeuten, dass die globale Durchschnittstemperatur vor etwa 6.000 Jahren ein Maximum erreichte und sich bis zum Ausbruch der gegenwärtigen Klimakrise während der industriellen Revolution abkühlte. Klimamodellsimulationen deuten dagegen auf eine kontinuierliche Erwärmung seit Beginn des Holozäns hin. Im Jahr 2014 nannten Forschende diese grosse Diskrepanz zwischen Modellen und vergangenen Klimabeobachtungen das "Holozän-Temperaturrätsel".
Für die aktuelle Studie haben Erstautor Olivier Cartapanis und seine Kolleginnen und Kollegen nun die grösste verfügbare Datenbank mit Temperaturrekonstruktionen aus der Vergangenheit genutzt, um die geografischen Muster der Temperaturveränderungen während des Holozäns zu untersuchen. Das internationale Team stellte fest, dass es – anders als bisher angenommen – in den vergangenen 12.000 Jahren keine global synchrone Wärmeperiode gab. Stattdessen finden sich die wärmsten Temperaturen zu unterschiedlichen Zeiten nicht nur in verschiedenen Regionen wieder, sondern auch zwischen Ozean und Land. Dies, schlussfolgern die Forschenden, werfe die Frage auf, wie aussagekräftig Vergleiche der globalen Mitteltemperatur zwischen Rekonstruktionen und Modellen tatsächlich sind.

Laut Olivier Cartapanis stellen »die Ergebnisse das Paradigma eines weltweit synchronen thermischen Maximums im Holozän in Frage. Während die wärmste Temperatur in Westeuropa und Nordamerika vor 4.000 bis 8.000 Jahren erreicht wurde, kühlte sich die Oberflächentemperatur der Ozeane in den mittleren und hohen Breiten seit etwa 10.000 Jahren ab und blieb in den Tropen stabil.« Die regionale Variabilität des Zeitpunkts der Höchsttemperaturen deute darauf hin, dass die Sonneneinstrahlung in hohen Breiten und die Eisausdehnung eine wichtige Rolle bei den Klimaveränderungen während des Holozäns spielten.

Lukas Jonkers, Mitautor der Studie und Forscher am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen sagt: »Da Ökosysteme und Menschen nicht die mittlere Temperatur der Erde erfahren, sondern von regionalen und lokalen Klimaveränderungen betroffen sind, müssen die Modelle die räumlichen und zeitlichen Muster des Klimawandels richtig erfassen, um den politischen Entscheidungsträgern eine Orientierungshilfe zu geben.« Die neue Arbeit von Cartapanis und Kollegen stelle somit ein klares Ziel für Klimamodelle dar, denn die Fähigkeit der Klimamodelle, die Klimaschwankungen des Holozäns in Raum und Zeit zu reproduzieren, wird das Vertrauen in ihre regionalen Projektionen des künftigen Klimawandels erhöhen.
zur Studie (Englisch): https://www.nature.com/articles/s41467-022-33362-1
abgerufen am 14.11.2022

Wäre mal interessant, mit diesem Datenaufbau auch die Klimamodelle der Klimaskeptiker damit zu überprüfen. Ob ihre Modelle auch eine gleichwertige Aussagekraft dann noch aufweisen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von IronDome »

Zum Irak: Dies ist ein trauriges Beispiel dafür, wie Jahrzehnte des Krieges ein Land beschädigen können. Andere Länder in dieser Gegend kommen mit dem Klimawandel besser zurecht.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von MarcB96 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 12.11.2022 - 09:15
GIFWilli59 hat geschrieben: 11.11.2022 - 00:39 Es ist eben bezeichnend, dass ein User, der regelmäßig doe Moralkeule schwingt (nicht du), selbst so verschwenderisch mit Energie auf der AB umgeht.
Echt? Ist mir noch gar nicht aufgefallen. Ganz Allgemein ist diese Art von Doppelmoral in Moralpredigerkreisen sehr weit verbreitet. Es gibt immer wieder Beispiele dafür, dass gerade diejenigen, welche sich in übergriffiger Weise moralisch über ihre Mitmenschen empören und erheben, sich selbst nicht an die eigenen in moralinsaueren Predigten verbreiteten Verhaltensweisen halten. Und selten sind diese Leute um Ausreden verlegen, warum diese für sie selbst selbstverständlich nicht gelten.


Wasser predigen und selbst den teuersten Wein trinken. Selbst Schuld, wer darauf reinfällt.
Naja.....die fahren ja E-Autos...DANN dürfen sie das ja wieder :naja: :rolleyes:
Die Politik hat halt über Jahre (ob bewusst oder unbewusst kann jeder selber entscheiden...Fakt ist auch, sie tun es munter weiter) massiv ein Verhalten gefördert, wonach man seinen Mitmenschen überlegen sei, wenn man sich "politisch korrekt" verhalten würde...das fing (zumindest wo es mir zum ersten Mal bewusst aufgefallen ist) 2015 mit der Flüchtlingsgeschichte an, dann kam irgendwann die ganze Klimathematik auf (Fahrrad und später E-Autos...bei manchen Individuen noch später der feuchte Traum dem "Pöbel" Mobilität einfach generell unerschwinglich zu machen oder zu verbieten), welche ansich ja ein extrem wichtiges Thema ist, aber in absoluter Perfektion von der Politik zunichte gemacht wird.
Dann kam zwischendrin mal das böse C auf und jetzt ist es entweder der Krieg im Osten oder wahlweise doch wieder das Klima (der Deutsche bzw der Europäer generell....die Amis zählen weitergehend ja auch dazu hat halt offensichtlich eine große Freude daran, mit der Mistgabel rumzulaufen und sich moralisch über seine Mitmenschen zu erheben).

Ehrlich gesagt ist in vielen Fällen der Unterschied zwischen hohem Spitzentempo und moderater Fahrweise, je nach Verhältnissen, marginal. Auf 800 km Distanz spart man effektiv vielleicht eine Stunde und wenn man zusätzlich erforderliche Tankstopps mit einrechnet, eigentlich noch weniger. Bei leerer Autbahn, keine Baustellen und keine Tempobegrenzungen, sieht das ggf. anders aus.

Mittlerweile vermeide ich es, die Maximalgeschwindigkeit meines PKW voll auszunutzen. Jedenfalls über lange Strecken. Es ergibt bei meinen Fahrten keinen Sinn. Andererseits aber hilft es manchmal, eine besonders langsame Kolonne zu überholen und hinter sich zu lassen. Um dann anschließend wieder mit gemäßtem Tempo weiter zu fahren.

Tempobolzerei um jeden Preis und in jeder Situation kann ich daher auch nicht viel abgewinnen. Viele der Tempoboliden sehe ich ein paar Kilometer weiter an der Tankstelle. Aber wer Spaß daran hat schnell zu fahren und dabei andere nicht gefährdet... Wer bin ich, dass ich darüber richten sollte?

Ich denke, wir sollten uns einmal mehr darauf zurück besinnen, dass jeder für sich immer noch selbst am besten entscheiden kann, was konkret jetzt für ihn am besten ist. Also der Tausch der Heizung, wenn der alte Kessel den Geist aufgibt. Bessere Wärmedämmung, wenn das Dach eh neu eingedeckt werden muss. Neue Fenster, wenn eh die Fassade erneuert werden muss. Oder halt eine energetsiche Kernsanierung, wenn das Gebäude leer steht. Wer kann das wohl besser beurteilen, wann solche Maßnahmen wirtschaftlich Sinn machen? Der Eigentümer oder Verwalter vor Ort, oder irgendwelche haltungsschwangeren übergriffigen Moralprediger im fernen Berlin?
Die Politik sollte zwar versuchen, (weils jetzt als Beispiel genannt wurde) derartige Heizungen schnellstmöglich verschwinden zu lassen (ich weiß wie besch***en es ist, wenn man eine alte, rumspinnende Ölheizung in Kombination mit Fenstern der Marke "welches Fenster?" hat...es ist grad im Winter ein großer Spaß :nein: )...aber halt nicht zum Nachteil der Betroffenen, die es sich oftmals schlichtweg nicht leisten können. Leider bringt es die Politik (bewusst oder aus reiner Blödheit :rolleyes:) nicht hin, im Kern sinnvolle Dinge auch sinnvoll umzusetzen. Stattdessen lässt man die Großkonzerne sich freikaufen, während der Rest der Bevölkerung mit Verboten überhäuft wird. Und damit bekommt man den Großteil der Bevölkerung nunmal nicht auf seine Seite (dass diese bereitwilliger irgendwas klimaförderndes machen würden als vorher...eher das Gegenteil).

Die von Teilen der Regierung so hochgelobten Pattex-Terroristen schaffen ja auch gerade das Gegenteil davon, die Sympathie von den Leuten zu erreichen, wo es eigentlich dringend nötig wäre...aber das ist ein anderes Thema.

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