Kraftübertragung bei Förderer

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
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seilbahner
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Beitrag von seilbahner »

Die Zahnräder sind aus Becorit und machen ja eh keine Probleme mit festfrieren!

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PHB
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Beitrag von PHB »

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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

DM hat doch gemeint, dass euch die sessel durchrutschen wenn ihr am Einstieg keine Kette habt. Könntet ihr das ewentuell dadurch lösen, dass ihr was auf die Metallteile der Sessel drauf macht, dort wo die Reifenförderer greifen? Ich denke da an einen Gumi- oder Kunstoffprofilbelag. Wenn ihr die Höhe der Reifen veränden könnt wäre das ja vielleicht möglich. Oder wäre das ein zu starker Eingriff.
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PHB
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Beitrag von PHB »

Dass muss dann aber im falle von Gummi auch tiefsten Temperaturen standhalten!
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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Da hast du natürlich Recht, aber zumindest Kunststoff gibt es doch schon bei neueren Bahnen.
seilbahner
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Beitrag von seilbahner »

Nicht beim Einstieg liegt das Problem, sondern beim ausstieg.
Das mit den reifendurchrutschen ist wirklich ein problem befürchte ich, aber das löse ich mit mehr Druck auf die klemme durch herabsetzten des Förderbalkens und erhöhung des Luftdruckes.
Es gibt schon Plastikprofile von Girak als reibblech, aber dann muss ich wider die gesammten Reifen oben und unten Tauschen und die gesammten Förderbänke anpassen und hab nicht Garantiert, das das dann bessr geht. Das haben wir auch schon in erwägung gezoen, aber Girak sagt, das bringt nicht so viel wie der aufwand kostet.
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PHB
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Beitrag von PHB »

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Beitrag von Seilbahnjunkie »

seilbahner hat geschrieben:Nicht beim Einstieg liegt das Problem, sondern beim ausstieg.
Sorry, mein Fehler. Meinte natürlich Ausstieg.

@Liftmodell: Das stimmt hier nicht ganz, da Seilbahner ja gesagt, dass das ein sehr großer Aufwand wäre. Wenn das wirklich so wenig Erfolg versprechend ist, kann man sich das sparen.

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PHB
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Beitrag von PHB »

da hast natürlich recht!
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Beitrag von baeckerbursch »

Wenn ich mich recht erinnere ist aber eucher Ausstieg auch so konstruiert, daß man auch als rutinierter Boarder sich sehr vom Sessel abstoßen muß um nacher dem Sessel nicht "davon zu laufen".

Das finde ich ein Problem von vielen neuen Bahnen. Sicher, so eine "Abfahrt" wie bei vielen alten Sesselbahnen brauchts heute wohl nicht mehr, aber ein kleines Gefälle wirkt doch beim Ausstieg wunder.
seilbahner
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Beitrag von seilbahner »

Ja, ich muss Dir da absolut recht geben, aber wie gesagt, das Seilbahngesetz schreibt einen ausstiegsbereich vor, der genau 2 Meter lang und absolut eben sein muss. Und ein Gesetz kann ich nicht ändern und ich bin verpflichtet es einzuhalten.
Da lassen sie sich auch auf keinen kompromiss ein. Als wir die Anlage gebaut hatten, habe ich den ausstieg schon mit gefälle bauen lassen, aber als der Tüv da war musste ich das sofort ändern.
Und der Tüv kommt jedes Jahr und auf solche dinge legen die extrem viel Wert.
Wir haben in der letzten Saison dann eine Holzrampe eingebaut, mit der es dann auch besser wurde.
Aber es ist ja mit unseren ganzen anfängern ja schon das Problem, dass di alle in dem Gefälle in der rechtskurve nach dem ausstieg Stürzen.
Ich hätte auch am liebsten eine Gondelbahn gebaut, aber das liebe Geld...
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LJL_Houben
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Beitrag von LJL_Houben »

seilbahner hat geschrieben: liftmodells Lösung ist auch von der Steuerung nicht so einfach zu lösen, da ich dann Siemenstechnisch auch viel umrüsten müsste.
Wir haben zwar eine neue Siemens S7 aber das wird zu teuer.
Wenn genuegend E/A zur verfuegung stehen wuerde das kein Problem sein. Das umprogrammieren wuerde ich umsonnst machen :wink: aber die Reise und Verpflegung bei der Inbetriebnahme moegte ich nicht selber finanzieren :lol:

Aber mit das Rutschen. Koennte mann nicht genau wie bei einer Achterbahn (Rollercoaster) ein antirueckfall schiene reinbauen. Ich meine z.B. eine Zahnschiene die mann nur in eine Richtung befahren kann. Wenn die Leute sich dann absetzen dan wuerde der Sessel nur ein sehr wenig verrutschen und dann wuerde die Kraft uebernommen durch die Zahnschiene. Mann hat dann allerdings ein Problem beim Rueckwerts fahren der Anlage und ausserdem muss am jedem Sessel eine Vorrichtung angebracht werden.

Gruss

Ludo


PS Interessante diskusion ;)
Auch im Land ohne Bergen, gibt es Seilbahn Fans
http://www.skilift-technic.com
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Beitrag von seilbahner »

Ist nett von Dir, aber es hilft nichts, ich kann nicht einfach in die Bahntechnik ohne erlaubnis der Behörden eingreifen. Ausserdem sind die ganzen eht netten vorschläge zwar Interessant, aber nicht Hilfreich, da ich eine 100% verfügbare Bahn brauche und nicht einfach so drauflosbasteln kann. Das ganze Artet ja echt aus. :wink:
Die einzige möglichkeit die ich genehmigt bekommen habe ist das verkürzen der Förderkette und alles andere kann ich nicht machen, da mir das die Seilbahnaufsicht nie genehmigt.
ich brauch dazu Pläne die vom Hersteller abgesegnet sind und EU Konform sind und und und
Trotzdem bedanke ich mich für eure rege teilnahme.
Das gefällt mir wirklich,d a kommt keine Sommerlochlangweile auf.
Falls Ihr euch wundert warum ich so viel Zeit überhaupt habe, ich bin gerade Krank geschrieben und da geht das dann.
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jojo2
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Beitrag von jojo2 »

Hi,

jetzt stellt sich mir nur die Frage ob die gebruachte Bahn nun noch wirklich billiger war.

Jojo
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Beitrag von seilbahner »

Der meinung bin ich schon, da es definitiv über 1,5 Millionen euro billiger war als eine neue und das ist schon was oder?
Der Umbau am berg wie ich es vorhabe kostet vielleicht 2000 euro und wie ich vor ein paar antworten ja geschriben habe, läuft sie ja recht gut. Nur ich will dieses Problem einnfach noch weghaben.

Und bitte bleibt technisch sachlich und keine persönliche angriffe wie; jetzt habt ihr den dreck! Oder so, da ich persönlich sehr froh um die Bahn bin und es die maximale Lösung im moment für uns war. Man sieht es ja an den Beförderungszahlen!

Danke für das verständnis
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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »

Und die angesprochenen 1,5 Mio Euro kann man ja in weitere Skigebiesverbesserungen stecken ;)
Persönlich denke ich, dass sich so ein "Gebrauchtkauf" schon rentiert, zumal die Bahn, über die wir hier sprechen, nicht wirklich als das Synonym für Gebraucht durchgehen kann, da die Bahn gerade mal an die 10 Jahre in Lech stand und bis zu letzt einen sehr guten Eindruck bei mir hinterließ. Ich hätte demals nicht gedacht, dass man die Bahn durch eine 8er CLD/B ersetzt.
Denke da kann wer sehr froh mit der Bahn sein ;)
Wie war eigentlich der technische Zustand aus der Sicht eines Fachmannes?

MFG Dachstein

seilbahner
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Beitrag von seilbahner »

Ich habe die Anlage gebraucht im Net gefunden und habe dann mit meinem Chef kontakt bei den Lechern hergestellt.
Dort haben wir die demontierte Bahn begutachtet und ich hatte keine einwände sie zu kaufen.
Die Anlage ist extrem!!!! gut gepflegt gewesen und auch in einem Top Zustand.
Die sessel waren wie neu und die komfortpolster auch nicht alt.

Der Tüv spielte aber erst nicht mit und wir mussten ein halbes Jahr verhandeln wie wir mit dem Kauf vorgehen.
Wir haben die Bahn dann offiziell von DM gekauft und der musste sie einer komplettrevision unterziehen. Ich zähle auf;
Komplett neue Rollenbatterien mit verstärkten ein und auslaufbordscheiben,
neue Rollengummis,
komplett Revisionierte Klemmen mit neuen Nockenhebeln und Klemmstücken,
neue Stützenpodeste,2 neue Stützen,
Neue Antrieb und Umlenkscheibenlagerungl,
überholter EMotor, überholte Getriebe, neue Ölfüllunen, komplett neue Sicherheits wie Betriebsbremse und Bremssteuerung wie auch neues Bremsaggregat.
Komplett neue Siemens S5 S7 Steuerung mit Teichmann anlage.
Überholtes förderband sowie umbau con 90Grad einstieg auf Normalen einstieg
Komplett anderer Sesselbahnhof ebenerdieg mit neuer Bahnhofeinhausung.
Neue verblechung der bergstation.

Also im grossen und ganzen eine Top anlage und zu schade um sie zu verschrotten meione ich.
Vor allem ist es eine 5 meter Bahn mit förderband und komfortpolsterung.
Wenn nicht bekannt wäre, das die Bahn gebraucht ist würden es 99% der Gäste nicht merken.

Aber leider gibt es ja immer besserwisser.
Wir bereuen den Kauf nicht!

Das gesparte Geld setzten wir dann beim Scheiblberg Neubau ein, aber leider haben wir von der unteren Umweltbehörde für den geplanten neubau im nächsten jahr diese Woche die ablehnung bekommen, da wir eine neue Lifttrasse brauchen und das passt denen icht. ABER MEHR KANN ICH DAZU NOCH NICHT SAGEN! Schwebendes verfahren wegen einspruch unsererseits!
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Beitrag von jojo2 »

Hi,

ich wollte jetzt echt nicht besserwisserrich sein.

Wusste nur nicht das es nacher doch noch 1,5Millionen billiger war.

Ich hatte mir die Getriebewechsel und den Umbau dann doch teurer vorgestellt.

Gruß
Jojo
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Beitrag von seilbahner »

Nein, ist kein problem,will nur dass diese Diskussion sachlich und friedlich weitergeht.
Es waren sogar ein gute stück mehr als 1,5 millionen.
Die kaputten Getriebe hat alle der DM gezahlt, da wir 2 Jahre Garantie bekommen habe(2Winter).
Nur das neue Stärkere(2 Stück) die haben wir gezahlt(5000 euro).
Dafür haben wir aber im Gegenzug noch einen haufen ersatzteile und spezialwerkzeug herausgehandelt.
Nur leider weiss sich dier Girak/DM auch nicht zu helfen mit dem problem, sonst hätte die schon im ersten Winter vernünftig reagiert, aber sie haben es ja am Steinmähder offensichtlich auch nicht so richtig in den Griff bekommen!
Und inzwischen habe ich so verschiedene Girakbetreiber kontaktiert und die können auch lieder von dem Problem singen!
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PHB
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Beitrag von Ram-Brand »

Das die Leute in der Kurve nicht hinfallen hätte man vielleicht mit einem 90° Ausstieg hinbekommen können.

Den hatte die alte Bahn aber nicht.
Und der 90° Einstieg ist doch bei Girak anderst aufgebaut, als der 90° Ausstieg, oder?


Man könnte ja die Teile für den Bogen vielleicht einkaufen (als Ersatzteile)oder anfertigen lassen und dann selbst einbauen.

^^ Nur hat man dann wenn was ist keine Garantie darauf.
Außerdem muß sich das sicherlich der Tüv wieder angucken.
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Beitrag von seilbahner »

Die überlegung beim Bau war ja, die berg zur tal und tal zur bergstation umzufunktionieren. Das wollte aber wiederum Girak nicht und so blieb es wie es ist.
Wenn du oben einen 90grad ausstieg daraus machen willst, musst Du die ganze Station erneuern.
Für einen 90grad ein oder ausstieg brauchst Du eine genau 2meter lange gerade. Deshalb haben wir unten ja diese nierenförmige Kurve.
Siehe auch obertauern seekarspitz Girak oder der Leitner 4er in Schladming.Der alte.
Also ist auch dieses nicht möglich.
Allmählich mussen wir dieses Topic in Rossalmumbau Topic umbenennen 8)
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ich versteh noch nicht ganz, wiso das kürzen der Förderkette kein eingriff in die Bahntechnik ist? :?:
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Beitrag von seilbahner »

Wie schon erwähnt, ist das die einzige möglickeit, die mir vom Tüv genehmigt wurde. Es ist ein minimaler eingriff, da eben nur die Kett am überschneidungspunkt zu den reifen um ca. 1,5 meter gekürzt wird.
Das ist die einzige veränderung. Sonst nichts. Es wird dadurch nichts an der Statik, Steuerung oder sicherheit verändert.
Warum sie mir nur das und nichts anderes genehmigt haben musst du den Herrn Hofer Peter vom Tüv Bayern fragen, ich kann es nicht beantworten.
Zu erreichen unter Tüv Bayern aussenstelle Jenbach.

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