Die Schneekanonen sind schuld...

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Ja, das vielleicht nicht, vielleicht kann man den See zur ersten Befüllung ja mit Wasser aus dem Tal befüllen?
Im nächsten Frühjahr sollte sich der See ja mit Schmelzwasser füllen und das vorher im See zwischengelagerte Wasser als Schnee auf den Pisten schmelzen und somit wieder ins Grundwasser gehen. Wasser geht ja physikalisch nie verloren (Gott sei Dank!).

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skikoenig
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Beitrag von skikoenig »

Sollte jemand mal ganz viel Zeit haben kann er sich ja mal damit beschäftigen! Ich habe keine Zeit!
http://botany.uibk.ac.at/abteilungen/oe ... nhalt.html
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Alpi
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Beitrag von Alpi »

Liftbetreiber: "Kunstschnee nützt der Natur"
Kunstschnee schade der Natur nicht, vielmehr nütze er ihr. Das sagen Salzburgs Liftbetreiber. Ein Pflanzenbiologe äußert jedoch Bedenken.

5,3 Millionen Euro für neue Schneekanonen
5,3 Millionen Euro hat Salzburgs Seilbahnwirtschaft nach den Erfahrungen im vergangenen schneearmen Winter heuer in neue Beschneiungs-Anlagen investiert.

Wegen der Wärme kann zur Zeit nur jede vierte Salzburger Skipiste künstlich beschneit werden. Erst am Wochenende ist leichte Entspannung in Sicht. Ist Kunstschnee nun gut oder schlecht für die Pflanzenwelt?-über diese Frage ist noch vor dem richtigen Beginn der Wintersaison eine Debatte entbrannt.



Stöckl: "Kein Schaden für die Wiesen"
Kunstschnee schade den Wiesen nicht-im Gegenteil er schütze sie, sagt der Obmann der Fachgruppe Seilbahnwirtschaft im Bundesland Salzburg, Helmut Stöckl:


"Kunstschnee schützt Vegetation vor mechanischen Schäden"
"Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt deutlich, dass die Vergetation sehr gut gegen mechanische Schäden geschützt wird, wenn Kunstschnee auf die Pisten aufgebracht wird. Nur Dank Kunstschnee wird man trotz Klima-Erwärmung zumindest in höheren Lagen auch weiterhin für eine sichere Schneedecke sorgen können. Und das ist wichtig, zumal es sich die Tourismuswirtschaft in der harten Konkurrenzsitutation nicht mehr leisten kann, einen Ausfall von einem Monat oder noch mehr zu verkraften."



Biologe: "Artenvielfalt geht zurück"
Dass der Kunstschnee vor den scharfen Kanten der Skier schützt, ist auch unter Biologen unbestritten. In den tieferen Lagen könne der Kunstschnee der Natur nicht viel anhaben, sagt der Botaniker Thomas Beer von der Universität Salzburg.

Beer sorgt sich jedoch um seltene Pflanzen in den Hochlagen:


"Kunstschnee führt bei manchen Pflanzen zu Erstickung"
"Dort, wo Kunstschnee liegt, kommt es zu Erstickungen bei Pflanzen, und die Artenvielfalt geht durch den Kunstschnee auf jeden Fall zurück. Ich denke da zum Beispiel an Flachmoor-Pflanzen, das sind Waldpflanzen, die dann eben verschwinden werden."



Immer längere Kunstschnee-Produktion nötig
In den vergangenen zehn Jahren musste jedes Jahr um ein bis zwei Wochen länger Kunstschnee produziert werden, haben Wissenschafter der Uni Wien herausgefunden.

Für einen Quadratmeter Kunstschnee sind 100 Liter Wasser und 500.000 Kilowattstunden Strom nötig.
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