Information on the old Penkenbahn (Mayrhofen) requested.

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
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kaldini
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Beitrag von kaldini »

@Ram-Brand: Also ein Funitel wird da wohl nicht gehen wegen der großen Spannfelder. Eher eine 30 BGD. Oder eine verbesserte 15 ZUB mit 3000 bis 4000 P/h.

Gast

Beitrag von Gast »

@ Octane

What I meant is this: I wonder why they operate this ropeway in the Summer, thus causing even more wear and tear, while the number of passengers is very little in the summer. This ropeway is running all day long, 7 days per week in the summer, but hardly carrying any passengers.

About the track rope: yes it is clamped onto all towers, so it can not move. I think that, exactly at that point where the rope is not clamped anymore, there is an excessive stress because of bending and pulling forces. Rope damage must be very local.

The track rope is clamped into cones in the lower station. In the upper station is a spare length, meaning that the rope will be moved over a certain length in downhill direction, during time. But how often do they have to move the rope, when the service life of it is only two years? Every few months?

Anyway, please continue in German. Don't adapt to my limitations :-)
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seilreiter
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Beitrag von seilreiter »

About the track rope: yes it is clamped onto all towers, so it can not move.
Wenn ichs recht weiß, kann sich ein Tragseil auf den Stützen schon bewegen. Soll es sogar. Dürfe dabei aber nur um ein paar Zentimeter gehen. Ausserdem dürfe das Seil dann nicht fest in der Bergst. abgespannt sein, sonst gäbs ja Teilstücke die komplett fest abgespannt sind. Einer der Experten hier => bitte mal aufklären!!
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Sorry wenn dus mir übersetzen könntest, könnt ich weiterhelfen!
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seilreiter
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Beitrag von seilreiter »

@MM genau deine Meinung wollte ich zu dem Thema. Also die Jungs von der Penkenbahn dürfen wohl fast jedes Jahr ihr tragseil auf den müll schmeissen wg. mordsmäßiger abnutzung an der Kurvenstütze.
Unser englischsprachiger Gast ist der Meinung das Seil wird durchs Biegen so stark abgenutzt, sei aber auf der Stütze unverrückbar verankert. Ich war bisher der Meinung dass Tragseile bei Pendelbahnen u. ähnlichem an den Stützen nur aufliegen, Sich aber in Fahrtrichtung bewegen können. Meine Erklärung für die hohe abnützung: Gerade wegen der kurve muss dass seil komplizierter abgestützt werden, soll aber trotzdem noch auf der Längsache beweglich bleiben. also wie ists?
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Das Seil ist bei 2. Seilbahnen normalerweise nur auch dem Seilschuh aufliegen und somit freibeweglich. Andernfalls müsste das Targseil in der Tal oder Bergstation abgespannt werden oder der Seilschuh wiederum auf eine Kulisse oder Schiene verschiebbar. Wie es bei der Kurve da ist kann ich nicht genau sagen sieht man von unten nicht. Vielleicht kann das Wilhelm Kaul beantworten. Er hat ja die Bahn auch geplant. www.kaul.at/kaul

Allerdings ist das Tragseil im gegensatz zum Zugseil Vollverschlossen. Das heisst die Litzen auf der Aussenseite haben eine S-Form sodas dass Tragseil gegen ausser völlig glatt ist und die Laufwerke gut darauf Rollen können. Hat allerdings den Nachteil das dass Seil praktisch nicht flexibel ist und auch nicht gebogen werden darf. Es darf lediglich auf den Tragseilsätteln aufliegen. Zur abspannung des Seiles wird es mit einer Muffe auf ein Normales flexibles Litzenseil gekoppelt.
Petzi
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Beitrag von Petzi »

Lieber Michael,

Es ehrt dich zwar, dass Du immer wieder Pohlig ins Spiel bringst, nur vergleiche einmal Pohlig und Wallmannsberger - da ist ein Riesenunterschied - UND Wallmannsberger erfand seine Klemme schon 1925! bei der Fabag, obwohl sie erstmals erst bei der Halleiner Salzbergbahn zur Anwendung gelangte (1952). Und bitte gab es bei Wallmannsberger keine Klemmkraftprüfung??? (*Wunder*)

Grüsse vom Salzburger

Petzi
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Beitrag von Petzi »

Ah ja zum vollverschlossenen Tragseil:

Auch ein Vorteil ist, das beschädigte Drähte nicht so leicht vorstehen und so das Seil länger hält. Natürlich ist es nicht ganz so flexibel. Bei der Penkenbahn gibt es zwei Nachteile: 1.) sehr grosses Spannfeld (wegen Grundeigentümer - die bescherten nämlich die ZUB, zuerst wollte man eine EUB) und grosser Stützknickwinkel, dadurch wirken sehr hohe Kräfte auf nahezu immer die selben Seilstücke (bis zur Versetzung) - also wundert der hohe Verschleiss nicht.
P.S. Penkenbahn ist einzigartig, wäre schade sie nur 8 Jahre nach der Eröffnung schon wieder abzureissen.
P.P.S. Eine Frequenzsteigerung scheitert glaube ich nicht am Spannfeld sondern eher an der zu schwach ausgelegten Seilbahnmechanik (Seilbelatung in Tonnen limitiert). Hier kann man aber sicher durch "relativ" geringe Umbauten Abhilfe schaffen und braucht nicht gleich die ganze Bahn neu zu bauen!

Grüsse aus Maishofen

Petzi
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Salü Petzi!
Hier in diesem Buch sind alle Klemmen der einstigen Transportseilbahnen beschriebe. Diverse Hersteller unter anderem Pohlig hatten verschiedene Modelle von dieser Kuppelklemme. Und die sind genau das gleiche System wie das von Wallmansberger, Von irgend woher muss der Typ das doch kopiert haben. Ich seh jedenfalls keinen Unterschied.
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Für mich ist das ganze Schlichtweg eine Kopie. So wie Später Transporta Chrudim die Wallmansbergerbahnen versuchte zu kopieren hat Wallmanberger die alten 2-Seil Loorenbahnen kopiert.[/img]

Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

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Wiede
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Beitrag von Wiede »

Anonymous hat geschrieben:Die Kurve war deshalb erforderlich da die Bergstation der ZUB einen anderen Standort hat als die der alten PB.

Früher musste man von der PB-Bergstation zu Fuß (!) mehrere hundert Meter bis zur Talstation der 3SB Penken laufen; bei der Talfahrt war es natürlich wieder dasselbe.

Die heutige Bergstation befindet sich mehr oder weniger direkt bei der 3SB. Eine "gerade" Verbindung zwischen Tal- und Bergstation der ZUB war deshalb nicht möglich, da dann der untere Teil der Trasse direkt über die Häuser führen würde (was ja soviel ich weiß in A verboten ist).

Das die Kurve nicht ideal ist ist natürlich auch den Verantwortlichen der Mayrhofner Bergbahnen klar. Auch ist der Seilverschleiß ist - wie bereits angesprochen - an dieser Bahn einfach gigantisch (hauptsächlich betroffen sind die Tragseile). Jedes Jahr muss damit gerechnet werden, dass eines der Seile getauscht werden muss.

Besonders brenzlig wurde es im Herbst 2001: Bei der Herbstrevision wurde festgestellt, dass eines der Tragseile so stark abgenutzt war, dass es die bevorstehende Wintersaison womöglich nicht mehr durchhalten könnte. Für die Bestellung eines neuen Seiles war es schon zu spät und man rechnete schon mit dem Schlimmsten (Totalausfall der Penkenbahn). Doch die Mayrhofner Bergbahnen hatten Glück: Ein für eine andere Bahn bestimmtes neues Seil wurde beim Transport beschädigt. Da der beschädigte Teil abgeschnitten werden musste war es für den ursprünglichen Verwendungszweck zu kurz - für die Penkenbahn aber reichte die Länge noch. Kurzerhand wurde das Seil gekauft und bei der ZUB montiert - und die Saison war gerettet.

Mittelfristig gesehen wird aber ein Neu- bzw. Umbau der Bahn wohl unumgänglich sein da auch die Förderleistung von 2000 P/h nicht mehr ausreicht (Es wurde bereits geprüft ob die Förderleistung durch Erhöhung der Kabinienanzahl gesteigert werden könnte, was sich allerdings als nicht realisierbar herausstellte).

Trotz der oben erwähnten Mängel ist die ZUB Penken aber alles in allem sicher eine sehr beeindruckende Anlage!
Also das hört sich alles sehr interessant an. Ich habe mich damals noch gewundert, daß es so ohne weiteres geht, die Penkenbahn um die Kurve zu bauen.
Hm - wenn dem wirklich so ist mit den vielen benötigten Seilen, dann wird`s auf Dauer sicher günstiger, wieder eine neue Penkenbahn zu bauen. Davon habe ich aber noch nichts gehört. Ihr etwa ?
Skisaison 2018/2019: *** leider nur 4 Tage ***
Gast

Beitrag von Gast »

I believe it would be a good idea to make a better “Kurvenstütze” for this ropeway. The carriages should run on a curved rail at the “Kurvenstütze”, instead of running on the bended track rope. This makes it possible to split both track ropes in half and mount them by means of cones at foundations near the ““Kurvenstütze”. Meaning that this ropeway will get two sections where carriages are running at nominal speed from one to the other section.

The mere questions is, whether this ropeway financially profitable. What does a track rope like this actually cost?


Translation by http://www.freetranslation.com/ (It seems to have generated a rather comical text) :lol:

Ich glaube, daß es eine gute Idee wäre, ein besseres “Kurvenstütze” für diesen ropeway zu machen. Die Kutschen sollen auf eine gebogene Eisenbahn am “Kurvenstütze laufen”, statt Laufen auf dem gebogenen Spur Seil. Dies macht es möglich, beides Spur Seile in Hälfte zu spalten, und stellt sie mittels Kegel an Grundlagen nahe das “auf“Kurvenstütze”. Bedeuten, das dieser ropeway zwei Abschnitte erhalten wird, wo Kutschen an nominelle Geschwindigkeit von Ein zum anderen Abschnitt laufen.

Die bloßen Fragen ist, ob dieser ropeway finanziell einträglich. Was mag ein Spur Seil diese tatsächlich Kosten?
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Beitrag von trebernie »

Bleibt immer lustig diese computerübersetzungen :lol:

Was unser Englishsprachger Kolege meint is sowas wie bei Schauinslandbahn in Freiburg. Zwei Tragseile, und die Kurve über eine Schiene befahren, obwohl es da keine kurve gibt.

Wieso hat mann das so nicht gemacht? Oder hat mann die abnützung des Seiles nich richtig berechnet?

Trebernie
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Beitrag von GMD »

Die Talstation wurde ja auch neu gebaut. Warum wurde diese nicht leicht abgewinkelt und eine direkte Linienführung ohne Kurve gewählt?
Probably waking up
Gast

Beitrag von Gast »

GuyD hat geschrieben:Die Talstation wurde ja auch neu gebaut. Warum wurde diese nicht leicht abgewinkelt und eine direkte Linienführung ohne Kurve gewählt?
Yes, that would be the easiest sollution. But I believe there is a private house under the line of the strait route. Ropeways over houses are not allowed in Austria.

Please correct me if I'm wrong. It would be great when a German speaker writes an email to Mayrhofner Bergbahnen and asks all these questions.
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Beitrag von Pendelbahn »

Auch wenn der Thread schon relativ alt ist, ich bin erst jetzt drüber gestolpert ;-)

Könnt Ihr bitte nochmal die Bilder der ersten Penkenbahn (2 Kabinen/ 1 Sektion) posten. Das wäre toll, danke.


Die modernisierte Penkenbahn mit Mittelstation bin ich gefahren und kann hier eine schon etwas ältere Frage beantworten.

Man konnte in der Mittelstation sehr wohl zu bzw. aussteigen. Zum Skifahren macht das natürlich keinen Sinn, aber im Sommer kann man sich den Unteren Teil sparen und mit der Bahn talwärts fahren. (konnte natürlich :wink: )
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Beitrag von schifreak »

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