Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpolitik

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Pilatus
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Pilatus »

noisi hat geschrieben:
Pilatus hat geschrieben:
noisi hat geschrieben:Dazu kommt das gerade dieser Punkt in der Wählerschaft Mehrheitsfähig ist. Wenn die Grünen also diesen Punkt ansprechen, ist es bei diesem Punkt völlig falsch von Populismus zu sprechen.
Hä? Der Sinn von Populismus ist es doch, Mehrheiten zusammen zu kriegen... :lol: Und wenn man die Mehrheit mal hat, dann ist es noch immer Populismus...
Du verstehst mich falsch, es geht nicht darum ob dieser Punkt populistisch ist oder nicht - er ist der Keim der Grünen Politik/Bewegung. Deshalb kann man ihnen nicht ankreiden diesen Punkt zu vertreten und eben deshalb ist er bei ihnen nicht populistisch. Wenn andere Parteien sich darauf beziehen mag das anders aussehen.
Also z.B. bei der Schweizer SVP ist die Ausländerpolitik auch ein Kernanliegen... :lach: :wink:

Yeti01
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Yeti01 »

irgendwie komisch - egal, wo ich auf der Welt hinkomme, außer in Österreich bin ich überall Ausländer...
Am Beispiel der meisten EU-Staaten:
Wenn ich mit meinen Sprachkenntnissen, meinem offenen Wesen, meinem Interesse an Land und Kultur - und vor allem an Menschen - nicht mehr weiterkomme, dann kann ich mich ja darauf berufen, daß ich ein GUTER Ausländer bin, meine Frau allerdings, als Polin, es da erheblich schwerer hat, da sie ja aus einem "Schmarotzerstaat" kommt, der die EU nur Geld kostet...
Alihan, einer meiner besten Kumpels, in der Türkei geboren, in Österreich aufgewachsen, solide im Berufsleben verankert, mit besseren Deutschkenntnissen als ich (klar, er hat´s studiert), im gesellschaftlichen Leben voll drin, aber natürlich als Mohammedaner und Türke in keinster Weise integrationswillig hat natürlich die Arschkarte gezogen, denn wenn Polacken und Tschuschen schon schlechte Ausländer sind, was sind, was sind denn dan die Scheiß Kümmeltürken??


Leute, wenn ich einige Kommentare hier lese, dann assoziiere ich das mit einer Horde Schafe, und HCStrache und der Seehofer sind die Leitauen! Die beiden fangen an zu blöken und die ganze Herde blökt mit!!!

MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Rüganer »

Yeti, es geht nicht um die "Ausländer" wie dein Kumpel Alihan. Die sind alle gut integriert usw,ohne ihre Kultur komplett abzulegen .

Aber besonders in den Großstädten gibts schon eine Szene, die sich verselbständigt hat. Da leben ganze Strassenzüge von staatlichen Transfers, und vorm Haus stehen die dicken Autos.

Aber insgesamt wird das Problem meiner Meinung nach stark übertrieben.
Das lenkt schön von den wirklichen Problemen ab :wink:
Danke Schweiz und Bulgarien !
Yeti01
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Yeti01 »

Was glaubst Du, warum ich meinen Kommentar sooo geschrieben habe?!
Emilius3557
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Emilius3557 »

Es ist sogar das Gegenteil der Fall, gerade Türkische Einwanderer fühlen sich eher den C Parteien zugehörig, gerade aufgrund der von ihnen vertretenen, konservativen Werte, wobei das C im Parteinamen sowieso nur noch eine Farce ist. Fakt ist aber auch, dass die konservativen ihre Chancen bei dieser Gruppe mehr und mehr verspielen.
Meines Wissens hatte in Deutschland aber die SPD bei den letzten Wahlen z.T. deutlich über 50% der Stimmen von türkischstämmigen Wählern (mit deutlich abnehmender Tendenz, wie allgemein bei der SPD in den letzten 10 Jahren...).
Prinzipiell stimme ich Dir aber zu, dass das konservative Weltbild viele Migranten gut zur den C-Partein passen würde. Können sich ja bei Zeiten umbenennen in MDU und MSU... :D
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
citta dei sassi
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von citta dei sassi »

noisi hat geschrieben:
citta dei sassi hat geschrieben:.......ich habe mich versucht in Uganda zu integrieren, ich wurde aber nicht schwarz........
HAHA alle lachen
citta dei sassi hat geschrieben: Wieso lachen? Ich bin als Deutscher nach Italien und hatte 5 jahre eine Fernbeziehung nach Kampala, zum Ende hin dort unten mit meiner damaligen ein Haus, ein Laden und all die Ansprüche die sie dort unten an Weiße haben zu erfüllen. Und jetzt denk mal zu Ende....
Dann erklär mir mal wie ich das auch deinem Einzeiler herrauslesen soll!
Die letzten 10 Beiträge hab ich jetzt noch nicht gelesen. Was ich damit nur sagen wollte, denk mal drüber nach mit welchen Urteilen du andere anschaust. Es ist nun mal eben so das jeder sein gegenüber wahr nimmt und die ersten 5 Sekunden entscheidend sind. Und wenn ich jemanden anschaue habe ich dann auch eine gewisse Erwartung. Ich habe es von der anderen Seite erlebt, wurde als Weißer angeschaut und es waren auch die Erwartungen die an mich gestellt wurden in dem Vorurteilsdenken eines Schwarzafrikaners vorhanden. Der Weiße hat.....
So weit verstanden?
Mir gehts auf den Keks, ich bin weg.
citta dei sassi
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von citta dei sassi »

Yeti01 hat geschrieben:

Leute, wenn ich einige Kommentare hier lese, dann assoziiere ich das mit einer Horde Schafe, und HCStrache und der Seehofer sind die Leitauen! Die beiden fangen an zu blöken und die ganze Herde blökt mit!!!

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Yeti, Danke
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Fab
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Fab »

noisi hat geschrieben:.......gerade Türkische Einwanderer fühlen sich eher den C Parteien zugehörig,.....
Alle Untersuchungen sagen aus, dass wie von Emilius3557 geschrieben, die Türkischstämmigen überwiegend die SP-Parteien mit abnehmender Tendenz wählen.

Versäumnisse gibt es auf beiden Seiten. Bei den Migranten und bei den aufnehmenden Ländern.
Natürlich ist der Islam ein Hinderungsgrund, wird aber m. E. überbewertet.
Die Kinder irakischer, iranischer o. afghanischer Immigranten haben eine höhere Abiturquote als die ansässigen Deutschen. Es sind halt vor dem islamistischen Irrsinn in den Heimatländern Familien aus der Bildungsschicht geflohen. Die achten auch auf die Bildung ihrer Kinder und integrieren sich problemlos.

Man hat sich in Europa halt aus Ostanatolien, als Billigstarbeiter fürs Unangenehme, Analphabeten geholt, deren Großelten teilweise noch nomadisierten.

Deren Kinder gehören verpflichtend in die Kita ab spätestens 3. Lebenjahr. Die deutsche parlamentarische Linke hat vor Jahren dahingehende Vorschläge als "Zwangsgermanisierung" bezeichnet.
Ihr seht - Der Schwachsinn findet immer Kundschaft.
skilinde
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von skilinde »

Pilatus hat geschrieben:
skilinde hat geschrieben:Die Absurdität der Diskussion zeigt sich doch darin, dass der Ingeneurs- und Fachkräftemangel gar nicht ohne Zuwanderung ausgeglichen werden kann.
Hahahaha... Anstatt ausländische Fachkräfte anzuwerben sollte Deutschland vielleicht mal die Arbeitsbedinungen so anpassen, dass nicht mehr alle die können die Flucht ergreifen... Vermutlich hätte man dann schon einen grossen Teil des Mangels beseitigt.
Schön, dass Du die deutschen Arbeitsbedingungen kennst. Trotz Umsummen an gebotenem Geld für einen Wechsel in Euer schönes Alpenland (Fachkräftemangel bei Euch? :D ), bin ich nicht in die Schweiz gegengen und werde es auch nicht tun. Die Arbeits- und Lebensbedingungen sind für mich -der wie gesagt eine offene Gesellschaft schätzt- zu schlecht. In die Türkei würde ich eher gehen.
Zum Thema: Der Bedarf an Fachkräften in D ist weitaus höher als der Weggang. Die Ingeneursgehälter in D sind in den letzten Jahren massiv nach oben gegangen und bei uns im Unternehmen stellen wir inzwischen Ausländer mit technischem Studiengang ein, deren Abschluss in D nicht anerkannt wurde und dafür hier irgendwelchen Mist machen sollten. Das muss geändert werden. Bzgl. Weggang von Fachkräften: Immer dabei auch beachten dass deutsche unternehmen ferne Ihre Ingeneure für ein zeit ins Ausland schicken. So sind 2 meiner Freunde aktuell im Ausland ... also abgewandert ... kommen aber vertraglich in 5 Jahren zurück.

Pilatus hat geschrieben:
skilinde hat geschrieben:Aber jetzt kommt es: Woher sollen die Zuwanderer zum Ausgleich des angesprochenen Mangels denn kommen ... also Muslime dürfen es nicht sein, Osteuropäer - oh nein die klauen ja alles, Farbige im Zweifelsfall auch nicht, Inder? - das hatten wir doch schon mal und die Chinesen lassen keinen raus, ... bleibt nicht mehr viel übrig, oder?
Naja, es ist ja nicht so dass aus der Türkei jede Menge gut ausgebildete Ärzte und Ingenieure nach Deutschland kommen, oder? ;) Nur weil es zu wenig Ingenieure gibt kann man doch nicht sagen wir brauchen mehr Türken...
Wo sag ich das denn? Ich sage nur, dass wir mehr Fachkräfte brauchen, egal woher. Und ist Dir eigentlich klar, dass in den letzten 2 Jahren mehr Menschen von D in die Türkei gezogen sind als umgekehrt?

Pilatus hat geschrieben:
skilinde hat geschrieben:... sehr attraktiv für die ausländische Elite.... müssen Fußballprofis eigentlich auch einen Integrationskurs machen ?
Naja, eine Gesellschaft hat m.E. schon das Recht zu "diskriminieren". Wieso soll man Leute nicht reinlassen die eine grössere Wertschöpfung haben als der Durschnittsbürger? Diese bringen dem Land unter dem Strich etwas. Zudem tendieren "Oberschichts-Ausländer" kaum zu den klassischen Problemen wie Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Integrationsunwilligkeit ;)
Was ist denn eine Gesellschaft? Wir Deutschen? Wir Deutschen in Deutschland? Alle Bürger Deutschlands? - Je nach Definition wird die Diskriminierung schon anders aussehen. Und entweder ich führe als Staat Regeln für alle ein, egal aus welcher Schicht (um in Deinem Jargon zu bleiben) sie kommen, oder nicht. Jedenfalls intepretiere ich so den Gleichheitsgrundsatz des Gundgesetzes in D. Ansonsten kann ich ja die platten Thesen weiterspinnen... Wahlverbot für alle aus der Unterschicht, da die sich ja nicht so für Politik interessieren... getreu nach ne Motto: Ich bastele mir meinen Staat.

2012/2013 - 23 Tage: NSW (3), Bregenzer Wald (6), Hochhäderich, Kleinwalsertal, Bialka, Sella (7), Alpe Lusia, San Martino (3)
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2016/2017 - 13 Tage: Stubaier (2), Ischgl (3), See (1), Sella (7)
2017/2018 - 14 Tage: Bialka (4), Saalbach (2), Sella (7) + La Bresse (1)
2018/2019 - 9 Tage: Sella (7), Tiroler Zugspitze (2)
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Jay
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Jay »

Vielleicht würde dem ein oder anderen ein Praktikum in einem gut laufenden, bis 4 Uhr früh offenen Dönerladen wirklich helfen, zu sehen, wie viele Zuwanderer sehr gut integriert und tatsächlich Teil von Deutschland sind.

Jakob
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GMD
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von GMD »

Das mit der Dönerbude ist ein guter Punkt. Ohne Zuwanderer sähe es auf unseren Tischen etwas ärmer aus. Keine Spaghettis, keine Pizza, nichts mit Gyros oder Döner und auch die Currymischungen für des Deutschen liebste Wurst kommen ursprünglich aus Indien! Wie sagen es die Toten Hosen in ihrem Song "Sascha - ein aufrechter Deutscher" so schön?
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Pilatus »

skilinde hat geschrieben:Die Arbeits- und Lebensbedingungen sind für mich -der wie gesagt eine offene Gesellschaft schätzt- zu schlecht.
Du wirfst mir vor die Arbeitsbedinungen in DE nicht zu kennen, glaubst aber du würdest verstehen was in der Schweiz abgeht? Als neutraler Beobachter kann ich nur sagen dass deutlich mehr Leute vom Norden in den Süden ziehen als ungekehrt, mehr masse ich mir nicht zu.
skilinde hat geschrieben:Wo sag ich das denn? Ich sage nur, dass wir mehr Fachkräfte brauchen, egal woher. Und ist Dir eigentlich klar, dass in den letzten 2 Jahren mehr Menschen von D in die Türkei gezogen sind als umgekehrt?
Äh, und jetzt bitte mal ohne Rückzügler und Rentner? ;)
skilinde hat geschrieben:Jedenfalls intepretiere ich so den Gleichheitsgrundsatz des Gundgesetzes in D. Ansonsten kann ich ja die platten Thesen weiterspinnen... Wahlverbot für alle aus der Unterschicht, da die sich ja nicht so für Politik interessieren... getreu nach ne Motto: Ich bastele mir meinen Staat.
Genau da ist ja das Problem. Man kann nicht sachlich diskutieren. "Nicht jeder kriegt Vorzugsbehandlung? Dann kannst du ja gleich eine Diktatur installieren".
jwahl hat geschrieben:Vielleicht würde dem ein oder anderen ein Praktikum in einem gut laufenden, bis 4 Uhr früh offenen Dönerladen wirklich helfen, zu sehen, wie viele Zuwanderer sehr gut integriert und tatsächlich Teil von Deutschland sind.
Die Arbeiten, die bringen Wertschöfpung, die bringen dem Land was. Gegen die sagt niemand etwas, auch wenn ich das mit der Integration bezweifle (da sind sie nicht komplett selbst Schuld, allerdings verbessert sich das vorallem dann wesentlich, wenn die gehen müssen die den schlechten Ruf der Ausländer erst "möglich" machen.). Mein Vater hat eine Angestellte die Muslimin ist. Sie hat eine abgeschlossene Berufslehre, trägt westliche Kleidung etc. Tip top. Aber am Abend darf sie Heim zu ihrem angelehrten Bauarbeiter - auf Druck der Familie ein Landsmann versteht sich - mit null Berufsaussichten. Sobald sie mal Kinder hat darf sie dann zuhause bleiben und vom Hungerlohn ihres Mannes leben. Sozialer (Wieder-)Abstieg, wieder nur Umgang mit Leuten aus dem selben Kulturkreis. Tolle Integration!!!
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von citta dei sassi »

Zahlen und Fakten 2009 von Immigranten nach Deutschland:

aus der Türkei insgesamt rund 30.000 Personen nach Deutschland - genauso viele wie aus den USA.
Russland 18.600,
China rund 17.000
Schweiz gut 14.000 :!:
Irak und Indien mit jeweils etwa 12.000
Libanon 2.800
Vereinigten Arabischen Emiraten 2.400
Marokko mit 3.800 Zuwanderern
Ägypten kamen 2.500
Tunesien rund 2.000.
Aus ganz Afrika laut amtlicher Statistik rund 27.400 Menschen
Asien 104.800.

Aus der Bundesrepublik weg zogen etwa 734.000 Menschen. Insgesamt gab es 13.000 mehr Auswanderer als Zuwanderer.

Wen hat denn jetzt der Seehofer gemeint? :nixweiss:

Hier der ganze Text:

Quelle: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/ ... .html?dr=1

1.053 Arbeitsmigranten kamen 2009 aus der Türkei
Seehofer nach Äußerungen zu Zuwanderern in der Kritik

Keine Zuwanderung mehr aus Ländern wie der Türkei? CSU-Chef Horst Seehofer will nach seinen umstrittenen Äußerungen beschwichtigen: Er habe nur Arbeitsmigranten gemeint. Doch davon kamen 2009 gerade mal 1.053 aus der Türkei nach Deutschland.

Tatsächlich leben nach den Gastarbeiter- und Flüchtlingswellen der letzten Jahrzehnte vergleichsweise viele Türken und Araber in Deutschland - das Bundesinnenministerium zählt rund drei Millionen türkischstämmige Migranten und 330.000 Staatsangehörige aus arabischen Staaten und Iran. Doch kommen inzwischen nur wenige Zuwanderer aus diesen Regionen neu dazu, und die allerwenigsten von ihnen als Arbeitsmigranten.

Familienangehörige ziehen nach
Schon nach dem Anwerbestopp für Gastarbeiter von 1973 kamen - abgesehen von Flüchtlingen und Asylbewerbern - hauptsächlich Familienangehörige der hier lebenden Ausländer nach Deutschland. Das 2005 verabschiedete Zuwanderungsgesetz gibt ebenfalls strenge Maßstäbe für alle vor, die zur Arbeit von außerhalb Europas einreisen wollen.


THEMA

Thema Migration in Deutschland
Von den 606.000 Ausländern, deren Zuzug das Statistische Bundesamt 2009 registrierte, kamen insgesamt 58 Prozent aus der Europäischen Union, für die es praktisch keine Zuwanderungsbeschränkung mehr gibt. Davon stammte die bei weitem größte Gruppe aus Polen, nämlich 123.000, und weitere 56.000 aus Rumänien, rund 29.000 aus Bulgarien und etwa 26.000 aus Ungarn. Für Westeuropa lagen Italien mit 25.000 Zuzüglern und Frankreich mit rund 20.000 vorn.


ZDF-Korrespondent: "Seehofers Methode: Erst schießen, dann fragen"

So viele Türken wie Amerikaner
Aus der Türkei zogen 2009 insgesamt rund 30.000 Personen nach Deutschland - genauso viele wie aus den USA. Unter den Nicht-EU-Ländern fallen daneben noch Russland (18.600), China (rund 17.000), die Schweiz (gut 14.000) Irak und Indien (mit jeweils etwa 12.000) ins Gewicht. Aus arabischen Ländern im engeren Sinne kamen nur wenige, so zum Beispiel aus dem Libanon 2.800 oder den Vereinigten Arabischen Emiraten 2.400. Unter den Maghreb-Staaten lag Marokko mit 3.800 Zuwanderern vorn, aus Ägypten kamen 2.500, aus Tunesien rund 2.000. Aus ganz Afrika - ein Kulturkreis, den Seehofer so nicht genannt hat - wanderten laut amtlicher Statistik rund 27.400 Menschen zu. Aus Asien kamen 104.800.

Infobox
Seehofer im Wortlaut
"Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der Türkei und arabischen Ländern insgesamt schwerer tun. Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine weitere Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen. Wie werden ohnehin ab Mai nächsten Jahres die EU-Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus Osteuroopa haben. Den Fachkräftemangel beheben wir nicht durch Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen: Erst einmal müssen wir das hier vorhandene Potenzial ausschöpfen. Ich habe kein Verständnis für die Forderung nach weitergehender Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen"
Die reinen Zuwanderungszahlen sagen noch recht wenig über die Arbeitsmigration - aber darum ging es CSU-Chef Seehofer nach eigener Klarstellung bei seiner Aussage. Dabei ist die Einwanderung zum Arbeiten streng reguliert. Nur für Akademiker und Spitzenkräfte, die einen Job mit mehr als 66.000 Euro Jahresgehalt nachweislich sicher haben, ist eine Einreise einfach. Sonst gilt nach dem Aufenthaltsgesetz die "Vorrangprüfung" - Ausländerbehörde und Arbeitsagentur schauen akribisch darauf, ob eine freie Stelle nicht an einen Einheimischen oder einen schon hier lebenden Ausländer vergeben werden kann, bevor ein neuer Ausländer einreist.


26.400 Arbeitsmigranten insgesamt
Insgesamt weist eine neue Studie des Bundesamts für Migration zur "Deckung des Arbeitskräftebedarfs durch Zuwanderung" für das Jahr 2009 nur rund 26.400 Arbeitsmigranten aus. Davon kamen aus der Türkei 1.053 (von denen wiederum 825 als "Qualifizierte" geführt wurden und lediglich 157 als "Geringqualifizierte"). Zum Vergleich: Aus den USA kamen dieser Statistik zufolge 3.229 Menschen zum Arbeiten nach Deutschland, aus Indien 3.094 und aus China 2.356. Arabische Länder sind in dieser Statistik nicht aufgeschlüsselt.


Infobox
Seit 2008 mehr Auswanderer als Zuwanderer
In Deutschland leben rund 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Rund zwei Drittel davon sind seit 1950 zugewandert, der Rest ist in Deutschland geboren. Seit 2008 sind allerdings jährlich mehr Bürger weggezogen als zugezogen.

Im vergangenen Jahr kamen rund 721.000 Menschen nach Deutschland. Das waren sechs Prozent mehr als 2008. Aus der Bundesrepublik weg zogen etwa 734.000 Menschen. Insgesamt gab es 13.000 mehr Auswanderer als Zuwanderer. Im Jahr 2008 lag das sogenannte Wanderungsdefizit sogar bei rund 56.000. In den Jahren 1985 bis 2007 gab es jeweils deutlich mehr Zugezogene als Auswanderer.
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Whistlercarver »

Hallo
Vielleicht meint ja der Seehofer gar nicht die ganzen Muslime usw. die zuwandern. Sondern seine lieben Bayern die gern nach Deutschland auswandern würden und dann nicht richtig integriert werden?

Gruß Andreas
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von mic »

Ich werdet doch den Seehofer nicht für voll nehmen! 8O
Sein Nachfolger steht doch schon bereit. Erst Chef von Bayern später dann Kanzler.
Unglaublich was der gute Zwerg für eine Vorwahlkampf macht. Da kann der Horscht schon mal nervös werden.

Aber es gibt sogar noch Poltiker die ich richtig gut finde:
http://www.stern.de/politik/deutschland ... 16188.html
Auf das diese Partei wieder dahin kommt wo sie hingehört. Unter 5%..... damit sich Arbeit wieder lohnt.
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von eMGee »

Dass mehr Leute aus Deutschland auswandern als einwandern ist doch nichts neues. Man sollte sich allerdings mal die Frage stellen, wer aus- und wer einwandert! Hier möchte ich behaupten, dass eher Höherqualifizierte auswandern und sagen wir mal weniger Qualifzierte einwandern. Aber unser Wohlstand ist ja gesichert, genauso wie die Rente. :nein:

@mic: Unter 5% gehört auch die Partei, die momentan vor lauter Potenz kaum mehr laufen kann.
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von citta dei sassi »

lief heute auf der ARD, ist ganz interessant:

http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~ ... wee~cm.asp
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von peppY »

Dass die Aussagen vom Horst S. blanker Rechtspopulismus und nicht ernst zu nehmen sind, ist ja klar. Trozdem ist das gefaehrlich. Es keimen jede Menge kleine Nazis-Parteien, die sich einen Bürgerlichen Deckmantel geben wollen. Zb. "pro Deutschland" "pro Köln" "pro NRW" "Pax Europa" oder "die Freiheit".

In diesem Kontext werden die Aussagen vom Horst bzw die Bücher von der Eva, der Alice und des Thilos extrem gefaehrlich. Nicht zu letzt da wir in einer kritischen Sozial- und Wirtschaftslage leben.

Da ist Vorsicht geboten, dass geht schneller als wir denken und dann haben wir wieder 1933 ;)

Deswegen sollten die ganzen frustrierten Beführworter_innen dieser Sch**ß* mal den Grips einschalten, bevors zu spaet ist!
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Pilatus
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Re: Aussagen von Horst Seehofer zur deutschen Integrationpol

Beitrag von Pilatus »

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=d ... cc1ef14673

Thilo Sarrazin in der Gesprächsrunde "Club" im Schweizer Fernsehen.

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