Pilatus hat geschrieben:Naja, da sieht man die Mentalität. Dort wird man schon in der Schlange gefragt, ob man zusammen ein Grüppchen bilden will, bei uns schaut jeder, dass er möglichst alleine auf einen Sessel kommt.
Und das wo angeblich die Amis das fetteste Volk der Welt sind und dementsprechend ja möglichst viel Platz auf dem Sessel bräuchten ;P
Die Anstehmentalität differiert ja sogar hier in den Alpen von Land zu Land ... Wenn ich da an die Italiener denke - Da wörde der steife Doitsche gleich Amok laufen
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist!
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Kris hat geschrieben:Vier parrallele ESL? Ja das würde ich befürworten, sofern wie Du auch vorschlägst denke ich, alle vier linien an Oktopusstützen hängen. Auf jedem Fall ergibt das einen tollen Draht -und Sesselverhau bei Teleaufnahmen. Aber ob Schröcksi mir den Gefallen macht? Glaube der wird mir eh bald eine Jahreskarte überreichen
An sowas hatte ich auch gedacht. Wahrscheinlich würden hier alle meckern, wie man die Berglandschaft nur so verschandeln kann, aber heiss auf Fotos wären sie trotzdem
Kris hat geschrieben:Vier parrallele ESL? Ja das würde ich befürworten, sofern wie Du auch vorschlägst denke ich, alle vier linien an Oktopusstützen hängen. Auf jedem Fall ergibt das einen tollen Draht -und Sesselverhau bei Teleaufnahmen. Aber ob Schröcksi mir den Gefallen macht? Glaube der wird mir eh bald eine Jahreskarte überreichen
An sowas hatte ich auch gedacht. Wahrscheinlich würden hier alle meckern, wie man die Berglandschaft nur so verschandeln kann, aber heiss auf Fotos wären sie trotzdem
Verschandeln? Wenn dafür ne UNI-G abgerissen wird ist das LandschaftsVERSCHÖNERUNG
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
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Am Pizol wird bei grossem Andrag jeder Sessel gefüllt. Und die leeren Plätze gehen immer an Leute die in der Single Line anstehen...
Das funktioniert auch z.B. in Laax. 8er Sessel erhöhen zwar die Kapazität aber die Piste(n) sind z.B. in Flums zu klein um die Flut von Ski/snowboardern aufzunehmen ... wie ein Ameisenhaufen sieht das jeweils aus!
Die Diskussion zeigt mir vor allem ein psychisches Phänomen:
Fast zwanghafter Optimierungswahn, vielleicht ist der auch typisch Deutsch. :
Auf jeden Fall scheint er auch daraus zu resultieren, dass viele nicht erlebt haben (oder sich nicht erinnern können) wie das früher war, als es noch nicht flächendeckend 4/6/8-KSBs gab, sondern Schlepper und fixe Doppelsessellifte: Da waren Wartezeiten von 20-30min wesentlich häufiger als sonst. Heute sind ja anscheinend schon 10min (die es in den meisten Gebieten wirklich nur an absoluten Spitzentagen haben dürfte) unzumutbar.
Allerdings kann wohl auch durch optimierte Belegung die Schlange im Regelfall nicht wesentlich verkürzt werden (da es ja doch sehr sehr selten vorkommt, dass ein Sechsersessel nur mit einer oder zwei Personen losfährt. Eine realistischere Annahme dürfe bei einer 6-KSB bei absoluter Spitzenauslastung sein, dass pro Sessel weniger als ein Platz frei bleibt. Der Zeitgewinn, Fahrgäste wie die Schweine im Schlachthof in die Bahn zu treiben, ist für diese wohl kaum spürbar (ob die jetzt 20 oder 17min anstehe, der gefühlte Zeitverlust und somit das Gemosere bleibt derselbe). Vom Gesamtnutzen für die Gäste gar nicht erst zu sprechen.
Bezgl. Kapazitätsverlust: Der dürfte prozentual bei jedem Schlepplift durch herausfallende oder in die Luft greifende ungeübte Fahrer wesentlich größer sein als bei einer Sesselbahn
Zur Kapazitätsverbesserung: Eigeninitiative: Ich bin noch immer an Leuten, die zusammen fahren wollten vorbeigekommen, wenn ich gefragt habe. Auch direkt an der Schranke. Das ist eher ein Sortierungsproblem, das sich generell nicht lösen lässt, da die Gäste ja oft im Lift zusammen fahren wollen. Würde man ihnen das nicht erlauben, dann würde man wohl auch massiv an Gästen verlieren (warum sollte eine Familie zum Skifahren gehen, wenn sie sich dann den ganzen Tag nicht sieht, bzw. die Eltern nicht garantiert bekämen, auf ihre Kinder aufzupassen?). Dann ist es einfach effektiver (und kundenfreundlicher sowie wirtschaflich sinnvoller), Anlagen mit etwas höheren Kapazitäten zu bauen und/oder "weiche" Maßnahmen wie separaten Einzelfahrerzugang oder moderaten Personaleinsatz zu ergreifen.
Nachdem ich ja nun auf der anderen Seite mal meine Erfahrungen mit einer kleinen Statistik die ich an ein paar gut ausgelasteten Tagen aufgestellt habe (zsm. mit Kollegen) allerdings vom BSL ...
Nichts sagen: 75% Auslastung, 5% unzufriedene Skifahrer
Grantig sein: 80% Auslastung, 15-20% unzufriedene Skifahrer
Nette Aufforderung: 85% Auslastung, <3% unzufriedene Skifahrer
Nette aber eindeutige Aufforderung: 90% Auslastung, <3% unzufriedene Skifahrer
Leute direkt nachm Leser einweisen (geht bei uns da 2 Leute für 2 parallele SL wovon der eine ein TSL ist der wenig Aufmerksamkeit braucht): >95% Auslastung, <3% unzufriedene Skifahrer
-> Ergo einfach mal nett ansprechen, aber wenn die nette Ansprache nicht funktioniert auch mal direkter werden. Am besten aber, wenn die Zeit reicht und der Anstehbereich dementsprechend ist die Leute gleich immer zu 2 und 2 Gruppen einweisen und wenn sie da nicht spuren auch mal etwas "granteln"
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
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Noch zum Einstieg bei Gondelbahnen in Stosszeiten:
Was ich bei vielen Bahnen nicht verstehe, ist, dass meistens die erste Hälfte des Einstiegbereiches abgesperrt ist, und das teilweise bei Bahnen, die nicht einmal Talförderung besitzen. Dann gibt es bei grossem Andrang immer schön Stress mit Einsteigen in einem so kleinen Bereich und gleichzeitig die Skier in die Körcher rein tun. Die Brandnertaler machens bei ihren beiden EUB's ideal:
Der gesamte Einstiegsbereich ist auch zum Einstiegen da. Die Liftbediensteten nehmen den Gästen die Skier ab und verstauen diese in den Köchern. Bei wenig Andrang ein netter Service, bei viel Andrang ist es für den Gast viel stressfreier und die Liftler kriegen die Gondeln ordentlich voll. Einfach Super.
Das wird zum Beispiel am Col Raiser auch zu Stoßzeiten gemacht. Da is immer der geasmte Bereich zum einsteigen frei und stellenweise werden die Ski auch in den Köcher gestellt. Die Stoßzeiten sind aber immer nur kurz und dann wenn der Ronda Express kommt. In der Zeit dazwischen ist meistens nicht so viel los und da ists dann auch wieder egal ob der Bereich komplett offen ist.
Ich seh das aber bei manchen Anlagen als ein bisschen Problematisch. Wenn der gesamte Bereich offen ist zum Einsteigen könnt ich mir vorstellen das die Leute sich mehr im Weg stehen als so. Da sieht man an vielen Anlagenwo sich dann riesige Schlangen bilden und wenn man dann drinnen steht und die Lücken ausnutzt kommt man fix durch. Als Beispiel fallen mir da auf Anhieb die Dantercepiesbahn, Boebahn ( wobei sich das jetzt durch den Neubau auch ändern wird).
thun hat geschrieben:Der Zeitgewinn, Fahrgäste wie die Schweine im Schlachthof in die Bahn zu treiben, ist für diese wohl kaum spürbar (ob die jetzt 20 oder 17min anstehe, der gefühlte Zeitverlust und somit das Gemosere bleibt derselbe).
Kommt jetzt natürlich darauf an, was für eine Funktion die Bahn hat..
.. u.U. wird die Wartezeit ja immer schlimmer!
Einfache Annahme:
Zubringerbahn, macht 2.000 p/h.
Es kommen den ganzen Vormittag über genau so viel Leute, dass die Bahn 100%ig ausgelastet ist, also 2.000 p/h.
=> Keine Wartezeiten
.. wenn die Bahn jetzt aber nur mit 1500 p/h ausgelastet ist, weil die Sessel/Kabinen nur unzureichend gefüllt sind...
.. stehen nach 1 Stunde noch 500 Personen an der Talstation (-> 15 Minuten Wartezeit)
.. nach 2 Stunden stehen 1.000 Personen an der Talstation (-> 30 Minuten Wartezeit)
.. und nach 4 Stunden hat sich die Schlange auf 2.000 Pers. angehäuft (-> 1 Stunde Wartezeit)
=> Wartezeiten steigen stetig an
Bei einer Bahn, an der die Skifahrer selbst abfahren, schaut das ganze natürlich wieder ander aus
Bahn macht wieder 2.000 p/h
es sind 2.000 Personen im Skigebiet
jeder wartet somit 0 Minuten
Bei einer Auslastung von nur 1500 p/h, weil die Sessel/Kabinen nur unzureichend gefüllt sind...
.. kommen zwar nur 1500 in einer Stunde rauf, es können aber auch nur 1500 wieder runter
.. d.h. die restlichen 500 Personen sind konstant entweder im Lift oder warten
=> Wartezeit bleibt konstant, jeder Skifahrer steht bei jeder Fahrt entsprechend an. (Würden alle brav einsteigen, würde er nie warten müssen, siehe oben)
In beiden Beispielen ist das Verhalten assozial
.. "mir doch egal, wenn einer, der 1 Stunde später kommt, nun 15 Minuten länger warten muss" (Fall 1)
.. "ich hab jetzt auch 15 Minuten angestanden, warum sollte ich die Schlange verkürzen, die nach mir können ruhig auch 15 Minuten anstehen, da steh ich lieber später auch wieder 15 Minuten an, wenn ich nochmal mit dem Lift fahre" (Fall 2)
Und wenn man dann die Lücken konsequent auffüllt ist man auch asozial oder ein Depp. Beim anstehen gibt es nicht wirklich eine richtige Art. Irgendjemandem wird es immer nicht passen. Würde einfach jeder auf sich selbst schaune und so schnell wie möglich oben sein wollen gäbe es bestimmt weniger Wartezeiten.
Edith: An der Mittelberg EUB im Pitztal werden einem an der Mittelstation auch die Skier abgenommen und dann wo noch ein freier Platz ist von den Mitarbeitern in den Köcher gesteckt. Man muss sich dann nur noch in die Gondel quwetschen. Auch habe ich gehört das manche hier sogar zu neunt in eine 8er Gondel gehen um die Förderleistung zu erhöhen.
Whistlercarver hat geschrieben:Und wenn man dann die Lücken konsequent auffüllt ist man auch asozial oder ein Depp.
ja, da ist was dran. Somit bist du egtl. immer der Arsch, entweder bei denen, wo du dich reinsetzt "he du arsch, wir wollten allein fahren", oder von denen hinter dir "he du arsch, warum bist du da jetzt nicht eingestiegen" .. ;-)
An der Mittelberg EUB im Pitztal werden einem an der Mittelstation auch die Skier abgenommen und dann wo noch ein freier Platz ist von den Mitarbeitern in den Köcher gesteckt. Man muss sich dann nur noch in die Gondel quetschen.
Das ist tatsächlich eine sehr gute Idee.
Eine andere Alternative hab ich dieses Jahr in Roccaraso erlebt, da ist vor dem Einstieg der Gondel ein 4-eckiger Bereich mit 6 Punkten am Boden, der Liftwärter weist dann 6 Personen in diesen Bereich ein und die können dann ohne Gedränge einsteigen.