Ich geh mal davon aus, dass es (hoffentlich auch) nur 5 Tickets insgesamt gibt! Weil wenn es mehr gibt, wieso sollte dann eine Person nur 5 bestellen dürfen? Mit doppeltem Aufwand (also einfach zweimal Bestellformular ausfüllen) hat man ja auch mehr!?!
Und ja, fünf Tickets auf das gesamte Skigebiet an nur ein paar Tage dürften nicht groß ins Gewicht fallen, nur was ist, wenn die Anzahl (und der verfügbare Zeitraum) erhöht wird... z.B.:
Nach der erstes Saison wird der Zeitraum erhöht und 10 Ticktes mehr angeboten, in der zweiten Saison gibts es die Tickets schon die gesamte Saison über und 50 Stück und irgendwann sind wir mal soweit, dass das Ticket so viele Wintersportler sich kaufen, da man anderst garnicht mehr zum Skifahren kommt (vgl. Freizeitpark; hier läufts oft so: Eine große Masse besitzt das Ticket und fährt immer wieder hinter einander und von den normalen Gästen können kaum welche Fahren)
Wenn nun das BlueLine Ticket dem jetztige Normalpreisticket entspricht, haben wir auf eine sehr intelligente Art und Weise eine Preiserhöhung, welche insofern keine dastellt, da man ja noch das "Normalticket" sich kaufen kann.
Laax wird jetzt richtig kommerziell!
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nineknights
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Re: Laax wird jetzt richtig kommerziell!
Betrachtet man die Webseite zur Ticketbestellung, so fällt auf, dass:
1.) Lediglich 5 Vordrängeltickets pro Tag erhältlich sind
2.) Die Laaxer BB Wert darauf legen, dass man als Holzklassen- wie auch als Vordrängelgast zweifelsfrei erkennen kann, dass tatsächlich auch nur maximal 5 Tickets pro Tag abgegeben werden (Restanzahl wird angezeigt).
3.) Das Vordrängelticket wird nur an jenen Tagen angeboten, an denen das Skigebiet wohl auch durch Crowding überschwemmt wird, also ausschließlich zu Ferienzeiten und an ausgewählten Wochenenden. Womit es klar als Vordrängelticket zu klassifizieren wäre, unabhängig vom netten Namen "Blueline" ....
Daraus leite ich ab, dass die Verantwortlichen sehr vorsichtig vorgehen wollen, und ein gewisses Risiko wohl auch selbst spüren. Sie wollen offensichtlich das Werkzeug des Yield Managements erst mal im kleinen Massstab ausprobieren und sehen wie es durch Kunden als auch Medien rezepiert wird.
Denn ökonomisch (und nur das ist heute überhaupt relevant wie es aussieht) bringt die Übung in dieser ersten Saison wohl eher nichts. Im Gegenteil, ich kann vermuten dass alleine die Entwicklung oder Erweiterung des webbasierten Bestellsystems wesentlich mehr gekostet haben wird, als durch Zusatzeinnamhem der Vordrängeltickes lukriert werden kann.
Wie nineknights auch vermutet, denke ich dass falls der Versuch "erfolgreich" sein wird (also rein ökonomisch betrachtet, was anderes darf nicht zählen, sorry ich wiederhole mich), das Geschäftsmodell entsprechend ausgeweitet wird.
Langfristig ergibt sich jedoch ein Rat Race: Irgendwann machens dann alle, und eine eventuelle ökonomische Wirkung egalisiert sich somit wieder...
Insofern beobachte ich das Experiment mit großem Interesse. Yield Management unterstützt die auch ökonomische Perfektionierung industrieller Skigebiete in geeigneter weise.
Nun prügelt mich
1.) Lediglich 5 Vordrängeltickets pro Tag erhältlich sind
2.) Die Laaxer BB Wert darauf legen, dass man als Holzklassen- wie auch als Vordrängelgast zweifelsfrei erkennen kann, dass tatsächlich auch nur maximal 5 Tickets pro Tag abgegeben werden (Restanzahl wird angezeigt).
3.) Das Vordrängelticket wird nur an jenen Tagen angeboten, an denen das Skigebiet wohl auch durch Crowding überschwemmt wird, also ausschließlich zu Ferienzeiten und an ausgewählten Wochenenden. Womit es klar als Vordrängelticket zu klassifizieren wäre, unabhängig vom netten Namen "Blueline" ....
Daraus leite ich ab, dass die Verantwortlichen sehr vorsichtig vorgehen wollen, und ein gewisses Risiko wohl auch selbst spüren. Sie wollen offensichtlich das Werkzeug des Yield Managements erst mal im kleinen Massstab ausprobieren und sehen wie es durch Kunden als auch Medien rezepiert wird.
Denn ökonomisch (und nur das ist heute überhaupt relevant wie es aussieht) bringt die Übung in dieser ersten Saison wohl eher nichts. Im Gegenteil, ich kann vermuten dass alleine die Entwicklung oder Erweiterung des webbasierten Bestellsystems wesentlich mehr gekostet haben wird, als durch Zusatzeinnamhem der Vordrängeltickes lukriert werden kann.
Wie nineknights auch vermutet, denke ich dass falls der Versuch "erfolgreich" sein wird (also rein ökonomisch betrachtet, was anderes darf nicht zählen, sorry ich wiederhole mich), das Geschäftsmodell entsprechend ausgeweitet wird.
Langfristig ergibt sich jedoch ein Rat Race: Irgendwann machens dann alle, und eine eventuelle ökonomische Wirkung egalisiert sich somit wieder...
Insofern beobachte ich das Experiment mit großem Interesse. Yield Management unterstützt die auch ökonomische Perfektionierung industrieller Skigebiete in geeigneter weise.
Nun prügelt mich
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<