Meinst du? Was passiert denn, wenn du eine Bar hättest, und dann ein Schild aufstellst: "Ich bediene keine syrischen Flüchtlinge, und Schwarze erst recht nicht!" Glaubst du wirklich, dass dieses diskriminierende Auswahlverfahren ungeahndet bliebe?j-d-s hat geschrieben:Privatleute dürfen sogar diskriminierende Auswahlverfahren betreiben.
Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
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danimaniac
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Das Skigebiet Alta liegt allerdings auf öffentlichem Boden. Nur darum wurde eine Klage überhaupt zugelassen. Der Rest ist Haarspalterei. Wie immer vor Gericht. Aber wenn man sich zB die Reaktionen der Alta-Besucher aus dem oben verlinkten Video anschaut, dann ist so eine gewisse Ghettoisierung von engstirnigen Skifahrern vielleicht auch ganz gut 
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Also beim Sessellift fahren kann ich mir vorstellen das man mit abgeschnalltem Board einfach bequemer sitzt. Auch so denke ich das es einfacher ist sich beim Anstehen vor zubewegen.freerider13 hat geschrieben:Jetzt mal ernst: Was eine Bindung abschnallen für nen Sinn macht hat sich mir seinerzeit bereits nicht erschlossen...
Entweder kann man fahren - und fährt weg vom Ausstieg oder man kann es eben nicht und fliegt auf die Schnauze. Mit einer Bindung eher als mit zwei an den Füssen! Wer sich diesen Mist ausgedacht hat ist bis heute nicht ganz klar. Ganz ehrlich: Steigt ein Skianfänger auch nur annähernd besser aus dem Lift, wenn er nur einen Ski am Fuß hat und den anderen in der Hand?
Wird ein Boarder in einer anderen Geschwindigkeit aus dem Lift geworfen als ein Skifahrer? Hat irgendwer mehr Gleichgewicht, wenn er mit einem "blanken" Fuss im Schnee steht? Egal ob auf Board oder Ski?
Erstaunlicherweise konnte ich in nunmehr 30 Jahren snowboarden eigentlich niemanden finden, der mir dafür eine auch nur halbwegs brauchbare Begründung liefern konnte...
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danimaniac
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Außerdem gibt es Liftausstiege bei denen auch der Skifahrer nur mit Stockeinsatz fort kommt. Da nutze ich als Snowboarder den hinteren Fuß wie beim Skateboard und "pushe". Allerdings bringe ich meine Heckeinsteigerbindung auch in der Fahrt zuburgi83 hat geschrieben:Also beim Sessellift fahren kann ich mir vorstellen das man mit abgeschnalltem Board einfach bequemer sitzt. Auch so denke ich das es einfacher ist sich beim Anstehen vor zubewegen.freerider13 hat geschrieben:Jetzt mal ernst: Was eine Bindung abschnallen für nen Sinn macht hat sich mir seinerzeit bereits nicht erschlossen...
Entweder kann man fahren - und fährt weg vom Ausstieg oder man kann es eben nicht und fliegt auf die Schnauze. Mit einer Bindung eher als mit zwei an den Füssen! Wer sich diesen Mist ausgedacht hat ist bis heute nicht ganz klar. Ganz ehrlich: Steigt ein Skianfänger auch nur annähernd besser aus dem Lift, wenn er nur einen Ski am Fuß hat und den anderen in der Hand?
Wird ein Boarder in einer anderen Geschwindigkeit aus dem Lift geworfen als ein Skifahrer? Hat irgendwer mehr Gleichgewicht, wenn er mit einem "blanken" Fuss im Schnee steht? Egal ob auf Board oder Ski?
Erstaunlicherweise konnte ich in nunmehr 30 Jahren snowboarden eigentlich niemanden finden, der mir dafür eine auch nur halbwegs brauchbare Begründung liefern konnte...
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Servus!
Naja, ich bezog mich mit dem Bindungszumachen ja nur auf den Ausstieg.
Beim anstehen ist es klar, dass man raus muss mit dem hinteren Fuß.
Beim hochfahren selber ist es natürlich wieder angenehmer, die Bindung zu zu haben und das Board quer steht. (Gesetz dem Fall, es ist Platz dafür. Wenn man in der Mitte eines vollbesetzten 8er Sessels sitzt geht das natürlich nicht...) Für jeden nicht-Skifahrer einfach nachzuvollziehen: Steht dein Board nach vorne im Sessellift musst du die ganze Fahrt lang dein vorderes Knie um fast 90 Grad verdrehen. Probierts einfach mal aus, wenn ihr alleine im Sessellift seid: Einen Ski quer stellen - am besten noch ein wenig "nachdrücken" - und die ganze Fahrt lang so halten. Sehr unangenehm.
Und zum Schluss der Ausstieg:
Sobald man fährt tut man sich natürlich mit 2 Füssen fest am Brett leichter. (Sonst würde man ja auch generell nur mit einem Fuß am Board snowboardfahren...
) Das mit dem Schwung ist bloß Übungssache: Ein leichtes Abdrücken am Sessel reicht völlig, um den Ausstiegsbereich vollständig zu verlassen. Selbst bei den modernsten KSBs.
Wenn natürlich der Snowboarder soooooo schlecht ist, dass er prinzipiell nach 2 Metern Fahrt auf die Schnauze fliegt - egal ob beim Ausstieg oder auf der Piste - dann macht das alles natürlich keinen Sinn. Aber solche Spezialisten gibt's ja auch auf Skiern zuhauf... Das ist weniger ein Problem dessen, was man an den Füßen hat, sondern dass man in nen Kurs gehört ums zu lernen. Solche gehören für mich auf den Anfängerhügel, egal mit was an den Füßen. Punkt, aus. Aber das ist ja leider generell irgendwie "Aus der Mode gekommen..."
Oder die Spezies, die fünf Jahre altes Material an den Füßen haben was noch nie nen Tropfen Wachs gesehen hat. Wundern sich dann, dass se nach 3m Bergabfahrt einfach in der Fallinie stehen bleiben und im Weg umgehen. Auch selber Schuld. Gibt's auch auf einem oder zwei Brettern...
So, jetzt aber Schluß mit OT hier. Hab das jetzt auch nur mal wegen des Verständnisses so ausführlich hier erläutert und weil der TE selbst in die Fragestellung eingestiegen ist.
Schöne Grüße,
Jan
Naja, ich bezog mich mit dem Bindungszumachen ja nur auf den Ausstieg.
Beim anstehen ist es klar, dass man raus muss mit dem hinteren Fuß.
Beim hochfahren selber ist es natürlich wieder angenehmer, die Bindung zu zu haben und das Board quer steht. (Gesetz dem Fall, es ist Platz dafür. Wenn man in der Mitte eines vollbesetzten 8er Sessels sitzt geht das natürlich nicht...) Für jeden nicht-Skifahrer einfach nachzuvollziehen: Steht dein Board nach vorne im Sessellift musst du die ganze Fahrt lang dein vorderes Knie um fast 90 Grad verdrehen. Probierts einfach mal aus, wenn ihr alleine im Sessellift seid: Einen Ski quer stellen - am besten noch ein wenig "nachdrücken" - und die ganze Fahrt lang so halten. Sehr unangenehm.
Und zum Schluss der Ausstieg:
Sobald man fährt tut man sich natürlich mit 2 Füssen fest am Brett leichter. (Sonst würde man ja auch generell nur mit einem Fuß am Board snowboardfahren...
Wenn natürlich der Snowboarder soooooo schlecht ist, dass er prinzipiell nach 2 Metern Fahrt auf die Schnauze fliegt - egal ob beim Ausstieg oder auf der Piste - dann macht das alles natürlich keinen Sinn. Aber solche Spezialisten gibt's ja auch auf Skiern zuhauf... Das ist weniger ein Problem dessen, was man an den Füßen hat, sondern dass man in nen Kurs gehört ums zu lernen. Solche gehören für mich auf den Anfängerhügel, egal mit was an den Füßen. Punkt, aus. Aber das ist ja leider generell irgendwie "Aus der Mode gekommen..."
Oder die Spezies, die fünf Jahre altes Material an den Füßen haben was noch nie nen Tropfen Wachs gesehen hat. Wundern sich dann, dass se nach 3m Bergabfahrt einfach in der Fallinie stehen bleiben und im Weg umgehen. Auch selber Schuld. Gibt's auch auf einem oder zwei Brettern...
So, jetzt aber Schluß mit OT hier. Hab das jetzt auch nur mal wegen des Verständnisses so ausführlich hier erläutert und weil der TE selbst in die Fragestellung eingestiegen ist.
Schöne Grüße,
Jan
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Ach ja, und wieder OnTopic:
Historisch gesehen kann ich das Verbot in Alta ja sogar teilweise nachvollziehen. Ich hab damals das Fahren noch auf nem Burton Elite gelernt. Da ist es zB. schon mal vorgekommen, dass man Vollgas gefahren ist und das Board einfach so mal nach vorne Abgehoben hat mangels brauchbarem und stabilisierendem Tail.
Oder die Bindung - damals noch simpel ins Holz gespaxt - ist dir mitten unter der Fahrt einfach rausgebrochen.
Ein entsprechender unkontrollierter Abflug war die Folge, da musste man schon gut mit den Dingern umgehen können, um das zu vermeiden.
Damals gabs etliche Skigebiete, denen das einfach zu heiß war. Und - zugegebenermaßen - teilweise zu Recht.
Aber diese Kinderkrankheiten bestehen seit etwa Mitte der 90er nicht mehr. Deshalb ist ein solches Pauschalverbot in der heutigen Zeit einfach völlig unangebracht.
Schöne Grüße,
Jan
Historisch gesehen kann ich das Verbot in Alta ja sogar teilweise nachvollziehen. Ich hab damals das Fahren noch auf nem Burton Elite gelernt. Da ist es zB. schon mal vorgekommen, dass man Vollgas gefahren ist und das Board einfach so mal nach vorne Abgehoben hat mangels brauchbarem und stabilisierendem Tail.
Oder die Bindung - damals noch simpel ins Holz gespaxt - ist dir mitten unter der Fahrt einfach rausgebrochen.
Ein entsprechender unkontrollierter Abflug war die Folge, da musste man schon gut mit den Dingern umgehen können, um das zu vermeiden.
Damals gabs etliche Skigebiete, denen das einfach zu heiß war. Und - zugegebenermaßen - teilweise zu Recht.
Aber diese Kinderkrankheiten bestehen seit etwa Mitte der 90er nicht mehr. Deshalb ist ein solches Pauschalverbot in der heutigen Zeit einfach völlig unangebracht.
Schöne Grüße,
Jan
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Du wirst es nicht glauben - das "Allgemeine Gleichstellungsgesetz" das oben beschriebene Diskriminierungen verbietet, ist noch keine 10 Jahre alt und ein schwerer Eingriff ins Hausrecht. Im deutschen Recht ist das Hausrecht ganz hoch angesiedelt.danimaniac hat geschrieben:.........Meinst du? Was passiert denn, wenn du eine Bar hättest, und dann ein Schild aufstellst: "Ich bediene keine syrischen Flüchtlinge, und Schwarze erst recht nicht!" Glaubst du wirklich, dass dieses diskriminierende Auswahlverfahren ungeahndet bliebe?j-d-s hat geschrieben:Privatleute dürfen sogar diskriminierende Auswahlverfahren betreiben.
*
Vorneweg bzgl. Skifahrer/Boarder - wir wollen alle das Gleiche. Obi
Persönlich bin ich als Skifahrer auch vorsichtig was Boarder betrifft und halte, so es mir möglich ist, Abstand.
Speziell beim Ausstieg aus Sesselliften wird man von benachbarten Boardern behindert. Offensichtlich ist es schwer das Board zu kontrollieren - bin schon beim Ausstieg durch unkontrolliertes Verhalten eines Boarders zu Fall gebracht worden. Die Konsequenz daraus ist, dass ich mich grundsätzlich nicht mehr neben Boarder setze.
Könnte mir vorstellen, dass wg. des völlig anderen Haftungsrechts in den USA die Skigebietsbetreiber schlicht das Haftungsrisiko scheuen.
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Servus!
Ich mein: Selbst die Japaner haben sich da eines Besseren besonnen. War damals auch etwas zweischneidig, Olympia in Nagano mit Snowboardern abzuhalten, die dort eigentlich gar nicht fahren durften. Aber Geld regiert ja bekanntlich die Welt. Das wurde ganz schnell geändert und siehe da: Kein Mord und Totschlag auf den Pisten.
Jan
Naja, dann wäre es ja schlicht und einfach nicht nur ein einziges Skigebiet, dass nach wie vor am Verbot festhält...Fab hat geschrieben: Könnte mir vorstellen, dass wg. des völlig anderen Haftungsrechts in den USA die Skigebietsbetreiber schlicht das Haftungsrisiko scheuen.
Ich mein: Selbst die Japaner haben sich da eines Besseren besonnen. War damals auch etwas zweischneidig, Olympia in Nagano mit Snowboardern abzuhalten, die dort eigentlich gar nicht fahren durften. Aber Geld regiert ja bekanntlich die Welt. Das wurde ganz schnell geändert und siehe da: Kein Mord und Totschlag auf den Pisten.
Jan
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Die Begründung vor Gericht kann man ja nachlesen:Fab hat geschrieben:
Könnte mir vorstellen, dass wg. des völlig anderen Haftungsrechts in den USA die Skigebietsbetreiber schlicht das Haftungsrisiko scheuen.
http://www.startribune.com/utah-ski-res ... 310225761/
http://www.powder.com/stories/first-cha ... GBEAWsz.97
Da steht nirgendwo etwas von Haftungsrisiko oder sonstigen Ansprüchen die verunfallte Skifahrer geltend machen wollten.
Das einzige (vorgeschobene) Argument ist der tote Winkel. Aber durch die Position der Augen im Kopf haben SKifahrer und Snowboarder ja nunmal den gleichen toten Winkel. Wenn ich also meinen Kopf in Richtung Nose drehe sehe ich genausoviel was drumherum passiert wie ein Skifahrer. So schwer ist das ja wirklich nicht, auch nicht bei Kurven auf der Fersenkante.
Wer da nicht hinguckt hat auf dem Berg aber eh nix verloren. Ob er nun auf zwei Brettern oder einem den Berg runterrutscht.
Im Endeffekt geht es den Betreibern klar darum die Klientel von Skifahrern zu bedienen, welche Probleme mit Snowboardern befürchten. Und sich diese selber herbeireden. (Siehe Video)
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Zudem greift das Argument bei Beachtung der FIS-Regeln nicht. Insbesondere bei Nr. 5.
Der Skifahrer hat hier exakt den gleichen toten Winkel wie der Snowboarder zu managen, insbesondere beim Anfahren.
Früher war das noch etwas plakativer formuliert, a´la: Wer von oben kommt hat Vorfahrt. Heißt halt auch "von hinten" und setzt beim Skifahrer ein komplettes umschauen voraus.
Leider wird das eh viel zu wenig beachtet, schauen tut eh keiner mehr. Egal mit wie viel Latten an den Füßen.
Aber ich glaub, die FIS-Regeln kennen die in alta eh gar ned...
Jan
Der Skifahrer hat hier exakt den gleichen toten Winkel wie der Snowboarder zu managen, insbesondere beim Anfahren.
Früher war das noch etwas plakativer formuliert, a´la: Wer von oben kommt hat Vorfahrt. Heißt halt auch "von hinten" und setzt beim Skifahrer ein komplettes umschauen voraus.
Leider wird das eh viel zu wenig beachtet, schauen tut eh keiner mehr. Egal mit wie viel Latten an den Füßen.
Aber ich glaub, die FIS-Regeln kennen die in alta eh gar ned...
Jan
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Regeln? Amerika? Shotgun statt Skistock und du machst die Regelnfreerider13 hat geschrieben:
Aber ich glaub, die FIS-Regeln kennen die in alta eh gar ned...![]()
Zurück zum Thema:
Was haltet ihr von der Skigebietsauswahl? Gibt es da irgendwelche die eurer Meinung nach überhaupt nichts in der Liste verloren haben bzw andere, die unbedingt dazu gehören?
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
OK, zurück zum Thema.
Nun ja, was soll ich sagen:
Die Auswahl liest sich ein wenig wie das Who is Who der 90er.
Etwa als Heliskiing noch der Garant für unberührte Hänge war.
Heute spielt die Freerideszene auf anderen Spielplätzen.
Aber gut: Was will man von einer englischen Zeitung denn auch erwarten?
Ganz ehrlich und nicht bös gemeint: Das ist etwa genauso, als würde die Bunte jetzt Ihr Auto des Jahres vorstellen oder der Playboy die beste Küchenmaschine zum Weihnachtsfest...
Zur Auswahl der Gebiete: Mir persönlich - auch unter diesen Grundvoraussetzungen - etwas zu wenig aus Österreich.
Aber das ist ja immer so eine Sache: Will man das wirklich in so einem Artikel lesen? Und will man, dass einem danach ein Haufen Klischeeleser den Freeridespot in eine Kraterlandschaft zerbomben? Eher nicht.
Deshalb passt der Artikel so schon...
Jan
Nun ja, was soll ich sagen:
Die Auswahl liest sich ein wenig wie das Who is Who der 90er.
Etwa als Heliskiing noch der Garant für unberührte Hänge war.
Heute spielt die Freerideszene auf anderen Spielplätzen.
Aber gut: Was will man von einer englischen Zeitung denn auch erwarten?
Ganz ehrlich und nicht bös gemeint: Das ist etwa genauso, als würde die Bunte jetzt Ihr Auto des Jahres vorstellen oder der Playboy die beste Küchenmaschine zum Weihnachtsfest...
Zur Auswahl der Gebiete: Mir persönlich - auch unter diesen Grundvoraussetzungen - etwas zu wenig aus Österreich.
Aber das ist ja immer so eine Sache: Will man das wirklich in so einem Artikel lesen? Und will man, dass einem danach ein Haufen Klischeeleser den Freeridespot in eine Kraterlandschaft zerbomben? Eher nicht.
Deshalb passt der Artikel so schon...
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Eben wenn ich das Geld der Snowboarder nicht will und mir das der Skifahrer reicht ist es doch recht und billig!j-d-s hat geschrieben:Allgemeine Handlungsfreiheit. Jeder darf selbst auswählen, mit wem er Geschäfte betreibt und welche Maßstäbe er dafür anlegt.
Das glaubst auch nur du! Dann hätte ich wahrscheinlich schon 10 - 20 Kreuzbandrisse......danimaniac hat geschrieben:Lord of Ski zB schmeißt mich dann ja schließlich um. (Fällt aber mit um, und weil er Skifahrer ist, hat er dann das Kreuzband durch... MUAHAHAHHAHHAAHHAAA)
Nur weil es auf öffentlichen Boden liegt muss der Mieter dieses öffentlichen Bodens ja nicht alles erlauben. Seid froh das Dick Bass nicht Snowboarden auch noch in Snowbird verbietet.danimaniac hat geschrieben:Das Skigebiet Alta liegt allerdings auf öffentlichem Boden. Nur darum wurde eine Klage überhaupt zugelassen. Der Rest ist Haarspalterei. Wie immer vor Gericht. Aber wenn man sich zB die Reaktionen der Alta-Besucher aus dem oben verlinkten Video anschaut, dann ist so eine gewisse Ghettoisierung von engstirnigen Skifahrern vielleicht auch ganz gut
Dann wäre der Little Cottonwood Canyon Snowboardfrei. Lustig finde ich das beide Gebiete ja verbunden sind und am Übergang nach Alta für Snowboarder Ende ist
Ghetto? So schlimm kann´s da ja nicht sein wenn die Snowboarder unbedingt rein wollen!
"Alta maintains the ban isn’t personal, it’s just business, and argues that skiers find the ski area more peaceful and safer because they don’t have to worry about being hit by snowboarders whose sideways stance leaves them with a blind spot that can make their wide, sweeping turns a danger to others."
Also ich kann das schon verstehen! Friedvoller und Sicher ist schon ein gutes Argument und damit kann man auch Kunden gewinnen oder halten
Und ich sag jetzt einfach mal, Snowboarder sind in Alta auch jederzeit willkommen - solange sie Ski benutzen
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Ganz schön weit und lang abgekommen vom ursprünglichem Thema..
Winter 22/23: Hoffe noch auf viel Schnee, wieder mal.
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
OH! Interessant war'schrissi5 hat geschrieben:Ganz schön weit und lang abgekommen vom ursprünglichem Thema..
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Re: Der Telegraph kürt die zehn besten Resorts für Experten
Das ursprüngliche Thema war ja auch langweiligchrissi5 hat geschrieben:Ganz schön weit und lang abgekommen vom ursprünglichem Thema..
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