Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

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ATV
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von ATV »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 06.01.2024 - 22:55 Naja, technisch zum Laufen bekommen die das vielleicht, aber frag dich mal, warum die Skymetro ein Einzelstück geblieben ist. Überall sonst setzen die Flughäfen entweder auf das wesentlich simplere System von DM oder bauen halt was mit Gumirädern und Antrieb im Fahrzeug.
Es gibt/gab weltweit schon ein paar mehr:

Duke University Hospital, Durham , North Carolina (1980 – 2009), 368 Meter Doppelgleis und 171 Meter Eingleis, drei Personenbahnhöfe, vier lineare Kraftfahrzeuge:
Tampa Harbour Island (1985–1999), 762 Meter eingleisig mit Ausweiche, zwei Stationen, zwei Züge;
Dorfbahn Serfaus (1985), 1300 Meter eingleisig, vier Stationen, ein Zug;
Sun City, Südafrika (1986), 1710 Meter eingleisig mit Ausweiche, drei Stationen, zwei Züge mit drei Fahrzeugen;
Narita Airport Terminal 2 Shuttle System (1992–2013), 279 Meter, zwei parallele Fahrspuren mit Umfahrung, zwei Stationen, vier Fahrzeuge;
People Mover am Flughafen Cincinnati (1994), 472 Meter, drei Stationen
Paul Getty Center Tram (1997), 1207 Meter eingleisig mit Ausweiche, zwei Stationen, zwei Züge mit drei linearen Motorfahrzeugen;
Minneapolis–St. Paul Airport Trams (2001), 340 Meter, zwei Stationen
Detroit Metropolitan Airport ExpressTram (2002), 1100 Meter, drei Stationen
Skymetro Flughafen Zürich (2003), 1100 Meter, zwei Stationen
Cairo International Airport Minimetro (2012) 1857 Meter, vier Stationen, zwei Züge mit drei Fahrzeugen.

War aber nicht der Sinn meines Posts, ich wollte lediglich damit sagen, dass daran Leute arbeiten, welche sich durchaus mit komplexen Systemen auskennen.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Pistencruiser
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Pistencruiser »

Was mir nicht klar ist, wie das mit der Fahrtzielwahl verlässlich funktionieren soll. Die Leute können doch wie wild an den Terminals alles mögliche drücken was doch niemals den wirklichen Beförderungserfordernissen entsprechen wird.
Wäre es nicht sinnvoller, die Passagiere bereits an vorgeschalteten Drehkreuzen den Fahrtzielen zuzuordnen? So wüsste das System ja dann ziemlich genau anhand der Drehkreuzpassagen, welche Kapazität an FBM für welchen Abschnitt bzw.welches Ziel bereitgestellt werden muss?
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Kris
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Kris »

Fahrtwahl: Bei einer Familie muss jeder den Zieltaster drücken denke ich mal. Wie gibt es dazu Feedback? "Beep-->Tor B in 27 Sekunden"?
Wenn klein Johann 3x drückt, der Chinesische Reiseleiter dezent zurückhaltend genau einmal für seine 12 Schützlinge?

Der Familienvater drückt 4x für jedes Familenmitglied: Wie schnell hintereinander darf er drücken, damit die Wahl aufgenommen wird? Sohnemann möchte dann auch selbst nochmal alle Kombinationen ausprobieren, wie das geht mit der coolen Zielwahl.

Herr Sattmann hingegen will nicht so lange warten, und kennt das vom Aufzug: Wenn der Aufzug nicht rasch genug da ist, muss er nervös alle verfügbaren Taster wiederkehrend drücken: je öfter und schneller, je weniger wird er warten müssen.
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von markus »

Der macht’s ganz einfach. Der Karl Friedrich.
Wir reisen ab ! 😂😂
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von TPD »

Was mir nicht klar ist, wie das mit der Fahrtzielwahl verlässlich funktionieren soll. Die Leute können doch wie wild an den Terminals alles mögliche drücken was doch niemals den wirklichen Beförderungserfordernissen entsprechen wird.
Weiss nicht was der Nutzen sein soll, wenn der Fahrgast bewusst ein falsches Ziel wählt? Somit wäre dies dann hauptsächlich Spassbremsen oder DAU's, die falsch drücken.
Was bringt es, wenn ein Countdown runter läuft, die Gondel vor dir aber gar nicht dort hin fährt wo du hin willst?
Ich habe geschrieben vielleicht wäre es besser wenn an Grosskampftagen nach Fahrplan gefahren würde und nicht nach freier Wahl.
Dass heisst es würde für jedes Ziel eine Taktdichte definiert und in den Stationen sind die Tore fest einem Ziel zugewiesen.
So können die Leute vor dem richtigen Tor anstehen und man muss nicht noch den Wahlknopf drücken.
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Pistencruiser
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Pistencruiser »

TPD hat geschrieben: 07.01.2024 - 10:25 Weiss nicht was der Nutzen sein soll, wenn der Fahrgast bewusst ein falsches Ziel wählt? Somit wäre dies dann hauptsächlich Spassbremsen oder DAU's, die falsch drücken.
Jo, und davon laufen nun mal eine Menge duch die Gegend!

Letztendlich wird es so kommen:
Kris hat geschrieben: 07.01.2024 - 08:19 Fahrtwahl: Bei einer Familie muss jeder den Zieltaster drücken denke ich mal. Wie gibt es dazu Feedback? "Beep-->Tor B in 27 Sekunden"?
Wenn klein Johann 3x drückt, der Chinesische Reiseleiter dezent zurückhaltend genau einmal für seine 12 Schützlinge?

Der Familienvater drückt 4x für jedes Familenmitglied: Wie schnell hintereinander darf er drücken, damit die Wahl aufgenommen wird? Sohnemann möchte dann auch selbst nochmal alle Kombinationen ausprobieren, wie das geht mit der coolen Zielwahl.

Herr Sattmann hingegen will nicht so lange warten, und kennt das vom Aufzug: Wenn der Aufzug nicht rasch genug da ist, muss er nervös alle verfügbaren Taster wiederkehrend drücken: je öfter und schneller, je weniger wird er warten müssen.
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von GMD »

Funktioniert die Zielwahl mittels Touchscreen könnte man eine Multiplikatorfunktion hinzufügen. Das heisst, dass man das Ziel und die Anzahl Reisenden wählt und dann erst die Wahl bestätigt. Was allerdings das Prozedere verlängert. Man könnte natürlich 1 Person als Standart setzen, um den Standartfall zu beschleunigen. Wobei, es könnte dann vorkommen, dass Schlaumeier die Anzahl Personen wählen, die in eine Kabine passen. In der Hoffnung, eine VIP Einzelgondel zu bekommen.
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Kreon100 »

ICh verstehe den Sinn dahinter nicht ganz. Was ist denn der Vorteil daran, wenn alle Personen, mit z.B. 3 verschiedenen Destinationen (Gipfel 1, Gipfel 2 oder Gipfel 3) in einer Gondelstation anstehen? Da ist doch das Chaos vorprogrammiert. Leute werden erst mal anstehen und dann merken, "oh die Gondel geht in die falsche Richtung, dann warte ich lieber auf die nächste Gondel" und versperren aber "Aufrückern" dann den Weg.

Ist Sinn und Zweck, dass man für drei Bergbahnen nur eine zentrale Antriebseinheit braucht? Bringt das so viel an Kostenersparnis, dass man die anderen Mehrkosten ausgleicht?
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von TPD »

ICh verstehe den Sinn dahinter nicht ganz. Was ist denn der Vorteil daran, wenn alle Personen, mit z.B. 3 verschiedenen Destinationen (Gipfel 1, Gipfel 2 oder Gipfel 3) in einer Gondelstation anstehen?
Es geht ja nicht nur darum von der Talstation auf die verschiedenen Gipfel zu fahren. Sondern man kann dann z.B. ohne umzusteigen auch von Gipfel 2 nach Gipfel 3 rüber fahren.
Ist natürlich klar, dass dieses System hauptsächlich im urbanen Raum sein Potential hätte.
Leute werden erst mal anstehen und dann merken, "oh die Gondel geht in die falsche Richtung, dann warte ich lieber auf die nächste Gondel" und versperren aber "Aufrückern" dann den Weg.
Nein diese Gefahr besteht eigentlich nicht.
Beim Eingang der Station muss man ja das Ziel auswählen und dann wird auf dem Display angezeigt zu welcher Türe man gehen muss. Ein ähnliches Prinzip kennt man ja auch bei modernen Aufzügen.
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fabile
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von fabile »

Pistencruiser hat geschrieben: 07.01.2024 - 10:54
TPD hat geschrieben: 07.01.2024 - 10:25 Weiss nicht was der Nutzen sein soll, wenn der Fahrgast bewusst ein falsches Ziel wählt? Somit wäre dies dann hauptsächlich Spassbremsen oder DAU's, die falsch drücken.
Jo, und davon laufen nun mal eine Menge duch die Gegend!

Letztendlich wird es so kommen:
Kris hat geschrieben: 07.01.2024 - 08:19 Fahrtwahl: Bei einer Familie muss jeder den Zieltaster drücken denke ich mal. Wie gibt es dazu Feedback? "Beep-->Tor B in 27 Sekunden"?
Wenn klein Johann 3x drückt, der Chinesische Reiseleiter dezent zurückhaltend genau einmal für seine 12 Schützlinge?

Der Familienvater drückt 4x für jedes Familenmitglied: Wie schnell hintereinander darf er drücken, damit die Wahl aufgenommen wird? Sohnemann möchte dann auch selbst nochmal alle Kombinationen ausprobieren, wie das geht mit der coolen Zielwahl.

Herr Sattmann hingegen will nicht so lange warten, und kennt das vom Aufzug: Wenn der Aufzug nicht rasch genug da ist, muss er nervös alle verfügbaren Taster wiederkehrend drücken: je öfter und schneller, je weniger wird er warten müssen.
Nee der Zielwahlschalter leuchtet, drücken, warten, leuchten drücken, das dauert jeweils etwas

Bei grossem Andrang kommt das schnell an die Grenzen, da wird man sich was überlegen müssen. Man hätte das in Flims auch mit einer Kamera kösen können, die die Leute vor dem Törli scannt. Aber jetzt gibt es keine fixe Destnation, man wählt und bekommt die gewünschte Destnation zugewiesen.
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ATV
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von ATV »

Hier gäbe es ein paar technisch interessante Aufnahmen:

https://www.remontees-mecaniques.net/fo ... ntry352088
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Kris
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Kris »

ATV hat geschrieben: 10.01.2024 - 17:46 Hier gäbe es ein paar technisch interessante Aufnahmen:

https://www.remontees-mecaniques.net/fo ... ntry352088
Sehr gute Dokumentation, merci für den Link.
Dass es erst Leute aus Frankophonien braucht, um die interessante Anlage endlich mit aufmerksamem Auge sinnvoll zu dokumentieren..... :mrgreen:
Manche Bildschirme zeigen den 22.12 als Datum. Also einen Tag vor der Eröffnung?


"Chaque aiguillage rapide est équipé d'un taquet de sécurité empêchant une cabine de s'engager sur une aiguille qui ne serait pas dans la bonne position"

Das würde meine Hypothese, dass die autonome Steuerung für die Batteriemotoren keine sicherheitskritische Funktion übernimmt, unterstreichen. Wenn etwa die autonome Abstandsregelung für den Stationsbereich nicht funktioniert, oder der Batteriemotor geradewegs in eine offene Weiche reinfahren will, so wird letztendlich nichts Ungutes passieren. Die Seilbahn würde wie gehabt weiterfahren. Wenngleich eine Detektion einer derartigen Anomalie dennoch sinnvoll wäre, um die entsprechende Kabine bald servicieren zu können.
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GMD
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von GMD »

Also wenn die Weiche stumpf befahren wird und diese falsch steht, muss es eine Möglichkeit geben, die Kabine zu stoppen.
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Kris
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Kris »

GMD hat geschrieben: 10.01.2024 - 21:30 Also wenn die Weiche stumpf befahren wird und diese falsch steht, muss es eine Möglichkeit geben, die Kabine zu stoppen.
Genau das wird ja erläutert im Bericht.

"Jede Schnellweiche ist mit einem Sicherheitsstopper ausgestattet, der verhindert, dass eine Kabine auf eine Weiche fährt, die sich nicht in der richtigen Position befindet."
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Å¡vi-nigel »

Mein Sohn hat ein neues Video vom Flem Express gefunden wo man ua zieml gut sieht wie die Kabinen in den Stationen zirkulieren. Scheint nun doch schon etw stabiler zu laufen.
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Zuletzt geändert von švi-nigel am 14.01.2024 - 09:51, insgesamt 1-mal geändert.
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markus
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von markus »

Und wie lange würde so eine fahrt in einer normalen EUB dauern? Das ist ja eine Ewigkeitsangelegenheit. Hier im Forum regt sich ja schon die Hälfte der User auf wenn beim Skifahren die Bahnen nicht mit VMax fahren.
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Seilbahnjunkie
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Sehe ich auch so. Wenn das die normale Performance des Systems wäre, dann ist man mit einer normalen Bahn schon oben (bzw. in dem Fall unten), bis man hier die Station verlassen hat. Die Durchfahrt an der Mittelstation ist auch nicht schneller als bei einer normalen EUB.

Ich bleibe dabei, das ist ein teurer Partytrick, nicht mehr.

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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von markus »

Und Seekrank wird man auch noch. 😂
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Schwoab
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Schwoab »

Also wenn ich mir das anschaue bestätigen sich meine Gedanken: teuer, extrem fehleranfällig und denkbar ungeeignet für ein Ski- und Wandergebiet! Wie man so was bauen konnte…für mich eine Fehlentscheidung. Ich wünsche den Bergbahnen, dass Sie es irgendwie bestmöglich optimieren.
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Kris
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Kris »

Es gibt ein etwas windig wirkendes italienisches Ingenieurbüro, welches von sich behauptet, das System à la Ropetaxi namens "CalbeSmart" erfunden zu haben. Dieses hätten sie patentiert, und letztendlich an Bartholet lizenziert. Sie würden "seit dem Jahr 2020" mit Bartholet "kollaborieren".

https://dimensioneing.it/en/cablesmart-2/ , dort gegen Seitenende:

Since 2020, Dimensione Ingenierie has been collaborating with Batrholet[sic], a Swiss company that is the third world player in the ropeway market, for the development of the hybrid cable-self-propelled system CableSmart. Based on the Dimension Ingenierie patents, Bartholet has developed the ROPETAXI system, the first units of which will be inaugurated to the public in the Laax (CH) area at the end of 2021.

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation program under agreement no. 815499


Clickt man durch die Webseite von Dimensione Ingegnerie, erscheint obiges zwar sehr wohl möglich, aber auch ein wenig merkwürdig...


*edit*: Es gibt eine Patentanmeldung "Cableway system and method for operating same " von Bartholet, die im Oktober 2020 eingebracht wurde. Diese hätte wohl das Gesamtsystem Ropetaxi schützen sollen. Die Patentschrift besteht u.A. aus einer Aneinanderkettung an sehr vielen Einzelerfindungen. Dieses Anmeldung wurde wohl auch deshalb zurückgewiesen:
Wegen "mangelnde Einheitlichkeit der Erfindung", wie es im Recherchebericht des Patentamts am Ende lautet.

--> https://patents.google.com/patent/EP397 ... inenbau+AG

(abschnittsweise interessante Lekture, mit einigen technischen Zeichnungen)


Interessanterweise verweist die Recherche des Patentamts auf vorhergende Patente aus 2017 von einen gewissen Sergio Blengini, der -siehe da- auf der oben verlinkten Webseite als "Presidente" fungiert...
Und tatsächlich, hat der einige Prinzipien vom Ropetaxi bereits 2015 angemeldet:
https://patents.google.com/patent/US102 ... o+Blengini
(Eine Art DLM, wobei jedoch in den Stationen mit Stromschiene statt Akku gefahren wird....)

Der hatte wohl einen guten Sponsor, denn realisieren konnte der von dem allen so gut wie nichts. Er hat daher gut EU-Fördergelder lukriert, wie auf seiner Webseite zu lesen ist. Eine Patentanmeldung kostet mehrere zehntausend Euro.

Mich nimmt wunder, dass sich das patentieren liess, denn spurgebundene (zB. an Hängeschiene) autonome elektrische Vehikel im industriellen Bereich gibt es ja schon lange. Wenn ich nicht irre gab es sowas auch für kuppelbare Materialseilbahnen in der Vorkriegszeit. Ob da nun Schüttgut oder eine Person im Vehikel sitzt, sollte doch keinen relevanten Unterschied machen? Dass es Ausweichen und durchgehende Streckengleiswie wie in obiger Patentschrift gibt, nona.

Der Sergio Blengini hat 2019 auch ein Patent für Linearmotoren anstatt Reifenförderer/Beschnleuniger erhalten:
https://patents.google.com/patent/US201 ... o+Blengini

Diese Idee hatten wohl schon viele Seilbahner vor ihm. Das eine ist, eine nette Idee zu haben, und Dank viel Geld zum Patent anzumelden. Das andere ist, diese Idee tatsächlich praxistauglich umsetzen zu können.

Ungerecht wird die Sache dann, wenn es tatächlich jemand schafft - der muss dann hohe Patentgebühren zahlen, an jemanden, der eben nur eine Idee hatte, aber nicht zur Implementierung fähig war. Die Idee ist trivial naheliegend, die Umsetzung ist wo der Grips liegt.
An und für sich sollte das Patentamt derartige Inventionen nicht zum Patent zulassen.
Zuletzt geändert von Kris am 14.01.2024 - 20:03, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von fabile »

švi-nigel hat geschrieben: 13.01.2024 - 20:44 Mein Sohn hat ein neues Video vom Flem Express gefunden wo man ua zieml gut sieht wie die Kabinen in den Stationen zirkulieren. Scheint nun doch schon etw stabiler zu laufen.
Direktlink
Stabiler dachte ich letzten Montag auch, am Freitag 23 Minuten bis Startgels und heute mindestens ebenso, mit Durchsage Technischer Defekt. Und am Morgen,wenn man die Entlastung für den Arena Express bräuchte, geht gar nichts, gestern und heute.

Die Bahn ist meilenweit von einem Normalbetrieb entfernt, ein Mitarbeiter bedient inzwischen die Wähltafel. Nach drei Wochen hätte ich mehr erwartet.
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Lagorce »

Kris hat geschrieben: 14.01.2024 - 18:19
Der Sergio Blengini hat 2019 auch ein Patent für Linearmotoren anstatt Reifenförderer/Beschnleuniger erhalten:
https://patents.google.com/patent/US201 ... o+Blengini

Diese Idee hatten wohl schon viele Seilbahner vor ihm. Das eine ist, eine nette Idee zu haben, und Dank viel Geld zum Patent anzumelden. Das andere ist, diese Idee tatsächlich praxistauglich umsetzen zu können.
Zum Thema Linearmotoren und Wirbelstrombremsen:

Linearantriebe
Post by Lagorce » 20.07.2008 - 13:28

viewtopic.php?p=443316


Nachtrag: Echte Freifalltürme sind ebenfalls mit (rein passiven) Wirbelstrombremsen ausgestattet, die Permanentmagnete sind dabei gondelseitig montiert und die Fins turmseitig.

Für mich ist der FlemXpress unnötig viel zu kompliziert aufgebaut und bereits aufgrund des Bildmaterials kann man einige fragwürdige Ausführungsentscheide erkennen (wurde auch bereits erwähnt). Gewisse Komponenten werden ziemlich schnell zu Problemen führen, sowas erkannt man oft sogar innert Sekundenbruchteilen, und nicht nur bei Seilbahnen.

Hätte selbst eher in den Stationen schienengebundene und ggf. kontaktlos induktiv energieversorgte (Komponenten ab Stange verfügbar, Stromschienen mag ich nicht besonders) fahrende Rangierantriebseinheiten, die jede Kabinen einzel den hängenden Schienen entlang bewegen vorgesehen.
Alles was auf die Strecke geschickt wird, ist wesentlich weniger geschützt und zudem sind Schnellladezyklen für Batterien onehin nachteilig.


Das Leitner ConnX system ist allerdings noch Welten komplizierter aufgebaut. Hatte eine solche Konzeptidee schon früher, jedoch mit klassischen Industrie-FTS und gesamthaft weitaus einfacher ausgeführt. Das ConnX Trägerfahrzeug sieht aus wie ein Hochschulprototypspielzeug. Und Direktradantriebe sind auch nichts besonderes. z.B. bei ETEL findet man Frameless-Torquemotoren als OEM-Einbaukompenten seit Langem.


Erfinden kann jeder, die Ausführung finanzieren ist wesentlich schwieriger.

Hier noch zum Lachen eine völlig blösdsinnige Idee (und der Steuerzahler finanziert womöglich noch sowas über Forschungsgelder):
https://www.youtube.com/watch?v=sENHQ-7IoN8

(Edit: Nur ein paar zufällig bemerkte Tippfehler korrigiert.)
Zuletzt geändert von Lagorce am 17.01.2024 - 23:13, insgesamt 1-mal geändert.
j-d-s
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von j-d-s »

Ich hab ja das Projekt schon immer für falsch gehalten, vor allem weil es ja sogar Pisten reduziert (da Naraus ersatzlos gestrichen wurde). Man hätte auch einfach alles so lassen können wie es ist und ne PB zum Cassonsgrat bauen.

Das gesparte Geld investiert man dann in die nach wie vor viel zu geringe Beschneiung, letztes Jahr waren ja Sattel und Lavadinas die gesamte Saison nie offen.

Moin, dieser Thread soll sich mit den generellen technischen Aspekten des neuen Systems beschäftigen. Für generelle Diskussionen zur Infrastruktur Flims/Laax und dem Ausbau des Skigebiets bitte weiterhin das Topic in den Infrastrukturellen Neuigkeiten Nutzen.

Gruß,
Mod. bastian-m
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Lagorce »

Kleine Frage: Sind die angetriebenen Rollen ohne Freilauf? Oder hat man gar elektromagnetische Schaltkupplungen eingebaut, als wäre das Ganze nicht bereits schon viel zu komplex und anfällig aufgebaut?

Werden diese Rollen klassisch eingesetzt? Falls ja würden die Einfahrtseitig zuerst mal recht schnell drehen was zum Schleifen führen würde, da die Motoren nicht so schnell beschleunigt werden können (aufgrund des Getriebes, das "verkehrt", als übersetzend und nicht untersetzend arbeitet und auch demnach das auf die Rollenrotation bezogene Trägheitsmoment sehr gross wird).

Die rückgewinnbare Energie wäre auch wenn es fuktioneren würde also onehin lächerlich, so ein paar kJ, die gerade noch ausreichen, die Gondel ein paar Meter zu verschieben.

Kenne die Geschwindigkeit und Fahrzeugmasse nicht, mal willkürlich und vereinfacht mit 1500 kg (10 Personen je 80 kg + FBM leer 700 kg) und 6 m/s ist die kinetische Energie 27 kJ, also umgerechnet 0.0075 kWh. Davon könnte man bestenfalls dann nur einen geringen Bruchteil rückgewinnen.
Bei Teillast kommt man auf entsprechend tiefere Werte. Bei 1000 kg (also Nutzlast 300 kg, ca. 4 - 5 Personen... oder 2 Texaner :) ) sind es noch 18 kJ (0.005 kWh). Bei leerem FBM mit 700 kg gerade noch 12.6 kJ (0.0035 kWh), damit kann man mit einer Stosskraft von 200 N ("20 kg") die leere Gondel etwa 63 m weit stossen und dies bei 100 % Wirkungsgrad.
Da der Gesamtwirkungsgrad recht klein ist bleibt nicht mehr viel Nettoenergie übrig, um das FBM zu bewegen. Rollwiderstand, Wälzlagerverluste, Generator-/Motorverluste, Inverterverluste, Batteriereglerverluste, Batterieverluste und die ganze Verlustkette dann nocht mal in die umgekehrte Richtung!

Für mich soweit zuerst mal Greenwashing bis man mir beweist, dass ich völlig daneben liege.
Technisch sehe ich nicht wie das in der Praxis mit der vorliegenden technischen Ausführung überhaupt mit dem Einsatz der Motoren als Generatoren funktionieren kann (wohl gemeint dass solche Motoren sehr gut regenerativ bremsen können, nur nicht mit diesem Fall).

Ohne Freilauf (rein passive Mechanik, sieht ähnlich aus wie ein Wälzlager), oder elektromagnetische Schaltkupplung, kann ich mir nicht vorstellen, wie das funktioniert (ausser man ersetzt Teile am Laufmeter), und mit Freilauf kann man weder rückwärts fahren noch abbremsen, also rein durch Reibung anhalten da bestenfalls motorwellenseitig eine elektromagnetische Bremse vorhanden ist (falls Federdruckbremsen vorhanden sind wird es spannend wenn man dann diese beim Fehlerfall stets von Hand notlösen muss, Nothandbetätigungshebel ist nicht ersichtlich).

Motorwicklungen und die Elektronik sind wohl ohne Heizung, da sehe ich kommende Kondensationsprobleme beim Motor, den Steckverbindern, nicht vollvergossene Elektronik, und noch allerlei weitere nette Überraschungen für das Wartungsteam.

Weiss jemand, ob Bartholet bereits eine Wohnung vorort für die Garantielaufzeit gemietet hat? :)


Spass bei Seite, wo ist ein automatisch kontaktierendes Kontaktsystem für die Batterieladung vorhanden? Reine "dynamische" Ladung der Batterien kann rechnerisch nicht ausreichen.
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Re: Bartholet - System Rope-Taxi - Pilotanlage Flemxpress

Beitrag von Naturbahnrodler »

Lagorce hat geschrieben: 16.01.2024 - 20:48 Werden diese Rollen klassisch eingesetzt? Falls ja würden die Einfahrtseitig zuerst mal recht schnell drehen was zum Schleifen führen würde, da die Motoren nicht so schnell beschleunigt werden können (aufgrund des Getriebes, das "verkehrt", als übersetzend und nicht untersetzend arbeitet und auch demnach das auf die Rollenrotation bezogene Trägheitsmoment sehr gross wird).

Für mich soweit zuerst mal Greenwashing bis man mir beweist, dass ich völlig daneben liege.
Technisch sehe ich nicht wie das in der Praxis mit der vorliegenden technischen Ausführung überhaupt mit dem Einsatz der Motoren als Generatoren funktionieren kann (wohl gemeint dass solche Motoren sehr gut regenerativ bremsen können, nur nicht mit diesem Fall).

Ohne Freilauf (rein passive Mechanik, sieht ähnlich aus wie ein Wälzlager), oder elektromagnetische Schaltkupplung, kann ich mir nicht vorstellen, wie das funktioniert (ausser man ersetzt Teile am Laufmeter), und mit Freilauf kann man weder rückwärts fahren noch abbremsen, also rein durch Reibung anhalten da bestenfalls motorwellenseitig eine elektromagnetische Bremse vorhanden ist (falls Federdruckbremsen vorhanden sind wird es spannend wenn man dann diese beim Fehlerfall stets von Hand notlösen muss, Nothandbetätigungshebel ist nicht ersichtlich).
Hast du denn Spezifikationen zu den eingesetzten Motoren? Deine Annahmen kannst du ja nur machen, wenn du weisst, dass Permanentmagnetmotoren mit grosser Übersetzung verwendet werden. Asynchronmotoren können ohne Problem im Leerlauf betrieben werden.

Prinzipiell stimme ich dir zu, denn Akkus in so kurzer Zeit aufzuladen ist eigentlich Etwas, was man gerne vermeiden will.

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