Neues am Pizol – Bad Ragaz/​Wangs

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus der Schweiz
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BlauschneeSäntisälbler
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Beitrag von BlauschneeSäntisälbler »

Pizol Bad Ragaz: Bahn lassen und immer schön pflegen!

Wangs machen lassen was sie wollen ... am besten so ne Bahn wie in Flumserberg glaub ne 12er Stehgondel oder so was.

Pardiel hat doch die besseren Möglichkeiten; ich würde die Bahn zwischen den beiden Ortschaften hochziehen und zwar gäbe es noch jede Menge Pisten zwischen dem riesen Loch (Valais oder so) und Bad Ragaz ..

Ab besten eine 4 er Bubblebahn mit Start auf 600 und Mittelstation auf 1300-1400 und Bergstation auf 2222.

In der Nähe dieser Talstation würde ein bisserl Infrastruktur a la Frankreich nicht schaden (natürlich schöner) mit Stein und Holz.... da beide Orte keine Skiorte sind, so wie auch Flums! Oder an der Mittelstation so was wie ein kleines Resort bauen ... halt klein so wie die Lauchernalp!

Warum gibts eigentlich keinen Lift Richtung Wildseeluggen und Nordwestlich des langen Berggrates von Wangs

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GMD
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Beitrag von GMD »

BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:Warum gibts eigentlich keinen Lift Richtung Wildseeluggen und Nordwestlich des langen Berggrates von Wangs
1. Ist soviel ich weiss Naturschutzgebiet.
2. Dort führt im Sommer die "Fünf Seenwanderung" vorbei, eine der beliebtesten Wanderrouten der Schweiz. Wanderer mögen aber meistens keine Stützen von nicht in Betrieb stehenden Seilbahnen.
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Schmalspurfan
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Beitrag von Schmalspurfan »

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Zuletzt geändert von Schmalspurfan am 11.01.2006 - 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
Jay
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Beitrag von Jay »

Tagblatt.ch
Erst ein kleiner Schritt am Pizol
wangs. Die Luftseilbahn Wangs-Pizol (LWP) hat den Sportbahnen Bad Ragaz (SBR) im Sommer drei Angebote unterbreitet. Bisher wurde nur eines akzeptiert.

leo coray

Angenommen hat der SBR-Verwaltungsrat die Offerte aus Wangs, den 40-Prozent-Anteil der SBR an der gemeinsamen Tochterfirma Pizolbahnen AG zu übernehmen. Diese Firma ist verantwortlich für das Marketing beider Unternehmen und den Betrieb des Skilifts, der die Teilgebiete am Pizol miteinander verbindet. «Das ist ein erster Schritt zu einer einheitlichen Betriebsführung am Pizol», sagte LWP-Verwaltungsratspräsident Josef Grünenfelder an der Generalversammlung vom Samstag in Wangs.

Am Preis gescheitert
Nicht akzeptiert wurde hingegen der Vorschlag der LWP, künftig die Betriebsführung der Bahnen und Lifte in Bad Ragaz zu übernehmen. Laut Grünenfelder wollte der SBR-Verwaltungsrat dafür eine Abgeltung von 1,8 Millionen Franken, was die LWP nicht zu zahlen bereit war. Ebenso erfolglos war das Wangser Angebot, für 1,5 Millionen Franken die Vierer-Sesselbahn und die beiden Skilifte auf Pardiel zu kaufen. Laut Grünenfelder ist der als Verhandlungsbasis genannte Preis von 2,5 Millionen Franken viel zu hoch. «Damit würden wir die eigene Gesellschaft gefährden.»

Die Sportbahnen Bad Ragaz haben die drei Beschäftigungsanlagen inzwischen öffentlich zum Verkauf ausgeschrieben. Laut Grünenfelder sind bereits Angebote eingegangen, auch aus dem Ausland. Das bedeute, dass die drei Anlagen mit grosser Wahrscheinlichkeit abmontiert und anderswo wieder aufgebaut würden. «Dann gibt es keinen Wintersport mehr in Bad Ragaz», befürchtete er.

Dieses Szenario ist durchaus realistisch. Denn Ende 2006 läuft die Betriebsbewilligung für die Zubringer-Gondelbahn von Bad Ragaz nach Pardiel aus. Zwar versucht der SBR-Verwaltungsrat, die Bewilligung bis Ende der Wintersaison 2006/07 zu verlängern. «Wenn Bad Ragaz sein Wintersportgebiet behalten will, ist ein Verkauf an die LWP die einzige Lösung», betonte Grünenfelder. Er hoffe nun, dass die SBR-Aktionäre sich gegen den Verkauf der drei Anlagen nach auswärts wehren werden.

Zwei Zubringer nötig
Der LWP-Präsident ist überzeugt, dass das Pizolgebiet, soll es sich weiterentwickeln, zwei Zubringer benötigt – aus topografischen, aber auch betrieblichen Gründen.
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dani
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Beitrag von dani »

dass die drei Anlagen mit grosser Wahrscheinlichkeit abmontiert und anderswo wieder aufgebaut würden
das wäre dann wohl das ende vom wintersport am pizol. eigentlich schade um das gebiet, hätte man doch einiges daraus machen können. aber noch gibt es ja hoffnung... wie alt ist eigentlich der 4er auf pardiel?
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Seebrünzler
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Beitrag von Seebrünzler »

Baujahr 1999
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snowworld
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Beitrag von snowworld »

die spinnen ja schon ein bissl :roll: lieber zu zweit in die Pleite als als eine Bergbahnunternehmung in die Zukunft 8O 8O
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GMD
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Beitrag von GMD »

Die beiden Gemeinden sind sich seit Jahrzehnten alles andere als grün, nicht nur in der Bergbahnfrage!
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Jay
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Beitrag von Jay »

Was für ein Kindergarten. Aber anscheinend wollen die Gemeinden lieber einen gewichtigen Wirtschaftsfaktor verlieren bevor sie endlich einmal erwachsen werden. Mehr als peinlich, das Ganze...

Jakob

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Jens
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Beitrag von Jens »

Zja, da sag ich nur wer ned will der hat schon.

Die andren Gbiete nehme die Gäste sicher gern auf.
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Glaub nicht, dass man eine Occasion 4KSB für 10 Millionen verkaufen kann. :lol: :lol: :lol: :lol: Mindestens eine Null zu viel und das ist noch Wucher.
kaldini
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Beitrag von kaldini »

Hä? In der ISR steht sie mit 2,5 Mio CHF.
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Jens
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Beitrag von Jens »

Das Spielchen geht weiter, evtl. solls jetzt doch 2 neue Zubringer geben:
Auf wackligen Beinen

Sarganserländer Gemeinden stehen bei Pizol-Finanzierung in der Zwickmühle

Unabhängig davon, wie die neuen Bergbahn-Projekte am Pizol im Detail aussehen, wird die Finanzierung grösste Mühe bereiten. Die Sarganserländer Bevölkerung müsste rund 700 Franken Steuergelder pro Kopf abliefern.

von christoph ammann

Im Minimum 15 Mio. Franken – diesen Beitrag sollte das Sarganserland aus der öffentlichen Hand am Pizol investieren. Geplant ist im nächsten Jahr gleichzeitig der Bau neuer Zubringeranlagen, sowohl aus Bad Ragaz wie aus Wangs. Die Gesamtkosten werden gegen 30 Mio. Franken betragen. Nach den Plänen der Pizolbahnen AG werden davon 7,5 Mio. Franken in der Privatwirtschaft gesammelt. Die Investitionshilfe des Bundes (IHG) könnte 5 Mio. Franken beisteuern. In Bad Ragaz wird der Boden der bisherigen (und neu nicht mehr gebrauchten) Talstation samt Parkplatz verkauft. Dieses Grundstück an guter Lage bringt möglicherweise bis zu 3 Mio. Franken ein. Bleibt aber immer noch eine Lücke von rund 15 Mio. Franken. Dafür aufkommen sollen die Sarganserländer Gemeinden und Ortsgemeinden. Institutionen, die sonst schon nicht auf Rosen gebettet sind.

700 Franken Steuern pro Kopf

Die Pizolbahnen hoffen, dass ihnen die umliegenden Gemeinden unter die Arme greifen werden. Die «Hauptlast tragen» wäre aber wohl treffender ausgedrückt. Zusammen haben Bad Ragaz, Pfäfers, Vilters-Wangs, Sargans und Mels rund 23'000 Einwohner. Das heisst, im Durchschnitt müsste jede Gemeinde pro Einwohner et-wa 700 Franken Steuergelder abliefern. Ein ziemlich unrealistisches Unterfangen. Ausser in Bad Ragaz, wo durch eine frühere Volksinitiative ein Darlehen von 3,6 Mio. Franken und eine Amortisationshilfe von 0,6 Mio. Franken zur Verfügung stehen, kommen die anderen Gemeinden nicht auch nur annähernd für die nötige Unterstützung in Frage.
So hat zwar der Sarganser Gemeinderat grundsätzlich entschieden, «einen namhaften Beitrag zu leisten», wie Gemeindepräsident Erich Zoller sagt, «aber dieser dürfte ziemlich sicher unter 1 Mio. Franken liegen.» Aus Sargans mit knapp 5'000 Einwohnern wären das 2,5 Mio. zu wenig. Ähnlich tönt es in der Standortgemeinde Vilters-Wangs (4'035 Einwohner). Wie Gemeindepräsident Peter Kalberer auf Anfrage sagte, «können wir keine Millionen beisteuern». Mit weiteren Äusserungen hielt sich Kalberer aber zurück, da er auch in der Interessengemeinschaft (IG) Pizol sitzt, welche die nun angestrebte Doppellösung vorgespurt hat.
Fakt ist, das Vilters-Wangs erst vor kurzem wieder aus dem kantonalen Finanzausgleich herauskam, aber noch immer den Maximalsteuerfuss erhebt. Allein dies deutet auf beschränkten Spielraum hin. Noch immer im Finanzausgleich ist die kleine Gemeinde Pfäfers (1'600 Einwohner). Dies bedeutet, dass der Kanton über all ihre Ausgaben wacht. Darum rechnet Gemeindepräsident Ferdinand Riederer, dass nicht mehr als 200'000 Franken drinliegen. Es fehlt also aus Pfäfers eine weitere Million.
Auch aus Mels, der grössten Gemeinde im Einzugsgebiet (7'900 Einwohner) gibt es schlechte Nachrichten. Wie Gemeindepräsident Markus Zimmermann sagt, könne er sich einige 100'000 Franken vorstellen, aber nicht mehr. Von den anvisierten 700 Franken pro Kopf ist also auch Mels weit entfernt.
Nichtsdestotrotz betonen alle Gemeindepräsidenten die Wichtigkeit des Pizols als touristisches Gebiet und die davon abhängenden Arbeitsplätze. Doch der Blick in die leeren Kassen lässt wenig Spielraum. Die Gemeinden stehen in der Zwickmühle.

«Können keine Berge versetzen»

Es wird zwar auch von den Ortsgemeinden noch Geld fliessen, jedoch bei Weitem nicht genug. Wie «Wirtschaft regional» aus gut informierten Kreisen erfuhr, sollen die Ortsgemeinden Vilters und Wangs sowie die Alpkorporation Pizol zusammen 0,5 Mio. Franken beisteuern. In Bad Ragaz wurde dem Ortsverwaltungsrat bereits die Kompetenz für eine Unterstützung in Höhe von 0,6 Mio. Franken erteilt. Einen Zustupf wird es auch aus Mels geben, «doch der wird keine Berge versetzen, auch wenn uns der Berg sehr am Herzen liegt», sagt Ortsverwaltungsratspräsident Josef Kalberer. Wie die politischen Gemeinden, schwimmen auch die Sarganserländer Ortsgemeinden alles andere als im Geld. Sie sind z. B. durch Strassenunterhalt oder Alpwirtschaft belastet.
Wie viel die Pizolbahnen von welcher Gemeinde erwarten, soll an einer gemeinsamen Sitzung am 15. Februar geklärt werden. Nach den Berechnungen von «Wirtschaft regional» werden im allerbesten Fall 5 Mio. Franken fehlen. Enttäuschungen sind vorprogrammiert.

Poker um IHG-Gelder

Dazu kommt, dass auch noch längst nicht in Stein gemeisselt ist, dass 5 Mio. Franken aus der Investitionshilfe des Bundes tatsächlich fliessen werden. Gut möglich, dass sich am Pizol die Verantwortlichen zu sicher fühlen; mangels anderer Projekte bleibe dem Kanton kaum eine andere Wahl. Wie Stefan Leuenberger von der Fachstelle Regionalentwicklung des kantonalen Amtes für Wirtschaft sagt, besteht jedoch eine längere Liste von potentiellen Projekten. «Im Februar werden wir alle genauer begutachten und entscheiden, welche weiter verfolgt werden.» Bis spätestens Ende Jahr muss der Kanton entscheiden, sonst verfallen die Gelder beim Bund. Daher ist auch das Amt für Wirtschaft in einer Zwickmühle. Einerseits ist es schön, fremdes Geld im eigenen Kanton zu investieren, andererseits dürfen nur Projekte unterstützt werden, deren Nachhaltigkeit sichergestellt ist. Trotz der unsicheren Situation am Pizol werde der Kanton aber nicht bis zum 31. 12. warten, versichert Leuenberger. «Es ist unser Bestreben, die verbliebenen 10 Mio. Franken rascher zu vergeben – nicht, dass uns am Schluss die Zeit davonläuft.»

Viele offene Fragen

Für Ende Monat haben die Bergbahnen am Pizol ein Detailkonzept und den Finanzierungsplan angekündigt. Dann fällt der Startschuss für die Kapitalbeschaffung. Eine Startphase, die es in sich haben wird. Sie wird entscheidend sein, ob das Projekt umgesetzt werden kann, oder ob es wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Kommen von Anfang an von privater Seite genügend Gelder zusammen, wird dies auch Gemeinden und Kanton beruhigen. Dessen ist sich Guido Germann, Gemeindepräsident von Bad Ragaz und Initiator der IG Pizol, bewusst: «Je länger die Sammelfrist läuft, desto harziger wird es. Darum müssen wir das Geld bis spätestens zu den Sommerferien zusammenhaben.» Geschätzt wurde, das aus der Privatwirtschaft für den Bad Ragazer Zubringer 3 Mio. Franken und für Wangs 4,5 Mio. Franken zusammenkommen. Wie genau diese Schätzung war, wird sich weisen.
Die Aufteilung ist jedenfalls clever, können doch so die alten Ressentiments ausgeschaltet werden. Kein Wangser Franken fliesst nach Bad Ragaz und umgekehrt. Erst in einigen Jahren sollen dann die Gesellschaften unter einem Dach zusammengeführt werden. Aber was geschieht, wenn z. B. in Bad Ragaz genügend Geld zusammenkommt und in Wangs nicht? Es steht zurzeit noch in den Sternen.

Zwei Zubringer für später

Bleibt die Frage nach der Notwendigkeit von zwei neuen Zubringern am gleichen Berg. Guido Germann spricht von Sicherheitsüberlegungen: «Wir wären gegen einen Stromausfall wie letzte Woche in den Flumserbergen gefeit.» Für den Wangser VR-Präsidenten Josef Grünenfelder geht es darum, sich die Türen für spätere Kapazitätserhöhungen am Berg offen zu halten. «Mittelfristig ist eine zusätzliche Anlage geplant. Mit nur einem Zubringer hätten wir dann zu wenig Zubringerkapazität.» Dem widerspricht Thomas Bieger vom Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus an der HSG: «Für vier Sesselbahnen am Berg genügt ein Zubringer.» Seiner Meinung nach sollten nur Steuergelder verwendet werden, wenn die Bahnen ihren Betrieb und die Amortisation der Anlagen selbst finanzieren können. Doch genau dies ist bei zwei Zubringern am Pizol eher unrealistisch, geben Direktbeteiligte unter vorgehaltener Hand sogar zu. Tourismusexperte Bieger warnt daher, dass es mit den Investitionen allein noch nicht getan sei. «Die Gemeinden müssen auch abschätzen, ob die Bergbahnen später überhaupt fähig sind, ihren Betrieb und die Ersatzinvestitionen zu finanzieren.» Sonst stehe die gesamte Region in 20 Jahren wieder vor dem gleichen Scherbenhaufen.

Einheimische-Tarif drückt Umsatz

Josef Grünenfelder glaubt, die Investitionen über Tariferhöhungen, mehr Gäste und Kosteneinsparungen finanzieren zu können. Doch besonders beim ersten Punkt darf ein grosses Fragezeichen gesetzt werden. Für eine finanzielle Unterstützung in dieser Grössenordnung werden die Gemeinden den Einwohnern auch eine Gegenleistung anbieten müssen, sonst werden es die nötigen Kredite beim Stimmvolk noch schwerer haben. Reduzierte Tickets zum Einheimische-Tarif werden aber genau auf die erhoffte Umsatzsteigerung drücken. Beim grossen Anteil von Sarganserländern auf den Pisten des Pizols sicher kein Pappenstil.
Auch der gleichzeitige Bau beider Zubringer wirft Fragen auf. Denn die Betriebsbewilligung der Wangser Gondelbahn würde noch bis 2008 laufen. Geht etwa die Angst um, dass nach dem zwingend nötigen Ersatz in Bad Ragaz (Bewilligung bis Frühling 2007) doch plötzlich kein Geld mehr für Wangs vorhanden ist? «Nein, damit wollen wir den Aufbruch am Pizol auf beiden Seiten sichtbar machen», begründet der Wangser VR-Präsident Josef Grünenfelder.
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Beitrag von GMD »

Noch grösser als der Graben, der zwischen den zwei Liftketten im Berg klafft, ist der in den Köpfen. Wangs-Vilters und Bad Ragaz sind schlicht zu verstritten!
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Beitrag von vhaemmerli »

GMD hat geschrieben:Noch grösser als der Graben, der zwischen den zwei Liftketten im Berg klafft, ist der in den Köpfen. Wangs-Vilters und Bad Ragaz sind schlicht zu verstritten!
Ja stimmt schon, aber meiner Meinung nach wäre doch eine Bahn zwischen den beiden Gemeinden am Besten. Denn was bringen 2 neue Zubringerbahnen?? Damit man in 40 Jahren wieder streitet um die Erneuerung derselben?? Die würden lieber nur eine Zubringerbahn, dafür im Gebiet selber ein bissel mer Investieren.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Eine Bahn zwischen den Gemeinden wäre in der Tat die politisch beste Lösung. Nur ist eben genau dort der erwähnte Graben, eine EUB kannst du dort aus topografischen Gründen gleich vergessen.
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Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Was ich auch so ein Schwachsinn finde, dass sie das alte schöne SAC Gipfelhaus auf dem Grad abgerissen haben und durch eine Baracke hinter der 4KSB ersetzt. Sowas geht doch nicht mal als Restaurant durch! Das alte war ein Gipfelhaus aus dem Werbeprospekt. Aus Granit Gemauertes Haus aus den 20er Jahren mit Blau Weissen Fensterläden und toller Terasse mit Ausblick über die Rheinebene und zum Pizol (Ähnlich des Hotels Gaffia) Beim jetztigen neuen handelt es sich so um eine art Expo02 Container welcher die Aussicht zur rechten durch eine Felswand und nach Norden durch eine Wellblechhütte einer 4KSB eingeschränk ist. Dadurch, dass die Baracke so niedrig ist, sieht man nicht mal ganz zum Piz Sol rauf! :evil: Fehlinvestition hoch 7

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Beitrag von F. Feser »

stimmt, der bunker ist mir gestern auch negativ aufgefallen, wobei ich die stationen der anlaen auch nicht unbedingt schön finde, wobei immer noch besser als uni g....

zur anlagen thematik:

mir wurde gesagt, dass die ZUB UND die EUB ersetzt werden.
Im nächsten Jahr die EUB und darauf die ZUB durch eine 8EUB (?)
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Beitrag von Fiescher »

Ich habs ja auch schon im Thread vom Samstag geschrieben, aber ich will euch auch hier die Infos nicht vorenthalten:

Vor der Heimfahrt und bei der Fahrt zur Talstation hatten Buzi und ich noch das Vergnügen zufällig die Marketingchefin der Pizolbahnen Wangs kennezulernen. Nach einem längerem interesanten Gespräch ergaben sich ein paar aufschlußreiche Infos...

Wir wollen sie euch nicht vorenthalten:

Die Konzession der beiden Gondelbahnen Richtung Pizol/Skigebiet wurden nochmals bis Frühjahr 2007 verlängert, d.h. im nächsten Winter ist noch definitiv Skibetrieb am Pizol. Auch von der Bad Ragazer Seite. Die Gerüchte um den Verkauf der Anlagen und der Stillegen des Gebietes Paradiel-Laufböden (Bad Ragaz) wurden durch einen Journalisten in der Presse auf vielen haltlosen Informationen geschürt.
Die Pizolbahnen Wangs planen im Sommer 2007 die in die Jahre gekommene 4 EUB durch eine 8 EUB auch in 2 Sektionen zu ersetzen. Auch von der Bad Ragazer Seite wird in naher Zukunft eine Lösung angestrebt....
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Nach unserem Besuch am Sonntag wird mir immer unklarer, wie ein Skigebiet in einer derart günstigen Lage (2 Autobahnen treffen sich unweit der Talstationen, fast alle Abfahrten nordseitig) derart ins Hintertreffen geraten kann. Die ZUB wirkt technisch noch halbwegs ok, ist aber trotzdem sehr alt und der Standort der Talstation ungünstig. Die 4EUB erinnert ein bißchen an ältere Agudio-Bahnen: kurz vor dem Auseinanderfallen...

=> Alles natürlich urplötzlich auftretende Probleme mit denen man vor 5-10 Jahren niemals rechnen konnte. :lol:

Beschneiung im Gebiet: in Bad Ragaz ca. eine Kanone (!), in Wangs immerhin die Piste an der unteren 4KSB, an der (an sich sehr guten) Piste zur Mittelstation 4EUB je eine Kanone von ca. acht Herstellern.

Fazit: Gebiet mit Potential, das allerdings momentan (leider) nicht ausgenutzt wird.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Beitrag von Fiescher »

Es wird nix geboten, es ist ein kleines überschaubares Familienskigebiet und am Nachmittag im Hochwinter auf der Wangser-Seite ja komplett im Schatten gelegen.Denn alle die sportlicher Skifahren wollen fahren in die Flumserberge oder dann gleich weiter ins Bündner Land. Die ganzen Zürcher fahren am WE nach Flums.... dort muss die Hölle los sein, während es am Pizol am Samstag überraschend sehr leer war...

Hab für das WE meine Cousine die in Schaffhausen wohnt zwecks gemeinsamen Skifahren angesprochen, die war noch nie am Pizol und ist in Horgen am Zürichsee aufgewachsen und hat dort bis vor ein paar Jahren gelebt, also ne gute halbe Stunde mit dem Auto bis zum Pizol. Wenn sie nicht weit faheren will, fährt sie nach Unterterzen und dann mit der Gondel weiter oder sie fährt ne halbe Stunde weiter und ist im Bündner Land. Wie am Samstag wo sie dann doch Lenzerheide dem Pizol vorgezogen hat.
Jay
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Beitrag von Jay »

Liechtensteiner Vaterland:
Pizol: Schlechte Karten für Wangs

Finanzierung des Zubringers Bad Ragaz steht – Neubau in Wangs muss wohl verschoben werden

Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, ist die angestrebte Doppellösung der Pizolbahnen AG gescheitert. Ein unabhängiges Projekt schlägt daher vorerst nur einen Neubau in Bad Ragaz vor.

von christoph ammann

Der gleichzeitige Bau von zwei neuen Zubringern am Pizol ist mehr denn je in der Schwebe. Die Finanzierung scheint immer unrealistischer. Denn von verschiedenen Seiten wurde diese Woche bestätigt, dass die beiden neuen Anlagen eher für über 35 Mio. Franken zu stehen kommen als für unter 30 Mio. Franken. Geld, das vor allem die öffentliche Hand aus Steuergeldern bezahlen soll («Wirtschaft regional» vom 4.2.).

Wangser Abstieg

Lange Zeit wurde Bad Ragaz als Achillesferse des Pizol bezeichnet. Doch im Hinblick auf das Neubauprojekt hat sich das Blatt gewendet. Die über 50-jährige Anlage soll durch einen 13,45 Mio. Franken teuren Neubau ersetzt werden. «Die Finanzierung dazu steht», bestätigte ein hoher Vertreter der Sportbahnen Bad Ragaz (SBR) auf Anfrage. In der Tat scheint dieses Projekt gut abgestützt, wie «Wirtschaft regional» vorliegende Zahlen belegen (vgl. Tabelle). So wurden z. B. vor drei Jahren schon einmal 2 Mio. Franken Aktienkapital von Privaten gesammelt. Da das Projekt aus anderen Gründen scheiterte, wurde das Geld aber wieder zurückgezahlt. Schlecht sieht es dagegen in den nächsten Jahren für einen Neubau in Wangs aus. Für die nötigen 19 Mio. Franken ist weit und breit kein Investor in Sicht.
Zum einen ist der Wangser Zubringer teurer (Mittelstation) und zum anderen kann die Standortgemeinde bei weitem nicht derartige Summen wie Bad Ragaz investieren. Ob die anvisierten 4,5 Mio. Franken aus dem Volk zusammenkommen, ist zudem äusserst fraglich. Eine gescheiterte Finanzierung ist jedoch nicht gleichzusetzten mit dem Ende des Wangser Zubringers. Die gültige Bewilligung läuft zwar im Jahr 2008 aus, kann aber wieder erneuert werden.
Trotzdem, die Wangser Finanzprobleme lassen aufhorchen. Denn über viele Jahre sah sich die Luftseilbahn Wangs-Pizol AG (LWP) gegenüber der SBR in einer finanziell gesunderen Position. Die Wangser hofften, die SBR kurz vor einem möglichen Konkurs günstig übernehmen zu können. Dabei stand die LWP unter anderem besser da, weil sie über Jahre Abschreibungen nur am unteren Limit vornahm, wie «Wirtschaft regional» aus gut informierten Kreisen erfuhr.

Selbst 2,5 Mio. Franken waren zu viel

Dass es der LWP in den letzten Jahren nicht einmal gelang, von der SBR den zumm Verkauf stehenden Laufbödenlift zu übernehmen, wirft zusätzliche Fragen auf. Der erst 1999 gebaute Sessellift wäre für 2,5 Mio. Franken zu haben gewesen. Doch die LWP brachte das Geld nicht zusammen. «Und nun sollen über 20 Mio. Franken investiert werden?», fragen sich unabhängige Betrachter. Die Verantwortlichen der Interessengemeinschaft (IG) Pizol unter der Führung des Bad Ragazer Gemeindepräsidenten Guido Germann bekennen sich dennoch weiter zu ihren Plänen.

Bankdirektor in der Offensive

Ein neues Kapitel in der Angelegenheit hat in dieser Woche dafür eine Gruppe um den pensionierten Bankdirektor Peter Rupp eröffnet. Sie erklärten in einem seitenlangen Inserat, warum vorerst nur der Zubringer in Bad Ragaz neu gebaut werden soll. «Der Finanzierungsbedarf lässt gar keinen anderen Schluss zu», so Rupps klare Einschätzung. Ein 35-seitiges Konzept hat er bereits im letzten Herbst erarbeitet, «aus Begeisterung für den Pizol».
Da absehbar sei, dass das Konzept der IG scheitern werde, suchte er Ende letzten Jahres das Gespräch mit Germann. Jedoch ohne Erfolg. «Wenn unverändert am Zwei-Zubringer-Konzept festgehalten wird, steht Bad Ragaz als Verlierer da. Denn in Wangs kann auch ohne Neubau noch zehn Jahre gefahren werden, Bad Ragaz wäre aber in einem Jahr am Ende», begründet Rupp. Und dies, obwohl die fehlenden Gelder in Wangs das Scheitern verursacht hätten. Daher schlägt er vor, die Bemühungen der IG sofort zu stoppen.

Kein Alleingang

Störend empfindet Rupp auch das Ungleichgewicht im Verwaltungsrat der Pizolbahnen AG, die als Dachgesellschaft die beiden neuen Zubringer bauen soll. «Trotz der höheren finanziellen Beteiligung von Bad Ragaz ist das Verhältnis 3:2 zugunsten von Wangs.» Rupp und seine Mitstreiter wehren sich aber vehement dagegen, dass ihr Konzept als Alleingang bezeichnet wird. «Wer unser Konzept liesst, bemerkt, dass wir immer den Gesamtpizol im Auge haben.»
Obwohl nur ein Neubau in Bad Ragaz derzeit finanziell tragbar erscheint, hält auch die SBR (vorläufig?) zum Vorgehen der IG, wie VR-Präsident Rico Wengle auf Anfrage sagte: «Wir wollen einen Gesamtpizol, nicht einen halben Pizol. Der Verwaltungsrat der SBR und ich persönlich stehen voll hinter der Lösung, die LWP und die Gemeindebehörden zusammen ausgearbeitet haben. Dieses Projekt wird mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften vorangetrieben. Das Projekt Rupp steht momentan für uns in keiner Weise zur Diskussion.»

Kehrtwende zur Fusion

Wie sich die LWP zur ziemlich aussichtlosen finanziellen Situation stellt, war nicht in Erfahrung zu bringen. VR-Präsident Josef Grünenfelder wollte sich auf Anfrage «ausdrücklich» nicht dazu äussern und schloss sich dem Informationsboykott an, den Guido Germann nach den Enthüllungen von letzter Woche über «Wirtschaft regional» verhängte.
Dabei vollzog Grünenfelder auch in der Fusionsfrage eine erstaunliche Kehrtwende. Noch im Jahresbericht zur letzten GV vom 1. Oktober 2005 schrieb er, «die Fusion mit der SBR kann definitiv nicht verwirklicht werden.» Aber es zogen keine drei Monate ins Land, bis verkündet wurde, mit Grünenfelder an der Spitze werde mittelfristig eine gemeinsame Zukunft angestrebt.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Interessant! Aber wenn ich eines gelernt habe bei dieser Dorfposse, die übrigens den Schildbürgern alle Ehre machen würde, dann dies: Ich glaube es erst, wenn irgendwo die Bagger auffahren! Am Pizol ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen, und der Konter der Wangser kommt so sicher wie das Amen in der Kirche!
Probably waking up
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k2k
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Beitrag von k2k »

Hehe, also IMHO hat's ja die Wangser Bahn nötiger, ersetzt zu werden - so vom Rost her und so. Weiß nicht wie die kürzlichen Besucher das sehen. Ansonsten halt ich es mit GMD.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Beitrag von GMD »

Einen Trumpf haben die Wangser noch. Für die Sommersaison ist ihre Bahn wichtiger weil der Ausgangs- und vor allem der Endpunkt der bereits erwähnten Fünf-Seen-Wanderung wird von ihrer Bahn viel besser erschlossen wird.
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