Schilthornbahn defekt (29.12.2004)
- b12
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am. 26 febuar ist er wieder in betrieb. (murren-brig und brig-schilthorn)
http://real5.xobix.ch/ramgen/sfdrs/chak ... :06:36.121
die tv sendung uber der schilthorn bahn
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- Oscar
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Salzprinz hat geschrieben:habe gerade den comic von oscar gesehen - leider völliger schwachsinn: die seile stammen nicht aus österreich, lediglich der draht. besser wäre aber gewesen, diesmal auch das seil von den lieben nachbarn zu beziehen
Hmm habsch ja ned selbst gemalt, war so in der Zeitung von Grindelwald, oder sogar im Thuner Tagblatt weiss ich nimmer genau.
Aber nen lustiges Bildchen wars doch trotzdem? oder?
-
Jay
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Aus der NZZ:
Tragseilschaden bei der Schilthornbahn ist geklärt
Seilverschiebung vor 26 Jahren schuld
Der Tragseilschaden bei der Schilthornbahn vom vergangenen Dezember ist tatsächlich auf eine unsachgemässe Seilverschiebung vor 26 Jahren zurückzuführen. Zu diesem Schluss ist die Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe gekommen.
(sda) Mit den bisherigen Seilprüfverfahren konnten Schäden, wie sie am Tragseil der Schilthornbahn entstanden, nicht erfasst werden. Deshalb soll nun das Prüfverfahren verbessert werden, wie es in einer Mitteilung der Unfalluntersuchungsstelle vom Dienstag heisst.
Erst nur Mikroanrisse
Gemäss dem Schlussbericht rissen etwa 75 Meter unterhalb der Bergstation Birg alle 21 Drähte des Seilmantels. Der Seilkern blieb intakt. Die Seilbruchfläche sei nur leicht korrodiert gewesen. Daraus schliessen die Experten, dass die Brüche neu und bei der letzten Kontrolle im April 2004 noch nicht sichtbar waren. Vielmehr hätten damals wohl erst «interkristalline Mikroanrisse» bestanden. Auch Hinweise auf externe Ursachen für die Beschädigung, zum Beispiel Blitz- oder Steinschlag, fanden die Experten nicht.
Die Prüfer attestieren der Bahn einen guten Allgemeinzustand, Hinweise auf unsachgemässen oder ungenügenden Unterhalt gebe es keine.
Um 25 Meter verschoben
Die Tragseile der Schilthornbahn sind 1979 erstmals um 25 Meter verschoben worden. Durch die Verschiebung werden diejenigen Seilabschnitte entlastet, die in der Berg- bzw. Talstation sowie auf den Stützen liegen. Solche Seilverschiebungen werden durch spezialisierte Unternehmen ausgeführt. Das 1979 tätige Unternehmen existiere heute nicht mehr, wie der Direktor der Schilthornbahn, Peter Feuz, bereits bei früherer Gelegenheit ausführte. In rechtlicher und haftungsrechtlicher Hinsicht könne und müsse niemand zur Verantwortung gezogen werden.
Weitere Kontrollen
Am 29. Dezember 2004 kam es bei der Schilthornbahn zu einem Tragseilschaden. Die Bahn wurde sofort angehalten und die Passagiere per Helikopter geborgen. Verletzt wurde niemand. Der Bahnbetrieb wurde eingestellt und alle Tragseile ausgewechselt. Am 26.Februar konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Nach den Vorkommnissen bei der Schilthornbahn hat das Bundesamt für Verkehr Kontrollen bei verschiedenen Bergbahnen angeordnet. Laut Zwischenbericht von Mitte Mai müssen 15 von 44 Tragseilen eingehender geprüft werden.
- TPD
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Quelle: Der Bund 18.06.05Seilriss kostete 5,5 Millionen
Das Ausmass des Schadens, der die Schilthornbahn traf, ist jetzt bekannt
Das explosionsartige Bersten aller Profildrähte eines Tragseils der Schilthornbahn hat dem Unternehmen im vergangenen Winter einen Schaden von insgesamt 5,5 Millionen Franken verursacht. Das wurde an der Generalversammlung der Schilthornbahn AG von Direktor Peter Feuz bekannt gegeben. 2,5 Millionen Franken kostete der Ersatz der vier Tragseile zwischen Mürren und der Station Birg. 3 Millionen Franken machte der Ertragsausfall aus, weil zwischen dem 29. Dezember 2004 und dem 26. Februar 2005 die Schilthornbahn wegen der Reparaturarbeiten in den oberen beiden Sektionen stillgelegt werden musste. Laut Feuz dürfte der grösste Teil dieses Schadens durch Versicherungsleistungen gedeckt sein, denn die Bahn hat auch das Betriebsausfallrisiko versichert.
Wie die Abklärungen der Unfalluntersuchungsstelle im Bundesamt für Verkehr ergaben, war das Reissen der äussersten Seildrähte – der Seilkern blieb intakt – auf eine äussere Verletzung der Tragseile zurückzuführen.
56 Bahnen überprüft
Bei der ersten vorgeschriebenen Seilverschiebung vor 26 Jahren verursachte der Stahlsattel, über den die Tragseile gezogen wurden, Schleif- und Fressspuren. Unter den dabei entstandenen Metallschuppen liess eine sog. wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion die obersten Drähte verspröden, so dass die äusseren Profildrähte des Seils dann auf einen Schlag barsten. Mit den herkömmlichen Seilprüfmethoden mit Magnetinduktion sind gemäss Bundesamt für Verkehr solche Schäden nicht erkennbar. Nach dem Zwischenfall am Schilthorn ordnete das Bundesamt für Verkehr bei 56 Seilbahnen ähnlicher Bauart optische Seilkontrollen an. Bei 23 Anlagen seien verdächtige Stellen an den Tragseilen entdeckt worden, sagt Gregor Saladin, Pressesprecher beim Bundesamt für Verkehr. Aber nur bei fünf Anlagen seien nach vertieften Abklärungen Reparaturen nötig. Weil in diesen Fällen die Seilverletzungen jüngeren Datums seien, könne durch fachgerechte Reparatur eine Versprödung der äussersten Seildrähte verhindert werden.
Kein Rekordjahr
In keinem Fall sei es nötig gewesen, die Tragseile auszuwechseln, sagt Saladin. Das zeige, wie aussergewöhnlich der bisher in der Branche neuartige Schaden am Tragseil der Schilthornbahn war. Beim glimpflich abgelaufenen Seilriss vom 29. Dezember 2004 musste die Schilthornbahn 53 Personen aus der Luftseilbahnkabine per Helikopter retten.
Trotz dem Ausfall von zwei Hochsaisontagen verzeichnete die Bahn im Jahr 2004 ein gutes Ergebnis. Die Frequenzen erreichten allerdings jene des Rekordjahrs 2003 nicht. Die Gesamtertäge einschliesslich Gastronomie und jener der andern Mürrener Sportbahnen beliefen sich gemäss Geschäftsbericht 2004 auf rund 21 Millionen Franken. Nach ordentlichen und ausserordentlichen Abschreibungen von 2,5 Millionen Franken verbleibt ein Jahresgewinn von 1,1 Millionen Franken, der zur Ausschüttung einer zwölfprozentigen Dividende verwendet wird. (Lb)
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
- starli
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Naja, wenn der erst ab Männlichen geht, mußt ja auch erst mal für 30 oder 35,- Euro da rauf fahren :)
Ne, scho klar. Ma schaun. Ein Alpenflug hier in Innsbruck würd mir halt mehr bringen, weil ich mich etwas orientieren kann. Aber wer weiß, vielleicht kann ich mich nach den 2 Wochen schon so gut orientieren dort unten, daß ich zum Abschluß doch noch diesen Heliflug in Grindelwald einlege ;)
Ne, scho klar. Ma schaun. Ein Alpenflug hier in Innsbruck würd mir halt mehr bringen, weil ich mich etwas orientieren kann. Aber wer weiß, vielleicht kann ich mich nach den 2 Wochen schon so gut orientieren dort unten, daß ich zum Abschluß doch noch diesen Heliflug in Grindelwald einlege ;)
- Oscar
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@starli kannst auch vom Tal aus Fliegen, da weiss ich aber die Preise ned werden dann aber auch ned mehr sein als 120 Euros oder so und ie Zahlst auch für die Bahn, im Winter ists eh etwas einfacher da man durch den Skipass ja leicht aufn Männlichen gelangen kann. Im Sommer gehts übrigens auch gut mitm Mountainbike hoch is ne relativ leichte Tour auf komplett asphaltierter Strasse