GIFWilli59 hat geschrieben: 09.08.2023 - 13:54
@Ahrtal:
Es ist wie beim Rauchen, der das Risiko für Krebs erhöht.
Genauso erhöht sich durch den Klimawandel die Wahrscheinlichkeit von Starkregenereigissen. Eine Garantie für das Eintreten gibt es aber nicht.
ThomasK hat geschrieben: 09.08.2023 - 17:33
Vor 70 Jahren war so, dass man bereits wusste, dass Rauchen (und Passivrauchen) schädlich ist. Doch weil die Tabakindustrie durch gefälschte und gekaufte Gutachten von Experten um 1950 herum den Eindruck erweckte, dass es wissenschaftlich umstritten sei, dass Rauchen (und Passivrauchen) schädlich sei, dauerte es dann doch noch weitere 70 Jahre, bis sich dann doch die Erkenntnis durchsetzte, dass Rauchen und Passivrauchen schädlich ist. Heute stellt eigentlich kaum noch jemand in Frage, dass Rauchen und Passivrauchen schädlich ist.
Nun ist seit 1970 bekannt, dass die Klimaerwärmung durch den menschengemachten CO2- Ausstoß verursacht ist. Wenn ich jetzt - analog zur damaligen Diskussion um das Rauchen - von 1970 aus 70 Jahre addiere, dann komme ich auf die Jahreszahl 2040, ehe es allgemein anerkannt ist, dass die Menschheit die Klimaerwärmung selbst verursacht.
Die Ironie dabei ist, dass damals u.a. das Heartland-Institute für die "Raucherkampagnen" beauftragt wurde....nachdem dieser Kampf endgültig verloren war, hat man sich für für die Desinformation gegen Klimawandel kaufen lassen.
Es macht halt schon einen gewaltigen Unterschied in meinen Augen, wenn seit über 40 Jahren immer massiver vor den Folgen des Klimawandels gewarnt wird, und von den gravierenden Veränderungen (sieh z.B. Po Ebene), und vor immer häufigeren Starkwettererereignissen (sieh aktuell Slovenien), die jetzt auch so auftreten wie von der überwiegenden Mehrzahl der Wissenschaftler vorausgesagt, und dann die Medien darüber berichten und auch Zusammenhänge darstellen, als wenn Heinz-Günter nach ausgiebiger Internet Recherche feststellt das Klimawandel ein Hoax ist und es in seinem Dorf immer noch regnet ....
Das die Bildzeitung und die ganzen Clickbait-Webportale natürlich auch Katastrophen noch aufbauschen ist doch normal .. und wer so simple Dinge nicht einordnen kann, der sollte am besten überhaupt keine Nachrichten im Internet mehr konsumieren ... es gibt ja immer noch mehr als genug seriöse Nachrichtenquellen für jeden Geschmack.
O ja . Jetzt hab ich es endlich verstanden.
Gottseidank klärt Du uns alle auf und wir wissen endlich was richtig ist.
Vielen Dank an Dich und alle anderen Heinz-Günthers ....
Wooly hat geschrieben: 09.08.2023 - 19:04
Das die Bildzeitung und die ganzen Clickbait-Webportale natürlich auch Katastrophen noch aufbauschen ist doch normal .. und wer so simple Dinge nicht einordnen kann, der sollte am besten überhaupt keine Nachrichten im Internet mehr konsumieren ... es gibt ja immer noch mehr als genug seriöse Nachrichtenquellen für jeden Geschmack.
Leider ist es so, dass sich auch etliche Leitmedien, allen voran der Spiegel bzw. spiegel-online, diesbzgl. nicht mit Ruhm bekleckern. Auf spon wurden im letzten Winter wirklich dutzende Artikel zur schlechten Schneesituation in den Alpen veröffentlicht. An manchen Tagen gleich drei oder vier. Das war echt peinliches framing at its best und kaum einen Deut mehr besser als Bild oder telegram....
don pipone hat geschrieben: 09.08.2023 - 21:28
Leider ist es so, dass sich auch etliche Leitmedien, allen voran der Spiegel bzw. spiegel-online, diesbzgl. nicht mit Ruhm bekleckern. Auf spon wurden im letzten Winter wirklich dutzende Artikel zur schlechten Schneesituation in den Alpen veröffentlicht. An manchen Tagen gleich drei oder vier. Das war echt peinliches framing at its best und kaum einen Deut mehr besser als Bild oder telegram....
ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber wenn man den letzten Winter hier im Forum noch mal passieren lässt, dann kann ich nicht erkennen, das irgend jemand wirklich die hervorragende Schneesituation in den Alpen gepriesen hat. Auch in dem ja durchaus beheimateten Thread namens "Gletscherschmelze" kann ich kaum hoffnungsvollen Lobpreis für Frau Holle herauslesen ... und frage ich den Schwarzwaldbauern meines Vertrauens, winkt der auch nur noch ab ... von meinen Paddelkollegen auf der Murg ganz zu schweigen.
Vielleicht liegt es daran, das die "Leitmedien" (zu denen was die Schneesituation angeht durchaus auch NZZ & FAZ gehören) einfach eine Realität beschreiben, die du nicht wahrhaben willst? Die den Alpenraum, den Tourismus und die Einwohner massiv trifft? Und die ein wenig ahnen lässt was noch auf uns zukommt ?
Ich wäre da sehr vorsichtig, schau dir mal Skifam an, zu was solche Verschiebungen der Wahrnehmung führen können ... du hälst dich für die letzte Phalanx des gesunden Menschenverstands, machst dich mit jedem Post mehr zum Horst, bekommst es aber überhaupt nicht mit ... tragisch ....
don pipone hat geschrieben: 09.08.2023 - 18:08
Der Vergleich mit dem Rauchen ist nicht gut gewählt. Das kann man einfach sein lassen, ohne dass es (negative) Auswirkungen auf einen selber hätte.
Doch durchaus, hinsichtlich vermindertem Wohlbefinden durch Entzug.
Beim Vergleich ging es mir darum, dass die negativen Folgen wie Krebs mit höherer Wahrscheinlichkeit eintreten, aber nicht zwangsläufig eintreten müssen. Genauso wie man trotz Rauchens über 90 werden kann (z. B. Helmut Schmidt), kann es sein, dass es in den nächsten 100 Jahren z. B. im Ahrtal kein vergleichbares Hochwasser mehr geben wird. Es können in der Zeit aber auch 3 solcher werden.
don pipone hat geschrieben: 09.08.2023 - 18:08
Genauso ist natürlich auch der Klimawandel eine Gefahr. Aber die Vorstellung, wir könnten jetzt auf der gesamten Welt in den nächsten 10-20 Jahren unsere Verhaltensweisen derart ändern, dass er nicht eintritt, ist auch einfach unrealistisch. Trotzdem wird so getan, als ginge das.
Das wird Jahrzehnte dauern. Und mit den Folgen des Klimawandels wird man leben zu lernen müssen.
Abwenden kann man es nicht mehr, nur die Intensität der Erwärmung und damit die Folgen mindern.
Mein Gottchen..... wir werfen hier aber mit Namen nur so um uns... ist das nicht verletzend... wenn jetzt ein Horst oder Heinz Günther das af verklagt.....?
Es ist natürlich auf jeden Fall für manchen hier sehr erhitzend:
wenn es trotzdem. die nächsten 30000 Jahre wärmer sein wird und bleibt, obwohl ja alle Erdenmenschen nach deutschen Vorbild die CO2 Konzentrationen ab 2040 sinken lassen werden....
@woolchen fahr mal morgen nach Norddeutschland und kühl Dein Gemüt dort etwas ab... noch geht das ganz gut.
skifam hat geschrieben: 10.08.2023 - 00:10
@woolchen fahr mal morgen nach Norddeutschland und kühl Dein Gemüt dort etwas ab... noch geht das ganz gut.
Ich war gerade 4 Tage in Wacken arbeiten ... sagen wir es so, entweder zu viel oder zu wenig ... dem Wetter ist etwas die Mitte verloren gegangen ... dem Klima ist das leider egal ... aber im Gegensatz dazu, die linksgrünen Ökofaschisten von der NZZ, diese roten Schweizer Undercover Revoluzzer (wo ist eigentlich die Zermatt Front wenn man sie mal braucht ... ) schreiben schon wieder ihre gezündelten Pamphlete ... ekelerregend !!!
Aber Deinem "dem Wetter ist etwas die Mitte verloren gegangen" kann möglicherweise eine grosse Mehrheit, wie auch ich, in Bezug auf sehr viel mehr als das Wetter einiges abgewinnen.
Mehr Mitte wagen....
skifam hat geschrieben: 10.08.2023 - 00:46
Mehr Mitte wagen....
Deine "Mitte" sitz irgendwo in den 50er Jahren, tief im Landesverband CDU Pfalz - Kreis Westerwald (Mittelsachsen gab es damals noch nicht....) ... vielleicht wäre es einen Versuch wert, das Ganze ein wenig den aktuellen Verhältnissen anzupassen ?
Ich empfehle Euch beiden zur "emotionalen Abkühlung" - drüben bei den Sommerberichten - die Beiträge von @hausi24 zu seinen Wanderungen auf den Lofoten. Vielleicht hilft es ja ...
don pipone hat geschrieben: 09.08.2023 - 18:08
Genauso ist natürlich auch der Klimawandel eine Gefahr. Aber die Vorstellung, wir könnten jetzt auf der gesamten Welt in den nächsten 10-20 Jahren unsere Verhaltensweisen derart ändern, dass er nicht eintritt, ist auch einfach unrealistisch. Trotzdem wird so getan, als ginge das.
Das wird Jahrzehnte dauern. Und mit den Folgen des Klimawandels wird man leben zu lernen müssen.
Abwenden kann man es nicht mehr, nur die Intensität der Erwärmung und damit die Folgen mindern.
Stimmt ... es stimmt aber auch auffallend, das man vor 40 Jahren, als man langsam die Folgen des Klimawandels erkannt hat und anfing Änderungen zu fordern, erst mal 30 Jahre nichts passiert ist ... weil sehr viele dachten, passiert schon nichts. Heute reden die Wissenschaftler davon, das man die Maßnahmen verstärken müsste, um noch so einigermaßen glimpflich davonzukommen. Aktuell wird das schon mehr gehört, aber wie wir sehen gibt es jetzt dann genug Leute die nach 30 Jahren Nichtstun jetzt jammern das das alles zu schnell geht ... und irgendwann einfach mal anfangen war eh noch nie die deutscheste aller Taktiken ... das können z.B. die Amerikaner sehr viel besser ... mal sehen wie es weitergeht.
Nur bin ich sehr gespannt, ob alle die "müssen wir mit Leben" Vertreter immer noch so locker & flockig sind, wenn wir im Jahr nicht ein Slovenien haben sondern 10 ... a la 500 Mio Euro geschätzter Schäden. Und ob dann die EU dann noch im Brustton der Überzeugung von schnellen Hilfen spricht ... auch ein EU Haushalt hat nicht unendlich Reserven ...
Wooly hat geschrieben: 10.08.2023 - 20:59
Nur bin ich sehr gespannt, ob alle die "müssen wir mit Leben" Vertreter immer noch so locker & flockig sind, wenn wir im Jahr nicht ein Slovenien haben sondern 10 ... a la 500 Mio Euro geschätzter Schäden. Und ob dann die EU dann noch im Brustton der Überzeugung von schnellen Hilfen spricht ... auch ein EU Haushalt hat nicht unendlich Reserven ...
10 x 500 Millionen wären ja direkt geschenkt. Das sind 5 Milliarden. Zur Einordnung: Die Fa. apple allein hat letztes Jahr 100 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Auch BMW hat noch knapp 20 Mrd. Gewinn. Das BIP der gesamten EU beträgt ca. 16.000 Mrd. Euro. Da bekäme man die notwendigen Milliarden m.E. schon her. Auch 50 Mrd. an Schäden wären in Europa vermutlich kein Problem.
Viel mehr ins Geld werden vermutlich die vorbeugenden Maßnahmen (Flutpolder, etc.) gehen.
Wobei es natürlich auch so ist, dass die Maßnahmen gegen die CO2-Emissionen schon jetzt sehr viel Geld kosten.
Klar ist, dass in Zukunft alles noch teurer wird. Egal aus welchem der o.g. Gründe.
Ich für mich sehe ja auch die grundsätzliche Notwendigkeit des Klimaschutzes und trage den für mich vertretbaren Teil bei. Zum Beispiel bewohnen wir zu Dritt nur eine mittelmäßig große Innenstatdwohnung, ich fliege selten bis fast nie und privat mache ich viele Wege mit dem Radl.
Aber für Klimakleber, die erst Leute von der Arbeit abhalten und dann selber zur Entspannung nach Bali zum Yoga fliegen hab ich nicht ganz so großes Verständnis.
skifam hat geschrieben: 10.08.2023 - 00:46
Mehr Mitte wagen....
Deine "Mitte" sitz irgendwo in den 50er Jahren, tief im Landesverband CDU Pfalz - Kreis Westerwald (Mittelsachsen gab es damals noch nicht....) ... vielleicht wäre es einen Versuch wert, das Ganze ein wenig den aktuellen Verhältnissen anzupassen ?
Von diesen Verhältnissen komme ich doch.....Im heilen Ländle kommt eben alles 10 bis 20 Jahre später....
Vortrag mit der Titel: Zwischen Wissenschaft, Querdenkern und Populisten: Die Klimakrise in der öffentlichen Debatte
Er berichte von mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Klimaforschung und als Teilnehmer der öffentlichen Diskussion dazu - z.B. als Mitbegründer des populären Klimablogs realclimate.org, als Klimaforscher auf Twitter und als Gastkommentator im Spiegel. Dabei ist die öffentliche Debatte oft völlig losgelöst von dem, was in der Fachwelt bekannt ist und debattiert wird. Sie wird stark geprägt von gezielter Desinformation, von gut bezahltem Lobbyismus, von Medien mit politischer Agenda, oft im Besitz von Superreichen wie Rupert Murdoch, von populistischen Politikern und von älteren Herren, die verzweifelt ihr Weltbild gegen unbequeme Erkenntnisse verteidigen
Herr Stefan Rahmstorf Professor für Physik der Ozeane Universität Potsdam.
Chlosterdörfler hat geschrieben: 11.08.2023 - 19:55
Vortrag mit der Titel: Zwischen Wissenschaft, Querdenkern und Populisten: Die Klimakrise in der öffentlichen Debatte
Er berichte von mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Klimaforschung und als Teilnehmer der öffentlichen Diskussion dazu - z.B. als Mitbegründer des populären Klimablogs realclimate.org, als Klimaforscher auf Twitter und als Gastkommentator im Spiegel. Dabei ist die öffentliche Debatte oft völlig losgelöst von dem, was in der Fachwelt bekannt ist und debattiert wird. Sie wird stark geprägt von gezielter Desinformation, von gut bezahltem Lobbyismus, von Medien mit politischer Agenda, oft im Besitz von Superreichen wie Rupert Murdoch, von populistischen Politikern und von älteren Herren, die verzweifelt ihr Weltbild gegen unbequeme Erkenntnisse verteidigen
Herr Stefan Rahmstorf Professor für Physik der Ozeane Universität Potsdam.
Das mag sicher so sein und man kann sich vorstellen, dass das für die Fachwelt frustrierend ist. Aber der Blickwinkel einer Fachwelt, in welchem Fach auch immer, ist i.d.R. sehr spitz und eben stark auf das eigene Fach reduziert. Fachlich ist das dann sicher richtig, aber beispielsweise daraus abgeleitete Handlungsanleitungen u.U. Praxis untauglich, weil der Blick auf das große Ganze fehlt.
Einfaches Beispiel: Ich habe Bauingenieurwesen und danach noch BWL studiert. Viele meiner Ingenieurskollegen können bestens rechnen. Aber nur in Newton und nicht in Euro. Beginnend damit, das mind. 50% Brutto nicht von Netto unterscheiden. Bei einigen geht das schon stark Richtung Fachidio..
Beim Klimawandel gibt es ja sicher einen recht großen, gesellschaftlichen Konsens (die notorischen Läugner mal außen vor ), dass etwas passieren muss. Die großen Fragen sind ja WAS genau ist wie sinnvoll, WIE setzt man das um und WIEVIEL kostet das am Ende. Diese Fragen kann die eine Fachwelt, hier in Person eines Ozeanprofs., sicher nicht alleine beantworten.
Historisch niedrige Lagerbestände von Orangenkonzertrat machen wohl bald den Saft signifikant teurer
Angespannte Marktsituation
In Brasilien – weltweit der grösste Produzent von Orangensaftkonzentrat und mit 90 Prozent Marktanteil der wichtigste EU-Lieferant – haben schwache bis durchschnittliche Ernten in den letzten Jahren zu stark sinkenden Lagerbeständen geführt. Die Vorräte sind bis Ende Juni 2023 praktisch auf Null gesunken. Es zeichnet sich ab, dass auch die aktuelle Ernte 2023/2024 wieder schwach ausfallen wird. Ursächlich hierfür sind anhaltend schlechte Wetterperioden mit der Folge, dass die Lagerbestände bis auf weiteres nicht aufgefüllt werden können.
In den USA liegt die Ernteerwartung bei rund 16 Mio. Boxes und damit 62 Prozent unter der Ernte der letzten Saison, die mit 41 Mio. Boxes bereits sehr niedrig ausgefallen ist
Die Marktexperten sprechen von einem nahezu Totalausfall der Ernte infolge von Hurrikans und der Ausbereitung des Citrus Greening, einer Pflanzenkrankheit, die Wachstum und Fruchtbildung stark beeinflusst, bis hin zum Absterben der befallenen Bäume.
Leider können auch Mexiko und Spanien die angespannte Marktsituation nicht entlasten, denn auch hier sind die Ernteerträge witterungsbedingt unterdurchschnittlich. In Mexiko ist die Erntemenge im Vergleich zu durchschnittlichen Jahren um 35 Prozent zurückgegangen.
Ich empfehle dazu in der Pressemeldung die Ernte Grafik aus dem USA-Bundesstaat Florida anzusehen.
In den USA waren im Herbst 2022 die beiden schweren Wirbelstürme „Ian“ und „Nicole“ über Florida hinweggefegt, wo die Hauptanbauregion für Orangen in den USA liegt, der sogenannte Zitrusgürtel. Die Region ist nach Brasilien der zweitgrößte Produzent von Orangensaft weltweit.
Seit rund 15 Jahren breitet sich in Florida zudem die Zitruskrankheit Huanglongbing (HLB) aus, bekannt als „Gelber Drache“. Sie sorgt dafür, dass die Früchte klein und grün bleiben, deformiert und bitter sind und die Bäume binnen weniger Jahre absterben. Übertragen wird das Bakterium vom Zitrusblattfloh. Das US-Landwirtschaftsministerium rechnet damit, dass die Orangenproduktion in diesem Jahr um 25 Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen fallen wird. Das wäre die niedrigste Menge seit 56 Jahren.
Das ergibt dann folgenden Effekt für die europäischen Konsumenten.
Brasilien ist mit 90 Prozent Marktanteil der wichtigste EU-Lieferant für Orangensaftkonzentrat. Doch angesichts der schlechten Ernte in den USA „fliesst der Orangensaft jetzt dorthin“, sagte Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Fruchtsaftindustrieverbands, der Nachrichtenagentur AFP. Die Transportkosten von Brasilien in die Vereinigten Staaten seien niedriger und „die USA zahlen mehr“.
Privat wird man vielleicht auf andre Säfte zu Hause ausweichen. Für die Gastronomie und Hotellerie bedeutet das eine zusätzliche Preissteigerung.
Ursache
Nach vorläufigen Informationen treten im Golf vor Florida nicht vermehrt Stürme auf, im Gegensatz zu Fernost. Sondern die Stürme werden dort heftiger durch das veränderte Meeresklima.
Monokultur-Anbau vom Orangenbäume (Verzicht auf Biodiversität) und unsorgfältiger Warenhandel, wo auch Parasiten global verschleppt werden. Tragen hier in diesem Beispiel hier ebenso ihre Schuld.
Der Klimawandel ist in diesem Beispiel hier nicht das alleinige auslösender Element, sondern auch anders menschliches Handel trägt dazu bei. Die zwei letzte Effekte liessen sich mit Verstand vor Ort lösen in einer Menschengeneration. Beim Klimawandel sieht es leider anders aus, deswegen haben einige Zeitgenossen so ihre liebe Not damit. Den nach dem Zweiten Weltkrieg ging es in der westlichen Welt wirtschaftlich nur aufwärts für die Meisten von uns und das über Generationen hinweg. Um die Transformation jetzt erfolgreich gesamt gesellschaftlich zu bewältigen, reichen bedauerlicherweise nicht nur technische Lösungen. Sondern es müssen weitere Hebel wie im globalen Steuerrecht (Natürlichen Personen Erbrecht) sowie in der Bildung eingesetzt werden.