Und die 6 KSB/B Langegg wird die 4 SB Seekogl ersetzen:
Die Schilifte Gampe Ötztaler Gletscherbahn KG mit dem Sitz in Sölden beabsichtigt im Jahr 2026 den bestehenden Vierersessellift Seekogel durch die alte kuppelbare 6-er Sesselbahn Langegg zu ersetzen. Die Anlage 6SK-v Seekogel befindet sich zur Gänze im Bundesland Tirol, Bezirk Imst und auf dem Gemeindegebiet der Gemeinde Sölden. Die Umsetzung des Vorhabens soll 2026 stattfinden.
Geländeveränderungen sind im Bereich der Talstation und Bergstation notwendig. Im Bereich der Talstation wird das überschüssiges Aushubmaterial zur neuen Pistenbaustelle 23 im verführt und eingebaut.
Auch hier bleiben Tal- und Bergstation am gleichen Standort.
Und noch was ... die Bergbahnen haben beantragt, den natürlichen Rettenbachsee (Wasservolumen von ca. 700.000 m³) im Rahmen einer geregelten Entnahmemenge für die Beschneiung nutzen zu dürfen, eine UVP ist nicht notwendig:
Die Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co KG, vertreten durch DI (FH) Philipp Falkner MBA, Dorfstraße 115, 6450 Sölden, beabsichtigt die Entnahme von Wasser aus dem Rettenbachsee zum Betrieb von Beschneiungsanlagen. Mit Schreiben vom 27.10.2025 hat die Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co KG die bescheidmäßige Feststellung beantragt, ob für dieses Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorzunehmen ist.
Feststellung:
Es wird festgestellt, dass für das Vorhaben „Rettenbachsee – Nutzung als Beschneiungsteich“ nach Maßgabe der signierten Projektunterlagen „Schneeanlage Sölden Süd-West Technische Beschreibung Wasserentnahme aus Rettenbachsee“ vom 16.10.2025, erstellt durch ILF Consulting Engeneers, Feldkreuzstraße 3, 6063 Rum, eine Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß § 3 Abs. 7 in Verbindung mit Anhang 1 Z 12 Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 (UVP-G 2000), BGBl. Nr. 697/1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2025, nicht durchzuführen ist.
In der Zeit ohne Schmelzwasserzufluss soll Wasser aus dem Rettenbachsee entnommen werden. Dies in der Form, dass maximal 250.000 m3 Wasser mit einer Wasserleistung von maximal 120 l/s über den Entnahmeschacht entnommen und zur Pumpstation Rettenbachgletscher abgeleitet werden. Der Wasserspiegel des Rettenbachsees wird dadurch insgesamt um etwa 4 m abgesenkt werden. Die Entnahme erfolgt ausschließlich in dem Zeitraum, in dem kein natürlicher Überfluss in den Rettenbach stattfindet. Für die Dauer des Füllens des Rettenbachsees (durch Schmelzwasser/Niederschlag) soll keine unmittelbare Überleitung in den Rettenbach mehr stattfinden, sondern über die oben erwähnte Pflichtwasserleitung eine, noch in einem allfälligen wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren festzulegende, Pflichtwassermenge an den Rettenbach abgegeben werden. In den Sommermonaten ist mit einem weitaus stärkeren Zufluss von Schmelzwasser zu rechnen, wodurch der Rettenbachsee zur Gänze gefüllt wird, bis der natürliche Überlauf wieder anspringt.
Die Schilifte Gampe Ötztaler Gletscherbahn KG mit dem Sitz in Sölden beabsichtigt im Jahr 2026 die bestehende 6 SK-v Langegg durch eine 10er Umlaufbahn Auro zu ersetzen. Die neue Bahn verfügt gegenüber dem Bestand über eine deutlich höhere Förderleistung von 3.600 Personen/Stunde. Durch die Errichtung der neuen Anlage mit höherer Fahrgeschwindigkeit sollen die Sicherheit und der Fahrkomfort verbessert werden. Die Tal- und Bergstation wird mittels Auro System (Fahrgastbetrieb ohne Stationsbedienstete) von der Fa. Doppelmayr ausgestattet, dessen ROC (Ropeway Operation Center) in
der Bergstation angeordnet wird. Die Anlage 10 UB Langegg befindet sich zur Gänze im Bundesland Tirol, Bezirk Imst und auf dem Gemeindegebiet der Gemeinde Sölden. Die neue Anlage wird im ganzjährig für Berg- und Talförderung von Fahrgästen betrieben.
Standorte der Tal- und Bergstation bleiben unverändert.
Bei so einer langen und wichtigen Anlage find ich die EUB Ausnahmsweise die richtige Wahl. Wirklich für Wiederholungsfahrten dürfte die Piste, wenn auch schön weitläufig im oberen Teil, von den meisten eh nicht genutzt werden. Dafür bekommt Seekogl ein signifikantes Upgrade, also meiner Meinung nach Win-Win.
Im Sommerbetrieb ist die Bahn zudem zentral und die Gondeln sind deutlich besser geeignet wie Haubensessel plus separate Bike-FBM.
Hoppernkopf hat geschrieben: 29.01.2026 - 23:08
Wo bleibt da der Aufschrei der Naturschützer etc.
Fürs Landschaftsbild schrecklicher als jede Liftstütze oder Schneekanone. Wobei diese Ecke von Sölden sowieso nicht zu den anschaulichsten zählt…
Aber stimmt hier wird ja grüner Strom produziert, dann gehts ja
Diese Meinung hast du, ich habe eine andere. Die Solaranlagen dort sind schöner anzusehen als jede Betonstation eines Lifts in Sölden...
Und wenn nicht dort, wo sonst sollte man sowas im Gebirge realisieren? Wo das Solarfeld installiert wird ist nur toter Fels drunter, nebenan ist ein riesiger asphaltierter Parkplatz, ein künstlicher nicht in die Landschaft eingebetteter Speichersee und zwei Talstationen von kuppelbaren Bahnen, dazu noch ein Straßentunneleingang. Da machen die Solarplatten nun wirklich nicht die schlimmste Landschaftsbildverschandelung aus.
Ich wollte damit lediglich sagen, dass ich es teilweise interessant finde, wie solche Projekte ohne größere Gegenwehr gebaut werden können. In anderen Skigebieten gibt es teilweise, sobald innerhalb der Skigebietsgrenze irgendwelche Anlagen o.ä. Geplant werden, sofort einen großen aufschrei obwohl auch dort schon viel Infrastruktur vorhanden ist. Ich finde diese Doppelmoral teilweise fragwürdig. Das aber nur meine Meinung. Zurück zum Thema
Hoppernkopf hat geschrieben: 29.01.2026 - 23:08
Wo bleibt da der Aufschrei der Naturschützer etc.
Fürs Landschaftsbild schrecklicher als jede Liftstütze oder Schneekanone. Wobei diese Ecke von Sölden sowieso nicht zu den anschaulichsten zählt…
Aber stimmt hier wird ja grüner Strom produziert, dann gehts ja
Diese Meinung hast du, ich habe eine andere. Die Solaranlagen dort sind schöner anzusehen als jede Betonstation eines Lifts in Sölden...
Und wenn nicht dort, wo sonst sollte man sowas im Gebirge realisieren? Wo das Solarfeld installiert wird ist nur toter Fels drunter, nebenan ist ein riesiger asphaltierter Parkplatz, ein künstlicher nicht in die Landschaft eingebetteter Speichersee und zwei Talstationen von kuppelbaren Bahnen, dazu noch ein Straßentunneleingang. Da machen die Solarplatten nun wirklich nicht die schlimmste Landschaftsbildverschandelung aus.
Ich wollte damit lediglich sagen, dass ich es teilweise interessant finde, wie solche Projekte ohne größere Gegenwehr gebaut werden können. In anderen Skigebieten gibt es teilweise, sobald innerhalb der Skigebietsgrenze irgendwelche Anlagen o.ä. Geplant werden, sofort einen großen aufschrei obwohl auch dort schon viel Infrastruktur vorhanden ist. Ich finde diese Doppelmoral teilweise fragwürdig. Das aber nur meine Meinung. Zurück zum Thema
mich wundert ehrlich gesagt auch, dass es keinen Aufschrei bie der neuen Kreuzungssituation der Talabfahrten gab. Die wurden ja so dermaßen in den Steilhang reingejazzt, da sagt niemand was... (abgesehen davon, dass es an der Stelle eh auch schon so verbaut ist und ich es ohnehin begrüße...)
flamesoldier hat geschrieben: 30.01.2026 - 09:23
Wo das Solarfeld installiert wird ist nur toter Fels drunter, nebenan ist ein riesiger asphaltierter Parkplatz, ein künstlicher nicht in die Landschaft eingebetteter Speichersee und zwei Talstationen von kuppelbaren Bahnen, dazu noch ein Straßentunneleingang. Da machen die Solarplatten nun wirklich nicht die schlimmste Landschaftsbildverschandelung aus.
Also wenn ein abschmelzender Gletscher toten Fels freigibt halten die Umweltschützer den immer durchaus für schützenswert.
Warum hat man nicht den Parkplatz mit PV überdacht oder ne schwimmende PV in den Speichersee gesetzt?
Ich gehe davon aus dass diese Solarbäume deutlich teurer sind als normale PV Anlagen. Den einzigen Vorteil den ich sehe ist wenn die Module senkrecht installiert sind deckt der Schnee sie nicht gleich zu. Wobei die Frage ist wie schnell die Bäume nicht auch einschneien.
Firn77 hat geschrieben: 30.01.2026 - 12:22
Ich HASSE diesen EUB Wahn...
Ich denke du meinst den MGD Wahn. Auch ein Sessellift ist eine Einseilumlaufbahn=EUB.
Reginleif hat geschrieben: 30.01.2026 - 19:34
Also wenn ein abschmelzender Gletscher toten Fels freigibt halten die Umweltschützer den immer durchaus für schützenswert.
Warum hat man nicht den Parkplatz mit PV überdacht oder ne schwimmende PV in den Speichersee gesetzt?
Ich gehe davon aus dass diese Solarbäume deutlich teurer sind als normale PV Anlagen. Den einzigen Vorteil den ich sehe ist wenn die Module senkrecht installiert sind deckt der Schnee sie nicht gleich zu. Wobei die Frage ist wie schnell die Bäume nicht auch einschneien.
Beschäftige dich doch bitte erstmal mit dem Thema bevor du hier so rumpolterst.
Reginleif hat geschrieben: 30.01.2026 - 19:34
Ich denke du meinst den MGD Wahn. Auch ein Sessellift ist eine Einseilumlaufbahn=EUB.
Auch hier, bevor du andere belehrst solltest du dich mit der Verwendung der deutschen Begriffe beschäftigen.
Wo habe ich rumgepoltert?
Du ließt auch was du lesen willst oder?
Mich stört der Solarpark überhaupt nicht. Ich hätte es evtl. trotzdem für sinnvoll gehalten den Parkplatz zu überbauen. Das würde ich generell überall für sinnvoll erachten bevor man weiteres Gelände angreift. Oder siehst du das anders?
Die Begriffe sind mir durchaus geläufig. Vielleicht solltest du dich auch nochmal informieren. Wenn du mich belehrst, erklär mir bitte was an dem Satz auch jeder Sessellift ist eine EUB falsch war? Nix anderes hab ich geschrieben. Wenn schon klugscheißen, dann ließ genau
Ich weiß doch dass EUB gerne nur für die Kabine verwendet wird, aber seitens der Hersteller kommuniziert man nunmal die MGD und CLD und versteht unter EUB den Gattunsbegriff für jede Seilbahn mit einem Seil.
Reginleif hat geschrieben: 30.01.2026 - 19:34
Ich denke du meinst den MGD Wahn.
Die Frage (an die ein Fragezeichen gehört) war ohnehin etwas rhetorisch gemeint da für jeden klar war was gemeint ist. Und ich glaube Firn77 hat sich von der kleinen Klugscheißerei meinerseits jetzt nicht angegriffen gefühlt. Es war mal nicht meine Absicht.
Reginleif hat geschrieben: 30.01.2026 - 21:07
Mich stört der Solarpark überhaupt nicht. Ich hätte es evtl. trotzdem für sinnvoll gehalten den Parkplatz zu überbauen. Das würde ich generell überall für sinnvoll erachten bevor man weiteres Gelände angreift. Oder siehst du das anders?
Wie würdest Du denn den Parkplatz mit Solar überbauen ohne dass bei Schnee die Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst wird? Man sagt, dass ab einer Schneeschicht von 15 cm die Leistung beeinträchtigt ist. So wie ich es verstanden habe, ist das der Grund für die Solarbäume.