Oh ... da wüsste ich spontan eine Bahn, wo man doch recht viele Sessel über hätte (weil nur noch Fußgänger und Rodelbetrieb)italiano hat geschrieben: 19.01.2025 - 17:21Diverse Adaptierungen wie die Erhöhung der Förderkapazität werden auch gemacht.
Neues im Berchtesgadener Land
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Sie bleibt doch in Betrieb, nur an einem anderen StandortMMA hat geschrieben: 18.01.2025 - 08:17 Wird in Bayern noch nicht darüber gesprochen dass die ?
Denn so wie ich die Seilbahnförderungsrichtlinie verstehe, müssen die geförderten Wirtschaftsgüter mindestens 10 Jahre im Betrieb verbleiben, das wäre bei der Jennerwiesenbahn also mindestens 2028.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Also quasi ein EU-ProjektGIFWilli59 hat geschrieben: 22.01.2025 - 13:21Sie bleibt doch in Betrieb, nur an einem anderen StandortMMA hat geschrieben: 18.01.2025 - 08:17 Wird in Bayern noch nicht darüber gesprochen dass die ?
Denn so wie ich die Seilbahnförderungsrichtlinie verstehe, müssen die geförderten Wirtschaftsgüter mindestens 10 Jahre im Betrieb verbleiben, das wäre bei der Jennerwiesenbahn also mindestens 2028.![]()
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Das wäre dann zu großen Teilen auch wieder deutsches Steuergeld. So schließt sich der Kreis 
Das übliche Blabla, heute wieder neu aufgewärmt:
https://www.n-tv.de/25534415
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Die Berchtesgadener Bergbahn AG im benachbarten Bayern wird ihren Skibetrieb nach dem Ende der heurigen Saison einstellen. Am Donnerstag wurde verkündet, dass der Sechsersessellift aus Schönau am Königsee an das Skigebiet Dachstein-West verkauft wurde. Die Abbauarbeiten sollen Mitte April beginnen.
Quelle: Jennerbahn: Sessellift nach Dachstein-West verkauftDer Deutsche Skiverband DSV will auch nach der Auflösung des Skigebietes weiterhin am Jenner trainieren und Rennen veranstalten. Die Beschneiung und Präparierung erfolge weiterhin über die Mitarbeiter der Berchtesgadener Bergbahn AG, werde aber vom DSV bezahlt. Weder der Lift noch die Piste stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Danke. Was in deinen Zitaten fehlt: Es geht um die Jennerwiesenbahn.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Na das glaube ich gerne. Erst Förderung beim Bau kassieren und dann die Bahn wieder verticken. Stillschweigen über den Preis vereinbart. Logisch.Wir freuen uns, dass wir zu dieser weitgehend nachhaltigen Lösung finden konnten und unsere Jennerwiesenbahn komplett weiter genutzt werden wird
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Und da ja ganz zufällig Politiker einer gewissen Partei involviert sind, wird es mit Sicherheit auch keine Ermittlungen geben (die es eigentlich geben müsste...)judyclt hat geschrieben: 04.04.2025 - 13:42Na das glaube ich gerne. Erst Förderung beim Bau kassieren und dann die Bahn wieder verticken. Stillschweigen über den Preis vereinbart. Logisch.Wir freuen uns, dass wir zu dieser weitgehend nachhaltigen Lösung finden konnten und unsere Jennerwiesenbahn komplett weiter genutzt werden wird![]()
Die Jennerwiesenbahn war nicht die Bahn runter zur Alm oder (wo sie die Alm so verschandelt haben)?
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Nein, die Jennerwiesenbahn ist die von Anfang an komplett sinnlose unterhalb der Mittelstation. Die obere ist die Mitterkaserbahn.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Ich fand beide 6 KSBs völlig sinnlosRaumuc hat geschrieben: 04.04.2025 - 15:14 die Jennerwiesenbahn ist die von Anfang an komplett sinnlose unterhalb der Mittelstation.
Oben hätte man es lassen sollen wie es war mit der DSB und dem SL. Eine 10 EUB und eine 6 KSB war doch für die beiden schmalen Pisten vollkommen hirnrissig. Ggf. hätte man den SL oben noch durch die alte Jennerwiesen DSB ersetzen können damit man für die Trasse keinen Schnee braucht, sondern nur für die Piste. Für die 6 KSB Jennerwiesen hätte auch ein Zwischeneinstieg der unteren Sektion 10 EUB gereicht. Zusammen mit der 4 KSB Krautkaser wäre das dann warscheinlich heute noch ein schönes Skigbiet, da man sich finanziell nicht so übernommen hätte. Bin mal gespannt wo die 2. 6 KSB noch landet. Glaube kaum dass die über längere Sicht bestehen bleibt.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Wäre die Bahn wenigstens in D geblieben, dann hätte ich es ja noch akzeptiert.judyclt hat geschrieben: 04.04.2025 - 13:42 Erst Förderung beim Bau kassieren und dann die Bahn wieder verticken. Stillschweigen über den Preis vereinbart. Logisch.![]()
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Ich hätte jetzt zwar die obere Bahn als die Sinnlose gesehen (mal von der Verschandelung der Mitterkaseralm abgesehen.....). Die untere Bahn hätte ich eher als nützlich für Anfänger/Kinder gesehen (oder für ne Rodelbahn, die es mein ich da in der Ecke ja eh gab), weil sie recht kurz ist und in eher einfachem Gelände steht. Aber vllt gibt es ja doch noch Hoffnung dass der Schandfleck oben auch zeitnah verschwindet.Raumuc hat geschrieben: 04.04.2025 - 15:14 Nein, die Jennerwiesenbahn ist die von Anfang an komplett sinnlose unterhalb der Mittelstation. Die obere ist die Mitterkaserbahn.
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Jenner: Abbau Jennerwiesenbahn
Der Abbau der Jennerwiesenbahn läuft bereits, die Anlage soll bereits im Winter am neuen Standort in Betrieb gehen:
https://www.sn.at/salzburg/chronik/sess ... -177360451
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
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Saison 18/19 (10): 4x Madonna di Campiglio; 4x Hochzillertal-Hochfügen; 1x Passo Tonale; 1x Pejo
Saison 17/18 (10): 6x Arosa-Lenzerheide; 4x Hochzillertal-Hochfügen
Saison 16/17 (10): 5x 4Vallees; 5x Ischgl
Saison 15/16 (05): 5x Zermatt-Cervinia
Saison 14/15 (10): 5x Ischgl; 5x Sölden
Saison 13/14 (16): 6x Ischgl; 6x Laax; 2x Hochzillertal; 1x SiMo; 1x skiwelt
Saison 12/13 (14): 6x Pitztaler Gletscher; 3x Zillertal Arena; 2x Kitzbühel; 2x Wildkogel; 1x Winterberg
Saison 11/12 (18): 6x Serfaus; 6x Sexten; 3x Mayrhofen; 2x Hochzillertal; 1x Sellaronda Saison 10/11 (07): 6x Sölden; 1x Willingen
Saison 09/10 (09): 5x Mayrhofen; 4x Hochzillertal
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Die Jennerwiesenbahn in Schönau am Königssee in Bayern ist jetzt zum Großteil abgerissen worden. Die Jennerwiesenbahn war erst 2018 errichtet worden, nach nur sechs Betriebsjahren soll sie im Skigebiet Dachstein West in Annaberg (Tennengau) wieder aufgebaut werden.
Quelle: Jennerwiesenbahn komplett abgerissenAus heutiger Sicht sei der Bau des Sessellifts ein Fehler, aus damaliger Sicht nicht. Man habe versucht, das Alpinskifahren am Jenner wieder zu etablieren. Das sei nicht gelungen. Jetzt müsse man sich umorientieren.
Weil die Lifttrasse am Dachstein sehr ähnlich liegt, habe sich die Wiederverwertung dort angeboten, so Mühlthaler. Das Sessellift vom Jenner soll schon im kommenden Winter in Annaberg (Tennengau) fahren.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
An "anderer Stelle" bereits gepostet, darum auch hier
Zu diesem Thema ein kurzer Abriss meiner Gedanken:
Es ist unausweichlich, dass die Zukunft des Wintersports im Alpenraum und die Investition in selbigen zu großen Diskussionen führt. Kaum ein Projekt kann ohne die Beteiligung der üblichen Gegenpole umgesetzt werden. Die eine Seite redet von einer unabdingbaren Investition im Sinne des Tourismus, welche Arbeitsplätze und Wohlstand sichert. Die andere Seite redet von Umweltzerstörung und mangelnder Weitsicht hinsichtlich der Auswirkungen des Klimawandels. Ob lokaler oder überregionaler Politiker, Vertreter aus dem Gastgewerbe, Umweltschützer, Tourismusbeauftragter oder sonstige Prominenz. Jeder will sich in diesem Zuge profilieren und "gschaftelt" bei den Entscheidungen mit. Oft liegt die Wahrheit - wie bei so vielen heiß diskutierten Themen - irgendwo in der Mitte. Daher möchte ich zur Entscheidung für den Skigebietsausbau keine Stellung beziehen. Das würde den Rahmen sprengen.
Sehe ich mir die Causa "Jenner" an, dann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Aber ich behaupte: Es ist der größte Skandal um die Zukunftsplanung eines Skigebiets in Deutschland. Man muss sich die Fakten nochmals vor Augen führen. Es wurden ab 2017 50 Millionen EUR (Quelle: BR, Zahl teilweise leicht abweichend) in die neue Jennerbahn, zwei 6er-Sessellifte sowie eine Modernisierung der Beschneiungsanlage gesteckt. In etwa 20% davon wurden aus Steuermitteln vom Freistaat Bayern beigesteuert. Zudem verfügt das Gebiet über eine weitere, erst 2013 errichtete kuppelbare 4er-Sesselbahn. Die Pisten befinden sich in weitesten Teilen in Nordwest-Ausrichtung und einer Höhenlage von 1.200m (Mittelstation) bis 1.800m (Bergstation). Unter diesen Voraussetzungen 2023 zu entscheiden, das Skigebiet in weitesten Teilen stillzulegen und teilweise rückzubauen, ist für mich unverständlich.
Natürlich kann man leidenschaftlich über die Zukunft eines Skigebietes in dieser Höhenlage diskutieren, doch zumindest eine Sache ist offensichtlich: Es gibt diverse Gebiete mit deutlich ungünstigeren Hanglagen, veralteteren Infrastrukturen oder Beschneiungsanlagen, welche dennoch einen durchgängigen Skibetrieb in der Wintersaison ermöglichen können. Die Vermutung liegt daher sehr nahe, dass der Jenner noch zahlreiche Winter erfolgreichen Wintersport hätte anbieten können. Der Grund für die mangelnde Nachfrage ist meiner Meinung nach an mehreren Stellen zu suchen:
Erstens der mangelnden Ambition im Winterbetrieb. Über mehrere Jahre habe ich die Öffnungszustände der Pisten dort beobachtet, doch die Zeiten, in denen Vollbetrieb herrschte, waren minimal im Vergleich zum Angebot vergleichbarer Destinationen. Klar, dass sich der Kunde dann eher für andere Gebiete entscheidet. Hinzu kamen Qualitätsmängel bei der Pistenpräparierung sowie der Hütteninfrastruktur. Dass der Skitourismus nur halbherzig in den Fokus genommen wurde, sah man auch daran, dass die Destination nur ganz punktuell als Wintersportort bei den Zielgruppen platziert wurde. Ich komme zu dem Schluss, dass der Jenner insbesondere ein Marketing- und Strategieproblem hatte. Man handelte nach dem Motto "Die Lifte werden es schon richten". Anstatt dessen hätte man die neue Infrastruktur lediglich als Türöffner sehen sollen.
Auch wenn man die Coronazeit sowie die Kostenspiralen der letzten Jahre nie außer Acht lassen darf. Es hätte im Marketing und dem qualitativen Tagesgeschäft mehr Engagement gebraucht, um aus dem Jenner eine attraktive Wintersportdestination zu machen. Es stellt sich also die Frage, warum die Verantwortlichen aus diesen Möglichkeiten nicht mehr gemacht haben. Die vergleichsweise hohe Bedeutung des Sommergeschäfts am Jenner dürfte bei der Beantwortung eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Für mich lässt das den Schluss zu, dass von Vornherein die strategischen Überlegungen hinsichtlich Engagement, Priorität und Bedeutung des Ganzjahresgeschäfts nicht ausgereift genug waren.
Unabhängig von allen strategischen, operativen und kaufmännischen Fehlern beginnt für mich der Skandal bei der Kommunikation und bei dem Umgang mit Steuergeldern. Dass das Verschwenden von über 10 Millionen Euro Steuergeld, der Verkauf der Jennerwiesenbahn, das Stilllegen der Beschneiungsanlage und alle weiteren Maßnahmen öffentlich nahezu unbescholten bleibt, ist indiskutabel. Keiner der Verantwortlichen hat sich selbstkritisch mit dem Fall auseinandergesetzt. Thomas Mühltaler (Vorstand Jennerbahn) spricht allenfalls davon, dass man "auf mehr Skifahrer gehofft habe" (Zitat Münchner Merkur vom 13.12.2024). Vom Freistaat sind bis heute keine Maßnahmen in die Wege geleitet worden. Einzig ein Statement des Landwirtschafts- und Tourismusministerium ist veröffentlicht "Die angekündigte Veränderung des Betriebskonzeptes kann jedoch förderrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Soweit einzelne geförderte Einrichtungen künftig nicht mehr betrieben werden, wäre seitens der zuständigen Regierung von Oberbayern eine Rückforderung zu prüfen." (Quelle Münchner Merkur vom 13.12.2024).
Und um die offensichtlich fehlende Aufarbeitung des Falls zu untermalen: Im Jahr 2025 fördert der Freistaat Bayern den Neubau eines 4er-Sessellifts sowie einer kuppelbaren 6er-Sesselbahn inkl. Modernisierung der Beschneiungsanlage am Skizentrum Mitterdorf mit 6,6 Millionen EUR (Quelle: Landratsamt Freyung Grafenau). Höhenlage beider Bergstationen: 1.139 Meter über dem Meer. Zitat des Bayerischen Wirtschaftsministeriums vom 11. Februar 2022: „Seilbahnanlagen tragen entscheidend zur Attraktivität einer Tourismusregion bei. Sie erhalten regionale Wertschöpfungsketten und sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum."
Es ist unausweichlich, dass die Zukunft des Wintersports im Alpenraum und die Investition in selbigen zu großen Diskussionen führt. Kaum ein Projekt kann ohne die Beteiligung der üblichen Gegenpole umgesetzt werden. Die eine Seite redet von einer unabdingbaren Investition im Sinne des Tourismus, welche Arbeitsplätze und Wohlstand sichert. Die andere Seite redet von Umweltzerstörung und mangelnder Weitsicht hinsichtlich der Auswirkungen des Klimawandels. Ob lokaler oder überregionaler Politiker, Vertreter aus dem Gastgewerbe, Umweltschützer, Tourismusbeauftragter oder sonstige Prominenz. Jeder will sich in diesem Zuge profilieren und "gschaftelt" bei den Entscheidungen mit. Oft liegt die Wahrheit - wie bei so vielen heiß diskutierten Themen - irgendwo in der Mitte. Daher möchte ich zur Entscheidung für den Skigebietsausbau keine Stellung beziehen. Das würde den Rahmen sprengen.
Sehe ich mir die Causa "Jenner" an, dann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Aber ich behaupte: Es ist der größte Skandal um die Zukunftsplanung eines Skigebiets in Deutschland. Man muss sich die Fakten nochmals vor Augen führen. Es wurden ab 2017 50 Millionen EUR (Quelle: BR, Zahl teilweise leicht abweichend) in die neue Jennerbahn, zwei 6er-Sessellifte sowie eine Modernisierung der Beschneiungsanlage gesteckt. In etwa 20% davon wurden aus Steuermitteln vom Freistaat Bayern beigesteuert. Zudem verfügt das Gebiet über eine weitere, erst 2013 errichtete kuppelbare 4er-Sesselbahn. Die Pisten befinden sich in weitesten Teilen in Nordwest-Ausrichtung und einer Höhenlage von 1.200m (Mittelstation) bis 1.800m (Bergstation). Unter diesen Voraussetzungen 2023 zu entscheiden, das Skigebiet in weitesten Teilen stillzulegen und teilweise rückzubauen, ist für mich unverständlich.
Natürlich kann man leidenschaftlich über die Zukunft eines Skigebietes in dieser Höhenlage diskutieren, doch zumindest eine Sache ist offensichtlich: Es gibt diverse Gebiete mit deutlich ungünstigeren Hanglagen, veralteteren Infrastrukturen oder Beschneiungsanlagen, welche dennoch einen durchgängigen Skibetrieb in der Wintersaison ermöglichen können. Die Vermutung liegt daher sehr nahe, dass der Jenner noch zahlreiche Winter erfolgreichen Wintersport hätte anbieten können. Der Grund für die mangelnde Nachfrage ist meiner Meinung nach an mehreren Stellen zu suchen:
Erstens der mangelnden Ambition im Winterbetrieb. Über mehrere Jahre habe ich die Öffnungszustände der Pisten dort beobachtet, doch die Zeiten, in denen Vollbetrieb herrschte, waren minimal im Vergleich zum Angebot vergleichbarer Destinationen. Klar, dass sich der Kunde dann eher für andere Gebiete entscheidet. Hinzu kamen Qualitätsmängel bei der Pistenpräparierung sowie der Hütteninfrastruktur. Dass der Skitourismus nur halbherzig in den Fokus genommen wurde, sah man auch daran, dass die Destination nur ganz punktuell als Wintersportort bei den Zielgruppen platziert wurde. Ich komme zu dem Schluss, dass der Jenner insbesondere ein Marketing- und Strategieproblem hatte. Man handelte nach dem Motto "Die Lifte werden es schon richten". Anstatt dessen hätte man die neue Infrastruktur lediglich als Türöffner sehen sollen.
Auch wenn man die Coronazeit sowie die Kostenspiralen der letzten Jahre nie außer Acht lassen darf. Es hätte im Marketing und dem qualitativen Tagesgeschäft mehr Engagement gebraucht, um aus dem Jenner eine attraktive Wintersportdestination zu machen. Es stellt sich also die Frage, warum die Verantwortlichen aus diesen Möglichkeiten nicht mehr gemacht haben. Die vergleichsweise hohe Bedeutung des Sommergeschäfts am Jenner dürfte bei der Beantwortung eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Für mich lässt das den Schluss zu, dass von Vornherein die strategischen Überlegungen hinsichtlich Engagement, Priorität und Bedeutung des Ganzjahresgeschäfts nicht ausgereift genug waren.
Unabhängig von allen strategischen, operativen und kaufmännischen Fehlern beginnt für mich der Skandal bei der Kommunikation und bei dem Umgang mit Steuergeldern. Dass das Verschwenden von über 10 Millionen Euro Steuergeld, der Verkauf der Jennerwiesenbahn, das Stilllegen der Beschneiungsanlage und alle weiteren Maßnahmen öffentlich nahezu unbescholten bleibt, ist indiskutabel. Keiner der Verantwortlichen hat sich selbstkritisch mit dem Fall auseinandergesetzt. Thomas Mühltaler (Vorstand Jennerbahn) spricht allenfalls davon, dass man "auf mehr Skifahrer gehofft habe" (Zitat Münchner Merkur vom 13.12.2024). Vom Freistaat sind bis heute keine Maßnahmen in die Wege geleitet worden. Einzig ein Statement des Landwirtschafts- und Tourismusministerium ist veröffentlicht "Die angekündigte Veränderung des Betriebskonzeptes kann jedoch förderrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Soweit einzelne geförderte Einrichtungen künftig nicht mehr betrieben werden, wäre seitens der zuständigen Regierung von Oberbayern eine Rückforderung zu prüfen." (Quelle Münchner Merkur vom 13.12.2024).
Und um die offensichtlich fehlende Aufarbeitung des Falls zu untermalen: Im Jahr 2025 fördert der Freistaat Bayern den Neubau eines 4er-Sessellifts sowie einer kuppelbaren 6er-Sesselbahn inkl. Modernisierung der Beschneiungsanlage am Skizentrum Mitterdorf mit 6,6 Millionen EUR (Quelle: Landratsamt Freyung Grafenau). Höhenlage beider Bergstationen: 1.139 Meter über dem Meer. Zitat des Bayerischen Wirtschaftsministeriums vom 11. Februar 2022: „Seilbahnanlagen tragen entscheidend zur Attraktivität einer Tourismusregion bei. Sie erhalten regionale Wertschöpfungsketten und sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum."
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Danke. Ich kann dem ganz gut folgen und das ist ein handfester Skandal.
Das Argument Klimawandel ist, auch wenn das natürlich ein riesiges Problem ist, aus meiner Sicht hier ganz klar vorgeschoben. Für mich ist klar, dass der Jenner aufgrund seiner Lage, vor allem der großen Konkurrenz im nahen Umkreis, unmöglich im Wettbewerb bestehen kann und konnte. Das war schon vor dem Umbau klar, das traut sich aber niemand von den Verantwortlichen offen zu sagen. Dafür wurde das kleine Skigebiet am Ende geopfert.
Das Argument Klimawandel ist, auch wenn das natürlich ein riesiges Problem ist, aus meiner Sicht hier ganz klar vorgeschoben. Für mich ist klar, dass der Jenner aufgrund seiner Lage, vor allem der großen Konkurrenz im nahen Umkreis, unmöglich im Wettbewerb bestehen kann und konnte. Das war schon vor dem Umbau klar, das traut sich aber niemand von den Verantwortlichen offen zu sagen. Dafür wurde das kleine Skigebiet am Ende geopfert.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Jede Wette, dass kein Cent der Steuergelder zurückkommt und niemand persönlich für das Debakel geradestehen wird.
Wie ist eigentlich die Rechnung am Ende für den Jenner? Was bleibt am Ende nach Kauf mit Förderung und dann Verkauf?
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Das wird man leider nie erfahren.judyclt hat geschrieben: 16.05.2025 - 12:05 Jede Wette, dass kein Cent der Steuergelder zurückkommt und niemand persönlich für das Debakel geradestehen wird.
Wie ist eigentlich die Rechnung am Ende für den Jenner? Was bleibt am Ende nach Kauf mit Förderung und dann Verkauf?
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Im Idealfall ein dickes Plusjudyclt hat geschrieben: 16.05.2025 - 12:05 Was bleibt am Ende nach Kauf mit Förderung und dann Verkauf?
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Grundsätzlich war das von vornherein einfach ein absoluter Größenwahn. Und das ganze war auch aus damaliger Sicht ein Fehler. So habe ich das zumindest immer gesehen.
Und ich denke die bekommen mindestens 4 Millionen Euro für die Anlage jetzt.
Interessanterweise redet ja auch kein Mensch über die stillgelegte Schneeanlage, die ja auch ein Vermögen gekostet hat. Da wurde sicher auch schon einiges wieder zu Geld gemacht.
Wir haben damals für den Bau der Scheibelbergbahn praktisch 0 Euro Förderung erhalten.
Warum auch. Wir sind ja ein Privatunternehmen.
Und ich denke die bekommen mindestens 4 Millionen Euro für die Anlage jetzt.
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Bin ja auch ein eher besonnener Mensch aber eine solche Fehlplanung macht mich echt wahnsinnig. Kein Wunder, dass man über Behörden klagt, wenn die einen solchen Unfug fabrizieren...
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Wobei der kleine Hansel in der Behörde ja selten die Entscheidungen trifft. Da würde ich eher in die Politik und oberen Etagen schauen. Diese Posten werden ja immer mit dem Argument "tragen Verantwortung" gut bezahlt. Wo ist jetzt die Verantwortung? Welche Medien haben mal vorab kritische Fragen gestellt, recherchiert und hinterfragt? Aber klar , da lebt es sich als linientreuer Hof- und Hausberichterstatter natürlich angenehmer.Jay hat geschrieben: 16.05.2025 - 14:18 Kein Wunder, dass man über Behörden klagt, wenn die einen solchen Unfug fabrizieren...
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Re: Neues im Berchtesgadener Land
Das Skigebiet wurde auch von diesem (ich schreibe mal lieber nicht, was ich von der Person halte...) österreichischen Investor für dessen Größenwahn geopfert. Wie auch fast das halbe Dorf Königssee (wo man zum Glück erstmal dem ganzen Mist einen Riegel vorschieben konnte).noisi hat geschrieben: 16.05.2025 - 10:16 Danke. Ich kann dem ganz gut folgen und das ist ein handfester Skandal.
Das Argument Klimawandel ist, auch wenn das natürlich ein riesiges Problem ist, aus meiner Sicht hier ganz klar vorgeschoben. Für mich ist klar, dass der Jenner aufgrund seiner Lage, vor allem der großen Konkurrenz im nahen Umkreis, unmöglich im Wettbewerb bestehen kann und konnte. Das war schon vor dem Umbau klar, das traut sich aber niemand von den Verantwortlichen offen zu sagen. Dafür wurde das kleine Skigebiet am Ende geopfert.
Man hätte den Jenner so beibehalten sollen, wie er war (die Anlagen fügten sich im Gegensatz zu den dort heute stehenden Schandflecken in die Umgebung ein, anstatt wie Fremdkörper zu wirken) und zum Nostalgieskigebiet erklären sollen.
Wirklich konkurrenzfähig ist man wie gesagt wegen der Nähe zu diversen deutlich größeren Skigebieten eh nie gewesen.
Und als Nostalgie-Familienskigebiet hätte man wenigstens ein Alleinstellungsmerkmal haben können... Aber die Gier war wohl größer als die Vernunft....
Und das Argument der Barrierefreiheit ist ein schlechter Witz...das war einzig vorgeschoben worden, damit man vom Staat Gelder abgreifen konnte (für die Umsetzung dieses größenwahnsinnigen Schwachsinns).
Denn, es gibt seit der Eröffnung keinerlei Ermäßigung für Menschen mit Behinderung, die ja (zumindest ein Teil davon) auf die ach so angepriesene Barrierefreiheit angewiesen sind...keinen Cent.
Dafür macht man dann einmal im Jahr...natürlich mitten im Winter, wo ein Rollstuhlfahrer (bzw ein generell gehbehinderter Mensch) je nach Wetterlage nicht mal die Mittel- oder Bergstation verlassen kann (Richtung Gipfel geht sowieso nicht, weil man (zum Glück) den Plan des Planierens und Asphaltierens des Wegs zum Gipfel wohl doch verworfen zu haben scheint), einen Freifahrt-Tag für Alle mit Behindertenausweis (wobei sie scheinbar selbst das mittlerweile einschränken, dass sie nur noch Ausweise ab einem Grad von 60 anerkennen...was wieder viele Menschen ohne jeglichen Sinn ausschließt).
Und tut so, als sei man der größte Wohltäter...